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	<title>Stimmung Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Raus aus der Gefahrenzone</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Sep 2017 15:01:37 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Bofa Merrill Lynch Fondsmanager Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Börse Frankfurt Sentiment-Index]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vermutlich war ich nicht der Einzige, der sich darüber gewundert hat, wie stark sich ausgerechnet der deutsche Aktienmarkt, gemessen am DAX, seit Wochenbeginn nach oben entwickelt hat. Klingt ja auch alles ziemlich plausibel: Keine neuen Raketentests aus Nordkorea, und die Schäden, die Hurrikan Irma verursacht hat, sind zwar teuer, aber dennoch deutlich niedriger ausgefallen als [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/raus-aus-der-gefahrenzone/">Raus aus der Gefahrenzone</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vermutlich war ich nicht der Einzige, der sich darüber gewundert hat, wie stark sich ausgerechnet der deutsche Aktienmarkt, gemessen am DAX, seit Wochenbeginn nach oben entwickelt hat. Klingt ja auch alles ziemlich plausibel: Keine neuen Raketentests aus Nordkorea, und die Schäden, die Hurrikan Irma verursacht hat, sind zwar teuer, aber dennoch deutlich niedriger ausgefallen als ursprünglich befürchtet. Da kann man schon mal zugreifen.</p>
<p>Ein Blick auf die jüngste Fondsmanagerumfrage von BofA Merrill Lynch vermittelt indes ein anderes Bild. Wie gehabt meiden Fondsmanager US-Aktien. Diese sind in ihren Portfolios so stark untergewichtet wie zuletzt im November 2007 – netto beträgt ihr Anteil 28 Prozent (Vormonat: 22 Prozent). Andererseits blieb die Übergewichtung in Aktien der Eurozone mit netto 54 Prozent gerade einmal 2 Prozent unter dem August-Wert, weswegen sich etwaige Kapitalabflüsse im deutschen Markt in Grenzen gehalten haben sollten.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Wieder einmal zu pessimistisch</strong></p>
<p>Tatsächlich haben sich die Investoren während der vergangenen Wochen noch stärker als zuvor gegen Kursrückgänge in den Aktienmärkten abgesichert – per Saldo haben nur 27 Prozent der Befragten keine derartige Sicherung vorgenommen (Vormonat waren dies noch 36 Prozent!) und auch die durchschnittliche Kassehaltung von 4,8 Prozent ist nicht gerade als Zeichen hoher Risikofreude zu werten. Was auch kein Wunder ist, denn das größte Extrem-Risiko wurde in der Krise um Nordkorea gesehen, wobei gleichzeitig netto 30 Prozent der Investoren vom Platzen einer Blase am Aktienmarkt am wenigsten überrascht wären. Und das, obwohl netto 54 Prozent der Voten vom Aufkommen einer Rezession während der kommenden sechs Monate am meisten überrascht wären.</p>
<p>Die Entwicklung an den Finanzmärkten zeigt indes, dass die Ergebnisse dieser gestern publizierten Umfrage schon längst Makulatur sein dürften, denn sie wurde in zwischen dem 1. und 7. September durchgeführt, also zu einer Zeit, als die Krise zwischen den USA und Nordkorea ihren bisherigen Höhepunkt erreicht hatte. Neue Allzeithochs an den US-Aktienbörsen sind sogar ein Indiz dafür, dass die jüngste Phase der Risikoaversion der Fondsmanager nunmehr beendet sein dürfte.</p>
<p>Wie sich derzeit die Stimmung bei den deutschen Börsianern entwickelt hat, können Sie meinem jüngsten Kommentar, den ich wie immer für die Börse Frankfurt im Rahmen der wöchentlichen Sentiment-Erhebung produziere, <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-Eine-kurze-Geschichte-ploetzlicher-Risikofreude-2303936" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #ff0000;"><strong>HIER</strong></span></a> entnehmen. Einen Videobeitrag zu diesem Thema finden Sie <a href="https://www.youtube.com/watch?v=mUbsDbSwxw4" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #00ff00;">DORT</span></strong></a>.</p>
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		<title>Anlagealternative Sparbuch?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2016 17:34:41 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[n-tv Telebörse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon wieder mussten wir uns über rote Zahlen unterhalten, aber das hatten wir schon einmal.  Im Januar dieses Jahres. Wir, das waren Frank Meyer als Gastgeber der n-tv Telebörse und ich, der dort zum Interview gebeten wurde. &#8222;Habt Ihr Euch über Börse oder über Opern unterhalten?&#8220;, wurde ich auf dem Rückweg vom Börsenstudio von einer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon wieder mussten wir uns über rote Zahlen unterhalten, aber das hatten wir schon einmal.  Im Januar dieses Jahres. Wir, das waren Frank Meyer als Gastgeber der n-tv Telebörse und ich, der dort zum Interview gebeten wurde.</p>
<p>&#8222;Habt Ihr Euch über Börse oder über Opern unterhalten?&#8220;, wurde ich auf dem Rückweg vom Börsenstudio von einer netten Bekannten gefragt. &#8222;Das will ich Dir lieber nicht sagen, denn das könnte Dich verunsichern&#8220; rutschte es aus mir fast schon reflexhaft heraus. Aber vielleicht braucht man derzeit als Ablenkung von der Börse schöne Barockmusik. Möglicherweise bei den Händelfestspielen in Karlsruhe? Das könnte ich tatsächlich empfehlen – es soll noch Karten geben.</p>
<p>Aber an der Börse sprachen wir über Alternativen zur Aktie. Und am Ende sah alles so riskant aus, dass als <em>relativ</em> beste Anlageform, also die Anlageklasse, bei der man (zurzeit) <em>relativ</em> scheinbar am wenigsten bluten muss, fast nur noch das Sparbuch übrig blieb. Immerhin erfuhr ich nach dem Interview bei meiner Umfrage mit der Börse Frankfurt, dass dies viele Anleger längst nicht so sehen und sogar wieder an die Aktie glauben. Wie weit und wie lange, das können sie <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-Mit-Macht-zurueck-165210" target="_blank">HIER</a></strong></span> lesen. Das Interview mit Frank Meyer mit können Sie unterdessen <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.teleboerse.de/mediathek/mediathek_videos/n-tv_mediathek_videos_wirtschaf/Es-ist-eine-Art-Scheibchen-Crash-article16966866.html" target="_blank">HIER</a></strong></span> ansehen.</p>
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		<title>Ich weiß nichts, also bin ich – Experte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Apr 2014 06:28:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ich traf kürzlich einen guten Bekannten, der gelegentlich Analysen zum Aktienmarkt erstellt. So auch zum DAX, wobei er sich darüber mokierte, dass so viele seiner Kollegen bearish in Hinblick auf deutsche Standardwerte eingestellt seien. Man könne die Crash-Angst im Aktienmarkt förmlich riechen, sagt er. Skepsis, wo immer man auch hinsehe. Und das, obwohl das Börsenbarometer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich traf kürzlich einen guten Bekannten, der gelegentlich Analysen zum Aktienmarkt erstellt. So auch zum DAX, wobei er sich darüber mokierte, dass so viele seiner Kollegen bearish in Hinblick auf deutsche Standardwerte eingestellt seien. Man könne die Crash-Angst im Aktienmarkt förmlich riechen, sagt er. Skepsis, wo immer man auch hinsehe. Und das, obwohl das Börsenbarometer in der vergangenen Woche gar nicht einmal so weit weg von seinem Allzeithoch gewesen sei. Wie ich blickt auch mein Bekannter gerne auf Stimmungsindikatoren. Und diese zeugen derzeit nicht gerade von Optimismus unter den Anlegern. Ein Grund mehr also, deutsche Aktien vorsichtshalber nicht zu verteufeln. Ja, so fuhr mein Bekannter fort, man könne für den DAX zumindest neutral, höchstwahrscheinlich sogar bullish sein, wäre da nicht der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland. Wie das ausgehe, das könne ja momentan niemand vorhersagen, fügte er, der sich gerne als Politik-Experte bezeichnen lässt, mit sorgenvoller Miene hinzu. Wenn es da negative Überraschungen gäbe, könnte womöglich doch noch ein Crash kommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Krise als Ausrede</strong></p>
<p>Mit anderen Worten: Normalerweise wäre mein Bekannter bullish, aber er ist einer von der vorsichtigen Sorte. Wie alle anderen Börsianer derzeit auch, die mittlerweile gelernt haben, dass man sich an den Finanzmärkten schnell an Krisengeschichten gewöhnt und neue Entwicklungen in der Ukraine daher nur dann Niederschlag in den Kursen finden, wenn sie sich deutlich von den vorherigen Nachrichten abheben. Aber ein gewisses Restrisiko bleibt zweifellos bestehen, weil niemand von uns in die Zukunft blicken kann. Eine beliebte Hilfskonstruktion ist daher der Blick zurück auf vergangene Krisen, Kriege und Konflikte. Aber die Geschichte kennt keine identischen Wiederholungen.</p>
<p>Und eigentlich sollten wir es doch auch gewohnt sein, an den Finanzmärkten Entscheidungen unter Unsicherheit treffen zu müssen. Egal, ob geopolitisches oder anderes Ungemach droht. Dennoch zeigen gerade im Fall der Ukraine viele Anleger und Analysten dafür Verständnis, wenn sich ein Experte oder Analyst momentan nicht festlegen möchte, weil sich die dortigen Ereignisse unserer Kontrolle entziehen. So wollen anscheinend die Meisten nicht die Verantwortung dafür übernehmen, wenn ihre Börsenengagements und -empfehlungen aufgrund irgendwelcher bösen Überraschungen aus Kiew oder Moskau nicht so laufen, wie man es sich vorgestellt hatte. Genau genommen verschieben sie den <em>locus of control</em>, über den ich erst vor kurzem <a href="https://www.joachim-goldberg.com/zum-kontrollbeduerfnis-2/">hier</a> geschrieben habe, auf externe Kräfte und Konstellationen, die man selber nicht beeinflussen kann. Und auf die sich im Zweifel auch persönliches Unvermögen schieben lässt.</p>
<p>Das Ganze erinnert mich an einen meiner früheren Chefs, der mir am Morgen eines Handelstages auf meine Frage, ob ich Dollars kaufen solle, entgegnete: „Ja, aber seien Sie vorsichtig!“ Um mir dann am Abend, nachdem mein Engagement schief gelaufen war, vorzuwerfen, er habe mir doch dringend angeraten, vorsichtig zu sein, und jetzt dieser Verlust. Warum ich denn, verdammt nochmal, nicht auf ihn gehört hätte.</p>
<p>Seit diesem Tag weiß ich, dass man an den Finanzmärkten immer vorsichtig sein muss.</p>
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		<title>Kurze Flitterwochen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Sep 2012 08:26:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>So schnell kann also ein Honeymoon vorbei sein, wie man am Beispiel der konzertierten quantitativen Lockerungsmaßnahmen der großen Zentralbanken EZB, Fed und BoJ und der damit verbundenen, rasch verflogenen Euphorie der Investoren sehen kann. Denn unter den Akteuren an den Finanzmärkten hat sich das Sentiment wieder deutlich verschlechtert. Dies mag nicht nur an den Bildern [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>So schnell kann also ein Honeymoon vorbei sein, wie man am Beispiel der konzertierten quantitativen Lockerungsmaßnahmen der großen Zentralbanken EZB, Fed und BoJ und der damit verbundenen, rasch verflogenen Euphorie der Investoren sehen kann. Denn unter den Akteuren an den Finanzmärkten hat sich das Sentiment wieder deutlich verschlechtert. Dies mag nicht nur an den Bildern liegen, die wir aus Spanien und Griechenland derzeit in den Fernsehprogrammen geliefert bekommen. Bilder, die wir übrigens nicht zum ersten Mal sehen, die aber ihre Wirkung beim Betrachter keinesfalls verfehlen – sie sind aufgrund ihrer Dramatik leicht verfügbar und werden daher anderen Informationen gegenüber bevorzugt wahrgenommen. So kann man sich durchaus vorstellen, was im Kopf einer interviewten griechischen Polizeibeamtin vorgehen mag, die gegen ihre eigenen Landsleute – die sie übrigens im Recht sieht – vorzugehen verpflichtet ist. Dabei ist gar nicht einmal der Hungerlohn von weniger als 600€ pro Monat das entscheidende Moment, weswegen man sich leicht vorzustellen kann, dass Polizeibeamte eines Tages nur halbherzig gegen die Streiks des eigenen Volk vorgehen und sich am Ende womöglich auch noch auf deren Seite stellen könnten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>EZB-Vorlage bleibt politisch ungenutzt</strong></p>
<p>Mindestens so dramatisch sehe ich, dass die politischen Entscheider in der Eurozone die Vorlage, die die EZB mit der Ankündigung von unlimitierten Anleihekäufen im Rahmen ihres Mandates gegeben hat, abermals nicht nutzen. Nicht nur weil Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy von den immer (noch) niedrigen Zinsen zu profitieren scheinen möchte und sich daher Zeit lässt, die Hilfe des Rettungsschirms in Anspruch zu nehmen. Vielmehr wird auch bei den Kernländern der Eurozone versucht, hier und da nachzuverhandeln oder früher gemachte Versprechen infrage zu stellen. Und so bleibt nicht nur bei den internationalen Investoren der Eindruck, sobald die EZB der Politik auch nur ein bisschen Erleichterung verschafft, diese den ihr zu gespielten Ball nicht aufnehmen will, sondern den so geschaffenen Vorteil mit Nichtstun vertändelt, bis er ihnen von den Marktteilnehmern abgenommen wird. Was sich etwa im gestrigen Renditesprung für zehnjährige spanische Staatsanleihen über 6 Prozent niederschlägt. Wollen wir hoffen, dass das internationale Kapital, das während der vergangenen Wochen in deutsche und europäische Aktien geflossen ist, durch die jüngsten Ereignisse nicht schon wieder aufgeschreckt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Man spricht schon von QEternity</strong></p>
<p>Aber auch in den USA ist die jüngste Lockerungsansage der Fed nicht nur mit Wohlwollen aufgenommen worden. Vielmehr ist man sich in der Notenbank selbst über die Wirkung von QEternity, wie mancher Kommentator das neueste Programm liebevoll bezeichnet, alles andere als einig. Wenn dann auch noch der Chef der Chicago-Fed, Charles Evans, sich dafür ausspricht, die Fortdauer der Lockerungen an bestimmten ökonomischen Eckdaten festzumachen, hat man fast schon den Verdacht, jener wolle sich auf diese Weise eine möglicherweise unbewusst verloren gegangene psychische Kontrolle wieder zurückholen: Das Programm soll laufen, solange der mittelfristige Inflationsausblick unter 3 Prozent und die Arbeitslosenquote über 7 Prozent bleibt. Das Dumme daran ist nur, dass man derzeit überhaupt nicht sagen kann, ob die quantitativen Lockerungsprogramme sich überhaupt auf die Beschäftigung auswirken.</p>
<p>Zumindest bei den mittelfristigen Anlegern hierzulande hat sich die Stimmung unterdessen nachweislich noch einmal deutlich verschlechtert, wie die jüngste Sentimenterhebung der Börse Frankfurt zeigt. Welche Auswirkungen dies auf den DAX haben kann und ob die Aktien die gestrige Korrektur fortsetzen werden, kommentierte mein Kollege <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/dax+sentiment+optionsverfall+bewirkt+tiefen+pessimismus+41184" target="_blank">Gianni Hirschmüller an dieser Stelle</a> – meine Analyse zur <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/detailanalyse+mehr+pessimisten+auf+aehnlichem+niveau+41185" target="_blank">erweiterten DAX -Befragung finden Sie hier</a>.</p>
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		<title>Nein, es wird nicht getrickst!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 12:23:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nun hat der Bundestag also die Ausweitung des Euro-Rettungsfonds ESFS beschlossen, wobei die Stimmen der Regierungskoalition alleine schon für eine einfache Mehrheit ausgereicht haben. Trotz einiger Abweichler. Wenn man bedenkt, dass sich Finanzminister Wolfgang Schäuble vehement gegen den Vorwurf verwahrte, der erweiterte Rettungsfonds könne nach dem Bundestagsbeschluss womöglich hintenherum über Finanzhebel aufgestockt werden, muss man [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/nein-es-wird-nicht-getrickst/">Nein, es wird nicht getrickst!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nun hat der Bundestag also die Ausweitung des Euro-Rettungsfonds ESFS beschlossen, wobei die Stimmen der Regierungskoalition alleine schon für eine einfache Mehrheit ausgereicht haben. Trotz einiger Abweichler. Wenn man bedenkt, dass sich Finanzminister Wolfgang Schäuble vehement gegen den Vorwurf verwahrte,<span id="more-2573"></span> der erweiterte Rettungsfonds könne nach dem Bundestagsbeschluss womöglich hintenherum über Finanzhebel aufgestockt werden, muss man sich allerdings schon ein bisschen wundern, dass die Aktienmärkte darauf so gut wie gar nicht reagiert haben. Denn ein Großteil der bisherigen DAX-Erholungsrallye wurde von den Akteuren mit einer Hoffnung auf eine massive Ausweitung des ESFS-Schirmes auf möglicherweise 2000 Milliarden Euro oder noch mehr verbunden. Oder rechnen die Akteure insgeheim, dass sich eine derartige Aufblähung des Schirms am Ende doch noch in irgendeiner Form durchsetzen lässt, zumal man den Eindruck bekommen muss, der Ursprung dieser Idee stamme aus den USA?</p>
<p>Was die Akteure am Aktienmarkt aber auch den Handel der wichtigsten Währungen zurzeit – mit einem Hinweis auf den Schweizer Franken – tatsächlich bewegt, erfahren Sie im heutigen Interview des <a href="http://www.daf.fm/video/das-kalte-wasser-ist-momentan-500-punkte-tief-50148094-DE0008469008.html" target="_blank">Deutschen Anlegerfernsehens (DAF)</a>, wo ich heute zu Gast bei Melanie Kösser sein durfte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/nein-es-wird-nicht-getrickst/">Nein, es wird nicht getrickst!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Zweierlei Optimismus</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 16:17:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die heutige Stimmungserhebung der Börse Frankfurt hat gezeigt, dass es während der vergangenen Handelswoche offenbar zwei Arten von Optimismus gegeben hat. Teils abhängig von ihren Einstandspreisen, sind die Käufer deutscher Standardwerte mit den phasenweise äußerst negativen Nachrichten dennoch unterschiedlich umgegangen. Am Ende konnte sich eine dieser beiden Optimisten-Gruppen relativ schadlos ganz schnell wieder von ihren [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/zweierlei-optimismus/">Zweierlei Optimismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die heutige Stimmungserhebung der Börse Frankfurt hat gezeigt, dass es während der vergangenen Handelswoche offenbar zwei Arten von Optimismus gegeben hat. Teils abhängig von ihren Einstandspreisen, sind die Käufer deutscher Standardwerte mit den phasenweise äußerst negativen Nachrichten dennoch unterschiedlich umgegangen.<span id="more-2489"></span> Am Ende konnte sich eine dieser beiden Optimisten-Gruppen relativ schadlos ganz schnell wieder von ihren mutigen Käufen verabschieden. Was die anderen bullishen Akteure bewog, dennoch dem DAX nicht den Rücken zu kehren, erfahren Sie in der jüngsten von mir moderierten Ausgabe von <a href="http://www.wgz-zertifikate.de/de/zertifikate/infothek/cognitrend-tv/index.html" target="_blank">WGZ Cognitrend TV</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/zweierlei-optimismus/">Zweierlei Optimismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Unsere Märkte am Mittag</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 12:51:59 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Neues Interview von Andreas Scholz mit Christin Stock (cognitrend) auf DAF zur Stimmung an den Aktienmärkten sowie zum Euro.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/markte-am-mittag/">Unsere Märkte am Mittag</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Neues Interview von Andreas Scholz mit<span id="more-919"></span> Christin Stock<a href="http://www.daf.fm/video/boersenplatz-5-weiter-wenig-optimismus-dax-weiter-rauf-50142011-DE0008469008.html"> (cognitrend)</a> auf DAF zur Stimmung<a href="http://insider.thomsonreuters.com/link.html?cn=share&amp;ctype=group_channel&amp;chid=1006355&amp;cid=189863&amp;shareToken=MTAwNjM1NTo3ZDJhMzhmZC01NTU0LTQwZDQtYWJkOC04Mzg4YWI3MGFhZTc%3D&amp;start=0&amp;end=347"> </a>an den Aktienmärkten sowie zum Euro.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/markte-am-mittag/">Unsere Märkte am Mittag</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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