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Deviseninterventionen

Dollar am Sonntag

Grünes Licht für Euro-Käufe?

von Joachim Goldberg am 13. September 2020
Nun hat der Euro die Handelswoche mit einem winzigen Plus fast unverändert abgeschlossen. Und dies trotz der Aufregung wegen der Frage, ob die EZB dem Aufwärtstrend des Euro Einhalt gebieten würde oder nicht. Zumindest hat die EZB-Ratssitzung am vergangenen Donnerstag gezeigt, dass man sich über den Einfluss des relativ hohen Euro-Wechselkurses zum US-Dollar durchaus Gedanken macht, was dessen Auswirkungen wie zum Beispiel die einer importierten Deflation angeht. Tatsächlich aber überwog der Eindruck, dass sich Christine Lagarde derzeit nicht...
Dollar am Morgen Märkte

Powell sagt Nein zu Negativzinsen

von Joachim Goldberg am 14. Mai 2020
Es sind nach wie vor nicht die Wirtschaftsdaten, die die Devisen- und Aktienmärkte dies- und jenseits des Atlantiks bewegen. Und obwohl die von Fed-Chef Jerome Powell gestern mit Spannung erwartete vorgefertigte Rede, die er auf Einladung des Peterson Institute for International Economics im Rahmen eines Online-Seminars hielt, eigentlich überhaupt keine großen Überraschungen beinhaltete, gab es im Anschluss dennoch Anzeichen für eine gestiegene Risikoaversion an den Finanzmärkten zu beobachten...
Dollar am Morgen Märkte

Ein Falke hält die Zügel

von Joachim Goldberg am 12. August 2019
Die vergangene Handelswoche hatte es durchaus in sich. Aber blickt man zurück, welchen Effekt die Eskalation im US-chinesischen Handelskrieg auf Finanzmärkte hatte, dann zeigt sich, dass von den Verlusten an den Aktienmärkten dies- jenseits des Atlantiks mancherorts ein Großteil wettgemacht wurde. Die US-Anleiherenditen konnten die Hälfte ihres Wochenverlusts wieder aufholen, und der Euro...
Dollar am Morgen Märkte

US-Wachstumsüberraschung lässt Dollar kalt

von Joachim Goldberg am 29. Juli 2019
Aber es gab am Vorabend des vergangenen Freitags noch eine interessante Entwicklung hinsichtlich etwaiger US-Interventionen, um den Dollar zu schwächen. Medienberichten zufolge schließt danach der ökonomische Chefberater des Weißen Hauses, Larry Kudlow, derartige Markteingriffe aus und machte deutlich, dass sich auch US-Präsident Donald Trump interssanterweise keineswegs einen schwächeren Dollar wünscht. Offensichtlich gab es ein Treffen des Kabinetts, bei dem sich
Dollar am Morgen Märkte

Interventionsgerede

von Joachim Goldberg am 5. Juli 2019
Während im US-chinesischen Handelskonflikt zumindest vordergründig Ruhe eingetreten ist, konzentriert sich Donald Trump seit Mittwoch wieder auf einen möglichen Währungskonflikt. Denn der US-Präsident bezichtigte China und Europa in einer seiner berüchtigten Tweets der Währungsmanipulation. Das ist nichts Neues und hat auch die Devisenhändler bislang nicht irritiert. Zumal es gerade einmal einen Monat her ist, dass der Bericht des Finanzministeriums genau das Gegenteil zu Trumps Verdächtigung festgestellt hatte. Aber Kommentatoren dachten zumindest ...