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	<title>BofA Fondsmanager-Umfrage Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
	<lastBuildDate>Wed, 16 Jun 2021 04:44:43 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von Kopf bis Fuß auf Wachstum eingestellt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jun 2021 04:44:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[BofA Fondsmanager-Umfrage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gerade rechtzeitig vor der heute zu Ende gehenden Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) wurde gestern die von mir so geschätzte Juni-Umfrage der Bank of America (BofA) unter internationalen Investoren veröffentlicht. Aber auch wenn die Konsumentenpreise im Mai den stärksten Anstieg seit 13 Jahren in den USA verzeichneten, glauben 72 Prozent der befragten Fondsmanager, dass [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Gerade rechtzeitig vor der heute zu Ende gehenden Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) wurde gestern die von mir so geschätzte Juni-Umfrage der Bank of America (BofA) unter internationalen Investoren veröffentlicht. Aber auch wenn die Konsumentenpreise im Mai den stärksten Anstieg seit 13 Jahren in den USA verzeichneten, glauben 72 Prozent der befragten Fondsmanager, dass die derzeitige Inflation von vorübergehender Natur sei und stimmen darin mit der US-Notenbank überein. Immerhin glauben 63 Prozent der Befragten, dass die Fed im August oder September erstmals eine geldpolitische Straffung, das sogenannte Tapering, ankündigen werde. Dazu passt auch, dass nur noch netto 64 Prozent der Investoren in den kommenden zwölf Monaten eine höhere Inflation erwarten – das sind immerhin 19 Prozentpunkte weniger als bei der Mai Umfrage. Dennoch gaben netto<span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a></span> 69 Prozent der Fondsmanager an, in Anleihen untergewichtet zu sein. <img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-13563" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/06/16062021.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/06/16062021.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/06/16062021-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Fast volles Risiko</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Und so wundert es auch nicht, dass netto 61 Prozent der Befragten in Aktien global übergewichtet sind. Und das bei einer durchschnittlichen Kassenquote, die gegenüber dem Vormonat von 4,1 auf 3,9 Prozent gefallen ist und sich damit unweit vom Post-Corona-Tief befindet. Besonders deutlich fiel das Votum der von der BofA befragten Vermögensverwalter für Aktien der Eurozone aus: In der Befragung, die vom 4. bis zum 10. Juni stattfand, gaben netto 41 Prozent an, hier übergewichtet zu sein – es handelt sich um den höchsten Stand seit Januar 2018. Fast schon stiefmütterlich werden US-Aktien behandelt, für die nur netto 6 Prozent der Befragten eine Übergewichtung angaben.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Und keine Angst vor großen Rücksetzern</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Fragt man indes die Investoren nach ihrer Angst vor einer Korrektur in den US-Aktienmärkten, so hält sich diese in Grenzen. Denn 57 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass etwa der S&amp;P 500-Index in den kommenden sechs Monaten – wenn überhaupt – eine Abwärtskorrektur bestenfalls von 10 Prozent über sich ergehen lassen müsse. Kurzum: Die Investoren gehen von anhaltendem Wachstum (68 Prozent der Fondsmanager sehen keine Rezession vor 2024) aus.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">In dieser „wunderbaren Welt“ globalen Wachstums, gepaart mit einer Aussicht auf eine lediglich vorübergehende Inflation, sowohl in den USA aber auch hierzulande, ergeben sich für den Wechselkurs des Euro gegenüber dem US-Dollar derzeit keine richtungsweisenden Impulse, aber leichte Nachteile für den Euro, solange sich dieser unterhalb von <strong>1,2190</strong> bewegt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> </span>netto bedeutet die Anzahl derjenigen Fondsmanager, die angaben in Bonds untergewichtet zu sein abzüglich derer die das nicht waren.</span></p>
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		<title>DAX-Sentiment vom 19. Mai 2021</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/dax-sentiment-vom-19-mai-2021/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 May 2021 15:45:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DAX-Sentiment]]></category>
		<category><![CDATA[BofA Fondsmanager-Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Börse Frankfurt Sentiment]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch die abgelaufene Berichtswoche kann man in Sachen DAX-Entwicklung durchaus als lebhaft bezeichnen. Denn seit unserer vergangenen Erhebung gab es infolge der immer wieder aufkeimenden Inflationsängste, aber auch aufgrund von Indikationen, dass insbesondere die US-Wirtschaft wohl doch noch keine Überhitzungsanzeichen zeitigt, ein regelrechtes Wechselbad für die Gefühlswelt der Börsianer. Sackte das Börsenbarometer noch am vergangenen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch die abgelaufene Berichtswoche kann man in Sachen DAX-Entwicklung durchaus als lebhaft bezeichnen. Denn seit unserer vergangenen Erhebung gab es infolge der immer wieder aufkeimenden Inflationsängste, aber auch aufgrund von Indikationen, dass insbesondere die US-Wirtschaft wohl doch noch keine Überhitzungsanzeichen zeitigt, ein regelrechtes Wechselbad für die Gefühlswelt der Börsianer. Sackte das Börsenbarometer noch am vergangenen Donnerstag in Richtung 14.817 Zähler ab, wurde diese Schwächephase von einer&#8230; lesen Sie <strong><span style="color: #ff0000;"><a style="color: #ff0000;" href="https://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/6c22601e-b011-4478-a384-dfe998cbcfdc" target="_blank" rel="noopener">HIER</a></span></strong> weiter oder verfolgen sie das YouTube-Interview, das Edda Vogt von der Börse Frankfurt heute mit mir <strong><span style="color: #ff0000;"><a style="color: #ff0000;" href="https://www.youtube.com/watch?v=SB4UVcV1Vio" target="_blank" rel="noopener">HIER</a></span></strong> führte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-13466 aligncenter" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/05/Senti_RELATIV_19052021.jpg" alt="" width="810" height="309" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/05/Senti_RELATIV_19052021.jpg 810w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/05/Senti_RELATIV_19052021-300x114.jpg 300w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/05/Senti_RELATIV_19052021-768x293.jpg 768w" sizes="(max-width: 810px) 100vw, 810px" /></p>
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		<title>Unter Vorbehalt &#8222;eindeutig bullish&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 May 2021 04:58:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[BofA Fondsmanager-Umfrage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eindeutig bullish sollen die internationalen Fondsmanager sein – das ist das Resümee der viel beachteten und von mir so geschätzten jüngsten Umfrage der Bank of America (BofA). Indes: Man kann aus dem jüngsten Bericht des Chefstrategen der BofA, Michael Hartnett, zweifellos ein gewisses „Aber“ herauslesen. Denn 69 Prozent der zwischen dem 7. und 13. Mai [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Eindeutig bullish sollen die internationalen Fondsmanager sein – das ist das Resümee der viel beachteten und von mir so geschätzten jüngsten Umfrage der Bank of America (BofA). Indes: Man kann aus dem jüngsten Bericht des Chefstrategen der BofA, Michael Hartnett, zweifellos ein gewisses „Aber“ herauslesen. Denn 69 Prozent der zwischen dem 7. und 13. Mai befragten Fondsmanager erwarten nämlich, dass sowohl das US-Wachstum als auch die Inflation über dem Durchschnitt liegen werden – eine nicht ganz unproblematische, wenn nicht gar als „anomal“ betrachtete Kombination. <img decoding="async" class="alignright wp-image-13461" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/05/19052021.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/05/19052021.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/05/19052021-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><br />
</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Zumal die Liste der größten Extremrisiken vom Inflationsthema und von der Angst vor einem Taper Tantrum, einer heftigen Marktreaktion auf eine mögliche Straffung der Geldpolitik der US-Notenbank, angeführt werden. 35 bzw. 27 Prozent der Befragten gaben dies an – nur noch 9 Prozent der Vermögensverwalter sehen in der Covid-19-Entwicklung ein hohes Risiko. Interessant in diesem Zusammenhang: Um für die Aktienmärkte ernsthafte Probleme zu verursachen, müsste die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen nunmehr auf 2,3 Prozent anziehen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Euro gilt vielfach als unterbewertet</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Indes: Die größte Positionierung sehen die Fondsmanager nicht mehr bei den Technologiewerten, die von Long-Positionen in Bitcoin auf Platz zwei verdrängt wurden. </span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Dennoch sind Aktien bei den Fondsmanagern weiterhin beliebt, denn netto 54 Prozent von ihnen gaben an, in dieser Anlageklasse übergewichtet zu sein. Dabei sind Aktien der Eurozone bei den Fondsmanagern bei weitem an beliebtesten – netto 35 Prozent der Befragten gaben an, dort übergewichtet zu sein. Bei dieser Allokation handelt es sich übrigens um den höchsten Wert seit Beginn der Pandemie. Dies steht ganz klar im Gegensatz zur Stimmung bei den heimischen Anlegern, die zumindest noch vor Wochenfrist mehrheitlich (vgl. Umfrage der Börse Frankfurt) pessimistisch für deutsche Aktien eingestellt waren.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Unterdessen glauben immerhin netto 27 Prozent der Befragten, dass der Euro unterbewertet und ähnlich viele (netto 25 Prozent), dass der Greenback überbewertet sei – ein Indiz für entsprechende Euro-Long-Positionen. Berücksichtigt man überdies die Inflationsbefürchtungen der Akteure und dass die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen dennoch nur bei 1,65 Prozent stagniert, wundert es nicht, dass der Euro gestern seinen kurzfristigen Aufwärtstrend fortgesetzt und den höchsten Kurs seit fast drei Monaten gegenüber dem US-Dollar markieren konnte. Deswegen können wir auch den für das gute Momentum maßgeblichen Punkt, der nicht unterschritten werden darf, nunmehr auf <strong>1,2120</strong> anheben.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweise</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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			</item>
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		<title>Viel Lärm um wenig</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/viel-laerm-um-wenig/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Apr 2021 04:47:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[BofA Fondsmanager-Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viel ist über die gestern publizierten US-Konsumentenpreisindices diskutiert und spekuliert worden. So haben die Konsumentenpreise in den USA im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 und in der Kernrate um 1,6 Prozent angezogen – aber nur geringfügig stärker als vom Mittel der Ökonomen erwartet. Dass es trotz dieser Zahlen nicht zu steigenden Renditen bei den US-Staatsanleihen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Viel ist über die gestern publizierten US-Konsumentenpreisindices diskutiert und spekuliert worden. So haben die Konsumentenpreise in den USA im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 und in der Kernrate um 1,6 Prozent angezogen – aber nur geringfügig stärker als vom Mittel der Ökonomen erwartet. Dass es trotz dieser Zahlen nicht zu steigenden Renditen bei den US-Staatsanleihen und damit verbunden zu einem Dollar-Anstieg gekommen ist, mag der Erwartungshaltung vieler Investoren geschuldet sein. Und die bestand bereits vor Veröffentlichung der besagten Zahlen aus einem hohen Grad an Angst, dass es – trotz der immer wieder zitierten Basiseffekte – zu mehr Inflation als gewünscht kommen könnte. <img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-13316" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/04/14042021.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/04/14042021.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/04/14042021-96x300.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Angst vor höheren Steuern</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Wie sehr diese Angst die Investoren umtreibt, zeigt die gestern publizierte Fondsmanagerumfrage der Bank of America (BofA), bei der die Inflation als zweithöchstes Extremrisiko nach einem sogenannten Taper Tantrum genannt wurde. Vor einem durch die Ankündigung einer strafferen Geldpolitik der Fed ausgelösten Sell-Off am Bondmarkt fürchten sich nämlich 32 Prozent der Befragten. Inflationsangst wurde von 27 Prozent als größtes Extremrisiko genannt. Auf Platz drei bei diesem Ranking liegt nun die Furcht vor höheren Steuern, die von 15 Prozent der Befragten angegeben wurde. Genauso viele Investoren sehen Risiken durch etwaige Probleme beim Impfen gegen Covid-19 entstehen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Asymmetrische Dollar-Reaktion</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Am Ende waren die Akteure an den Finanzmärkten also froh, dass es – wenn auch nach oben – bei der Konsumentenpreis-Entwicklung nur geringfügige Abweichungen von der Prognose der Ökonomen gab. Nach dem Motto: Zum Glück ist es nicht mehr gewesen. Und so verlor der Dollar gegenüber dem Euro dennoch recht deutlich an Boden, was insofern bemerkenswert ist, als er zuvor nicht von den gestiegenen Anleiherenditen profitieren konnte. So hatte sich etwa die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen vor Veröffentlichung der Inflationszahlen zeitweise auf 1,7 Prozent befestigt, ohne dass der Greenback davon angemessen profitiert hätte.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Schließlich sorgte gestern auch noch starke Nachfrage bei der Versteigerung von 30-jährigen US-Staatsanleihen durch das US-Schatzamt dafür, dass die Renditen der Staatsanleihen weiter unter Druck gerieten. So verloren die vorgenannten zehnjährigen Treasuries am Ende des Tages rund 8 Basispunkte und zogen den Greenback soweit nach unten, dass der kurzfristige Abwärtstrend des Euro auf der anderen Seite in eine Seitwärtsentwicklung gezwungen wurde. Eine Entwicklung, die sich schon seit einigen Tagen angedeutet hatte, da sich der Euro ausgesprochen stabil präsentierte. Und diese Stabilität bleibt auch erhalten, solange <strong>1,1800/05</strong> nicht mehr unterschritten wird. Erste gute Nachfrage ist bereits zuvor bei <strong>1,1865</strong> zu erwarten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/viel-laerm-um-wenig/">Viel Lärm um wenig</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Bullish ohne Limit</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/bullish-ohne-limit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2021 05:54:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[BofA Fondsmanager-Umfrage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zumindest für viele Teilnehmer an den Finanzmärkten, insbesondere für die internationalen Fondsmanager, die die Bank of America (BofA) monatlich befragt, hat die Covid-19-Pandemie ihren Schrecken offenbar verloren. Zumindest steht sie in der März-Umfrage der Bank nur noch auf Rang drei bei den von Investoren benannten Extremrisiken, und das zum ersten Mal seit Februar 2020. Stattdessen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/bullish-ohne-limit/">Bullish ohne Limit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Zumindest für viele Teilnehmer an den Finanzmärkten, insbesondere für die internationalen Fondsmanager, die die Bank of America (BofA) monatlich befragt, hat die Covid-19-Pandemie ihren Schrecken offenbar verloren. Zumindest steht sie in der März-Umfrage der Bank nur noch auf Rang drei bei den von Investoren benannten Extremrisiken, und das zum ersten Mal seit Februar 2020. Stattdessen schätzen nun die Fondsmanager eine höher als erwartete Inflation als größte Gefahr für die Märkte ein. An zweiter Stelle der Extremgefahren steht ein sogenanntes „Tantrum“, ein heftiger Sell-Off am Bondmarkt. Ganz nebenbei bemerkt: Unter den sechs größten Risiken für die Finanzmärkte taucht China überhaupt nicht mehr auf.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-13221" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/03/17032021b.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/03/17032021b.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/03/17032021b-96x300.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Ab wann wird’s heiß?</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber die Anleihemärkte in den USA sind derzeit nun einmal viel interessanter als deren Handelsbeziehungen zu China. Und so galt auch ein Teil der BofA-Umfrage den US-Anleiherenditen mit zehnjähriger Laufzeit: Die Fondsmanager wurden befragt, wie hoch die Rendite dieser Papiere steigen müsste, um eine zehnprozentige Korrektur an den Aktienmärkten auszulösen. Die größte Gruppe der Befragten (43 Prozent) nannte die Marke von 2 Prozent, die hierfür überschritten werden müsste. 2 Prozent ist ohnehin ein Niveau für die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen, das nach derzeit rd. 1,60 Prozent als nächste große Marke unter den Akteuren an den Finanzmärkten genannt wird.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Schneller sein als die anderen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber man darf nun davon ausgehen, dass viele Akteure mit einer etwaigen Absicherung an den Aktienmärkten nicht mehr warten werden, bis die 2-Prozent-Marke tatsächlich überschritten ist. Wahrscheinlich wird man schon bei 1,95 Prozent – oder vorsichtshalber bereits bei 1,9 Prozent – vorsichtig werden, allein schon um dem Gros der anderen Akteure zuvorzukommen. Interessant in diesem Zusammenhang: 55 Prozent der Befragten gaben an, dass sich ihrer Einschätzung nach die Aktienmärkte im späten Stadium eines Bullenmarktes befinden, aber nur 15 Prozent der Investoren gehen derzeit von einer Blasenbildung aus. Müßig zu sagen, dass netto 91 Prozent der Investoren – so viel wie noch nie – eine stärkere Konjunktur auf Sicht von zwölf Monaten erwarten. Netto 93 Prozent (+7 Prozent ggü. Vormonat) rechnen nun mit steigender Inflation im gleichen Zeitraum.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Vor der FOMC-Sitzung</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Kein Wunder, dass der heute endenden Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) ganz besondere Bedeutung zukommt, insbesondere den Zins-Prognosen der FOMC-Mitglieder, den sogenannten Dot-Plots sowie den Vorhersagen für Wachstum und Inflation. Obwohl die Fed immer wieder deutlich gemacht hat, dass die Dot-Plots nicht als Signal für geldpolitische Absichten interpretiert werden dürften. Indes: Die Kommentatoren werden ganz genau auf jeden Unterton achten, den Fed-Chef Jerome Powell während der Pressekonferenz anschlagen wird.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Im Vorfeld der FOMC-Sitzung hat der Euro gestern gegenüber dem US-Dollar zum dritten Mal hintereinander einen kleinen Tagesverlust eingefahren. Allerdings wirkt das Momentum des derzeit vorherrschenden, kurzfristigen Abwärtstrends nicht überzeugend. Um eine Korrektur desselben einzuleiten, müsste die Gemeinschaftswährung nur noch das Niveau von <strong>1,1960</strong> überwinden.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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		<title>Sind nun alle Bären verschwunden?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2021 05:41:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktienmärkte]]></category>
		<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[BofA Fondsmanager-Umfrage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Diesen Eindruck könnte man bekommen, will man der gestern veröffentlichten Fondsmanagerumfrage der Bank of America (BofA) Glauben schenken. Inhaltlich und zeitlich passt die Umfrage, die vom 5. bis zum 11. Februar durchgeführt wurde, sehr gut zu dem Rekordzufluss, den globale Aktienfonds in der vergangenen Woche registrieren konnten. Und angesichts ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Diesen Eindruck könnte man bekommen, will man der gestern veröffentlichten Fondsmanagerumfrage der Bank of America (BofA) Glauben schenken. Inhaltlich und zeitlich passt die Umfrage, die vom 5. bis zum 11. Februar durchgeführt wurde, sehr gut zu dem Rekordzufluss, den globale Aktienfonds in der vergangenen Woche (vgl. <span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2021/02/14/verpasste-trendwende/" target="_blank" rel="noopener">HIER</a></strong></span>) registrieren konnten. Und angesichts neuer Superlative – netto 91 Prozent der Befragten erwarten in diesem Jahr eine stärkere Weltwirtschaft – ist es verständlich, dass der BofA-Chefstratege für Investments, Michael Hartnett, keinen Grund findet, um [für Aktien] bearish zu sein.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-13113" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/02/17022021.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/02/17022021.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/02/17022021-96x300.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Tatsächlich haben die Investoren noch einmal draufgelegt, wo doch die Kassenquote erneut zurückgegangen ist und mit 3,8 Prozent das niedrigste Niveau seit März 2013 erreichte. Das war seinerzeit immerhin kurz bevor die US-Notenbank die Absicht signalisierte, dass sie ihr Anleihekaufprogramm, das sie infolge der Finanzkrise im Jahr 2008 aufgelegt hatte, verlangsamen werde (Tapering). Ein Signal, auf das die Aktienmärkte damals ziemlich heftig reagierten und das als „Taper Tantrum“ in die Finanzmarktgeschichte einging.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Nur eine zufällige Parallele?</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Obgleich die US-Notenbank erst kürzlich wieder bekräftigte, dass sie nicht die Absicht hege, etwas an ihren quantitativen Lockerungsmaßnahmen zu verändern, scheinen die Ereignisse von 2013 auch angesichts der gestern abermals deutlich angezogenen Renditen der US-Staatsanleihen präsent zu sein. Zumindest rangiert die Möglichkeit eines erneuten „Taper Tantrum“ von allen in der BofA-Umfrage genannten Extremrisiken direkt hinter einer von den Investoren immer noch als größte Bedrohung eingestuften etwaigen Verzögerung bei der Beschaffung von Impfstoff zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie. Auf Rang drei der größten Risiken liegt übrigens dasjenige einer überraschend hohe Inflation.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Kaum Angst vor Aktienblase</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber es geht noch weiter: Der Anteil derjenigen Investoren, die angaben, mehr Risiken als normal einzugehen, ist im Februar nach dem Januar-Rekord noch einmal marginal angestiegen. Dabei geht mehr als die Hälfte der Fondsmanager davon aus, dass sich die US-Aktienmärkte im späten Stadium eines Bullenmarktes befinden. Auch gaben netto 61 Prozent der Fondsmanager an (zweithöchster Wert seit dem Rekord vom Februar 2011), in Aktien global übergewichtet zu sein.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Allein: An eine Blase – im Januar galt eine solche noch als drittgrößtes Extremrisiko! – glauben mittlerweile gerade einmal 13 Prozent der Befragten. Und das, obwohl die US-Aktienindices seither neue Allzeithochs markiert hatten. Aber diese (vorgebliche) Sorglosigkeit ist natürlich verständlich, wenn die Investoren womöglich erst vor kurzem noch einmal ihre Engagements erhöht haben und die Aktienkurse noch mehr ausreizen wollen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Bemerkenswert übrigens: Bereits bei der Januar-Befragung bekamen wir Extremwerte in Sachen Optimismus zu sehen, die ein sogenanntes Contrarian-Signal, einen Verkauf gegen den Aufwärtstrend in den Aktienmärkten, gerechtfertigt hätten. Verkäufe, die im Nachhinein betrachtet jedoch zu früh gekommen wären. So gesehen ist der anhaltende Optimismus der Investoren keine gute Hilfe fürs richtige Timing, um rechtzeitig den Ausstieg zu finden.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Investoren offenbar weiterhin Dollar short</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber auch Dollar-Shortpositionen spielen in der jüngsten BofA-Umfrage wieder insofern eine Rolle, als sie nach „long Tech“ und „long Bitcoin“ als drittgrößtes Investment der Investoren angesehen werden. Allerdings bestehen diese Dollar-Positionen wahrscheinlich schon recht lange und notieren bei vielen Investoren nicht unbedingt im positiven Performance-Bereich. Andererseits ist der Greenback in den vergangenen Wochen auch noch nicht so stark gestiegen, als dass er Glattstellungen dieser Engagements in großem Stil erzwungen hätte. Daran hat auch der gestrige Handelstag nichts geändert, obgleich er vergleichsweise volatil ausfiel und möglicherweise aufgrund der gestiegenen Renditen von Staatsanleihen in den USA zu Dollarzuflüssen geführt haben könnte. Am Ende war der Tagesgewinn gegenüber dem Euro dann doch überschaubar. Dieser bewegt sich in einem seitwärts gerichteten Umfeld und bleibt darin stabil, solange an der Unterseite <strong>1,2035</strong> nicht verletzt wird.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweise</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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		<title>DAX-Sentiment vom 20. Januar 2021</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2021 17:26:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DAX-Sentiment]]></category>
		<category><![CDATA[BofA Fondsmanager-Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Börse Frankfurt Sentiment-Index]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die steigende Angst vor einer Blase im Aktienmarkt scheint die internationalen Fondsmanager umzutreiben. Diesen Eindruck vermittelt zumindest die jüngste Umfrage der Bank of America (BoA). Nach ihrer Einschätzung möglicher Extremrisiken befragt, nannten die Fondsmanager vor allem einen zu schleppenden Verlauf bei den Covid-19-Impfungen und einem möglichen Anstieg der US-Anleiherenditen. Aber gleich auf Platz drei rangiert [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die steigende Angst vor einer Blase im Aktienmarkt scheint die internationalen Fondsmanager umzutreiben. Diesen Eindruck vermittelt zumindest die jüngste Umfrage der Bank of America (BoA). Nach ihrer Einschätzung möglicher Extremrisiken befragt, nannten die Fondsmanager vor allem einen zu schleppenden Verlauf bei den Covid-19-Impfungen und einem möglichen Anstieg der US-Anleiherenditen. Aber gleich auf Platz drei rangiert bei ihnen die Angst vor&#8230; lesen Sie <span style="color: #ff0000;"><strong><a style="color: #ff0000;" href="https://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/39058869-2364-47a7-848b-72f2d531a9a1" target="_blank" rel="noopener">HIER</a></strong></span> weiter oder verfolgen Sie <strong><span style="color: #ff0000;"><a style="color: #ff0000;" href="https://www.youtube.com/watch?v=D7XIWHftHeo&amp;feature=emb_title&amp;ab_channel=B%C3%B6rseFrankfurt" target="_blank" rel="noopener">HIER</a></span></strong> das YouTube-Interview, das Edda Vogt von der Börse Frankfurt heute mit mir führte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12974 aligncenter" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/01/Senti_RELATIV_20012021.jpg" alt="" width="810" height="309" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/01/Senti_RELATIV_20012021.jpg 810w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/01/Senti_RELATIV_20012021-300x114.jpg 300w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/01/Senti_RELATIV_20012021-768x293.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 810px) 100vw, 810px" /></p>
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		<title>Angst vor Aktien-Blase in den USA?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jan 2021 05:51:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktienmärkte]]></category>
		<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[BofA Fondsmanager-Umfrage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es mag gestern für einige Akteure durchaus irritierend gewesen sein, dass der Euro einen Satz machte, als ob er seinen Aufwärtstrend wieder aufnehmen wollte. Aber tatsächlich war es keine Euro-Story, sondern die Dollar-Schwäche, die das Handelsgeschehen bestimmte. Auch wenn manch einer den besser als erwartet ausgefallenen ZEW-Index als den Treiber für die Erholung der Gemeinschaftswährung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Es mag gestern für einige Akteure durchaus irritierend gewesen sein, dass der Euro einen Satz machte, als ob er seinen Aufwärtstrend wieder aufnehmen wollte. Aber tatsächlich war es keine Euro-Story, sondern die Dollar-Schwäche, die das Handelsgeschehen bestimmte. Auch wenn manch einer den besser als erwartet ausgefallenen ZEW-Index als den Treiber für die Erholung der Gemeinschaftswährung ausgemacht haben mag, gab es gewichtigere Gründe, zumal ökonomische Daten derzeit nur dann eine Rolle spielen, wenn sie den Akteuren in den Kram passen. <img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-12970" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/01/20012021.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/01/20012021.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/01/20012021-96x300.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Erwartet: Inflation und steigende langfristige US-Renditen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Mit mehr Eifer habe ich mich auf die jüngste Fondsmanager-Umfrage der Bank of America (BofA) gestürzt, die gestern publiziert wurde. Wenn man deren Ergebnisse betrachtet, wird einem sofort klar, warum der Dollar zumindest mittelfristig schwächer gesehen wird. Zum einen erwarten 92 Prozent der Befragten im kommenden Jahr weltweit eine steigende Inflation – das ist ein Rekordwert. Und diese Inflationserwartungen werden von einem Konjunkturoptimismus von 73 Prozent der Investoren begleitet, die die Weltwirtschaft in der frühen Phase eines Aufschwungs sehen. Aber es geht noch weiter mit den Rekorden. Denn 83 Prozent der Fondsmanager rechnen für die USA mit einer steileren Renditekurve. Das sollte auch nicht verwundern, zumal nunmehr netto 59 Prozent<a href="#_ftn1" name="_ftnref1"><span style="color: #000000;"><strong>[1]</strong></span></a> der Fondsmanager angaben, in US-Bonds untergewichtet zu sein – man setzt also auf weiter steigende Renditen bei den Staatsanleihen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Neue Extremrisiken</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Ein Blick auf die von den Fondsmanagern angegebenen Extremrisiken für die Finanzmärkte zeigt übrigens, dass für sie die größte Gefahr immer noch davon ausgeht, dass es mit dem Covid-19-Impfungen nicht schnell genug vorangeht. An zweiter Stelle rangiert die Angst, die US-Notenbank könne möglicherweise mit dem Zurückfahren der Anleihekäufe, dem sogenannten Tapering, beginnen. Wobei man nicht vergessen darf, dass zum Zeitpunkt der Umfrage, die vom 8. bis 14. Januar durchgeführt wurde, erste Tapering-Töne aus der Fed zu hören waren, denen Fed-Chef Jerome Powell jedoch zum Ende der vergangenen Woche eine deutliche Absage erteilte. Insofern mag dieses Risiko überdimensional stark wahrgenommen worden sein.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Gier größer als Angst </strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Interessant übrigens ist Nummer 3 bei den Extremrisiken, nämlich die Gefahr einer Blase bei den US-Aktienkursen. Auch wenn niemand sagen kann, welche Kriterien genau erfüllt sein müssen, um eine Blasenbildung amtlich zu konstatieren, geschweige denn deren Platzen zu prognostizieren, scheint auf den ersten Blick Angst umzugehen. Wenn man allerdings sieht, dass gleichzeitig netto 19 Prozent der Befragten äußerten, sie würden – auch das ist ein Rekordwert – höhere Aktienengagements als normalerweise eingehen, dann scheint die Gier bei manchen Akteuren doch größer als die Angst zu sein.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Per Saldo lässt sich konstatieren, dass die gestrige Dollarschwäche vor allem wegen der wahrgenommenen Risikofreude und der einmal mehr ins Bewusstsein der Akteure gerufenen Inflationsängste gerechtfertigt gewesen sein mag. Dazu dürfte auch die Anhörung der designierten Finanzministerin Janet Yellen vor dem Finanzausschuss des Senats beigetragen haben. Yellen machte nämlich deutlich, dass Bedenken vor einem steigenden Staatsdefizit angesichts des angekündigten 1,9 Billionen USD schweren Konjunkturprogramms einmal mehr in den Hintergrund zu treten hätten. Unterdessen befindet sich der Euro nach wie vor in der Korrekturbewegung seines Aufwärtstrends, die erst mit Überschreiten von <strong>1,2230/35</strong> abgeschlossen wäre.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><a href="#_ftnref1" name="_ftn1"><strong><span style="color: #000000;">[1]</span></strong></a> Das ist der Saldo, der sich aus denjenigen Fondsmanagern ergibt, die angaben, in Anleihen untergewichtet zu sein, abzüglich derer, die dies nicht waren.  </span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/angst-vor-aktien-blase-in-den-usa/">Angst vor Aktien-Blase in den USA?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Mega-bullish für Aktienmärkte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2020 06:02:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktienmärkte]]></category>
		<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[BofA Fondsmanager-Umfrage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch wenn sich die Finanzmärkte langsam, aber sicher in Richtung Jahresschluss-Modus begeben, steht für heute noch die Sitzung der US-Notenbank aus. Dabei scheint die Zahl derjenigen, die bei der letzten Sitzung des Offenmarktausschusses in diesem Jahr von der Fed keine Veränderung ihres Anleihekaufprogramms erwarten, zuletzt gestiegen zu sein. Ja, selbst die Gruppe derjenigen, die noch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/mega-bullish-fuer-aktienmaerkte/">Mega-bullish für Aktienmärkte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Auch wenn sich die Finanzmärkte langsam, aber sicher in Richtung Jahresschluss-Modus begeben, steht für heute noch die Sitzung der US-Notenbank aus. Dabei scheint die Zahl derjenigen, die bei der letzten Sitzung des Offenmarktausschusses in diesem Jahr von der Fed keine Veränderung ihres Anleihekaufprogramms erwarten, zuletzt gestiegen zu sein. Ja, selbst die Gruppe derjenigen, die noch vor rund zehn Tagen mindestens von einer Verschiebung der Fälligkeiten bereits im Bestand der Notenbank befindlicher Anleihen auf solche mit längerer Laufzeit ausgingen – bekannt unter dem Begriff „Weighted Average Maturity Extension“ –, hat sich offenbar deutlich verkleinert. Jedenfalls rechnen Kommentatoren mancherorts damit, dass sich die Rendite für zehnjährige US-Staatsanleihen zumindest kurzzeitig in Richtung 1,0 Prozent bewegen könnte, falls die Fed untätig bliebe.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-12871" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/12/16122020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/12/16122020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/12/16122020-96x300.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Steilere US-Renditekurve erwartet</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Dass ein solches Szenario anscheinend von vielen Marktteilnehmern gewünscht wird, zeigt auch die jüngste Fondsmanagerumfrage der Bank of America (BofA), die gestern publiziert wurde. Demnach sind nämlich netto 56 Prozent der Befragten<strong><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a></span></strong> in US-Anleihen untergewichtet – ein Extremwert, der nach gängiger Lesart durchaus eine antizyklische Long-Position in Bonds rechtfertigen würde. Zumal 76 Prozent der Vermögensverwalter – das ist ein Rekordwert! – eine steilere Renditekurve in den USA erwarten.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber auch die anderen Teile der Umfrage, die vom 4. bis 10. Dezember durchgeführt wurde, haben es in sich und stecken voller Superlative. So erwartet eine Mehrheit von 42 Prozent der Befragten, dass die Covid-19-Impfstoffe im zweiten Quartal 2021 zu einem erhöhten ökonomischen Wachstum führen werden. Gleichzeitig ist die Kassenquote der Befragten auf 4 Prozent gesunken und indiziert damit im Rahmen der Umfrage ein Verkaufssignal für Aktien.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Europäische Aktien gefragt</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Indes: Die Vorliebe für Aktien drückt sich auch darin aus, dass nun netto(!) 51 Prozent der Fondsmanager angaben, in dieser Anlageklasse übergewichtet zu sein – ebenfalls ein Zeichen für einen überzogenen Optimismus. Dabei hat sich die Präferenz für Aktien der Eurozone gegenüber November um 7 Prozentpunkte erhöht (25 Prozent der Fondsmanager gaben per Saldo an, dort übergewichtet zu sein), während sich die Übergewichtung in US-Aktien im gleichen Zeitraum um 8 Prozentpunkte verringert hat. Eigentlich kein Wunder, dass der Euro sich seit der November-Umfrage deutlich gegenüber dem US-Dollar befestigt hat.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Auf Platz 1 in der Gunst der Fondsmanager stehen in der BofA-Umfrage mit Abstand Technologie-Aktien im Vergleich zu allen anderen Engagements. An zweiter Stelle wurden Short-Positionen auf den US-Dollar und als drittgrößtes Engagement Long-Positionen in Bitcoin genannt.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Kein Wunder also, dass die Mehrheit der Kommentatoren und Akteuren davon ausgeht, dass der Euro weiter steigen wird. Daran hat sich auch gestern nichts geändert, obwohl die Gemeinschaftswährung kaum Aufwärtsmomentum gezeigt hat. In seiner steilen Version bleibt der Aufwärtstrend jedenfalls nur solange intakt, wie an der Unterseite <strong>1,2025</strong> nicht verletzt wird. Und unterhalb von <strong>1,1920</strong> dürften viele Euro-Bullen bzw. Dollar-Bären ins Grübeln kommen.</span></p>
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<p style="text-align: center;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Dies ist die letzte Ausgabe von <em>Dollar am Morgen </em>für das Jahr 2020. Wir melden uns am 7. Januar 2021 zurück und wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr!</strong></span></p>
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<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><a href="#_ftnref1" name="_ftn1"><span style="color: #000000;"><strong>[1]</strong></span></a> Das ist der Saldo, der sich aus denjenigen Fondsmanagern ergibt, die angaben, in Anleihen untergewichtet zu sein, abzüglich derer, die dies nicht waren.  </span></p>
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		<title>Gewöhnt an gute und an schlechte Nachrichten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2020 05:40:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[BofA Fondsmanager-Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Gewöhnung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Devisenhändler haben es derzeit, zumindest was die Relation des Euro zum Dollar angeht, mit ausgesprochen ruhigen Zeiten zu tun. Obwohl wir gestern zumindest bis zum europäischen Handelsschluss den fünften Tagesgewinn in Folge registrieren konnten. Allerdings waren die einzelnen Gewinne winzig und machen in summa nicht einmal 100 Stellen aus. Ein signifikanter Ausbruch aus der Seitwärtsentwicklung scheint sich also nicht anbahnen zu wollen. Immerhin bleibt die Gemeinschaftswährung ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1</strong><strong>845)</strong>             Devisenhändler haben es derzeit, zumindest was die Relation des Euro zum Dollar angeht, mit ausgesprochen ruhigen Zeiten zu tun. Obwohl wir gestern zumindest bis zum europäischen Handelsschluss den fünften Tagesgewinn in Folge registrieren konnten. Allerdings waren die einzelnen Gewinne winzig und machen in summa nicht einmal 100 Stellen aus. Ein signifikanter Ausbruch aus der Seitwärtsentwicklung scheint sich also nicht anbahnen zu wollen. Immerhin bleibt die Gemeinschaftswährung stabil, solange sie sich oberhalb von <strong>1,1795</strong> bewegt.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-12766" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/11/19112020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/11/19112020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/11/19112020-96x300.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
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<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Gute Nachrichten ziehen nicht,</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Bei den Aktienmärkten konnte man gestern einen ähnlichen Eindruck gewinnen. Natürlich müssen die Akteure derzeit vor allem zwischen kurzfristig negativen Lockdown-Nachrichten und mittel- bis langfristig wirksamen positiven Entwicklungen bei der Eindämmung von Covid-19 abwägen. So wurde jetzt das Ergebnis einer abschließenden Analyse des von Biontech/Pfizer produzierten Impfstoffs publik: Dessen Wirksamkeit liegt nun offenbar sogar bei 95 Prozent der Behandelten, damit hat Biontech/Pfizer mit der Konkurrenz Moderna gleichgezogen. Unterschiede bei den Impfstoffen bestehen vor allem bei der Lagerfähigkeit. Außerdem bleiben Fragen hinsichtlich der Dauer des Impfschutzes offen, ganz zu schweigen von logistischen Problemen.</span></p>
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<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>…schlechte Nachrichten aber auch nicht</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Trotz der hoffnungsvollen Nachrichten macht sich unter Börsianern eine gewisse Ermüdung (Gewöhnungseffekt) breit. Auch hierzulande sind sie seit vergangenem Mittwoch nicht mehr wesentlich bullisher geworden, wie die jüngste Umfrage der Börse Frankfurt gestern ergab (vgl. mein Kommentar dazu <strong><a href="https://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/c1d5d912-728f-4e9e-80b1-aa2d6ca7b4f0" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #000000;">HIER</span></a></strong>). Aber Gewöhnungseffekte sind auch bereits seit einiger Zeit bei den negativen Nachrichten festzustellen. Mit dem Resultat, dass etwa der heimische DAX seit vergangenen Mittwoch gerade noch eine Handelsbandbreite von rund 2 Prozent produzierte.</span></p>
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<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Covid-19 bleibt größtes Extremrisiko</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber die Mehrheit der Befragten hierzulande bleibt optimistisch, ist aber längst nicht so euphorisch wie etwa die von der Bank of America kürzlich befragten Investoren. Zu dieser Umfrage gibt es noch einen erwähnenswerten Nachtrag, über den ich hier gestern nicht berichtet habe. Und zwar geht es um die Einschätzung der Extremrisiken. Obwohl die internationalen Fondsmanager zum Ende der Umfrage am 12. November bereits vom Durchbruch bei der Impfstoff-Entwicklung wussten, hat sich die Bewertung des Risikos von Covid-19 gegenüber Oktober nicht verringert, sondern sogar noch einmal deutlich erhöht!</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Über 40 Prozent der Befragten sehen in der Covid-19-Krise das größte Extremrisiko für die Märkte, gefolgt von einer Technologie-Blase, die jedoch nur von 20 Prozent der Befragten als größte Bedrohung angegeben wurde. Und auf Platz drei steht übrigens ein neuer Risiko-Kandidat, „civil unrest“ genannt, natürlich bezogen auf die USA. Unruhen in verschiedenen Ausprägungen, ob es sich nun um Aufmärsche von militanten Trump-Anhängern, Demonstrationen für mehr soziale Gerechtigkeit oder um Aufstände hungernder Arbeitslose handelt, denen weitere Hilfe versagt bleibt.</span></p>
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<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Warten auf neue bullishe Impulse</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Mit anderen Worten: Risiken werden von den Akteuren nicht wirklich verdrängt, aber sich gegen sie abzusichern – das hat vor allem die Erfahrung in den beiden Wochen nach den US-Wahlen gezeigt – scheint zu kostspielig zu sein. Und deswegen entsteht der Eindruck, dass viele Investoren nun auf ihren Long-Positionen im Aktienmarkt sitzen bleiben und auf neue Nachfrage warten. Das gleiche gilt übrigens diametral entgegengesetzt für die Anleihemärkte: Netto 50 Prozent der von der BofA befragten Fondsmanager gaben an, in dieser Anlageklasse untergewichtet zu sein. Ein Wert, der nach gängiger Lesart antizyklische Käufe rechtfertigen würde.</span></p>
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<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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