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	<title>Bitcoins Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
	<lastBuildDate>Tue, 12 Jan 2021 05:50:39 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kleine und große Korrekturen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jan 2021 05:50:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoins]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern war nicht nur für den US-Dollar Korrekturtag. Der Greenback konnte erwartungsgemäß weiterhin leicht zulegen und setzte den Euro im gleichen Zuge unter Druck. Auch die Aktienmärkte dies- und jenseits des Atlantiks mussten bis zum europäischen Handelsschluss leichte Rücksetzer hinnehmen, hatten sich aber zuletzt von den niedrigsten Niveaus des Tages erholt. Die größte Korrektur gab [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Gestern war nicht nur für den US-Dollar Korrekturtag. Der Greenback konnte erwartungsgemäß weiterhin leicht zulegen und setzte den Euro im gleichen Zuge unter Druck. Auch die Aktienmärkte dies- und jenseits des Atlantiks mussten bis zum europäischen Handelsschluss leichte Rücksetzer hinnehmen, hatten sich aber zuletzt von den niedrigsten Niveaus des Tages erholt. Die größte Korrektur gab es bei Bitcoin, die von Sonntag auf Montag in der Spitze fast bis zu 25 Prozent an Wert verloren und zutiefst fast auf 30.000 USD stürzten. Dabei klingt das Verb „stürzen“ vielleicht zu dramatisch, wenn man bedenkt, dass der Eröffnungskurs der Crypto-Währung das neue Jahr bei 29.000 USD einläutete. Aber wer will sich über diese Entwicklung beschweren, wo doch Bitcoins selbst am gestrigen Tagestief immer noch über viermal höher als vor Jahresfrist notierten.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-12936" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/01/12012021.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/01/12012021.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/01/12012021-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Kurseinbruch kam für viele nicht unerwartet</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Übrigens haben viele Akteure diese heftige Korrektur kommen sehen, denn ein Kurseinbruch in dieser Größenordnung sei angesichts der parabolförmigen Aufwärtsbewegung zuvor überfällig gewesen war zu lesen. Die einzige Frage, die bei den meisten Auguren offenblieb, war, von welchem Niveau aus die „gesunde“ Korrektur ihren Anfang nehmen würde. Wie immer hätte die richtige Antwort für den, der sie parat gehabt hätte, große Gewinne bedeutet. Ob Bitcoin angesichts dieser immer wieder auftretenden heftigen Preisschwankungen das Prädikat eines Wertaufbewahrungsmittels verdient, wie es die meisten seiner Fans nicht müde werden zu betonen, sei allerdings einmal dahingestellt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Zwei wichtige Voraussetzungen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Wenn ich eines während meiner mittlerweile langen beruflichen Laufbahn gelernt habe, dann sind dies zwei wichtige Dinge. Zum einen die Finger von Dingen zu lassen, von denen man nichts versteht. Zumindest tue ich mich schwer, Bitcoins als etwas Reales wahrzunehmen oder ihnen fundamental – sei es auch nur annäherungsweise – einen angemessenen Wert beizumessen. Das andere ist, dass ein Markt, in dem man aktiv handelt, jederzeit so liquide sein sollte, dass man mühelos, also zu vernünftigen Preis(spann)en, ein- und aussteigen kann. Eine Bedingung, die zumindest bei den für mich nach wie vor wichtigsten Valuten Dollar und Euro fast immer gegeben ist. Aber eben nicht bei den Bitcoins.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Der Euro jedenfalls markierte gegenüber dem Dollar gestern seinen dritten deutlichen Tagesverlust hintereinander und war zeitweise so schwach wie zuletzt am 21. Dezember vergangenen Jahres. Diese Korrekturbewegung im Aufwärtstrend kann sich auch heute noch fortsetzen und wäre auf der anderen Seite erst nach Überschreiten von <strong>1,2265</strong> abgeschlossen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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		<title>Nichts für Kleinanleger</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Feb 2014 11:42:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoins]]></category>
		<category><![CDATA[DAX-Sentiment]]></category>
		<category><![CDATA[Gier]]></category>
		<category><![CDATA[Hindsight Bias]]></category>
		<category><![CDATA[Kognitive Dissonanz]]></category>
		<category><![CDATA[Mt.Gox]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als ich gestern den Finanzteil der FAZ aufschlug, erschien mir die Welt der Finanzmärkte zumindest an diesem Tag als durch und durch schlecht. Denn die drei wichtigsten Überschriften handelten vom Debakel bei der Bitcoin-Börse Mt.Gox, der Verurteilung des einstigen „Börsengurus“ Markus Frick und von Insider-Trading. Zu den Bitcoins hatte ich ja immer schon ein gespaltenes [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich gestern den Finanzteil der FAZ aufschlug, erschien mir die Welt der Finanzmärkte zumindest an diesem Tag als durch und durch schlecht. Denn die drei wichtigsten Überschriften handelten vom Debakel bei der Bitcoin-Börse Mt.Gox, der Verurteilung des einstigen „Börsengurus“ Markus Frick und von Insider-Trading. Zu den Bitcoins<span id="more-6962"></span> hatte ich ja immer schon ein gespaltenes Verhältnis gehabt und ich glaube auch nicht, dass die Ereignisse um die einst bedeutendste Bitcoin-Börse Mt.Gox vertrauensbildend für das Unternehmen Bitcoin gewesen sind. Denn was da geschehen ist, kann auch andernorts passieren. Gott sei Dank hat der Kurssturz an dieser Börse wahrscheinlich kein Heer von Kleinanlegern erwischt. Vielmehr dürften es erfahrenere Investoren gewesen sein, die hier ihr Glück versucht hatten. Und als regelmäßiger Leser meines Blogs werden Sie sich womöglich daran erinnern, dass auch ich im vergangenen Jahr kurz davor gestanden hatte (lesen Sie mehr dazu <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.blognition.de/blog/markte/muenzen-manie/">hier</a></span></strong> und <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.blognition.de/blog/markte/verpasste-gelegenheit/">hier</a>)</strong> </span>bei Mt.Gox Bitcoins, damals zum Stückpreis von 220 €, zu erwerben. Daraus ist glücklicherweise nie etwas geworden, aber ich kann mich noch gut erinnern, wie mir einer meiner Mitstreiter damals fast jeden Tag das von ihm für möglich gehaltene Kursziel von 5.000 bis 10.000 Euro pro Coin unter die Nase hielt. Als ob er mir immer wieder durch die Blume sagen wollte: „Hättest du doch nur auf mich gehört!“. Ja, ich gebe zu, das hat erhebliche kognitive Dissonanzen bei mir ausgelöst. Damit ist jetzt aber Schluss, denn ich weiß nicht, ob ich meine damals potenziell erworbenen zwei, drei Bitcoins tatsächlich jemals wieder gesehen hätte.</p>
<p>Markus Frick interessiert mich indes nicht so sehr, obgleich ich mich zu diesem Thema bereits im April 2011 (<strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.blognition.de/blog/markte/jenseits-von-gut-und-bose-todsichere-strategie/">hier</a></span></strong>) geäußert hatte und heute eigentlich erstaunt bin, wie viele Menschen Frick nach dem damaligen Gerichtsurteil offenbar dennoch wieder um sich scharen konnte. Offensichtlich unbelehrbare Jünger, die nicht nur seinen Worten gelauscht haben, sondern sicherlich auch das ein oder andere Engagement aufgrund der heißen Empfehlungen eingegangen sein dürften. Ja, Charisma gepaart mit hohem Gewinnversprechen lassen bei manchem Anleger anscheinend immer noch die Vernunft-Sicherungen durchbrennen.</p>
<p>Überlegter scheinen es indes die Anleger anzugehen, die die Börse Frankfurt allwöchentlich befragt und deren Stimmung mein Kollege Gianni Hirschmüller (<strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktstimmung+verhaltener+dax+ruecksetzer+zieht+sofort+kaeufer+an+64369">hier</a></span></strong>) kommentiert hat. Denjenigen, die sich an dieser Stelle in der Vergangenheit über die Erkenntnisse der Detailanalyse informiert haben, muss ich leider mitteilen, dass diese Daten ab sofort nicht mehr erhoben werden. Dies ist umso bedauerlicher, da die Ergebnisse dieser zusätzlichen Befragung einen erheblichen Beitrag zur Qualität unserer Behavioral Finance orientierten Analysen geliefert haben.</p>
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		<title>Bitcoins – Chancen und Risiken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jan 2014 07:37:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Aufsicht]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoins]]></category>
		<category><![CDATA[digitale Währung]]></category>
		<category><![CDATA[Euphorie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer im vergangenen Jahr in den Aktienmärkten investiert war, konnte sich allein beim DAX über mehr als 25 Prozent Kursgewinn freuen. Diese Gewinne sehen aber recht blass im Verhältnis zu den Bitcoins aus, deren Wert sich alleine in 2013 vorübergehend mehr als verneunzigfacht hat. Ich selbst habe bereits in mehreren Blogs (unter anderem hier, hier, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer im vergangenen Jahr in den Aktienmärkten investiert war, konnte sich allein beim DAX über mehr als 25 Prozent Kursgewinn freuen. Diese Gewinne sehen aber recht blass im Verhältnis zu den Bitcoins aus, deren Wert sich alleine in 2013 vorübergehend mehr als verneunzigfacht hat. Ich selbst habe <span id="more-6881"></span>bereits in mehreren Blogs (unter anderem <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.blognition.de/blog/markte/wenn-goldbarren-zu-bitcoins-werden/">hier</a></span>, <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.blognition.de/blog/marketing/flucht-von-bitcoins-ins-gold/">hier</a>, </span><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.blognition.de/blog/markte/der-unwiderstehliche-hang-zum-einfachen/">hier</a></span> und <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.blognition.de/blog/markte/muenzen-manie/" target="_blank">hier</a>) zu diesem Thema Stellung genommen.</span></p>
<p>Was aber ist dieser Bitcoin eigentlich, mit dem man angeblich über Nacht steinreich werden kann, was macht Bitcoins so wahnsinnig attraktiv? In erster Linie scheint es das Misstrauen in das bereits bestehende Währungssystem zu sein. Ein Misstrauen, das sich vor allen Dingen durch die Finanzkrise und die damit verbundenen quantitativen Lockerungsmaßnahmen der Notenbanken im vergangenen Jahr stark vergrößert hat. Auf der Suche nach einem sicheren Wertaufbewahrungsmittel, das eben nicht von den Notenbanken kontrolliert wird und auch nicht beliebig vermehrbar ist, kam der Bitcoin vielen gerade recht. Auch weil Bitcoins weder durch eine Regierung noch durch eine zentrale Organisation gesteuert werden. Außerdem unterliegen Bitcoin-Börsen derzeit keiner Regulierung durch Finanzbehörden. </p>
<p>Viel gravierender erscheinen jedoch die Risiken des Bitcoin-Systems zu wiegen, vor denen auch die Deutsche Bundesbank unlängst gewarnt hat. Deswegen habe ich mich des Themas <i>Bitcoins &#8211; digitale Währung in der Diskussion </i>in einem neuen Web-Clip für WGZ cognitrend TV <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://news.wgzbank.de/go/16/WN2MMU5-WN10ZST-WN10ZPF-YH84FE.html">(hier)</a></span> angenommen.</p>
<p>Falls Sie noch mehr über Bitcoins wissen möchten, empfehle ich Ihnen den Beitrag <i>Bitcoins – Aufsichtliche Bewertung und Risiken</i> <i>für Nutzer</i> aus der Januar-Ausgabe des BaFin Journals oder auch einen kurzen und übersichtlichen Artikel von Harald Bögeholz und Fabian A. Scherschel im c’t Heft 25 aus dem Jahre 2013.</p>
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		<title>Gutes neues Jahr?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jan 2014 16:31:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoins]]></category>
		<category><![CDATA[DAX-Sentiment]]></category>
		<category><![CDATA[Tulpenhausse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ich lese, dass 2 Millionen europäische Yahoo-Nutzer auf Ihren PCs über vireninfizierte Anzeigen zwischen dem 31. Dezember und dem 3. Januar ungewollt Malware installiert bekommen haben und einige dieser Schadprogramme einen großen Teil der Rechnerkapazität dieser befallenen Maschinen zur „Schürfung“ von Bitcoins verwendet haben soll, frage ich mich langsam, ob diese virtuelle Währung nicht [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich lese, dass 2 Millionen europäische Yahoo-Nutzer auf Ihren PCs über vireninfizierte Anzeigen zwischen dem 31. Dezember und dem 3. Januar ungewollt Malware installiert bekommen haben<span id="more-6836"></span> und einige dieser Schadprogramme einen großen Teil der Rechnerkapazität dieser befallenen Maschinen zur „Schürfung“ von Bitcoins verwendet haben soll, frage ich mich langsam, ob diese virtuelle Währung nicht mehr Schaden als Nutzen anrichtet. Nicht nur wegen ihrer Anziehungskraft auf kriminelle Zeitgenossen, wenn etwa Bitcoins mit gestohlener Energie oder auf geklauten Computern erstellt werden. Ob bei der Tulpenzwiebelhausse des 17. Jahrhunderts, mit der ich die Bitcoin-Entwicklung manchmal gerne vergleiche, eine ähnlich hohe kriminelle Energie aufgewandt wurde, um möglicherweise die Knospen einer Semper Augusta zu fälschen?</p>
<p>Jenseits dieser Betrachtungen muss man sich fragen, ob dieser teils massive Einsatz von Ressourcen zur Herstellung neuer Bitcoins gesellschaftlich und ökonomisch nicht sinnvoller verwendet werden kann. Da halte ich es dann doch lieber mit deutschen Aktien, deren Sentiment heute die Börse Frankfurt zum ersten Mal in diesem Jahr erhoben hat. Die manch einen möglicherweise überraschenden Ergebnisse können Sie <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktstimmung+ein+ernuechternder+start+ins+neue+jahr+62389">(hier)</a></span> kommentiert nachlesen – um die Details hat sich dieses Mal mein Mitstreiter Gianni Hirschmüller <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktstimmung+ein+ernuechternder+start+ins+neue+jahr+62389#reiter=detailanalyse">(hier)</a></span> gekümmert.</p>
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		<title>Bitcoins! Wer kauft Bitcoins?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Nov 2013 18:25:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Investmententscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoins]]></category>
		<category><![CDATA[DAX-Sentiment]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bitcoins über 1.000 US-Dollar! Das muss gefeiert werden, denke ich. Aber im Gegensatz zu anderen Sachwert-Anlageklassen wie Kunst oder Wein, schafft die digitale Währung außer ihrem fast täglichen Wertzuwachs keine zusätzlich Freude. Auch kann ich damit beim Bäcker noch nicht bezahlen. Der nimmt allenfalls richtiges Gold entgegen. Aber von den Sachwert-Fans wird wieder einmal Geld [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bitcoins über 1.000 US-Dollar! Das muss gefeiert werden, denke ich. Aber im Gegensatz zu anderen Sachwert-Anlageklassen wie Kunst oder Wein,<span id="more-6724"></span> schafft die digitale Währung außer ihrem fast täglichen Wertzuwachs keine zusätzlich Freude. Auch kann ich damit beim Bäcker noch nicht bezahlen. Der nimmt allenfalls richtiges Gold entgegen. Aber von den Sachwert-Fans wird wieder einmal Geld dem Wirtschaftskreislauf entzogen, virtuell gut vergraben und hoffentlich genauso gut aufbewahrt. Offenbar wird der „Markt“ weitgehend nur von der Nachfrage getrieben sowie der Hoffnung, dass sich morgen ein Käufer findet, der noch mehr Kurs-Fantasie als ich hat. Ich bin gespannt, wie die Kurse das nächste Mal reagieren, wenn wieder jemand versucht, eine größere Long-Position glattzustellen. Da können schnell Welten zwischen reich rechnen und Gewinne realisieren liegen.</p>
<p>Vielleicht sollte ich mich – wie manch anderer, der Bitcoins als Zahlungsmittel akzeptiert – auf die Vermittlung von Angebot und Nachfrage beschränken (das bringt sicher einige Prozente) oder vielleicht ein paar Schaufeln zum Schürfen (Analysen gefällig?) verkaufen.</p>
<p>Derzeit habe ich aber leider „nur“ einen DAX am Allzeithoch nebst Sentiment (<span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktsentiment+kapitulation+in+zeitlupe+60855">hier</a></span>), das die Börse Frankfurt erhoben hat, anzubieten. Mein Mitstreiter Gianni Hirschmüller hat versucht, (<span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktsentiment+kapitulation+in+zeitlupe+60855#reiter=detailanalyse">hier</a></span>) herauszufinden, wie weit der DAX bis Weihnachten noch steigen kann.</p>
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		<title>Leider kein Gold-Gespräch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 07:35:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoins]]></category>
		<category><![CDATA[Cybervaluten]]></category>
		<category><![CDATA[DAX]]></category>
		<category><![CDATA[DAX-Sentiment]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hatte gestern wieder einmal das große Vergnügen, von Frank Meyer (n-tv Telebörse) zum DAX und dessen gegenwärtige Stimmungslagen (hier) interviewt zu werden. Dabei muss von mir wohl fast so etwas wie eine gewisse Pattsituation zwischen Anbietern und Nachfragern im Gespräch rübergekommen sein. Aber eigentlich bin ich doch zurzeit eher ein DAX-Bulle, dem momentan die Gefolgschaft [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/leider-keine-gold-gesprache/">Leider kein Gold-Gespräch</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Hatte gestern wieder einmal das große Vergnügen, von Frank Meyer (n-tv Telebörse) zum DAX und dessen gegenwärtige Stimmungslagen <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wirtschaft/Per-Saldo-kommt-nichts-bei-raus-article10541176.html?fb_action_ids=10201076302612905%2C10201076250251596&amp;fb_action_types=og.recommends&amp;fb_source=other_multiline&amp;action_object_map=%7b%2210201076302612905%22%3A566871503334054%2C%2210201076250251596%22%3A243721512433008%7d&amp;action_type_map=%7b%2210201076302612905%22%3A%22og.recommends%22%2C%2210201076250251596%22%3A%22og.recommends%22%7d&amp;action_ref_map=%5b%5d">(hier)</a></span> interviewt zu werden. Dabei muss von mir wohl fast so etwas wie eine gewisse Pattsituation zwischen Anbietern und Nachfragern im Gespräch rübergekommen sein. Aber eigentlich bin ich doch zurzeit eher ein DAX-Bulle, dem momentan die Gefolgschaft des mittel- bis langfristigen Kapitals auszugehen droht. Aber das kann sich ja erfahrungsgemäß schnell und meist ohne fundamentalen Anlass ändern.</p>
<p>Tatsächlich hätte ich mich mit Frank Meyer viel lieber über Gold oder, noch viel lieber, über Bitcoins unterhalten, wo derzeit eine neue Blase (oder immer noch die erste) frisch aufgepumpt zu werden scheint. Immerhin, so stellte ich im Vorgespräch zum Interview fest, scheint es erste Nachahmer zu den Original-Bitcoins wie Litecoin, Ripple, PPCoin zu geben (<a href="http://www.golem.de/news/virtuelle-waehrungen-alternativen-zu-bitcoin-1304-98879.html"><span style="text-decoration: underline;">mehr dazu hier</span></a>), die offenbar versprechen, Probleme des Original-Bitcoin-Systems umgehen zu wollen. Vielleicht bekommen wir ja demnächst einen eigenständigen Handel für Wechselkurse unter Cybervaluten. </p>
<p>Richtig spielverderberisch fand ich indes diesen kritischeren Blogbeitrag zu Gold und Bitcoins, <i>Why Gold and Bitcoin make lousy money</i>  <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://andolfatto.blogspot.de/2013/04/why-gold-and-bitcoin-make-lousy-money.html?m=1">(hier)</a>,</span> den ich aber dennoch sehr gut finde. Vielleicht sollte ich jetzt auch mein Geld selbst machen. Trotz der schlechten Erfahrungen, die ich einmal als junger Schüler <a href="http://www.blognition.de/blog/wirtschaft/ein-harmloses-spiel/"><span style="text-decoration: underline;">(das können Sie hier nachlesen)</span></a> einmal gemacht habe. Ich verspreche Ihnen: Mein Geld wird ebenfalls nicht vermehrbar und schon gar nicht kopierbar sein. Sie müssen mir einfach nur glauben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/leider-keine-gold-gesprache/">Leider kein Gold-Gespräch</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Am Ende bleibt nur Gold</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 07:54:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
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		<category><![CDATA[Sozialer Vergleich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ja, auch ich gehe manchmal etwas zu sorglos mit dem Satz „ein Gut ist so viel wert wie dafür bezahlt wird“ um. Dies wurde mir gestern wieder einmal bewusst, als ich eine Kolumne des brillanten John Kay in der FT las. Natürlich musste es in diesem Beitrag um Gold und Bitcoins gehen, aber er handelte [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, auch ich gehe manchmal etwas zu sorglos mit dem Satz „ein Gut ist so viel wert wie dafür bezahlt wird“ um. Dies wurde mir gestern wieder einmal bewusst, als ich eine Kolumne des brillanten <a href="http://www.ft.com/intl/cms/s/0/652040be-a5c4-11e2-b7dc-00144feabdc0.html#axzz2Qn9D1fLZ">John Kay in der FT</a> las. Natürlich musste es in diesem Beitrag um Gold und Bitcoins gehen, <span id="more-6015"></span>aber er handelte auch vom fundamentalen Wert von Anlagegütern, der sich aus den liquiden Mitteln, den Gewinnen oder dem Nutzen, den jene generieren, ergibt. Und wenn diese Einflussfaktoren ungewiss sind, kann sich der Marktpreis eines Gutes von diesen Fundamentalwerten entfernen. Aber auch aufgrund eines eigenständigen Preis-Momentums, das aus dem Glauben der Akteure entsteht, ein überbewertetes/unterbewertetes Gut würde in Zukunft noch stärker über- bzw. unterbewertet.  Schließlich gäbe es einige Fälle in der Historie der Finanzmärkte, so Kay, wo sich die Marktpreise für immer von den Fundamentalwerten abgekoppelt hätten, etwa bei der Tulpenzwiebel-Hausse, der Dotcom-Blase etc. Schließlich kommt der Autor auch auf den fundamentalen Wert von Gold zu sprechen.</p>
<p>Gold hat beides: Es ist nicht nur knapp, sondern auch noch schön. Und hier unterscheidet sich das gelbe Metall ganz deutlich von dem mit ihm so gerne verglichenen Bitcoins, mit denen man offenbar die Welt verbessern möchte. Gold ist nämlich nicht nur ein Wertaufbewahrungsmittel, sondern ein Symbol für Reichtum – sein Besitzer zieht seinen Nutzen aus dessen Schönheit in Form von Schmuck und manchmal auch daraus, dass andere Menschen ihn deswegen bewundern oder gar beneiden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Positionsgut Gold</b></p>
<p>Auch wenn mancher sich sträuben mag, seinen Goldbesitz zur Schau zu stellen und dies hierzulande derzeit nicht gut kommt: Gold ist ein Positionsgut (über Positionsgüter habe ich <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.blognition.de/blog/politik/die-grose-pleite/">hier</a></span> und <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.blognition.de/blog/behavioral-livin/laborversuch-mit-lottogluck/">hier</a></span> geschrieben), es verkörpert in vielen Kulturkreisen immer noch einen sozialen Rang. Dies führt manchmal zu einem regelrechten Wettrennen nach Gold, um die Position gegenüber seinen Verwandten, Freunden, Bekannten, Nachbarn zu verbessern. Eine wesentliche Voraussetzung für ein Positionsgut besteht also darin, dass es von anderen gesehen wird. Und genau hier sehe ich die Schwierigkeit von Bitcoins, deren abstrakte Schönheit sich für andere bestenfalls aus dem ihm zugrundeliegenden Kryptosystem erschließen mag. Niemand sieht indes, wenn jemand anderes Bitcoins auf dem Konto haben sollte, während etwa eine goldene Armbanduhr, Goldschmuck von anderen sofort erkannt wird und seinem Träger immerhin einen (vermeintlichen) gesellschaftlichen Status verleiht. Und das Gefühl, wenn es einmal zu einem Markt-Crash kommen sollte, immer noch etwas zu haben, woran das Auge sich erfreuen kann.</p>
<p>Eine goldene Nase konnte man sich gestern im deutschen Aktienmarkt weiß Gott nur verdienen, wenn man bei dem kurzen massiven Einbruch der Kurse rechtzeitig auf der Short-Seite dabei war. Ob sich die institutionellen Anleger, die die Börse Frankfurt allwöchentlich befragt von diesem Schock haben anstecken lassen, können Sie <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktsentiment+risikobereitschaft+und+erwartungen+steigen+49603">hier der Analyse von Gianni Hirschmüller</a></span> entnehmen – ich selbst habe mich um <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktsentiment+risikobereitschaft+und+erwartungen+steigen+49603#reiter=detailanalyse">die Prognosedetails</a></span> gekümmert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/am-ende-bleibt-nur-gold/">Am Ende bleibt nur Gold</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Das Gold Destruction Team (GDT)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 08:40:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Gold-Crash]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um es gleich vorwegzunehmen: Ich besitze schon seit einigen Monaten kein Gramm Gold mehr. Im Zweifel könnte man mich also als voreingenommen bezeichnen. Man könnte mir sogar unterstellen ich würde den Gold-Crash der vergangenen Tage mit einer gewissen Genugtuung sehen. Aber ich bin weit entfernt davon. Vielmehr beunruhigt mich, wie wenig Erhellendes von den Experten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/das-gold-destruction-team-gdt/">Das Gold Destruction Team (GDT)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Um es gleich vorwegzunehmen: Ich besitze schon seit einigen Monaten kein Gramm Gold mehr. Im Zweifel könnte man mich also als voreingenommen bezeichnen. Man könnte mir sogar unterstellen ich würde den Gold-Crash der vergangenen Tage<span id="more-6003"></span> mit einer gewissen Genugtuung sehen. Aber ich bin weit entfernt davon. Vielmehr beunruhigt mich, wie wenig Erhellendes von den Experten zu den Ursachen dieser dramatischen Verkaufsorgie beigetragen wurde. Dass die Inflation zumindest in der nahen Zukunft nicht kommen wird, ist eigentlich nicht erst seit gestern offenkundig. Auch glaube ich nicht, dass eine chinesische Wachstumszahl, die 0,3 Prozent unter den Erwartungen der Ökonomen lag, zypriotische Goldverkäufe oder die Vermutung, die US-Notenbank werde ihre quantitativen Lockerungsprogramme in Bälde zurückführen, für den stärksten Kurseinbruch seit 30 Jahren beim gelben Metall ursächlich war.</p>
<p>Stutzig wurde ich allerdings, als ich im Internet <a title="" href="#_ftn1">[1]</a> auf einen Beitrag stieß, wonach ein Mitglied der früheren Reagan-Administration, Paul Craig Roberts äußerte, die Fed stecke hinter dem jüngsten Goldpreis-Crash. Denn 500 Tonnen Gold seien in Form von Leerverkäufen auf den Markt gelangt, was bei den Kursen vom Freitagvormittag einem Gegenwert von rund 24,8 Milliarden US-Dollar entsprochen hätte – eine Transaktion, die nur eine Notenbank wie die der USA durchführen könne. Wenn man dann auch noch liest<a title="" href="#_ftn2">[2]</a>, dass unter US-Präsident Ronald Reagan im März 1988 das berüchtigte Plunge Protection Team (PPT) ins Leben gerufen wurde, um durch Interventionen Abstürze im US-Aktienmarkt zu verhindern, sah ich mich schon einer neuen Verschwörungstheorie ausgesetzt. Klar, wenn es eine solche Arbeitsgruppe tatsächlich gegeben haben soll, dann wäre es ein Leichtes eine entsprechende Gruppe auch für die Kontrolle des Goldmarktes zu gründen. Womöglich unter dem Namen Gold Destruction Team (GDT).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Fed als Sündenbock</b></p>
<p>Aber diese Theorie ist klingt, weil anhand einfacher Szenarien erklärt, so glaubhaft, dass selbst ich plötzlich ins Grübeln gekommen bin. Natürlich! Zur Verteidigung des Dollar-Geldsystems muss man den Markt in Verruf bringen, den die Anleger als Alternative, als sicheren Hafen betrachten. Früher hat man so etwas auf plumpe und daher wenig populäre Weise durchgezogen, indem man zeitweise den Besitz von Gold verbot, aber derlei konfiszierender Maßnahmen bedarf es eigentlich gar nicht. Stattdessen bringt man den Goldmarkt durch massive Verkäufe in Misskredit. Ein Schelm ist, wer da weiter spekuliert: Der jüngste Crash bei den Bitcoins (gerne wird diese virtuelle Währung mit Gold verglichen) könnte ebenfalls durch die US-Notenbank ausgelöst worden sein. Indem sie womöglich klammheimlich schon vor vielen Monaten zur Portfoliodiversifikation vorsichtshalber auch Bitcoins gekauft hat, um sie am Höhepunkt der Blase (natürlich über Strohmänner) in einen umsatzschwachen Markt zu werfen.</p>
<p>Jetzt werden mir wahrscheinlich einige meiner Leser sagen, ich sei nicht besser als all die anderen Verschwörungstheoretiker. Ich bin mir auch nicht sicher ob diese Geschichten stimmen. Aber sollten dieser wider Erwarten doch richtig sein, kann die Konsequenz doch nur lauten: „Don’t fight the Fed“ – leg‘ dich nicht mit der US-Notenbank an! Will heißen: Gold und Bitcoins zu besitzen mag zwar ein Gefühl relativer Sicherheit zum Schutz des eigenen Vermögens vermitteln. Aber es handelt sich um eine Versicherung, die sich bei falschem Timing als sehr kostspielig herausstellen könnte. Gold und Bitcoins, die im schlimmsten Fall keiner mehr haben möchte.</p>
<div><br clear="all" /></p>
<hr align="left" size="1" width="33%" />
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref1">[1]</a> Vgl. <a href="http://www.paulcraigroberts.org/2013/04/13/assault-on-gold-update-paul-craig-roberts/">http://www.paulcraigroberts.org/2013/04/13/assault-on-gold-update-paul-craig-roberts/</a> bzw.</p>
</div>
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref2">[2]</a>  Vgl.<a href="http://www.goldreporter.de/ex-regierungs-mitglied-die-fed-steckt-hinter-dem-goldpreis-crash/gold/31871/">http://www.goldreporter.de/ex-regierungs-mitglied-die-fed-steckt-hinter-dem-goldpreis-crash/gold/31871/</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/das-gold-destruction-team-gdt/">Das Gold Destruction Team (GDT)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Flucht von Bitcoins ins Gold?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 07:39:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Investmententscheidungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist gerade einmal eine Woche her, dass ich mich erstmals zu Bitcoins geäußert habe und angesichts des exponentiellen  Anstiegs dieser virtuellen Währung einen Vergleich mit der Tulipmania des 17. Jahrhunderts zog. Gestern Nacht haben wir einen kleinen Vorgeschmack darauf bekommen, was ein „BitCrash“ bedeutet. Denn nachdem der Kurs für die Kunstwährung ein neues Allzeithoch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/flucht-von-bitcoins-ins-gold/">Flucht von Bitcoins ins Gold?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist gerade einmal eine Woche her, dass ich mich erstmals zu Bitcoins geäußert habe und angesichts des exponentiellen  Anstiegs dieser virtuellen Währung einen Vergleich mit der <a href="http://www.blognition.de/blog/markte/wenn-goldbarren-zu-bitcoins-werden/">Tulipmania des 17. Jahrhunderts zog</a>. Gestern Nacht haben wir einen kleinen Vorgeschmack darauf bekommen, was ein „BitCrash“ bedeutet. <span id="more-5986"></span>Denn nachdem der Kurs für die Kunstwährung ein neues Allzeithoch von 266 USD an der größten Bitcoin-Börse der Welt <i>Mt. Gox</i> erreicht hatte, kam es innerhalb von sechs Stunden zu einem Sturz, der Bitcoins temporär auf ein Tief von 105 USD krachen ließ. Das entspricht einem Wertverlust von 60 Prozent – so schnell ist noch nicht einmal der Markt für Tulpenzwiebeln vor rund 300 Jahren zusammengebrochen. Natürlich klingt es bösartig, wenn der Blogger Tyler Durden (<a href="http://www.zerohedge.com/news/2013-04-10/bitcrash-continues-down-40-and-dumping">zerohedge.com, vgl. auch den dort aufgezeigten Kursverlauf</a>) darauf hinweist, bei einem derartigen Markt gäbe es keine automatischen Trading-Unterbrechungen wie an der NYSE oder gar ein Plunge Protection Team, das ähnlich wie beim US-Aktienmarkt im Notfall in Aktion treten würde, um den Verfall der Kurse abzufangen. Unabhängigkeit von staatlichen Interventionsmöglichkeiten hat eben ihren Preis und womöglich ist gestern bereits eine Blase geplatzt, die sich mancher Akteur vor einigen Tagen noch nicht vorstellen konnte beziehungsweise überhaupt nicht für möglich hielt. Ganz zu schwiegen von denjenigen, die sich in Bitcoins bezahlen lassen und ihre Erlöse in fungiblere Valuten umtauschen möchten. Wo bleibt die ewige Nachfrage? Aber vielleicht war das alles ja nur eine „gesunde technische Korrektur“ im Aufwärtstrend. Nein, ich sollte den später folgenden „Bounce“ der Kurse auf 180 USD (das sind satte 70 Prozent!) nicht unterschlagen.</p>
<p>Allerdings glaube ich nicht, dass die gestrigen Verkäufe einen Exodus der Anleger in Richtung Gold bedeuten, auch wenn Letzteres immer wieder mit den Bitcoins gerne verglichen wird. Tatsächlich sind die Gold-Lagerbestände von ETF-Anbietern (SPDR Holdings) gestern auf den niedrigsten Stand seit Mai 2010 gefallen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Manipulative Überschrift</b></p>
<p>Unterdessen sorgt sich der Daily Telegraph um die Deutschen und titelt heute (vgl. Online Ausgabe) ein Viertel der Deutschen wolle den Euro loswerden<a title="" href="#_ftn1">[1]</a> – ein klassischer Fall, wie man durch „Gestaltung“ des Bezugsrahmens (Framing) einen Sachverhalt verzerrt darstellen kann. Denn die Zeitung bezieht sich auf eine bereits vor einigen Tagen publizierte Forsa-Umfrage des Handelsblatts, wonach trotz der andauernden Schuldenkrise fast 70 Prozent der Deutschen (der bislang höchste Zustimmungswert!) den Euro behalten wollen. So lässt sich richtig gut Stimmung machen.</p>
<p>Um Stimmung ging es auch bei unserer jüngsten Sentiment-Erhebung, die wir wie immer mit der Börse Frankfurt durchgeführt haben und die ich <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktsentiment+ein+zu+glattes+baeren+szenario+49287">hier kommentiert</a></span> habe. Um die Detailanalyse hat sich dieses Mal mein Mitstreiter <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktsentiment+ein+zu+glattes+baeren+szenario+49287#reiter=detailanalyse">Gianni Hirschmüller hier</a></span> gekümmert.</p>
<div><br clear="all" /></p>
<hr align="left" size="1" width="33%" />
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref1">[1]</a> Quarter of Germans ’want to drop the euro’</p>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/flucht-von-bitcoins-ins-gold/">Flucht von Bitcoins ins Gold?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Wenn Goldbarren zu Bitcoins werden</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/wenn-goldbarren-zu-bitcoins-werden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2013 08:32:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behavioral Living]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Bitcoins]]></category>
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		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Lotto]]></category>
		<category><![CDATA[negativer Erwartungswert]]></category>
		<category><![CDATA[Spekulationsblase]]></category>
		<category><![CDATA[Tulpenhausse]]></category>
		<category><![CDATA[Überbewertung kleiner Wahrscheinlichkeiten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es scheint also doch noch Spekulationsblasen jenseits der Finanzmärkte zu geben. Wie in den guten alten Zeiten geht es dieses Mal zwar nicht um den Run auf eine besonders seltene Art von Tulpenzwiebeln, die im 17. Jahrhundert sogar das Interesse der breiten Bevölkerung weckte und schließlich in die berüchtigte Tulipmania mündete. Vielmehr handelt man heute zeitgemäß [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/wenn-goldbarren-zu-bitcoins-werden/">Wenn Goldbarren zu Bitcoins werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es scheint also doch noch Spekulationsblasen jenseits der Finanzmärkte zu geben. Wie in den guten alten Zeiten geht es dieses Mal zwar nicht um den Run auf eine besonders seltene Art von Tulpenzwiebeln, die im 17. Jahrhundert sogar das Interesse der breiten Bevölkerung weckte und schließlich in die berüchtigte Tulipmania mündete. Vielmehr handelt man heute <span id="more-5962"></span>zeitgemäß mit Bitcoins, einer virtuelle Währung, deren Wert sich innerhalb von weniger als zwei Wochen verdoppelt hat. Es scheint also doch Menschen zu geben, die sich angesichts der Sonderbelastungen, die den Anlegern in Zypern drohen, nach alternativen Währungen umsehen, die (angeblich) nicht konfisziert werden können. Ein Analyst sprach sogar von einer Art Gold für Computer-Nerds. Da habe ich mich sofort gefragt, ob der jüngste Einbruch beim Goldpreis womöglich auf eine Flucht der Anleger zurückzuführen ist, die sich statt mit schwer transportablen Goldbarren lieber mit den leichteren, aber eben auch nicht unbegrenzt vermehrbaren Bitcoins umgeben wollen. Und das auch noch mit der Aussicht über Nacht reich zu werden, sofern sich ein anderer findet, der bereit ist, noch mehr für die gerade erst erworbene Kunstwährung zu bezahlen. Es zeigt sich also wieder einmal: Vertrauen ist mithin eine Frage von Konventionen, selbst wenn diese nur Modecharakter haben sollten. Wollen wir hoffen, dass beim nächsten Deal in Bitcoins nicht das Endgerät beim Anleger gerade den Geist aufgibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Ärger mit der Lostrommel</b></p>
<p>Natürlich möchte auch ich über Nacht reich werden, weswegen ich mich gestern dazu entschlossen hatte, mit einem Quicktipp am Mittwochslotto teilzunehmen. Ich bin mir völlig darüber im Klaren, dass ich dabei nicht nur meine extrem niedrigen Gewinnwahrscheinlichkeiten überbewerte, sondern auch noch an einem Spiel mit negativem Erwartungswert teilnehme. Aber der Spaß ist mir manchmal mehr wert als jede ökonomische Vernunft. Dieser sogenannte Spaß hörte jedoch gestern Abend auf, als ich erfuhr, dass die Ausspielung der Lottozahlen, bei der ich auch noch ausgerechnet vier richtige Zahlen getippt hatte, annulliert worden war, weil zwei Kugeln beim Start des Spielgeräts nicht in die Trommel gefallen waren. Stattdessen gab es eine Ersatzziehung, bei der ich natürlich leer ausging. Nicht auszudenken, wenn ich bei der ersten Ziehung gar sechs Richtige gehabt hätte! Aber auch für meinen „Vierer“ hätte es etwas gegeben – gerade kleine entgangene Gewinne können besonders viel Unmut bereiten.</p>
<p>Über entgangene Gewinne müssen sich indes die Anleger, die bei der jüngsten Korrektur des DAX rechtzeitig eingestiegen sind, nicht ärgern. Ob für diese Investoren weiterhin Anlass zur Freude besteht, können sie dem Kommentar meines Kollegen Gianni Hirschmüller zum DAX-Sentiment, die die Börse Frankfurt jede Woche erhebt, <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktsentiment+quartalswechsel+verleitet+zum+handeln+48821">hier entnehmen</a>. Ich selbst habe mich um die Prognosedetails gekümmert, die Sie <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktsentiment+quartalswechsel+verleitet+zum+handeln+48821#reiter=detailanalyse">hier lesen</a></span> können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/wenn-goldbarren-zu-bitcoins-werden/">Wenn Goldbarren zu Bitcoins werden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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