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Dollar am Morgen

Nicht nur Ökonomen brauchen Anker

am
26. Juni 2020
Was die ökonomische Situation in den USA betrifft, brachte der gestrige Handelstag wenig Erhellendes. Ja, das Plus bei den Auftragseingängen für langlebige Wirtschaftsgüter war in der Kernrate mit 4,0 Prozent (ggü. Vormonat) fast doppelt so stark wie die Medianprognose der Ökonomen ausgefallen. Schon bei dem Minus von 7,7 Prozent desselben Datums im Mai war ich kaum imstande einzuschätzen, wie schlimm dieser Einbruch tatsächlich war. Und auch jetzt fällt es mir schwer, die aktuelle Erholung einzuordnen. Abgesehen davon, dass...


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Dollar am Morgen

Wenn Lastwagen und Gin teurer werden

am
25. Juni 2020
Plötzlich war sie dann doch dahin, die gute Stimmung, die die vorläufigen Zahlen zu den Einkaufsmanagerindices (Markit) für die Eurozone noch am Vortag vermittelt hatten. Da half auch der leicht besser als erwartet ausgefallene ifo-Index für Deutschland nicht mehr. Denn mit einem Male waren sie wieder etwas stärker in den Vordergrund geraten: die Ängste. Über die neuen IWF-Vorhersagen zur globalen ökonomischen Situation möchte ich mich gar nicht erst länger auslassen. Zumal eine Herabsetzung der Projektionen gegenüber April kaum jemanden überrascht haben dürften. Denn lag die Vorhersage damals noch bei einer Schrumpfung der Weltwirtschaft um 3 Prozent, sollen es nun in diesem Jahr 4,9 Prozent sein. Darüber hinaus...


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DAX-Sentiment

DAX-Sentiment vom 24. Juni 2020

am
24. Juni 2020

Es hatte sich bereits angedeutet, dass sich das Handelsgeschehen um den DAX herum nach unserer vergangenen Stimmungserhebung beruhigen würde. Dass die DAX-Bandbreite lediglich 3,6 Prozent ausmachte, dürfte auch an den widerstreitenden Informationen gelegen haben. Zum einen waren die Nachrichten zur Entwicklung an der Covid-19-Front in den USA wenig ermutigend….


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Dollar am Morgen

Beste Stimmung für den Euro

am
24. Juni 2020
Dass gestern abermals die Stunde des Euro schlug, sieht man vor allen Dingen daran, dass die Gemeinschaftswährung gerade einmal zwei Tage benötigte, um die Kursverluste der vergangenen Woche praktisch wettzumachen. Dabei sah es in der vorvergangenen Nacht zwischendurch gar nicht gut aus, als sich der Wirtschaftsberater des US-Präsidenten, Peter Navarro, zu Wort meldete und in einem Interview mit Fox News den Handels-Deal mit China für „over“ (beendet) erklärte...


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Dollar am Morgen

Eine eindrucksvolle Euro-Erholung?

am
23. Juni 2020
Bemerkenswert war gestern der Sprung des Euro. Immerhin hatte er damit praktisch die Kursverluste der vergangenen beiden Handelstage wettgemacht. Angesichts der Serie von Tagesverlusten an vier Tagen – von Dienstag bis Freitag vergangener Woche – war das tatsächlich eine eindrucksvolle Leistung. Aber lassen wir die Kirche im Dorf: Der Kursgewinn des Euro betrug gegenüber dem Dollar gerade einmal 0,6 Prozent...


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Dollar am Sonntag

Korrekturwoche

am
21. Juni 2020
Eine Woche der Markt-Korrekturen liegt hinter uns. Das gilt sowohl für den Euro, der gegenüber dem US-Dollar an Boden verlor, als auch für die Aktienmärkte, die sich nach dem Tiefpunkt vom vergangenen Montag wieder deutlich erholen konnten. Der DAX erzielt ein Plus von 6,3 Prozent, und für den US-Aktienindex S&P 500 notieren wir so gesehen einen Zuwachs von 4,4 Prozent, so dass beide Indices zeitweise mehr als die Hälfte ihres Verlustes aus der davorliegenden Handelswoche wettmachen konnten. Allerdings wird auch etwas anderes offenkundig:...


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Dollar am Morgen

Von Faustregeln und „neuen“ Korrelationen

am
19. Juni 2020
Wie unwichtig derzeit ökonomische Daten für die Devisenmärkte sind, hat wieder einmal der gestrige Handelstag gezeigt. Vielleicht auch, weil deren Abweichung von den Prognosen der Ökonomen – verständlicherweise – immer noch riesig ist. So etwa die gestrige Publizierung der US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die in der Woche zum 13. Juni mit 1,508 Millionen die Median-Schätzung der Ökonomen (1,29 Millionen) bei weitem übertraf. Zwar ist der Wert der Erstanträge gegenüber der davorliegenden Woche (1,566 Mio.) gefallen, aber es hat den Anschein, dass sich der Rückgang bei den Anträgen zu verlangsamen scheint. So gesehen fällt es schwer, an die von einigen Vertretern der Trump-Administration beschworene V-förmige, pardon: I-förmige...


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Dollar am Morgen Märkte

Die Luft wird dünner

am
18. Juni 2020
Der gestrige Handelstag zählte eher zu den ruhigeren in den vergangenen Wochen. Vor allen Dingen, was die Währungsseite angeht. Dort hat der US-Dollar neuerlich leicht zur Stärke tendiert, als ob er die Akteure davor warnen wollte, zu risikofreudig zu agieren. Auch die typischen Fluchtwährungen Schweizerfranken und Yen waren gestern gegenüber dem Euro gut gefragt. Hatten die Akteure etwa Angst davor, Fed-Chef Jerome Powell könnte am zweiten Tag seiner Tele-Anhörung, zu der er im Rahmen des zweitägigen Humphrey Hawkins Testimony vor den Finanzausschuss des Repräsentantenhauses geladen war, womöglich etwas Falsches sagen? Etwas, das die von der Fed noch am Montag versprochenen direkten Ankäufe von Unternehmensanleihen relativieren könnte?...


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DAX-Sentiment Märkte

DAX Sentiment vom 17. Juni 2020

am
17. Juni 2020

Was zum Zeitpunkt unserer vergangenen Sentiment-Erhebung noch wie eine überschaubare Korrektur der bis dahin fast drei Monate dauernden DAX-Rallye aussah, sollte sich an den folgenden Tagen als heftige Gegenreaktion herausstellen, die vorübergehend zu einem DAX-Verlust von rund 10 Prozent führte. Denn plötzlich waren sie wieder da, die Sorgen über…


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Dollar am Morgen Märkte

Bullish wider Willen

am
17. Juni 2020
Gestern war es wieder einmal so weit: Die Bank of America veröffentlichte ihre monatlich erscheinende Fondsmanager-Umfrage. Wie immer bot dieses Stimmungsbild wertvolle Einblicke in die gerade aktuelle Befindlichkeit der Fondsmanager, die sich am besten mit dem Motto „Bullish wider Willen“ beschreiben ließe. Und wenn die Bank in ihrer Analyse von einem brüchigen, nahezu neurotischen, aber keinesfalls gefährlichen Optimismus spricht, zeigt dies, in welch komplizierter Seelenlage sich die Fondsmanager befunden haben müssen, als sie ausgerechnet am vermutlichen Höhepunkt der Aktienrallye der vergangenen drei Monate befragt wurden.
Joachim Goldberg
Frankfurt am Main

Seit rund 40 Jahren beschäftigt sich Joachim Goldberg mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein.

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