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FOMC-Sitzung

Dollar am Morgen

Ist die Wette wirklich schon gewonnen?

am
6. November 2020
Als man gestern bei der Nachrichtenagentur Reuters nachlesen konnte, dass ein Buchmacher in Australien umgerechnet bereits 16,5 Mio. USD an Wettende ausgezahlt hatte, die auf einen Sieg von Joe Biden bei der US-Präsidentschaftswahl gesetzt hatten, hörte ich, wie einige staunend anmerkten: „Wenn die jetzt schon Geld auszahlen, müssen die sich ihrer Sache ganz schön sicher sein.“ Ich muss zugeben, dass ich in einer ersten, vorschnellen Reaktion ähnlich dachte. Aber bei genauerem Nachdenken...
DAX-Sentiment Dollar am Morgen

Niedrig-Zinsen bis Ende 2023

am
17. September 2020
Nun hat die Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank letztlich das bestätigt, was Fed-Chef Jerome Powell bereits beim Treffen der Notenbanker in Jackson Hole angedeutet hatte: Die Einführung eines durchschnittlichen Inflationsziels von 2 Prozent und die Ankündigung, dass die Leitzinsen so lange niedrig bleiben, bis sowohl die gewünschte maximale Beschäftigung als auch das Inflationsziel selbst erreicht sind. Und zieht man die sogenannten DOT-Plots, die Zinserwartungen der Mitglieder des Offenmarktausschusses, zurate...
Dollar am Morgen

EUR: Kleiner Ausbruchsversuch

am
16. September 2020
Das Hauptereignis des heutigen Handelstages ist natürlich die Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC). Wie viele andere Akteure gehe auch ich nicht davon aus, dass es wichtige neue geldpolitische Beschlüsse geben wird. Aber vielleicht mag es, so die Hoffnung einiger Finanzmarktakteure, eine Klarstellung hinsichtlich des in Zukunft durchschnittlichen Inflationsziels von 2 Prozent geben. Allerdings glaube ich nicht, dass die Fed den Marktteilnehmern eine für jedermann nachvollziehbare Berechnungsmethode für den zukünftigen Durchschnittswert an die Hand geben wird. Interessanter werden da sicher die neuen...
Dollar am Morgen

Kurzer Ausflug

am
30. Juli 2020
Bis gestern Abend kurz, bevor die Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) zu Ende ging, hatte der Euro kaum nennenswertes an Kursbewegung produziert. Aber bei einem Blick auf eine Chart konnte man schon den Eindruck gewinnen, dass die Akteure in den Startlöchern saßen, um den kurzfristigen Aufwärtstrend der Gemeinschaftswährung weiter nach oben zu treiben. Diese Startlöcher dürften sich kurz vor 1,1780 befunden haben. Und den Startschuss sollte vermutlich die Fed geben. Allein: Der Ausflug des Euro an der Oberseite war kurzlebig und kam bei rund 1,1805 zum Erliegen...
Dollar am Morgen

Hoffen und Warten auf (große) Rücksetzer

am
29. Juli 2020
Das hat man davon, wenn man zwei Tage aussetzt, dachte ich mir am Montagmorgen. Ich wollte mir, sozusagen als Auszeit, nur ein verlängertes Wochenende gönnen, konnte aber dann doch nicht davon ablassen, immer mal wieder einen Blick auf meinen Kurs-Bildschirm zu riskieren: Tatsächlich hatte der Euro gegenüber dem US-Dollar am Montag den besten Tag seit dem 30. Juni. Kaum aber saß ich gestern Abend wieder an meinem Schreibtisch, schien sich alles beruhigt zu haben. Auch die extreme Gold-Bewegung, die gegenüber dem US-Dollar gestern immerhin eine Spanne von fast 4 Prozent (und ein neues Allzeithoch) produzierte, hinterließ am Ende nur einen vergleichsweise überschaubaren Tagesprofit. Und der Euro? Es war der erste kleine Tagesverlust seit sieben Handelstagen...