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Joachim Goldberg

Dollar am Morgen

Schmelzprozess

am
31. Juli 2020
Gestern war ein bemerkenswerter Tag für den Euro. Nicht weil er gegenüber dem US-Dollar den Monat Juli womöglich so stark wie zuletzt September 2010 beenden könnte. Denn wenn man die Entwicklung an den Aktienmärkten, vor allen Dingen hierzulande, als Maßstab für Risikoaversion hinzuzieht, hätte es den Euro nach dieser von Kommentatoren gerne verwendeten Lesart eigentlich ordentlich erwischen müssen. Da bricht etwa der DAX im Tagesverlauf zeitweise um mehr als 4,4 Prozent ein, und dem EURO STOXX 50 geht es nicht viel besser; aber die Gemeinschaftswährung...
Dollar am Morgen

Kurzer Ausflug

am
30. Juli 2020
Bis gestern Abend kurz, bevor die Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) zu Ende ging, hatte der Euro kaum nennenswertes an Kursbewegung produziert. Aber bei einem Blick auf eine Chart konnte man schon den Eindruck gewinnen, dass die Akteure in den Startlöchern saßen, um den kurzfristigen Aufwärtstrend der Gemeinschaftswährung weiter nach oben zu treiben. Diese Startlöcher dürften sich kurz vor 1,1780 befunden haben. Und den Startschuss sollte vermutlich die Fed geben. Allein: Der Ausflug des Euro an der Oberseite war kurzlebig und kam bei rund 1,1805 zum Erliegen...
DAX-Sentiment

DAX-Sentiment vom 29. Juli 2020

am
29. Juli 2020

So seltsam es klingen mag: Die Mehrheit der von uns befragten Investoren benötigt Risikoereignisse, die sich negativ in den Kursen niederschlagen. Dies vermittelt zumindest die heutige Stimmungsumfrage unter den…

Dollar am Morgen

Hoffen und Warten auf (große) Rücksetzer

am
29. Juli 2020
Das hat man davon, wenn man zwei Tage aussetzt, dachte ich mir am Montagmorgen. Ich wollte mir, sozusagen als Auszeit, nur ein verlängertes Wochenende gönnen, konnte aber dann doch nicht davon ablassen, immer mal wieder einen Blick auf meinen Kurs-Bildschirm zu riskieren: Tatsächlich hatte der Euro gegenüber dem US-Dollar am Montag den besten Tag seit dem 30. Juni. Kaum aber saß ich gestern Abend wieder an meinem Schreibtisch, schien sich alles beruhigt zu haben. Auch die extreme Gold-Bewegung, die gegenüber dem US-Dollar gestern immerhin eine Spanne von fast 4 Prozent (und ein neues Allzeithoch) produzierte, hinterließ am Ende nur einen vergleichsweise überschaubaren Tagesprofit. Und der Euro? Es war der erste kleine Tagesverlust seit sieben Handelstagen...
Dollar am Morgen

Kurzes Update (Euro-Kurse)

am
28. Juli 2020
Zwar gibt es wie angekündigt den nächsten ausführlicheren Kommentar erst am morgigen Mittwoch. Aber die Kursentwicklung des Euro erfordert zumindest ein kleines Kurs-Update: Der Aufwärtstrend der Gemeinschaftswährung ist steil und dürfte nach Überschreiten des kommenden Potenzialpunktes bei 1,1815/20 ...