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	<title>QE3 Archive - Joachim Goldberg</title>
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		<title>Wenn Gold in einer unsicheren Welt wieder zählt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jun 2013 17:18:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es scheint, als ob die Teilnehmer an den Finanzmärkten für viele Dinge derzeit zumindest auf den ersten Blick vielerorts keine Erklärung parat hätten. Man braucht nur einmal nach Karlsruhe zu blicken, wo man einen Spruch der Richter des Bundesverfassungsgerichts erwartet, ob die Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) rechtens sind. Allerdings frühestens in mehreren Monaten. Immerhin [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es scheint, als ob die Teilnehmer an den Finanzmärkten für viele Dinge derzeit zumindest auf den ersten Blick vielerorts keine Erklärung parat hätten. Man braucht nur einmal nach Karlsruhe zu blicken, wo man einen Spruch der Richter des Bundesverfassungsgerichts erwartet, <span id="more-6211"></span>ob die Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) rechtens sind. Allerdings frühestens in mehreren Monaten. Immerhin bekommt der unbefangene Zuschauer fast schon einen Show-Kampf zwischen Jörg Asmussen als Vertreter der EZB und Bundesbankpräsident Jens Weidmann geliefert. Die Rollen sind klar verteilt, je nach dem auf welcher Seite man steht – für die einen heißt es good cop gegen bad cop und für die anderen bad cop gegen good cop. Und das Verfassungsgericht ringt mit sich selbst, womöglich geht es sogar um die Überschreitung von Kompetenzen, wenn etwa heute Wolfgang Münchau in seiner neuesten Spiegel Online Kolumne darüber philosophiert, es gehe in Wahrheit darum, ob die Richter selbst ihre Grenzen zu überschreiten drohen. Ich frage mich, ob da noch alles unter Kontrolle ist.</p>
<p>Letztere scheint den Notenbanken etwas zu entgleiten, wenn man sieht, wie selbst in den USA die Renditen für zehnjährige Bonds sich nunmehr locker und nachhaltig oberhalb der 2-Prozent-Linie etabliert haben. Ich habe bereits an anderer Stelle darüber <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.blognition.de/blog/wirtschaft/kontrollverlust-der-zentralbanken/">(hier)</a></span> gemutmaßt, es gehe längst nicht mehr darum, ob und wann die US-Notenbank ihr quantitatives Liquiditätsprogramm Programm QE3 langsam zurückfährt. Auch geht es bei den gestiegenen Renditen in den USA (im Gegensatz zu Japan) nicht um erhöhte Inflationserwartungen, sondern vor allem darum, dass die Anleihekäufer die Fed nicht mehr auf ihrer Seite wähnen. Das sorgt für Unsicherheit und letztlich für mangelnde Nachfrage nach US-Staatsanleihen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Wenn sich das Boot füllt</b></p>
<p>So haben wir zuletzt uns bei cognitrend intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, welche Konsequenzen diese Entwicklung auf die Finanzmärkte haben könnte. Und nach der heutigen Stimmungserhebung der Börse Frankfurt, wo der Optimismus seit mehreren Wochen wieder angezogen hat, bin ich mir nicht mehr sicher, ob die Kraft für eine massive Aufwärtsbewegung des DAX noch ausreicht. Denn falls noch mehr Akteure mit Käufen zu niedrigeren Kursen, womöglich unter der aus heutiger Sicht billig aussehenden 8.000, zum Zuge kämen, wäre das Boot wahrscheinlich schon zu schwer, um ohne die Hilfe der langfristigen Investoren (vornehmlich aus Übersee) tatsächlich richtig Fahrt nach oben aufnehmen zu können. Mein Mitstreiter Gianni Hirschmüller hat dazu <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktsentiment+erste+dauer+pessimisten+finden+in+den+dax+zurueck+52397">(hier)</a></span> die neueste DAX-Analyse verfasst, während ich mich um die Analyse-Details <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktsentiment+erste+dauer+pessimisten+finden+in+den+dax+zurueck+52397#reiter=detailanalyse">(hier)</a></span> gekümmert habe.</p>
<p>Sinkende Anleihekurse in den USA und Japan, mit der Gefahr, dass die Abwärtsbewegung nicht mehr aufgefangen werden kann, Aktienmärkte von denen man nicht weiß, ob man auf sie bei steigenden Anleiherenditen überhaupt noch setzen kann oder sie mangels Alternativen doch lieber kaufen sollte, das ist eine Frage die manchen Investor derzeit umtriebt. Zumal zumindest auf mittlere Sicht keine preisinduzierte Inflation bei Konsumgütern droht sondern der Renditeaufschlag bei US-Staatsanleihen für Unsicherheit bezahlt werden muss.  Ein Fall für Gold also? Das fällt mir schwer zu glauben, wo ich doch schon im vergangenen Jahr meine Goldbestände aufgelöst habe. Aber spätestens beim nächsten Sell-Off des gelben Metalls in ein neues Verlaufstief, vielleicht auch schon früher, werde ich wieder darüber nachdenken, ob Gold in Krisenzeiten auch ohne Inflation nicht doch eine gute Versicherung darstellt.  </p>
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		<title>Wo der Crash tatsächlich entsteht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 May 2013 13:18:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der DAX erklimmt neue Rekorde. Aber dennoch scheinen viele sich sicher zu sein, dass es irgendwann an den Finanzmärkten krachen wird, und sie wissen auch schon jetzt genau, warum das passieren wird. Eine mögliche Hauptursache, so sagen sie voraus, wird das Zerbrechen der Eurozone sein. Ich kann mich noch daran erinnern, wie vor zwei Monaten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der DAX erklimmt neue Rekorde. Aber dennoch scheinen viele sich sicher zu sein, dass es irgendwann an den Finanzmärkten krachen wird, und sie wissen auch schon jetzt genau, warum das passieren wird. Eine mögliche Hauptursache, so sagen sie voraus, wird das Zerbrechen der Eurozone sein. Ich kann mich noch daran erinnern, <span id="more-6097"></span>wie vor zwei Monaten das Gerücht die Runde machte, Zypern könne durchaus den Auslöser für einen solchen Zusammenbruch darstellen. Von einem Run auf die Banken nach den staatlich verordneten Feiertagen war die Rede und vom zypriotischen Parlament, das die Eurozone an den Rande des Abgrunds stoßen könne, sofern sich keine Mehrheit für das Spar- und Rettungspaket finden sollte. All dies war medial dramatisch in allen Nuancen ausgekostet worden, und auch in vielen Internetforen wurde dieses Szenario heftig diskutiert. Vielleicht, weil solche Geschichten Angst und Schrecken verbreiten.</p>
<p>Was aber ist seither geschehen? Zyperns Bürger haben nach den Bankfeiertagen vielleicht etwas mehr Geld abgehoben, um aufgeschobene Geschäfte tätigen zu können. Und im Parlament hat sich eine Mehrheit von 29 der 56 Abgeordneten gefunden, damit der Bail-in durchgezogen werden kann. Die Abstimmung fand am 30. April statt; seitdem fahnde ich vergeblich nach größeren Berichten über dieses scheinbar unwichtige Ereignis. Tatsächlich hat sich die Lage in der Eurozone doch merklich entspannt, was sich alleine schon an den niedrigen Anleiherenditen zeigt, die selbst in Problemländern an der Peripherie durchsetzbar sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Notenbankpolitik drängt zu falschen Entscheidungen</b></p>
<p>Vielmehr Sorge bereitet mir die Notenbankpolitik, aber nicht nur die der Fed. Die US-Notenbank möchte uns anscheinend auf eine Verminderung der quantitativen Lockerungsprogramme vorbereiten, was am vergangenen Samstag in einem Artikel des vielfach als Fed-Sprachrohr wahrgenommenen Journalisten Jon Hilsenrath im Wall Street Journal deutlich wurde. Dabei scheint sich mancherorts die Ansicht durchzusetzen, die US-Notenbank werde womöglich die monatlichen QE3-Volumina bei jeder ihrer Sitzungen je nach konjunktureller Datenlage um einen bestimmten Milliardenbetrag – vorstellbar wären jeweils zehn oder 20 Milliarden US-Dollar – verringern. Schrittweise sozusagen, um überzogene Reaktionen an den Finanzmärkten, vornehmlich am Aktienmarkt zu vermeiden. Dabei scheint die Fed allerdings das Verhalten der Investoren zu unterschätzen, denn diese neigen naturgemäß dazu, einen einmal eingeschlagenen Pfad für die Zukunft mental fortzuschreiben. Mit anderen Worten: Beim ersten Schritt der Notenbank in diese Richtung wird der entsprechende Betrag für die kommenden Sitzungen einfach extrapoliert. Mit der Folge, dass sich Marktreaktionen an diesen hochgerechneten Beträgen orientieren könnten.</p>
<p>Aber auch die Tendenz der EZB, sich negative Zinsen nicht nur vorstellen, sondern auch in die Tat umsetzen zu können, wie gestern anhand eines entsprechenden Statements des Chefs der Banca d’Italia, Ignazio Visco, deutlich wurde, sollte Anlass zur Sorge geben. Denn eine derartige Notenbankpolitik würde die Anleger noch mehr zu Entscheidungen drängen, die sie ohne dieses künstliche Niedrigzinsumfeld normalerweise nie getroffen hätten. Damit meine ich nicht einmal, dass die Menschen ihr Geld abheben und unters Kopfkissen stecken könnten, obwohl allein schon dies nicht ganz ungefährlich wäre. Vielmehr werden sich Sparer noch stärker auf die Suche nach rentablen Anlagen machen, wobei ihre Bereitschaft, für das Erreichen höherer Renditen höhere Risiken einzugehen, wachsen dürfte. Außerdem besteht die Gefahr, dass sich das Kapital damit auf einige wenige Anlageklassen konzentrieren könnte, zu denen derzeit hierzulande gar nicht einmal so sehr Aktien, sondern vielmehr Immobilien zählen. Das Ganze erinnert mich an frühere Zeiten, als man mit extrem niedrigen Zinsen in anderen Ländern der Eurozone einen regelrechten Immobilienboom auslöste, unter dessen Folgen man heute dort noch leidet.</p>
<p>Wer sich also vor dem Crash schützen möchte – wenn das überhaupt möglich ist –, sollte zumindest einen Grundsatz beherzigen: Nur jetzt nicht alles auf ein Pferd setzen. Denn den richtigen Gaul, der nachher das Rennen macht, herauszupicken ist und bleibt reine Glückssache.  </p>
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		<title>QEternity mit Ende</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Feb 2013 09:32:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Gerade als sich die Akteure nach langer Zeit der Zweifel mental mehr und mehr auf steigende Aktienmärkte einzulassen scheinen, fährt ihnen die US-Notenbank in die Parade. Denn das, was derzeit unter dem Namen QE3 bekannt ist, die dritte quantitative Lockerungsrunde, ist nun offenbar doch kein QEternity, kein Programm mit offenem Ende. Das Protokoll des vergangenen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade als sich die Akteure nach langer Zeit der Zweifel mental mehr und mehr auf steigende Aktienmärkte einzulassen scheinen, fährt ihnen die US-Notenbank in die Parade. Denn das, was derzeit unter dem Namen QE3 bekannt ist, die dritte quantitative Lockerungsrunde, ist nun offenbar doch kein QEternity, kein Programm mit offenem Ende. Das Protokoll des vergangenen FOMC-Treffens vermittelt, dass sich Mitglieder des Offenmarktausschusses nun zunehmend Sorgen machen, ob Kosten und möglicher Erfolg dieses Programms im richtigen Verhältnis zueinanderstehen. Während im Dezember vergangenen Jahres noch eifrig darüber spekuliert wurde, wie stark die Arbeitslosenquote in den USA würde fallen müssen, damit die Notenbank überhaupt erst mal darüber nachdenken würde, ob sie die quantitativen Lockerungen zurückfahren solle, scheint sich nunmehr etwas geändert zu haben. Die Diskussion im Offenmarktausschuss dürfte jedoch nicht deswegen zu Stande gekommen sein, weil man plötzlich Angst davor bekommen hätte, die Bilanzsumme der Notenbank könnte zum Ende des Jahres 4 Billionen USD erreichen. Vielmehr fand in diesem Gremium etwas statt, das man von jeder Gruppe erwarten sollte, die eine große Verantwortung trägt: Das fortwährende Abwägen von Chancen und Risiken, vor allem, wenn es sich um eine Strategie handelt, die in diesem Maße und in dieser Form noch nie in der Praxis angewandt wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Vernachlässigter Sequester</b></p>
<p>Die Marktreaktion indes war deutlich, der S&amp;P 500  musste den größten Tagesverlust dieses Jahres hinnehmen. Dennoch bin ich über den Grund der heftigen Reaktion der Marktteilnehmer etwas erstaunt, zumal niemand sagen kann, ob und wie sich die durchaus sinnvolle Diskussion der vergangenen FOMC-Sitzung in der Praxis tatsächlich auswirken wird. Abgesehen davon, dass die Tauben im Offenmarktausschuss immer noch in der Mehrheit sind, müsste man zumindest in einer Hinsicht ins Grübeln kommen. Denn wenn man ein Programm beendet, weil es in Sachen Konjunktur ineffektiv war, dürfte dessen  Auslaufen zumindest diesbezüglich ebenso wenig Wirkung zeigen.</p>
<p>Vielmehr irritiert mich, dass die Akteure an den Finanzmärkten sich den Kopf über ein kürzer oder länger währendes QE3-Programm zerbrechen, statt sich mit den Dingen auseinander zusetzen, die bereits zum Ende der kommenden Woche drohen: den automatischen Ausgabenkürzungen in den USA, dem so genannten Sequester.</p>
<p>Was ansonsten vom deutschen Aktienmarkt zu erwarten ist, können Sie in unserem Kommentar zur jüngsten Sentimenterhebung der Börse Frankfurt nachlesen, den <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktsentiment+aktienkauf+mit+widerwillen+47248">Gianni Hirschmüller hier</a> </span>verfasst hat. Ich selbst habe mich dieses Mal um <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktsentiment+aktienkauf+mit+widerwillen+47248#reiter=detailanalyse">die Detailanalyse</a> </span>gekümmert. Darüber hinaus möchte ich noch auf einen Interview hinweisen, das die Zeitung <i>Die Welt</i> gestern publiziert hat – Sie können <a href="http://www.welt.de/print/die_welt/finanzen/article113765767/Insider-misstrauen-Aktien-Rallye.html">es hier nachlesen</a>.</p>
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		<title>Was nun, liebe Analyst(inn)en?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 15:12:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Worst case? Werden die Karten wieder neu gemischt? Nach diesen US-Arbeitsmarktdaten (Nonfarm Payrolls schlechter als erwartet) ist das Protokoll der vergangenen Fed-Sitzung wohl wirklich nur noch Makulatur. Das war es zuvor eigentlich auch schon, wie ich unlängst an dieser Stelle zum Ausdruck brachte. Aber zum Glück gibt der Fed-Chef sowieso nicht so viel auf die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/was-nun-liebe-analystinnen/">Was nun, liebe Analyst(inn)en?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Worst case? Werden die Karten wieder neu gemischt? Nach diesen US-Arbeitsmarktdaten (Nonfarm Payrolls schlechter als erwartet) ist das Protokoll <span id="more-3684"></span>der vergangenen Fed-Sitzung wohl wirklich nur noch Makulatur. Das war es zuvor eigentlich auch schon, wie ich unlängst <a href="http://www.blognition.de/blog/markte/sinnlose-diskussion-alter-fed-protokolle/" target="_blank">an dieser Stell</a>e zum Ausdruck brachte. Aber zum Glück gibt der Fed-Chef sowieso nicht so viel auf die Qualität der neu geschaffenen Stellen, so dass auch die heutigen Daten nichts an der Politik der Notenbank  ändern dürften. Denn jene sind nicht mehr als ein Blätterrauschen (noise). Aber wegen einem „schlechter als erwartet“ gleich von einer Fata Morgana am US-Arbeitsmarkt zu sprechen, scheint mir doch ein wenig übertrieben. Oder nicht?</p>
<p>Am Ende bleibt nur die Erkenntnis: Alle Optionen bleiben auf dem Tisch und QE3 ist genauso wahrscheinlich wie zuvor.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen ein fröhliches Osterfest!</p>
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		<title>Sinnlose Diskussion alter Fed-Protokolle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 07:59:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Geschichte scheint sich doch zu wiederholen. Zumindest wenn man sich die Reaktion an den Finanzmärkten auf die gestrige Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der US-Notenbank einmal zu Gemüte führt. Ähnlich wie schon nach Bekanntwerden des Zinsprotokolls im Februar, fällt auch dieses Mal das Urteil vieler Kommentatoren klar und vorschnell aus: Es wird keine weiteren quantitativen Lockerungsprogramme der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/sinnlose-diskussion-alter-fed-protokolle/">Sinnlose Diskussion alter Fed-Protokolle</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Geschichte scheint sich doch zu wiederholen. Zumindest wenn man sich die Reaktion an den Finanzmärkten auf die gestrige Veröffentlichung des Sitzungsprotokolls der US-Notenbank einmal zu Gemüte führt. Ähnlich wie schon nach Bekanntwerden des Zinsprotokolls im Februar, fällt auch dieses Mal das Urteil vieler Kommentatoren klar und vorschnell aus: <span id="more-3665"></span>Es wird keine weiteren quantitativen Lockerungsprogramme der Fed geben. Eine Schlussfolgerung, die immerhin auf einem Protokoll beruht, das eine Sitzung vom 13. März reflektiert, ein Ereignis, das bereits drei Wochen zurückliegt. Informationen also, die längst überholt sein dürften, die aber dennoch die Gemüter in einer fast schon unangemessenen Weise zu bewegen scheinen.</p>
<p>Denn es ist erst zwei Wochen her, dass Fed-Chef Ben Bernanke vor Studenten der George Washington University im Rahmen einer Vortragsserie mit Verweis auf die Erfahrungen der großen Depression der 1930er Jahre davor warnte, man dürfe die geldpolitischen Zügel nicht zu früh anziehen.  Des Weiteren wies Bernanke in einer Anhörung vor dem Kongress fast zur gleichen Zeit darauf hin, er rechne eher mit einem kurzfristigen negativen Einfluss steigender Ölpreise auf die Inflation und die private Nachfrage.</p>
<p>Damit nicht genug: Vor einer Woche verwies der Fed-Chef bei einer Konferenz der National Association of Business Economics (NABE) mit Nachdruck darauf, die Daten zum Arbeitsmarkt und zum Wachstum würden nicht miteinander harmonieren. Ja er vermutete sogar, die zuletzt positive Entwicklung am Arbeitsmarkt werde nicht von Dauer sein. Dabei zweifelte Bernankes nicht an der Qualität der Wachstumszahlen, sondern eher an der der neu geschaffenen Stellen. Damit wird also nicht nur – wie vielerorts bereits der Fall – die Aussagekraft der US-Arbeitslosenquote, sondern auch die der Payrolls in Frage gestellt.</p>
<p>Und zu guter Letzt möchte ich auch noch auf das TV-Interview Bernanke&#8217;s beim Sender BBC News vom vergangenen Dienstag rekurrieren, wo der Notenbankchef noch einmal deutlich machte, dass die Fed sich in Sachen QE alle Optionen offen hält. Und, dass die Entscheidung der FOMC-Mitglieder nicht aufgrund präziser Indikatoren oder des Eintreffens bestimmter Bedingungen gefällt würden. Womit die Fed einerseits flexibel bleibt, aber natürlich einer gewissen Subjektivität Tür und Tor geöffnet werden. Damit dürfte im Offenmarktausschuss letztlich die Mehrheit seiner Mitglieder, d.h. die Stimmen der Zinstauben, zwangsläufig die Diskussion bestimmen.</p>
<p>Haben die Marktteilnehmer all diese Dinge vergessen? Wenn wir die Daten und die Reden der vergangenen Wochen bewerten möchten, hat sich doch nichts geändert: Die Hürde für ein neues QE-Programm ist so hoch wie zuvor. Aber der am Freitag zur Veröffentlichung anstehende US-Arbeitsmarktbericht, vor allem die relative Höhe der Nonfarm Payrolls zu den Markterwartungen, werden – zuletzt als wenig aussagekräftiges Datum abgestempelt – kaum die Einschätzungen des Fed-Chefs, wahrscheinlich auch nicht die des FOMC nachhaltig beeinflussen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/sinnlose-diskussion-alter-fed-protokolle/">Sinnlose Diskussion alter Fed-Protokolle</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Problem US-Erholung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 07:52:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist gerade einmal zwei Wochen her, da erregte ein Artikel im Wall Street Journal das Interesse der Akteure, weil er eine neue Spielart eines quantitativen Lockerungsprogramms à la QE3 in die Diskussion brachte. Und zwar in einer sterilisierbaren Variante. Seit vorgestern wissen wir, dass dieser Ansatz wohl ein großes Missverständnis gewesen sein soll. Zumindest [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/problem-us-erholung/">Problem US-Erholung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist gerade einmal zwei Wochen her, da erregte ein Artikel im Wall Street Journal das Interesse der Akteure, weil er eine neue Spielart eines quantitativen Lockerungsprogramms à la QE3 <span id="more-3517"></span>in die Diskussion brachte. Und zwar in einer <em>sterilisierbaren </em>Variante. Seit vorgestern wissen wir, dass dieser Ansatz wohl ein großes Missverständnis gewesen sein soll. Zumindest wenn man dem Chef der Dallas-Fed Glauben schenken möchte. Aber Richard Fisher, ausgewiesener Zins-Falke, derzeit im Offenmarktausschuss der US-Notenbank jedoch nicht stimmberechtigt, möchte ohnehin nichts von weiteren Lockerungsprogrammen wissen. Ganz im Gegensatz zum Chef der NY-Fed, William Dudley, der unlängst zwar der US-Ökonomie eine gewisse Stabilisierung bescheinigte, allerdings bislang keine nachhaltige Erholung erkennen konnte.</p>
<p>Unterdessen scheinen die Akteure an den Finanzmärkten ohnehin umgedacht zu haben. Auf der einen Seite freut man sich natürlich über die sich besser als erwartet entwickelnde US-Konjunktur. Gleichzeitig sind jedoch die Hoffnungen auf ein neues Stimulus-Programm der Fed geschrumpft. Vor allem, weil sich die Zinstauben und auch Fed-Chef Ben Bernanke derzeit in Sachen QE3 bedeckt halten. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Bei der US-Notenbank weiß man vermutlich genauso wenig wie im Markt selbst, ob die derzeitige wirtschaftliche Erholung in den USA wirklich tragfähig ist. Denn jene wird nur allzu gerne mit einem falschen Referenzpunkt verglichen: Den bis vor kurzem noch zu pessimistischen Prognosen der Ökonomen, die teils aus der Aktienmarktkorrektur vom zweiten Halbjahr 2011 resultierten. Im Vergleich dazu sind die Daten tatsächlich erheblich besser als erwartet ausgefallen. Allen voran der Arbeitsmarkt.</p>
<p>Gemessen an den außergewöhnlichen Maßnahmen der Notenbank, also den Billionen Dollar schweren Stimulus-Programmen, kann man die konjunkturelle Entwicklung in den USA aber noch nicht zwingend als Selbstläufer beurteilen. Mit anderen Worten: Die Notenbank muss in einem ökonomisch ausgesprochen unsicheren Umfeld entscheiden, ob sie etwa die so genannte <em>Operation Twist</em> Ende Juni einfach auslaufen lassen oder ein Nachfolgemodell etablieren möchte. Erstere Variante hätte geldpolitisch nicht einmal eine allzu große Auswirkung, würde aber dennoch vom Markt als eine Straffung der Geldpolitik aufgefasst. Mit der Gefahr, dass dieses Signal – und das damit verbundene hohe psychologische Commitment – womöglich zu früh gegeben würde. Damit wäre eine spätere Rückkehr zur Politik des leichten Geldes ohne einen massiven externen Schock als Grund praktisch nicht mehr möglich.  </p>
<p>Hinzu kommt aber auch die natürliche Tendenz der Menschen, lieber am Status quo festzuhalten, als eine wichtige neue Entscheidung zu treffen. Vor allem, wenn der Erfolg der ersten Entscheidung noch nicht sichergestellt, das heißt, das Ziel (der Referenzpunkt) noch nicht erreicht ist. Ganz zu schweigen von der Reaktion der Investoren, deren Aktienkäufe der vergangenen Jahre zu einem großen Teil psychologisch motiviert waren, in der Hoffnung auf die permanente Präsenz der Notenbank als Retter der letzten Instanz. Es sind genau diese Investoren, die sich jetzt rückversichern möchten, ob die Fed noch zu diesem implizit gegebenen Versprechen steht, im Falle eines Falles für die Märkte da zu sein.  </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/problem-us-erholung/">Problem US-Erholung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Neues von der Fed</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 11:26:20 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Fed]]></category>
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		<category><![CDATA[quantitative Lockerung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während die Beteiligung privater Gläubiger am griechischen Schuldenschnitt in die letzte Runde geht, dürfte gestern ein Artikel im Wall Street Journal das Interesse der Akteure geweckt haben. Dessen Autor rechnet nämlich offensichtlich damit, dass die US-Notenbank ein weiteres quantitatives Lockerungsprogramm auflegen wird – allerdings in einer neuen Variante. Bislang kennen wir aus den Jahren 2008-2011 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Während die Beteiligung privater Gläubiger am griechischen Schuldenschnitt in die letzte Runde geht, dürfte gestern ein Artikel im <em>Wall Street Journal</em> das Interesse der Akteure geweckt haben. Dessen Autor <span id="more-3351"></span>rechnet nämlich offensichtlich damit, dass die US-Notenbank ein weiteres quantitatives Lockerungsprogramm auflegen wird – allerdings in einer neuen Variante. Bislang kennen wir aus den Jahren 2008-2011 Standard-Lockerungsprogramme à la QE1 und QE2, im Rahmen derer die US-Notenbank Staatsanleihen aufgekauft hat. Und das in großem Stil. Kritiker sprachen von einer reinen Gelddruckmaschine, verbunden mit allen erdenklichen Inflationsgefahren. Eine zweite Variante stellte die so genannte &#8222;Operation Twist&#8220; dar, bei der die Fed kurz gegen lang laufende Schuldtitel tauschte.</p>
<p>Die dritte Variante wiederum kommt zu einem Zeitpunkt in die Diskussion, da viele Akteure bereits enttäuscht davon ausgehen, die Notenbank werde keine weitere Ankaufrunde von Anleihen, ein so genanntes QE3-Programm begeben. Die neue Version ähnelt der Operation Twist, weil sie zwar einen Ankauf der Fed von lang laufenden Staatsanleihen vorsieht. Die so frei gewordene Liquidität kann jene jedoch bei Bedarf von den Investoren über eine kurzfristige Laufzeit (beispielsweise 28 Tage) wieder zurückholen. Das hat immerhin den Vorteil, nicht vom begrenzten Volumen kurz laufender Schuldtitel abhängig zu sein. Man könnte diese neue Variante daher auch als ein <em>sterilisierbares QE3</em> bezeichnen.</p>
<p>Mit dieser Methode ergäbe sich für die Notenbank durch den fakultativen kurzfristigen Entzug von Liquidität die Möglichkeit einer verbesserten Feinsteuerung des Programmes für den Fall, dass sich die US-Wirtschaft stärker erholen sollte, als dies derzeit erwartet wird. Mit anderen Worten: Sie könnte einem hohen Geldumlauf rechtzeitig entgegensteuern und so auch die Inflationsbefürchtungen einiger Mitglieder des Offenmarktausschusses besänftigen, die durch die Liquiditätsprogramme ausgelöst werden könnten.</p>
<p>Das Programm hat allerdings auch Nachteile: Etwa den Anstieg der kurzfristigen Zinsen, damit die Investoren ihre Liquidität bei der Notenbank anlegen. Mehr Flexibilität hieße auf der anderen Seite aber auch, dass die Mitglieder des Offenmarktausschusses dazu verführt werden könnten, ihre Politik irrigerweise an kurzfristigen ökonomischen Trends auszurichten. Die sonstigen Folgen für die Finanzmärkte, die sich aus diesem Programm ergeben können, erfahren Sie in meinem heutigen Interview, das Christoph Damm vom <a href="http://www.daf.fm/video/joachim-goldberg-aktien-umfeld-fuer-trader-50152337-DE0008469008.html" target="_blank">Deutschen Anlegerfernsehen (DAF)</a> mit mir führte.</p>
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		<title>In der Atempause: Jackson Hole oder Lindau?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 16:23:31 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wieder hatte ich einmal das Vergnügen, mich mit meiner Kollegin Christin Stock über die Verfassung der Aktienmärkte zu unterhalten. Vor allem mit Blick auf die große jährliche Konferenz in Jackson Hole, wo die Rede von Fed-Chef Ben Bernanke am 26. August mit großer Spannung erwartet wird. Nicht nur ob es QE3 geben wird, haben wir [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder hatte ich einmal das Vergnügen, mich mit meiner Kollegin Christin Stock über die Verfassung der Aktienmärkte zu unterhalten. Vor allem mit Blick auf die große jährliche Konferenz in Jackson Hole, wo die Rede von Fed-Chef Ben Bernanke am 26. August mit<span id="more-2310"></span> großer Spannung erwartet wird. Nicht nur ob es QE3 geben wird, haben wir uns im jüngsten Hintergrundgespräch eines neuen Cognitrend Web TV Specials gefragt und über diverse Szenarien und Alternativen zu einer weiteren quantitativen Lockerung diskutiert.</p>
<p>Während sich in Jackson Hole die Wirtschafts- und Finanzelite trifft, sollten wir einen Ort nicht aus den Augen verlieren: Lindau am Bodensee, wo zur gleichen Zeit 17 Wirtschaftsnobelpreisträger und einige der besten Nachwuchsökonomen über die Zukunft ihrer Disziplin diskutieren werden. Auch sind wir natürlich der Frage nachgegangen, ob der DAX schon wieder kaufenswert ist.  Was die Akteure derzeit bewegt – erleben Sie es in unserem neuen Format.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/-nadS7ROOlY" frameborder="0" width="452" height="277"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>In der Atempause</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 16:40:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Investmententscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Crash Panik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zugegeben, die gestrige Ansage meiner Kollegin Christin, es gäbe keinen Crash war gewagt und ex post sogar etwas provokativ. Deswegen haben wir die Gelegenheit ergriffen, in einem Cognitrend Web TV Special die Dinge in das richtige Licht zu stellen. Mehr noch, gehen wir in dem Gespräch auf die Situation am Aktienmarkt ein, insbesondere was die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/in-der-atempause/">In der Atempause</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> </span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Calibri;">Zugegeben, die gestrige Ansage meiner Kollegin Christin, <span id="more-2177"></span> es gäbe keinen Crash war gewagt und ex post sogar etwas provokativ. Deswegen haben wir die Gelegenheit ergriffen, in einem Cognitrend Web TV Special die Dinge in das richtige Licht zu stellen. Mehr noch, gehen wir in dem Gespräch auf die Situation am Aktienmarkt ein, insbesondere was die Akteure derzeit bewegt. Erleben Sie unser neues Format <a href="http://www.youtube.com/watch?v=NYcjoyHRCOQ" target="_blank">hier:</a></span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> </span></p>
<p><span style="font-size: small;"><span style="font-family: Calibri;">Des Weiteren möchte ich noch auf ein Interview bei Handelsblatt online hinweisen, das Sie<a href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/boerse-inside/-anlegern-fehlt-ein-notfallplan/4480314.html" target="_blank"> hier</a> finden. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> </span></p>
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		<title>QE3 bis (auf weiteres) verschoben</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 16:50:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Investmententscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[DAX]]></category>
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		<category><![CDATA[Sentiment]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Offenbar scheinen doch viele Marktteilnehmer nicht davon auszugehen, dass bald schon ein weiteres quantitatives Lockerungsprogramme namens QE3 von der US-Notenbank verabschiedet werden wird, um die USA vor einer weiteren Rezession zu bewahren. Diesen Rückschluss und viele andere Dinge kann man aus der jüngsten Sentiment-Umfrage der Börse Frankfurt vom heutigen Tage ziehen, wo sich die Stimmung [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/qe3-bis-auf-weiteres-verschoben/">QE3 bis (auf weiteres) verschoben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Offenbar scheinen doch viele Marktteilnehmer nicht davon auszugehen, dass bald schon ein weiteres quantitatives Lockerungsprogramme namens QE3 von der US-Notenbank verabschiedet werden wird, um die USA vor einer weiteren Rezession zu bewahren. Diesen Rückschluss und viele andere Dinge kann man aus der jüngsten Sentiment-Umfrage der Börse Frankfurt <span id="more-1839"></span>vom heutigen Tage ziehen, wo sich die Stimmung nach einer Verbesserung in der Vorwoche abermals deutlich verschlechtert hat. Die genauen Ergebnisse und welche Konsequenzen dies für den DAX und TecDAX haben dürfte, erfahren Sie <a href="http://www.wgz-zertifikate.de/de/zertifikate/infothek/cognitrend-tv/index.html" target="_blank">von mir im neuesten Web-TV Beitrag von WGZ Cognitrend TV</a>.</p>
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