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Behavioral Ethics Dollar am Morgen

Verschobene Normen

am
11. August 2020
Bei „Joe Normal“ mag der Aktionismus Trumps („Der tut was!“) sogar gut angekommen sein, waren doch die Verhandlungen über das neue Stimulus-Paket in den USA zum Wochenende ins Stocken geraten. Nicht zuletzt, weil die Positionen von Republikanern und Demokraten hinsichtlich des Volumens immer noch weit auseinander liegen – die Gebote der beiden Seiten trennten zuletzt 1,4 Billionen USD. Auch wenn manche Kommentatoren geneigt waren, insbesondere die ökonomisch bedeutsame Executive Order zur Unterstützung der Arbeitslosen mit „besser als nichts“ zu bewerten, ist man sich doch darüber einig, dass es sich nur um eine Art Erste-Hilfe-Maßnahme handeln kann. Und weil...


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Dollar am Sonntag

Trumps Alleingang

am
9. August 2020
Die zurückliegende Handelswoche hat für Euro-Optimisten ernüchternd geendet. Denn die Gemeinschaftswährung musste gegenüber dem Greenback den höchsten Tagesverlust seit dem 2. April hinnehmen. Und vom zwischenzeitlichen Wochengewinn, der immerhin ein marginal höheres 26-Monats-Hoch mit sich brachte, ist so gut wie nichts übrig geblieben. Kurzum: Der kurzfristige Aufwärtstrend, am Freitagvormittag noch relativ steil verlaufend, hat einen Dämpfer bekommen. Nun haben die am Freitag veröffentlichten CFTC-Meldungen zu den spekulativen Positionen an der Chicagoer Futures-Börse zutage gefördert, dass die dortigen Euro-Long-Positionen abermals am Dienstag...


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Dollar am Morgen

Punktgenau und doch daneben

am
7. August 2020
Als ich gestern las, dass das Wealth Management einer Großbank sein Euro-Kursziel zum Jahresende gegenüber dem Dollar von 1,17 auf 1,20 angehoben hatte, konnte ich ein gelangweiltes Gähnen kaum unterdrücken. Denn die Marke von 1,20 liegt vom aktuellen Kursniveau gerade einmal knapp 1,5 Prozent entfernt und kann theoretisch bereits innerhalb weniger Stunden erreicht werden. Und unwillkürlich stellte ich mir die Frage, was wohl danach geschähe. Es ist nicht davon auszugehen, dass der Handel für den Rest des Jahres – es handelt sich immerhin noch um knapp fünf Monate mit jeder Menge Ereignisrisiken – in einen Dornröschenschlaf...


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Dollar am Morgen

Herrschaftswissen?

am
6. August 2020
Eigentlich hatten diejenigen, die gestern den Worten Donald Trumps und dessen Ankündigung gelauscht hatten, dass wir am Freitag einen weiteren großartigen Arbeitsmarktbericht zu sehen bekommen würden, auf mehr gehofft. Gemeint ist die ebenfalls gestern publizierte Zahl der neu geschaffenen Stellen der privaten Arbeitsmarktagentur ADP, die mit einem Plus von nur 167.000 neuen Jobs im Juli die Konsensschätzung der Ökonomen um mehr als 1 Million Stellen unterlaufen hatte. Von den Ökonomen hatte derjenige mit dem größten Pessimismus immerhin einen Zuwachs...


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DAX-Sentiment

DAX-Sentiment vom 5. August 2020

am
5. August 2020

Dass der DAX an der Unterseite gut abgesichert war, zeigt dessen Entwicklung seit unserer vergangenen Sentiment-Erhebung. Denn der Rücksetzer des Börsenbarometers in einer Größenordnung von zeitweise 4,4 Prozent noch in der vergangenen Woche ist mittlerweile zu großen Teilen aufgeholt worden. Dabei gab es für diese Korrektur eigentlich keinen triftigen,…


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Dollar am Morgen

Nicht nur Argumente gegen den Greenback

am
5. August 2020
Wer gestern nur auf die Kursentwicklung des Euro geblickt hat, dürfte resümieren, dass es sich um einen nutzlosen Tag gehandelt hat. Denn zumindest während der europäischen Handelszeit betrug der Unterschied zwischen Eröffnungs- und Schlusskurs null Stellen. Natürlich gab es Versuche, den Euro nach oben und wieder nach unten zu treiben – allerdings, ohne dass markante Kursniveaus gefährdet wurden. Während es wieder einige Fundamentaldaten zu verarbeiten gab,...


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Dollar am Morgen

Nur eine technische Korrektur

am
4. August 2020
ür viele Marktteilnehmer war die vornehmlich technisch begründbare Erholung des Dollar bzw. der Rücksetzer des Euro am Freitag und gestern wohl längst überfällig gewesen. Wobei sich das Interesse vornehmlich auf den Dollar und weniger auf die Gemeinschaftswährung konzentrierte. Zumindest was die Begründungen für die längerfristige Entwicklung des Wechselkurses zwischen diesen beiden Währungen angeht. Die Hauptargumente der Akteure, die gegen den Dollar sprechen, bestehen in der Erwartung weiterer geldpolitischer Lockerungen vornehmlich in den USA sowie in der Uneinigkeit der fiskalpolitischen Vertreter über die Ausgestaltung eines neuen Stimulus-Programms. Aber auch die fallenden Renditen am Bondmarkt werden als kritischer Faktor...


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Dollar am Sonntag

Vertrauen gegen Misstrauen

am
2. August 2020
Korrekturen gehören zum Trend. Und das gilt auch für den Euro, der gegenüber dem US-Dollar am Freitag immerhin zum ersten Mal seit drei Wochen per Saldo einen größeren Rücksetzer produzierte. Ohnehin handelte es sich beim Tagesverlust des vergangenen Freitags erst um den dritten seit 15 Handelstagen. Und für einen Moment sah es sogar so aus, als ob die Statistiker für den Monat Juli nun doch nicht den stärksten Euro-Anstieg seit zehn Jahren verbuchen konnten. Aber Gott sei Dank blieb es bei einem monatlichen Zuwachs von 4,8 Prozent. Rückblickend mag der Aufwärtstrend des Euro...


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Dollar am Morgen

Schmelzprozess

am
31. Juli 2020
Gestern war ein bemerkenswerter Tag für den Euro. Nicht weil er gegenüber dem US-Dollar den Monat Juli womöglich so stark wie zuletzt September 2010 beenden könnte. Denn wenn man die Entwicklung an den Aktienmärkten, vor allen Dingen hierzulande, als Maßstab für Risikoaversion hinzuzieht, hätte es den Euro nach dieser von Kommentatoren gerne verwendeten Lesart eigentlich ordentlich erwischen müssen. Da bricht etwa der DAX im Tagesverlauf zeitweise um mehr als 4,4 Prozent ein, und dem EURO STOXX 50 geht es nicht viel besser; aber die Gemeinschaftswährung...


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Dollar am Morgen

Kurzer Ausflug

am
30. Juli 2020
Bis gestern Abend kurz, bevor die Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) zu Ende ging, hatte der Euro kaum nennenswertes an Kursbewegung produziert. Aber bei einem Blick auf eine Chart konnte man schon den Eindruck gewinnen, dass die Akteure in den Startlöchern saßen, um den kurzfristigen Aufwärtstrend der Gemeinschaftswährung weiter nach oben zu treiben. Diese Startlöcher dürften sich kurz vor 1,1780 befunden haben. Und den Startschuss sollte vermutlich die Fed geben. Allein: Der Ausflug des Euro an der Oberseite war kurzlebig und kam bei rund 1,1805 zum Erliegen...
Joachim Goldberg
Frankfurt am Main

Seit rund 40 Jahren beschäftigt sich Joachim Goldberg mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein.

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