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	<title>Sentiment Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
	<lastBuildDate>Thu, 22 Apr 2021 04:53:46 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kann es bitte noch etwas tiefer gehen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2021 04:51:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[selektive Wahrnehmung]]></category>
		<category><![CDATA[Sentiment]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es mag durchaus dramatisch aussehen, wenn der hiesige DAX innerhalb von zwei Tagen 2,7 Prozent an Wert verliert und dabei, wie ich gestern schrieb, „die Kursgewinne von den zwei Wochen zuvor ausradierte“. Immerhin: Das Börsenbarometer hatte zuvor  in knapp einem Monat einen Kursgewinn von rund 7,5 Prozent ohne nennenswerte Korrektur bis zum jüngsten neuen Allzeithoch [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Es mag durchaus dramatisch aussehen, wenn der hiesige DAX innerhalb von zwei Tagen 2,7 Prozent an Wert verliert und dabei, wie ich gestern schrieb, „die Kursgewinne von den zwei Wochen zuvor ausradierte“. Immerhin: Das Börsenbarometer hatte zuvor  in knapp einem Monat einen Kursgewinn von rund 7,5 Prozent ohne nennenswerte Korrektur bis zum jüngsten neuen Allzeithoch von etwas mehr als 15.500 Zählern produziert. Und in den USA gelang dem dortigen S&amp;P 500-Index ein Plus von 8,7 Prozent, gefolgt von einer ebenfalls zweitägigen Korrektur in einer Größenordnung von 1,8 Prozent. Und wenn man schon diese beiden Indices miteinander vergleichen möchte, profitierten US-Anleger etwa beim DAX zusätzlich von einem Kursgewinn des Euro von per Saldo rund 2,3 Prozent während dieses Zeitraums, sofern etwaige Aktienengagements nicht kursgesichert wurden. <img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-13356" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/04/22042021.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/04/22042021.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/04/22042021-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Plötzlich sorgt die Pandemie wieder für Pessimismus</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die Gründe für die Aktienmarktkorrektur mögen gar nicht einmal außergewöhnlich gewesen sein und hätten eigentlich während der vergangenen Wochen jeden Tag aus dem Hut gezaubert werden können. Aber ausgerechnet zu Beginn dieser Woche spielte die Corona-Pandemie für die Akteure an den Aktienmärkten offenbar die wichtigste Rolle. Und ein Händler wird von einem Kommentator sogar mit der Aussage zitiert, dass wir uns laut der weltweiten Fallzahlen im 7-Tage-Durchschnitt auf dem Höhepunkt der Pandemie befänden. Ein Anstieg, der zu großen Teilen mit der sich rapide verschlechternden Situation in Indien zusammenhängt.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Eine Pandemie, bei der jedoch schlechte Nachrichten und negative Entwicklungen, insbesondere zu Sicherheit, Risiken und Nebenwirkungen von Impfstoffen, von den Marktteilnehmern über Monate hinweg zuvor weitgehend ausgeblendet worden waren. Entscheidend seien allein die positiven ökonomische Aussichten, wenn erst mal alles überstanden sei, so lautete die weitläufige Überzeugung vieler Akteure. Und die groß angelegten Stimulus-Programme in den USA trügen ihr Übriges dazu bei, dass die Konjunktur (und mit ihr die Inflation) auch global angekurbelt würde, war von Kommentatoren immer wieder gebetsmühlenartig zu hören. Allerdings nicht mehr gestern und vorgestern.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Korrektur dringend benötigt</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Dass die Korrektur den Aktienmärkten hierzulande geradezu willkommen war, zeigt übrigens die gestrige Sentiment-Erhebung der Börse Frankfurt, die ich (<strong><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/ed19c858-289b-4730-bdf1-d0ec0167ddaa" target="_blank" rel="noopener">HIER</a></span></strong>) kommentiert habe. Dort zeigte sich, dass die Stimmung bei den institutionellen Investoren so schlecht wie seit August vergangenen Jahres nicht mehr ist – man gibt sich überwiegend pessimistisch, aber bereits seit knapp drei Wochen und seit gestern noch etwas deutlicher. Wer indes bereits vor drei Wochen bearish geworden ist, sprich: sich mit Short-Positionen und Absicherungen auf eine Korrektur der Kurse eingerichtet hatte, ist selbst nach dem Rücksetzer des DAX am Montag und Dienstag nicht reich geworden. Mit anderen Worten: Viele waren zwischendurch in eine Schieflage geraten und benötigen noch niedrigere DAX-Niveaus, um zumindest ohne Verlust aus besagten Engagements herauszukommen. Insofern sind weitere Abwärtskorrekturen am Aktienmarkt – Begründungen dafür finden sich genügend – willkommen und für die Performance der Bären notwendig.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Neuer kurzfristiger Euro-Trend</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Diese Risikoaversion hat sich auch in einer überschaubaren Dollar-Erholung niedergeschlagen, wodurch der Euro immerhin kurzzeitig knapp unter die 1,20er Linie gedrückt wurde. Dabei handelt es sich um einen Rücksetzer, der den Namen Korrektur eigentlich nicht verdient. Dennoch war der über zwei Tage verteilte Kursverlust von 80 Stellen der größte seit Beginn des laufenden Monats. Indes: Man könnte dem Euro trotz des Rücksetzers durchaus einen kleinen kurzfristigen Aufwärtstrend (Potenzial zunächst bis <strong>1,2115/20</strong>, bzw. <strong>1,2195</strong>) bescheinigen. Zumindest bleibt das Umfeld positiv, solange <strong>1,1935</strong> nicht mehr verletzt wird.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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		<title>Neues Desaster oder nur eine Korrektur?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2020 14:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Sonntag]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Börse Frankfurt Sentiment-Index]]></category>
		<category><![CDATA[DAX]]></category>
		<category><![CDATA[FOMC-Sitzung]]></category>
		<category><![CDATA[Sentiment]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nun ist in der vergangenen Woche das geschehen, worauf vor allem mittelfristig orientierte Investoren an den Aktienmärkten der USA und hierzulande, aber auch diverse Euro-Händler bereits seit Wochen sehnlichst gewartet hatten: eine deutliche Korrektur des bis zum Beginn der abgelaufenen Handelswoche schier nicht enden wollenden Aufwärtstrends. In der Spitze verlor allein der hiesige DAX über 8 Prozent an Wert. Das waren über 1.000 Punkte in wenigen Tagen...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1255)</strong>             Nun ist in der vergangenen Woche das geschehen, worauf vor allem mittelfristig orientierte Investoren an den Aktienmärkten der USA und hierzulande, aber auch diverse Euro-Händler bereits seit Wochen sehnlichst gewartet hatten: eine deutliche Korrektur des bis zum Beginn der abgelaufenen Handelswoche schier nicht enden wollenden Aufwärtstrends. In der Spitze verlor allein der hiesige DAX über 8 Prozent an Wert. Das waren über 1.000 Punkte in wenigen Tagen.<img decoding="async" class="alignright wp-image-12129" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/06/15062020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/06/15062020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/06/15062020-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>1.000 Punkte in weniger als einer Woche gefallen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Noch am Montag schien es nur eine Formsache zu sein, dass der DAX – ich wähle diesen Index, weil sich hier vor den Augen der Händler eine runde Zahl unmittelbar ankündigte – auch noch die 13.000er Marke überwinden würde. Aber nichts von alledem. Dann kam am Mittwoch die Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC), die zunächst vielfach positiv beurteilt wurde. Zumindest vermittelten verschiedene Kommentare, die im Anschluss an die Pressekonferenz der Notenbank abgegeben wurden, diesen Eindruck. Und es hatte nicht den Anschein, als ob Jerome Powell, dem man immer wieder nachsagt, in seiner Kommunikation mit den Medien oft nicht gerade eine glückliche Figur abzugeben, dieses Mal irgendwelche größeren Schnitzer unterlaufen wären.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Keine groben Schnitzer</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Eigentlich gab es auch gar nicht viel falsch zu machen. Die Prognosen des FOMC, die sogenannten DOT-Plots, liegen (abgesehen von zwei Ausnahmen) bis Ende 2022 auf der Nulllinie – bis dahin dürfte es also keine Zinserhöhungen geben. „Wir denken nicht über Zinserhöhungen nach. Nein, wir denken noch nicht mal darüber nach, ob wir über Zinserhöhungen nachzudenken hätten“, ließ der Fed-Chef verlautbaren. Überdies würden die Käufe von Staatsanleihen und mit Hypotheken besicherten Wertpapieren (es handelt sich um mindestens 80 Mrd. bzw. 40 Mrd. USD pro Monat) so lange beibehalten, bis sich die gewünschten Ergebnisse für die Märkte einstellten. Und was die US-Wirtschaft angeht, gelang es Powell eigentlich recht gut, einerseits die derzeitigen Abwärtsrisiken zu betonen, andererseits aber darauf hinzuweisen, dass sich die Wirtschaft langfristig erholen werde.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Powell ex post in die Schuhe geschoben</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Keine 24 Stunden später, also zum Ende des Fronleichnamstages, wird der Fed-Chef nun doch dafür verantwortlich gemacht, mit seinen angeblich zu negativen Statements einen Mini-Crash an den Aktienmärkten losgetreten zu haben. Und es war nicht nur US-Präsident Donald Trump, der Jerome Powell (unberechtigterweise) an den Karren fuhr. Auch die Kommentatoren gaben Powell mit einem Male wenigstens eine Teilschuld am Einbruch der Kurse. Seine Statements zur Wirtschaft seien zu pessimistisch ausgefallen, hieß es.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Der Rest geht auf das Konto der wieder aufgeflammten COVID19-Infektionen in einigen US-Bundesstaaten. Tatsächlich hätte es an jenem Tag alles Mögliche an Negativem sein können (vgl. meinen Kommentar <span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2020/06/09/aktienmaerkte-ignorieren-fuenf-gravierende-risiken/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></strong></span>), was zum Einsturz der (Aktien)-Kurse hätte beitragen können. Die Korrektur war überfällig, und sie musste deutlich ausfallen. Die einzige Frage war, wann und vor allem von welchem Kursniveau sie beginnen würde.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Dip-Käufer womöglich zu früh</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Bereits zum Handelsschluss am Freitag wurden die Stimmen derjenigen Analysten lauter, die da sagten, man könne doch weitgehend unbesorgt den Rücksetzer der Aktienmärkte für Dip-Käufe nutzen. Mag sein, dass diese Haltung richtig ist. Manchen Anlegern ist der plötzliche Absturz des DAX indes nicht geheuer. Gemessen an der Entwicklung des Börse Frankfurt Sentiment-Index (vgl. <span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="https://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/ab276c90-06fd-45fa-acf4-d28ccef85a7b" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></strong></span>) hat der Kurseinbruch jedoch nur einem kleinen Teil der zuletzt in großer Zahl vertretenen Pessimisten genutzt. Denn der von mir vermutete Einstandspreis der allein während der vergangenen drei Wochen hinzugekommenen Aktien-Bären lag nicht allzu weit unter 12.000, und dort haben wir nun vermutlich auch etwas Nachfrage der mittelfristig orientierten Investoren zu sehen bekommen. Einige dürften allerdings ihre Orders für etwaige Rückkäufe deutlich tiefer, möglicherweise erst zwischen 11.300 und 11.400 DAX-Zählern, positioniert haben. Mit anderen Worten: Die Anzeichen sprechen eher für eine vorübergehende Korrektur im Aufwärtstrend der Aktienmärkte als für ein neuerliches Riesendesaster.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Auch der Euro hat nach dem Beinahe-Test des früheren Potenzialpunkts 1,1430 unter der Korrektur der Aktienmärkte gelitten, wobei der kurzfristige Aufwärtstrend in seiner steilen Version einen Dämpfer erhielt. Allerdings dürfte auch diese Korrektur vor allen Dingen mittelfristigen Akteuren nicht unwillkommen gewesen sein. Denn der Kurs des Euro müsste eigentlich noch ein wenig mehr fallen, damit die wegen der Schnelligkeit der Aufwärtsbewegung verpassten Käufe nachgeholt werden können. Dieses Niveau dürfte frühestens bei <strong>1,1145</strong> liegen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweise</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p>Am Montag, den 15. Juni um <strong>12Uhr Uhr mittags </strong>ein Lunchbreak-Online-Seminar mit der Börse Frankfurt und mir zur Behavioral Finance und den zurzeit &#8222;verrückten&#8220; Märkten. Anmeldung<strong> <a href="https://www.boerse-frankfurt.de/webinare" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #ff0000;">HIER</span> </a></strong></p>
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		<title>Pessimismus hält (noch) an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2020 04:53:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[BofA Fondsmanager-Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Sentiment]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es versteht sich fast von selbst, dass ich gestern mit Spannung die Ergebnisse der Umfrage erwartet habe, die die Bank of America unter globalen Fondsmanagern durchgeführt hatte. Natürlich muss man berücksichtigen, dass die Erhebung bereits zwischen dem 7. und 14. Mai stattfand und somit der jüngsten positiven Marktentwicklung etwas hinterherhinkt. Dennoch bietet sie wie immer einen eindrucksvollen Einblick und die eine oder andere Begründung, warum sich entgegen der Erwartung vieler Akteure zuletzt die Aktienmärkte erholt haben...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/pessimismus-haelt-noch-an/">Pessimismus hält (noch) an</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><strong>EUR USD (1,0940)</strong>             Es versteht sich fast von selbst, dass ich gestern mit Spannung die Ergebnisse der Umfrage erwartet habe, die die Bank of America unter globalen Fondsmanagern durchgeführt hatte. Natürlich muss man berücksichtigen, dass die Erhebung bereits zwischen dem 7. und 14. Mai stattfand und somit der jüngsten positiven Marktentwicklung etwas hinterherhinkt. Dennoch bietet sie wie immer einen eindrucksvollen Einblick und die eine oder andere Begründung, warum sich entgegen der Erwartung vieler Akteure zuletzt die Aktienmärkte erholt haben.<img decoding="async" class="alignright wp-image-12016" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/05/20052020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/05/20052020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/05/20052020-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><strong>Auf Null geblieben</strong></span></p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;">So hat sich am Pessimismus der Fondsmanager so gut wie nichts verändert. Der BofA Bull&amp;Bear-Indikator befand sich zum Zeitpunkt der Umfrage mit 0,0 (auf einer Skala zwischen null und 100) auf dem niedrigsten Niveau das möglich ist. Und auch die Kassehaltung der Vermögensverwalter hat sich nur minimal verringert – von 5,9 auf 5,7 Prozent. Wie hoch dieser Wert immer noch ist, zeigt sich im Vergleich zum Zehnjahresdurchschnitt der Kasse-Quote bei 4,7 Prozent – ein Wert, der also genauso wie vorgenannter Indikator nach wie vor als antizyklisches Kaufsignal (sog. „contrarian buy signal“) interpretiert werden kann.</span></p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Immerhin gaben nur noch netto 16 Prozent der Fondsmanager an, in Aktien untergewichtet zu sein, nachdem noch im April 26 Prozent der Fondsmanager dies über ihr Engagement ausgesagt hatten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><strong>Schnelle Erholung sehr unwahrscheinlich</strong></span></h3>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Was den ökonomischen Ausblick angeht, gingen in der jüngsten BofA-Umfrage nur noch 10 Prozent der Teilnehmer davon aus, dass es tatsächlich zu einer V-förmigen<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[<span style="color: #000000;"><strong>1]</strong></span></a> Erholung der Weltwirtschaft kommt – 52 Prozent gehen von einer U-förmigen Entwicklung aus. Und so wundert es auch nicht, dass mehr als zwei Drittel der Befragten die Erholung der Aktienkurse während der vergangenen Wochen immer noch nur als Rallye im Bärenmarkt einstufen. Lediglich 25 Prozent gehen hingegen davon aus, dass sich die Aktienmärkte in einem neuen Bullenmarkt befinden.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><strong>Handelskonflikt nicht im Visier</strong></span></h3>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Auch die Einschätzung der Extremrisiken überrascht nicht wirklich. So gaben 52 Prozent der Fondsmanager an, das größte Marktrisiko bestünde für sie in einer zweiten COVID-19-Welle. Gefolgt von dem Risiko einer permanent hohen Arbeitslosigkeit (15 Prozent) und an dritter Stelle einem Auseinanderbrechen der EU (11 Prozent). Interessanterweise wird die Gefahr einer Ausweitung des US-chinesischen Handelsstreits nicht unter den ersten drei Positionen genannt, obwohl zum Zeitpunkt der Befragung bereits eine drohende Eskalation erkennbar war.</span></p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Kurzum: Die Akteure äußerten sich immer noch extrem pessimistisch, aber dennoch nicht mehr ganz so negativ wie im April. Und es ist durchaus vorstellbar – wir haben dies bereits am Montag erlebt –, dass Erfolgsmeldungen hinsichtlich der Bekämpfung des Corona-Virus im Vergleich zu negativen Entwicklungen zu deutlicheren Kursausschlägen an den Aktienmärkten führen könnten. Zumal sich die Fondsmanager, weil sie dafür enorm sensibilisiert sind, gegen ein derartiges Risiko weitgehend abgesichert haben dürften.</span></p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Der Euro hat sich gestern vorübergehend noch einmal befestigt (1,0975), musste aber einen großen Teil dieser Kursgewinne wieder abgeben. Vermutlich, weil vielen Akteuren klar geworden sein dürfte, dass sich die Umsetzung des vorgestern angekündigten Hilfsprogramms für die EU-Wirtschaft in Höhe von 500 Mrd. Euro auf jeden Fall noch hinziehen dürfte. Der Euro bleibt daher in seinem trendlosen Zustand stabil, solange nun <strong>1,0850</strong> nicht mehr unterlaufen wird.</span></p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><strong>Hinweise</strong></span></p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Wegen des Himmelfahrtswochenendes erscheint der nächste Marktkommentar erst am kommenden Sonntag/Montag.</span></p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> V-förmig, weil die grafische Darstellung der Wachstumsentwicklung einem V ähneln würde. Analog dazu die U-förmige Wachstumsentwicklung, wo nach die Erholung nach einer Rezession erst mit erheblicher Verzögerung eintreten würde.  </span></p>
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		<title>Euro trotz Risikofreude nicht richtig fest</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/euro-trotz-risikofreude-nicht-richtig-fest/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2020 04:56:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Risikofreude]]></category>
		<category><![CDATA[Sentiment]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer wieder wird behauptet, dass die Entwicklung des Dollar auch ein Spiegel von Risikofreude und -aversion der Marktteilnehmer darstellen würde. Zumindest gefühlt hat das für die vergangenen fünf Handelstage nicht gegolten. Denn die Gemeinschaftswährung befand sich gegenüber dem Greenback zum Schluss der gestrigen europäischen Handelssitzung nur unwesentlich vom Schlusskurs von vor einer Woche entfernt. Dabei hatten sich gleichzeitig die Aktienmärkte dies- und jenseits des Atlantiks per Saldo prächtig...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,0840)</strong>             Immer wieder wird behauptet, dass die Entwicklung des Dollar auch ein Spiegel von Risikofreude und -aversion der Marktteilnehmer darstellen würde. Zumindest gefühlt hat das für die vergangenen fünf Handelstage nicht gegolten. Denn die Gemeinschaftswährung befand sich gegenüber dem Greenback zum Schluss der gestrigen europäischen Handelssitzung nur unwesentlich vom Schlusskurs von vor einer Woche entfernt.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Dabei hatten sich gleichzeitig die Aktienmärkte dies- und jenseits des Atlantiks per Saldo prächtig nach oben orientiert. Kurzum: Der Dollar präsentiert sich trotz der Schwäche der vergangenen drei Handelstage immer noch in vergleichsweise guter Verfassung. Und das, obwohl die US-Notenbank – flankiert von der Fiskalpolitik – Stimulus-Programme historischen Ausmaßes in Gang gesetzt hatte. Man könnte auch sagen: Es wurde mit dem Füllhorn Dollars ausgeschüttet.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-11925" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/04/29042020-1.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/04/29042020-1.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/04/29042020-1-96x300.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<h3></h3>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Heimliche Fed-Hoffnung?</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Während in den USA die Zentralbank mittlerweile fast mit der Trump-Administration verschmolzen scheint – zumindest wird die Unabhängigkeit der Fed immer mehr infrage gestellt – gilt dies nicht für die Eurozone. Geld- und Fiskalpolitik ziehen nicht gleichstark an demselben Strang. Insofern ist es bemerkenswert, dass etwa die Aktienmärkte in der Eurozone innerhalb von fünf Handelstagen rund 5 Prozent an Wert gewonnen haben. In den USA war es etwas weniger.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Natürlich kann man trotz aller zuletzt extrem negativ ausgefallenen und für die nahe Zukunft noch zu erwartenden miserablen Wirtschaftsdaten argumentieren, dass an den Finanzmärkten wohl eine bessere Zukunft gehandelt wird. Für diesen Optimismus mag es angesichts der Entwicklungen in der Corona-Krise durchaus berechtigte Gründe geben.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Vielleicht rührt das Kaufinteresse an Aktien auch von der heimlichen Hoffnung her, die US-Notenbank könnte sich bei ihrer heute endenden Sitzung doch noch dazu entschließen, Aktien in ihr Portfolio aufzunehmen. Natürlich betonte gestern Finanzminister Mnuchin in einem CNBC-Interview, es sei äußerst unwahrscheinlich, dass die Fed Aktien kaufen würde. Aber ganz ausgeschlossen sei es eben auch nicht, resümierte folgerichtig ein Kommentator.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Zu schlechte Stimmung als Ursache steigender Kurse</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Wahrscheinlich gibt es aber auch für die jüngste Rallye an den Aktienmärkten einen ganz anderen Grund. Denn die Mehrheit der Börsianer setzt seit Wochen auf fallende Kurse – gemessen an den jüngsten Stimmungsumfragen (Börse Frankfurt und AAII) gilt dies vor allem in den USA, und zwar in nicht unerheblichem Maße. Gerade dort wurde am vergangenen Donnerstag das negativste Sentiment dieses Jahres festgestellt.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Und so dürfte es angesichts der jüngsten Kurssteigerungen nicht verwundern, wenn es mittlerweile zu größeren Rückkaufaktionen gekommen ist. Mehr Aufschluss darüber könnte die Stimmungsumfrage der Börse Frankfurt geben, deren Ergebnis heute Nachmittag veröffentlicht wird. Mit steigenden Kursen wird es für immer mehr Analysten vorstellbar, dass die Aktienmärkte bereits in diesem Jahr schon wieder neue Allzeithochs erreichen. So als hätte es eine COVID-19-Pandemie mit all ihren ökonomischen Folgen nie gegeben.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Trotz dieser risikofreudigen Vorgaben der Aktienmärkte ist es dem Euro auch gestern nicht gelungen, seinen kurzfristigen Abwärtstrend (Potenzial bis <strong>1,0675</strong>) durch Überschreiten von <strong>1,0895/00</strong> zu beenden. Natürlich hat sich das Trend-Momentum derzeit fast in Bewegungslosigkeit verwandelt, so dass auch die gestrige Handelssitzung als Nullnummer verbucht werden muss. Die Herabstufung der Kreditwürdigkeit Italiens durch die Ratingagentur Fitch kam übrigens erst am späteren Abend und hatte nur wenig Einfluss auf den Euro. Allerdings bleibt die Unterseite vergleichsweise schlecht unterstützt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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		<title>Untauglicher Volatilitäts-Index?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jul 2017 16:11:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[AAII]]></category>
		<category><![CDATA[Bofa Merrill Lynch Fondsmanager Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Börse Frankfurt Sentiment-Index]]></category>
		<category><![CDATA[Sentiment]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Las gestern Abend einen Kommentar in der Financial Times, wonach nun der CBOE Volatilty Index (VIX), das Maß für die kurzfristige implizite Volatilität von US-Aktien des S&#38;P 500, auf dem niedrigsten Niveau seit der Wahl Bill Clintons zum US Präsidenten liegt. Das war im Jahr 1993. Dennoch zeigen sich die Investoren angesichts eines S&#38;P 500 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Las gestern Abend einen Kommentar in der Financial Times, wonach nun der CBOE Volatilty Index (VIX), das Maß für die kurzfristige implizite Volatilität von US-Aktien des S&amp;P 500, auf dem niedrigsten Niveau seit der Wahl Bill Clintons zum US Präsidenten liegt. Das war im Jahr 1993. Dennoch zeigen sich die Investoren angesichts eines S&amp;P 500 Index, der gestern nur knapp unter seinem Allzeithoch notierte, relativ nervös. Denn, so der Kommentator, die jüngste BofA Merrill Lynch Umfrage unter Fondsmanagern ergab, dass netto 44 Prozent von ihnen Aktien (ganz besonders stark US-Papiere) für überbewertet halten – ein Umfragewert, so hoch wie zuletzt 1999. Ganz davon zu schweigen, dass die Kassehaltung der Fondsmanager gemäß der Umfrage per 13. Juli bei derzeit 4,9 Prozent und somit deutlich über ihrem 10-Jahresdurchschnitt von 4,5 Prozent liegt. Dies für sich alleine betrachtet mag sicherlich die Sorge der Investoren widerspiegeln, dass etwa die Bewertungen von US-Aktien derzeit überzogen sind. Oder dass es zu einem Crash in den Anleihemärkten kommt, aktuell das höchste Extrem-Risiko gemäß der Umfrage. Und weil diese Sorge im krassen Gegensatz zu den extrem niedrigen Optionsprämien steht, kommt der Kommentator zum Schluss, dass der beliebte VIX-Index womöglich seine Bedeutung als Angst-Indikator verloren haben könnte. Denn wirklich ängstliche Investoren müssten sich konsequenterweise gegen eine drohende Korrektur im Aktienmarkt absichern, mit der Folge, dass die impliziten Volatilitäten viel höher liegen müssten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wer keine Risiken eingeht, braucht keine Versicherung</strong></p>
<p>Die hohe Kassehaltung der Investoren könnte allerdings auch etwas anderes bedeuten. Nämlich, dass diese nicht ausreichend im Aktienmarkt investiert sind und deswegen auch keine Versicherung gegen eventuelle Korrekturen benötigen. Ein Indiz hierfür ist übrigens auch die jüngste Stimmungsumfrage der AAII (American Association for Individual Investors), bei der sich zuletzt eine Mehrheit von über 40 Prozent der Befragten hinsichtlich des US-Aktienmarktes neutral zeigten, und sich auch bei den übrigen Investoren Bullen und Bären die Waage halten.</p>
<p>Die BofA Merrill Lynch Umfrage förderte aber auch zutage, dass Aktien der Eurozone von netto 19 Prozent der Fondsmanager immer noch für unterbewertet gehalten werden. Natürlich, weil sie dort immer noch mehrheitlich investiert sind. Was die heimischen Investoren vom Aktienmarkt halten, habe ich für die deutsche Börse und für Sie <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-Schnell-noch-Gewinne-eingefahren-2291325" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #ff0000;"><strong>HIER </strong></span></a>schriftlich kommentiert – ein Videointerview finden Sie <a href="https://www.youtube.com/watch?v=vKV8uLesFvI" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #00ff00;">HIER</span></strong></a>.</p>
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		<title>Einer gewinnt, viele verlieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2016 17:28:42 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Brexit]]></category>
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		<category><![CDATA[Trump]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die USA haben gewählt und nicht nur dortzulande steht vielen Menschen der Schrecken ins Gesicht geschrieben, wenn sie das Ergebnis betrachten: Donald Trump. Mich hat das, offen gesagt (vgl. HIER), nicht überrascht. Selbst die Einstellung möglicher FBI-Ermittlungen gegen Hillary Clinton kurz vor dem Wahltermin hätte daran nichts geändert, denn auch zu Unrecht erhobene Beschuldigungen werden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-9263 alignleft" src="http://joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2016/11/Senti_09112016-300x114.jpg" alt="senti_09112016" width="300" height="114" />Die USA haben gewählt und nicht nur dortzulande steht vielen Menschen der Schrecken ins Gesicht geschrieben, wenn sie das Ergebnis betrachten: Donald Trump. Mich hat das, offen gesagt (vgl. <span style="color: #008000;"><strong><a style="color: #008000;" href="http://joachim-goldberg.com/2016/11/02/in-richtung-ungewissheit/" target="_blank">HIER</a></strong></span>), nicht überrascht. Selbst die Einstellung möglicher FBI-Ermittlungen gegen Hillary Clinton kurz vor dem Wahltermin hätte daran nichts geändert, denn auch zu Unrecht erhobene Beschuldigungen werden nie völlig aus der Welt geräumt. Und mich überrascht auch nicht, dass unter den Staatschefs Vladimir Putin einer der Ersten ist, die dem designierten US-Präsidenten gratuliert haben. Auch möchte ich nicht darüber spekulieren, ob dies der Beginn einer neuen wunderbaren Männerfreundschaft ist. Und auch über die Befürchtung, dass wir möglicherweise zurzeit global den Anfang vom Ende der Demokratie als Staatsform erleben, möchte ich momentan nicht nachdenken. Die US-Bürger haben sich jedenfalls entschieden.</p>
<p>Das Gros der Finanzmarktteilnehmer dürfte das Wahlergebnis jedenfalls überrascht haben. Aber man war – ganz im Gegensatz zu den Stunden nach dem Brexit-Votum – dieses Mal vielerorts mit einem ausgeklügelten Plan für den Fall der Fälle gerüstet. In Anlehnung an das Geschehen an den Aktienmärkten nach dem Volksentscheid in Großbritannien, die EU verlassen zu wollen, schien der Gang der jetzigen Ereignisse ganz klar vorgezeichnet. Der DAX würde 10 Prozent fallen, und dann müsste man beherzt zugreifen und Aktien kaufen, so die Strategie. Nun ist das Börsenbarometer in den ersten Stunden des heutigen Handelstages – und auch das überrascht mich nicht – keine 10 Prozent, auch nicht 5 Prozent gefallen, sondern hat sich nach einem nicht einmal 3-prozentigen Kursrutsch bereits wie Phönix aus der Asche wieder nach oben aufgeschwungen. So ist es eben mit den weitverbreiteten Wunschszenarien: Einige Akteure konnten es wieder einmal nicht abwarten und haben vorsichtshalber bereits früher als geplant gekauft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>US-Wahlen haben wenig mit Brexit-Votum gemein</strong></p>
<p>Nun kann man das US-Wahlergebnis nur insofern mit dem Brexit-Votum vergleichen, dass es sich – gemessen an den Umfragen – um eine Überraschung handelt. Die (geld)politischen Implikationen aus beiden Abstimmungen sind dabei völlig unterschiedlich. Während die Bank von England als Folge des Brexit-Votums sowohl den Leitzins senkte, als auch zusätzliche quantitative Lockerungsmaßnahmen durchzog, ist die Geschichte in den USA eine andere. Möglich, dass die für Dezember erwartete Zinserhöhung der US-Notenbank aufgrund von den Finanzmarktteilnehmern wahrgenommenen ökonomischen Unsicherheiten infolge der Trump-Wahl verschoben wird. Aber letztlich ergibt sich im Gegensatz zu Großbritannien, wo sich die Börsen unter anderem auch in Erwartung von Zentralbankmaßnahmen nach dem Brexit-Votum deutlich befestigten, kein derartiger Impuls für den US-Aktienmarkt.</p>
<p>Betrachtet man hingegen die heutige Stimmungserhebung der Börse Frankfurt, die ich <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-Wenn-alle-billig-einsteigen-wollen%e2%80%a6-1651327" target="_blank"><span style="color: #ff0000;"><strong>HIER</strong></span></a> kommentiert habe, zeigt sich vor allen Dingen bei den Privatanlegern ein überraschend hoher Optimismus (Jahreshoch). Ganz im Gegensatz zu den institutionellen Marktteilnehmern, die offenbar einen anderen Weg eingeschlagen haben.</p>
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		<title>Bankenprobleme lassen Anleger kalt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2016 14:03:15 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Börse Frankfurt Sentiment-Index]]></category>
		<category><![CDATA[DAX-Stimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Sentiment]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch wenn sich zu Wochenbeginn unter den Anlegern große Sorgen breitgemacht haben dürften, wie es um den deutschen Bankensektor bestellt ist, haben sich zumindest die Anleger unseres Panels nicht nachhaltig beunruhigen lassen. Am Ende zeigt der DAX nämlich im Wochenvergleich gerade einmal einen Rückgang um 0,4 Prozent. Diese Punktbetrachtung wird aber der tatsächlichen Preisentwicklung und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-9182 alignleft" src="http://joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2016/09/Senti_28092016-300x114.jpg" alt="senti_28092016" width="300" height="114" />Auch wenn sich zu Wochenbeginn unter den Anlegern große Sorgen breitgemacht haben dürften, wie es um den deutschen Bankensektor bestellt ist, haben sich zumindest die Anleger unseres Panels nicht nachhaltig beunruhigen lassen. Am Ende zeigt der DAX nämlich im Wochenvergleich gerade einmal einen Rückgang um 0,4 Prozent. Diese Punktbetrachtung wird aber der tatsächlichen Preisentwicklung und deren Einflussfaktoren nicht gerecht. So betrug die Handelsspanne des DAX während der vergangenen fünf Handelstage mehr als 400 Zähler, wobei interessanterweise nicht die Optimisten besonders aktiv waren, sondern sich eine Gruppe von Pessimisten mit Positionseindeckungen angesichts der zwischenzeitlichen DAX-Schwäche beeilte. Sowohl bei den institutionellen als auch bei den Privatanlegern ist der Anteil der Pessimisten an den jeweiligen Panels auf den niedrigsten Stand des Jahres gefallen.</p>
<p>Welche Folgen dies für den DAX in der näheren Zukunft haben dürfte, können Sie wie immer meinem Kommentar, den ich für die Börse Frankfurt <span style="color: #ff0000;"><strong><a style="color: #ff0000;" href="http://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-Unerschrockene-Investoren-866097">HIER</a></strong></span> erstellt habe, entnehmen.</p>
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		<title>Keine Hamsterkäufe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2016 14:48:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Börse Frankfurt Sentiment-Index]]></category>
		<category><![CDATA[DAX]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nein, die Börsianer haben sich angesichts des neuen Zivilschutzkonzepts der Bundesregierung nicht zu panikartigen Reaktionen oder gar Hamsterkäufen verleiten lassen. Zwar wird vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfohlen, als Reserve für den Ernstfall 28 Liter Getränke pro Person und viele Kilo Lebensmittel stets im Haus zu haben, weswegen ich angesichts unseres Fünfpersonenhaushaltes für diese [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-9048 alignleft" src="http://joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2016/08/Senti_24082016-300x114.jpg" alt="Senti_24082016" width="300" height="114" />Nein, die Börsianer haben sich angesichts des neuen Zivilschutzkonzepts der Bundesregierung nicht zu panikartigen Reaktionen oder gar Hamsterkäufen verleiten lassen. Zwar wird vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfohlen, als Reserve für den Ernstfall 28 Liter Getränke pro Person und viele Kilo Lebensmittel stets im Haus zu haben, weswegen ich angesichts unseres Fünfpersonenhaushaltes für diese Vorratshaltung einen größeren Teil unseres Kellers abzweigen müsste, was mir allerdings unter der Bedingung leichter fiele, wenn ich zu den 28 Litern auch meine Weinvorräte zählen könnte. Aber von Aktienkäufen für die Zeit nach einem Katastrophenfall, der hoffentlich nie eintreten möge, ist in diesem Zusammenhang ja ohnehin nichts zu lesen.</p>
<p>Und so wundert es auch nicht, dass der Stimmungs-Seismograph der Börse Frankfurt unlängst wieder auf die positive Seite umgeschlagen ist. Und das, obwohl sich das Geschehen beim DAX nur wenig volatil zeigt. Es sind somit eher kurzfristige Entwicklungen, bei denen ein Teil der institutionellen Investoren tatsächlich, ähnlich wie ein Hamster, der Nüsse hortet, durch geschickte Transaktionen kleine Gewinne akkumuliert, um für schwierigere Zeiten gerüstet zu sein. Ob wir womöglich mit einem unerwarteten Trend rechnen müssen, können Sie daher meinem jüngsten Kommentar zur Marktstimmung, den ich wie immer für die Börse Frankfurt <span style="color: #ff0000;"><a style="color: #ff0000;" href="http://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-Kurzfristige-Engagements-dominieren-852581" target="_blank"><strong>HIER</strong></a></span> erstellt habe, entnehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Rote Krawatten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2016 17:41:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[n-tv Telebörse]]></category>
		<category><![CDATA[Nevsky Capital]]></category>
		<category><![CDATA[Notenbanken]]></category>
		<category><![CDATA[Sentiment]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon wieder mussten wir uns über rote Zahlen unterhalten und aus diesem Anlass ist es naheliegend, dass man aus dem Bauch heraus schon einmal rote Krawatten anzieht. Wir, das waren Frank Meyer als Gastgeber der n-tv Telebörse, und ich, der von selbigem zum Interview gebeten wurde. Dabei ging es zum einen um die gestern erhobene [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon wieder mussten wir uns über rote Zahlen unterhalten und aus diesem Anlass ist es naheliegend, dass man aus dem Bauch heraus schon einmal rote Krawatten anzieht. Wir, das waren Frank Meyer als Gastgeber der n-tv Telebörse, und ich, der von selbigem zum Interview gebeten wurde.</p>
<p>Dabei ging es zum einen um die gestern erhobene Stimmung unter den privaten und institutionellen Marktteilnehmern, die die Börse Frankfurt allwöchentlich befragt. Aber auch um sehr viel Hintergründiges, über Rationalität, gefesselte Verlierer, DAX-Prognosen und natürlich um die Notenbanken.</p>
<p>Das Interview können Sie übrigens <strong><a href="http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wirtschaft/Die-Verlierer-bleiben-sehr-lange-im-Markt-article16769901.html">HIER</a></strong> sehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/rote-krawatten/">Rote Krawatten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Not und Elend</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2015 16:31:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[200-Tage Linie]]></category>
		<category><![CDATA[DAX]]></category>
		<category><![CDATA[n-tv Telebörse]]></category>
		<category><![CDATA[Notenbankpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Sentiment]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Bild von Not gegen Elend kennt man eigentlich eher aus dem Fußball, wenn zwei Vereine aus dem Tabellenkeller um die letzten Punkte gegeneinander spielen. Aber Not und Elend waren auch das Thema, zu dem mich heute Frank Meyer zu einem Interview bei der n-tv Telebörse wieder einmal eingeladen hatte. Aber eigentlich war dies nur [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/not-und-elend/">Not und Elend</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bild von Not gegen Elend kennt man eigentlich eher aus dem Fußball, wenn zwei Vereine aus dem Tabellenkeller um die letzten Punkte gegeneinander spielen. Aber Not und Elend waren auch das Thema, zu dem mich heute Frank Meyer zu einem Interview bei der n-tv Telebörse wieder einmal eingeladen hatte.</p>
<p>Aber eigentlich war dies nur der Aufhänger eines Gesprächs, das sich um die Not(enbanken), um die elendige 200-Tage-Linie und am Ende sogar um den DAX drehte. Natürlich stand im Mittelpunkt der ganzen Diskussion der doch hohe Optimismus, den die Börse Frankfurt unlängst bei den Privatanlegern festgestellt hatte. Am Ende wurde ich dann auch noch zu einer Prognose für Ende 2016 genötigt. Nein, ich habe nicht einen DAX von 50.000 vorhergesagt und auch das, was ich in meiner Not tatsächlich angekündigt habe (das Interview können Sie übrigens <strong><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wirtschaft/Die-Institutionellen-haben-noch-ein-bisschen-Munition-article16389621.html" target="_blank">HIER</a></span> </strong>sehen), war mit einer deutlichen Einschränkung versehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/not-und-elend/">Not und Elend</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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