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Dollar am Morgen Märkte

Käufer sind in jeder Hinsicht bedient

am
5. Mai 2020
Rückblickend werden einige Marktteilnehmer die Sitzungen der US-Notenbank am vergangenen Mittwoch und der EZB am Donnerstag als Wendepunkte für den bis dahin schwächelnden US-Dollar erachten. Mit hoher Wahrscheinlichkeit gab es für den Euro am vergangenen Donnerstag eine kleine Short-Squeeze, die den kurzfristigen Abwärtstrend der Gemeinschaftswährung zunächst beendete. Gestern musste der Euro aber schließlich einen deutlichen Dämpfer hinnehmen. Aus meiner Sicht nicht vollkommen unerwartet, da die Nachfrageseite für den Euro infolge besagter Squeeze naturgemäß ausgedünnt sein musste: Etwaige Käufer waren so in doppelter Hinsicht bereits „bedient“....


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Dollar am Abend Märkte

Trumpsche Rachegelüste gegenüber China

am
3. Mai 2020
Nun hat also der Euro doch noch vor dem Maifeiertag reagiert und einen deutlichen Sprung nach oben produziert. So stark, dass sogar der kurzfristige Abwärtstrend beendet wurde. Auf den ersten Blick passt diese Entwicklung, die vor allen Dingen am letzten Handelstag im April fast wie eine kleine Short-Squeeze aussah, nicht so recht ins Bild. Natürlich...


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Dollar am Morgen Märkte

Anleger immun gegen schlechte Nachrichten

am
30. April 2020
Auch gestern setzte sich die nicht enden wollende Jubel-Rallye an den Aktienbörsen dies- und jenseits des Atlantiks fort. Dabei wird jeder Hoffnungsschimmer in Sachen Corona-Pandemie zum Anlass für Käufe genommen. Gestern sollen vielversprechende Fortschritte bei der Erforschung des vom Unternehmen Gilead untersuchten Medikaments Remdesivir zur COVID-19-Bekämpfung eine Kaufwelle ausgelöst haben. Dies ist insofern bemerkenswert, als es zu diesem Medikament erst vor Kurzem durchaus widersprüchliche Studien gab. Aber die selektive Wahrnehmung solcher Informationen zeigt, dass nicht nur die Börsianer nach einem Ende der Krise lechzen.


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DAX-Sentiment Märkte

DAX-Sentiment vom 29. April 2020

am
29. April 2020

Betrachtet man die heutige Stimmungsentwicklung, so fällt vor allem die starke Polarisierung zwischen Bullen und Bären bei den institutionellen Investoren auf. Während sich die früheren („alten“) Bären standhaft weigern, mit ihren wahrscheinlich nicht gerade geringen Verlusten Frieden zu machen, gibt es eine andere Gruppe von Akteuren, die sich von…


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Dollar am Morgen Märkte

Euro trotz Risikofreude nicht richtig fest

am
29. April 2020
Immer wieder wird behauptet, dass die Entwicklung des Dollar auch ein Spiegel von Risikofreude und -aversion der Marktteilnehmer darstellen würde. Zumindest gefühlt hat das für die vergangenen fünf Handelstage nicht gegolten. Denn die Gemeinschaftswährung befand sich gegenüber dem Greenback zum Schluss der gestrigen europäischen Handelssitzung nur unwesentlich vom Schlusskurs von vor einer Woche entfernt. Dabei hatten sich gleichzeitig die Aktienmärkte dies- und jenseits des Atlantiks per Saldo prächtig...


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Dollar am Morgen Märkte

Zentralbanksitzungen im Fokus

am
28. April 2020
Die US-Notenbank ist bislang durch nie dagewesene drastische Maßnahmen aufgefallen, so dass der Druck, handeln zu müssen, bei der am Mittwoch endenden zweitägigen Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) nicht allzu sehr auf der Fed lasten dürfte. Aber es gibt durchaus Kommentatoren und Analysten, die sich angesichts des jüngsten Entschlusses der Fed, selbst Junkbonds anzukaufen, einen weiteren folgerichtigen Schritt erhoffen: den Ankauf von Aktien. Gut möglich, dass US-Präsident Donald Trump


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Dollar am Morgen Märkte

Die Positionen sind entscheidend

am
27. April 2020
Wenn man bedenkt, dass sich der Euro zumindest kurzfristig in einem Abwärtstrend befindet, ist der Wochenverlust gegenüber dem US-Dollar mit rund einem halben Prozent doch recht überschaubar geblieben. Nicht umsonst habe ich am vergangenen Freitag angemerkt, dass sich die Euro-Bullen noch längst nicht geschlagen geben. Gleiches gilt natürlich umgekehrt für die Dollar-Bären. Nun kann man für die recht starke Freitags-Performance des Euro – immerhin wurde am selben Tag mit rund 1,0725 noch der niedrigste Kurs des Monats markiert – kaum die Entwicklung ökonomischer Daten als Begründung heranziehen. Vielleicht noch


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Dollar am Morgen Märkte

So schlecht ist „schlecht“

am
24. April 2020
Am liebsten möchte ich mich derzeit gar nicht mit ökonomischen Prognosen und Daten herumschlagen, weil ich diese ohnehin für wenig sinnvoll bzw. zielführend halte. Aber zumindest ein paar Eckdaten sind erwähnenswert, zumal der Eurokurs gestern zunächst gegenüber dem Dollar den Botschaften der publizierten Daten entsprach. Begonnen hatte es mit dem vorläufigen Einkaufsmanagerindex (Markit) für die Dienstleister der Eurozone, der mit einem Wert von 11,7 unglaublich schlecht aussah. Auch in der zusammengesetzten Version (Industrie/Dienstleister) fiel dieses sich tief in der Kontraktionszone befindende Barometer für den Monat April...


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Dollar am Morgen Märkte

Noch scheint der Euro gut gehalten

am
23. April 2020
Zum Ende der gestrigen Handelssitzung sahen die Aktienmärkte dies- und jenseits des Atlantiks nicht gerade nach Risikoaversion aus. Umso interessanter stellt sich die Entwicklung des Dollar dar, der gestern gegenüber einem Korb an Währungen und auch gegenüber dem Euro zulegen konnte. Nicht markant, aber dennoch bemerkenswert. Natürlich könnte man argumentieren, dass der Rendite-Spread zehnjähriger italienischer Staatsanleihen gegenüber Bundesanleihen mit ähnlicher Laufzeit gestern in der Spitze 272 Basispunkte betragen hatte. Dieser als einer der Risiko-Indikatoren...


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Allgemein

DAX-Sentiment vom 22. April 2020

am
22. April 2020

Wird man nach den Hauptursachen des Crashs an den Aktienmärkten in diesem Jahr gefragt, sind dies natürlich die Corona-Pandemie und die stark gefallenen Rohölnotierungen. Und während man sich während der vergangenen Wochen mehr und mehr damit abgefunden zu haben schien, dass die ökonomischen Folgen der COVID-19-Krise dramatisch und schwer…

Joachim Goldberg
Frankfurt am Main

Seit rund 40 Jahren beschäftigt sich Joachim Goldberg mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein.

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