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	<title>Inflationserwartungen Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Doppelte Angst</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2021 05:57:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DAX-Sentiment]]></category>
		<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[FoMO]]></category>
		<category><![CDATA[Inflationserwartungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich haben Zahlen etwas Starres und man bringt sie nicht mit Emotionen in Verbindung. Aber bei der gestrigen Sentiment-Erhebung, die die Börse Frankfurt durchführte und die ich HIER kommentiert habe, entstand dennoch der Eindruck, dass der leicht wiedererstarkte Optimismus der institutionellen Investoren nicht aus Überzeugung heraus geboren war. Sondern eher von dem Gefühl herrührte, womöglich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Eigentlich haben Zahlen etwas Starres und man bringt sie nicht mit Emotionen in Verbindung. Aber bei der gestrigen Sentiment-Erhebung, die die Börse Frankfurt durchführte und die ich <span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="https://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/e4d70403-5f3e-42a7-a9cb-d07eacffedfd" target="_blank" rel="noopener">HIER</a></strong></span> kommentiert habe, entstand dennoch der Eindruck, dass der leicht wiedererstarkte Optimismus der institutionellen Investoren nicht aus Überzeugung heraus geboren war. Sondern eher von dem Gefühl herrührte, womöglich etwas zu verpassen. Und zwar einen erneuten Anstieg des DAX, aber auch der US-Aktienmärkte. Eine Angst, die häufig mit dem Begriff FoMO (Fear of Missing Out) umschrieben wird. Aber mir geht es weniger um diese Angst, obwohl der gestrige Kursanstieg in den USA – teilweise eine imposante Erholung – an eine Mini-Squeeze erinnerte und ihr daher recht zu geben schien. <img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-13157" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/02/25022021.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/02/25022021.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/02/25022021-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Nicht nur die Angst etwas zu verpassen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Jenseits davon konnte man aus den Sentiment-Daten der Börse Frankfurt aber auch eine ganz andere Befürchtung geradezu erfühlen. Denn der DAX hatte zwar seit dem vergangenen Mittwoch einen ordentlichen Rücksetzer in einer Größenordnung von 2,5 Prozent in der Spitze produziert, der aus der Erfahrung der vergangenen Monate normalerweise zu Käufen verführt hätte. Tatsächlich haben auch einige Akteure zugegriffen, aber es sind im Vergleich zu anderen Gelegenheiten eigentlich zu Wenige gewesen, die die Chance genutzt haben.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Aber auch Inflationsängste treiben Investoren</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">So hat es den Anschein, als ob die Akteure angesichts der vor allem seit Anfang des Monats deutlich anziehenden Renditen bei den US-Staatsanleihen in Reaktion auf gestiegene Inflationserwartungen gerne eine höhere Risikoprämie für einen Einstieg in die nächste DAX-Rallye gefordert hätten.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun hat auch Fed-Chef Jerome Powell am zweiten Tag seiner Anhörung vor Ausschüssen des Kongresses nicht verhindern können, dass etwa die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen jenseits der 1,40 Prozent ein neues Jahreshoch markierte. Obwohl Powell in Sachen Inflation nichts Neues zu vermelden hatte. Stand gestern geht man bei der Fed offensichtlich nicht davon aus, dass sich die zu erwartenden Steigerungen bei den Konsumentenpreisen nachhaltig in den Inflationsraten niederschlagen werden. Indes: Der Markt sieht die Dinge offenbar anders. Und das CME-FedWatch-Tool berechnet übrigens die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung (25 Bp) der US-Notenbank bis zur Jahresmitte mit rund 6 Prozent.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Was den Euro angeht, präsentierte sich dieser gegenüber dem Greenback zeitweise etwas schwächer, zeigt sich allerdings heute früh deutlich erholt. Und somit bleibt die Gemeinschaftswährung in ihrem seitwärts gerichteten Umfeld mit geringfügig größeren Vorteilen gegenüber dem US-Dollar, solange <strong>1,2075/80</strong> nicht unterlaufen wird.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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		<title>Verflogene Inflationserwartungen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2021 05:49:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktienmärkte]]></category>
		<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Blasenbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Covid-19 Virus]]></category>
		<category><![CDATA[Inflationserwartungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist nicht so, dass der EUR/USD-Handel gestern keine interessanten Bewegungen geboten hätte. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass der Handel gleich zu Beginn gestern früh in Fernost auf dem falschen Fuß erwischt wurde. Aber statt anfänglicher Risikofreude zeichnete sich mehr und mehr ab, dass die Risikoaversion – sofern man den Wechselkurs des Euro gegen den [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Es ist nicht so, dass der EUR/USD-Handel gestern keine interessanten Bewegungen geboten hätte. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass der Handel gleich zu Beginn gestern früh in Fernost auf dem falschen Fuß erwischt wurde. Aber statt anfänglicher Risikofreude zeichnete sich mehr und mehr ab, dass die Risikoaversion – sofern man den Wechselkurs des Euro gegen den Dollar als Maßstab dafür überhaupt nehmen möchte – vor allen Dingen an den Aktienmärkten mit einem Mal überhandnahm. Am Ende des Tages sah es aber dann doch nicht so schlimm für die Gemeinschaftswährung aus, die einmal mehr nur einen Windhauch im Wasserglas produzierte.<img decoding="async" class="alignright wp-image-12997" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/01/26012021.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/01/26012021.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/01/26012021-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Blasengeschichten zuhauf</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Dass man zu Wochenanfang in der Frühphase noch an wieder aufkeimende Risikofreude dachte, mag an den vielen Artikeln gelegen haben, die derzeit zum Thema Blasenbildung an den Aktienmärkten (und natürlich bei den Bitcoins) kursieren. Auf der Suche nach einer griffigen Definition für eine Blase hat sich gestern vor allem der von mir so geschätzte John Authers (Bloomberg) verdient gemacht (vgl. <span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="https://www.bloomberg.com/opinion/articles/2021-01-25/the-stocks-bubble-o-meter-is-flashing-bright-red?sref=RGiuAY0X" target="_blank" rel="noopener">HIER</a></strong></span>). Aber bei all den seitenlangen Belegen für das Vorliegen einer Blase an den Aktienmärkten hat sich für mich wieder einmal mehr bestätigt, dass es ausgesprochen schwierig ist, objektive Tatbestände für das Vorliegen einer Blase aufzulisten. Es mag sich dabei vielmehr um einzelne Indizien oder gar subjektive Eindrücke handeln.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Ein altes Rezept</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Am ehesten konnte ich mich noch mit der (ebenfalls unscharfen) Definition einer Blase im Sinne des Ökonomen Charles Kindleberger aus dessen Buch <em>Manias, Panics, and Crashes</em> (1978) anfreunden. Dabei nennt Kindleberger zwei notwendige Voraussetzungen für das Vorhandensein einer Blase: billiges Geld und eine Story, die Menschen zum Investieren verleitet. Daraus wird eine Blase, wenn die [Aktien]-Bewertungen exzessiv werden und das Verhalten der Investoren lediglich dadurch geleitet wird, [Aktien] jemand anderem zu einem höheren Preis, als man diese selbst erworben hat, ohne weiteres Nachdenken weiterzuverkaufen. Nun ja: Billiges Geld ist tatsächlich vorhanden, und man kann sich vorstellen, dass beim ersten Versuch der Notenbanken, insbesondere der Fed, den Geldhahn nur ein bisschen zuzudrehen, die Aktienmärkte entsprechend reagieren werden.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Verzögerungen drohen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun sind am gestrigen Handelstag zwei wichtige Ereignisse zusammengekommen, die zu einem (temporären) Rücksetzer an den Aktienmärkten dies- und jenseits des Atlantiks geführt haben. Nichts Dramatisches, aber dennoch bemerkenswert. Denn zum einen ist die Befürchtung, dass die jüngsten Covid-19-Mutanten womöglich gegen die derzeitigen Impfstoffe Resistenzen entwickeln könnten, bei den Akteuren deutlich gestiegen. Auch der entmutigende Hinweis, dass eine Modifikation der bestehenden Impfstoffe Monate benötigen könnte, um ihre Zulassungsreife erlangen, machte die Runde. Gepaart mit der Ankündigung des Mehrheitsführer der Demokraten im US-Senat, Chuck Schumer, das neue Covid-19-Rettungspaket könne nicht vor Mitte März in Kraft treten.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Mit der Folge, dass der Fantasie vieler Strategen, es könne sich im Laufe dieses Jahres eine global ansteigende Inflation entwickeln, ein erheblicher Dämpfer versetzt werden könnte. Auch scheinen sich meine Befürchtungen zu bestätigen, dass das Konjunkturpaket von US-Präsident Joe Biden viel länger als gedacht benötigt, um von allen Instanzen des US-Kongresses abgesegnet zu werden. Ganz zu schweigen davon, dass am Ende nur ein Bruchteil des angekündigten 1,9 Billionen USD schweren Pakets umgesetzt werden kann.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen hat jedenfalls reagiert und ist auf den niedrigsten Stand seit dem 7. Januar, dem Tag nach der Stichwahl in Georgia, gefallen. Der Euro setzt im gleichen Zuge die Korrekturentwicklung im Rahmen seines mittlerweile kaum mehr spürbaren Aufwärtstrends fort. Eine Entwicklung, die frühstens mit Überschreiten von <strong>1,2235</strong> beendet werden kann.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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		<title>Höhenflug ohne Gegenwind</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Dec 2020 06:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Inflationserwartungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Gegensatz zu den Dollar-Händlern haben es die Teilnehmer an den Aktienmärkten derzeit nicht ganz leicht. Denn während sich der Greenback nach wie vor in schwacher, aber nicht überzogen negativer Verfassung präsentiert, geht es in Sachen Aktien hierzulande schon seit einiger Zeit nicht mehr richtig voran. Und so erreichte der Euro gegenüber dem US-Dollar gestern [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Im Gegensatz zu den Dollar-Händlern haben es die Teilnehmer an den Aktienmärkten derzeit nicht ganz leicht. Denn während sich der Greenback nach wie vor in schwacher, aber nicht überzogen negativer Verfassung präsentiert, geht es in Sachen Aktien hierzulande schon seit einiger Zeit nicht mehr richtig voran. Und so erreichte der Euro gegenüber dem US-Dollar gestern nicht nur ein neues Jahreshoch, sondern auch noch ein Niveau, das zuletzt Ende April 2018 gehandelt wurde.<img decoding="async" class="alignright wp-image-12820" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/12/04122020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/12/04122020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/12/04122020-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Freie Fahrt nach oben</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Ökonomische Daten dürften auch gestern nur eine untergeordnete Rolle gespielt haben. Dass der Euro gegenüber dem US-Dollar den dritten Tag in Folge aufgewertet hat, lag vermutlich auch daran, dass die Akteure ohne spürbaren Gegenwind der EZB, zumindest in Form einer Verbalintervention, offenbar glauben, in Sachen Aufwärtstrend einen Freifahrtschein gelöst zu haben.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Und das Ganze wird argumentativ auch noch gut unterfüttert mit einer Dollarschwäche, die sich vor allen Dingen aus seit neuestem gestiegenen US-Inflationserwartungen speist. Denn wenn die Wirtschaft im kommenden Jahr wieder überall halbwegs normal läuft, dürfte sich die überschüssige Liquidität „im System“, so ein Kommentator, schnell in frische Nachfrage umwandeln. Begleitet von steigenden Preisen, so die nachvollziehbare Logik. Liquidität, die, wie unlängst bekannt wurde, beispielsweise auch in Europa sichtbar auf Sparkonten lagert, deren Volumen in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 400 Mrd. EUR gestiegen ist.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Warten auf die Fed</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Allerdings sollte man sich darüber im Klaren sein, dass diese Inflationserwartungen nur dann weiter angeheizt werden, wenn die US-Notenbank bei ihrer kommenden Sitzung (15./16.12.) mit weiteren geldpolitischen Lockerungen aufwarten sollte. Nicht zu vergessen: Auf der anderen Seite wäre ein fiskalpolitisches Stimulus-Programm in den USA, wie es seit einigen Tagen wieder ernsthafter von Republikanern und Demokraten diskutiert wird, jenseits der 500 Mrd. USD-Schwelle möglicherweise noch nicht eingepreist.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Sollte es bei der Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) jedoch nur um eine Verschiebung von Fälligkeiten bereits im Bestand befindlicher Anleihen auf solche mit längerer Laufzeit gehen – bekannt unter  dem Begriff „Weighted Average Maturity Extension“ –, würde dies den zuletzt deutlich gestiegenen Renditen der US-Staatsanleihen am langen Ende einen Dämpfer versetzen. Eine Maßnahme, die aber mittlerweile weithin erwartet wird und über die ich bereits im Oktober (unter dem Abschnitt: „Wie lange sieht die Fed am US-Anleihemarkt zu?“ <a href="https://www.joachim-goldberg.com/2020/10/22/nachspielzeit-fuer-verhandlungen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #000000;"><strong>HIER</strong></span></a>) geschrieben habe.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Unterdessen hat der Euro gestern mit knapp 1,2180 sein erstes avisiertes Aufwärtspotenzial praktisch ausgeschöpft, bleibt aber in guter Verfassung, solange er sich nun oberhalb von <strong>1,1985/90</strong> bewegt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/hoehenflug-ohne-gegenwind/">Höhenflug ohne Gegenwind</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Machtlos gegen einen starken Euro?</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/machtlos-gegen-einen-starken-euro/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2020 05:56:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Inflationserwartungen]]></category>
		<category><![CDATA[Stimuluspaket]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralbankinterventionen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch am gestrigen Handelstag präsentierte sich der Euro gegenüber dem Greenback in ausgesprochen guter Verfassung, ohne allerdings das starke Momentum vom Vortag aufrechtzuerhalten. Tatsächlich sollte man aber nicht von Eurostärke, sondern von Dollarschwäche sprechen. Bereits vorgestern schrieb ich über die Wahrnehmungsveränderung der Akteure hinsichtlich etwaiger Maßnahmen der EZB ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/machtlos-gegen-einen-starken-euro/">Machtlos gegen einen starken Euro?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,2120)</strong>             Auch am gestrigen Handelstag präsentierte sich der Euro gegenüber dem Greenback in ausgesprochen guter Verfassung, ohne allerdings das starke Momentum vom Vortag aufrechtzuerhalten. Tatsächlich sollte man aber nicht von Eurostärke, sondern von Dollarschwäche sprechen. <img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-12814" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/12/03122020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/12/03122020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/12/03122020-96x300.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /><br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Bemerkenswerte Dollarschwäche</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Bereits vorgestern schrieb ich über die Wahrnehmungsveränderung der Akteure hinsichtlich etwaiger Maßnahmen der EZB (<strong><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2020/12/01/starker-monat/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vgl. HIER</a></span></strong>), um den Euro gegenüber dem US-Dollar nicht allzu sehr davonrennen zu lassen. Mit Wahrnehmungsveränderung ist der Vergleich zur Situation Anfang September gemeint, als der Euro zum ersten Mal die 1,20er Marke testete. Denn im Gegensatz zu damals scheinen die Akteure dieses Mal keine Angst vor irgendwelchen indirekten Interventionen der EZB gegen den Euro zu haben. Sicherlich war der Wechselkurs über die Sommermonate bis Anfang September über größere Strecken durch Eurostärke getrieben, dieses Mal dagegen in erster Linie durch Dollarschwäche. Dabei ist die jüngste Schwäche des Greenback durchaus bemerkenswert. Denn sie ereignete sich vor allem am Dienstag, obgleich die Renditen der US-Staatsanleihen und damit das Zinsdifferenzial zugunsten des Dollar (aufgrund gestiegener Inflationserwartungen) deutlich angezogen hatten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Schnell noch ein Stimulus-Paket schnüren?</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Dabei ist längst nicht gesichert, ob wir im kommenden Jahr in den USA tatsächlich mit einer stark steigenden Konsumentenpreisinflation rechnen müssen. Vieles wird davon abhängen, wie sich größere Stimulus-Programme der Demokraten unter Leitung der designierten US-Finanzministerin Janet Yellen durchsetzen lassen, falls wie vielerorts erwartet im Senat nach den Stichwahlen in Georgia die Republikaner weiterhin das Sagen haben sollten.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Immerhin: Dem Vernehmen nach wollen führende Demokraten und Republikaner bereits am kommenden Wochenende doch noch einen neuen Stimulus-Plan zusammenzimmern. Allerdings wird es nicht um die einst von den Demokraten vor den US-Wahlen ins Spiel gebrachten 2,2 Billionen USD gehen. Vielmehr favorisieren die Republikaner ein überarbeitetes Programm, aber immer noch nur in Höhe der zuletzt angebotenen 500 Mrd. USD. Auch ist es unklar, ob der scheidende US-Präsident Donald Trump in der jetzigen Situation einem höheren Betrag – gestern wurde zuletzt immerhin ein möglicherweise zur Diskussion stehendes Volumen von 908 Mrd. USD kolportiert – zustimmen wird.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Nichts außer Verbalinterventionen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Viel wichtiger scheint mir allerdings, was die EZB bei ihrer Sitzung in der kommenden Woche gegen die Eurostärke unternehmen könnte. Noch im September sah sich EZB-Chefvolkswirt Philip Lane genötigt, den Euro schwach zu reden. Der Werkzeugkasten, die sogenannte Tool-Box, ist die gleiche wie vor drei Monaten. Auch ist wie damals kaum anzunehmen, dass die EZB, allein um den Euro zu schwächen, mit einer Leitzinssenkung aufwarten würde. Und so bleiben vermutlich – genau wie im September – nur Verbalinterventionen, doch dürften sie dieses Mal weitaus weniger Marktteilnehmer beeindrucken und schnell verpuffen – zumindest auf dem derzeitigen Kursniveau. </span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Das Einzige, was dem Euro tatsächlich schaden könnte, wäre ein Aufflammen großer Risikoaversion, verbunden mit einer Flucht in den Dollar. Etwa wenn sich bei den Fortschritten bei der Entwicklung der Covid-19-Impfstoffe unerwartet größere Probleme ergeben sollten. Kurzfristig bleibt der Euro mit Potenzial bis auf zunächst <strong>1,2180</strong> in guter Verfassung – zumindest solange er sich nun oberhalb von <strong>1,1955</strong> (deutlich höher) bewegt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Trotz schlechter Stimmung zuletzt erholt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2020 15:00:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Sonntag]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Inflationserwartungen]]></category>
		<category><![CDATA[Negativzinsen]]></category>
		<category><![CDATA[US-chinesischer Handelskonflikt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Man könnte die abgelaufene Handelswoche auch als eine Woche der schlechten Stimmung bezeichnen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass sich die Aktienmärkte in der Vorperiode noch „irritierend robust“ präsentiert hatten.  Einer Investoren-Umfrage von Evercore ISI zufolge gehen nicht einmal 25 Prozent der Befragten davon aus, dass die nächste 10-Prozent-Bewegung an den US-Aktienmärkten eine Aufwärtsbewegung sein wird. Und selbst am vergangenen Freitag schienen vielen Kommentatoren und Marktteilnehmern die Aktienkurse – vornehmlich in den USA – noch nicht tief genug gefallen zu sein. In der hiesigen...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,0815)</strong>             Man könnte die abgelaufene Handelswoche auch als eine Woche der schlechten Stimmung bezeichnen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass sich die Aktienmärkte in der Vorperiode noch „irritierend robust“ präsentiert hatten.  Einer Investoren-Umfrage von Evercore ISI zufolge gehen nicht einmal 25 Prozent der Befragten davon aus, dass die nächste 10-Prozent-Bewegung an den US-Aktienmärkten eine Aufwärtsbewegung sein wird. Und selbst am vergangenen Freitag schienen vielen Kommentatoren und Marktteilnehmern die Aktienkurse – vornehmlich in den USA – noch nicht tief genug gefallen zu sein. In der hiesigen <em>Wirtschaftswoche</em> online<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[<span style="color: #000000;"><strong>1</strong></span>]</a> wurde am Freitag gar auf mysteriöse Käufer hingewiesen.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-12007" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/05/18052020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/05/18052020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/05/18052020-96x300.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Was die Entwicklung des Dollar angeht, konnte man interessanterweise den Montag als den Tag der größten Risikoaversion ausmachen: Es war der Tag, an dem der Greenback gegenüber einem Korb verschiedener Valuten, gemessen am Dollar-Index, den größten Anteil an seinem 1,3 prozentigen Wochengewinn erzielen konnte. Interessanterweise verlor der Euro gegenüber dem Dollar im Vergleich dazu gerade einmal 0,2 Prozent. Wahrscheinlich, weil vielen Akteuren durch einen Artikel des Wall Street Journal klar wurde, dass es so schnell wohl nichts mit negativen Leitzinsen in den USA werden würde.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Fragwürdige Schuldzuweisung</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Umso erstaunlicher war es, dass ausgerechnet die US-Aktienmärkte erst einen Tag später mit Abverkauf auf diese Nachricht reagierten, so als ob man dortzulande erst einmal abwarten wollte, ob die Botschaft des vorgenannten WSJ-Artikels von Fed-Chef Jerome Powell noch einmal bestätigt werden würde. Dieser hatte nämlich im Rahmen eines Online-Seminars Negativzinsen in den USA eine klare Absage erteilt. Und für viele Kommentatoren war sofort der Fed-Chef als Sündenbock ausgemacht, der für die Schwäche an den Aktienmärkten herhalten musste.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Dabei ist es aus meiner Sicht viel eher der Trump-Administration anzulasten, dass die Aktienkurse an Boden verloren haben. Denn die Spannungen im wieder aufgeflammten US-chinesischen Handelsstreit erhielten neue Nahrung. Nicht nur weil sich immer deutlicher abzeichnete, dass die Trump-Administration möglicherweise die US-amerikanischen Kapitalströme in Richtung China begrenzen möchte. Vielmehr haben die USA zuletzt schärfere Sanktionen gegen den chinesischen Smartphone-Anbieter und Netzausrüster Huawei angekündigt. Per Freitagabend waren es dann aber die US-Aktienmärkte, die die Woche erholt und lediglich mit einem Verlust von 1,8 Prozent, gemessen am S&amp;P 500, beendeten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Steigende US-Inflationserwartungen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Über die Wirtschaftsdaten vom Freitag wollte ich eigentlich gar nicht berichten. Weder über die erste Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt der Eurozone im ersten Quartal (-3,2 Prozent gegenüber Vorquartal) noch über die miserablen US-Einzelhandelsumsätze des Monats April. Auch nicht über andere wichtige Fundamentaldaten wie die US-Industrieproduktion etc.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber dann hat doch noch ein Wirtschaftsdatum mein Interesse erweckt. Vor allem, weil viele Investoren zurzeit die Frage umtreibt, ob wir als Auswirkung der COVID-19-Krise eher mit einer Deflation oder einer Inflation zu rechnen haben. Darauf gibt es wohl mangels ähnlicher Erfahrung aus der Vergangenheit naturgemäß bis jetzt keine endgültige Antwort. Die Rede ist von der Stimmungsumfrage der Uni Michigan. Dabei spielte es keine Rolle, dass die erste Schätzung zum Verbrauchervertrauen besser als vom Mittel der Ökonomen erwartet ausgefallen war. Viel interessanter scheint mir, dass die Inflationserwartungen der Konsumenten deutlich angezogen haben.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Teure Lebensmittel </strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Im Mittel erwarten nämlich die befragten Verbraucher auf Sicht von einem Jahr einen kräftigen Anstieg der Preise von 2,1 auf 3,0 Prozent. Auch die langfristigen Inflationserwartungen auf Sicht von fünf Jahren bewegten sich deutlich nach oben. Möglicherweise, weil die Preise für Lebensmittel (vor allem für Fleisch!) im April gegenüber dem Vormonat so stark wie zuletzt vor 46 Jahren gestiegen waren. Die Kernrate (ohne Lebensmittel- und Energiepreise) war übrigens im gleichen Zeitraum mit einem Minus von 0,4 Prozent (ebenfalls ggü. Vm) so stark wie noch nie gefallen. Aber die Betonung bei den Inflationserwartungen liegt auf jeden Fall auf „langfristig“, denn kurz- und mittelfristig dürften viele Verbraucher angesichts der hohen Arbeitslosigkeit kaum in der Lage sein, mit dem ihnen aktuell zur Verfügung stehenden Geld größere Konsumausgaben zu tätigen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">An der Position des Euro hat sich unterdessen wenig geändert: Die Gemeinschaftswährung bleibt trendlos mit einer kleinen Neigung zur Schwäche, die erst oberhalb von 1,0915/20 ausgeräumt werden dürfte.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[<span style="color: #000000;"><strong>1</strong></span>]</a> <a href="https://www.wiwo.de/finanzen/boerse/riedls-dax-radar-mysterioese-rettung-vor-dem-kursabsturz-in-letzter-sekunde/25833478.html">https://www.wiwo.de/finanzen/boerse/riedls-dax-radar-mysterioese-rettung-vor-dem-kursabsturz-in-letzter-sekunde/25833478.html</a></span></p>
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