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	<title>FOMC-Sitzung Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
	<lastBuildDate>Thu, 17 Jun 2021 04:52:42 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Mehr als ein „Non-Event“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2021 04:52:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Dot Plots]]></category>
		<category><![CDATA[FOMC-Sitzung]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nun hat sich die gestrige Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC), was die Beschlusslage angeht, tatsächlich als das erwartete Non-Event erwiesen. Der Leitzins bleibt ebenso unverändert wie das Volumen der monatlichen Wertpapierkäufe von 120 Mrd. USD. Nicht unterschlagen möchte ich an dieser Stelle, dass der Zinssatz für Überschussreserven um 5 Basispunkte angehoben wurde. Zwar wurde [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun hat sich die gestrige Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC), was die Beschlusslage angeht, tatsächlich als das erwartete Non-Event erwiesen. Der Leitzins bleibt ebenso unverändert wie das Volumen der monatlichen Wertpapierkäufe von 120 Mrd. USD. Nicht unterschlagen möchte ich an dieser Stelle, dass der Zinssatz für Überschussreserven um 5 Basispunkte angehoben wurde. Zwar wurde im Statement erklärt, die Inflation sei gestiegen, aber die Fed bezeichnete diese Entwicklung nach wie vor als vorübergehend („transitory“). Aber dennoch hielt das Juni-Statement einige Überraschungen für die Finanzmarktteilnehmer bereit. Und zwar betraf das, wie zu befürchten war, die Prognosen der FOMC-Mitglieder. <img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-13577" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/06/17062021.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/06/17062021.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/06/17062021-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Falken im Aufwind </strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Gerade weil die Akteure vielerorts keine geldpolitische Neuausrichtung der Notenbanker erwarteten, konzentrierte sich ihr Interesse vor allem auf die Zinsprognosen der FOMC-Mitglieder, die sogenannten Dot-Plots. Und dort wurde ersichtlich, dass die Fed-Vertreter nun mehrheitlich zwei Zinserhöhungen bis zum Ende des Jahres 2023 vorhersehen. Noch im März war die Median-Prognose davon ausgegangen, dass die Leitzinsen mindestens bis zum Jahr 2024 nahe Null bleiben würden. 13 FOMC-Vertreter (im März waren es noch sieben) prognostizierten zumindest einen Zinsschritt, elf gehen von zwei Zinsschritten aus.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Darüber hinaus hat sich die Zahl derer, die bereits im Jahr 2022 einen ersten Zinsschritt ins Auge fassen, von vier auf sieben Ausschussmitglieder erhöht. Auch wenn Fed-Vertreter immer wieder betonen, dass die Dot-Plots nicht deren geldpolitische Absichten widerspiegelten, ist dennoch kaum anzunehmen, dass die Marktteilnehmer diese Prognosen nicht ernst nehmen. Gegenüber der März-Sitzung muss man die jüngsten Vorhersagen aus dem FOMC sicherlich nicht als schockierend interpretieren, aber der Tenor ist durchaus falkenhafter als zuvor</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Powell positiv zu Arbeitsmarkt </strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Folgerichtig stiegen auch die Inflationsprognosen. Demnach wird erwartet, dass die Kerninflation (gemessen am PCE) in diesem Jahr im Mittel auf 3 Prozent (März 2,2 Prozent) anzieht, bevor sie im kommenden Jahr wieder auf 2,1 Prozent (März 2,0 Prozent) zurück gehen dürfte, um im Jahr 2023 auf diesem Niveau zu verharren. Auch für das Wachstum prognostizieren die FOMC-Mitglieder im Mittel nunmehr einen stärkeren Zuwachs von 7 Prozent in diesem, 3,3 Prozent im kommenden und 2,4 Prozent im Jahr 2023 – im März betrugen diese Werte noch 6,5; 3,3 und 2,2 Prozent.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">In der Pressekonferenz zeigte sich dann Fed-Chef Jerome Powell vor allem in Hinblick auf den Arbeitsmarkt sehr zuversichtlich. Diesen sieht er nämlich in den kommenden ein bis zwei Jahren in einer „sehr, sehr starken Verfassung“. Auch räumte er ein, dass die Inflation in den kommenden Monaten über den Erwartungen liegen werde, aber auch dass die Preise, die die Inflation antrieben, auf die starke Nachfrage nach von der Wiedereröffnung betroffenen Artikeln zurückzuführen sei. Allerdings machte Powell abermals deutlich, dass die sogenannten Dot-Plots mit großer Vorsicht zu genießen seien. Gut möglich, dass die Marktteilnehmer gemessen am Referenzpunkt „Non-Event“ auf die gestrigen Prognosen etwas überreagierten. Interessant in diesem Zusammenhang: Das Tapering-Thema ist angesichts der überraschenden Dot-Plots bei den Kommentatoren in den Hintergrund gedrängt worden.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die Reaktion der Märkte war jedenfalls deutlich. Die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen touchierte vorübergehend beinahe die 1,6-Prozent-Marke, und der US-Dollar konnte sich im gleichen Zuge deutlich befestigen, so dass der ohnehin schon angeschlagene Euro weiter unter Druck geriet und unter 1,20 gedrückt wurde. An dieser ungünstigen Position für die Gemeinschaftswährung wird sich erst etwas ändern, wenn es gelingt, das Niveau von <strong>1,2165/70</strong> zurückzuerobern.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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		<title>Das wichtigste Non-Event für Powell</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2021 04:46:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Durchschnitts-Inflationsziel]]></category>
		<category><![CDATA[FOMC-Sitzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn es an den Finanzmärkten nichts Anderes von Bedeutung zu besprechen gibt, ist wohl das Inflationsthema der Platzhalter. Nicht zuletzt natürlich, weil heute die Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) begonnen hat, die bis morgen Abend dauern wird. Auf der einen Seite haben einige Akteure der Juni-Sitzung das Prädikat „wichtiges Non-Event“ – ein Widerspruch in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Wenn es an den Finanzmärkten nichts Anderes von Bedeutung zu besprechen gibt, ist wohl das Inflationsthema der Platzhalter. Nicht zuletzt natürlich, weil heute die Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) begonnen hat, die bis morgen Abend dauern wird. Auf der einen Seite haben einige Akteure der Juni-Sitzung das Prädikat „wichtiges Non-Event“ – ein Widerspruch in sich – verliehen. Auf der anderen Seite gibt es auch den einen oder anderen, der wieder einmal die wichtigste Sitzung in Jerome Powells Laufbahn auf diesen zukommen sieht. Wobei der Begriff „wichtigste Sitzung“ wenig über den Ausgang des Meetings verrät. Zumindest können die Teilnehmer an den Finanzmärkten daraus keine Schlüsse ziehen. <img decoding="async" class="alignright wp-image-13559" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/06/15062021.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/06/15062021.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/06/15062021-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Zeitweilig oder dauerhaft?  </strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Riskanter ist es da schon, von einem Non-Event zu sprechen. Denn jedes Wort des Fed-Präsidenten, das auch nur den geringsten Hinweis darauf gäbe, dass es zu einer „Diskussion über den Beginn der Diskussion“ der Straffung der geldpolitischen Linie (Tapering) bei dem FOMC-Treffen gekommen sein könnte, würde möglicherweise Marktreaktionen auslösen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber selbst, wenn die offizielle Lesart, dass höhere Inflationsraten nur vorübergehender Natur („transitory“) seien, vom FOMC ein weiteres Mal bestätigt würde, könnte ein Blick auf die morgen ebenfalls zur Publikation anstehenden ökonomischen Projektionen und Zinsprognosen der FOMC-Mitglieder (die sogenannten Dot-Plots) womöglich hier und da doch zu einem händlerischen Kurzschluss führen. Obwohl Jerome Powell immer wieder betont, dass man in die Prognosen der Fed-Mitglieder nicht zu viel hineininterpretieren sollte. Aber ich kann die Analysten direkt vor mir sehen, die akribisch die Juni-Prognosen mit denjenigen vom März und jedes Wort aus dem Fed-Statement mit demjenigen von der vergangenen Sitzung vergleichen werden.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Inflationsziel von „durchschnittlich“ 2 Prozent!</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Dabei kann ich mich nur wiederholen: Es gibt keinen vernünftigen Grund dafür, Inflationsdaten, die uns nun für gerade einmal zwei Monate vorliegen und durch Basiseffekte bei den jährlichen Vergleichen und eine durch unterbrochene Lieferketten aufgeblähte Nachfragesituation verzerrt sind, als Grundlage für eine geldpolitische Neuorientierung zu bewerten. Vermutlich wird man noch nicht einmal im Herbst wissen, ob die gestiegenen Inflationsraten tatsächlich ein vorübergehendes oder dauerhaftes Phänomen darstellen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">In diesem Zusammenhang möchte ich auch auf eine Rede der Fed-Direktorin Lael Brainard hinweisen, die diese Anfang des Monats vor dem Economic Club in New York gehalten hat. Nicht umsonst verwies Brainard darauf, dass Anpassungen des geldpolitischen Kurses […] „an unser Ziel für die maximale Beschäftigung und die <em>durchschnittliche</em> Inflationsrate von 2 Prozent gebunden [sind]“. Auch wenn nicht bekannt ist, über welchen Zeitraum dieser Durchschnitt berechnet wird, bedarf es nachhaltig starker Inflation, verteilt über viel mehr als zwei Monate, bis die durchschnittliche Inflationsrate, gemessen an der Kernrate der privaten Konsumausgaben (PCE), tatsächlich bei 2 Prozent landet.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Unterdessen produzierte der Euro gegenüber dem Dollar gestern eine seiner typischen Handelsbandbreiten, wenn es ruhig zugeht, und bewegte sich lediglich im Rahmen von rund 40 Stellen. Dabei gelang es der Gemeinschaftswährung nicht, das Tief vom vergangenen Freitag noch einmal zu unterbieten. Unter dem Strich bleibt der Euro dennoch innerhalb seiner Seitwärtsentwicklung in angeschlagenem Zustand, der sich erst oberhalb von <strong>1,2195/00</strong> wieder bessern kann.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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		<title>Mit Vorsicht optimistisch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2021 04:53:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[FOMC-Sitzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Obwohl es eigentlich im Vorfeld der gestrigen Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) weithin eine ausgemachte Sache zu sein schien, dass es wohl keine Überraschungen nach dem Ende der Zusammenkunft geben werde, mag dennoch ein etwas sonderbares Gefühl in den Köpfen mancher Händler vorgeherrscht haben: Denn wenn es überhaupt eine Überraschung seitens der Notenbank geben [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Obwohl es eigentlich im Vorfeld der gestrigen Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) weithin eine ausgemachte Sache zu sein schien, dass es wohl keine Überraschungen nach dem Ende der Zusammenkunft geben werde, mag dennoch ein etwas sonderbares Gefühl in den Köpfen mancher Händler vorgeherrscht haben: Denn wenn es überhaupt eine Überraschung seitens der Notenbank geben würde, wäre diese auf der hawkishen Seite zu finden, während das Festhalten am geldpolitischen Status quo nicht mehr als eine Bestätigung der ultralockeren Notenbankpolitik gewesen wäre. Allein aus dieser asymmetrischen Sichtweise heraus hätte man sich durchaus vorstellen können, dass einige Dollar-Shortpositionen im Vorfeld der gestrigen Notenbank-Entscheidung für den Fall der Fälle eingedeckt würden. Von alldem war allerdings fast nichts im Kursgeschehen sichtbar. <img decoding="async" class="alignright wp-image-13391" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/04/29042021.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/04/29042021.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/04/29042021-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Keine Überraschung</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Auch wenn das Statement der Notenbank dieses Mal noch keine Überraschungen enthielt, dürfte sich das nach Ansicht einiger Kommentatoren bereits bei der kommenden Sitzung im Juni ändern. Denn irgendwann muss selbst der vorsichtigste Notenbanker im Offenmarktausschuss zugeben, dass die US-Ökonomie „auf allen Zylindern“ läuft, zumal einige der Wirtschaftsdaten zuletzt so exzellent wie noch nie gewesen sind. Immerhin: Das FOMC-Statement klang diesbezüglich zumindest relativ optimistisch.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber Fed-Chef Jerome Powell machte in der anschließenden Pressekonferenz deutlich, dass die US-Ökonomie noch weit von den gesteckten Zielen entfernt sei. Dies ist natürlich vor allen Dingen in Hinsicht auf den US-Arbeitsmarkt richtig, der immer noch einen Verlust von 8,4 Millionen Arbeitsplätzen seit Beginn der Pandemie verarbeiten muss. Aber es gibt ermutigende Fortschritte. Und ich denke, wenn erst einmal die Hälfte dieser verloren gegangenen Arbeitsplätze wieder wettgemacht worden sind, werden die ersten – natürlich im Vorfeld mit größter Vorsicht – angekündigten Tapering-Diskussionen beginnen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Immer noch Angst im Hinterkopf</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Genau vor diesem Moment haben nicht nur Devisenhändler, sondern auch die Akteure an den Aktienmärkten eine gewisse Angst im Hinterkopf. Wer sich jedoch gegen diese Angst bislang abzusichern versucht hat, ist zumindest monetär nicht glücklich geworden. Gerade hierzulande, wo die Stimmung angesichts der DAX-Entwicklung während der vergangenen Wochen viel zu pessimistisch gewesen ist. Immerhin hat ein Teil der bearishen Mehrheit der Investoren nun aufgegeben, wie etwa die gestrige Umfrage der Börse Frankfurt (vgl. meinen Kommentar <span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="https://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/b793a40b-17bc-4583-9047-8b5326293273" target="_blank" rel="noopener">HIER</a></strong></span>) ergab.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Beim Kurs des Euro gegenüber dem US-Dollar hat sich diesbezüglich allerdings am gestrigen Handelstag keine „vorbeugende“ Positionierung der Akteure erkennen lassen. Im Anschluss an die Pressekonferenz von Notenbankchef Jerome Powell geriet der Greenback dagegen erneut unter die Räder, zumal einmal mehr klar wurde, dass die Fed die Inflationsentwicklung nach wie vor als ein vorübergehendes Phänomen betrachtet und die ultralockere Geldpolitik unverändert fortzusetzen gedenkt. Im gleichen Zuge erreichte der Euro seinen ersten Potenzialpunkt bei 1,2130 – der nächste liegt bei <strong>1,2195. </strong>In diesem Zusammenhang darf der Euro nunmehr <strong>1,1970</strong> nicht mehr unterlaufen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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		<title>Die Stille vor dem Statement</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 2021 04:48:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[FOMC-Sitzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nun ist der Euro-Handel gestern geradezu eingeschlafen – vermutlich, weil sich an den Aktienmärkten dies- und jenseits des Atlantiks nicht allzu viel getan hat. Andererseits kann man die Zurückhaltung der Akteure verstehen, da heute die Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) zu Ende gehen wird. Man kann davon ausgehen, dass die Fed zumindest der robusten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/die-stille-vor-dem-statement/">Die Stille vor dem Statement</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun ist der Euro-Handel gestern geradezu eingeschlafen – vermutlich, weil sich an den Aktienmärkten dies- und jenseits des Atlantiks nicht allzu viel getan hat. Andererseits kann man die Zurückhaltung der Akteure verstehen, da heute die Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) zu Ende gehen wird. Man kann davon ausgehen, dass die Fed zumindest der robusten wirtschaftlichen Erholung während der vergangenen Wochen in irgendeiner Weise Rechnung tragen und diese bestätigen wird. Zumal viele US-Wirtschaftsdaten während der vergangenen Wochen teilweise erheblich besser als erwartet ausgefallen sind. <img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-13374" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/04/27042021-1.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/04/27042021-1.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/04/27042021-1-96x300.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Keine taubenhaften Töne von Powell erwartet</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Dies schlägt sich natürlich auch in der Medianprognose der Ökonomen für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal nieder, die nun annualisiert bei einem Plus von fast 7 Prozent liegt – die erste Schnellschätzung für das BIP wird übrigens morgen publiziert. Das Prognosemodell der Fed von Atlanta, GDPNow, berechnete zuletzt sogar ein saisonbereinigtes annualisiertes BIP mit einem Zuwachs von 8,2 Prozent. Allerdings dürfte dies kaum dazu führen, dass Fed-Chef Jerome Powell bereits in der heutigen Sitzung taubenhafte Töne anschlagen wird.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Warten auf die Wortwahl </strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Das Hauptrisiko für den derzeitigen kurzfristigen Abwärtstrend des US-Dollar besteht indes darin, dass möglicherweise bereits ein nur geringfügig geändertes Wording im FOMC-Statement irgendwie geartete Tapering-Ängste der Marktteilnehmer auslösen könnte – und sei es auch nur die vage Ankündigung einer anstehenden Diskussion darüber. Kurzum: Damit sich der derzeitige Dollar-Trend fortsetzt, darf es zu keiner hawkishen Überraschung kommen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Beim Kurs des Euro gegenüber dem US-Dollar hat sich diesbezüglich allerdings am gestrigen Handelstag keine „vorbeugende“ Positionierung der Akteure erkennen lassen. Somit bleibt die Gemeinschaftswährung innerhalb ihres kurzfristigen Aufwärtstrends mit Potenzial bis <strong>1,2130 </strong>(modifiziert) bzw. <strong>1,2195. </strong>Ohnehin bewegt sich der Euro weiterhin in positivem Terrain, solange <strong>1,1955/60</strong> nicht unterlaufen wird.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/die-stille-vor-dem-statement/">Die Stille vor dem Statement</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Der Tag danach</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Mar 2021 05:49:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktienmärkte]]></category>
		<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[durchschnittliches Inflationsziel]]></category>
		<category><![CDATA[FOMC-Sitzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt nicht wenige Kommentatoren, die Fed-Chef Jerome Powell immer wieder nachsagen, er sei kein guter Kommunikator. Er habe außerdem kein Gefühl für Märkte, bemängeln andere. Nimmt man indes die am Mittwoch beendete Notenbanksitzung als Maßstab, kann man durchaus behaupten, dass sich Powell gut geschlagen hat. Zumindest auf den ersten Blick. Denn der Fed-Chef machte [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Es gibt nicht wenige Kommentatoren, die Fed-Chef Jerome Powell immer wieder nachsagen, er sei kein guter Kommunikator. Er habe außerdem kein Gefühl für Märkte, bemängeln andere. Nimmt man indes die am Mittwoch beendete Notenbanksitzung als Maßstab, kann man durchaus behaupten, dass sich Powell gut geschlagen hat. Zumindest auf den ersten Blick. Denn der Fed-Chef machte deutlich, dass es keine geldpolitische Straffung geben werde, bevor nicht die Ziele hinsichtlich Beschäftigung und Inflation erreicht seien. Dafür genügten nicht Prognosen, sondern es bedürfe harter Fakten, sprich Daten. <img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-13239" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/03/19032021.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/03/19032021.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/03/19032021-96x300.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Überschießen der Inflation erwünscht</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber es wurde auch deutlich, dass es der Fed nicht genügt, das Inflationsziel (Kerninflation von 2 Prozent) zu erreichen. Vielmehr wird ein Überschießen der Inflation nicht nur in Kauf genommen, sondern ist sogar gewünscht. Das ist nichts Neues, auch wenn Kommentatoren gestern mancherorts einen anderen Eindruck erweckt haben. Denn man muss nur einige Monate zurückgehen, als die US-Notenbank in einem Statement (vgl. meinen Kommentar aus dem August 2020 <span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2020/08/30/inflationsziel-mit-unschaerfe/" target="_blank" rel="noopener">HIER</a></strong></span>) deutlich machte, dass die Einschätzung der langfristigen Inflationserwartungen nicht mehr an einem einzelnen Wert festgemacht werde, sondern sich an einem <em>Durchschnittswert</em> von 2 Prozent bemisst. Ein Wert, dessen Berechnung in irgendeiner Weise auf Inflationsraten der Vergangenheit beruht<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[<strong>1</strong>]</a>. Die Berechnung des Durchschnittswerts bleibt unscharf, weil das FOMC bislang nicht publiziert hat, wie dieser genau ermittelt wird.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Prognosen ohne Wert</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber es geht noch einen Schritt weiter, denn ohne einen für die Fed zufriedenstellenden Arbeitsmarkt („maximum employment“) soll es genauso wenig eine geldpolitische Straffung geben. Wobei auch dieses Ziel in vorgenanntem Statement vage umrissen ist und auch nicht von einer bestimmten Arbeitslosenquote abhängt. So gesehen spielen die vorgestern formulierten Vorhersagen zu Wachstum und Inflation, aber auch die Zinsprognosen, die sogenannten Dot-Plots der FOMC-Mitglieder, tatsächlich keine Rolle.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Freifahrtschein für Bond-Händler</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Tatsächlich war mit der Fed-Sitzung einmal mehr klar geworden, dass die Notenbank an ihrer taubenhaften Haltung festhalten wird. Kein Wunder, dass die Aktienmärkte auch hierzulande applaudierten. Und da Jerome Powell auch hinsichtlich der Entwicklung der US-Anleiherenditen derzeit kein Problem zu haben scheint, war dies für die Bond-Händler geradezu eine Einladung, auf eine noch steilere Renditekurve zu setzen. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen markierte gestern mit 1,754 Prozent ein neues Jahreshoch. </span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Tatsächlich hat es den Anschein, als ob die Akteure immer stärker auf die 2-Prozent-Marke schielten, die nach Analysen einiger Investmentbanken doch erst am Jahresende erreicht werden soll. Nun scheint es aber nur noch eine Frage von Wochen zu sein, bis diese Erwartung eingetreten ist.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Wann wird es für die Aktienmärkte zu viel?</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Und wir erinnern uns: 43 Prozent der internationalen Fondsmanager, die von der Bank of America unlängst befragt wurden, gehen für den Fall eines Überschreitens dieses Niveaus von einer 10-prozentigen Korrektur am US-Aktienmarkt aus. Ob die Börsianer so lange warten wollen, um sich gegen dieses Ungemach abzusichern? Vermutlich wird man mancherorts der Masse der Investoren zuvorkommen wollen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Dass der Dollar gestern in einer ersten Reaktion auf die Fed-Sitzung doch deutlich unter Druck geriet, verdankt sich wahrscheinlich der Befürchtung vieler Akteure, dass die Fed die Inflation laufen lassen wird. Im Laufe des Tages wurde jedoch deutlich, dass steigende US-Anleiherenditen zeitweise wieder zu Dollar-Nachfrage geführt haben dürften. Der Euro hat diese Entwicklung spiegelbildlich mitgemacht und blieb interessanterweise nun schon zum vierten Mal erneut an seinem Zwei-Wochen-Hoch von <strong>1,1990</strong> hängen. Per Saldo verharrt die Gemeinschaftswährung in ihrem kurzfristigen Abwärtstrend, der sich im Korrekturmodus befindet, solange nunmehr <strong>1,1870/75</strong> nicht unterlaufen wird.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><a href="#_ftnref1" name="_ftn1"><span style="color: #000000;">[1]</span></a> <span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="https://www.federalreserve.gov/newsevents/pressreleases/monetary20200827a.htm" target="_blank" rel="noopener">https://www.federalreserve.gov/newsevents/pressreleases/monetary20200827a.htm</a></span></span></p>
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		<title>Fed bleibt weiterhin sorglos</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/fed-bleibt-weiterhin-sorglos/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Mar 2021 05:51:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[FOMC-Sitzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Folgte man gestern einigen Kommentatoren, konnte man recht leicht den Eindruck bekommen, dass die Entscheider im Offenmarktausschuss der US-Notenbank (FOMC) am Ende ihrer Sitzung vieles falsch und wenig richtig machen konnten. Denn gemessen an den Renditen der zehnjährigen US-Staatsanleihen schien der Markt bereits im Vorfeld mit einem neuen Jahreshoch von 1,689 Prozent dem FOMC ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Folgte man gestern einigen Kommentatoren, konnte man recht leicht den Eindruck bekommen, dass die Entscheider im Offenmarktausschuss der US-Notenbank (FOMC) am Ende ihrer Sitzung vieles falsch und wenig richtig machen konnten. Denn gemessen an den Renditen der zehnjährigen US-Staatsanleihen schien der Markt bereits im Vorfeld mit einem neuen Jahreshoch von 1,689 Prozent dem FOMC ein weiteres Mal davonlaufen zu wollen. <img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-13236" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/03/18032021.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/03/18032021.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/03/18032021-96x300.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><br />
</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die Notenbank ihrerseits stand jedenfalls bereits vor der Sitzung vor einem Dilemma. Nämlich auf der einen Seite die Anleihemärkte weitestgehend zu ignorieren und somit den Eindruck zu hinterlassen, der Realität einer möglicherweise zu stark steigenden Inflation zu einem späteren Zeitpunkt hinterherrennen zu müssen, also „behind the curve“ zu sein. Und auf der anderen Seite im Falle einer deutlichen Reaktion auf die Entwicklung der Anleihemärkte möglicherweise zu falkenhaft, zu hawkish auszusehen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Nicht an die eigenen Prognosen glauben</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun erwarteten die Finanzmärkte vielerorts ohnehin keine geldpolitische Neuausrichtung der Notenbanker, weswegen sich das Interesse der Akteure insbesondere auf die Zinsprognosen der FOMC-Mitglieder, die sogenannten Dot-Plots, konzentrierte. Dot-Plots, von denen Fed Vertreter immer wieder betonen, dass diese nicht deren geldpolitische Absichten widerspiegelten. Was eigentlich zu dem Schluss führen sollte, dass man die Dot-Plots nicht ernst nehmen darf. Aber diesen Widerspruch halten die Marktteilnehmer natürlich nicht aus.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun lagen gestern die Median-Werte dieser Dot-Plots genauso wie in der Dezember-Sitzung und würden so gesehen frühestens im Jahr 2024 eine erste Zinserhöhung signalisieren. Indes: Vier (im Dezember lediglich eine Stimme) der 18 FOMC-Vertreter prognostizieren nunmehr bereits eine erste Leitzinserhöhung für 2022, während sieben (Dezember: fünf) von ihnen einen ersten Schritt in diese Richtung im Jahr 2023 sehen – unter dem Strich gegenüber Dezember also eine etwas falkenhaftere Prognose.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Höhere Wachstums-, steigende Inflationsprognosen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Während das FOMC an seiner ultra-lockeren Geldpolitik nichts änderte, hob es jedoch seine Wachstumsprognose für das laufende Jahr im Mittel von 4,2 Prozent im Dezember auf nunmehr 6,5 Prozent an. Und auch die Kerninflation dürfte gemäß der FOMC-Prognosen in diesem Jahr im Mittel auf 2,2 Prozent (Dezember 1,8 Prozent) anziehen, bevor sie im kommenden Jahr den von der Fed angestrebten Zielwert von 2,0 Prozent (Dezember 1,9 Prozent) erreicht.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Allerdings machte Fed-Chef Jerome Powell in der anschließenden Pressekonferenz zwei Dinge noch einmal deutlich. Zum einen halte er einen Anstieg der Inflation über das Inflationsziel der Fed [von 2 Prozent) in diesem Jahr lediglich für ein vorübergehendes Phänomen. Und zum zweiten stellte der Fed-Chef klar, dass ihm [in Sachen Wachstum und Inflation] Prognosen allein nicht ausreichen würden, er vielmehr [handfeste] Daten sehen wolle, die einen substanziellen Fortschritt belegen würden. Wer allerdings glaubte, die Fed würde irgendetwas gegen den Anstieg der Anleiherenditen unternehmen, musste sich getäuscht sehen. Denn Powell machte einmal mehr deutlich, dass er sich erst dann Sorgen machen würde, wenn sich die Märkte so unangemessen verhielten, dass die Ziele der Notenbank gefährdet wären.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alles zusammengenommen hat die gestern endende Sitzung der US-Notenbank den Greenback temporär unter Druck gesetzt und den Euro im Rahmen seines kurzfristigen Abwärtstrends nunmehr in einen Korrekturmodus versetzt, der allerdings nach Unterschreiten von <strong>1,1885/90</strong> beendet würde.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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		<title>Ungewöhnliche Unruhe</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/ungewoehnliche-unruhe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2021 05:54:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DAX-Sentiment]]></category>
		<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Chartmuster]]></category>
		<category><![CDATA[FOMC-Sitzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Normalerweise gestaltet sich vor dem Ende von US-Notenbank-Sitzungen das Handelsgeschehen bei den Währungen ruhig. Aber gestern überschlugen sich die Ereignisse, da die Aktienmärkte auch hierzulande recht deutlich unter Druck gerieten. Dabei sah es zum Stichpunkt der Sentiment-Erhebung der Börse Frankfurt (10:00 Uhr) noch nicht nach einer dramatischen DAX-Schwäche aus, zumal die Stimmung der Investoren fast [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Normalerweise gestaltet sich vor dem Ende von US-Notenbank-Sitzungen das Handelsgeschehen bei den Währungen ruhig. Aber gestern überschlugen sich die Ereignisse, da die Aktienmärkte auch hierzulande recht deutlich unter Druck gerieten. Dabei sah es zum Stichpunkt der Sentiment-Erhebung der Börse Frankfurt (10:00 Uhr) noch nicht nach einer dramatischen DAX-Schwäche aus, zumal die Stimmung der Investoren fast neutral war. Aber die Abwärtsbewegung gewann an Dynamik und endete zunächst einmal dort, wo ich (vgl.<span style="color: #000000;"> <a style="color: #000000;" href="https://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/1cc26832-1d21-4c99-b467-24804a2ecb40" target="_blank" rel="noopener"><strong>HIER</strong></a></span>) Nachfrage institutioneller Investoren erwartete, nämlich in der Mitte der Zone zwischen 13.450 und 13.500 DAX-Zählern. <img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-13019" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/01/28012021.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/01/28012021.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/01/28012021-96x300.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Dollar gut gefragt</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Auch im Devisenhandel kam Einiges in Bewegung, weil der US-Dollar mit einem Male überraschend stark nachgefragt war. Nicht die Richtung stellte die eigentliche Überraschung dar, sondern die Schnelligkeit, mit der sich die Kursentwicklung vollzog. Dies war sicherlich auch der an den Aktienmärkten aufgekommenen Risikoaversion geschuldet. Der Euro fiel jedenfalls gegenüber der Eröffnung um rund 100 Stellen und landete ziemlich exakt auf dem für technisch orientierte Analysten wichtigen Niveau von 1,2050, um sich von dort zunächst allerdings wieder eindrucksvoll zu befestigen. Darunter wäre (vgl. meinen gestrigen Kommentar <strong><a href="https://www.joachim-goldberg.com/2021/01/27/plaedoyer-fuer-den-dollar/" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #000000;">HIER</span></a></strong>) nach Lesart der Charttechniker eine Umkehrformation mit größerem Schwächepotenzial komplettiert worden.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Delikate Aufgabe für Jerome Powell </strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun blieb es dem Fed-Präsidenten Jerome Powell vorbehalten, das Ergebnis der am Abend endenden Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) mit allem nötigen Feingefühl zu kommunizieren. Natürlich erwarteten die Marktteilnehmer, dass die Fed ihren lockeren geldpolitischen Kurs für dieses Jahr beibehalten und bestätigen würde. Würde sich Powell zu taubenhaft zeigen, müsste er sich allerdings möglicherweise den Vorwurf gefallen lassen, die derzeit vielerorts diskutierte Spekulationsblase an den Aktienmärkten weiter anzuheizen, war zu hören. Ein falsches Wort, das in die andere Richtung weist, zusammen mit den Anfang Januar aufgekommenen Tapering-Diskussionen einiger FOMC-Mitglieder, die zuletzt im Keim erstickt wurden, würde, so die mancherorts zu vernehmende Diskussion, die Blase womöglich zum Platzen bringen. Eine delikate Aufgabe für den Fed-Präsidenten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Keine Überraschungen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Erwartungsgemäß hat die US-Notenbank den Leitzins und das Volumen der Anleihekäufe unverändert belassen. Auch hat sie ihr Commitment zu einer lockeren Geldpolitik bekräftigt. Darüber hinaus machte Fed-Chef Jerome Powell in der Pressekonferenz noch einmal klar, dass jedwede Diskussion über einen möglichen Zeitpunkt für den Ausstieg aus der derzeitigen Geldpolitik verfrüht sei. Vielmehr als die Gefahr einer möglichen Inflation befürchte er, dass eine komplette wirtschaftliche Erholung nicht erreicht werden könnte.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">In der weiteren Folge bleibt der US-Dollar gefragt und setzt den Euro unter Druck, mit dem Risiko, dass nach Unterlaufen von <strong>1,2100/05</strong> das Momentum des mittelfristigen Aufwärtstrends vollends zum Erliegen kommt. Ein Ende der Korrekturphase ist auf der anderen Seite nach wie vor erst oberhalb von <strong>1,2235</strong> zu erwarten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/ungewoehnliche-unruhe/">Ungewöhnliche Unruhe</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Ist die Wette wirklich schon gewonnen?</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/der-moegliche-stillstand/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2020 05:46:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Bank of England]]></category>
		<category><![CDATA[FOMC-Sitzung]]></category>
		<category><![CDATA[US-Wahlen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als man gestern bei der Nachrichtenagentur Reuters nachlesen konnte, dass ein Buchmacher in Australien umgerechnet bereits 16,5 Mio. USD an Wettende ausgezahlt hatte, die auf einen Sieg von Joe Biden bei der US-Präsidentschaftswahl gesetzt hatten, hörte ich, wie einige staunend anmerkten: „Wenn die jetzt schon Geld auszahlen, müssen die sich ihrer Sache ganz schön sicher sein.“ Ich muss zugeben, dass ich in einer ersten, vorschnellen Reaktion ähnlich dachte. Aber bei genauerem Nachdenken...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/der-moegliche-stillstand/">Ist die Wette wirklich schon gewonnen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1</strong><strong>820)</strong>             Als man gestern bei der Nachrichtenagentur Reuters nachlesen konnte, dass ein Buchmacher in Australien umgerechnet bereits 16,5 Mio. USD an Wettende ausgezahlt hatte, die auf einen Sieg von Joe Biden bei der US-Präsidentschaftswahl gesetzt hatten, hörte ich, wie einige staunend anmerkten: „Wenn die jetzt schon Geld auszahlen, müssen die sich ihrer Sache ganz schön sicher sein.“</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Ich muss zugeben, dass ich in einer ersten, vorschnellen Reaktion ähnlich dachte. Aber bei genauerem Nachdenken fiel mir dann natürlich ein, dass man sich auch beim Fußball Wetten vor dem Abpfiff auszahlen lassen kann. Der Betrag des australischen Buchmachers hört sich natürlich zunächst einmal eindrucksvoll an, aber trotzdem beruhte er auf der mathematischen Berechnung der Wahrscheinlichkeit eines Sieges von Biden.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Aktienmärkte im Kaufrausch</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Von den Finanzmärkten lässt sich von gestern nichts Vergleichbares berichten, kam es doch insbesondere für die Teilnehmer an den Aktienmärkten dies- und jenseits des Atlantiks wahrscheinlich nur gelegentlich zu vorzeitigen Gewinn-Auszahlungen – für das Gros der Akteure gab es indes kein Halten. Und auch der US-Dollar musste im Zeichen der Risikofreude nicht nur gegenüber dem Euro, sondern auch im Vergleich zu einem Korb an Währungen, gemessen am Dollar-Index, deutliche Einbußen hinnehmen.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-12703" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/11/06112020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/11/06112020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/11/06112020-96x300.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Offensichtlich ist es für viele Akteure in Ordnung, wenn es wahrscheinlich einen US-Präsident namens Joe Biden – das ist bis jetzt noch keineswegs sicher – geben wird, begleitet von einer wahrscheinlich bremsenden republikanischen Mehrheit im Senat und einem nach wie vor von Demokraten beherrschten Repräsentantenhaus. Kurzum: Wenn sich tatsächlich diese Mehrheitsverhältnisse in den USA ergeben sollten, dürfte der Modus für die großen Vorhaben der nächsten beiden Jahre bis zu den sogenannten Mid-Term-Wahlen „Stillstand“ heißen. Und sollte es tatsächlich ein Stimulus-Programm geben, werden die Begünstigten am Ende froh sein, wenn dessen Umfang 750 Mrd. bis 1 Billion USD betragen wird.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Den Blick auf die Notenbanken gerichtet</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber den Akteuren dürfte dies gestern ohnehin egal gewesen sein, denn man hoffte, dass die US-Notenbank angesichts immer noch steigender Covid-19-Infektionszahlen mit weiteren quantitativen Lockerungsmaßnahmen aufwarten oder diese zumindest ankündigen würde. Einen Schritt in diese Richtung hat bereits die Bank of England bei ihrer gestrigen Sitzung vollzogen, die zwar trotz der von ihr besonders hervorgehobenen Abwärtsrisiken für das Bruttoinlandsprodukt nicht die Türe in Richtung Negativzinsen aufstoßen wollte. Aber das bestehende quantitative Lockerungsprogramm wird um 150 Mrd. Pfund aufgestockt, also um einen höheren Betrag, als dies von den Analysten im Schnitt erwartet (100 Mrd. Pfund) worden war.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die US-Notenbank hielt sich mit derartigen Schritten bei ihrer gestrigen Sitzung indes zurück. So ließ der Offenmarktausschuss der Fed (FOMC) erwartungsgemäß sowohl die Zinsen als auch das Anleihekaufprogramm unverändert. Auch das FOMC-Statement wich praktisch kaum von dem der September-Sitzung ab.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Bereits im Vorfeld der Fed-Sitzung gab der Greenback wohl auch in Hoffnung auf geldpolitische Maßnahmen deutlich nach und führte den Euro endlich über seinen Stabilisierungspunkt (1,1775/80) hinweg. Gleichzeitig können wir nun eine Konsolidierungszone für die Gemeinschaftswährung zwischen <strong>1,1600/05</strong> und <strong>1,1870/75</strong> ausmachen, innerhalb derer der Euro stabil bleibt, solange er sich oberhalb von <strong>1,1730/35</strong> bewegt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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		<title>Niedrig-Zinsen bis Ende 2023</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2020 04:58:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DAX-Sentiment]]></category>
		<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Börse Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[DAX-Stimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Dot Plots]]></category>
		<category><![CDATA[FOMC-Sitzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nun hat die Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank letztlich das bestätigt, was Fed-Chef Jerome Powell bereits beim Treffen der Notenbanker in Jackson Hole angedeutet hatte: Die Einführung eines durchschnittlichen Inflationsziels von 2 Prozent und die Ankündigung, dass die Leitzinsen so lange niedrig bleiben, bis sowohl die gewünschte maximale Beschäftigung als auch das Inflationsziel selbst erreicht sind. Und zieht man die sogenannten DOT-Plots, die Zinserwartungen der Mitglieder des Offenmarktausschusses, zurate...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1755)</strong>             Naturgemäß gab es zwar ein bisschen Bewegung im Devisenhandel vor der gestern endenden Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC), aber der Euro beschloss zumindest die <em>europäische</em> Handelssitzung per Saldo unverändert bei 1,1845. <img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-12502" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/09/17092020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/09/17092020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/09/17092020-96x300.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Aktienstimmung verbessert</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Ruhig blieb es auch an den hiesigen Aktienmärkten, aber nicht erst seit gestern. Vielmehr ist es fast schon auffällig, dass die Handelsbandbreite in der zurückliegenden Woche beim DAX gerade einmal rund 2 Prozent betragen hatte. Und dennoch gab es eine interessante Stimmungsveränderung. Zum ersten Mal seit Wochen hat sich die Gruppe der Pessimisten reduziert – bei den institutionellen Marktteilnehmern in überschaubarem Rahmen, aber bei den Privatanlegern schon sehr deutlich. In beiden Panels liegt die Stimmung nun jeweils rund 18 Punkte über dem Mittelwert der vergangenen sechs Monate, was einem recht ordentlichen relativen Optimismus entspricht.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Dass der DAX auf diese Kapitulationsbewegung nur moderat reagierte, dürfte in erster Linie Kapitalabflüssen aus dem Ausland zuzurechnen sein – letztere standen den heimischen Käufen wohl gegenüber. Dies ergibt zumindest die vorgestern publizierte Umfrage der Bank of America unter internationalen Fondsmanagern, die ihre Übergewichtung in Aktien der Eurozone um ein Drittel zurückgefahren hatten. Eine weitergehende Analyse finden Sie übrigens <span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="https://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/54dca361-dce5-4764-997a-1458ff45eadf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></strong></span>.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Wenig Kursbewegendes von der Fed</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun hat die Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank letztlich das bestätigt, was Fed-Chef Jerome Powell bereits beim virtuellen Treffen der Notenbanker in Jackson Hole angedeutet hatte: Die Einführung eines <em>durchschnittlichen</em> Inflationsziels von 2 Prozent und die Ankündigung, dass die Leitzinsen so lange niedrig bleiben, bis sowohl die gewünschte maximale Beschäftigung als auch das Inflationsziel selbst erreicht sind. Und zieht man die sogenannten DOT-Plots, die Zinserwartungen der Mitglieder des Offenmarktausschusses, zurate, wird die Zielzone der Fed Funds bis Ende 2023 auf ihrem derzeit untersten Niveau von 0 bis 0,25 Prozent verharren. Lediglich vier FOMC-Mitglieder können sich im Jahr 2023 überhaupt höhere Fed Funds vorstellen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Ökonomische Prognosen mit Vorbehalt</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Was die ökonomischen Prognosen angeht, wirkte das Statement der Notenbank in gewohnter Manier vorsichtig. Zwar sind die Median-Prognosen hinsichtlich des Wachstums gegenüber Juni für dieses Jahr deutlich verbessert. Insbesondere die Arbeitslosenquote wird nun für 2020 bei 7,6 Prozent, 2021 bei 5,5 und bis 2023 bei 4,0 Prozent gesehen. Pessimistisch lesen sich indes die Inflationsprognosen, wonach die Kernrate des Index der Privaten Konsumausgaben (PCE) im Mittel erst im Jahr 2023 das Ziel von 2,0 Prozent erreichen würde. Indes: Prognosen sind das Eine, aber der Verlauf der Konjunktur – so das Statement der Fed – wird im Wesentlichen vom Verlauf der Covid-19-Krise abhängen, heißt es sogleich einschränkend. Womit man letztlich alles Mögliche erklären kann, auch die möglichen Fehleinschätzungen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Märkte „nicht positiv überrascht“</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die Devisenreaktionen blieben nach der Pressekonferenz zunächst überschaubar, wobei der Greenback heute Morgen in Fernost deutlicher zulegen konnte. Gut möglich, dass mancherorts von Jerome Powell Hinweise auf zusätzliche quantitative Lockerungsmaßnahmen (QE) erhofft wurden, die allerdings ausblieben. Powell bezeichnete nämlich die derzeitigen Maßnahmen als angemessen. Kurzum: Die Fed hat das Erwartete geliefert, aber die Märkte wie es ein Kommentator ausdrückte „nicht positiv überrascht“. Im gleichen Zuge hat der Euro sein einzig wichtiges Nachfrageniveau vor <strong>1,1695/00</strong> durchbrochen und bleibt damit weiterhin im Korrekturmodus seines Aufwärtstrends. Diese Korrekturen würden ohnehin erst nach Überschreiten von <strong>1,1895/00</strong> als weitgehend beendet gelten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweise</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Der nächste <em>Dollar am Morgen</em> erscheint aus terminlichen Gründen erst am Montag, den 21. September</strong></span></p>
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		<title>EUR: Kleiner Ausbruchsversuch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2020 04:47:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[BofA Fondsmanager-Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[FOMC-Sitzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Hauptereignis des heutigen Handelstages ist natürlich die Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC). Wie viele andere Akteure gehe auch ich nicht davon aus, dass es wichtige neue geldpolitische Beschlüsse geben wird. Aber vielleicht mag es, so die Hoffnung einiger Finanzmarktakteure, eine Klarstellung hinsichtlich des in Zukunft durchschnittlichen Inflationsziels von 2 Prozent geben. Allerdings glaube ich nicht, dass die Fed den Marktteilnehmern eine für jedermann nachvollziehbare Berechnungsmethode für den zukünftigen Durchschnittswert an die Hand geben wird. Interessanter werden da sicher die neuen...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1845)</strong>             Das Hauptereignis des heutigen Handelstages ist natürlich die Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC). Wie viele andere Akteure gehe auch ich nicht davon aus, dass es wichtige neue geldpolitische Beschlüsse geben wird. Aber vielleicht mag es, so die Hoffnung einiger Finanzmarktakteure, eine Klarstellung hinsichtlich des in Zukunft <em>durchschnittlichen</em> Inflationsziels von 2 Prozent geben. Allerdings glaube ich nicht, dass die Fed den Marktteilnehmern eine für jedermann nachvollziehbare Berechnungsmethode für den zukünftigen Durchschnittswert an die Hand geben wird. Interessanter werden da sicher die neuen Prognosen des FOMC für Wachstum und Inflation sein. Die Median- Prognosen bei den Leitzinsen dürften indes für den gesamten Zeitraum, also bis 2023, keine Leitzinserhöhung indizieren.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-12488" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/09/16092020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/09/16092020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/09/16092020-96x300.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Globale Rezession ab sofort beendet?</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Was das Wachstum angeht, befindet sich die globale Ökonomie offensichtlich nicht mehr in einer Rezession. Vielmehr habe bereits die frühe Phase eines Aufschwungs begonnen. Das zumindest erklärten jetzt 49 Prozent der befragten globalen Fondsmanager, die von der Bank of America regelmäßig befragt werden. 37 Prozent gingen bei dieser jüngsten Umfrage allerdings nach wie vor von einer Rezession aus.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber nicht nur die Rezession scheint demnach vorbei zu sein. Auch die Aktienmärkte befinden sich in einem Bullenmarkt, sind netto 58 Prozent der Befragten<span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a></span> (Vormonat 46 Prozent) überzeugt. Wir erinnern uns: Im Mai waren nur netto 25 Prozent der Fondsmanager dieser Ansicht, während das Gros von 68 Prozent seinerzeit noch von einer Rallye im Bärenmarkt ausging. So haben sich die Zeiten geändert! Wer jedoch glaubt, dass es im September – die Umfrage wurde zwischen dem 3. und 10. des Monats vorgenommen – zu einer starken Übergewichtung in Aktien gekommen wäre, muss sich getäuscht sehen. Denn dies bestätigten per Saldo nur 18 Prozent (Vormonat 12 Prozent) – ein immer noch moderater Wert.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Stimmungsumfragen: Mehr oder weniger pessimistisch</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Und wenn man dann auch noch die gängigen Stimmungsumfragen aus den USA und hierzulande heranzieht, kann man nicht von hemmungslosem Optimismus sprechen. Im Gegenteil: Die AAII (American Association of Individual Investors) zeitigte bei ihrer Umfrage vom 9. September einen Saldo (bullisher minus bearisher Anleger) von knapp 25 Punkten zu Gunsten der Pessimisten. Und auch der hiesige Börse Frankfurt Sentiment-Index lag bei -8.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Unterdessen unternahm der Euro gegenüber dem US-Dollar gestern einen erneuten Versuch, endlich Bewegung in den Aufwärtstrend zu bringen. Allerdings blieb die Gemeinschaftswährung bereits bei 1,1900 hängen, um dann den Tag mit einem kleinen Verlust zu beenden. Und somit bewegt sich der Euro weiterhin im Rahmen seines Aufwärtstrends im Korrekturmodus, der nach Überschreiten von <strong>1,1915</strong> beendet sein dürfte. Bis dahin ist die Unterseite bis <strong>1,1695/00 </strong>immer noch nur sparsam durch ein Nachfrageniveau bei <strong>1,1790/95</strong> geschützt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><a href="#_ftnref1" name="_ftn1"><span style="color: #000000;">[1]</span></a><span style="color: #000000;"> „</span>netto“ bedeutet der Saldo derjenigen die dieser Ansicht sind, abzüglich derjenigen, die diese Meinung nicht vertreten.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/eur-kleiner-ausbruchsversuch/">EUR: Kleiner Ausbruchsversuch</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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