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Risikofreude

Dollar am Morgen Märkte

Korrektur, aber warum?

von Joachim Goldberg am 21. Februar 2020
Plötzlich kam sie aus dem Nichts: die Korrektur. Gemeint ist damit aber nicht eine groß angelegte Erholung des Euro gegenüber dem Dollar. Vielmehr ereignete sich die Korrektur an den Aktienmärkten der USA und der Eurozone. Gestern Nachmittag taten sich Händler schwer, einen Auslöser für diesen doch relativ auffälligen Kursrückgang zu benennen. Vielleicht waren es sogar Gewinnmitnahmen – oftmals allerdings das schwächste Argument, eine Notlösung, um fehlende ökonomische Erklärungen zu ersetzen. Und wenn man sich die gestern veröffentlichten Daten...
Dollar am Morgen Märkte

Gegensätzliche Sichtweisen

von Joachim Goldberg am 11. Februar 2020
Das hatten wir schon lange nicht mehr: Ein Euro, der sechs Handelstage hintereinander mit einem Tagesverlust abschließt. Zuletzt war das im August 2019 der Fall. Und obgleich die Ausprägung der einzelnen Kursverluste damals wie heute ähnlich hoch sind und sich auch in fast identischen Kursbereichen abspielen (rund 1,1150 bis 1,09), scheint es dieses Mal etwas anders zu sein. Denn der Kursrückgang der Gemeinschaftswährung ist nur auf den ersten Blick....
Dollar am Morgen Märkte

Ungebrochene Risikofreude

von Joachim Goldberg am 7. Februar 2020
Nun ist der Dollar also den vierten Tag hintereinander gegenüber einem Korb von Währungen, auch als Zeichen der derzeitigen globalen Risikofreude, gestiegen. Dass die globale Risiko-Rallye gestern eine Fortsetzung fand, war noch nicht einmal neuen Nachrichten hinsichtlich des Corona-Virus geschuldet. Vielmehr reichte den Akteuren als Auslöser fortgesetzter Aktienkäufe hierzulande und in Fernost – die chinesischen Aktien waren gestern den dritten Tag hintereinander auf deutlichem Erholungskurs – die Nachricht, dass China seine Strafzölle auf US-Importe im Volumen von etwa 75 Mrd. Dollar halbieren würde. Eine Nachricht, die eigentlich...
Dollar am Morgen Märkte

Risikofreude mit Ansagen

von Joachim Goldberg am 5. Februar 2020
Es waren gestern nicht die Devisenmärkte, die das Geschehen an den Finanzmärkten dominierten. Vielmehr lag das Augenmerk auf den Aktienmärkten dies-jenseits des Atlantiks. Und die haussierten eindrucksvoll. Und es dürfte nicht wenige Akteure gegeben haben, die bereits am Montag „mit angezogener Handbremse“ auf steigende Aktienkurse gesetzt hatten. Klar, dass im gleichen Zuge vor allen Dingen US-Staatsanleihen wieder an Boden verloren und von Rezessionsgefahren nicht mehr viel zu hören war...
Dollar am Morgen Märkte

Ein durchgestrichenes Wort verändert alles

von Joachim Goldberg am 24. Juni 2019
Tatsächlich ist vielen Beobachtern vermutlich nicht ganz wohl bei dem Gedanken, dass im Gefolge der Sitzung der US-Notenbank in der vergangenen Woche sowohl die US-Aktien- als auch die Anleihemärkte haussierten. Der S&P 500 Aktien-Index markierte neue Allzeithochs, und die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen fiel zum ersten Mal seit dem Jahr 2016 unter 2 Prozent. Und manch einer wird sich gefragt haben, wie das gut gehen kann, wenn die für Risikofreude stehenden Aktienmärkte