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	<title>Schweizer Franken Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
	<lastBuildDate>Tue, 03 Feb 2015 07:34:05 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Neuer Free Lunch der SNB?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Feb 2015 07:34:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Investmententscheidungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit einigen Tagen wird im Handel, aber auch in den Medien darüber spekuliert, ob die Schweizerische Nationalbank (SNB) wieder Fremdwährungen gegen Franken kauft, um dessen Aufwertung zu verhindern. Nun ist es nicht einmal drei Wochen her, dass die SNB, verbunden mit schweren Bewertungsverlusten ihrer Währungsreserven, die feste Untergrenze des Euro von 1,20 CHF aufgeben musste. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Tagen wird im Handel, aber auch in den Medien darüber spekuliert, ob die Schweizerische Nationalbank (SNB) wieder Fremdwährungen gegen Franken kauft, um dessen Aufwertung zu verhindern. Nun ist es nicht einmal drei Wochen her, dass die SNB, verbunden mit schweren Bewertungsverlusten ihrer Währungsreserven, die feste Untergrenze des Euro von 1,20 CHF aufgeben musste. Die Folge: Wer sich auf die Zentralbank verlassen oder sich gar auf ihre Seite geschlagen hatte, musste dies teuer bezahlen. Hatte bis dahin die Börsenweisheit gegolten, man solle sich mit seiner Position nie gegen die Zentralbank stellen, wurde plötzlich genau dieses Verhalten fürstlich belohnt.</p>
<p>Wenn nun die SNB tatsächlich – und die Indizien sprechen dafür – erneut und möglicherweise verdeckt interveniert haben sollte, ist das eine Sache. Zumal inoffizielle, also verdeckte Interventionen schon seit Jahrzehnten zum Arsenal der Wechselkurspolitik einer Zentralbank gehören. Im Gegensatz zur offenen Intervention, bei der die Zentralbank direkt mit den Kontrahenten handelt, tritt jene bei der verdeckten Intervention über eine dritte Adresse (die natürlich zum Stillschweigen verpflichtet ist) mit ihren Handelspartnern in Verbindung. Gerade das Beispiel der Bank von Japan und anderen Zentralbanken hat in früheren Zeiten immer wieder gezeigt, dass diese Art des Markteingriffs besonders beliebt ist, weil sie eine Notenbank weniger berechenbar macht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Interventionsband mit fatalen</strong> <strong>Folgen </strong></p>
<p>Umso mehr erstaunt es mich, dass schon wieder Gerüchte die Runde machen, die SNB hätte sich womöglich für eine Bandbreite zwischen 1,05 und 1,10 CHF entschieden, innerhalb derer sie mit Eurokäufen (bzw. Frankenverkäufen) stützenderweise zu operieren beabsichtige. Tatsächlich hat sich der Kurs während der vergangenen fünf Handelstage von der Parität wie von Geisterhand ziemlich exakt auf die Untergrenze dieser Zone hin bewegt. Mit anderen Worten: Der Euro hat in Folge von Käufen im Vergleich zum US-Dollar erheblich stärker, und zwar um satte fünf Prozent, zugelegt, getragen natürlich von der Hoffnung der Spekulanten, die SNB werde im Zweifel diese gekauften Euro eben zumindest mit 1,05 CHF ankaufen. Sollte sich dieses Gerücht bewahrheiten, würde die neue Strategie der SNB nicht nur einem neuerlichen <em>free lunch </em>für die betroffenen Devisenakteure gleichkommen. Vielmehr würde ein derartiges Verhalten die Währungsreserven der Zentralbank – und das zu einem möglicherweise unnötig künstlich hochgehaltenen Kurs – weiter aufblähen.</p>
<p>Bei allen anderen Finanzmarktteilnehmern würde man eine derartige Strategie als „verbilligen“ [des Einstandspreises] oder als „Hinzumischen“ zu einem bereits bestehenden (schal gewordenen) Engagement bezeichnen. Die Behavioral Finance spricht übrigens von einem so genannten <em>Sunk Cost Effect</em>, Finanzmarktstrategen liebevoll von einer „strategischen Position“.</p>
<p>Ich kenne übrigens keine einzige strategische Position, die jemals größere Gewinne gezeitigt hätte.</p>
<p>Sollte sich die Erwartung eines neuen Interventionsbandes bestätigen, fehlte eigentlich nur noch das Versprechen der SNB, notfalls erneut unbegrenzt ausländische Valuten aufzukaufen. Dabei ist das neue Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank, das angeblich die SNB dazu bewogen hatte, ihre Interventionsbereitschaft bei 1,20 CHF aufzugeben, noch nicht einmal in Gang gesetzt. Und sollte die SNB dann tatsächlich aus irgendwelchen Gründen ihr Versprechen nicht einhalten können, würde ein neuerlicher Kapitalfluss in Richtung des „sicheren Hafens“ Schweiz dafür sorgen, dass die Nationalbank weitere milliardenschwere Verluste bei ihren Währungsreserven zu verbuchen hätte.</p>
<p>Oder ist alles nur ein Bluff der Nationalbank, um weitere drohende Kapitalflüsse in die Schweiz abzuwehren? Die Akteure an den Finanzmärkten werden mit der Zeit auch das schonungslos testen. Und hoffentlich war dann alles nur ein Gerücht.</p>
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		<title>Mit Freund K. durch die Krise</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Sep 2012 05:40:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behavioral Living]]></category>
		<category><![CDATA[Euro-Schuldenkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrollbedürfnis]]></category>
		<category><![CDATA[mentale Kontoführung]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Franken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unlängst habe ich mich im Magazin Börse online über meinen Freund K. ausgelassen  und ihn als vorausschauenden Menschen bezeichnet. Denn er bereitet sich schon seit Jahren auf das Auseinanderbrechen der Eurozone vor, indem er in seinem Tresor Goldbarren und verschiedene ausländische Valuten mit Schwergewicht auf Schweizer Franken hortet. Ja, selbst gegen eine mögliche Lebensmittelknappheit, die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unlängst habe ich mich im <a href="http://www.boerse-online.de/maerkte/meinung/goldberg/:Perspektiven--Die-Krise-verlangt-viele-Opfer/641206.html"><span style="text-decoration: underline;">Magazin Börse online</span></a> über meinen Freund K. ausgelassen  und ihn als vorausschauenden Menschen bezeichnet. Denn er bereitet sich schon seit Jahren auf das Auseinanderbrechen der Eurozone vor, indem er in seinem Tresor Goldbarren und verschiedene ausländische Valuten mit Schwergewicht auf Schweizer Franken hortet.<span id="more-5049"></span> Ja, selbst gegen eine mögliche Lebensmittelknappheit, die aufgrund von Versorgungsengpässen bei einem plötzlichen Zerbrechen des Euros drohen könnte, ist K. gewappnet. Nun wartet mein Freund schon seit Jahren auf dem großen Zusammenbruch, weswegen es bei unserem jüngsten Treffen Rindsrouladen aus der Dose gab, die wegen des herannahenden Verfallsdatums gegessen werden mussten.</p>
<p>Als ich einem Kollegen besagte Kolumne zeigte, befand jener, dass meine Geschichte nicht eines gewissen schadenfreudigen Untertons entbehren würde. Wo doch mein Freund K. mit seinem Gold und seinen Schweizer-Franken-Beständen sicherlich zu den erfolgreichen Finanzmarktteilnehmern gehören würde. Gold notiere doch gegenüber dem Euro am Allzeithoch und auch der Franken wäre ohne die Interventionen der Nationalbank eigentlich noch viel fester als er es ohnehin schon ist  – da gibt es keine Fragen mehr. Nein, K. wäre gar nicht darauf angewiesen gewesen, seine vom Verderb bedrohten Lebensmittel schnellstens zu verbrauchen.</p>
<p>Wo er doch nur ein paar Fränkli gegen Euro hätte tauschen müssen, um sich mit dem Kursgewinn ein prächtiges Fünf Gang-Menü in einem schönen Drei-Sterne-Restaurant leisten zu können. Womöglich hätte er mich sogar zu diesem Festmahl eingeladen. Aber das hätte mein Freund nie gemacht. Nicht weil er geizig oder gar ein Freund von Entsagung ist. Sondern weil seine Gold- und Devisenreserven für den Notfall gedacht sind. „Und die rührt man nicht an“, versicherte mir K. erst kürzlich, egal wie stark sie im Kurs gestiegen seien.</p>
<p><strong>Zwischen Gewinn und Verzicht</strong></p>
<p>&#8222;Ja, aber wann wirst du denn dein Gold und deine Franken verkaufen, um die Gewinne zu realisieren?&#8220; fragte ich meinem Freund, genauso wie ich viele andere risikobewusste Bundesbürger hätte fragen können, die sich in ähnlicher Weise gegen den so genannten <em>worst case</em>, den schlimmsten anzunehmenden Unfall in der Eurozone seit Langem, abgesichert haben. &#8222;Nur, wenn die Euro-Krise mit Sicherheit ausgestanden ist&#8220; entgegnete K. Ich traute mich nicht zu fragen, woran man dies denn konkret festmachen könne. Zumal in einem solchen Fall der Goldpreis aber auch der Schweizer Franken womöglich schon längst und vielleicht sogar massiv an Wert verloren haben könnten. Denn in einer scheinbar sicheren Welt braucht man keine Versicherung mehr in Form von Gold und ausländischen Valuten. Und so bleibt für K. ein Dilemma: Gewinne in der Krise (am besten am Höhepunkt) realisieren oder darauf verzichten.</p>
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		<title>Verdeckte Interventionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 08:36:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Bericht des japanischen Finanzministeriums hat es heute ans Licht gebracht: Die Bank von Japan (BoJ) hat im vergangenen Jahr im Anschluss an ihre große Intervention vom 31. Oktober zur Schwächung des Yen an den folgenden vier Novembertagen zusätzliche Dollarkäufe durchgeführt. Im Gegensatz zur 8,07 Billionen Yen (mehr als 100 Mrd. USD!) schweren Erstintervention, wurden [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Bericht des japanischen Finanzministeriums hat es heute ans Licht gebracht: Die Bank von Japan (BoJ) hat im vergangenen Jahr im Anschluss an ihre große Intervention vom 31. Oktober zur Schwächung des Yen an den folgenden vier Novembertagen zusätzliche Dollarkäufe durchgeführt. <span id="more-3185"></span>Im Gegensatz zur 8,07 Billionen Yen (mehr als 100 Mrd. USD!) schweren Erstintervention, wurden zusätzlich 1,02 Billionen JPY (ca. 13 Mrd. USD) verkauft. Und zwar nicht offen, sondern verdeckt – ein Umstand, der vielleicht von einigen Marktteilnehmern als Überraschung wahrgenommen worden sein mag.</p>
<p>Tatsächlich handelt es sich um eine Strategie, die schon seit Jahrzehnten zum Arsenal der Wechselkurspolitik einer Zentralbank gehört. Im Gegensatz zur offenen Intervention, bei der die Zentralbank direkt mit ihrem Kontrahenten handelt, tritt jene bei der verdeckten Interventionen über eine dritte Adresse  (die natürlich zum Stillschweigen verpflichtet ist) mit ihren Handelspartnern in Verbindung. Wer die Bank von Japan und andere Zentralbanken aus früheren Jahren kennt, dürfte wissen, dass diese Art des Markteingriffs besonders beliebt ist, weil sie eine Notenbank weniger berechenbar macht.</p>
<p>Auch wenn mancherorts heute Früh darüber spekuliert wurde, die Zentralbank habe verdeckt Dollar gegen Yen gekauft, um das US-Finanzministerium wegen mangelnder Absprache nicht zu brüskieren, dürfte der Grund ein anderer gewesen sein. Denn nach der massiven Intervention vom 31. Oktober 2011, im Rahmen derer der Dollar immerhin um rund 4 JPY gestiegen war, hätte es schlecht ausgesehen, wenn die BoJ gegen den im weiteren Verlauf wieder zurückfallenden Greenback offiziell agiert hätte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.blognition.de/wp-content/uploads/2012/02/Intervention3.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-medium wp-image-3189" title="Intervention" src="http://www.blognition.de/wp-content/uploads/2012/02/Intervention3-300x215.png" alt="" width="300" height="215" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>So hat sie es immerhin geschafft, dass sich der Dollar zwar nicht nachhaltig gegenüber dem Yen erholen konnte, aber immerhin drei Monate lang kein neues historisches Tief markieren musste.</p>
<p>Wenn man dagegen die Politik der Schweizer Nationalbank (SNB) betrachtet, bildet sie ein strategisches Gegenstück zur BoJ und lädt so geradezu zur Spekulation ein. Auch die SNB muss sich gegen eine starke Binnenwährung wehren und führte hierzu eine feste Untergrenze des Euro im Verhältnis zum Schweizer Franken ein, die sie bereit ist, mit allen Mitteln zu verteidigen. Doch ein Kursboden, der quasi garantiert wird, bildet für Euro-Käufer ein überschaubares Risikolimit. „Macht doch nichts!“, werden sogleich einige einwenden. Das sei doch gute Spekulation, weil sie dem Ziel der SNB hilft, hört man dann. Das stimmt, solange die Zentralbank zu ihrem Versprechen steht, notfalls unbegrenzt ausländische Valuten aufzukaufen. Sollte sie jenes aus irgendwelchen Gründen doch nicht einhalten können – man denke etwa nur an ein technisches Problem – hätte sie nicht nur mit einem Kapitalfluss in Richtung des sicheren Hafens „Schweiz“, sondern auch noch mit milliardenschweren Euro-Schieflagen zu kämpfen, die dann eilends glattgestellt werden müssten. Ein Problem, das die Bank von Japan nicht in gleichem Ausmaß kennen dürfte, weil sie den Yen-Händlern durch ihre geschickte, manchmal schwer durchschaubare Interventionspolitik nicht zum Mitmachen animiert. Weil sie keine begrenzten Verluste garantiert.</p>
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		<title>Schweizer Franken, eine Geschichte zwischen Hoffnung und Angst – oder: Was Sie möglicherweise im vergangenen Monat verpasst haben könnten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 07:56:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behavioral Living]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist schon erstaunlich, wie stark der Schweizer Franken derzeit die Gemüter bewegt. Vor allen Dingen diejenigen, die sich von Berufs wegen mit dem Wechselkurs auseinandersetzen müssen, diskutieren die zukünftige Entwicklung des Franken durchaus kontrovers. Erinnern wir uns: Vor nicht ganz fünf Monaten hatte die Nationalbank beschlossen, den Franken gegenüber dem Euro nicht mehr über [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist schon erstaunlich, wie stark der Schweizer Franken derzeit die Gemüter bewegt. Vor allen Dingen diejenigen, die sich von Berufs wegen mit dem Wechselkurs auseinandersetzen müssen, diskutieren die zukünftige Entwicklung des Franken durchaus kontrovers. Erinnern wir uns: Vor nicht ganz fünf Monaten <span id="more-3180"></span>hatte die Nationalbank beschlossen, den Franken gegenüber dem Euro nicht mehr über 1,20 steigen zu lassen. Und das mit der Bereitschaft verknüpft, im Zweifel Fremdwährungen in unbegrenztem Maße aufkaufen zu wollen.</p>
<p>Inzwischen ist der Euro gegenüber anderen Valuten zuletzt sogar gestiegen. Nicht so im Verhältnis zum Schweizer Franken, wo er sich entgegen dem allgemeinen Euro-Trend während der vergangenen zehn Wochen peu à peu abgeschwächt hat. Mittlerweile hat die Distanz zum Interventionsniveau vorübergehend weniger als 40 Pips betragen. Da muss man sich schon fragen, wer bereit ist, auf diesem Niveau noch Euros zu verkaufen bzw. Franken zu kaufen.</p>
<p>Offen gesagt, interessiert es mich nicht, ob die Nationalbank demnächst aggressiv, sprich: aktiv oder passiv intervenieren und bei 1,20 CHF pro Euro die Hand aufhalten wird, um ihr Versprechen einzulösen. Prinzipiell gehe ich jedoch davon aus, dass verdeckte und überraschende Interventionen  erfolgreicher sind, als wenn ein bestimmtes Kursniveau zur Verteidigung ausgerufen wird. Aber nun hat sich die Nationalbank auf 1,20 CHF festgelegt und muss damit zurechtkommen. Nicht weil etwa törichte Spekulanten die SNB herausfordern und auf Teufel komm raus Euros gegen Schweizer Franken verkaufen würden. Nein, mir machen vielmehr die Akteure Sorge, die – mit Verlass auf das Versprechen der Notenbank – im großen Stile Euro gekauft haben, in der Hoffnung, die Schweizer würden es nicht bei warmen Worten belassen, sondern durch massive Interventionen den Wechselkurs nach oben treiben. Ja, zwischendurch machte immer wieder das hoffnungsvolle Gerücht die Runde, die SNB könnte ihren Interventionsboden gar auf 1,25 oder 1,30 CHF anheben. Mit der Folge, dass all die großen spekulativ aufgebauten Euro-Long-Positionen mit garantierten Gewinn hätten glatt gestellt werden können. Aber davon spricht jetzt vorsichtshalber niemand mehr.</p>
<p>Ich habe mich immer gefragt, warum die SNB so etwas tun sollte, wo sich doch ihr Commitment durch ein erhöhtes Kaufgebot drastisch erhöht hätte. Mehr noch, hätte sie den Marktteilnehmern einen Gewinn frei Haus geliefert, der ihr (in Form eines günstigeren Interventionskurses)  eigentlich selbst zugestanden hätte. Am Ende hätte sich die Nationalbank womöglich fragen lassen müssen, warum um alles in der Welt, sie denn so viel für die Deckelung des Franken hätte bezahlen wollen. Wo doch massive Interventionen ab einem gewissen Volumen auch eine Gefahr für die schweizerische Volkswirtschaft darstellen können.</p>
<p>Die derzeitige Diskussion zeigt aber auch, dass die Akteure sich anscheinend nicht mehr so ganz sicher sind, ob man sich auf die SNB tatsächlich zu 100 Prozent verlassen könne. Ansonsten würden wohl nicht so viele gut gemeinte Ratschläge für die Nationalbank derzeit die Runde machen. Etwa auch die ganz banale Frage, wie denn die SNB außerhalb der europäischen Geschäftszeiten ihren Kurs verteidigen kann. Interessanterweise war auch unser Blog <a href="http://www.blognition.de/wirtschaft/schweizer-bluff" target="_blank">&#8222;Schweizer Bluff&#8220;</a> der meistgelesene des Monats Januar. An zweiter Stelle, kaum minder interessant, lag der kritische Beitrag zum Verhalten der Ratingagenturen <a href="http://www.blognition.de/markte/cui-bono" target="_blank">&#8222;Cui bono?“</a>. Auch unsere Rubrik „Jenseits von Gut und Böse“ hat es mit dem Beitrag<a href="http://www.blognition.de/behavioral-livin/jenseits-von-gut-und-bose-in-der-shoppingfalle" target="_blank"> &#8222;in der Shoppingfalle&#8220;</a> wieder einmal unter die ersten drei des Monats geschafft.</p>
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		<title>Nein, es wird nicht getrickst!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 12:23:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nun hat der Bundestag also die Ausweitung des Euro-Rettungsfonds ESFS beschlossen, wobei die Stimmen der Regierungskoalition alleine schon für eine einfache Mehrheit ausgereicht haben. Trotz einiger Abweichler. Wenn man bedenkt, dass sich Finanzminister Wolfgang Schäuble vehement gegen den Vorwurf verwahrte, der erweiterte Rettungsfonds könne nach dem Bundestagsbeschluss womöglich hintenherum über Finanzhebel aufgestockt werden, muss man [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nun hat der Bundestag also die Ausweitung des Euro-Rettungsfonds ESFS beschlossen, wobei die Stimmen der Regierungskoalition alleine schon für eine einfache Mehrheit ausgereicht haben. Trotz einiger Abweichler. Wenn man bedenkt, dass sich Finanzminister Wolfgang Schäuble vehement gegen den Vorwurf verwahrte,<span id="more-2573"></span> der erweiterte Rettungsfonds könne nach dem Bundestagsbeschluss womöglich hintenherum über Finanzhebel aufgestockt werden, muss man sich allerdings schon ein bisschen wundern, dass die Aktienmärkte darauf so gut wie gar nicht reagiert haben. Denn ein Großteil der bisherigen DAX-Erholungsrallye wurde von den Akteuren mit einer Hoffnung auf eine massive Ausweitung des ESFS-Schirmes auf möglicherweise 2000 Milliarden Euro oder noch mehr verbunden. Oder rechnen die Akteure insgeheim, dass sich eine derartige Aufblähung des Schirms am Ende doch noch in irgendeiner Form durchsetzen lässt, zumal man den Eindruck bekommen muss, der Ursprung dieser Idee stamme aus den USA?</p>
<p>Was die Akteure am Aktienmarkt aber auch den Handel der wichtigsten Währungen zurzeit – mit einem Hinweis auf den Schweizer Franken – tatsächlich bewegt, erfahren Sie im heutigen Interview des <a href="http://www.daf.fm/video/das-kalte-wasser-ist-momentan-500-punkte-tief-50148094-DE0008469008.html" target="_blank">Deutschen Anlegerfernsehens (DAF)</a>, wo ich heute zu Gast bei Melanie Kösser sein durfte.</p>
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		<title>Geiselnahme in der Kammer des Schreckens</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Sep 2011 08:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vorgestern schrieb ich über Horrorszenarien, die derzeit vor allem im Internet die Runde machen. Und das in vielfältiger Form und oftmals nur kopiert. Doch viele Menschen tendieren nun einmal dazu, Kopien nicht als Kopie, sondern als Bestätigung einer anderen Meinung wahrzunehmen. Dies mag auch den gegenwärtigen Gold-Boom und die bizarre Situation erklären, dass sich manche [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/geiselnahme-in-der-kammer-des-schreckens/">Geiselnahme in der Kammer des Schreckens</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vorgestern schrieb ich über <a href="http://www.blognition.de/markte/willkommen-in-der-kammer-des-schreckens" target="_blank">Horrorszenarien</a>, die derzeit vor allem im Internet die Runde machen. Und das in vielfältiger Form und oftmals nur kopiert. Doch viele Menschen tendieren <span id="more-2496"></span>nun einmal dazu, Kopien nicht als Kopie, sondern als Bestätigung einer anderen Meinung wahrzunehmen. Dies mag auch den gegenwärtigen Gold-Boom und die bizarre Situation erklären, dass sich manche Investoren fast schon eine Katastrophe herbeisehnen, nur damit sie mit ihrem Gold-Engagement richtig liegen. Wer aber ist der Gewinner, wenn es etwa zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen käme? Wer profitiert denn von solchen beängstigenden emotionalen Zuständen und von wirtschaftlicher Unsicherheit? Ganz zu schweigen von der möglichen Bedrohung für Leib und Leben in Zeiten derartiger Unruhe. Ist man ein Gewinner, wenn der Staat irgendwann Goldbesitz verbieten sollte?</p>
<p>Szenarien, seien sie nun positiv oder negativ, sind für die menschliche Psyche von großer Bedeutung: Sie verstärken das Selbstvertrauen in unsere vermeintliche Fähigkeit, die Zukunft vorhersagen zu können. Andererseits geben sie uns das Gefühl, eine unsichere Zukunft – auch wenn sie noch so schlecht sein sollte – kontrollieren zu können. Dummerweise ist dieses Vertrauen nicht immer angebracht. Man nehme nur einmal den Schweizer Franken, der neben Gold ebenfalls als sicherer Hafen für Geldanlagen gilt und zeitweise sogar eine bessere Performance hingelegt hatte als das gelbe Edelmetall. Bis die Schweizer Nationalbank (SNB) beschloss, der Aufwertung des Franken einen Riegel vorzuschieben, und verkündete, sie werde notfalls in unbegrenztem Umfang ausländische Devisen aufkaufen.</p>
<p>Doch dürfte diese Strategie nicht ohne negative Folgen für die Schweizer Wirtschaft und letztlich den Franken bleiben. Man denke nur an eine etwaige Hyperinflation samt deren Folgen. Am Ende hat die SNB damit die eigene Volkswirtschaft als Geisel genommen und den internationalen Investoren gedroht, sie würden die Geisel umbringen und damit auch den sicheren Hafen „Schweiz“ zerstören, wenn sie sich nicht zurückzögen. Ich frage mich, wie viele notorische Schwarzseher, die ja schon immer alles hatten kommen sehen, jemals auf ein derartiges Szenario gekommen wären.</p>
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		<title>Free lunch fatal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 06:01:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Japan und die Schweiz leiden momentan unter hohen Kapitalzuflüssen, so dass ihre Währungen während der vergangenen 18 Monate deutlich aufgewertet haben. Interessanterweise wird von Kommentatoren gerade der Anstieg des Schweizer Franken gegenüber dem Euro als Indiz für eine Kapitalflucht vor den Problemen in der Eurozone hervorgehoben, wobei tunlichst übersehen wird, dass auch der Dollar seit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Japan und die Schweiz leiden momentan unter hohen Kapitalzuflüssen, so dass ihre Währungen während der vergangenen 18 Monate deutlich aufgewertet haben. Interessanterweise wird von Kommentatoren gerade der Anstieg des Schweizer Franken gegenüber dem Euro als Indiz für eine Kapitalflucht <span id="more-2300"></span>vor den Problemen in der Eurozone hervorgehoben, wobei tunlichst übersehen wird, dass auch der Dollar seit Anfang 2010 praktisch gleichermaßen gegenüber dem Franken abgewertet hat. Franken und Yen sind so stark geworden, dass die Zentralbanken der Schweiz (SNB) und Japans (BoJ) einem weiteren Anstieg ihrer Valuten durch massive Interventionen begegnen möchten. Beide jeweils mit ganz unterschiedlichen Strategien.</p>
<p>So hat die Schweizer Nationalbank durchblicken lassen, dass sie beabsichtigt, ihre Währung zumindest für eine Zeit lang an den Euro binden zu wollen. Entweder zu einem festen Kurs oder per Festlegung einer Wertobergrenze. In beiden Fällen müsste diese Bindung über Interventionen verteidigt werden. Allein schon die Ankündigung, dass der Vizepräsident der Nationalbank eine vorübergehende Kopplung des Franken an den Euro für denkbar halte<a title="" href="http://www.blognition.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/paste/pasteword.htm?ver=342-20110630#_ftn1">[1]</a>, führte innerhalb von nur drei Tagen zu einem mehr als zehnprozentigen Kurssturz des Franken gegenüber Dollar und Euro. Wir erinnern uns: Letzterer wurde zutiefst bei 1,0075 gehandelt und zog sogar bis auf zuhöchst 1,1545 an.  Ein Preis von 1,1500 wurde von vielen Händlern als möglicher fester Wechselkurs der SNB genannt. Viele Kommentatoren beklatschen diese Marktreaktion bereits als ersten Erfolg der Zentralbank.</p>
<p>Dabei scheint offenbar vielen Analysten nicht klar zu sein, dass mit dieser plötzlichen Abschwächung des Franken keineswegs dem Kapitalstrom aus Europa langfristig Paroli geboten wird. Vielmehr dürften ganz einfach viele Devisenhändler in Aussicht auf einen festen Wechselkurs versuchen, Kapital aus der Ankündigung der SNB zuschlagen: Sie kauften Euro (bzw. US-Dollar) gegen Schweizer Franken, um sie später zu einem garantierten Kurs an die Notenbank weiterzugeben, wenn selbige mit einer Untergrenze für den Euro ernst machen sollte. Die Folge: Der Euro gewann nicht nur deutlich an Wert, sondern steht wahrscheinlich als hohe Position in manchem Händlerbuch.</p>
<p>Während die einen die SNB loben, weil endlich einmal etwas gegen den wirtschaftlich bedrohlich hohen Wert des Franken unternommen werde, freuen sich die jüngsten Euro Käufer, wenn ihnen die Nationalbank demnächst durch die Fixierung ihres Wechselkurses einen Gewinn frei Haus beschert – eine Subvention, über die sich übrigens auch Kapitalflüchtlinge freuen werden.</p>
<p>Die Nationalbank ist bereits mit ihrer verbalen Intervention ein hohes psychisches Commitment eingegangen. Sollte sie ihre Ankündigung nicht wahr machen, würde sie von vielen Marktteilnehmern als unglaubwürdig eingestuft. Vor allen Dingen von denjenigen, die im Vertrauen auf einen festen Wechselkurs mit einem <em>free lunch</em> gerechnet hatten. Die Folge: Bereits eingegangene Euro-Positionen müssten wieder verkauft werden, was eventuell sogar eine Panik auslösen könnte. Bindet die SNB indes tatsächlich den Franken an den Euro, wäre sie für alle Akteure berechenbar, wobei es fraglich bleiben dürfte, ob die Nationalbank ohne Hilfe anderer Zentralbanken ihre Strategie langfristig aufrechterhalten können wird. Vielleicht hätte man einmal mit den Kollegen der japanischen Zentralbank sprechen sollen, deren Erfahrung in punkto Intervention auf eine lange Historie zurückblicken kann. Am vergangenen Donnerstag hat es übrigens der japanische Finanzminister Yoshihiko Noda, dem der hohe Wechselkurs des Yen auch nicht gefallen dürfte, auf den Punkt gebracht: Deviseninterventionen können einen mittelfristigem Trend nicht umkehren, stellte er unmissverständlich klar. Außerdem, was noch viel wichtiger ist: Interventionen müssen den Markt überraschen, so Noda. Womit er vollkommen Recht hat. Ansonsten treten wie im Fall der Schweiz Trittbrettfahrer auf den Plan, die bei der Lösung eines Wechselkursproblems mitverdienen möchten.</p>
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<p><a title="" href="http://www.blognition.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/paste/pasteword.htm?ver=342-20110630#_ftnref1">[1]</a><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Calibri;"> Vgl. FTD Mobil vom 11.8.2011</span></span></p>
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		<title>Es gibt nur ein Kaufargument für Aktien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 10:57:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Investmententscheidungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Sentiment]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Woche ist noch nicht beendet und der DAX gerät schon wieder unter Druck. Vermutlich aber nicht, weil einige mittelfristig orientierte Investoren spätestens gestern Vormittag ihre bullishen Engagements wieder aufgelöst haben. Natürlich muss man bedenken, dass es nicht gerade viele Kaufargumente für deutsche Aktien gibt. Welches übrig bleibt, das verrate ich Ihnen im heutigen n-tv-Interview [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Woche ist noch nicht beendet und der DAX gerät schon wieder unter Druck. Vermutlich aber nicht, weil einige mittelfristig orientierte Investoren spätestens gestern Vormittag <span id="more-2285"></span>ihre bullishen Engagements wieder aufgelöst haben. Natürlich muss man bedenken, dass es nicht gerade viele Kaufargumente für deutsche Aktien gibt. Welches übrig bleibt, das verrate ich Ihnen im heutigen <a href="http://www.teleboerse.de/mediathek/mediathek_videos/teleboerse/Teleboerse-von-11-15-Uhr-article2995906.html" target="_blank">n-tv-Interview</a> (etwa ab 11:19 Uhr), das Frank Meyer mit mir geführt hat.</p>
<p>Mit dem Ergebnis des Pariser Treffens von Angela Merkel und Nicolas Sarkozy beschäftigen sich die Fragen, die Eva Kühnen von <a href="http://link.reuters.com/cym33s" target="_blank">Reuters Insider </a>mir zuvor gestellt hatte. Und zwar mit dem Schwerpunkt auf die geplanten Finanztransaktionssteuer, der ich mit sehr viel Skepsis begegne, weil sie zwar die Bürger beruhigt, die Finanzmärkte aber möglicherweise gefährlich beeinflusst.</p>
<p>Das Problem der SNB mit dem Schweizer Franken, mit Eurobonds und die Marktstimmung hat Melanie Kösser im <a href="http://www.daf.fm/video/schweizer-notenbank-hat-sich-die-flexibilitaet-genommen-50146981-DE0008469008.html" target="_blank">DAF</a> mit mir erörtert.</p>
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