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Joachim Goldberg

Dollar am Morgen

Beste Stimmung für den Euro

am
24. Juni 2020
Dass gestern abermals die Stunde des Euro schlug, sieht man vor allen Dingen daran, dass die Gemeinschaftswährung gerade einmal zwei Tage benötigte, um die Kursverluste der vergangenen Woche praktisch wettzumachen. Dabei sah es in der vorvergangenen Nacht zwischendurch gar nicht gut aus, als sich der Wirtschaftsberater des US-Präsidenten, Peter Navarro, zu Wort meldete und in einem Interview mit Fox News den Handels-Deal mit China für „over“ (beendet) erklärte...
Dollar am Morgen

Eine eindrucksvolle Euro-Erholung?

am
23. Juni 2020
Bemerkenswert war gestern der Sprung des Euro. Immerhin hatte er damit praktisch die Kursverluste der vergangenen beiden Handelstage wettgemacht. Angesichts der Serie von Tagesverlusten an vier Tagen – von Dienstag bis Freitag vergangener Woche – war das tatsächlich eine eindrucksvolle Leistung. Aber lassen wir die Kirche im Dorf: Der Kursgewinn des Euro betrug gegenüber dem Dollar gerade einmal 0,6 Prozent...
Dollar am Sonntag

Korrekturwoche

am
21. Juni 2020
Eine Woche der Markt-Korrekturen liegt hinter uns. Das gilt sowohl für den Euro, der gegenüber dem US-Dollar an Boden verlor, als auch für die Aktienmärkte, die sich nach dem Tiefpunkt vom vergangenen Montag wieder deutlich erholen konnten. Der DAX erzielt ein Plus von 6,3 Prozent, und für den US-Aktienindex S&P 500 notieren wir so gesehen einen Zuwachs von 4,4 Prozent, so dass beide Indices zeitweise mehr als die Hälfte ihres Verlustes aus der davorliegenden Handelswoche wettmachen konnten. Allerdings wird auch etwas anderes offenkundig:...
Dollar am Morgen

Von Faustregeln und „neuen“ Korrelationen

am
19. Juni 2020
Wie unwichtig derzeit ökonomische Daten für die Devisenmärkte sind, hat wieder einmal der gestrige Handelstag gezeigt. Vielleicht auch, weil deren Abweichung von den Prognosen der Ökonomen – verständlicherweise – immer noch riesig ist. So etwa die gestrige Publizierung der US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die in der Woche zum 13. Juni mit 1,508 Millionen die Median-Schätzung der Ökonomen (1,29 Millionen) bei weitem übertraf. Zwar ist der Wert der Erstanträge gegenüber der davorliegenden Woche (1,566 Mio.) gefallen, aber es hat den Anschein, dass sich der Rückgang bei den Anträgen zu verlangsamen scheint. So gesehen fällt es schwer, an die von einigen Vertretern der Trump-Administration beschworene V-förmige, pardon: I-förmige...
Dollar am Morgen Märkte

Die Luft wird dünner

am
18. Juni 2020
Der gestrige Handelstag zählte eher zu den ruhigeren in den vergangenen Wochen. Vor allen Dingen, was die Währungsseite angeht. Dort hat der US-Dollar neuerlich leicht zur Stärke tendiert, als ob er die Akteure davor warnen wollte, zu risikofreudig zu agieren. Auch die typischen Fluchtwährungen Schweizerfranken und Yen waren gestern gegenüber dem Euro gut gefragt. Hatten die Akteure etwa Angst davor, Fed-Chef Jerome Powell könnte am zweiten Tag seiner Tele-Anhörung, zu der er im Rahmen des zweitägigen Humphrey Hawkins Testimony vor den Finanzausschuss des Repräsentantenhauses geladen war, womöglich etwas Falsches sagen? Etwas, das die von der Fed noch am Montag versprochenen direkten Ankäufe von Unternehmensanleihen relativieren könnte?...