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Dollar am Morgen

Und plötzlich scheint die Welt wieder in Ordnung

am
29. September 2020
Wie schon so oft in den vergangenen Monaten bedurfte es nur eines Wochenendes, um eine schlechte Stimmung in Optimismus zu drehen. Dies gilt zumindest für die Börsen dies- und jenseits des Atlantiks, die sich gestern eindrucksvoll erholten. So etwa der heimische DAX mit einem Tages-Plus von rund 3,2 Prozent. Wo doch noch am Freitag zum x-ten Mal angeblich mit Unterlaufen von 12.500 DAX-Zählern...


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Dollar am Morgen

Flucht in einen unsicheren Hafen

am
25. September 2020
Auch gestern ist der US-Dollar gestiegen, nicht mehr ganz so eindrucksvoll wie an den Tagen zuvor, aber wir konnten zumindest zum vierten Mal hintereinander in dieser Woche ein höheres Tageshoch notieren. Analoges galt für den Euro, nur mit umgekehrtem Vorzeichen. Und abseits von all den Diskussionen, ob der Anstieg des Greenback, wenn schon nicht langfristig, wenigstens kurzfristig gerechtfertigt sei, bleibt doch vermutlich nicht nur für mich eine wesentliche Frage bestehen: Wie kann es sein, dass die Währung eines Landes...


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Dollar am Morgen

Befremdliche Dollarstärke

am
24. September 2020
Es ist schon bezeichnend, wenn ein Kommentator, so wie es gestern geschah, die Frage stellt, ob die derzeitige Entwicklung im Devisenhandel als Vorbote für eine Katastrophe am Aktienmarkt gesehen werden muss. Denn die Entwicklung des Dollar während der vergangenen Tage gibt mancherorts Rätsel auf. Zumindest wenn man – ich habe diesbezüglich während der vergangenen Wochen immer wieder meine Zweifel angemerkt – dessen Entwicklung als Spiegel für gestiegene Risikoaversion ansieht. Indes: Während sich gestern die Aktienmärkte dies- und jenseits des Atlantiks zumindest zeitweise erholen konnten, präsentierte sich die US-Valuta...


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DAX-Sentiment

DAX-Sentiment vom 23. September 2020

am
23. September 2020

Es hatte sich bereits in der vergangenen Woche angedeutet, dass die Aktienmärkte sowohl hierzulande als auch in den USA einem neuerlichen Abverkauf weniger Nachfrage entgegenzusetzen hätten. Vor allem der DAX musste seit unserer vergangenen Erhebung bereits zum zweiten Mal in diesem Monat einen Rückschlag von mehr als 5 Prozent…


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Dollar am Morgen

Schon wieder ein Verkaufssignal

am
23. September 2020
Während die Aktienmärkte gestern in Sachen Volatilität einen eher ruhigen Tag einlegten, konnte der US-Dollar weiter zulegen. Natürlich ist die zentrale Begründung für seinen jüngsten Aufschwung immer noch die gestiegene Risikoaversion – ein Argument, das bekanntlich nicht immer zieht. Aber es ist schon bemerkenswert, dass die hiesigen Aktienmärkte, gemessen am DAX und am EURO STOXX 50, bis zum Ende der gestrigen Handelssitzung keine neuen Tiefststände markierten, so dass man jedenfalls nicht von gestiegener Risikoaversion sprechen kann. Aber die hiesigen Aktienmärkte haben sich von den Montags-Tiefs bislang auch nicht richtig lösen können. Letzteres ist...


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Dollar am Morgen

Feeling uneasy

am
22. September 2020
Das Hauptinteresse der Finanzmarktakteure hat gestern weniger den Devisenmärkten, sondern vielmehr den Aktienmärkten dies- und jenseits des Atlantiks gegolten. Während der S&P 500 Index in den USA nach drei negativen Wochen auch die vierte mit einem Minus begonnen hatte, hat es dieses Mal hierzulande den DAX besonders stark erwischt. Mit einem Minus von rund 4,4 Prozent notieren wir den größten Tagesverlust seit Beginn der Covid-19-Rallye im März. Der Dollar war...


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Dollar am Sonntag

Mit nachlassender Feuerkraft

am
20. September 2020
Es ist schon bemerkenswert, dass der Euro gegenüber dem US-Dollar jetzt die zweite Woche hintereinander praktisch auf dem gleichen Niveau beendet hat, auf dem er sie begonnen hatte. Und das trotz der wichtigen Zentralbanksitzung der EZB in der ersten und der US-Notenbank Fed in der darauffolgenden Woche. Offensichtlich wurden die Marktteilnehmer in beiden Fällen enttäuscht. Einmal von der EZB, die sich in Sachen Euro-Anstieg verbal sehr zurückhielt. Aber obwohl derartige Interventionen nun ausblieben, war die Gemeinschaftswährung nicht imstande, an Boden zu gewinnen. Auch von der Fed schienen sich die Händler in der abgelaufenen Woche mehr versprochen zu haben, als es ursprünglich den Anschein hatte. Den bereits eingeschlagenen Weg als richtig zu bezeichnen...


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DAX-Sentiment Dollar am Morgen

Niedrig-Zinsen bis Ende 2023

am
17. September 2020
Nun hat die Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank letztlich das bestätigt, was Fed-Chef Jerome Powell bereits beim Treffen der Notenbanker in Jackson Hole angedeutet hatte: Die Einführung eines durchschnittlichen Inflationsziels von 2 Prozent und die Ankündigung, dass die Leitzinsen so lange niedrig bleiben, bis sowohl die gewünschte maximale Beschäftigung als auch das Inflationsziel selbst erreicht sind. Und zieht man die sogenannten DOT-Plots, die Zinserwartungen der Mitglieder des Offenmarktausschusses, zurate...


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DAX-Sentiment

DAX-Sentiment vom 16. September 2020

am
16. September 2020

Seit unserer vergangenen Stimmungserhebung hat der DAX lediglich eine Handelsbandbreite von etwas mehr als 2 Prozent produziert – eine vergleichsweise enge Spanne, die man normalerweise eher während der Sommerferien erwarten würde. Immerhin hat das Börsenbarometer per Saldo noch ein Plus von 1,2 Prozent in der Punktbetrachtung zugelegt. Sicherlich ist…


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Dollar am Morgen

EUR: Kleiner Ausbruchsversuch

am
16. September 2020
Das Hauptereignis des heutigen Handelstages ist natürlich die Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC). Wie viele andere Akteure gehe auch ich nicht davon aus, dass es wichtige neue geldpolitische Beschlüsse geben wird. Aber vielleicht mag es, so die Hoffnung einiger Finanzmarktakteure, eine Klarstellung hinsichtlich des in Zukunft durchschnittlichen Inflationsziels von 2 Prozent geben. Allerdings glaube ich nicht, dass die Fed den Marktteilnehmern eine für jedermann nachvollziehbare Berechnungsmethode für den zukünftigen Durchschnittswert an die Hand geben wird. Interessanter werden da sicher die neuen...
Joachim Goldberg
Frankfurt am Main

Seit rund 40 Jahren beschäftigt sich Joachim Goldberg mit dem Zusammenspiel von Menschen und Märkten. Bis heute faszinieren ihn die vielen Facetten, Nuancen, Geschichten, Analysen und Hintergründe, die sich in der weißgezackten Linie auf der großen Börsenkurstafel niederschlagen. Aber erst mit der Entdeckung der psychologischen Einflüsse auf die Finanzmärkte meint der studierte Bankfachwirt und frühere Devisenhändler dem, was die Welt der Finanzen antreibt und bewegt, nahe gekommen zu sein.

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