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	<title>Schadenfreude Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Neues von den Superreichen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2014 07:26:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behavioral Living]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meistens komme ich während meines Trainings im Sportstudio zum Fernsehen. So auch am letzten Wochenende geschehen, als ich, sozusagen „alternativlos“, wieder einmal beim Magazin „n-tv Deluxe – Alles was Spaß macht“ hängenblieb. Fast ist es schon ein running gag, wenn die Moderatorin des Magazins, Jennifer Knäble, ihre, sagen wir diskret, handverlesene Zielgruppe mit „Hallo, liebe [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Meistens komme ich während meines Trainings im Sportstudio zum Fernsehen. So auch am letzten Wochenende geschehen, als ich, sozusagen „alternativlos“, wieder einmal beim Magazin „n-tv Deluxe – Alles was Spaß macht“ hängenblieb. Fast ist es schon ein running gag, wenn die Moderatorin des Magazins, Jennifer Knäble, ihre, sagen wir diskret, handverlesene Zielgruppe mit „Hallo, liebe Milliardäre“ begrüßt. Nachdem ich erst vor kurzem eine ähnliche Sendung gesehen hatte, wurde mir jetzt klar: Das neuste Statussymbol ist eine eigene Insel. Vorgestellt wurde dem unbefangenen Zuschauer der Luxus-Concierge Doug Turner, der den Superreichen der Welt so ziemlich alles besorgt. Ja, Doug hat natürlich beste Verbindungen zu einem Aerotoys Store, bei dem man einen Mega-Privatjet für 6000 US-Dollar die Stunde mieten kann. Oder darf‘s die private Insel sein, natürlich mit dem „Rundum-sorglos-Paket“?</p>
<p>Und Doug selbst? Der guckt sich mal ganz schnell ein neues Eigenheim an und entscheidet dann („Ich nehm‘ die Hütte“) ganz spontan, die Immobilie im Vorbeigehen zu erwerben, weil er selbst mittlerweile zum Multimillionär mutiert ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sozialer Vergleich</strong></p>
<p>Muss man da neidisch werden? Ich selbst habe mich schon oft mit diesem wenig sympathischen Gefühl beschäftigt. Denn es handelt sich ja immerhin um eine ziemlich schmerzhafte Regung, die einen Menschen überkommt, wenn er erkennen muss, dass ein anderer etwas hat – eine Sache, eine Eigenschaft oder einen Status –, was er selbst für erstrebenswert hält, aber eben nicht besitzt. Immerhin zählt Neid zu den sieben Todsünden. Aber im Verlauf dieser Fernsehsendung wollte bei mir ein solches Gefühl nicht aufkommen. Ob es daran lag, dass ich mich bereits eine Dreiviertelstunde auf meinem Sportgerät derart verausgabt hatte, dass die Glücksgefühle woanders her kamen?</p>
<p>Dann fiel mir aber wieder ein, dass eine wichtige Voraussetzung für das Entstehen von Neid der soziale Vergleich (vgl. <span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.joachim-goldberg.com/neidgesellschaft-und-schwarzgeldgauner/"><strong>hier</strong></a></span>) ist. Je näher sich Menschen stehen, desto größer wird die Gefahr von Neid. Und deswegen beneidet man viel eher Nachbarn, Bekannte, Freunde oder Verwandte oder vielleicht sogar die eigenen Geschwister als den Superreichen, der in einer ganz anderen Liga spielt. Und dann sah ich ihn wieder, diesen Doug, wie er dieses Mal auf einer Yacht an den Prachtvillen vorbeifuhr. Hier die Behausung von Nick Nolte, die immerhin 12 Millionen US-Dollar gekostet haben soll. „Aber es geht noch fetter“, verkündete die Stimme aus dem Off verheißungsvoll. Und dann kam es, das Herrenhaus auf 3000 Quadratmetern, das für 40 Millionen Dollar zum Verkauf angeboten wurde. Mit dem eigentlich unwichtigen Hinweis, der Besitzer sei blind. Oder sollte da dem TV-Zuseher vermittelt werden, dass Geld eben doch nicht alles ist? Mir ging sofort durch den Kopf, dass wer nicht neidisch ist, glücklicherweise auch nicht schadenfroh sein kann. Und deswegen fand ich das nicht nach echtem Mitgefühl klingende „Ja, das ist natürlich traurig“, ebenfalls aus dem Off gesprochen, unsensibel und so deplatziert, dass ich die Fernbedienung ergriff, den Off-Schalter drückte und mich fortan, ohne TV-Berieselung, ganz und gar auf mein Training konzentrierte.</p>
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		<title>Jahresbilanz 2013 und: Was Sie im vierten Quartal möglicherweise verpasst haben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Dec 2013 08:03:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
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		<category><![CDATA[Fed]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während mancherorts schon die Händlerbücher geschlossen werden, ist es für uns wieder einmal an der Zeit über das fast abgelaufene Börsenjahr 2013 Bilanz zu ziehen. Ein Jahr, das in erster Linie von Entwicklungen aus den USA und den Interventionen der Fed gekennzeichnet war. Die Eurokrise beziehungsweise Probleme der Eurozone spielten zumindest für die Aktienkurse über [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Während mancherorts schon die Händlerbücher geschlossen werden, ist es für uns wieder einmal an der Zeit über das fast abgelaufene Börsenjahr 2013 Bilanz zu ziehen. Ein Jahr, das in erster Linie von Entwicklungen aus den USA und den Interventionen der Fed gekennzeichnet war. Die Eurokrise <span id="more-6787"></span>beziehungsweise Probleme der Eurozone spielten zumindest für die Aktienkurse über weite Strecken nur noch eine untergeordnete Rolle. Hier sorgten insbesondere die Wahlen in Deutschland dafür, dass die Finanzmarktkrise durch frühzeitige „Weichenstellungen“ in den Hintergrund trat.</p>
<p>Ganz anders die USA, wo die massiven quantitativen Lockerungsprogramme der Notenbank letztlich für eine anhaltende Aktien-Hausse dies- und jenseits des Atlantiks sorgten. Was kaum jemand nach dem bereits erfolgreichen Aktienjahr 2012 für möglich gehalten hatte – etwa einen weiteren Anstieg des S&amp;P 500 von knapp 30 und des DAX von mehr als 22 Prozent – sollte tatsächlich eintreten. Dies und andere Geschichten aus der Börsenchronik haben uns deswegen wieder mal dazu bewogen, bei <a href="http://news.wgzbank.de/go/1/VS8M0ZI-VS42NR6-PJ53OPI-MTA9Y6.html">WGZ cognitrend TV</a> einen Rückblick sowie eine kleine Vorschau für das Börsenjahr 2014 zu wagen.</p>
<p>An dieser Stelle möchten wir aber auch auf die meistgelesenen Artikel des vierten Quartals unter blognition.de hinweisen. Obwohl erst vor kurzem geschehen, ist der Ausrutscher von Waldemar Hartmann in der TV Show „Wer wird Millionär?“ glücklicherweise recht schnell in Vergessenheit geraten. Nicht aber das Thema Schadenfreude, das sich bei unseren Lesern immer wieder recht großer Beliebtheit erfreut, weswegen unser Beitrag <a href="http://www.blognition.de/blog/behavioral-livin/peinlicher-patzer/"><i>Peinlicher Patzer</i></a> Platz drei unserer internen Hitliste belegte. Mehr Interesse zogen allerdings zwei andere Beiträge auf sich, die beide mit dem DAX zu tun hatten. Dabei landete <a href="http://www.blognition.de/blog/markte/letzter-aufruf-vor-dem-abheben/"><i>Letzter Aufruf vor dem Abheben?</i></a><i> </i>auf Platz zwei, als es um die Frage ging, ob man kurz vor dem Allzeithoch noch Aktien kaufen solle. Der meistgelesene Blogbeitrag verdankte seine Position sicherlich auch dem etwas reißerischen Titel <a href="http://www.blognition.de/blog/markte/na-endlich-brennt-es/"><i>Na endlich (brennt es)!</i></a> – er handelte von der ersten ernsthaften Korrektur des DAX im laufenden Quartal.</p>
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		<title>Peinlicher Patzer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2013 09:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behavioral Living]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unlängst widerfuhr mir ein Missgeschick. Ich stand morgens in aller Frühe vor dem Garderobenspiegel und sah mich außerstande, etwas zu tun, was ich normalerweise jeden Morgen automatisch erledige: Plötzlich war es mir unmöglich, meine Krawatte zu binden. Es ging einfach nicht. Ich überlegte und überlegte. Ohne Erfolg. Alles schien vergessen – ich hatte schlichtweg einen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unlängst widerfuhr mir ein Missgeschick. Ich stand morgens in aller Frühe vor dem Garderobenspiegel und sah mich außerstande, etwas zu tun, was ich normalerweise jeden Morgen automatisch erledige: Plötzlich war es mir unmöglich, meine Krawatte zu binden. Es ging einfach nicht. <span id="more-6718"></span>Ich überlegte und überlegte. Ohne Erfolg. Alles schien vergessen – ich hatte schlichtweg einen Blackout. Schließlich nahm ich eine kalte Dusche, und mit einem Male funktionierte die Routine wieder. Zum Glück hat das niemand gesehen, dachte ich mir. Außerdem gelte ich ja auch nicht als Experte im Krawattenbinden. Und peinlich wird so etwas sowieso erst, wenn andere einem bei einem solchen Aussetzer zusehen.</p>
<p>So oder so ähnlich muss es dem Sportmoderator und Fußball-Experten Waldemar Hartmann gegangen sein, als er als Telefonjoker bei der TV-Fernsehsendung „Wer wird Millionär?“ die falsche Antwort gab. Ganz Fußball-Deutschland wusste, welches von vier Ländern noch nie eine Weltmeisterschaft im eigenen Lande gewonnen hatte. Nur er, der Experte, wusste es nicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Fairness ist nicht gleich Fairness</b></p>
<p>Bei „Wer wird Millionär?“ haben aber auch schon andere selbst bei leichten Fragen einen Blackout gehabt. So wurde zum Beispiel vor einigen Jahren im französischen Fernsehen gefragt, welcher der vier Himmelskörper Venus, Mars, Mond oder Sonne um die Erde kreisen würde. Und weil der Kandidat damals nicht weiter wusste, sollte das fachkundige Publikum per Knopfdruck die richtige Antwort geben. Aber wie eine Aufzeichnung der TV-Sendung<a href="http://www.myvideo.de/watch/2077020/In_Frankreich_dreht_sich_die_Sonne_um_die_Erde"><span style="text-decoration: underline;"> (hier)</span> </a>zeigt, müsste man eigentlich bei erstem Hinsehen am Verstand des Publikums zweifeln, das sich mit großer Mehrheit für „Sonne“ entschied. Oder hatten einige womöglich absichtlich auf den falschen Knopf gedrückt hat, nach dem Motto: „Wenn der noch nicht einmal eine so leichte Frage beantworten kann, hat er es im Zweifel auch nicht verdient, eine Million Euro mit nach Hause zu nehmen.“ Das nennt man dann Sinn für Gerechtigkeit.</p>
<p>Aber bei Waldemar Hartmann scheint es nicht um Fairness zu gehen, war mein Eindruck, als ich die vielen hämischen Kommentare im Internet zu seinem Lapsus las. Von Mitgefühl kaum eine Spur. Nein, einem Experten darf so etwas nicht passieren, war der Tenor. Vor allem unter dem Deckmantel der Anonymität im Internet ist offenbar alles erlaubt: Hohn, Verachtung und vor allem Schadenfreude. Schadenfreude, die als „Schwester“ des Neids normalerweise dort entsteht, wo man sich mit anderen Menschen vergleichen kann. Also unter Nachbarn, Freunden und Verwandten. Und Waldemar Hartmann? Der mag den meisten vielleicht volkstümlich nah vorkommen, aber als Experte und Sportkommentator wird er mehr bewundert als beneidet und steht, auch was sein Einkommen betrifft, seinen meisten Zuschauern doch eher fern.</p>
<p>Günther Jauch, der Moderator von „Wer wird Millionär?“ sprach bezeichnenderweise davon er [schaden]freue sich über die Fallhöhe, die Waldi jetzt bei diesem Telefonanruf habe. Ja, nicht nur in Jauchs Wahrnehmung fiel da jemand von ganz oben nach ganz unten und wird für uns zumindest für ein paar Tage auf diesem Sturzflug vergleichbar. Begleitet von dem fragwürdigen Wohlgefühl, an diesem Abend für einen Moment lang sogar mehr als der Experte gewusst zu haben, der aber auch nur ein Mensch ist.</p>
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		<title>Die Börse und das Böse II</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 May 2013 07:36:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem ich Anfang März den dreiteiligen Zyklus zu den Todsünden Gier, Maßlosigkeit und Genusssucht begonnen habe, möchte ich nun mit den Sünden Neid und Stolz fortfahren. Neid ist deshalb ein so spannendes Thema, weil es sich dabei um die Todsünde handelt, die aus meiner Sicht den stärksten Bezug zur Behavioral Finance aufweist. Daher habe ich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/die-borse-und-das-bose-ii/">Die Börse und das Böse II</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich Anfang März den dreiteiligen Zyklus zu den Todsünden Gier, Maßlosigkeit und Genusssucht begonnen habe, möchte ich nun mit den Sünden Neid und Stolz fortfahren. Neid ist deshalb ein so spannendes Thema, weil es sich dabei um die Todsünde handelt, die aus meiner Sicht den stärksten Bezug zur Behavioral Finance aufweist. Daher habe ich dieses Thema in diversen Blogbeiträgen (<a href="http://www.blognition.de/blog/wirtschaft/neidgesellschaft-und-schwarzgeldgauner/"><span style="text-decoration: underline;">zuletzt hier</span></a>) und ausführlich in meinem jüngsten Beitrag für <a href="http://www.wgz-zertifikate.de/de/zertifikate/infothek/cognitrend-tv/anlegerfehler/index.html" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">WGZ cognitrend TV</span></a>abgehandelt. Stolz spielt indes eine weniger prominente Rolle, tritt aber häufig im Zusammenhang oder als Folge von Neid auf.</p>
<p>Neid wird generell als ein überaus schmerzhaftes Gefühl erlebt, das einen Menschen befällt, wenn er erfährt, dass jemand etwas hat – sei es ein Gegenstand, eine Eigenschaft oder ein bestimmter Status –,  was man selbst für erstrebenswert hält, aber eben nicht besitzt<a title="" href="#_ftn1">[1]</a>. Neid resultiert aus dem permanenten und universalen Wunsch der Menschen, sich mit anderen zu vergleichen, um den eigenen Status in der Gesellschaft zu ermitteln. Dieser so genannte soziale Vergleich ist eine wichtige Voraussetzung für Neid. Denn man ist nur neidisch auf Menschen, mit denen man sich vergleichen kann, und er ist dort am größten, wo wir uns mit nahezu Gleichgesinnten und Gleichgestellten vergleichen. Also mit unseren Bekannten, Kollegen, Nachbarn, Freunden und Verwandten, die auf diesem Wege zu unseren natürlichen Feinden werden können.</p>
<p>Obwohl die Standardökonomie ganz auf Rationalität und auf das Eigeninteresse im Sinne ökonomischer Nutzenmaximierung abzielt, verzichten tatsächlich viele Menschen auf Gewinne, nur um anderen zu schaden – manchmal sind sie dabei sogar bereit, dafür auch noch eigenes Geld aufzuwenden<a title="" href="#_ftn2">[2]</a>. Was die klassische Ökonomie verkennt, ist die Tatsache, dass sich Menschen mit anderen vergleichen und sich dabei weniger um ihr eigenes Endvermögen scheren. Es ist schön, eine Million Euro zu besitzen, aber noch schöner und wichtiger ist es für viele, dass der Nachbar diese eine Million Euro nicht auf seinem Bankkonto hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Neid, Schadenfreude und Stolz</b></p>
<p>Ein Händler beneidet seinen Kollegen wegen dessen Gewinn an der Börse, den er selbst wie einen eigenen Verlust wahrnimmt. Im gleichen Zuge wird auch verständlich, warum man Schadenfreude als die Schwester des Neids bezeichnen könnte: Schadenfreude entsteht dann, wenn derjenige, mit dem man sich vergleicht, beispielsweise einen Vorsprung einbüßt, also einen Verlust erleidet. In diesem Fall wird umgekehrt der Verlust des anderen wie ein eigener Gewinn erlebt.</p>
<p>An den Finanzmärkten kann dies so weit gehen, dass Händler, die gegenüber Kollegen mit ihrer Performance ins Hintertreffen geraten sind, risikofreudiger werden, weil sie den Gewinn des Mitstreiters wie einen eigenen Verlust empfinden<a title="" href="#_ftn3">[3]</a>. Das passt auch sehr gut zu den Erkenntnissen der Behavioral Finance, wonach Menschen im Verlustbereich zur Risikofreude neigen, angetrieben von dem leidenschaftlichen Wunsch, mit dem Kollegen endlich wieder gleichzuziehen.</p>
<p>Ein Händler, der indes seinen Mitstreitern gegenüber die Nase vorne hat, würde mit ziemlicher Sicherheit eher zurückhaltend agieren und versuchen, &#8222;den Ball möglichst flach zu halten&#8220;, um die Gewinne, seinen Vorsprung, nicht mehr hergeben zu müssen. Mit anderen Worten: Er tendiert zur Risikoaversion.</p>
<p>Dabei mag es nicht nur um ökonomische Gewinne gehen, sondern auch um den psychischen Mehrwert, etwa den Stolz, Recht gehabt zu haben und besser und erfolgreicher als andere agiert zu haben. Dieser Stolz ist letztlich auch dafür verantwortlich, dass Gewinne in den Finanzmärkten, also auch am Aktienmarkt, viel zu früh mitgenommen werden. Vielen Menschen geht es gar nicht darum, möglichst <i>viel</i> zu gewinnen, sondern <i>oft</i> zu gewinnen, was gleichbedeutend ist mit möglichst häufig recht gehabt zu haben, so dass sie mehrfach Grund dazu hatten, stolz auf sich zu sein. Das geht mitunter so weit, dass man sich mit kleinen Gewinnen zufrieden gibt, während man Verluste laufen lässt, was, wie sie in meinem zweiten <a href="http://www.wgz-zertifikate.de/de/zertifikate/infothek/cognitrend-tv/anlegerfehler/index.html" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">Web-TV-Beitrag</span></a> sehen können, zu merkwürdigen Anlageergebnissen führen kann.</p>
<hr align="left" size="1" width="33%" />
<p>&nbsp;</p>
<div>
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref1">[1]</a> Vgl. Parrott, G. (1991): <i>The Emotional Experience of Envy and Jealousy</i>. In: The Psychology of Jealousy and Envy, edited by Perter Salovey, New York:Guilford Press</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref2">[2]</a> Zizzo, D. J. &amp; Oswald, A. (2001): <em>Are People Willing to Pay to Reduce Others’ Incomes?</em> Annales d’Economie et de Statistique, No. 63-34, S. 39-65</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref3">[3]</a> In machen Unternehmen werden zur Motivation der Mitarbeiter regelrechte Rennlisten geführt</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/die-borse-und-das-bose-ii/">Die Börse und das Böse II</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Neidgesellschaft und Schwarzgeldgauner</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2013 08:05:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behavioral Living]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Georg Baselitz]]></category>
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		<category><![CDATA[Steuerhinterzieher]]></category>
		<category><![CDATA[Uli Hoeneß]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer häufiger bringt die Jagd auf Steuerhinterzieher neue prominente Namen ans Tageslicht. Die Bevölkerung ist mit Recht empört, und Politiker von der Mitte bis links machen sich solche Geschichten für den bevorstehenden Wahlkampf zunutze. „Keine Gnade für Steuerhinterzieher!“, hallt es durch Deutschland. Auch von Moral ist die Rede und von der Bestrafung der Schuldigen, sei [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/neidgesellschaft-und-schwarzgeldgauner/">Neidgesellschaft und Schwarzgeldgauner</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer häufiger bringt die Jagd auf Steuerhinterzieher neue prominente Namen ans Tageslicht. Die Bevölkerung ist mit Recht empört, und Politiker von der Mitte bis links machen sich solche Geschichten für den bevorstehenden Wahlkampf zunutze. „Keine Gnade für Steuerhinterzieher!“, hallt es durch Deutschland. Auch von Moral ist die Rede<span id="more-6072"></span> und von der Bestrafung der Schuldigen, sei es nun ein im Rampenlicht stehender Uli Hoeneß oder ein zurückgezogen lebender Maler und Bildhauer wie Georg Baselitz. Natürlich könnte ich mich an dieser Stelle auch über die Scheinheiligkeit derjenigen auslassen, die einerseits die Steuersünder anprangern, es andererseits aber völlig in Ordnung finden, günstige Dienstleistungen gegen Barzahlung und ohne Rechnung in Anspruch zu nehmen. Aber darum geht es mir nicht. Vielmehr ist mir aufgefallen, dass sich bei vielen Menschen unter dem Deckmantel der Moral doch eine gewisse Häme, wenn nicht gar Schadenfreude abzeichnet, die sich in Hohn und Verachtung gegenüber denen ausdrückt, die derzeit von der Lichtgestalt zum Schwarzgeldgauner mutieren.</p>
<p>Wo Schadenfreude herrscht, kann der Neid nicht weit sein, habe ich mir gesagt. Neid, das schmerzhafte Gefühl, das ein Mensch erlebt, wenn er erfährt, dass ein anderer etwas hat – sei es ein Gegenstand, eine Eigenschaft oder ein bestimmter Status –  was er selbst für erstrebenswert hält, aber eben nicht besitzt. Und das man ihm am liebsten sogar wegnehmen möchte, weil man sich unterlegen fühlt<a title="" href="#_ftn1">[1]</a>. Dieses peinliche Gefühl eigener Minderwertigkeit ist es auch, weswegen viele Menschen es nicht gerne zugeben, wenn sie auf jemanden neidisch sind, und auch Schadenfreude offen und ungehemmt zu äußern gilt nicht gerade als salonfähig<a title="" href="#_ftn2">[2]</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Drang nach sozialem Vergleich</b></p>
<p>Neid resultiert aus dem permanenten Wunsch der Menschen – und dieses Bedürfnis ist ein universales und kein spezifisch deutsches –, sich mit anderen vergleichen zu wollen, um den eigenen Status in der Gesellschaft zu ermitteln. Deswegen spielen für viele Menschen Positionsgüter, über die ich bereits <a href="http://www.blognition.de/blog/politik/von-der-euro-krise-zur-wahrungsreform/" target="_blank"><span style="text-decoration: underline;">an anderer Stelle geschrieben habe</span></a>, eine so wichtige Rolle. Positionsgüter sind Ausdruck für einen bestimmten Status.</p>
<p>Der soziale Vergleich ist nur natürlich. Außerdem, so beschreibt es die Sozialpsychologin Susan T. Fiske in ihrem hervorragenden und lesenswerten Buch<a title="" href="#_ftn3">[3]</a>, befindet sich jeder von uns in einer Position, von der aus wir einerseits Menschen mit höherem Status beneiden und andererseits Menschen, die wir als unter unserem Status befindlich wahrnehmen, verachten. In gewissem Sinne seien wir regelrechte Vergleichs-Maschinen, so die Professorin. Wir stellen permanent Vergleiche an, um uns über uns selbst und darüber zu informieren, wo wir stehen. Und wir tun dies, um unseren Selbstwert zu schützen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>In der Champions League des Reichtums</b></p>
<p>Neid ist aber noch mehr als ein Vergleich nach oben. Jemand anderen auf der persönlichen Vergleichsskala zu beneiden bedeutet für Menschen weitaus mehr Stress als der Blick auf derselben Skala nach unten. Dabei bleibt festzustellen: Neid ist dort am größten, wo wir uns mit Ähnlichen, Gleichgesinnten vergleichen können. Also im Vergleich mit unseren Bekannten, Nachbarn, Freunden und Verwandten, die so zu natürlichen Feinden werden können. Jemanden zu beneiden heißt letztlich auch, ihn seiner Gewinne wegen zu beneiden. Aber eigentlich käme doch ein Kreisklassenverein kaum auf die Idee, sich mit Bayern München zu vergleichen. Die spielen in einer anderen Liga. So wie Uli Hoeneß für viele von uns ebenfalls in einer anderen materiellen Liga spielt. Wie kann es dann aber überhaupt zur Schadenfreude kommen, wenn es einen aus der Champions League des Reichtums und Erfolgs erwischt?</p>
<p>In unserer Wahrnehmung fällt da jemand von ganz oben nach ganz unten und wird dadurch für uns für einen Augenblick lang, vielleicht auch für ein paar Tage, auf seinem Weg nach unten vergleichbar. Wenn eine große Persönlichkeit zu Fall gebracht wird, mag so aus Neid Verachtung werden, und es ist genau dieser Sturzflug, der bei vielen Menschen Schadenfreude auslöst, begleitet von einem Gerechtigkeitsempfinden, das uns manchmal selbst die Unschuldsvermutung vergessen lässt. Vor allem, wenn selbst Angela Merkel, die sich ja meistens eher bedeckt hält und herumlaviert, blitzschnell auf Abstand zu Herrn Hoeneß geht und in für sie ungewöhnlich deutlichen Worten ihre Enttäuschung kundtut.</p>
<p>Bei so viel Selbstgerechtigkeit war ich am Ende fast ein wenig erleichtert darüber, dass einer Umfrage zufolge 65 Prozent der Befragten Herrn Hoeneß, sofern er sich brav entschuldigt, verzeihen würden.</p>
<div><br clear="all" /></p>
<hr align="left" size="1" width="33%" />
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<p><a title="" href="#_ftnref1">[1]</a> Vgl. Parrott, Gerrod (1991): <i>The Emotional Experience of Envy and Jealousy. </i>In:<i> The Psychology of Jealousy and Envy, </i>edited by Perter Salovey, New York:Guilford Press</p>
<p><a title="" href="#_ftnref2">[2]</a> Obgleich der Begriff Eifersucht häufig als Synonym für Neid verwandt wird, muss jene abgegrenzt werden. Eifersucht entsteht nämlich dann, wenn man glaubt etwas sehr Wertvolles zu besitzen und man befürchten muss, dass ein anderer es einem wegnimmt. Eifersüchtige Menschen werden wahrscheinlich ganz offene Maßnahmen ergreifen, um das zu beschützen, was sie als ihr rechtmäßiges Eigentum betrachten. In unserer Gesellschaft ist Eifersucht im Gegensatz zu Neid zumindest eine Emotion, der man Verständnis entgegenbringt</p>
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<p>[3] Vgl. Fiske, Susan T. (2011): Envy up, Scorn down: How Status Divides Us, Russel Sage Foundation, New York</p>
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		<title>Relative Psychopathen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 07:19:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Investmententscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[relative Bewertung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lange ist es noch nicht her, dass ein Händler einer Investmentbank einen Riesenverlust in Milliardenhöhe produziert hat. Passend zu diesem Desaster haben jetzt Wissenschaftler  der Universität Sankt Gallen das Verhalten von 27 Händlern untersucht und dieses mit den Resultaten einer bereits zuvor veröffentlichten Studie über 24 Psychopathen in deutschen Hochsicherheits-Kliniken sowie mit einer gleich großen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Lange ist es noch nicht her, dass ein Händler einer Investmentbank einen Riesenverlust in Milliardenhöhe produziert hat. Passend zu diesem Desaster haben jetzt Wissenschaftler  der Universität Sankt Gallen das Verhalten von 27 Händlern untersucht und dieses mit den Resultaten einer bereits zuvor veröffentlichten Studie über 24 Psychopathen<span id="more-2588"></span> in deutschen Hochsicherheits-Kliniken sowie mit einer gleich großen Kontrollgruppe<a title="" href="http://www.blognition.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/paste/pasteword.htm?ver=342-20110630#_ftn1">[1]</a> verglichen. Das Ergebnis ist erschreckend: So kamen die Leiter der Forschungsgruppe, Thomas Noll und Pascal Scherrer, zu dem Ergebnis, dass sich die Händler viel rücksichtsloser, egoistischer und weniger kooperativ als die Psychopathen und die Teilnehmer der Kontrollgruppe gerierten. Noch verblüffender  fanden die Wissenschaftler, dass die Händler bei der Performance etwas schlechter abschnitten als die Psychopathen. Jedoch nur bei den absoluten Gewinnen. Bei der Maximierung der relativen Profite lagen sie indes vorn. Thomas Noll erklärte dazu, für ihn habe es etwas sehr „Destruktives“, wenn man den relativen Gewinn nur dadurch maximiere, dass man den absoluten Profit des Spielpartners verringere, so als würde man das Auto des Nachbarn, der die gleiche Marke fahre wie man selbst, mit dem Baseballschläger zertrümmern, „um selbst besser dazustehen“.</p>
<p>Diese Erkenntnis ist richtig, sollte aber nicht erstaunen. Auch wenn die Standardökonomie nach wie vor davon ausgeht, dass Menschen ausschließlich von Rationalität und Eigeninteresse geleitet sind und allein ihren ökonomischen Nutzen maximieren wollen. Ein Homo oeconomicus schert sich in der Tat nicht darum, wie sich die Menschen in seinem Umfeld fühlen. Weder im Positiven noch in Negativen. So gesehen dürften die Psychopathen, deren Persönlichkeit man stark vereinfacht als empathie- und verantwortungslos bezeichnen könnte, diesem Kunstmenschen sogar etwas näher stehen als die Händler.</p>
<p>Und was diese betrifft, hat die Behavioral Finance schon lange vor dieser Studie eindrucksvoll gezeigt, dass sie (übrigens wie andere Menschen auch) meist eben nicht ihren absoluten Gewinn maximieren. Denn: Menschen bewerten relativ. Der Umstand, dass jeder sich permanent mit anderen vergleicht – etwas, das die klassische Ökonomie bis heute ignoriert – führt dazu, dass die meisten sogar bereit wären, auf Gewinne verzichten, nur um anderen zu schaden. Sogar eigenes Geld würden sie womöglich nur zur reinen Schadenfreude aufwenden<a title="" href="http://www.blognition.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/paste/pasteword.htm?ver=342-20110630#_ftn2">[2]</a>. Natürlich möchte jeder gerne eine Million Euro haben. Aber noch wichtiger ist es ihm häufig, dass seine Freunde, Nachbarn oder Bekannten, also alle Leute, mit denen er sich vergleicht, keine Million besitzen. So wurde in einem Experiment gezeigt, dass sich viele Menschen, wenn sie die Wahl zwischen zwei gleich teuren Grundstücken haben,  gegen das größere Areal entscheiden, sofern die Nachbarn ringsum noch größere Grundstücke besitzen. Dass sie stattdessen das kleinere Grundstück bevorzugen,  scheint auf den ersten Blick zwar  ökonomisch wenig sinnvoll zu sein, doch bietet dieses in ihren Augen den entscheidenden Vorteil, dass es das großflächigste in der ganzen Straße ist.<a title="" href="http://www.blognition.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/paste/pasteword.htm?ver=342-20110630#_ftn3">[3]</a></p>
<p>So sollte es also nicht verwundern, wenn die Tendenz zur Maximierung des relativen Gewinns bei Händlern besonders stark ausgeprägt ist. Schließlich ist ihre Belohnung ebenfalls relativ: Je mehr sie aus dem gemeinsamen Bonuspool bekommen, desto weniger erhalten die anderen.</p>
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<p><a title="" href="http://www.blognition.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/paste/pasteword.htm?ver=342-20110630#_ftnref1">[1]</a><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Calibri;"> Spiegel 39/2011 vom 26.9.2011 </span></span></p>
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<p><a title="" href="http://www.blognition.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/paste/pasteword.htm?ver=342-20110630#_ftnref2">[2]</a><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Calibri;"> Zizzo, D. J. &amp; Oswald, A. (2001): <em>Are People Willing to Pay to Reduce Others’ Incomes?</em> Annales d’Economie et de Statistique, No. 63-34, S. 39-65</span></span></p>
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<p><a title="" href="http://www.blognition.de/wp-includes/js/tinymce/plugins/paste/pasteword.htm?ver=342-20110630#_ftnref3">[3]</a><span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Calibri;"> vgl. auch Frank, Robert H.(2007): <em>Falling Behind: How Rising Inequality Harms the Middle Class, </em>(Aaron Wildavsky Forum for Public Policy) University of California Press</span></span></p>
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