Nach langem Auszählen heißt der neue US-Staatspräsident Joe Biden. Obgleich bis zum Ende der Handelssitzung am vergangenen Freitag im übertragenen Sinne kein weißer Rauch wie bei der Papstwahl über den USA aufgestiegen war, um ein tragfähiges Wahlergebnis des Präsidenten für die nächsten vier Jahre bekanntzugeben, war die Richtung für die Aktienmärkte von Wochenbeginn an bereits festgelegt. Denn es hatte sich bei vielen Akteuren die Meinung durchgesetzt, dass selbst ein knappes Wahlergebnis, schlimmstenfalls unter Inkaufnahme eines Rücksetzers, positiv für die Aktienmärkte zu werten sei. Nun war das Ergebnis der Wahl bis zum Freitag immer noch nicht richtig klar, aber die Aktienmärkte verzichteten...