EINTRAG ANSEHEN

Mehr
Dollar am Morgen Märkte

Begehrtes Fleisch

am
12. Mai 2020
  „Gerade noch rechtzeitig“, dachte ich, als ich vor dem ins Bettgehen am Sonntag einen letzten Blick auf die News des Tages warf. Denn dort fiel mein Blick auf einen Artikel im Wall Street Journal, der sich am späten Sonntagabend (MESZ) zur Markteröffnung gleich zu Wochenbeginn mit Fed-Chef Jerome Powell befasste. Und die Überschrift des Artikels stellte sofort klar: Die US-Notenbank wird wahrscheinlich keine negativen Leitzinsen in Betracht ziehen. Trotz gegenläufiger Signale, die sich in der vergangenen Woche aus der Entwicklung der Fed Funds Futures ergaben. Dort zeichnete sich nämlich...


EINTRAG ANSEHEN

Mehr
Dollar am Sonntag Märkte

„Cash is trash“

am
10. Mai 2020
Alles sei wie erwartet gekommen und [würde] keine Überraschung [darstellen]. So äußerte sich US-Präsident Donald Trump am vergangenen Freitag im Sender Fox News über den US-Arbeitsmarktbericht. Wir dürfen gespannt sein, ob es Trump gelingen wird, die verlorenen Arbeitsplätze wieder zurückzubringen. Zumindest stellte er dies im gleichen Zuge in Aussicht. Denn im April sind immerhin 20,5 Millionen Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft weggefallen, so dass die Arbeitslosenquote auf 14,7 Prozent sprang. Kurzum: Es handelt sich um eine "Tragödie historischen Ausmaßes". Ein Ausmaß...


EINTRAG ANSEHEN

Mehr
Dollar am Morgen Märkte

Märkte rechnen mit negativem US-Leitzins

am
8. Mai 2020
Dass der Euro derzeit nicht an einer echten Schwäche leidet, hat sich gestern wieder einmal gezeigt. Zwar markierte die Gemeinschaftswährung zum vierten Mal hintereinander in dieser Woche ein niedrigeres Tagestief, aber am Ende wurde die Handelssitzung sogar mit einem leichten Plus beendet. Bei den Fundamentaldaten drehte sich gestern wieder Vieles um den US-Arbeitsmarkt. Indes: Auch wenn die Ökonomen mittlerweile ihre Prognosen etwas besser kalibriert haben, spielen die Arbeitsmarkdaten für die Marktteilnehmer praktisch keine Rolle. Die Teilnehmer an den Aktienmärkten interessiert es schlichtweg nicht,...


EINTRAG ANSEHEN

Mehr
Dollar am Morgen Märkte

Euro bleibt leicht angeschlagen

am
7. Mai 2020
Auch gestern gab es genügend Gründe, an den Finanzmärkten eine risikoaverse Haltung bzw. Positionierung einzunehmen. Und gemessen am Verhältnis positiver zu negativen Nachrichten hätte es vor allen Dingen dem Euro stärker an den Kragen gehen können. Nicht zuletzt, weil sich die EU-Kommission zu den ökonomischen Aussichten der Eurozone zu Wort gemeldet hat. Dort soll die Wirtschaft nämlich um 7,75 Prozent in diesem Jahr schrumpfen, in Italien, Spanien und Griechenland sogar um mehr als 9 Prozent. Und die Kommission erklärte unverblümt, dass die Stabilität der Eurozone ohne einen gemeinsamen Rettungsplan...


EINTRAG ANSEHEN

Mehr
DAX-Sentiment Märkte

DAX-Sentiment vom 6. Mai 2020

am
6. Mai 2020
Rückblickend werden einige Markteilnehmer die Sitzung der US-Notenbank und der Europäischen Zentralbank am vergangenen Donnerstag als Wendepunkt für die bis dahin starken Aktienmärkte ausmachen. Und plötzlich stand – gleich einer kalten Dusche – auch ein altes Thema wieder im Raum: Eine drohende Neuauflage des Handelskonflikts zwischen den USA und China. Denn prominente Vertreter der Trump-Administration,...


EINTRAG ANSEHEN

Mehr
Dollar am Morgen Märkte

Karlsruher „Ohrfeige“ schmerzt Börsianer nicht

am
6. Mai 2020
Es muss gestern tatsächlich für Finanzmarktakteure eine Schrecksekunde gegeben haben, als bekannt wurde, dass das Bundesverfassungsgericht das Programm der EZB, Staatsanleihen in Billionenhöhe anzukaufen, in Teilen für verfassungswidrig erklärte. Und sollte die EZB nicht innerhalb von drei Monaten überzeugende Begründungen liefern, die eine Verhältnismäßigkeit des Programms nachweist, darf sich die Deutsche Bundesbank in Zukunft nicht mehr an den Anleihekäufen beteiligen. Allerdings – dies hatte der Präsident des Bundesverfassungsgerichts...


EINTRAG ANSEHEN

Mehr
Dollar am Morgen Märkte

Käufer sind in jeder Hinsicht bedient

am
5. Mai 2020
Rückblickend werden einige Marktteilnehmer die Sitzungen der US-Notenbank am vergangenen Mittwoch und der EZB am Donnerstag als Wendepunkte für den bis dahin schwächelnden US-Dollar erachten. Mit hoher Wahrscheinlichkeit gab es für den Euro am vergangenen Donnerstag eine kleine Short-Squeeze, die den kurzfristigen Abwärtstrend der Gemeinschaftswährung zunächst beendete. Gestern musste der Euro aber schließlich einen deutlichen Dämpfer hinnehmen. Aus meiner Sicht nicht vollkommen unerwartet, da die Nachfrageseite für den Euro infolge besagter Squeeze naturgemäß ausgedünnt sein musste: Etwaige Käufer waren so in doppelter Hinsicht bereits „bedient“....


EINTRAG ANSEHEN

Mehr
Dollar am Abend Märkte

Trumpsche Rachegelüste gegenüber China

am
3. Mai 2020
Nun hat also der Euro doch noch vor dem Maifeiertag reagiert und einen deutlichen Sprung nach oben produziert. So stark, dass sogar der kurzfristige Abwärtstrend beendet wurde. Auf den ersten Blick passt diese Entwicklung, die vor allen Dingen am letzten Handelstag im April fast wie eine kleine Short-Squeeze aussah, nicht so recht ins Bild. Natürlich...


EINTRAG ANSEHEN

Mehr
Dollar am Morgen Märkte

Anleger immun gegen schlechte Nachrichten

am
30. April 2020
Auch gestern setzte sich die nicht enden wollende Jubel-Rallye an den Aktienbörsen dies- und jenseits des Atlantiks fort. Dabei wird jeder Hoffnungsschimmer in Sachen Corona-Pandemie zum Anlass für Käufe genommen. Gestern sollen vielversprechende Fortschritte bei der Erforschung des vom Unternehmen Gilead untersuchten Medikaments Remdesivir zur COVID-19-Bekämpfung eine Kaufwelle ausgelöst haben. Dies ist insofern bemerkenswert, als es zu diesem Medikament erst vor Kurzem durchaus widersprüchliche Studien gab. Aber die selektive Wahrnehmung solcher Informationen zeigt, dass nicht nur die Börsianer nach einem Ende der Krise lechzen.


EINTRAG ANSEHEN

Mehr
DAX-Sentiment Märkte

DAX-Sentiment vom 29. April 2020

am
29. April 2020

Betrachtet man die heutige Stimmungsentwicklung, so fällt vor allem die starke Polarisierung zwischen Bullen und Bären bei den institutionellen Investoren auf. Während sich die früheren („alten“) Bären standhaft weigern, mit ihren wahrscheinlich nicht gerade geringen Verlusten Frieden zu machen, gibt es eine andere Gruppe von Akteuren, die sich von…

Joachim Goldberg
Frankfurt am Main

Seit rund 40 Jahren beschäftigt sich Joachim Goldberg mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein.

Wichtiger Hinweis
Zurzeit werden im Internet, insbesondere in sozialen Netzwerken und Chatgruppen, mein Foto und mein Name im Zusammenhang mit Aktientipps/Finanzanlagen, auch unter Angabe einer falschen Mobilnummer, missbräuchlich verwendet. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass ich keinerlei Anlageempfehlungen für irgendwelche Finanzprodukte, Finanzanlagen oder bestimmte Wertpapiere abgebe.
Archiv