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Dollar am Morgen

Bereits gut eingedeckt

am
1. September 2020
Aus technischen Gründen kann ich heute leider keinen ausführlichen Marktkommentar liefern – manchmal müssen eben auch PCs gewartet werden. Und dies hat gestern mehr Zeit in Anspruch genommen als ursprünglich erwartet. Ohnehin scheint es mir, als ob die Devisenhändler derzeit wenig Hilfe hinsichtlich des Dollar-Trends benötigten. Denn seit die Fed ihren Strategiewechsel bekannt gegeben hat (vgl. meine Kommentare vom Sonntag und vom vergangenen Freitag), ist die Richtung für die meisten Akteure klar: Mit dem Greenback geht es abwärts...


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Dollar am Sonntag

Inflationsziel mit Unschärfe

am
30. August 2020
Es dürfte nicht wenige Kommentatoren geben, die Jerome Powells Rede beim virtuellen Jackson-Hole-Symposium am vergangenen Donnerstag und den angekündigten Strategiewechsel der US-Notenbank als wegweisend bewerten. Vielleicht wird man sogar eines Tages von einem historischen Wendepunkt sprechen. Zumindest handelt es sich um eine Neuausrichtung der Geldpolitik, die sich zum einen in einem veränderten Umgang der Fed mit dem Begriff des Inflationsziels niederschlägt und zum anderen dem Ziel einer...


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Dollar am Morgen

Eine neue Strategie

am
28. August 2020
Nun war die Rede von Fed-Chef Jerome Powell zur Eröffnung des virtuellen Jackson-Hole-Symposiums nicht nur mit Spannung erwartet, sondern auch mit hohen Erwartungen der Finanzmarktakteure verbunden gewesen. Und tatsächlich kündigte Jerome Powell einen veränderten Umgang der Notenbank mit dem Begriff des Inflationsziels an. Mit dieser Neuausrichtung der Geldpolitik gilt zwar weiterhin das Inflationsziel von 2 Prozent, allerdings nicht mehr als Zielwert, der mit allen Mitteln erreicht werden soll, sondern als Durchschnittswert über einen längeren Zeitraum...


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Dollar am Morgen

Was Powell noch zu sagen hätte

am
27. August 2020
Seit ich mich vor einer Woche zu einem Kurzurlaub entschlossen hatte, hat sich zumindest in Sachen Euro-Wechselkurs zum US-Dollar so gut wie nichts getan. Zumal die Handelsbandbreite bereits an meinem zweiten Urlaubstag, dem 21. August, abgesteckt wurde: Sie betrug an diesem Tag etwas mehr als ein Prozent und wurde seither nicht mehr verlassen. Dies mag zum einen der Feriensaison geschuldet sein, aber dieses Argument hat für mich noch nie wirklich Gültigkeit besessen. Zumal die Reisetätigkeit (mich eingeschlossen) vor allem in diesem Jahr angesichts der Covid-19-Krise vielerorts deutlich eingeschränkt...


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DAX-Sentiment

DAX-Sentiment vom 26. August 2020

am
26. August 2020

Wieder einmal hat sich gezeigt, dass mehrheitlich erhoffte Kursrückgänge des DAX im Sande verlaufen. Stattdessen hat das Börsenbarometer im Wochenvergleich 1,7 Prozent zugelegt.

Bei der heutigen Sentiment-Erhebung stehen die Privatanleger im Rampenlicht. Denn in diesem Panel gab es einen starken Stimmungswechsel. So hat sich eine größere Gruppe von Pessimisten von…


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Dollar am Morgen

Plötzliches Comeback des Dollar?

am
20. August 2020
Es ist schon bemerkenswert, dass sich der US-Dollar gestern Nachmittag „quasi aus dem Nichts“ recht deutlich erholte und damit die Serie von fünf negativen Handelstagen in Folge beendete. Man konnte das ratlose Achselzucken der Händler, ihre Irritation, förmlich spüren. Denn so richtig wollte diese Gegenbewegung nicht ins Konzept passen. Daher auch die erste Reaktion einiger Trader: „Es gab doch gar keine Schlagzeile“. Was aber nicht ganz stimmt, wenn man etwa die online-Ausgabe des Wall Street Journal studierte...


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DAX-Sentiment

DAX-Sentiment vom 19. August 2020

am
19. August 2020

Seit unserer vergangenen Stimmungserhebung zeigte sich der DAX, wie man es von ihm in der Ferienzeit erwarten kann: Er bewegte sich in einer engen Handelsspanne von gerade einmal 2,3 Prozent. Doch soll das nicht heißen, dass sich nicht trotzdem viel getan hätte. Das gilt vor allem für die Markteinschätzung…


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Dollar am Morgen

Bullish trotz Angst vor Rezession

am
19. August 2020
Es ist schon bemerkenswert, dass der Euro gegenüber dem US-Dollar ausgerechnet gestern die Oberseite seiner Konsolidierungszone zwischen 1,1715 und 1,1930 aufgerissen hat. Zumal die gestern publizierten Ergebnisse der Umfrage der Bank of America, für die vom 7. bis 13. August Fonds-Manager interviewt wurden, gezeigt hatten, dass weder der Dollar noch der Euro unter den genannten größten drei Positionen („most crowded trades“) rangierten. Long-Positionen im Tech- und Wachstumssektor (genannt von 59 Prozent der befragten Investoren), Gold (23 Prozent) sowie Unternehmensanleihen (8 Prozent) standen stattdessen...


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Dollar am Morgen

Wenn der Postmann zu spät klingelt

am
18. August 2020
Derzeit gilt es als schick, gegen den US-Dollar zu sein. Und für viele Devisenhändler und Investoren liegen die Argumente für diese Haltung auf der Hand. Aber im Grunde sind es bereits seit einigen Wochen immer die gleichen Begründungen, die zu hören sind. Insbesondere wird den USA von den internationalen Investoren vorgehalten, sie hätten keine Strategie im Kampf gegen die Corona-Pandemie und seien auch nicht in der Lage, die ökonomischen Folgen der Krise in den Griff zu bekommen. Im Kongress ringen Republikaner und Demokraten um ein weiteres Stimulus-Paket, ohne zu einem Kompromiss zu gelangen. Tatsächlich werden die US-Regierung als dysfunktional und die Vereinigten Staaten insgesamt als zunehmend unregierbar wahrgenommen...


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Dollar am Sonntag

US-Anleger zuversichtlicher als Verbraucher

am
16. August 2020
Die abgelaufene Handelswoche gehört für den Dollar sicherlich nicht zu den volatilsten der jüngeren Vergangenheit. Zumal sich in anderen Märkten – man denke nur an die Edelmetalle und die Bondmärkte – bedeutend mehr ereignet hat. Indes: Der Dollar musste gegenüber einem Korb an Währungen, gemessen am Dollar-Index, den achten Wochenverlust hintereinander hinnehmen. Dabei handelt es sich um die längste Serie dieser Art während der vergangenen zehn Jahre. Auf der anderen Seite markierte der Euro gleichzeitig den achten Wochengewinn in Serie, und nur zwei der vergangenen 13 Wochen endeten für die Gemeinschaftswährung überhaupt mit einem Verlust...
Joachim Goldberg
Frankfurt am Main

Seit rund 40 Jahren beschäftigt sich Joachim Goldberg mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein.

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