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	<title>Gold Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Hoffnung auf bessere Zeiten ist bereits eingepreist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2017 15:12:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Bofa Merrill Lynch Umfrage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zur Monatsmitte ist es wieder einmal Zeit, sich die jüngste BofA Merrill Lynch Umfrage unter Fondsmanagern zu Gemüte zu führen, die vom 3. bis zum 9. Februar durchgeführt wurde. Dabei sind zwei interessante Entwicklungen zu beobachten. Obwohl 36 Prozent der Umfrageteilnehmer das bedrohlichste Extremrisiko für die Finanzmärkte in den bevorstehenden Wahlen einiger europäischer Länder sehen, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-9414 alignleft" src="http://joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2017/02/Senti_150217-300x114.jpg" alt="" width="300" height="114" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2017/02/Senti_150217-300x114.jpg 300w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2017/02/Senti_150217-768x293.jpg 768w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2017/02/Senti_150217.jpg 810w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Zur Monatsmitte ist es wieder einmal Zeit, sich die jüngste BofA Merrill Lynch Umfrage unter Fondsmanagern zu Gemüte zu führen, die vom 3. bis zum 9. Februar durchgeführt wurde. Dabei sind zwei interessante Entwicklungen zu beobachten. Obwohl 36 Prozent der Umfrageteilnehmer das bedrohlichste Extremrisiko für die Finanzmärkte in den bevorstehenden Wahlen einiger europäischer Länder sehen, da deren Ausgang möglicherweise den Fortbestand der EU gefährden könnte, sind Aktien der Eurozone offenbar dennoch nach wie vor beliebt. Immerhin sind netto 23 Prozent der Fondsmanager dort übergewichtet, was gegenüber Januar noch einmal einen Zuwachs von 6 Prozentpunkten bedeutet. Das ist erheblich mehr als die Übergewichtung in den USA. Hier ist die Zahl der in US-Aktien übergewichteten Anleger um einen Prozentpunkt auf netto 13 Prozent der Befragten gesunken. Auch die Angst vor einem Handelskrieg oder Protektionismus, der sogar ein Ende des langfristigen Aufwärtstrends in den Aktienmärkten bedeuten könnte, ist stark ausgeprägt. Dennoch waren bei der Umfrage netto 39 Prozent der befragten Fondsmanager in Aktien übergewichtet, oftmals jedoch mit dem Vorbehalt, dass Aktien generell überbewertet seien.</p>
<p>Weniger beachtet von den Kommentatoren, aber dennoch interessant ist die Beurteilung der positiven Aspekte einer Steuerreform in den USA. Allerdings erwartet nur ein knappes Viertel der befragten Fondsmanager, dass diese noch vor der Sommerpause im August 2017 vom Kongress verabschiedet wird. Die große Mehrheit von mehr als zwei Dritteln der Teilnehmer an dieser Umfrage geht indes davon aus, dass das Reformvorhaben nicht vor dem Jahresende umgesetzt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gold unterbewertet wie zuletzt 2009</strong></p>
<p>Damit wird deutlich, dass die Hoffnung auf positive fiskalpolitische Maßnahmen unter der Präsidentschaft Donald Trumps in den derzeitigen Aktienkursen bereits eingepreist ist, ob es sich hierbei nun um Steuererleichterungen oder auch um eine Reform der Regulierungen handeln wird. Dass sich viele Fondsmanager derzeit durchaus der möglichen politischen und anderen Marktrisiken bewusst sind, zeigt deren Einschätzung zum Goldpreis: Netto 15 Prozent der Befragten – das ist ein Prozentsatz so hoch, wie ihn die BofA Merrill Lynch Umfrage zuletzt im Januar 2009 ermittelt hatte – halten Gold [als Krisenmetall] für unterbewertet. Aus der verhaltensorientierten Betrachtung ist dies ein Indiz dafür, dass bereits entsprechende Long-Positionen aufgebaut <em>wurden </em>und damit ein Teil möglicher mittel- bis langfristiger Nachfrage bereits verbraucht ist.</p>
<p>Die Haltung der deutschen Börsianer passt in dieses Gesamtbild – die heutige Stimmungsumfrage der Börse Frankfurt habe ich dieses Mal <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-Diesmal-muss-es-klappen!-2250718" target="_blank"><span style="color: #ff0000;"><strong>HIER</strong></span></a> kommentiert.</p>
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		<title>Die Woche nach Trumps Triumph</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Nov 2016 15:13:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bordeaux-Weine]]></category>
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		<category><![CDATA[Live-Ex Fine Wine 100 Index]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern haben gleich zwei Schlagzeilen zu Sachwerten mein Interesse geweckt. Da las ich zum einen „Gold verliert fast ein Zehntel seines Wertes“[1] , unter anderem wegen der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten. Wo doch von Goldman Sachs (und anderen Adressen) zuvor zu hören war, wenn Trump die Wahl gewänne, gäbe es zunächst einmal eine Phase [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-9284 alignleft" src="http://joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2016/11/Senti_16112016-Kopie-300x114.jpg" alt="senti_16112016-kopie" width="300" height="114" />Gestern haben gleich zwei Schlagzeilen zu Sachwerten mein Interesse geweckt. Da las ich zum einen „<em>Gold verliert fast ein Zehntel seines Wertes</em>“<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a> , unter anderem wegen der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten. Wo doch von Goldman Sachs (und anderen Adressen) zuvor zu hören war, wenn Trump die Wahl gewänne, gäbe es zunächst einmal eine Phase mit viel Unsicherheit und das mache Gold attraktiv und werde dessen Preis nach oben treiben.</p>
<p>Doch es kam anders. Der Goldpreis stürzte im Verhältnis zum US-Dollar tatsächlich während der vergangenen Tage ab und zwar wegen der deutlich gestiegenen Renditen in US-Staatsanleihen und wachsenden Inflationsängsten, wie ich lesen konnte. Dabei waren doch die Auslöser für eine solche Entwicklung im Falle eines Wahlsiegs Donald Trumps bereits vor dem Wahltermin bekannt: Der designierte Präsident versprach deutlich sinkende Steuern und ein massives Infrastrukturprogramm. Damals wie heute war dieses Programm bekannt, und die Unsicherheit, wie viel davon tatsächlich umgesetzt würde, scheint mir immer noch genauso hoch wie vor dem 8. November.</p>
<p>Tatsächlich hat Gold in Euro gemessen gegenüber der Vorwoche gerade einmal 1,5 Prozent seines Wertes verloren – weil der US-Dollar gegenüber dem Euro deutlich an Wert gewann und so den temporären Goldverlust beinahe komplett wieder wettmachte. Neben dieser sehr kurzfristigen Betrachtungsweise eines eigentlich für viele Anleger langfristigen Engagements bleibt festzuhalten, dass das gelbe Metall im Einjahresvergleich und in Euro gemessen immer noch satte 13 Prozent vorne liegt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Rotes Gold wieder im Aufwärtstrend</strong></p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-9287 alignleft" src="http://joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2016/11/Wein-300x114.jpg" alt="wein" width="300" height="114" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2016/11/Wein-300x114.jpg 300w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2016/11/Wein.jpg 695w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />„<em>Ein guter Bordeaux lohnt sich mehr als Aktien</em>“ <a href="#_ftn2" name="_ftnref2">[2]</a> erweckte ebenfalls mein Interesse, zumal ich als Weinliebhaber eigentlich nicht den Eindruck hatte, dass sich edle Bordeauxweine und andere große Gewächse derzeit in einem Aufwärtstrend befinden. In dem lesenswerten Interview der FAZ mit dem Chef des ältesten deutschen Weinhandels, Karl Johann Tesdorpf, geht es nämlich um Wein als Geldanlage. Und natürlich kann man für einzelne ausgewählte Premier Crus, etwa einen Chateau Lafite-Rothschild oder Chateau Petrus, tatsächlich massive Wertsteigerungen herauspicken. Auch weist Herr Tesdorpf darauf hin, dass der Wertzuwachs beim roten Gold im Gegensatz zu anderen Kapitalanlagen bislang noch nicht versteuert würde. Ein Argument, bei dem ich fast reflexartig entgegne, dass bei einer Kapitalanlage steuerliche Beweggründe niemals an erster Stelle stehen dürfen.</p>
<p>Und deswegen wollte ich es jetzt ganz genau wissen und zog die Entwicklung der Benchmark für noble Weine, den  Live-ex  Fine Wine 100 Index, zurate und konnte feststellen, dass die Preise für hochwertige Gewächse während der vergangenen 12 Monate um mehr als 22 Prozent angezogen hatten. Ob die Preise für rotes Gold womöglich schon bald wieder das Allzeithoch von Mitte April 2011 erreichen könnten?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>In britischem Pfund gemessen</strong></p>
<p>Leider basiert die Berechnung des Index auf Weinpreisen in britischen Pfund, so dass bei genauem Hinsehen für einen Euroland-Investor aufgrund der drastischen Pfund-Abwertung infolge des Brexit-Votums von diesem schönen Indexgewinn nichts übrig bleibt. Das gilt leider auch für DAX-Anleger, die im Ein-Jahres-Vergleich mit Ach und Krach bei pari liegen. Auf 5-Jahressicht ist der DAX-Investor jedoch mit einem Plus von mehr als 80 Prozent deutlich besser als der Weinliebhaber bedient – im gleichen Zeitraum verlor rotes Gold knapp 10 Prozent.</p>
<p>Natürlich werden Kritiker einwenden, dass solche Punktvergleiche willkürlich und nicht fair seien, denn gerade das rote Gold hätte sich vor fünf Jahren (ähnlich wie das gelbe Gold, das seither in Euro gemessen ähnlich schlecht performed hat) am Allzeithoch, also einem extremen Referenzpunkt, befunden. Aber die ganze Geschichte wird bei wertvollen Weinen sowieso erst dann interessant, wenn die Investoren eines Tages ihre wertvollen Bouteillen veräußern möchten. Beim Realisieren kann sich jedoch, wie übrigens bei vielen anderen Engagements in wenig liquiden und oft intransparenten Märkten auch, das, was auf dem Papier als satter Buchgewinn daherkam, schnell in einen essigsauren Verlust verwandeln.</p>
<p>Auch wenn man sich an DAX-Aktien im Falle massiver Wertverluste nicht optional betrinken kann, dürften sie von vielen Anlegern zumindest gegenüber liquiden und illiquiden Sachwerten bevorzugt werden. Daher habe ich mich auf die heutige Stimmungserhebung der Börse Frankfurt gestürzt, deren Kommentar Sie <span style="color: #ff0000;"><a style="color: #ff0000;" href="http://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-Das-Risiko-deutlicher-Enttaeuschung-1652913" target="_blank"><strong>HIER</strong></a></span> lesen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> Vgl. Internetausgabe der FAZ, Finanzen, vom 15. November 2016</p>
<p><a href="#_ftnref2" name="_ftn2">[2]</a> Vgl. Internetausgabe der FAZ, Finanzen, vom 15. November 2016.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/eine-woche-nach-trumps-triumph/">Die Woche nach Trumps Triumph</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Das Goldrennen ist längst eröffnet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 May 2016 15:25:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bargeldverbot]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[n-tv Telebörse]]></category>
		<category><![CDATA[Negativzinsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn es um alternative Formen des Sparens geht, könnte man durchaus davon ausgehen, dass manch einer versuchen würde, sein Konto einfach abzuräumen und stattdessen Bargeld zu horten. Dies dürfte sich jedoch zunehmend schwierig gestalten, denn die Europäische Zentralbank hat ja in der vergangenen Woche beschlossen, gegen Ende 2018 die 500er-Banknote abschaffen zu wollen. Natürlich verlieren [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-8827 alignleft" src="http://joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2016/05/Fotolia-Mikro-Kopie-300x114.jpg" alt="Fotolia Mikro Kopie" width="300" height="114" />Wenn es um alternative Formen des Sparens geht, könnte man durchaus davon ausgehen, dass manch einer versuchen würde, sein Konto einfach abzuräumen und stattdessen Bargeld zu horten. Dies dürfte sich jedoch zunehmend schwierig gestalten, denn die Europäische Zentralbank hat ja in der vergangenen Woche beschlossen, gegen Ende 2018 die 500er-Banknote abschaffen zu wollen. Natürlich verlieren die violetten Scheine auch nach diesem Datum nicht ihren Wert, so man den Kommentaren vertrauen darf. Vielleicht sind ja demnächst sogar die ohnehin ungeliebten 200er dran – ein Anfang in Richtung Bargeldverbot ist zumindest gemacht.</p>
<p>Und so wundert es auch nicht, wenn nicht erst seit gestern das zu Jahresanfang noch viel geschmähte Gold wieder auf der Einkaufsliste vieler Anleger steht. Nicht umsonst vertrete ich schon seit einiger Zeit die Meinung, dass das gelbe Metall auf dem Weg zu einem Come-back ist. Gerade die Aussicht auf noch tiefere Negativzinsen dürfte manchen Anleger dazu bewegen, zumindest einen Teil seines Vermögens vor einer schleichenden Erosion retten zu wollen.</p>
<p>Vielleicht war dies der Grund, warum ich Frank Meyer wieder einmal zu einem längeren Interview bei der n-tv Telebörse eingeladen hatte. Dabei ging es natürlich um Gold, Bargeldverbote und psychologische Ankerphänomene. Das Interview können Sie <a href="http://www.teleboerse.de/mediathek/mediathek_videos/n-tv_mediathek_videos_wirtschaf/Urploetzlich-wollen-alle-Gold-haben-article17680111.html" target="_blank"><strong>HIER</strong></a> sehen.</p>
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		<title>Gefragtes Gold</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Apr 2016 15:11:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Goldbergs Thema des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[Psychofallen]]></category>
		<category><![CDATA[selektive Wahrnehmung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe mich oft gefragt, ob die deutschen Sparer das Geld von ihren Konten abziehen würden, wenn ihnen ihre Bank tatsächlich Negativzinsen belasten würde. Ich vermute, dass die meisten nach alternativen Sparformen suchen und das abgezogene Geld nicht, wie von der Europäischen Zentralbank erhofft, verbrauchen werden. Wenn es um alternative Formen des Sparens geht, könnte [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mich oft gefragt, ob die deutschen Sparer das Geld von ihren Konten abziehen würden, wenn ihnen ihre Bank tatsächlich Negativzinsen belasten würde. Ich vermute, dass die meisten nach alternativen Sparformen suchen und das abgezogene Geld nicht, wie von der Europäischen Zentralbank erhofft, verbrauchen werden.</p>
<p>Wenn es um alternative Formen des Sparens geht, könnte man durchaus davon ausgehen, dass manch einer versuchen würde, sein Konto einfach abzuräumen und stattdessen Bargeld zu horten. Dies dürfte sich jedoch zunehmend schwierig gestalten, wenn wie vielerorts heiß diskutiert – selbst die Deutsche Bundesbank zeigte sich für derlei Ideen unlängst offen – demnächst die 500-Euro-Scheine tatsächlich aus dem Verkehr gezogen werden sollte.</p>
<p>Kein Wunder, wenn das zuletzt vielerorts geschmähte Gold wieder auf der Einkaufsliste privater Anleger steht. Auch ich habe den Eindruck, dass das gelbe Metall auf dem Weg zu einem Come-back ist. Gerade die Aussicht auf noch tiefere Negativzinsen dürfte manchen Anleger dazu bewegen, zumindest einen Teil seines Vermögens vor einer schleichenden Erosion retten zu wollen. Damit sind momentan selbst Sachwerte, die keine Zinsen abwerfen, gefragt. Und mit einem Male ist auch Gold wieder en vogue.</p>
<p>Für ein neues (oder bestehendes) Goldinvestment sind jedoch zwei wichtige Psycho-Fallen zu beachten. Deswegen befasst sich das Thema des Monats April, das ich wie immer für die WGZ Bank <a href="https://www.wgz-zertifikate.de/de/zertifikate/infothek/goldberg/index.html" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;"><strong>HIER</strong></span></a> erstellt habe, nicht nur mit einem möglichen Comeback des Edelmetalls.</p>
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		<title>Wochenausblick vom 18. April 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Apr 2016 06:07:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
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		<category><![CDATA[EURO STOXX 50]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Goldbergs Wochenausblick]]></category>
		<category><![CDATA[WGZ Bank]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Den neuesten Wochenausblick (Goldbergs Wochenausblick), den ich wie immer für die WGZ-Bank für DAX und EURO STOXX 50 erstellt habe, können Sie <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.wgz-zertifikate.de/de/zertifikate/infothek/goldberg/index.html">HIER</a></strong></span> abrufen. Die heutigen Themen: <em>Übertriebene Lust am Untergang </em>und <em>Politischer Affront gegen die EZB</em>.</p>
<p>Außerdem hatte ich das Vergnügen bei der <strong><a href="http://boerse.ard.de/multimedia/audios-und-videos/sonstige/hr_16_04_2016_106.html" target="_blank">Anlegermesse Invest 2016</a></strong> in Stuttgart</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/wochenausblick-vom-18-april-2016/">Wochenausblick vom 18. April 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Den neuesten Wochenausblick (Goldbergs Wochenausblick), den ich wie immer für die WGZ-Bank für DAX und EURO STOXX 50 erstellt habe, können Sie <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.wgz-zertifikate.de/de/zertifikate/infothek/goldberg/index.html">HIER</a></strong></span> abrufen. Die heutigen Themen: <em>Übertriebene Lust am Untergang </em>und <em>Politischer Affront gegen die EZB</em>.</p>
<p>Außerdem hatte ich das Vergnügen bei der <strong><a href="http://boerse.ard.de/multimedia/audios-und-videos/sonstige/hr_16_04_2016_106.html" target="_blank">Anlegermesse Invest 2016</a></strong> in Stuttgart am vergangenen Wochenende an einer von <a href="http://boerse.ard.de/multimedia/audios-und-videos/sonstige/hr_16_04_2016_106.html" target="_blank"><strong>boerse.ARD.de</strong></a> veranstalteten Podiumsdiskussion zum Thema <strong><em>Geliebtes Gold &#8211; Schmuck oder beständige Anlage? </em></strong>teilnehmen zu dürfen. Den kompletten Mitschnitt finden Sie <strong><a href="http://boerse.ard.de/multimedia/audios-und-videos/sonstige/hr_16_04_2016_106.html" target="_blank">HIER</a>.<br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/wochenausblick-vom-18-april-2016/">Wochenausblick vom 18. April 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Rückblick 2015 und Auspizien für 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2015 08:30:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behavioral Ethics]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie jedes Jahr ist nun die Zeit der Rückblicke und der Auspizien, der Prognosen für 2016, gekommen. Diesem Trend konnte auch ich mich nicht ganz entziehen und habe meine Aufzeichnungen nach Themen durchsucht, die Sie, liebe Leser(innen) meines Blogs, während der vergangenen zwölf Monate am stärksten interessiert haben. Interessanterweise waren dies im Gegensatz zum Vorjahr [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/rueckblick-2015-und-auspizien-fuer-2016/">Rückblick 2015 und Auspizien für 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie jedes Jahr ist nun die Zeit der Rückblicke und der Auspizien, der Prognosen für 2016, gekommen. Diesem Trend konnte auch ich mich nicht ganz entziehen und habe meine Aufzeichnungen nach Themen durchsucht, die Sie, liebe Leser(innen) meines Blogs, während der vergangenen zwölf Monate am stärksten interessiert haben. Interessanterweise waren dies im Gegensatz zum Vorjahr kaum Marktthemen.</p>
<p>So landete der Beitrag <em><strong><u><a href="https://www.joachim-goldberg.com/von-der-luege-zur-wahrheit/"><em>Von der Lüge zur Wahrheit</em></a></u></strong></em> vom 22. Oktober dieses Jahres auf Platz drei meiner internen Hitliste. Das am zweithäufigsten in 2015 gelesene Thema beschäftigte sich mit der zu guten Stimmung am Aktienmarkt trotz des VW-Skandals und lautete am 30. September: <em><strong><u><a href="https://www.joachim-goldberg.com/es-wird-bedrohlich/"><em>Es wird bedrohlich</em></a></u></strong></em>. Der meist beachtete Blogbeitrag vom 12. November dieses Jahres <em><strong><u><a href="https://www.joachim-goldberg.com/der-goldraub-von-1933/"><em>Der Goldraub von 1933</em></a></u></strong></em> setzte sich mit der Abschaffung des Goldstandards in den USA und der sich hartnäckig haltenden Legende, die USA seien bei der Tilgung ihrer Schulden noch nie in Verzug geraten.</p>
<p>Interessant: Auch wenn der Begriff Eurokrise zurzeit bei den Akteuren an den Finanzmärkten in den Hintergrund getreten ist, bleibt doch offenkundig, dass die Notenbankpolitik für die meisten Händler die wichtigste Rolle spielte und ökonomische Daten dabei oftmals in den Hintergrund traten.</p>
<p>Was die Zukunft angeht, habe ich ebenfalls diverse Einschätzungen (aber keine Punktprognosen für Weihnachten 2016), vornehmlich zum DAX, samt der Chancen und Risiken für das kommende Jahr in meinem Thema des Monats Dezember, das ich <strong><u><a href="http://www.wgz-zertifikate.de/de/zertifikate/infothek/goldberg/index.html">HIER</a></u></strong> für die WGZ Bank erstellt habe, niedergelegt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/rueckblick-2015-und-auspizien-fuer-2016/">Rückblick 2015 und Auspizien für 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Ein Plädoyer für Gold – auf die Motive kommt es an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2015 06:27:30 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Gewöhnungseffekte]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[monetärer GAU]]></category>
		<category><![CDATA[Referenzpunkt(e)]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie zu Beginn der Finanzkrise das Thema Gold in aller Munde war. Wer damals gegen drohende Inflation, einen mögliches Zerbrechen des Euro oder auch aus Angst vor einem großen Zusammenbruch der Banken Vorsorge treffen wollte, hatte sich Gold zugelegt. Und zwar physisch. Der Run auf das gelbe Metall [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie zu Beginn der Finanzkrise das Thema Gold in aller Munde war. Wer damals gegen drohende Inflation, einen mögliches Zerbrechen des Euro oder auch aus Angst vor einem großen Zusammenbruch der Banken Vorsorge treffen wollte, hatte sich Gold zugelegt. Und zwar physisch. Der Run auf das gelbe Metall war so stark gewesen, dass im September 2011 für eine Unze Gold rund 1.920 US-Dollar bezahlt wurden – das war das bisherige Allzeithoch.</p>
<p>Glücklicherweise sind viele Horrorszenarien, die während der vergangenen Jahre befürchtet wurden, bislang nicht oder nur in ganz abgeschwächter Form eingetreten. Und auch der Preis des Goldes ist oftmals längst nicht mehr auf dem Niveau, auf dem sich damals vor allen Dingen Privatanleger eingedeckt hatten. Deswegen wundert es nicht, wenn sich heute viele Menschen nicht mehr für das Edelmetall interessieren. Die einen, weil sie ihr Investment als Schieflage wahrnehmen, und die anderen, weil sie an jeder Straßenecke zu hören bekommen, dass Gold jetzt richtig angeschlagen sei.</p>
<p>Deswegen möchte ich dem einen oder anderen enttäuschten Anleger noch einmal ins Bewusstsein rufen, warum man sich eigentlich einst Gold zugelegt hat: als Versicherung gegen den globalen monetären GAU. Und dessen Eintrittswahrscheinlichkeit wird nicht geringer, nur weil er vorerst ausgeblieben ist. Aber weil eben jahrelang nichts passiert ist, hat sich der Fokus vieler Goldanleger mit der Zeit auf den Marktpreis verschoben. Und somit wird Gold mit einem Male zu einem spekulativen Investment, das, gemessen am Allzeithoch, sich wie eine große Schieflage anfühlt. Deswegen habe ich mich dieser Problematik in meinem jüngsten Thema des Monats, das ich wie immer für die WGZ Bank unter dem Titel <em>Gold – ein verlorenes Investment?</em> (<strong><a href="http://www.wgz-zertifikate.de/de/zertifikate/infothek/goldberg/index.html">HIER</a></strong>) verfasst habe, ausführlicher angenommen. Um irgendwelchen Missverständnissen sogleich vorzubeugen: Es handelt sich dabei nicht um eine Kaufempfehlung zum heutigen Zeitpunkt, aber um ein Plädoyer, sich auf die ursprünglichen Anlagemotive zurückzubesinnen.</p>
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		<title>Wenn das Volk entscheidet II</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Dec 2014 16:33:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[DAX-Sentiment]]></category>
		<category><![CDATA[Event-Risiken]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vielen Medien war es nur noch eine Randnotiz wert, dass der Volksentscheid zu einer Unverkäuflichkeit der Goldreserven sowie deren Bindung an die Aktiven der Schweizerischen Nationalbank (SNB) keine Mehrheit fand. Aber es ist schon beeindruckend, dass die Gold-Bugs auch ohne diese Unterstützung aufatmen konnten. Denn zumindest aus technischer Sicht ist eine Wochenrange, die die Abwärtsbewegung [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Medien war es nur noch eine Randnotiz wert, dass der Volksentscheid zu einer Unverkäuflichkeit der Goldreserven sowie deren Bindung an die Aktiven der Schweizerischen Nationalbank (SNB) keine Mehrheit fand. Aber es ist schon beeindruckend, dass die Gold-Bugs auch ohne diese Unterstützung aufatmen konnten. Denn zumindest aus technischer Sicht ist eine Wochenrange, die die Abwärtsbewegung der vorangegangenen drei Wochen zumindest temporär – und das mit hohen Handelsvolumina – wettmacht, aufsehenerregend. Wenn dann auch noch der Schlusskurs am kommenden Freitag oberhalb von 1.210 USD pro Feinunze liegen sollte, dürfen sich die Bullen berechtigte Hoffnung auf eine nachhaltigere Erholung des gelben Metalls machen.</p>
<p>Was die Aktienmärkte angeht, beherrschen in dieser Woche wieder einmal zwei so genannte Event-Risiken die Szene. Dabei dürfte die EZB-Sitzung am Donnerstag wahrscheinlich von größerer Bedeutung sein als die Veröffentlichung der US-Arbeitsmarkdaten am Freitag.</p>
<p>Eigentlich hatte ich vor vier Wochen noch die Hoffnung gehabt, dass Bundesbankpräsident Jens Weidmann in Sachen Staatsanleihekäufe zumindest ein wenig eingelenkt hätte, da die EZB nach außen hin zumindest nach der vergangenen Sitzung Einigkeit zeigte. Aber ich habe wohl zu viel in die Randbemerkungen des Bundesbankpräsidenten hineininterpretiert. So bleibt die nüchterne Erkenntnis, dass sich zumindest an der deutschen Position nichts im EZB-Rat verändert hat. Letztere ist nicht nur durch eine starre Nein-Haltung gekennzeichnet. Vielmehr werden Deflationsgefahren bei der Entwicklung der Verbraucherpreise immer noch negiert, was die Gegner von Staatsanleihekäufen (unverständlicherweise) offenbar davon entbindet, einen Alternativplan zu entwickeln.</p>
<p>Ob sich die Börsianer dennoch so optimistisch zeigen wie in der Vorwoche, entnehmen Sie bitte <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktstimmung+verspaetete+gewinnmitnahmen+76687" target="_blank"><strong>HIER</strong></a></span> meinem wöchentlichen Kommentar zur Stimmungserhebung der Börse Frankfurt.</p>
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		<title>Wenn schwarzes und gelbes Gold in Bewegung geraten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jun 2014 08:34:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[DAX]]></category>
		<category><![CDATA[EUROSTOXX 50]]></category>
		<category><![CDATA[Fed]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Öl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin schon erstaunt, dass das Ergebnis der Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank vom vergangenen Mittwoch auch noch bis zum Wochenende in den Finanzmedien diskutiert und kommentiert wurde – vielleicht eine Folge der transparenten Kommunikationspolitik der Fed. Deswegen habe auch ich es mir nicht nehmen lassen, in meinem heutigen Wochenausblick für DAX und EURO STOXX [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/wenn-schwarzes-und-gelbes-gold-in-bewegung-geraten/">Wenn schwarzes und gelbes Gold in Bewegung geraten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin schon erstaunt, dass das Ergebnis der Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank vom vergangenen Mittwoch auch noch bis zum Wochenende in den Finanzmedien diskutiert und kommentiert wurde – vielleicht eine Folge der transparenten Kommunikationspolitik der Fed. Deswegen habe auch ich es mir nicht nehmen lassen, in meinem heutigen Wochenausblick für DAX und EURO STOXX 50, den ich <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://news.wgzbank.de/go/15/10EV10NN-10DR3XDD-Y2PEENI-24WLBB.html" target="_blank"><strong>hier</strong></a> </span>für die WGZ Bank erstellt habe, insbesondere der Problematik der derzeit niedrigen Volatilität im Aktienmarkt nachzugehen.</p>
<p>Während sich am vergangenen Samstag noch einmal EZB-Präsident Mario Draghi in Sachen Deflationsgefahren und quantitativen Lockerungen zu Wort meldete, stellte mir mein Freund und früherer cognitrend-Mitstreiter, Gianni Hirschmüller, in unserem heutigen Telefonat angesichts der dramatischen Ereignisse im Irak die ganz banale Frage, ob ich mir einen um 50 US-Dollar pro Barrel explodierenden Ölpreis vorstellen könne. Und ich muss zugeben: Zuerst habe ich etwas geschluckt, aber ein derartiges Szenario ist gar nicht so unrealistisch. Vielleicht ist dies auch der Grund, weswegen der Goldpreis während der vergangenen Wochen so etwas wie eine stabile Basis ausgebildet hat. Mit der Aussicht für weitere Aufwärtsbewegungen, die mindestens für eine Preissteigerung von 100 USD pro Unze gut sein dürften.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/wenn-schwarzes-und-gelbes-gold-in-bewegung-geraten/">Wenn schwarzes und gelbes Gold in Bewegung geraten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Deutschsprachiges Schreckens-TV</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 May 2014 16:29:59 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[3sat]]></category>
		<category><![CDATA[DAX-Sentiment]]></category>
		<category><![CDATA[Euro Fed]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Locus of Control]]></category>
		<category><![CDATA[Manipulation]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwörungstheorien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist ziemlich ungewöhnlich, dass ein US-Blog wie zerohedge.com zum Thema Goldpreis-Manipulation einen TV-Beitrag des deutschsprachigen Senders 3sat einstellt. Schade nur, dass dieser Streifen dann für die englischsprachigen Leser nicht übersetzt worden ist. Ich jedenfalls habe mir diesen Bericht, der bereits am 9. Mai im Fernsehen lief, angesehen und war erstaunt, wie unbefangen dort Wahrheiten, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/deutschsprachiges-schreckens-tv/">Deutschsprachiges Schreckens-TV</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ziemlich ungewöhnlich, dass ein US-Blog wie zerohedge.com zum Thema Goldpreis-Manipulation einen TV-Beitrag des deutschsprachigen Senders 3sat einstellt. Schade nur, dass dieser Streifen dann für die englischsprachigen Leser nicht übersetzt worden ist. Ich jedenfalls habe mir diesen Bericht, der bereits am 9. Mai im Fernsehen lief, angesehen und war erstaunt, wie unbefangen dort Wahrheiten, Halbwissen und Unbewiesenes miteinander vermengt wurden. Da ist einerseits von Fixing-Manipulationen beim Goldpreis die Rede, bei denen ich mir sehr gut vorstellen kann, dass sie tatsächlich vorgenommen wurden. Andererseits wird darüber spekuliert, ob die US-Notenbank den Goldpreis künstlich nach unten drückt oder auch vom Oligopol einiger weniger großer Bankenspieler, die angeblich ebenfalls die Kursentwicklung auf unlautere Weise beeinflussen. Wahn oder Wahrheit, saubere Recherche oder Verschwörungstheorie?</p>
<p>Wenn ich dann aber Äußerungen höre wie etwa: „Der Terminmarkt soll für berechenbare und stabile Preise in der Zukunft sorgen“ höre, ist das eigentlich zum Totlachen, wenn es nicht so traurig wäre. Dann wieder ist von großen Orders die Rede – natürlich nur in Form von Verkäufen und natürlich ausschließlich zum Zwecke der Manipulation.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Geheimnisvolle Machenschaften</strong></p>
<p>Solche Geschichten hat es in anderen Märkten schon vor Jahrzehnten gegeben. Über verdeckte und heimliche Interventionen, über Milliarden-Dollar-Orders im Devisenmarkt, über mächtige jüdische Spekulanten habe ich auch schon früher, als Händler, jede Woche neue Gerüchte gehört. Und zwar stets und vor allen Dingen von denen, die gerade wieder einmal mit ihren Positionen Geld verloren hatten. Klar, dass man einen Sündenbock brauchte (vgl. externer locus of control, über den ich unlängst <strong><a href="https://www.joachim-goldberg.com/zum-kontrollbeduerfnis-2/">hier</a></strong> geschrieben habe). Adressen, die, so sagte man mir damals hinter vorgehaltener Hand, nur eines im Sinn hätten: Die anderen Akteure zu zerstören, koste es, was es wolle. Große Marktteilnehmer, die angeblich bereit wären, kostspielige Risiken einzugehen und viel Geld dafür auszugeben, dass Andere ärmer würden.</p>
<p>Im 3sat-Beitrag ist also von einem abgekarteten Spiel die Rede, was allerdings, so die Stimme aus dem Off, nur schwer zu beweisen sei. Gold sei Spekulationsobjekt mit Symbolkraft, erfuhr ich. Und dann ging es konspirativ weiter mit einem Studiogast, der sich unter anderem auf den umstrittenen Paul Craig Roberts berief, der wiederum behauptet haben soll, die US-Notenbank lasse den Goldpreis nicht über 1.400 $ pro Unze steigen. Nicht ohne am Ende des Interviews dem Goldanleger den Kauf von Zertifikaten, also von „Papiergold“, zu empfehlen. Inklusive der Prognose einer von China in Gang gesetzten Gold-Hausse, die dieses Jahr allerdings noch nicht die 1.400 $ Marke überschreiten werde. Lässt die Fed da etwa im nächsten Jahr locker?</p>
<p>Ich bleibe dabei: Wer <em>physisches</em> Gold als langfristige Absicherung gegen Krisen ansieht, den werden auch temporär manipulierte Fixings und andere Markteingriffe großer Spieler nicht von dieser Überzeugung abbringen. Problematisch wird es allein für diejenigen, die versuchen, mit kurzfristigen Engagements schnell Geld zu verdienen.</p>
<p>Wer jedoch sich den 3sat-Beitrag <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=TYjtLPcPEj4#t=12">hier</a></strong> ansieht, dürfte als unbefangener Zuschauer dennoch ganz schnell zum Schluss kommen, der Goldmarkt könnte Spielball allmächtiger Kräfte sein. Was ist die Konsequenz, die der Privatanleger aus diesem Beitrag zieht? Finger weg vom Gold, auch wenn es noch so prächtig glänzt. Auch langfristig.</p>
<p>Am Ende bin ich froh, dass es noch den Aktienmarkt gibt, für den ich zumindest die heutige Stimmungserhebung der Börse Frankfurt anhand harter Zahlen <strong><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktstimmung+noch+ein+erfolgserlebnis+68075">hier</a></strong> kommentieren durfte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/deutschsprachiges-schreckens-tv/">Deutschsprachiges Schreckens-TV</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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