Nicht wenige Kommentatoren haben Philipp Lane gestern ein gutes Timing bescheinigt. Der Chefvolkswirt der EZB scheint zumindest teilweise für die deutliche Korrektur des Euro seit vorgestern Abend verantwortlich zu sein. Und das, nachdem die Gemeinschaftswährung zuvor die „psychologisch wichtige Marke“ von 1,20 USD zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahren wieder überschritten hatte. Lanes Äußerungen, dass die Wechselkursentwicklung einen wichtigen Einfluss auf die geldpolitischen Rahmenbedingungen habe, wurden von vielen Akteuren und Kommentatoren als eine Art Verbalintervention ausgelegt. Auch wenn Lane betonte, die EZB strebe keinen...