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	<title>DAX Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Neues Desaster oder nur eine Korrektur?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2020 14:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Sonntag]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Börse Frankfurt Sentiment-Index]]></category>
		<category><![CDATA[DAX]]></category>
		<category><![CDATA[FOMC-Sitzung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nun ist in der vergangenen Woche das geschehen, worauf vor allem mittelfristig orientierte Investoren an den Aktienmärkten der USA und hierzulande, aber auch diverse Euro-Händler bereits seit Wochen sehnlichst gewartet hatten: eine deutliche Korrektur des bis zum Beginn der abgelaufenen Handelswoche schier nicht enden wollenden Aufwärtstrends. In der Spitze verlor allein der hiesige DAX über 8 Prozent an Wert. Das waren über 1.000 Punkte in wenigen Tagen...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1255)</strong>             Nun ist in der vergangenen Woche das geschehen, worauf vor allem mittelfristig orientierte Investoren an den Aktienmärkten der USA und hierzulande, aber auch diverse Euro-Händler bereits seit Wochen sehnlichst gewartet hatten: eine deutliche Korrektur des bis zum Beginn der abgelaufenen Handelswoche schier nicht enden wollenden Aufwärtstrends. In der Spitze verlor allein der hiesige DAX über 8 Prozent an Wert. Das waren über 1.000 Punkte in wenigen Tagen.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-12129" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/06/15062020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/06/15062020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/06/15062020-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>1.000 Punkte in weniger als einer Woche gefallen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Noch am Montag schien es nur eine Formsache zu sein, dass der DAX – ich wähle diesen Index, weil sich hier vor den Augen der Händler eine runde Zahl unmittelbar ankündigte – auch noch die 13.000er Marke überwinden würde. Aber nichts von alledem. Dann kam am Mittwoch die Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC), die zunächst vielfach positiv beurteilt wurde. Zumindest vermittelten verschiedene Kommentare, die im Anschluss an die Pressekonferenz der Notenbank abgegeben wurden, diesen Eindruck. Und es hatte nicht den Anschein, als ob Jerome Powell, dem man immer wieder nachsagt, in seiner Kommunikation mit den Medien oft nicht gerade eine glückliche Figur abzugeben, dieses Mal irgendwelche größeren Schnitzer unterlaufen wären.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Keine groben Schnitzer</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Eigentlich gab es auch gar nicht viel falsch zu machen. Die Prognosen des FOMC, die sogenannten DOT-Plots, liegen (abgesehen von zwei Ausnahmen) bis Ende 2022 auf der Nulllinie – bis dahin dürfte es also keine Zinserhöhungen geben. „Wir denken nicht über Zinserhöhungen nach. Nein, wir denken noch nicht mal darüber nach, ob wir über Zinserhöhungen nachzudenken hätten“, ließ der Fed-Chef verlautbaren. Überdies würden die Käufe von Staatsanleihen und mit Hypotheken besicherten Wertpapieren (es handelt sich um mindestens 80 Mrd. bzw. 40 Mrd. USD pro Monat) so lange beibehalten, bis sich die gewünschten Ergebnisse für die Märkte einstellten. Und was die US-Wirtschaft angeht, gelang es Powell eigentlich recht gut, einerseits die derzeitigen Abwärtsrisiken zu betonen, andererseits aber darauf hinzuweisen, dass sich die Wirtschaft langfristig erholen werde.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Powell ex post in die Schuhe geschoben</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Keine 24 Stunden später, also zum Ende des Fronleichnamstages, wird der Fed-Chef nun doch dafür verantwortlich gemacht, mit seinen angeblich zu negativen Statements einen Mini-Crash an den Aktienmärkten losgetreten zu haben. Und es war nicht nur US-Präsident Donald Trump, der Jerome Powell (unberechtigterweise) an den Karren fuhr. Auch die Kommentatoren gaben Powell mit einem Male wenigstens eine Teilschuld am Einbruch der Kurse. Seine Statements zur Wirtschaft seien zu pessimistisch ausgefallen, hieß es.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Der Rest geht auf das Konto der wieder aufgeflammten COVID19-Infektionen in einigen US-Bundesstaaten. Tatsächlich hätte es an jenem Tag alles Mögliche an Negativem sein können (vgl. meinen Kommentar <span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2020/06/09/aktienmaerkte-ignorieren-fuenf-gravierende-risiken/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></strong></span>), was zum Einsturz der (Aktien)-Kurse hätte beitragen können. Die Korrektur war überfällig, und sie musste deutlich ausfallen. Die einzige Frage war, wann und vor allem von welchem Kursniveau sie beginnen würde.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Dip-Käufer womöglich zu früh</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Bereits zum Handelsschluss am Freitag wurden die Stimmen derjenigen Analysten lauter, die da sagten, man könne doch weitgehend unbesorgt den Rücksetzer der Aktienmärkte für Dip-Käufe nutzen. Mag sein, dass diese Haltung richtig ist. Manchen Anlegern ist der plötzliche Absturz des DAX indes nicht geheuer. Gemessen an der Entwicklung des Börse Frankfurt Sentiment-Index (vgl. <span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="https://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/ab276c90-06fd-45fa-acf4-d28ccef85a7b" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></strong></span>) hat der Kurseinbruch jedoch nur einem kleinen Teil der zuletzt in großer Zahl vertretenen Pessimisten genutzt. Denn der von mir vermutete Einstandspreis der allein während der vergangenen drei Wochen hinzugekommenen Aktien-Bären lag nicht allzu weit unter 12.000, und dort haben wir nun vermutlich auch etwas Nachfrage der mittelfristig orientierten Investoren zu sehen bekommen. Einige dürften allerdings ihre Orders für etwaige Rückkäufe deutlich tiefer, möglicherweise erst zwischen 11.300 und 11.400 DAX-Zählern, positioniert haben. Mit anderen Worten: Die Anzeichen sprechen eher für eine vorübergehende Korrektur im Aufwärtstrend der Aktienmärkte als für ein neuerliches Riesendesaster.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Auch der Euro hat nach dem Beinahe-Test des früheren Potenzialpunkts 1,1430 unter der Korrektur der Aktienmärkte gelitten, wobei der kurzfristige Aufwärtstrend in seiner steilen Version einen Dämpfer erhielt. Allerdings dürfte auch diese Korrektur vor allen Dingen mittelfristigen Akteuren nicht unwillkommen gewesen sein. Denn der Kurs des Euro müsste eigentlich noch ein wenig mehr fallen, damit die wegen der Schnelligkeit der Aufwärtsbewegung verpassten Käufe nachgeholt werden können. Dieses Niveau dürfte frühestens bei <strong>1,1145</strong> liegen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweise</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p>Am Montag, den 15. Juni um <strong>12Uhr Uhr mittags </strong>ein Lunchbreak-Online-Seminar mit der Börse Frankfurt und mir zur Behavioral Finance und den zurzeit &#8222;verrückten&#8220; Märkten. Anmeldung<strong> <a href="https://www.boerse-frankfurt.de/webinare" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #ff0000;">HIER</span> </a></strong></p>
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		<title>DAX-Sentiment vom 13. Juni 2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jun 2018 15:50:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Börse Frankfurt Sentiment-Index]]></category>
		<category><![CDATA[DAX]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem nun der vielbeachtete Gipfel zwischen den USA und Nordkorea wortreich, aber ohne konkrete Erkenntnisse zu Ende gegangen ist und sich die politische Lage in Italien zumindest vordergründig beruhigt hat, konzentrieren sich die Akteure wieder auf andere Dinge. Denn die laufende Kalenderwoche ist mit wichtigen ökonomischen Daten, aber auch mit zwei Zentralbanksitzungen gespickt. Den Anfang [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem nun der vielbeachtete Gipfel zwischen den USA und Nordkorea wortreich, aber ohne konkrete Erkenntnisse zu Ende gegangen ist und sich die politische Lage in Italien zumindest vordergründig beruhigt hat, konzentrieren sich die Akteure wieder auf andere Dinge. Denn die laufende Kalenderwoche ist mit wichtigen ökonomischen Daten, aber auch mit zwei Zentralbanksitzungen gespickt. Den Anfang macht die US-Notenbank, deren Offenmarktausschuss (FOMC) &#8230; <strong><span style="color: #00ff00;"><a style="color: #00ff00;" href="http://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-Noch-neutraler-geht-kaum-2368648" target="_blank" rel="noopener">HIER</a> </span></strong>geht es weiter im Kommentar, den ich wie immer für die Börse Frankfurt erstellt habe. Ein Skype Interview gibt es <a href="https://www.youtube.com/watch?v=HcDOjuuPyR0&amp;feature=youtu.be" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #ff0000;">HIER</span></strong></a>.</p>
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		<title>Höhenangst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2017 14:12:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
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		<category><![CDATA[DAX]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitulation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich war es eine glasklare Angelegenheit, dass man nach dem Ausgang der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahl Aktien kaufen musste. Einzig und allein die Frage des Preises war vor diesem Wahlgang noch offen. So gab es nicht wenige, die für die europäischen Aktienmärkte ein Desaster prognostizierten, falls die beiden antieuropäischen Kandidaten in die Stichwahl gegangen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-9484 alignleft" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2017/04/Senti_260417-300x114.jpg" alt="" width="300" height="114" />Eigentlich war es eine glasklare Angelegenheit, dass man nach dem Ausgang der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahl Aktien kaufen musste. Einzig und allein die Frage des Preises war vor diesem Wahlgang noch offen. So gab es nicht wenige, die für die europäischen Aktienmärkte ein Desaster prognostizierten, falls die beiden antieuropäischen Kandidaten in die Stichwahl gegangen wären: 10,15, im Extremfall sogar 30 Prozent billiger hätte man nach Ansicht mancher Auguren einsteigen können. Sofern man in dieser Situation überhaupt noch den Mut dazu gehabt hätte. Genug auf jeden Fall, um sich gegen einen derartigen Eventual-Sturz vorsichtshalber abzusichern.</p>
<p>Nun ist bekanntermaßen alles anders gekommen, und am Montagmorgen gab es keine Schnäppchenpreise mehr. Das bisherige Rekordhoch des DAX wurde geradezu mit Bravour genommen, und gestern zog der Kurs sogar noch etwas weiter an. Haben wir es nun mit überbordender Euphorie oder „nur“ mit einer Kapitulation der Skeptiker zu tun?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Panikkäufe, Kapitulationen und Bezugspunkte</strong></p>
<p>Kapitulationen gibt es nämlich nicht nur in fallenden, sondern auch in steigenden Märkten, wenn man die vielen entgangenen Gewinne (gleichbedeutend mit relativen Verlusten<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a>) nicht länger ertragen oder Dritten gegenüber rechtfertigen kann. Kommt dann noch ein neues Allzeithoch hinzu, ist es leicht nachvollziehbar, dass eigentlich nur derjenige kauft, der kaufen muss.</p>
<p>Anderenfalls hat man vielleicht auch einen Bezugspunkt gefunden, dem gegenüber ein später Einstieg immer noch relativ günstig aussieht. Das ist bei einem neuen Rekordhoch, bei dem die Kurse praktisch durch die Decke schießen, schlecht möglich; es sei denn, man ist tatsächlich noch vor diesem Referenzpunkt des 10. April 2015 (12.391) am Montag zur Eröffnung bei knapp 12.300 DAX-Zählern zum Zuge gekommen. Eine Transaktion, die gegenüber dem bisherigen Allzeithoch immer noch ein klein wenig günstiger ausgefallen wäre, wenngleich sie gegenüber dem Korrekturtief vom vergangenen Donnerstag von rund 11.945 Punkten wiederum ziemlich schlecht aussieht. Im ersten Fall handelt es sich also um einen relativen Gewinn, mit dem man ex post ganz gut leben kann – bei der ungünstigen Betrachtungsweise hingegen um einen relativen Verlust, der auch heute nicht zur Euphorie verleitet, weil er noch nicht wettgemacht wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Relative Schnäppchen</strong></p>
<p>Es gibt aber dann noch ganz kluge Börsianer, die sich am weniger bekannten DAX-Kursindex orientieren, der Ausschüttungen im Gegensatz zum „normalen“ DAX unberücksichtigt lässt. Der lag gestern zum Schluss immerhin noch knapp 5 Prozent unterhalb seines Allzeithochs vom 10. April 2015. Und wenn man sich diesen Bezugspunkt wählt, ist man selbst noch gestern nicht nur relativ günstig eingestiegen, sondern atmet auch eine wesentlich weniger dünne Luft als derjenige, der sich am DAX Performance-Index orientieren muss und angesichts des Rekordhochs nach einem Aktienkauf lieber nicht nach unten blickt und zumindest gefühlt die schwindelerregende Höhenluft einatmet. Vielleicht hilft es, wenn man sich in einem solchen Fall, sozusagen in einem „uncharted territory“ oder einer „terra incognita“, an der runden Zahl 13.000 als nächstem Gipfel orientiert und sich dann wohler fühlt?</p>
<p>Welche Strategie die Anleger hierzulande gewählt haben, können Sie ab 18:30 Uhr auf jeden Fall meinem heutigen Kommentar zur DAX-Stimmung <span style="color: #ff0000;"><a style="color: #ff0000;" href="http://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-Fern-von-jeglicher-Kapitulation-2269285" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>HIER</strong></a> </span>entnehmen, den ich regelmäßig für die Börse Frankfurt erstelle.</p>
<p>Alternativ dazu können Sie auch gerne sofort mein Video-Interview, das die Börse Frankfurt mit mir heute geführt hat, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=5sVK4DovC6E" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong><span style="color: #ff0000;">HIER</span></strong></a> abrufen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> Tatsächlich wiegen echte Verluste stärker als Verluste, die sich aus der relativen Betrachtung entgangener Gewinne ergeben</p>
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		<title>Heute ein Verlierer, morgen ein Sieger?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Mar 2017 17:30:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Investmententscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Börse Frankfurt Sentiment-Index]]></category>
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		<category><![CDATA[US-Kongress]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hat Donald Trump mit der gescheiterten US-Gesundheitsreform nicht eine krachende Niederlage erlitten? Was ist, wenn aus seinen anderen Wahlversprechen wie etwa der Steuerreform, den Infrastrukturvorhaben oder selbst aus den geplanten Deregulierungsmaßnahmen auch nichts wird? Da durch die geplatzte Gesundheitsreform die erwarteten Einsparungen im Staatshaushalt ausbleiben, mit denen ein großer Teil der Steuerreform finanziert werden sollte, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-9390 alignleft" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2017/01/weißes-Haus-300x114.jpg" alt="" width="300" height="114" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2017/01/weißes-Haus-300x114.jpg 300w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2017/01/weißes-Haus-768x293.jpg 768w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2017/01/weißes-Haus.jpg 810w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Hat Donald Trump mit der gescheiterten US-Gesundheitsreform nicht eine krachende Niederlage erlitten? Was ist, wenn aus seinen anderen Wahlversprechen wie etwa der Steuerreform, den Infrastrukturvorhaben oder selbst aus den geplanten Deregulierungsmaßnahmen auch nichts wird? Da durch die geplatzte Gesundheitsreform die erwarteten Einsparungen im Staatshaushalt ausbleiben, mit denen ein großer Teil der Steuerreform finanziert werden sollte, gerät jetzt auch diese in Gefahr, ebenfalls im Kongress zu scheitern.</p>
<p>Umso erstaunlicher ist es, dass die Aktienbörsen dies- und jenseits des Atlantiks bislang kaum auf diese doch dramatischen Veränderungen der Rahmenbedingungen reagiert haben. Im Gegenteil. Denn man sollte nicht vergessen, dass die Aktienrallye im Anschluss an die US-Präsidentschaftswahl Ende vergangenen Jahres vor allem in Erwartung einer deutlichen Senkung der Unternehmenssteuern eingesetzt hatte. Nun ist fraglich, ob diese im ursprünglich geplanten Umfang überhaupt durchgesetzt werden kann. Denn es dürfte – so ein Kommentator des Wall Street Journal<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a> – gerade steuerpolitisch konservativ eingestellten Republikanern schwerfallen, die Reform zulasten einer deutlich höheren Staatsverschuldung durchzuwinken. Wird aus der Steuerreform jedoch nur ein „Reförmchen“, bleiben die mit ihr erhofften Unternehmensgewinne naturgemäß ebenfalls hinter den Erwartungen zurück.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ist Umschichten angesagt?</strong></p>
<p>Man könnte natürlich auch ketzerisch fragen, ob die Börsianer schon ein paar Schritte weiter gedacht haben. Denn eigentlich müssten sie einer Politik Donald Trumps, die trotz eigener Mehrheit im US-Kongress zum Stillstand verurteilt scheint, den Rücken kehren und zumindest einen kleinen Teil aus den als deutlich überbewertet geltenden Aktien in andere Anlageklassen umschichten. Fragt sich nur, in welche. Mehr Aufschluss könnte die morgige Stimmungserhebung der Börse Frankfurt geben, die ich dann <strong><span style="color: #ff0000;"><a style="color: #ff0000;" href="http://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-Kapitulation-der-Pessimisten-2262449" target="_blank">HIER</a> </span></strong>kommentieren werde.</p>
<p>Tatsächlich könnte sich die jüngste, vielerorts als Niederlage des US-Präsidenten wahrgenommene Ablehnung der Gesundheitsreform langfristig sogar als dessen Sieg erweisen. Auch wenn der Kongress bei weiteren Vorhaben nicht zustimmen sollte, zeigt sich doch Trumps – wenn auch manchmal als irrational empfundenes – hartnäckiges Streben, etwas bewegen zu wollen. Und deswegen halten ihm viele US-Amerikaner nach wie vor die Treue. Es würde mich also nicht wundern, wenn der US-Präsident angesichts eines anhaltenden juristischen oder innerparteilichen Widerstands gegen seine Vorhaben am Ende die Forderung stellt: „Gebt mir mehr Macht!“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> „<em>Time to Redo the Math on Tax Reform Prospects“</em> The Wall Street Journal Online, gelesen am 28.3.2017</p>
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		<title>Die Macht der runden Zahlen II</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Mar 2017 17:03:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[BIS]]></category>
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		<category><![CDATA[Chinesische Zentralbank]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Innerlich richtig zusammengezuckt bin ich heute früh beim Studium meiner Lieblings-Börsen-Zeitung, als ich als Überschrift über einem Artikel las, dass Chinas Devisenreserven über 3 Billionen Dollar gestiegen seien. Tatsächlich sind die chinesischen Fremdwährungsbestände um 6,9 Milliarden US-Dollar im Februar (zum ersten Mal seit Mitte 2016) gestiegen und haben dabei „die als marktpsychologisch wichtig&#8220; angesehene Marke [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/die-macht-der-runden-zahlen-ii/">Die Macht der runden Zahlen II</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-9441 alignleft" src="http://joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2017/03/Senti_08032017-300x114.jpg" alt="" width="300" height="114" />Innerlich richtig zusammengezuckt bin ich heute früh beim Studium meiner Lieblings-Börsen-Zeitung, als ich als Überschrift über einem Artikel las, dass Chinas Devisenreserven über 3 Billionen Dollar gestiegen seien. Tatsächlich sind die chinesischen Fremdwährungsbestände um 6,9 Milliarden US-Dollar im Februar (zum ersten Mal seit Mitte 2016) gestiegen und haben dabei „die als marktpsychologisch wichtig&#8220; angesehene Marke von 3 Bill. Dollar überschritten. Möglicherweise, weil nach Ansicht von Händlern der Druck auf den chinesischen Yuan nachgelassen hat. Bereits seit Frühjahr 2016 befindet sich die chinesische Währung in einem deutlichen mittelfristigen Abwärtstrend, der erst Mitte Januar dieses Jahres eine ernsthafte Korrektur erfuhr. Nicht zuletzt, weil die chinesische Zentralbank zuvor durch Interventionen einen zu starken Verfall ihrer eigenen Währung verhindern wollte.</p>
<p>Aber die Marktteilnehmer gehen aufgrund der im Februar gestiegenen Währungsreserven nun sogar davon aus, dass sich die Konjunktur Chinas stabilisiert hat. Wobei diese positive Entwicklung auch auf striktere Kapitalverkehrsbeschränkungen und die damit sinkenden Kapitalabflüsse zurückgeht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Magische 3-Billionen-Dollar-Grenze</strong></p>
<p>Dennoch glaube ich, dass der jüngste Anstieg der chinesischen Währungsreserven in Zusammenhang mit dem Überschreiten der magischen 3-Billionen-Dollar -Grenze überbewertet wird. Denn im Vergleich zu den seit Juni 2014 um umgerechnet rund 1 Billion USD gefallenen Währungsreserven Chinas, (was einem durchschnittlichen monatlichen Abfluss von fast 27 Milliarden USD entspricht), nimmt sich ein bislang temporärer Anstieg von 6 Milliarden US-Dollar eigentlich gering aus und wäre ohne Überschreiten der runden Zahl (so etwa wie im Juni 2016, als die chinesischen Reserven außer der Reihe um 14 Mrd. USD angezogen hatten) womöglich keine Schlagzeile wert gewesen.</p>
<p>Natürlich könnte man mit etwas gutem Willen eine Unterbrechung des starken Schrumpfungsprozesses der Währungsreserven Chinas bescheinigen, nachdem auf die starken Dezember-Abflüsse (rund 40 Mrd. USD) im Januar nur noch ein Rückgang um rund 12 Mrd. Dollar festgestellt wurde. Offen bleibt jedoch, ob die Aufwärtskorrektur des Yuan tatsächlich einer Verbesserung des konjunkturellen Umfeldes oder letztlich eben doch nur den teilweise massiven Interventionsbemühungen der Zentralbank geschuldet ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fiskalpolitik schlägt Notenbankpolitik</strong></p>
<p>Über verbesserte Wachstumsaussichten scheint es indes in den USA vordergründig eigentlich wenig Zweifel zu geben. Die hohen Erwartungen, die an einen möglichen positiven Einfluss der dortigen Fiskalpolitik gerichtet werden, scheinen derzeit für die Akteure an den Finanzmärkten sogar die Bedeutung der Zinspolitik der US-Notenbank in den Hintergrund zu drängen. Dies stellt die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in ihrem jüngsten Quartalsbericht fest. Diese Erkenntnis ist jedoch nicht auf eine veränderte Wahrnehmung der Akteure an den Finanzmärkten zurückzuführen. Vielmehr ist die Erwartungshaltung der Investoren hinsichtlich weiterer Zinsschritte der US-Notenbank so weit festgelegt, dass selbst eine Zinserhöhung des Offenmarktausschusses bereits  am kommenden Mittwoch um 25 Basispunkte kein Marktrisiko darstellt – sie wird vielerorts fast schon mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erwartet. Ganz im Gegensatz zu den wirtschaftspolitischen Veränderungen in den USA. Über den Zeitpunkt, wann die quantitativen und qualitativen Maßnahmen greifen sollen, ist immer noch wenig Konkretes bekannt, so dass diese Frage für Marktteilnehmer zunehmend zu einem Unsicherheitsfaktor wird. Was das für das hiesige Aktien-Sentiment bedeutet, können Sie wie immer meinem wöchentlichen Kommentar entnehmen, den ich <span style="color: #ff0000;"><a style="color: #ff0000;" href="http://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-Schnelle-Stimmungswechsel-in-ruhigem-Marktumfeld-2256556" target="_blank"><strong>HIER</strong></a></span> für die Börse Frankfurt erstellt habe.</p>
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		<title>Hoffnung auf bessere Zeiten ist bereits eingepreist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2017 15:12:25 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Bofa Merrill Lynch Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Börse Frankfurt Sentiment-Index]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zur Monatsmitte ist es wieder einmal Zeit, sich die jüngste BofA Merrill Lynch Umfrage unter Fondsmanagern zu Gemüte zu führen, die vom 3. bis zum 9. Februar durchgeführt wurde. Dabei sind zwei interessante Entwicklungen zu beobachten. Obwohl 36 Prozent der Umfrageteilnehmer das bedrohlichste Extremrisiko für die Finanzmärkte in den bevorstehenden Wahlen einiger europäischer Länder sehen, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-9414 alignleft" src="http://joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2017/02/Senti_150217-300x114.jpg" alt="" width="300" height="114" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2017/02/Senti_150217-300x114.jpg 300w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2017/02/Senti_150217-768x293.jpg 768w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2017/02/Senti_150217.jpg 810w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Zur Monatsmitte ist es wieder einmal Zeit, sich die jüngste BofA Merrill Lynch Umfrage unter Fondsmanagern zu Gemüte zu führen, die vom 3. bis zum 9. Februar durchgeführt wurde. Dabei sind zwei interessante Entwicklungen zu beobachten. Obwohl 36 Prozent der Umfrageteilnehmer das bedrohlichste Extremrisiko für die Finanzmärkte in den bevorstehenden Wahlen einiger europäischer Länder sehen, da deren Ausgang möglicherweise den Fortbestand der EU gefährden könnte, sind Aktien der Eurozone offenbar dennoch nach wie vor beliebt. Immerhin sind netto 23 Prozent der Fondsmanager dort übergewichtet, was gegenüber Januar noch einmal einen Zuwachs von 6 Prozentpunkten bedeutet. Das ist erheblich mehr als die Übergewichtung in den USA. Hier ist die Zahl der in US-Aktien übergewichteten Anleger um einen Prozentpunkt auf netto 13 Prozent der Befragten gesunken. Auch die Angst vor einem Handelskrieg oder Protektionismus, der sogar ein Ende des langfristigen Aufwärtstrends in den Aktienmärkten bedeuten könnte, ist stark ausgeprägt. Dennoch waren bei der Umfrage netto 39 Prozent der befragten Fondsmanager in Aktien übergewichtet, oftmals jedoch mit dem Vorbehalt, dass Aktien generell überbewertet seien.</p>
<p>Weniger beachtet von den Kommentatoren, aber dennoch interessant ist die Beurteilung der positiven Aspekte einer Steuerreform in den USA. Allerdings erwartet nur ein knappes Viertel der befragten Fondsmanager, dass diese noch vor der Sommerpause im August 2017 vom Kongress verabschiedet wird. Die große Mehrheit von mehr als zwei Dritteln der Teilnehmer an dieser Umfrage geht indes davon aus, dass das Reformvorhaben nicht vor dem Jahresende umgesetzt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gold unterbewertet wie zuletzt 2009</strong></p>
<p>Damit wird deutlich, dass die Hoffnung auf positive fiskalpolitische Maßnahmen unter der Präsidentschaft Donald Trumps in den derzeitigen Aktienkursen bereits eingepreist ist, ob es sich hierbei nun um Steuererleichterungen oder auch um eine Reform der Regulierungen handeln wird. Dass sich viele Fondsmanager derzeit durchaus der möglichen politischen und anderen Marktrisiken bewusst sind, zeigt deren Einschätzung zum Goldpreis: Netto 15 Prozent der Befragten – das ist ein Prozentsatz so hoch, wie ihn die BofA Merrill Lynch Umfrage zuletzt im Januar 2009 ermittelt hatte – halten Gold [als Krisenmetall] für unterbewertet. Aus der verhaltensorientierten Betrachtung ist dies ein Indiz dafür, dass bereits entsprechende Long-Positionen aufgebaut <em>wurden </em>und damit ein Teil möglicher mittel- bis langfristiger Nachfrage bereits verbraucht ist.</p>
<p>Die Haltung der deutschen Börsianer passt in dieses Gesamtbild – die heutige Stimmungsumfrage der Börse Frankfurt habe ich dieses Mal <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-Diesmal-muss-es-klappen!-2250718" target="_blank"><span style="color: #ff0000;"><strong>HIER</strong></span></a> kommentiert.</p>
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		<title>Wochenausblick vom 21. Dezember</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Dec 2016 11:24:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Während unsere Gedanken noch bei dem fürchterlichen Anschlag von Berlin und dessen Opfern verweilen, fällt es schwer, wie zu dieser Zeit des Jahres üblich, Aktienmarkt-Prognosen abzugeben. Obgleich sich dieser Blick in die Zukunft stets großer Beliebtheit erfreut, muss man sich ohnehin nach dem Sinn solcher oft punktbezogenen Vorhersagen fragen. Wir selbst &#8230; lesen Sie  HIER [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Während unsere Gedanken noch bei dem fürchterlichen Anschlag von Berlin und dessen Opfern verweilen, fällt es schwer, wie zu dieser Zeit des Jahres üblich, Aktienmarkt-Prognosen abzugeben. Obgleich sich dieser Blick in die Zukunft stets großer Beliebtheit erfreut, muss man sich ohnehin nach dem Sinn solcher oft punktbezogenen Vorhersagen fragen. Wir selbst &#8230; lesen Sie  <a href="https://www.dzbank-derivate.de/news/index/editorial/id/d0f96ed1a621c0ea0acec3fa803451d625bb0f9c/format/html" target="_blank"><span style="color: #ff0000;"><strong>HIER</strong></span></a> weiter im neuesten Wochenausblick, Weekly: Der Faktor Mensch, den ich für die DZ Bank erstellt habe. Thema:<em> Postfaktische Wohlfühl-Wahrheiten.</em></p>
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		<title>Wochenausblick vom 14. Dezember</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2016 10:51:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Als Jahresertrag für das Halten deutscher Standardaktien klingen 5 Prozent eigentlich ganz gut. Besonders wenn man die zahlreichen marktrelevanten Ereignisse berücksichtigt, die im laufenden Jahr Investoren und Händler auf Trab gehalten haben. Aber noch ist nicht klar, ob der DAX diesen Gewinn auch tatsächlich bis zum letzten Börsentag halten oder gar&#8230; lesen Sie  HIER weiter [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Jahresertrag für das Halten deutscher Standardaktien klingen 5 Prozent eigentlich ganz gut. Besonders wenn man die zahlreichen marktrelevanten Ereignisse berücksichtigt, die im laufenden Jahr Investoren und Händler auf Trab gehalten haben. Aber noch ist nicht klar, ob der DAX diesen Gewinn auch tatsächlich bis zum letzten Börsentag halten oder gar&#8230; lesen Sie  <a href="https://www.dzbank-derivate.de/news/index/editorial/id/7ed456d89dac79bad438845931fff0d01535e707/format/html" target="_blank"><span style="color: #ff0000;"><strong>HIER</strong></span></a> weiter im neuesten Wochenausblick, Weekly: Der Faktor Mensch, den ich für die DZ Bank erstellt habe. Thema:<em> DAX erlöst Investoren von Gewinnabstinenz.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<table style="height: 8px;" width="7">
<tbody>
<tr>
<td></td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Wochenausblick vom 7. Dezember</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2016 10:17:27 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Entgegen den Befürchtungen einiger Akteure hat die Ablehnung des italienischen Verfassungs­referendums nicht zu Verwerfungen an den Finanzmärkten geführt. Im Gegenteil, zum Wochenauftakt tendierten europäische Aktien sogar teils sehr freundlich. Auch Analysten, die vergangene Woche noch von einem „Eventrisiko“ gesprochen hatten, beginnen nun umzuschwenken. Sie weisen darauf hin, dass die EZB-Sitzung am kommenden Donnerstag positiv&#8230; Lesen Sie  [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Entgegen den Befürchtungen einiger Akteure hat die Ablehnung des italienischen Verfassungs­referendums nicht zu Verwerfungen an den Finanzmärkten geführt. Im Gegenteil, zum Wochenauftakt tendierten europäische Aktien sogar teils sehr freundlich. Auch Analysten, die vergangene Woche noch von einem „Eventrisiko“ gesprochen hatten, beginnen nun umzuschwenken. Sie weisen darauf hin, dass die EZB-Sitzung am kommenden Donnerstag positiv&#8230; Lesen Sie  <a href="https://www.dzbank-derivate.de/news/index/editorial/id/fdd9c0f6634c44225d3c73c3d1d396e82aa7c9af/format/html" target="_blank"><span style="color: #ff0000;"><strong>HIER</strong></span></a> weiter im neuesten Wochenausblick, Weekly: Der Faktor Mensch, den ich für die DZ Bank erstellt habe. Thema:<em> DAX prägt Finanzunwort des Jahres.</em></p>
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		<title>Ein verlorenes Jahr?</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2016 17:25:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nun steht uns schon wieder ein sogenanntes Event-Risiko bevor. Die Rede ist vom italienischen Verfassungsreferendum, das am 4. Dezember stattfindet. Aber damit noch nicht genug. In Österreich wird die Präsidentenwahl wiederholt, es gibt US-Arbeitsmarkdaten (früher einmal ein Reißer an den Aktienmärkten), und in der kommenden Woche findet außerdem noch eine EZB-Sitzung statt – etwas, woran [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/ein-verlorenes-jahr/">Ein verlorenes Jahr?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-9310 alignleft" src="http://joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2016/11/Senti_30112016-300x114.jpg" alt="senti_30112016" width="300" height="114" />Nun steht uns schon wieder ein sogenanntes Event-Risiko bevor. Die Rede ist vom italienischen Verfassungsreferendum, das am 4. Dezember stattfindet. Aber damit noch nicht genug. In Österreich wird die Präsidentenwahl wiederholt, es gibt US-Arbeitsmarkdaten (früher einmal ein Reißer an den Aktienmärkten), und in der kommenden Woche findet außerdem noch eine EZB-Sitzung statt – etwas, woran viele Akteure heute noch gar nicht denken mögen.</p>
<p>Zweifellos ist von all diesen Ereignissen das „Renzi-ferendum“, wie es einer meiner Leser ausdrückte, das wichtigste und könnte sogar dem Brexit-Votum oder der US-Präsidentenwahl den Rang ablaufen. Und damit stellt sich für viele Anleger und Investoren wieder einmal die Frage, ob und wie man sich vor einem für die Eurozone so wichtigen Tag im Aktienmarkt positionieren soll. Denn eines scheint sicher: Sagt Italien „Si“ zur Verfassungsreform, dann wäre ein wichtiger Unsicherheitsfaktor für die Märkte vom Tisch. Entscheidet sich die Mehrheit der Italiener indes für „No“, kann es für die europäischen Aktienmärkte nur einen Weg geben: nach unten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nur kurzfristig schwach?</strong></p>
<p>„Natürlich nur kurzfristig“, sagen sich manche, denn scheinbar haben uns das Brexit-Votum und die Wahl Trumps zum US-Präsidenten gelehrt, dass solche Ereignisse eher Gelegenheit für einen günstigen Einstieg im Aktienmarkt bieten, „weil ja klar ist, dass anschließend alles nicht so schlimm kommen wird und die Aktienkurse danach bald wieder steigen werden“. Ob es dieses Mal auch so sein wird?</p>
<p>Ich fürchte: No.</p>
<p>Zumindest was den hiesigen Aktienmarkt angeht. So hatte der DAX beispielsweise im Gefolge des US-Wahltags vom 8. November gerade einmal 3 Prozent an Wert verloren, um sich anschließend wieder zu erholen. Am Tag nach dem Brexit-Votum konnten smarte Schnäppchenjäger immerhin davon profitieren, dass der DAX gegenüber dem Schlusskurs vor dem Votum temporär sogar um mehr als 10 Prozent abstürzte, um sich dann wie Phönix aus der Asche wieder zu erheben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Keine Wiederholung</strong></p>
<p>Ich glaube jedoch nicht, dass sich diese Geschichte nach dem Renzi-ferendum wiederholen wird. Etwa, weil im Falle eines Scheiterns und den damit möglicherweise verbundenen Irritationen für italienische Anleihen die Europäische Zentralbank den Finanzmärkten ihre rettende Hand reichen würde.</p>
<p>Vielmehr legen die derzeitigen Umfragen nahe, dass die Anhänger eines italienischen „No“ die Oberhand haben. Im Gegensatz zum Brexit-Votum und der US-Präsidentschaftswahl liegt das Überraschungsmoment für die Aktienmärkte also auf der anderen Seite: Während nämlich das Votum für einen Austritt Großbritanniens aus der EU oder eine Mehrheit der Stimmen für den Präsidentschaftskandidaten Trump im Vorfeld als Belastung für die Aktienmärkte gesehen wurden, würde im Gegensatz dazu ein überraschendes italienisches „Ja“ zur Verfassungsreform positiv für Anleihen und Aktien gesehen.</p>
<p>Übersetzt auf den kommenden Montag hieße das, dass die Aktienmärkte kurzfristig haussieren und sogar ihre breite Konsolidierung zwischen 10.185 und 10.825 Zählern nach einem „Ja“ an der Oberseite durchbrechen könnten. Allerdings wird es vor allen Dingen von der Positionierung der Investoren <em>vor</em> diesem Event-Risiko abhängen, ob es tatsächlich zu einer nachhaltigen Aufwärtsbewegung kommt. Aufschluss darüber könnte die heutige Stimmungserhebung der Börse Frankfurt zum Aktienmarkt geben, deren Ergebnis Sie inklusive meines Kommentars dazu <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-Keine-Angst-vor-Risiken-1662308" target="_blank"><span style="color: #ff0000;"><strong>HIER </strong></span></a>lesen können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>„False Break“ wahrscheinlich</strong></p>
<p>Die von vielen erwartete Jahresschlussrallye des DAX hat vor allem deshalb noch nicht begonnen, weil sich langfristiges Kapital aus dem Ausland bisher nur zögerlich in Richtung Eurozone bewegt hat. Warum auch, wo doch das Gras in den USA derzeit grüner zu sein scheint als hier. Es gibt auch keinen triftigen Grund, dem US-Markt derzeit den Rücken zu kehren, wenn man an die positiven ökonomischen Impulse glaubt, die der künftige Präsident Donald Trump der Wirtschaft geben wird. Kapital, das nach einem „No“ der Italiener zur Verfassungsänderung wegen der damit verbundenen unsicheren politischen Lage und der ungewissen politischen Zukunft Matteo Renzis  erst recht nicht stützend zur Hilfe kommen wird.</p>
<p>Das schnelle Schnäppchen am Aktienmarkt wird dieses Mal wahrscheinlich ausfallen. Im besten Fall bleibt das Börsenbarometer innerhalb seiner breiten Konsolidierung zwischen 10.185 und 10.825 Zählern gefangen. Eine Zone, die bereits seit drei Monaten Bestand hat und daher für alle Marktteilnehmer gut sichtbar sein dürfte, weshalb viele der Akteure bei einem Verlassen derselben auf eine Fortsetzung des ersten Impulses setzen werden.</p>
<p>Insofern scheint das Risiko sehr hoch, dass es nach einem Ausbruch aus diesem Feld zu einer Fehlentwicklung („false break“) mit anschließender Gegenbewegung des DAX kommen wird. Viel spricht deshalb dafür, dass 2016 für den DAX als verlorenes Jahr enden wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/ein-verlorenes-jahr/">Ein verlorenes Jahr?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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