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Joachim Goldberg

Dollar am Morgen Märkte

Treffen ohne Folgen?

am
20. November 2019
Donald Trumps kurzfristige, offenbar ungeplante Einladung an Fed-Chef Jerome Powell am vergangenen Montag hat in den Finanzmärkten keine sichtbaren Spuren hinterlassen. Und dies trotz aller Gerüchte, die ein solches ad-hoc-Treffen mit sich bringt. Wem kann man es verdenken, wenn er hinter einem solchen Meeting mehr als ein harmloses Plauderstündchen vermutet? Zumal das Verhältnis zwischen den beiden Protagonisten durch Trumps fragwürdige bis unverschämte Tweets in der Vergangenheit nicht gerade unbelastet ist. Dennoch liest sich die Presseerklärung der Fed...
Dollar am Morgen Märkte

Ominöses Treffen im Weißen Haus

am
19. November 2019
Nein, ein Treffen von US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus mit dem Chef der US-Notenbank, Jerome Powell, im Beisein von Finanzminister Steven Mnuchin stand gestern eigentlich nicht auf dem Terminkalender. Und wenn man den Verlautbarungen Glauben schenkt, hat der Fed-Chef nichts anderes gemacht, als noch einmal seine jüngsten Statements zur US-Wirtschaft und zu den Leitzinsen auszuführen. Nicht mehr also als eine Wiederholung von Altbekanntem. Aber...
Dollar am Morgen Märkte

Ein Freitag für Ökonomen

am
18. November 2019
Es war eine Angelegenheit von etwas mehr als 24 Stunden, und der Euro hatte gegenüber dem US-Dollar am vergangenen Freitag nicht nur den kompletten Wochenverlust aufgeholt, sondern unter dem Strich sogar ein Plus von 30 Stellen gemacht. Wenn man allerdings bedenkt, dass die Handelsbandbreite mit 70 Stellen für die gesamte Woche zu den drei niedrigsten des ganzen Jahres in vergleichbaren Zeiträumen zählt, relativiert sich diese unter einem Brennglas dramatisch aussehende Bewegung der Gemeinschaftswährung. Übrig bleibt das Resultat: Der Euro hat es nicht geschafft, einen kurzfristigen Abwärtstrend loszutreten. Obwohl dies eigentlich unter anderen Umständen ganz einfach gewesen wäre...
Dollar am Morgen Märkte

Alles halb so schlimm?

am
15. November 2019
Referenzpunkte haben etwas Verführerisches, vor allen Dingen, wenn es um ökonomische Daten geht. Denn wenn man eine Orientierung benötigt, genügt es manch einem, einfach nur die Median-Erwartung von Ökonomen zurate zu ziehen, um zu beurteilen, ob etwas hoch oder tief, gut oder schlecht ist. Und diese verkürzte Sichtweise mag auch für die gestrige Bekanntgabe der Frühschätzung für das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) gelten. Dieses ist im dritten Quartal mit einem Plus von 0,1 Prozent (ggü. Vorquartal) besser ausgefallen als gedacht – viele Ökonomen hatten eigentlich mit einem Minus von 0,1 Prozent gerechnet. Dies hätte nach dem BIP-Rückgang von 0,2 Prozent im zweiten Quartal eine „technische Rezession“ bedeutet...
Dollar am Abend Märkte

Es wird schwieriger

am
14. November 2019
Gering dürfte die Zahl derer gewesen sein, die sich von der gestrigen Rede Jerome Powells vor dem Wirtschaftsausschuss des US-Kongresses tatsächlich etwas Neues, Wegweisendes in Sachen Geldpolitik erwartet hatten. Wie schon häufiger in der jüngeren Vergangenheit vermied es Powell, durch unbedachte Wortwahl irgendwelches Porzellan zu zerschlagen...