Wer gestern das Geschehen an den Aktienmärkten allein aufgrund der Kursentwicklung hätte beurteilen müssen, wäre zumindest, was die Aktien der Eurozone angeht, kaum auf die Idee gekommen, dass in der Nacht zuvor so etwas Bedeutsames wie die Verhandlungen zum nationalen Stimulus-Paket von US-Präsident Donald Trump abrupt beendet worden waren. Aber selbst die US-Märkte, die zu jener Zeit unglücklicherweise geöffnet waren, machten gestern die entstandenen Verluste wieder wett. Denn nur Stunden nach Trumps „Abbruchsanweisung“ ruderte der Präsident scheinbar zurück, als er sich für einen separaten Gesetzentwurf („Stand Alone Bill“) stark machte, damit er noch vor dem Wahltag...