Jetzt kommt die Wahrheit zum US-Arbeitsmarkt ans Licht
Eigentlich wollte ich schon am vergangenen Mittwoch die Schätzungen der privaten US-Arbeitsmarktagentur ADP nicht glauben, die mit einem Stellenplus von nur 38.000 aufwartete. Denn in der Vergangenheit gab es da schon einmal deutliche Ausreißer. Spätestens seit heute Mittag ist klar: Der US-Arbeitsmarkt kann für den Monat Mai nur ein Plus von 54.000 Payrolls verbuchen. Das war nicht nur der niedrigste Zuwachs seit September 2010, sondern die Zahl befand sich sogar unterhalb der bereits zum Ende dieser Woche deutlich nach unten korrigierten Analystenschätzungen.
Damit hat sich zu den Aprilzahlen ein starker Kontrast gebildet. Selbst wenn man berücksichtigt, dass in den nach unten korrigierten 232.000 neu geschaffenen Stellen des Vormonats mehr als 60.000 Arbeitsplätze enthalten sind, die auf eine einmalige Einstellungsmaßnahme von Mc Donalds zurückzuführen sind. Welche Folgen der jüngste US-Arbeitsmarktbericht für DAX und Euro haben wird, erfahren Sie in meinem heutigen Kommentar auf WGZ Cognitrend TV zum US-Arbeitsmarkt.