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	<title>Gelernte Sorglosigkeit Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
	<lastBuildDate>Mon, 16 Mar 2020 07:58:02 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von Kontrollverlust und Panik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2020 05:52:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es liegt in der Natur des Menschen und somit auch der Anleger und Investoren, die Zukunft, und sei es auch nur die materielle, irgendwie beherrschen zu wollen. Dieses sogenannte Kontrollbedürfnis ist bei den einen stärker, bei den anderen etwas schwächer ausgeprägt. In diesem Zusammenhang spielt unter verhaltensorientierten Gesichtspunkten unter anderem die Kompetenz des Akteurs eine große Rolle. Sie entscheidet darüber, wie groß das individuelle Bedürfnis nach Kontrolle ausfällt. Ein Anleger oder Investor, der seit einigen...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1125)</strong>             Obwohl die Kurse an den Aktienmärkten dies- und jenseits des Atlantiks mal 10 Prozent runter, mal 10 Prozent rauf gehen – und das innerhalb weniger Tage, glauben manche Marktteilnehmer immer noch, dass es sich um keine Panik gehandelt habe. Wohl dem, der angesichts dieser rasanten Achterbahnfahrt keine Schwindelanfälle bekommen hat. Kurzum: Die Märkte scheinen während der vergangenen Tage außer Kontrolle geraten zu sein. Und wir lernen gerade wieder einmal, dass es Situationen an der Börse wie auch im Leben gibt, die sich menschlicher Kontrolle entziehen. Gerade die jüngsten dramatischen Entwicklungen bei der Korona-Krise lehren uns, dass Sicherheit eine Illusion ist. Und wenn Menschen dies realisieren, reagieren sie oftmals geschockt.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-11740" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/03/16032020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/03/16032020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/03/16032020-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Kompetenz bestimmt Kontrollbedürfnis</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Es liegt in der Natur des Menschen und somit auch der Anleger und Investoren, die Zukunft, und sei es auch nur die materielle, irgendwie beherrschen zu wollen. Dieses sogenannte Kontrollbedürfnis ist bei den einen stärker, bei den anderen etwas schwächer ausgeprägt. In diesem Zusammenhang spielt unter verhaltensorientierten Gesichtspunkten unter anderem die Kompetenz des Akteurs eine große Rolle. Sie entscheidet darüber, wie groß das individuelle Bedürfnis nach Kontrolle ausfällt. Ein Anleger oder Investor, der seit einigen Jahrzehnten mit DAX-Werten handelt, wird sicherlich weniger nervös jeder neuen Information hinterherjagen als ein Anfänger. Er vertraut auf seine Erfahrung. Allerdings läuft er Gefahr, diese zu überschätzen. Und wenn sich bei ihm auch noch reihenweise profitable Erfolge einstellen, besteht nicht nur die Gefahr eines zu starken Vertrauens in die eigenen Fähigkeiten (Overconfidence), sondern im Extremfall die Einbildung, alles sicher im Griff zu haben (Kontrollillusion).</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Von der Sorglosigkeit zum Kontrollverlust</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun kann die rund elf Jahre währende Börsenhausse, die wohl am 19. Februar ihren Höhepunkt erreicht hatte, fast schon als Spiegelbild einer erlernten Sorglosigkeit betrachtet werden. Eine Sorglosigkeit, aus der binnen drei Wochen eine gewisse Hilflosigkeit geworden ist. Spätestens als deutlich wurde, dass wir es an den Aktienmärkten mit mehr als einer gesunden Korrektur des Aufwärtstrends zu tun bekommen haben, meldete sich das Bedürfnis nach Kontrolle wieder. Weil die Bezugspunkte von tief und hoch verloren gegangen waren. Referenzpunkte, die wir uns von den Experten erhoffen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber die Prognosen selbst derjenigen, die schon immer alles gewusst und vorhergesehen hatten, haben nicht geholfen, dieses Kontrollbedürfnis zu stillen. Und gerade wenn Menschen zunächst meinen, eine Situation beeinflussen oder gar beherrschen zu können, später jedoch durch die Realität eines Besseren belehrt werden, sprechen die Psychologen von einem Kontrollverlust. Und spätestens, wenn dieser ansteckend ist, spricht man an den Finanzmärkten von einer Panik.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Nicht überall herrscht Panik</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Im Gegensatz zu den großen Börsenkrisen der Jahre 1929 und 2008, mit denen die Situation von heute gerne verglichen wird, ist der jetzige Kontrollverlust nicht primär an den Finanzmärkten selbst entstanden. Vielmehr stand am Anfang die Corona-Epidemie, die sich nunmehr zur Pandemie ausgeweitet hat. Interessanterweise gab es auch in der Bevölkerung sicherlich Kontrolldefizite und manchmal auch phasenweise Kontrollverluste. Aber bislang keine echte Panik.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Stattdessen herrscht immer noch relative Besonnenheit. Weil man versucht, etwaige Kontrolldefizite dadurch zu reduzieren, dass man sich Informationen besorgt oder sich an jemanden wendet, der zum Beispiel etwas von Viren versteht. Und dann werden auch staatlicherseits Maßnahmen ergriffen, die letztlich den Eindruck vermitteln sollen, dass man die Gefahr, die von Covid-19 ausgeht, irgendwie in den Griff bekommen oder zumindest in ihrer Wirkung verlangsamen wird. Selbst wenn dafür die Bewegungsfreiheit der Menschen und der Alltag massiv beschränkt werden müssen. </span></p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Schickt die Märkte in Urlaub!</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Gestern hörte ich irgendwo im Radio sinngemäß den Satz: „Wir schicken die Wirtschaft eine Zeit lang in Urlaub“. Könnte man dies nicht auch für die Aktienmärkte sagen, an denen gleich zweierlei Kontrolldefizite zu bewältigen sind? Zum einen die unsichere Zukunft für unsere Gesundheit und zum zweiten auch noch die ökonomische Zukunft der Anleger und Investoren. Auch wenn sich für manch einen eine solche Ruhepause fürchterlich anfühlen mag, weil man für gewisse Zeit womöglich nicht mehr aus seinen Engagements heraus kann. Aber die Vorteile einer Zwangspause wären nicht zu vernachlässigen. Vor allem wenn die führenden Nationen dieser Welt mitmachen. Abgesehen davon, dass wir durch unsere menschliche Fähigkeit, uns ziemlich schnell an neue Situationen anzupassen (Gewöhnung), Zeit gewännen, um unsere Bezugspunkte (was ist hoch – was ist tief?) neu zu kalibrieren, würden im gleichen Zuge Kontrolldefizite und -verluste von heute verringert werden können.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Fed-Bazooka gegen Kontrollverlust</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun hat die US-Notenbank gestern Abend erneut außerplanmäßig (zwei Tage vor dem Ende der regulären Sitzung am Mittwoch) den Zielkorridor für die Fed Funds gesenkt, und zwar auf 0 bis 0,25 Prozent, also drastisch um einen Prozentpunkt. Darüber hinaus wurde unter anderem ein Anleihekaufprogramm (QE) in Höhe von 700 Mrd. USD verkündet und die Mindestreservesätze auf Null gesenkt. Obgleich es sich um das größte Programm handelt, das jemals an einem Tag von der Fed verabschiedet wurde, reagierten die US-Aktien-Futures mit deutlichen Abschlägen. Der Euro bleibt unterdessen in seinem kurzfristigen Aufwärtstrend, solange er sich oberhalb von <strong>1,1050</strong> bewegt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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		<title>Angst vor Kontrollverlust</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Feb 2020 05:59:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus-Epidemie]]></category>
		<category><![CDATA[Gelernte Sorglosigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es fällt schwer, den gestrigen Handelstag einzuordnen. Zumindest auf der Währungsseite. Denn der Euro produzierte gestern gegenüber einem Korb verschiedener Valuten einen Handelstag mit leicht negativem Vorzeichen. Aber dem Dollar ging es eben – gemessen am Dollar-Index – noch etwas deutlicher an den Kragen, so dass die Gemeinschaftswährung den dritten Tag hintereinander gegenüber dem Greenback ein kleines Plus verbuchen konnte...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/angst-vor-kontrollverlust/">Angst vor Kontrollverlust</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,0870)</strong>             Es fällt schwer, den gestrigen Handelstag einzuordnen. Zumindest auf der Währungsseite. Denn der Euro produzierte gestern gegenüber einem Korb verschiedener Valuten einen Handelstag mit leicht negativem Vorzeichen. Aber dem Dollar ging es eben – gemessen am Dollar-Index – noch etwas deutlicher an den Kragen, so dass die Gemeinschaftswährung den dritten Tag hintereinander gegenüber dem Greenback ein kleines Plus verbuchen konnte.<img decoding="async" class="alignright wp-image-11655" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/02/26022020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/02/26022020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/02/26022020-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Unterdrückte Schweizer-Franken-Nachfrage </strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Besonders erstaunlich: Trotz aller Risikoaversion hat sich der Schweizer Franken als sogenannte Fluchtwährung gegenüber dem Euro nicht weiter befestigen können, während etwa der Yen, der einen ähnlichen Ruf genießt, gestern immerhin ein deutlicheres Plus produzierte. Trotz aller Wachstums-Hiobsbotschaften, die sich vor gut einer Woche in Japan ergeben hatten. Ob die Schweizerische Nationalbank gegen eine Franken-Aufwertung hält? Die Kursmuster gegenüber dem Euro vermitteln zumindest keine großangelegte Fluchtbewegung, die angesichts der starken Verunsicherung wegen des Corona-Virus durchaus viel deutlicher hätte ausfallen können/müssen. Stattdessen sieht es nach einem sehr kontrollierten Rückzug des Euro aus.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Medikament mit Nebenwirkungen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">An den Aktienmärkten der USA und Europas gab es auch gestern wieder massive Kursabschläge. Zum einen aus Angst vor einem Kontrollverlust, weil die Lage in Europa angesichts steigender Ansteckungsfälle durch das Corona-Virus auf den ersten Blick außer Kontrolle zu geraten scheint. Und das Medikament der Wahl scheint innerhalb Europas darin zu bestehen, das Virus durch „rote Zonen“ und eingeschränkte Bewegungsspielräume der Menschen in Zaum zu halten. Natürlich, um eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern. Es handelt sich allerdings auch um ein Medikament mit psychischen, aber auch mit ökonomischen Nebenwirkungen. Und deren Ausmaß scheint für die Teilnehmer an den Finanzmärkten derzeit mit einem Male nur noch schwer abschätzbar zu sein. Zumindest legt die Kursentwicklung der Aktien- und Anleihemärkte diese Schlussfolgerung nahe.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Plötzliches Erwachen aus der Sorglosigkeit </strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Bei den Aktienmärkten kommt noch hinzu, dass bis zum 20. Februar durch die geographisch noch als recht weit entfernt wahrgenommene Corona-Epidemie sogar das Gefühl vorgeherrscht haben muss, dass etwaige Kurseinbrüche schon bald wieder aufgefangen würden. Eine (gelernte) Sorglosigkeit, die nun mit einem Male in Angst umgeschlagen ist. Angst davor, dass es möglicherweise doch schlimmer kommen könnte. Vor allem, wenn die Virusgefahr präsent bleibt. Und deswegen sind bislang auch die Dip-Käufer ausgeblieben. Das Resultat an den Aktienmärkten möchte ich an dieser Stelle gar nicht näher kommentieren oder die Kursverluste prozentual nachrechnen. Geschweige denn, die Ausprägung der Kursverluste mit den Einbrüchen an Wall Street während des US-chinesischen Handelskonflikts zu vergleichen. Weil es sich um sinnlose Referenzgrößen handelt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Kompass US-Anleihemärkte</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Tatsächlich zeigen die US-Anleihemärkte am ehesten und eigentlich bereits seit Anfang Februar, wie es derzeit tatsächlich um die (globalen) Wachstumsaussichten bestellt ist. Und diese betreffen längst nicht mehr die USA allein. So ist etwa die Rendite der zehnjährigen US-Treasuries gestern vorübergehend auf ein Rekordtief (1,307 %) gefallen. Und der als Rezessionsvorbote – nicht nur in den USA – viel beachtete negative Renditeabstand zwischen US-Staatsanleihen mit eben dieser Laufzeit und dreimonatigen T-Bills betrug nun -18 Basispunkte zum gestrigen Handelsschluss. Auch der ähnlich prominente Renditevorsprung zehnjähriger Staatsanleihen gegenüber denjenigen mit zweijähriger Laufzeit ist seit Jahresanfang von rund 35 auf gerade einmal 13 Basispunkte zusammengeschnurrt.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Im gleichen Zuge hat sich die implizite Wahrscheinlichkeit laut CME FedWatch-Tool für mindestens eine Zinssenkung bis zur Jahresmitte binnen Wochenfrist von rund 48 auf 77 Prozent erhöht. Ähnlich hoch ist auch die Wahrscheinlichkeit für mindestens zwei Zinserhöhung bis zum Jahresende. So gesehen kann man in begrenztem Maße nachvollziehen, weswegen der Dollar zuletzt leicht unter Druck geraten ist. Davon hat auch der Euro profitiert, der allerdings im Rahmen seines kurzfristigen Abwärtstrends immer noch nicht seinen ersten Stabilisierungspunkt bei <strong>1,0895</strong> überwunden hat.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Erzwungene Sorglosigkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jan 2020 17:15:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Abend]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Absicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[Asymmetrische Geldpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Gelernte Sorglosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Phase One Deal]]></category>
		<category><![CDATA[US-Iran-Konflikt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn die erste komplette Handelswoche des neuen Jahres eines gezeigt hat, ist es dies: In der Welt der Finanzmärkte stehen die Aktienmärkte weiterhin im Vordergrund. Und wer dazu neigt, antizyklisch zu denken, also sich gegen die Massebewegung der Akteure zu positionieren, kann mittlerweile den Mut verlieren. Denn zu klar scheinen (ex post) die Kaufargumente für Aktienengagements, und jeder, der sich tatsächlich traute, nicht nur antizyklisch zu denken, sondern während der vergangenen zwölf Monate dann und wann auch antizyklisch zu handeln, ist meist nicht belohnt worden. Im Gegenteil darf man davon ausgehen, dass sich Absicherungen gegen Kurseinbrüche oft, trotz niedriger Optionsprämien,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/erzwungene-sorglosigkeit/">Erzwungene Sorglosigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1120)</strong>             Wenn die erste komplette Handelswoche des neuen Jahres eines gezeigt hat, ist es dies: In der Welt der Finanzmärkte stehen die Aktienmärkte weiterhin im Vordergrund. Und wer dazu neigt, antizyklisch zu denken, also sich gegen die Massebewegung der Akteure zu positionieren, kann mittlerweile den Mut verlieren. Denn zu klar scheinen (ex post) die Kaufargumente für Aktienengagements, und jeder, der sich tatsächlich traute, nicht nur antizyklisch zu denken, sondern während der vergangenen zwölf Monate dann und wann auch antizyklisch zu handeln, ist meist nicht belohnt worden. Im Gegenteil darf man davon ausgehen, dass sich Absicherungen gegen Kurseinbrüche oft, trotz niedriger Optionsprämien, als kostspieliger Irrtum herausgestellt haben. Verständlich, dass man nach den jüngsten Erlebnissen und Wetten auf eine Korrektur an den Aktienmärkten kaum mehr Appetit verspürt, sich abermals abzusichern. Viel fehlt nicht mehr, und den Börsianern wird demnächst das Erlernen von Sorglosigkeit geradezu aufgezwungen.<img decoding="async" class="alignright wp-image-11483" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/01/13012020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/01/13012020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/01/13012020-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Am Ende teure Absicherungen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Zumal, wenn die Ausgangslage von den Kommentatoren so beschrieben wird, dass eigentlich nur bullishe Schlüsse gezogen werden können. Ich lasse einmal ganz bewusst die einschlägig bekannten Dauerkritiker beiseite, die immer ein Haar in der Suppe suchen und schon seit Jahren von der drohenden Apokalypse an den Finanzmärkten sprechen, ohne dass diese bislang eingetreten ist.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die Ereignisse im Nahen Osten haben viele Börsianer fast mit einem Achselzucken weggesteckt. Und nun, da der Iran nach Tagen beharrlicher Leugnung sogar eingeräumt hat, das in der Nähe von Teheran verunglückte ukrainische Flugzeug irrtümlicherweise zum Absturz gebracht zu haben, ist für viele Akteure der Beweis erbracht, dass sowohl die USA als auch der Iran zumindest vordergründig kein Interesse daran haben, die Spannungen zwischen beiden Staaten in einen offenen Krieg eskalieren zu lassen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Es muss schon viel passieren</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Und so war es auch kein Wunder, dass der sogenannte „Phase-eins-Vertrag“ zwischen den USA und China, der möglicherweise am 15. Januar abgeschlossen werden soll, wieder ins Bewusstsein der Marktteilnehmer rückte. Ja, es scheint klar, dass bestehende Strafzölle reduziert werden und China im Gegenzug seine Käufe von US-Gütern, allen voran Agrarprodukte, dramatisch nach oben schrauben wird. Indes: Bis jetzt gibt es keinen amtlichen Text zu diesem Teilabkommen, von dem man auch nicht mit Sicherheit sagen kann, ob es tatsächlich in der kommenden Woche unterzeichnet wird.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber die Zuversicht der Finanzmarktteilnehmer überwiegt. Und etwaige Rücksetzer an den Aktienmärkten, ausgelöst durch die eine oder andere Meldung, dürften zu weiteren Käufen genutzt werden. Und sollten die Dinge sich richtig schlecht entwickeln, gibt es am Ende ja immer noch die US-Notenbank, die mit ihrer asymmetrischen Geldpolitik (vgl. etwa <span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2019/11/01/asymmetrische-geldpolitik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></strong></span>) im Zweifel den Börsianern zu Hilfe eilen kann.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Wenn man nun auch noch in Betracht zieht, dass etwa der breitgestreute S&amp;P 500 Aktienindex </span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">(rd. 3.265) </span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">nach Angaben von Analysten<span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a></strong></span> derzeit weit entfernt von Niveaus notiert , an denen aufgrund der derzeitigen Options-Positionierungen stärkere Abwärtsreaktionen losgetreten werden könnten (3.198), wird man noch einmal zur Sorglosigkeit verleitet. Weil angeblich sehr viel passieren muss, bis die derzeitige Trendsituation an den Aktienmärkten von Marktteilnehmern und Analysten neu beurteilt wird.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Eine deutliche US-Drohung in Richtung Irak</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber auch hinsichtlich des am Freitag veröffentlichten US-Arbeitsmarktberichts ergab sich ein weiteres Indiz, dass sich die US-Wirtschaft in einem Goldilocks-Szenario – moderates Wachstum gepaart mit niedriger Inflation – befindet. Zwar war der Zuwachs der Stellen im Nicht-Agrarbereich zum Ende der vergangenen Dekade nicht gerade berauschend, aber die Dezember-Zahlen (+145.000 Stellen) sorgten insgesamt dennoch für eine positive Wahrnehmung zum Jahresausklang. Zumal die Revisionen der beiden Vormonate minimal ausfielen. Dass die durchschnittlichen Stundenlöhne mit einem Plus von 2,9 Prozent (ggü. Vorjahr) hinter der Median-Erwartung der Ökonomen zurückblieben und im Dezember außerdem so niedrig wie zuletzt im Juli 2018 ausgefallen waren, sorgte zwar für eine leichte Dollarschwäche. Aber die jüngste Berechnung des viel beachteten Modells der Fed von Atlanta GDPNow berechnete für das Bruttoinlandsprodukt des vierten Quartals zum dritten Mal hintereinander einen Wert von 2,3 Prozent, so dass sich die Abgaben in Grenzen hielten.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Wer in der vergangenen Woche auf einen steigenden Euro setzte, weil die Risikofreude an den Finanzmärkten zurückgekehrt und auch die implizite Wahrscheinlichkeit für mindestens eine Zinssenkung bis zum Jahresende (vgl. CME FedWatch Tool) aufgrund des US-Arbeitsmarktberichts leicht gestiegen war, musste sich bislang in Geduld üben. Zwar ist die Unterseite bei <strong>1,1080</strong> weiterhin gut unterstützt, aber trotz leicht gestiegener Chancen für eine Euro-Erholung bleibt diese in ihrem wahrscheinlichen Ausmaß zunächst doch recht limitiert (<strong>1,1175</strong>).</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Indes: Die Drohung der Amerikaner, über die das <em>Wall Street Journal</em> am Samstag <a href="https://www.wsj.com/articles/u-s-warns-iraq-it-risks-losing-access-to-key-bank-account-if-troops-told-to-leave-11578759629?mod=searchresults&amp;page=1&amp;pos=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #ff0000;"><strong>HIER</strong></span></a> schrieb, wonach der Irak seinen Zugang zu seinem Konto bei der US-Notenbank verlieren könnte, falls die US-Truppen das Land verlassen müssten, hat es in sich. Denn was mag mit auf Dollar lautenden Guthaben anderer Staaten geschehen, die sich nicht entsprechend der Vorstellungen der US-Administration verhalten? Mittel- bis langfristig sind dies keine positiven Auspizien für den US-Dollar (vgl. etwa meine Artikel <span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2019/09/29/kurzer-blick-in-pandoras-buechse/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></strong></span> und <a href="https://www.joachim-goldberg.com/2019/05/17/vergleich-mit-2003/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong><span style="color: #333300;">HIER</span></strong></a>).</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><a href="#_ftnref1" name="_ftn1"><span style="color: #000000;">[1]</span></a> Vgl. etwa <span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://heisenbergreport.com/2020/01/10/nomuras-mcelligott-it-would-take-an-enormous-macro-shock-to-tip-systematic-dominoes/">https://heisenbergreport.com/2020/01/10/nomuras-mcelligott-it-would-take-an-enormous-macro-shock-to-tip-systematic-dominoes/</a></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/erzwungene-sorglosigkeit/">Erzwungene Sorglosigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Gelernte Sorglosigkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Jul 2019 04:53:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Gelernte Sorglosigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Will man der Meinung eines Kommentators Glauben schenken, begeben sich die hiesigen Anleihemärkte und ihre Händler allmählich in die Sommerfrische. Denn der fast sichere Stimulus der EZB für neuerliche Anleihekäufe, die niemals endende Jagd der Investoren nach Rendite und die sich stabilisierende politische Situation in Italien sollen zu einer übersichtlichen Lage an den europäischen Bond-Märkten geführt haben.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1140)</strong>             Will man der Meinung eines Kommentators Glauben schenken, begeben sich die hiesigen Anleihemärkte und ihre Händler allmählich in die Sommerfrische. Denn der fast sichere Stimulus der EZB für neuerliche Anleihekäufe, die niemals endende Jagd der Investoren nach Rendite und die sich stabilisierende politische Situation in Italien sollen zu einer übersichtlichen Lage an den europäischen Bond-Märkten geführt haben. So jedenfalls bewertete gestern ein Kommentator die aktuelle Stimmung. Brexit-Risiken? Offenbar für die Anleger auch nicht dramatisch, denn der Austritt Großbritanniens aus der EU liegt mit dem 31. Oktober noch in weiter Ferne – anscheinend besteht momentan kein Grund zur Sorge.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-10897" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/07/30072019.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/07/30072019.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/07/30072019-96x300.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Unsere Freude darüber, dass Italien den Budgetstreit mit Brüssel – erst einmal – beigelegt hat, mag mittlerweile verblasst sein. Viel wichtiger ist hingegen, dass der Entscheidungsprozess für den Haushalt 2020 nicht durch eine vorgezogene Wahl gestört wird, wie sie der stellvertretende Premierminister Matteo Salvini (Lega Nord) ernsthaft in Betracht gezogen hatte. Aber nun, da der Koalitionspartner, die Fünf-Sterne-Partei, doch noch dem Bau der Eisenbahnstrecke von Italien nach Frankreich entgegen aller Umwelt-Bedenken in letzter Sekunde zugestimmt hat, könnte die Koalition der beiden Parteien noch eine Weile halten. Auch scheint es niemanden zu stören, dass zehnjährige griechische Staatsanleihen gestern mit 2,05 Prozent auf ähnlichem Niveau rentierten wie US-Bonds mit gleicher Laufzeit. Der neuen Mitte- Rechts-Regierung sei Dank.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>US-Risiken überschaubar?</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber auch was die USA betrifft, scheint man sich an etwaige Risiken gewöhnt zu haben. Denn mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird die US-Notenbank an diesem Mittwoch den Leitzins um mindestens 25 Basispunkte senken. Die implizite Wahrscheinlichkeit für einen Zinsschritt von 50 Basispunkten (vgl. CME FedWatch-Tool) liegt mittlerweile sogar wieder deutlich über 25 Prozent. Auch wenn US-Präsident Donald Trump gestern erneut seine Attacken auf die Fed wiederholte, ist zumindest in den Köpfen der Marktteilnehmer psychologisch eingepreist, dass diese Tiraden auch nach einer Zinssenkung der Fed nicht aufhören werden. Und der US-chinesische Handelsstreit? Die direkten Gespräche zwischen den beteiligten Parteien werden zwar heute und morgen in Shanghai fortgesetzt, aber das ist nicht mehr als ein erster Schritt.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Das Ganze erinnert daran, was die Psychologen als gelernte Sorglosigkeit bezeichnen. Auf die Finanzmärkte bezogen, heißt dies, dass vorhandene Risiken durch Gewöhnungseffekte und ausbleibende negative Erfahrungen mit der Zeit unterschätzt werden. Größere Überraschungen sind scheinbar ausgeschlossen. Das gilt auch für die Devisenhändler, die den Euro gestern ein weiteres Mal nicht in Richtung <strong>1,1100</strong> (Auslöser für weitere Schwäche in Richtung <strong>1,1020/25</strong>) treiben wollten. Stattdessen gab es sogar eine kleine Erholung. Doch ist die Gemeinschaftswährung von einer Stabilisierung immer noch weit entfernt. Dafür müsste sie <strong>1,1225</strong> überschreiten.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 10 Stellen.</span></p>
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		<title>Sorglos und ohne Netz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Jun 2017 14:45:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Börse Frankfurt Sentiment-Index]]></category>
		<category><![CDATA[DAX-Sentiment]]></category>
		<category><![CDATA[EURO STOXX 50]]></category>
		<category><![CDATA[Gelernte Sorglosigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich gewinne so langsam den Eindruck, dass die Akteure an den Finanzmärkten nichts so sehr fürchten wie eine ausgedehnte Ruhephase. Nicht nur, weil die Sommermonate bevorstehen. Vielmehr scheinen wichtige Ereignisrisiken wie die Wahlen in Großbritannien und Frankreich abgearbeitet, und auch die heute endende Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) wird die Börsianer wahrscheinlich nicht sonderlich [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gewinne so langsam den Eindruck, dass die Akteure an den Finanzmärkten nichts so sehr fürchten wie eine ausgedehnte Ruhephase. Nicht nur, weil die Sommermonate bevorstehen. Vielmehr scheinen wichtige Ereignisrisiken wie die Wahlen in Großbritannien und Frankreich abgearbeitet, und auch die heute endende Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) wird die Börsianer wahrscheinlich nicht sonderlich beeindrucken. Auch in Sachen Brexit scheint auf Europa zumindest auf den ersten Blick – ohne Einigung mit der EU wäre ein „Hard Brexit“ jedoch das vorgegebene Resultat – eher weniger als mehr Ungemach zuzukommen. Zumindest sind viele Beobachter davon überzeugt, dass die britische Premierministerin Theresa May, die die Wahlschlappe vom vergangenen Donnerstag vorerst politisch überlebt zu haben scheint, auf Kompromisse angewiesen ist. Sowohl innerhalb der eigenen Partei, aber auch bei Verhandlungen mit einem benötigten möglichen Partner für wichtige Entscheidungen wie der extrem konservativen Democratic Unionist Party (DUP). Das „Vorsignal“ steht also auf „Soft Brexit“.</p>
<p>Ruhe tritt aber auch immer dann ein, wenn einem zu Marktentwicklungen nichts mehr einfällt. So etwa an den Aktienmärkten. Ein Blick auf die jüngste BofA Merrill Lynch Fondsmanager-Umfrage zeigt zwar, dass eine breite Mehrheit von netto 44 Prozent – das ist der höchste Stand seit Bestehen dieser Umfrage – Dividendentitel für überbewertet hält. Ein weiterer historischer Wert ergab sich dabei auch hinsichtlich des US-Aktienmarktes, den netto 84 Prozent der Vermögensverwalter global für am stärksten überbewertet halten. Dazu passt jedoch nicht, dass per Saldo 39 Prozent (April: 31 Prozent) der Befragten angaben, sich nicht gegen Verluste bei Aktien abgesichert zu haben!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Eurozone immer noch unterbewertet</strong></p>
<p>Viel spricht dafür, dass diese (gelernte) Sorglosigkeit auch weiterhin zu einer fehlenden Bereitschaft führt, sich bei Engagements in Fremdwährung gegen Kursrisiken abzusichern. Aus Sicht von US-Investoren gilt der Dollar zwar nur noch für netto 7 Prozent der Fondsmanager als überbewertet, aber Aktien der Eurozone werden immer noch von netto 18 Prozent der Umfrageteilnehmer für unterbewertet gehalten, nach dem Motto: „Da ist noch mehr drin.“ Die Übergewichtung in Dividendentitel der Eurozone bleibt mit netto 58 Prozent allerdings fast auf dem Niveau des Vormonats, was auch erklärt, warum etwa Aktien der Eurozone (gemessen am EURO STOXX 50) seit gut fünf Wochen auf der Stelle treten.</p>
<p>Welche Position inzwischen die heimischen Investoren einnehmen, erfahren Sie unterdessen wie immer in meinem Sentiment-Kommentar, den die Börse Frankfurt dieses Mal <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-Alles-gut!-2282472" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #ff0000;">HIER</span></strong></a> zur Verfügung gestellt hat. Ein Video dazu können Sie <span style="color: #00ff00;"><a href="https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&amp;v=m2gDPlgumow" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #00ff00;">HIER</span></strong></a></span> ansehen.</p>
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		<title>Ausgerechnet jetzt: Die Bullen sind da!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Oct 2013 17:06:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[DAX-Stimmung]]></category>
		<category><![CDATA[Gelernte Sorglosigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>An der Börse haben nun die DAX-Bullen zum Tanz gerufen. Und das obwohl die Wetteraussichten außerhalb des Ballsaals keineswegs gut aussehen. Mich verstört dieses Szenario ganz besonders, weil der DAX trotzdem nicht gestiegen ist. Außerdem: Während der ersten drei Quartale dieses Jahres gab es in den Finanzmärkten weitaus weniger kritische Situationen, in denen die Skeptiker [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>An der Börse haben nun die DAX-Bullen zum Tanz gerufen. Und das obwohl die Wetteraussichten außerhalb des Ballsaals keineswegs gut aussehen. Mich verstört dieses Szenario ganz besonders, weil der DAX trotzdem nicht gestiegen ist. <span id="more-6611"></span>Außerdem: Während der ersten drei Quartale dieses Jahres gab es in den Finanzmärkten weitaus weniger kritische Situationen, in denen die Skeptiker meist dennoch das Übergewicht hatten. Und das, obwohl langfristige Kapitalströme – vornehmlich aus dem Ausland – die Aktienkurse hierzulande per Saldo nach oben getrieben hatten.</p>
<p>Angesichts der Haushaltkrise samt drohendem Schuldendeckel in den USA scheinen die Investoren ganz schön mutig. Oder handelt es sich aufgrund der Erfahrungen aus der Vergangenheit, wonach solche Krisen in letzter Minute abgewendet wurden, sogar um einen Fall von gelerntet Sorglosigkeit der Anleger? Mein Mitstreiter Gianni Hirschmüller hat heute <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktsentiment+dax+baeren+konvertieren+zur+unzeit+57663">(hier)</a></span> die jüngsten Sentiment-Zahlen der Börse Frankfurt daraufhin analysiert und interpretiert. Auch hat er sich heute dankenswerterweise um die Analysedetails <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktsentiment+dax+baeren+konvertieren+zur+unzeit+57663#reiter=detailanalyse">(hier)</a></span> gekümmert.</p>
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		<title>Preis der Freiheit</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/preis-der-freiheit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Jun 2012 06:09:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behavioral Living]]></category>
		<category><![CDATA[Deindividuation]]></category>
		<category><![CDATA[Gelernte Sorglosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Schemata]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unlängst wurde ich Zeuge eines waghalsigen Manövers, als auf einem Zebrastreifen ein Fahrradfahrer zwischen zwei kleinen Kindern hindurchpreschte – ohne Rücksicht auf Verluste. Nicht auszudenken, wenn eines dieser Kinder auch nur einen einzigen, winzigen Ausfallschritt zur Seite gemacht hätte. Diese und viele andere Verkehrsverstöße durch Radfahrer lassen sich in Frankfurt am Main, vermutlich aber auch [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unlängst wurde ich Zeuge eines waghalsigen Manövers, als auf einem Zebrastreifen ein Fahrradfahrer zwischen zwei kleinen Kindern hindurchpreschte – ohne Rücksicht auf Verluste. Nicht auszudenken, <span id="more-4367"></span>wenn eines dieser Kinder auch nur einen einzigen, winzigen Ausfallschritt zur Seite gemacht hätte. Diese und viele andere Verkehrsverstöße durch Radfahrer lassen sich in Frankfurt am Main, vermutlich aber auch in vielen anderen Städten, zu jeder Zeit und an jedem Ort beobachten.</p>
<p>Ich selbst bewege mich ebenfalls (bei schönem Wetter) als Fahrradfahrer durch die Stadt. Vielleicht weil einem das Radeln in der Großstadt ein Gefühl von Flexibilität und Unabhängigkeit vermittelt. Und weil es zudem noch als gesund und umweltfreundlich gilt, hat man sich in einigen deutschen Städten etwas Besonderes einfallen lassen, um den Umstieg von vier auf zwei Räder noch zu befördern. So auch in Frankfurt, wo in den vergangenen Jahren nicht nur viele neue Radwege ausgewiesen wurden, sondern sich Fußgänger und Radfahrer auf vielen Wegen sogar miteinander arrangieren müssen. Nicht selten unter Einsatz ihrer körperlichen Unversehrtheit. Zwar weist eine unterschiedliche Färbung des Pflasters darauf hin, wem welche Spur auf dem Trottoir gehört. Aber die meisten Radfahrer scheinen farbenblind zu sein. Vielerorts darf man in Frankfurt auch gegen die Verkehrsrichtung in zum Teil sehr engen Einbahnstraßen radeln. Aber eben nicht immer. Da hat man aber offenbar die Rechnung nicht mit dem Menschen gemacht, der sich gerade im Straßenverkehr, wo oft blitzschnelle Entscheidungen erforderlich sind, bestimmter Schemata bedient, um auch komplexe Sachverhalte sofort überblicken zu können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gelernte Sorglosigkeit</strong></p>
<p>Andererseits braucht man sich bei all diesen Sonderrechten nicht zu wundern, wenn sich Radfahrer als besonders schutzwürdige Spezies nicht an die Verkehrsregeln halten und zumindest in Frankfurt an einem erheblichen Anteil aller Unfälle im Stadtgebiet beteiligt sind. Allein für das Jahr 2011 weist die Statistik 1.060 Unfälle mit Fahrradfahrern aus; und interessanterweise waren gut ein Viertel der Verunglückten auf dem Fahrradweg in der falschen Richtung unterwegs<a title="" href="#_ftn1">[1]</a>. In Berlin ist im vergangenen Jahr die Zahl der Verkehrsunfälle mit Radfahrern sogar um mehr als 19 Prozent gestiegen<a title="" href="#_ftn2">[2]</a>. Dafür kann man wohl nicht nur eine gelernte Sorglosigkeit bei dieser Gruppe von Verkehrsteilnehmern verantwortlich machen. Vielmehr fühlen sich Radfahrer offenbar auch besonders sicher. Vielleicht weil sie overconfident sind oder aber weil die Gefahr, erwischt zu werden, ohnehin ziemlich gering zu sein scheint. Denn wer nicht identifiziert werden kann, braucht bei Regelverstößen auch keine Strafverfolgung zu befürchten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Vorschlag aus Tokio</strong></p>
<p>Dieser Tendenz, sich im Extremfall bei Unfällen möglichst unerkannt aus dem Staub zu machen und  alte, zerbeulte und verbogene Vehikel einfach an der nächstbesten Straßenecke liegen zu lassen, will die Stadt Tokio jetzt offenbar ein Ende machen: Eine Arbeitsgruppe schlug nicht nur vor, strengere Verhaltensregeln für Radfahrer zu erlassen, sondern auch die Räder mit Nummernschildern auszustatten. Vorrangiges Ziel war dabei, die Zahl der Unfälle mit Fußgängern zu verringern, grundsätzlich aber wollte man vor allem an das Verantwortungsgefühl dieser Verkehrsteilnehmer appellieren<a title="" href="#_ftn3">[3]</a>. Denn auch hier scheint zu gelten, was wohl für alle Bereiche der Gesellschaft gilt: Ohne Regeln geht es nicht.</p>
<div><br clear="all" /></p>
<hr align="left" size="1" width="33%" />
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref1">[1]</a> Frankfurter Rundschau online vom 4.4.2012, <em>Am Ratsweg kracht&#8217;s besonders häufig</em>, <a href="http://www.fr-online.de/frankfurt/unfallstatistik-frankfurt-2011-am-ratsweg-kracht-s-besonders-haeufig,1472798,14675096.html">http://www.fr-online.de/frankfurt/unfallstatistik-frankfurt-2011-am-ratsweg-kracht-s-besonders-haeufig,1472798,14675096.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref2">[2]</a> Berliner Morgenpost online vom 16.4.2012, <em>Radfahrer leben dienstags in Mitte besonders gefährlich,</em> <a href="http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article106189518/Radfahrer-leben-dienstags-in-Mitte-besonders-gefaehrlich.html">http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article106189518/Radfahrer-leben-dienstags-in-Mitte-besonders-gefaehrlich.html</a></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref3">[3]</a> Hierzu gibt es auch eine nette Halloween Studie: Diener, Edward et al. <em>Effects of Deindividuation Variables on Stealing Among Halloween Trick-or-Treaters</em>, Journal of Personality and Social Psychology, 1976, Vol. 33, No. 2</p>
</div>
</div>
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		<title>Gelernte Sorglosigkeit</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/gelernte-sorglosigkeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Apr 2011 16:50:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Investmententscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Gelernte Sorglosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Sentiment]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaum etwas kann anscheinend derzeit die Stimmung der mittelfristig orientierten Akteure trüben, die die Börse Frankfurt allwöchentlich befragt. Was diese &#8222;gelernte Sorglosigkeit&#8220; für DAX und TecDax in den kommenden Tagen bedeutet, welche Informationen derzeit von den Markteilnehmern besonders gefragt sind, warum der Euro so stark und der Yen so schwach ist und ob die Aktienkurse [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/gelernte-sorglosigkeit/">Gelernte Sorglosigkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum etwas kann anscheinend derzeit die Stimmung der mittelfristig orientierten Akteure trüben, die die Börse Frankfurt allwöchentlich befragt. Was diese &#8222;gelernte Sorglosigkeit&#8220; für DAX und TecDax in den kommenden Tagen bedeutet, welche Informationen derzeit <span id="more-1221"></span>von den Markteilnehmern besonders gefragt sind, warum der Euro so stark und der Yen so schwach ist und ob die Aktienkurse davon profitieren könnten  – all das erfahren Sie in der heutigen Ausgabe <a href="http://www.wgz-zertifikate.de/de/zertifikate/infothek/cognitrend-tv/index.html">WGZ Cognitrend TV,</a> moderiert von Joachim Goldberg, die unser Partner auf dem Web zur Verfügung gestellt hat.</p>
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