Das hat man davon, wenn man zwei Tage aussetzt, dachte ich mir am Montagmorgen. Ich wollte mir, sozusagen als Auszeit, nur ein verlängertes Wochenende gönnen, konnte aber dann doch nicht davon ablassen, immer mal wieder einen Blick auf meinen Kurs-Bildschirm zu riskieren: Tatsächlich hatte der Euro gegenüber dem US-Dollar am Montag den besten Tag seit dem 30. Juni. Kaum aber saß ich gestern Abend wieder an meinem Schreibtisch, schien sich alles beruhigt zu haben. Auch die extreme Gold-Bewegung, die gegenüber dem US-Dollar gestern immerhin eine Spanne von fast 4 Prozent (und ein neues Allzeithoch) produzierte, hinterließ am Ende nur einen vergleichsweise überschaubaren Tagesprofit. Und der Euro? Es war der erste kleine Tagesverlust seit sieben Handelstagen...