AUTOR

Joachim Goldberg

Dollar am Morgen Märkte

Und er bewegt sich doch

am
17. Juli 2019
Devisenhändler dürften sich gestern darüber gefreut haben, dass sich der Euro zumindest ein bisschen bewegt hat – sofern sie auf der richtigen Seite lagen. Denn die gestrige Handelsbandbreite war mit rund 65 Stellen immerhin die zweitgrößte aus den zurückliegenden beiden Wochen. Aber lag es tatsächlich an den Fundamentaldaten, dass der Euro leicht unter Druck geriet? Oder hatten sich kurzfristig orientierte Akteure wegen der gestern anstehenden Wahl Ursula von der Leyens zur EU-Kommissionspräsidentin durch das EU-Parlament positioniert? ...
Dollar am Morgen Märkte

Im Twitter-Gewitter des Donald Trump

am
16. Juli 2019
Es sind nicht die Wirtschaftsdaten, die derzeit den Wechselkurs des Euro bestimmen. Das mag auch daran liegen, dass paradoxerweise zu positive US-Wirtschaftsdaten – die europäischen Fundamentals interessieren die Akteure noch weniger – sowohl für den Greenback als auch für den Aktienmarkt momentan ungünstig sein könnten. Andererseits sind es die negativen Überraschungen...
Dollar am Morgen Märkte

Rezessionsängste für 25 Basispunkte vom Tisch

am
15. Juli 2019
Es ist gerade einmal eine Woche her, da lag die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen noch 19 Basispunkte unter derjenigen dreimonatiger T-Bills. Ein negativer bzw. „invertierter“ Spread, der von den Marktteilnehmern deswegen so starke Beachtung findet, weil sein Erscheinen in den vergangenen 50 Jahren jedes Mal den Vorboten einer Rezession dargestellt hat. Und genau dieser negative Spread hat sich am vergangenen Freitag bis auf...
Dollar am Morgen Märkte

Keine ungeteilte Zustimmung zu geplanter US-Zinssenkung

am
12. Juli 2019
Genau genommen sind weder der Euro noch der Dollar derzeit nachhaltig aus ihrem Gleichgewicht zu bringen. Und das liegt nicht nur an den Nachrichten, die die Devisenhändler zu verarbeiten haben. Tatsächlich befand sich der Wechselkurs des Euro zum Greenback gestern zum Handelsschluss in Europa ziemlich genau auf dem Niveau des wahrgenommenen fairen Wertes unseres mittelfristigen Berechnungsmodells, das auf Erkenntnissen...
Dollar am Morgen Märkte

Eine Art Mindest-Commitment

am
11. Juli 2019
Jerome Powell hat, wie man auf Neudeutsch sagt, gestern bei seiner Anhörung vor dem Finanzausschuss des Repräsentantenhauses „geliefert“. Er hat die Erwartungen der Marktteilnehmer nicht durch irgendwelche Fragezeichen hinsichtlich einer Zinssenkung bei der kommenden Sitzung der US-Notenbank am 30./31. Juli enttäuscht, sondern seinen Teil dazu beigetragen, dass dieser Schritt mit 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit stattfinden wird. Gleichzeitig hat der Fed-Chef es allerdings auch vermieden, sich hinsichtlich eines möglichen Zeitrahmens für etwaige geldpolitische Lockerungsmaßnahmen festzulegen oder gar einen Hinweis darauf zu geben, wie viele Zinssenkungen notwendig seien, um die US-Wirtschaft vor etwaigen Risiken zu schützen. Genau genommen hat Powell...