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	<title>Nonfarm Payrolls Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Anker im Kopf</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2015 17:19:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nun wird es Morgen wieder einmal spannend, weil in den USA die Veröffentlichung des Arbeitsmarktberichts für den Monat August ansteht. Und dieses Mal scheint alles ganz besonders wichtig, weil es sich um den letzten Report handelt, bevor die US-Notenbank zu ihrer September-Sitzung am 16./17. des Monats zusammenkommen wird, um über einen möglichen Zinsschritt zu befinden. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/anker-im-kopf/">Anker im Kopf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nun wird es Morgen wieder einmal spannend, weil in den USA die Veröffentlichung des Arbeitsmarktberichts für den Monat August ansteht. Und dieses Mal scheint alles ganz besonders wichtig, weil es sich um den letzten Report handelt, bevor die US-Notenbank zu ihrer September-Sitzung am 16./17. des Monats zusammenkommen wird, um über einen möglichen Zinsschritt zu befinden. Abgesehen davon, dass die Turbulenzen an den Finanzmärkten der vergangenen Wochen für eine Entscheidung der Mitglieder des Offenmarktausschusses stärker wiegen dürften als eine besser oder schlechter als erwartet ausgefallene Zahl neu geschaffener Stellen, machen sich die Ökonomen mancherorts schon jetzt Gedanken, inwieweit sie ihre eigenen Prognosen verfehlen werden. So hat etwa ein Volkswirt einer deutschen Bank festgestellt, dass der US-Arbeitsmarktbericht im August in den vergangenen 27 Jahren hinsichtlich der Beschäftigtenzahl die Prognosen 21 Mal verfehlt hat und zwar im Durchschnitt um 61.000 Stellen nach unten.</p>
<p>Damit aber noch nicht genug. So soll etwa das Analysehaus Wrightson ICAP zu allem Überfluss festgestellt haben, dass die Nonfarm Payrolls für den Monat August öfters als in jedem anderen Monat später wieder nach oben revidiert werden mussten – das soll zumindest für acht der vergangenen neun Jahre gegolten haben.</p>
<p>Welche Konsequenz ergibt sich für die Strategen daraus, wenn der Zentralwert der von Bloomberg und Reuters befragten Ökonomen für die Zahl der neu geschaffenen Stellen im August bei 220.000 liegt?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Erwartung der Erwartung</strong></p>
<p>Man gibt vorsichtshalber eine Schätzung heraus, die etwa um den durchschnittlichen Fehler, also die besagten rund 60.000 Stellen der vergangenen Jahre, reduziert wird. Mit anderen Worten: Neben einem Prognose-Median der Nonfarm Payrolls von +220.000 (hoffentlich handelt es sich nicht um das Resultat bereits nach unten modifizierter Vorhersagen) schwirrt in den Köpfen der Marktteilnehmer nunmehr ein weiterer Anker, nämlich ein Stellenplus von 160.000 herum. Mit der Folge, dass ein Datum, das in das Band zwischen 160 und 220 Tsd. hineinfällt nicht als negative Überraschung, sondern als „wie erwartet“ registriert werden dürfte. Mehr noch, so denn die Akteure an den Finanzmärkten den Statistikern folgen, wäre eine solche Zahl gar nicht einmal schlecht, da die Erwartung besteht, dass diese ja noch in den kommenden Monaten mit hoher Wahrscheinlichkeit sowieso noch nach oben korrigiert werden muss.</p>
<p>Wollen wir hoffen, dass die Mitglieder des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) bei solchen Ankern, Erwartungen und Erwartungen von Erwartungen für ihre wichtigen Entscheidungen noch klar sehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/anker-im-kopf/">Anker im Kopf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Manche mögen’s einfach</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jan 2013 08:55:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin fast schon ein bisschen erleichtert gewesen, dass sich gestern kein Fed-Mitglied zu Wort gemeldet hat, um den Marktteilnehmern mitzuteilen, wie tief die Arbeitslosenquote in den USA fallen müsse, um die quantitativen Lockerungsmaßnahmen zu stoppen. Tatsächlich sind die Meinungen darüber zuletzt deutlich auseinandergegangen. Ohne jetzt einen Unterschied zwischen stimmberechtigten und nicht stimmberechtigten Mitgliedern des [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin fast schon ein bisschen erleichtert gewesen, dass sich gestern kein Fed-Mitglied zu Wort gemeldet hat, um den Marktteilnehmern mitzuteilen, wie tief die Arbeitslosenquote in den USA fallen müsse, um die quantitativen Lockerungsmaßnahmen zu stoppen. <span id="more-5663"></span>Tatsächlich sind die Meinungen darüber zuletzt deutlich auseinandergegangen. Ohne jetzt einen Unterschied zwischen stimmberechtigten und nicht stimmberechtigten Mitgliedern des Offenmarktausschusses machen zu wollen, scheint sich eine Zielzone zwischen 7,25 und 6,5 Prozent etabliert zu haben. Dass eine QE-Entscheidung an einem einzigen ökonomischen Indikator festgemacht werden soll, habe ich an dieser Stelle schon häufiger kritisiert. Aber nicht wenige Finanzmarktteilnehmer mögen es eben einfach und sind womöglich sogar froh, dass man sich in Zukunft für die Markteinschätzung eigentlich nur noch einmal im Monat, bei der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts, richtig konzentrieren und darüber urteilen muss, ob die jeweils publizierte Arbeitslosenquote samt Nonfarm Payrolls für den Markt eine Überraschung darstellt oder nicht. Mein Mitstreiter Herman Brodie brachte es in diesem Zusammenhang unlängst auf den Punkt, es widerspräche seiner Intuition, dass sich die Akteure immer nur Gedanken darüber machten, wann geldpolitischen Lockerungsmaßnahmen der US-Notenbank im Erfolgsfall beendet würden. Was geschähe denn, wenn die Arbeitslosenquote in den USA gar nicht erst auf 7,25 Prozent oder tiefer fallen würde? Setzt man dann ein offenbar wirkungsloses Lockerungsprogramm ad infinitum fort? Niemand bei der Fed würde sich (zumindest offiziell) Gedanken darüber machen, wann denn die quantitativen Lockerungsmaßnahmen im Falle ihrer Wirkungslosigkeit, eingestellt werden sollten. Ganz zu schweigen davon, dass für diesen Fall ein Alternativplan in der Schublade der Notenbanker liegen müsste.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Seltsame Studie</b></p>
<p>Aufhorchen lassen hat mich auch eine Studie von Morgan Stanley, die gestern in der Online-Ausgabe des britischen Telegraph zitiert wurde. In jener will man nämlich herausgefunden haben, dass der faire Wechselkurs des Euro in Deutschland bei 1,53 USD, in Holland bei 1,23, in Italien bei 1,19 und in Griechenland bei 1,06 USD läge. Leider bin ich immer noch auf der Suche nach dem Erkenntniswert dieser Studie – gibt es da etwa Arbitragemöglichkeiten, um die jeweiligen theoretischen Kursdifferenzen auszunutzen?</p>
<p>Wer sich mit all diesen Dingen nicht auseinandersetzen möchte, aber trotzdem mit Aktien zu tun hat, mag sich die jüngste DAX-Stimmungserhebung zu Gemüte führen, die ich <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktsentiment+fallender+optimismus+ohne+verkaeufe+45795">für die Börse Frankfurt</a> hier erstellt habe. Um die Detailanalyse hat sich dieses Mal Gianni Hirschmüller (<a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktsentiment+fallender+optimismus+ohne+verkaeufe+45795">siehe entsprechender Reiter</a> auf derselben Seite) gekümmert.</p>
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		<title>US-Arbeitsmarkt passt ins Bild</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Aug 2012 13:35:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Für all diejenigen, die an der Börse von EZB-Präsident Mario Draghi enttäuscht gewesen sein mögen, weil man vielleicht hier und da (unrealistischerweise) die Ankündigung bedingungsloser Ankäufe von Anleihen aus Krisenstaaten erwartet hatte, mögen die heutigen US-Arbeitslosenzahlen die Stimmung etwas aufgebessert haben. Denn vor allen Dingen der Zuwachs der neu geschaffenen Stellen im Nichtagrarbereich mit einem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Für all diejenigen, die an der Börse von EZB-Präsident Mario Draghi enttäuscht gewesen sein mögen, weil man vielleicht hier und da (unrealistischerweise) die Ankündigung bedingungsloser Ankäufe von Anleihen aus Krisenstaaten erwartet hatte, <span id="more-4808"></span>mögen die heutigen US-Arbeitslosenzahlen die Stimmung etwas aufgebessert haben. Denn vor allen Dingen der Zuwachs der neu geschaffenen Stellen im Nichtagrarbereich mit einem Plus von 163.000 lag deutlich über dem Durchschnitt der Prognosen der Ökonomen. Und das, obwohl die Nonfarm-Payrolls fast genau den Vorhersagen entsprach, die die private Arbeitsmarktagentur ADP bereits am Mittwoch publiziert hatte, die allerdings für revidierte und nicht für Rohdaten der privaten Beschäftigung gilt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mittelfristig orientierte Akteure lagen mehrheitlich schief… </strong></p>
<p>Natürlich wird sich eine US-Notenbank nicht auf eine einzige Nonfarm-Payrolls-Zahl verlassen, um über ein neues Liquiditätsprogramm à la QE3 zu entscheiden. Selbst wenn die Revisionen der Vormonate Mai und Juni kaum der Rede wert waren (netto minus 6000). Was die Investoren allerdings angeht, vor allem wenn man die Stimmungsentwicklung zu Grunde legt, die wir hierzulande am vergangenen Mittwoch mit der Börse Frankfurt erhoben haben, sieht die Entwicklung für die Aktienmärkte nicht so schlecht aus. Aber nur für diejenigen, die schnell genug waren. Denn das Gros vor allem mittelfristig orientierter Akteure war zuletzt immer noch sehr negativ für Aktien eingestellt, obgleich viele von ihnen bereits bis dahin einem DAX Anstieg von etwa 6 Prozent tatenlos zusehen mussten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>… bekamen aber eine zweite Chance</strong></p>
<p>Per Saldo bedeutet dies, dass die gestrige, relative Enttäuschung über die EZB im Vergleich zu Draghis Londoner Rede vom vergangenen Donnerstag, zwar einen vorübergehenden Schwächeanfall im Aktienmarkt ausgelöst hatte. Gleichzeitig dürfte sich aber eine vermutlich letzte Chance für DAX-Bären ergeben haben, aus den bestehenden Schieflagen einigermaßen heil herauszukommen. So gesehen, haben die heutigen Arbeitsmarktdaten bestätigend für einen stabilen Aktienmarkt gewirkt.</p>
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		<title>Relativ bedeutungslose gute Zahlen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 14:41:57 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Hört, hört!  Die Zahlen zum US-Arbeitsmarkt sind schon wieder besser als erwartet ausgefallen. Wer will denn da noch meckern, wenn die US-Nonfarm-Payrolls mit einem Plus von 243.000 neu geschaffenen Stellen im Januar fast mehr als 100.000 über den durchschnittlichen Prognosen der Ökonomen liegen? Und wenn auch noch die Arbeitslosenquote mit 8,3 Prozent auf den niedrigsten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Hört, hört!  Die Zahlen zum US-Arbeitsmarkt sind schon wieder besser als erwartet ausgefallen. Wer will denn da noch meckern, wenn die US-Nonfarm-Payrolls mit einem Plus von 243.000 neu geschaffenen Stellen im Januar fast mehr als 100.000 über den durchschnittlichen Prognosen der Ökonomen liegen? <span id="more-3174"></span> Und wenn auch noch die Arbeitslosenquote mit 8,3 Prozent auf den niedrigsten Stand seit Februar 2009 fällt? Ganz zu schweigen von den Revisionen der Vormonatszahlen – alle wieder nach oben. Warum nur liegen so viele Ökonomen wieder einmal daneben? Oder hat, wie ein Kommentator es soeben ausdrückte, Ben Bernanke „keinen blassen Schimmer“ von dem, was im Arbeitsmarkt vor sich geht?</p>
<p>Wenn man die gestrige Rede Bernankes vor dem Haushaltsausschuss des US-Kongress verfolgt hat, konnte man bei genauem Hinhören recht schnell erfahren, wohin die Reise in den USA tatsächlich geht. Bereits im Anschluss an die Sitzung des Offenmarktausschusses der Fed (FOMC) in der vergangenen Woche hatte ihr Präsident bereits durchblicken lassen, dass man, falls notwendig, sogar ein Überschreiten des Inflationsziels von 2 Prozent tolerieren werde. Damit hat er sich genügend Flexibilität erhalten, wenn die Situation es erfordert, nicht sogleich die Zinsen erhöhen oder quantitative Lockerungsprogramme einstellen zu müssen. Da sich der Fed-Chef verständlicherweise bei seinem zweiten Ziel, dem die Notenbank verpflichtet ist, Wachstum und Beschäftigung zu sichern, nicht festlegen konnte, fragten sich manche Akteure, wo sich denn der Zielwert für die Arbeitslosenquote zumindest in den Hinterköpfen der Fed-Mitglieder befinden könnte. Vielerorts kam man zu dem Schluss, es werde eine Quote von 7,5 % angestrebt.</p>
<p>Beim gestrigen &#8222;Testimony&#8220; wurde indes deutlich, dass Ben Bernanke nicht nur auf die Arbeitslosenquote der USA blicken, sondern auch die Beschäftigung im Vergleich zur Bevölkerung bei der Beurteilung des Wachstumsziels in Betracht ziehen wird.  Auch damit hat sich der Notenbankchef Spielraum verschafft, nicht an eine Arbeitslosenquote gebunden zu sein, die auch deswegen gesunken sein dürfte, weil viele Langzeitarbeitslose aus der Statistik fallen. Genauso wie so genannte Baby-Boomer, die nunmehr in Rente gehen, wie eine Studie der Chicagoer Fed zeigt.</p>
<p>Am Ende könnte man einwenden, die neu gewonnene Flexibilität Ben Bernankes laufe der gerade erst verkündeten neuen Transparenz der Notenbank zuwider. Tatsächlich zeigt sie jedoch den Weg auf, den der Fed-Chef fast schon unwiderruflich eingeschlagen hat: Die Vorbereitung der Finanzmärkte auf QE3, einem neuen quantitativen Lockerungsprogramm.</p>
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		<title>Gegen den Trend: US-Arbeitsmarkt wartet mit positiven Revisionen auf</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 13:44:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist schon erstaunlich, wie schnell sich ökonomische Szenarien verändern können. Nicht dass die heutigen Arbeitsmarktdaten besonders gut ausgefallen wären, zumal der Zuwachs der Stellen im Nichtagrarbereich mit einem Plus von 80.000 eher am unteren Ende der Erwartungen gelegen war – Optimisten hatten sogar mit einem stellen Zuwachs von 150.000 Stellen gerechnet. Vielmehr sind es [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon erstaunlich, wie schnell sich ökonomische Szenarien verändern können. Nicht dass die heutigen Arbeitsmarktdaten besonders gut ausgefallen wären, zumal der Zuwachs der Stellen im Nichtagrarbereich mit einem Plus von 80.000 eher am unteren Ende der Erwartungen gelegen war – Optimisten <span id="more-2770"></span>hatten sogar mit einem stellen Zuwachs von 150.000 Stellen gerechnet. Vielmehr sind es die positiven Korrekturen der Monate August und September, die hier nicht nur zu einer Verbesserung der Stellensituation beigetragen, sondern auch noch die bisherige Tendenz, dass Daten vom Arbeitsmarkt zuletzt oft nach unten korrigiert wurden, durchbrochen haben. Am Ende gab es aus den beiden Vormonaten gut 100.000 Stellen mehr als ursprünglich gedacht zu vermelden – besonders positiv sticht hier der Monat August hervor, wenn man bedenkt das die allererste Zahl seinerzeit eine nicht mehr als eine dicke Null war.</p>
<p>Am Ende bleiben zwei Erkenntnisse: Auch wenn sich die US-Notenbank sicherlich nicht von den volatilen Stellenzahlen sogleich beeinflussen lässt, dürften zumindest die hohen Erwartungen der Händler in Sachen quantitativer Lockerung à la QE3 etwas relativiert werden. Zum anderen mögen zumindest die bisherigen US-Konjunktur-Prognosen mancher Ökonomen vor allem aufgrund der Entwicklung der Aktienmärkte im August und September zu negativ ausgefallen sein, so dass hier Korrekturbedarf bestehen mag.</p>
<p>Zurück auf der europäischen Bühne, wo das griechische Drama heute Nacht einen weiteren Höhepunkt erfahren dürfte, scheint man sich zumindest beim deutschen Aktienmarkt noch mit massiven Käufen von institutioneller Seite zurückzuhalten. Aber selbst wenn es in Griechenland am Ende sogar zu Neuwahlen kommen sollte, zeigt bereits die heutige Entwicklung, dass man sich mit der von dort ausgehenden Unsicherheit arrangieren bzw. sich an diese relativ schnell gewöhnen wird. Womit die Überraschungen für die Finanzmärkte – sofern es welche geben sollte – eher auf der positiven Seite zu finden sind.</p>
<p>Mehr zu diesem Thema finden Sie auch unter unserem Blog <a title="Permalink zu DAX und US-Arbeitsmarkt" href="http://www.blognition.de/markte/dax-und-us-arbeitsmarkt" rel="bookmark" target="_blank">DAX und US-Arbeitsmarkt</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/us-arbeitsmarkt-wartet-mit-positiven-revisionen-auf/">Gegen den Trend: US-Arbeitsmarkt wartet mit positiven Revisionen auf</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>US-Arbeitsmarkt: Gute Zahlen, aber…</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 13:24:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nein, wir wollen jetzt wirklich keine Wermutstropfen einschenken, nachdem die US-Arbeitsmarktdaten sooo relativ gut ausgefallen sind. Der Zuwachs der Stellen im Nichtagrarbereich war im September endlich Mal wieder sechsstellig (+103.000). Und die Zahlen der Vormonate August und Juli wurden von 0 auf +57.000 bzw. von +85.000 auf +127.000 neu geschaffene Stellen allesamt nach oben revidiert. Ja, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/us-arbeitsmarkt-gute-zahlen-aber/">US-Arbeitsmarkt: Gute Zahlen, aber…</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, wir wollen jetzt wirklich keine Wermutstropfen einschenken, nachdem die US-Arbeitsmarktdaten sooo <em>relativ </em>gut ausgefallen sind. Der Zuwachs der Stellen im Nichtagrarbereich war im September endlich Mal wieder sechsstellig (+103.000). Und die Zahlen der Vormonate August und Juli <span id="more-2628"></span>wurden von 0 auf +57.000 bzw. von +85.000 auf +127.000 neu geschaffene Stellen allesamt nach oben revidiert. Ja, dieses Mal hätte es sich gelohnt, auf die Daten der privaten Arbeitsmarktagentur ADP vom Mittwoch (+91.000) näher hinzusehen, könnte man jetzt ex post einwenden. Aber wie oft hat man da bei den unrevidierten Zahlen schon danebengelegen!</p>
<p>Dennoch: Man muss natürlich feststellen, dass die Hürden (und daher mein Relativitätseinwand) für die heutigen Daten recht niedrig gelegt waren. Und wenn selbst im TV-Sender CNBC Bedenken angemeldet werden, dann darf ich das auch. Denn CNBC befindet sich doch in Sachen USA immer auf der „Straße der Erholung“ der „Road to Recovery“, während europäische Nachrichten überwiegend unter den Rubriken „Debt Threat“ und „Markets in Turmoil“ präsentiert werden.</p>
<p>Absolut betrachtet sind aber auch die heutigen Arbeitsmarktdaten samt ihrer positiven Revisionen nicht ausreichend, um Ben Bernankes Sorgen auszuräumen. Der Fed-Chef sprach nämlich noch vor ein paar Tagen in Sachen Arbeitsmarkt von einer „nationalen Katastrophe“. Aber vielleicht reagieren die Analysten dennoch auf die Zahlen von heute, indem sie die Notwendigkeit eines QE3-Programms zumindest für die nächsten Wochen ad acta legen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/us-arbeitsmarkt-gute-zahlen-aber/">US-Arbeitsmarkt: Gute Zahlen, aber…</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>US-Arbeitsmarkt: Ein als Null verkleidetes Minus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Sep 2011 14:35:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ich hätte alles für den US-Arbeitsmarkt erwartet. Aber eine Null bei den neu geschaffenen Stellen im Nichtagrarbereich? Das sieht fast schon perfekt aus. Da musste doch nicht etwa gebastelt werden, damit da kein Minuszeichen vor der Zahl stand? Wer unseren gestrigen Blogbeitrag verfolgte, hat ja bereits mitverfolgen können, wie die Prognosen der Ökonomen für die US-Nonfarm-Payrolls zuletzt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hätte alles für den US-Arbeitsmarkt erwartet. Aber eine Null bei den neu geschaffenen Stellen im Nichtagrarbereich? Das sieht fast schon perfekt aus. Da musste doch nicht etwa gebastelt werden, <span id="more-2399"></span>damit da kein Minuszeichen vor der Zahl stand? Wer unseren gestrigen Blogbeitrag verfolgte, hat ja bereits mitverfolgen können, wie die Prognosen der Ökonomen für die US-Nonfarm-Payrolls zuletzt immer weiter gesunken waren. Am Mittwoch kam die private Arbeitsmarktagentur ADP immer noch  mit einem Plus von 91.000 Stellen heraus. Gestern Mittag wurde dann immerhin noch mit einem Zuwachs von 70.000 Stellen gerechnet und heute Morgen machte bereits ein neuer Prognose-Durchschnitt von nur noch 30.000 die Runde. Wir gewöhnen uns an alles. Wir argumentierten daher: Jede Zahl über diesem 30.000er Anker wäre wohl von den Märkten als Erlösung, als ein „besser als von den ärgsten Pessimisten erwartet“ aufgefasst worden. Selbst 20.000 oder nur 10.000 neue Stellen hätten wohl den Aktienmärkten kaum ein deftiges Minus beschert. Es sei denn, wir hätten ein Minus bekommen… einen Vorzeichenwechsel also, den vermutlich selbst hartgesottene Akteure psychisch nicht so einfach weggesteckt hätten.</p>
<p>Was bleibt? QE3 im September! Die letzte Waffe der Fed, um den Aktienmarkt zu verteidigen. Aber hilft das dem Arbeitsmarkt? Die Antwort darauf und die möglichen Folgen für den DAX habe ich für Sie in der heutigen von mir moderierten Ausgabe von <a href="http://www.wgz-zertifikate.de/de/zertifikate/infothek/cognitrend-tv/index.html" target="_blank">WGZ Cognitrend TV</a> erörtert.</p>
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		<title>Schon wieder hat sich jemand nur ein wenig geirrt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 16:35:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Investmententscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe mich zwar geirrt, aber, Gott sei Dank, sind die Zahlen besser ausgefallen als erwartet. Dies war der Tenor eines Statements, das ein Ökonom bei einem TV-Sender in einer ersten Reaktion auf die US-Arbeitsmarktdaten des Monats Juli heute Nachmittag abgab. Aber selbst wenn die Revisionen der Vormonate nach oben zeigen, bleibt natürlich wieder einmal [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mich zwar geirrt, aber, Gott sei Dank, sind die Zahlen besser ausgefallen als erwartet. Dies war der Tenor eines Statements, das ein Ökonom <span id="more-2161"></span>bei einem TV-Sender in einer ersten Reaktion auf die US-Arbeitsmarktdaten des Monats Juli heute Nachmittag abgab. Aber selbst wenn die Revisionen der Vormonate nach oben zeigen, bleibt natürlich wieder einmal das Phänomen relativer Bewertung von Wirtschaftsdaten. Heute: besser als schlecht erwartet. Zumal kaum ein Ökonom gewagt hatte, für heute eine sechsstellige Zahl beim Zuwachs der Stellen im Nichtagrarbereich zu prognostizieren. Immerhin ergeben sich andere Aspekte, die für den Aktienmarkt etwas hoffen lassen. Welche, das erfahren Sie in der heutigen von mir moderierten Ausgabe von <a href="http://www.wgz-zertifikate.de/de/zertifikate/infothek/cognitrend-tv/index.html" target="_blank">WGZ cognitrend TV.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/schon-wieder-hat-sich-jemand-nur-ein-wenig-geirrt/">Schon wieder hat sich jemand nur ein wenig geirrt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Jetzt kommt die Wahrheit zum US-Arbeitsmarkt ans Licht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 15:59:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[ADP]]></category>
		<category><![CDATA[Nonfarm Payrolls]]></category>
		<category><![CDATA[QE3]]></category>
		<category><![CDATA[US-Arbeitsmarktdaten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich schon am vergangenen Mittwoch die Schätzungen der privaten US-Arbeitsmarktagentur ADP nicht glauben, die mit einem Stellenplus von nur 38.000 aufwartete. Denn in der Vergangenheit gab es da schon einmal deutliche Ausreißer. Spätestens seit heute Mittag ist klar: Der US-Arbeitsmarkt kann für den Monat Mai nur ein Plus von 54.000 Payrolls verbuchen. Das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/jetzt-kommt-die-wahrheit-zum-us-arbeitsmarkt-ans-licht/">Jetzt kommt die Wahrheit zum US-Arbeitsmarkt ans Licht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> </span></p>
<p><span style="font-size: small;">Eigentlich wollte ich schon am vergangenen Mittwoch die Schätzungen der privaten US-Arbeitsmarktagentur ADP nicht glauben, die mit einem Stellenplus von nur 38.000 aufwartete. Denn in der Vergangenheit gab es da schon einmal deutliche Ausreißer. Spätestens seit heute Mittag ist klar: <span id="more-1778"></span>Der US-Arbeitsmarkt kann für den Monat Mai nur ein Plus von 54.000 Payrolls verbuchen. Das war nicht nur der niedrigste Zuwachs seit September 2010, sondern die Zahl befand sich sogar unterhalb der bereits zum Ende dieser Woche deutlich nach unten korrigierten Analystenschätzungen. </span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> </span></p>
<p><span style="font-size: small;">Damit hat sich zu den Aprilzahlen ein starker Kontrast gebildet. Selbst wenn man berücksichtigt, dass in den nach unten korrigierten 232.000 neu geschaffenen Stellen des Vormonats mehr als 60.000 Arbeitsplätze enthalten sind, die auf eine einmalige Einstellungsmaßnahme von Mc Donalds zurückzuführen sind. Welche Folgen der jüngste US-Arbeitsmarktbericht für DAX und Euro haben wird, erfahren Sie in meinem heutigen Kommentar auf <a href="http://www.wgz-zertifikate.de/de/zertifikate/infothek/cognitrend-tv/index.html" target="_blank">WGZ Cognitrend TV zum US-Arbeitsmarkt.</a></span><a rel="tag" href="../tag/wgz-cognitrend-tv"><br />
</a></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> </span></p>
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