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	<title>Wirtschaft Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
	<lastBuildDate>Thu, 16 May 2019 04:55:47 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Entscheidung vertagt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 May 2019 04:55:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie sehr die Finanzmärkte nach einer positiven Nachricht lechzten, zeigte sich an der gestrigen Reaktion der Börsen dies- und jenseits des Atlantiks auf Medienberichte, wonach US-Präsident Donald Trump vorerst keine Strafzölle auf Fahrzeugimporte verhängen wird. Insbesondere für die EU und Japan als Hauptbetroffene ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1205)</strong>             Wie sehr die Finanzmärkte nach einer positiven Nachricht lechzten, zeigte sich an der gestrigen Reaktion der Börsen dies- und jenseits des Atlantiks auf Medienberichte, wonach US-Präsident Donald Trump vorerst keine Strafzölle auf Fahrzeugimporte verhängen wird. Insbesondere für die EU und Japan als Hauptbetroffene bedeutet dies eine Pause von bis zu sechs Monaten, abhängig vom Verlauf der jeweiligen weiteren Handelsgespräche mit den USA. Allerdings hatten die meisten Lobbyisten der Auto-Industrie ohnehin damit gerechnet, dass die Trump-Administration die Entscheidung zu den Zöllen auf Kraftfahrzeuge und deren Bauteile, die eigentlich erst am 18. Mai fällig gewesen wäre, vertagen würde. Aber vor allen Dingen die Aktienmärkte quittierten die Meldung mit einem Kurssprung, und selbst der Euro erholte sich für seine Verhältnisse zeitweise deutlich von seinem Tagestief bei 1,1175.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-10557" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/05/16052019.jpg" alt="" width="150" height="469" /></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Ganz offensichtlich, so die Analyse vieler Kommentatoren, wolle der US Präsident nach der Eskalation im US-chinesischen Handelsstreit nicht noch eine weitere Front eröffnen. Daraus könnte man allerdings auch negativ schließen, dass der Streit mit China wohl nicht auf die Schnelle gelöst werden wird.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Bevor diese weithin positiv aufgefassten Meldungen eintrafen, hatte sich der Euro peu à peu abgeschwächt, wobei die typischen Fluchtwährungen Schweizerfranken und Yen erneut gesucht waren. Nicht zuletzt auch wegen der unsicheren Lage in der Golfregion.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Ökonomische Daten wenig gefragt</strong></span></h4>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Gegenüber neuen ökonomischen Daten blieb der Dollar indes immun, wenn man etwa an die enttäuschend ausgefallenen US-Einzelhandelsumsätze des Monats April denkt. Diese sind natürlich neben anderen Daten in die neue Prognose des Modells der Fed von Atlanta (GDPNow) eingegangen: Danach würde das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal (annualisiert und saisonbereinigt) nur noch 1,1 Prozent betragen, also 0,5 Prozent weniger, als noch am 9. Mai berechnet wurde.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Keine richtige Entspannung gab es auf der Euro-Seite bei der Entwicklung der Renditen italienischer Staatsanleihen, deren Renditevorsprung sich gegenüber deutschen Bundesanleihen im Zehnjahresbereich temporär auf rund 291 Basispunkte erhöhte und damit fast das Jahreshoch von Anfang Februar (rund 293 Basispunkte) erreichte. Damit bleibt der Euro in seiner Seitwärtsentwicklung zwischen <strong>1,1125</strong> und <strong>1,1375</strong> zumindest heute noch bei <strong>1,1155</strong> ordentlich nachgefragt, während sich die relativ massive Angebotssituation an der Oberseite etwas gelichtet hat.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt </span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">für EUR/USD 10 Stellen.</span></p>
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		<title>Über die Wiederbelebung toter Gewinne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Dec 2017 14:52:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Investmententscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Börse Frankfurt Semntiment-Index]]></category>
		<category><![CDATA[Komplexitätsaversion]]></category>
		<category><![CDATA[US-Steuerreform]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mittlerweile dürften die Akteure an den Finanzmärkten genügend Zeit gehabt haben, sich intensiv mit der US-Steuerreform auseinanderzusetzen. Anscheinend stört es kaum jemanden, dass die beiden unterschiedlichen Gesetzentwürfe, über die der Senat und das Repräsentantenhaus abgestimmt haben, noch aneinander angepasst werden müssen. Stattdessen geht man vielerorts davon aus, dass noch vor Weihnachten ein Kompromiss der beiden [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile dürften die Akteure an den Finanzmärkten genügend Zeit gehabt haben, sich intensiv mit der US-Steuerreform auseinanderzusetzen. Anscheinend stört es kaum jemanden, dass die beiden unterschiedlichen Gesetzentwürfe, über die der Senat und das Repräsentantenhaus abgestimmt haben, noch aneinander angepasst werden müssen. Stattdessen geht man vielerorts davon aus, dass noch vor Weihnachten ein Kompromiss der beiden Vorlagen gefunden wird und von US-Präsident Donald Trump bereits per Neujahr auf den Weg gebracht werden könnte. Mit einer bereits 2018 greifenden Senkung des Unternehmenssteuersatzes von 35 auf 20 Prozent müssten, so die logische Konsequenz, auch die Gewinneinschätzungen für viele Aktien des S&amp;P 500 Index für das kommende Jahr drastisch angehoben werden.</p>
<p>Andererseits können sich viele Marktteilnehmer nicht vorstellen, dass die Steuerreform tatsächlich zu einem großen Wachstumsschub in den USA führen wird. Interessanterweise handelt es sich dabei oft um dieselben Stimmen, die nun die US-Notenbank im kommenden Jahr trotzdem mit Leitzinserhöhungen gegensteuern sehen. Abgesehen von der Zinserhöhung in der kommenden Woche, die als sicher gilt, rechnet man vielerorts mittlerweile mit vier Zinsschritten im Jahr 2018.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Unterschätzte Kapitalströme</strong></p>
<p>Wenig wird indes von einem nicht unwichtigen Aspekt dieser Steuerreform gesprochen. So wies etwa das Wall Street Journal am vergangenen Wochenende <span style="color: #0000ff;">(<strong><a style="color: #0000ff;" href="https://www.wsj.com/articles/tax-changes-for-overseas-cash-could-ripple-through-markets-1512222877" target="_blank" rel="noopener">HIER</a></strong>) </span>darauf hin, dass eine geplante einmalige Steuererleichterung für im Ausland erzielte und dort gehaltene Unternehmensgewinne (manche Schätzungen liegen bei mehr als 2,5 Billionen US-Dollar!) zu erheblichen Repatriierungs-Geldströmen aus dem Ausland in Richtung USA führen können.</p>
<p>Auch die Financial Times beschäftigt sich in ihrer heutigen Ausgabe (<a href="https://www.ft.com/content/56c69df6-d9db-11e7-a039-c64b1c09b482" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #0000ff;">HIER</span></strong></a>) mit dem Vorschlag der Republikaner, dieses im Ausland unterhaltene Geld mit einem Steuersatz von nicht mehr als 14,5 Prozent auf Gewinne, die in liquider Form gehalten werden, bzw. etwa 7,5 Prozent für reinvestierte Gewinne zu belegen – egal, ob die Gewinne in die USA zurückfließen oder im Ausland bleiben. Geld, das unter dem derzeit geltenden Steuerrecht, sofern in die USA transferiert, immer noch einem Unternehmenssteuersatz von 35 Prozent unterliegen würde und somit oft nicht der heimischen US-Wirtschaft zugute kommen kann.</p>
<p>Viele US-Multis dürften jedoch selbst für den niedrigen einmaligen Steuersatz von 14,5 Prozent nicht genügend Rücklagen gebildet haben. Mit der Folge, dass, um etwa Steuerforderungen zu bezahlen, im Ausland befindliche Liquidität in die USA zurückgeführt werden muss. Mit anderen Worten: Bislang von US-Unternehmen im Ausland gehaltene, ökonomisch oftmals „tote“ und somit brach liegende Gewinne würden durch die Heimführung in das Mutterland wiederbelebt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Komplexitätsaversion</strong></p>
<p>Davon wären natürlich auch in Fremdwährung gehaltene liquide Mittel von US-Unternehmen betroffen. Fremdwährungen, die im Zweifel gegen US-Dollar verkauft werden müssten. Zwar sind diese Bedenken nicht neu und sind hier und da in der Vergangenheit bereits diskutiert worden. Da aber niemand so recht sagen kann, wie hoch die daraus resultierenden Kapitalströme sein könnten, scheint eine Diskussion darüber viel zu komplex und wird daher von vielen Marktteilnehmern verdrängt werden. Denn normalerweise tendieren Märkte dazu, sich bereits frühzeitig auf solche Kapitalströme einzurichten.</p>
<p>Ob sich die heimischen Börsianer darauf eingerichtet haben, können Sie meinem heutigen Kommentar, den ich wie immer <span style="color: #ff0000;"><a style="color: #ff0000;" href="http://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-Nikolaus-faellt-aus-aber-Weihnachten-nicht-unbedingt-2324204" target="_blank" rel="noopener"><strong>HIER</strong></a></span> für die Börse Frankfurt erstellt habe, oder meinem Skype-Interview <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=zhy36zdnmH4&amp;feature=em-uploademail" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #00ff00;">HIER</span></a></strong> entnehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Eine heikle Diskussion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2017 15:58:55 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Gerade während der vergangenen Tage ist wieder eine Debatte darüber entbrannt, wer eines Tages EZB-Präsident Mario Draghi beerben soll. Aus deutscher Sicht  kommt dafür einzig und allein Bundesbankpräsident Jens Weidmann in Frage. Außerdem: Deutschland sei jetzt einfach einmal dran, den nächsten EZB-Präsidenten zu stellen, ist vielerorts zu vernehmen. Italien und Frankreich sind dagegen. Sie hätten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade während der vergangenen Tage ist wieder eine Debatte darüber entbrannt, wer eines Tages EZB-Präsident Mario Draghi beerben soll. Aus deutscher Sicht  kommt dafür einzig und allein Bundesbankpräsident Jens Weidmann in Frage. Außerdem: Deutschland sei jetzt einfach einmal dran, den nächsten EZB-Präsidenten zu stellen, ist vielerorts zu vernehmen. Italien und Frankreich sind dagegen. Sie hätten zwar nicht grundsätzlich etwas gegen einen Deutschen an der Spitze der EZB, aber Weidmann darf es nicht sein. Obgleich Draghis Nachfolge erst im Oktober 2019 ansteht, scheinen sich bereits heute zwei Lager in Sachen Nachfolgediskussion herauszubilden. Dabei gibt es ein offensichtliches Nord-Süd-Gefälle. Auf der einen Seite der Norden, insbesondere Deutschland, jene Länder also, die Weidmann vor allen Dingen wegen seiner Gegenposition zu Mario Draghis lockerer Geldpolitik gerne an der Spitze der Zentralbank sehen würden, um die Stabilität der Sparzinsen und der Währung zu gewährleisten. Auf der anderen Seite sind die Weidmann-Verhinderer, naturgemäß diejenigen, die bislang und auch in Zukunft von der lockeren Geldpolitik Mario Draghis profitieren, also vornehmlich Länder im Süden Europas.</p>
<p>Bei der ganzen Diskussion wird vergessen, dass der EZB-Präsident zwar die Zentralbank repräsentiert, Entscheidungen aber vom EZB-Rat getroffen werden. Das Gleiche gilt für das US-Pendant Mario Draghis, Janet Yellen. Gerade an der derzeitigen Position der Fed-Präsidentin – ihre Amtszeit endet bereits im Februar 2018 – wird deutlich, dass sie zwar den Offenmarktausschuss prägen, aber nicht unbedingt beherrschen kann. Tatsächlich wäre es möglich, dass US-Präsident Donald Trump ihr eine weitere Amtszeit zugesteht, wohl wissend, dass er außerdem noch neue Mitglieder für die derzeit drei vakanten Sitze im Direktorium benennen muss, die im Zweifel im Sinne der Trump-Administration bei wichtigen Entscheidungen votieren könnten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Vernachlässigung dessen, was nicht entschieden wurde</strong></p>
<p>Aber selbst wenn man dazu neigt, die Macht des Präsidenten einer Zentralbank als sehr hoch ein- oder gar zu überschätzen, und womöglich auch noch vorschnell die lockere Geldpolitik eines Mario Draghi verurteilt, sollte man sich die Frage stellen, was eigentlich passiert wäre, wenn ein ausgewiesener Zinsfalke wie Jens Weidmann während der vergangenen Jahre das Sagen gehabt hätte. Denn wir tendieren immer dazu, nur die tatsächlich gefällten Entscheidungen im Nachhinein zu bewerten, während wir es meistens versäumen, uns auszumalen, was passiert wäre, hätte man einer anderen Option den Vorrang gegeben. Dies sich vorzustellen fällt naturgemäß schwerer, weil alternative Szenarios nicht so leicht verfügbar sind wie reale. Hätte ein geldpolitischer Falke an der Spitze der EZB, immer in Angst vor Inflation und in einem Umfeld nachhaltig sinkender Inflationsraten oder gar drohender Deflation, angemessen reagiert? Wie wäre es um die Rettung des Euro – sofern man sie denn tatsächlich wollte – ohne die quantitativen Lockerungsprogramme bestellt gewesen? Vielleicht hätten wir dann tatsächlich bereits heute einen Nord-Euro mit einem extrem hohen Außenwert und einen schwachen Süd-Euro, wie es sich Euro-Gegner immer gerne vorgestellt haben. Wenn heute schon die Exporteure angeblich jammern, weil ihnen der Euro zu fest erscheint, wie wäre es erst, wenn ein super stabiler Nord-Euro nicht 1,20, sondern womöglich 2,00 USD kosten würde? Antworten, die wir zum Glück nicht geben müssen, weil sie hypothetisch sind. Doch handelt es sich hierbei um Gedanken, die man sich – jenseits aller politischer Räson – bei der Vorauswahl für einen Notenbankpräsidenten durchaus einmal machen sollte.</p>
<p>Gedanken haben sich indes die Anleger gemacht, die wie jeden Mittwoch von der Börse Frankfurt zu ihrer Stimmung befragt werden. Das Ergebnis habe ich <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-Wie-zwischen-Weihnachten-und-Neujahr-2305562" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #ff0000;">HIER</span></strong></a> in Schriftform und <span style="color: #00ff00;"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=LTZl1U-3-2c" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #00ff00;">DORT</span></strong></a> </span>als Video-Interview kommentiert.</p>
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		<title>Hoffnung auf Wiederholung</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/hoffnung-auf-wiederholung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Aug 2017 14:02:51 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt nicht wenige Ökonomen, die dem Treffen von Finanzministern, führenden Notenbankern sowie wichtigen Persönlichkeiten aus Forschung und Wissenschaft in Jackson Hole gerade in diesem Jahr besondere Bedeutung zumessen. Denn zum ersten Mal seit 2014 tritt EZB-Präsident Mario Draghi wieder als Sprecher bei diesem Symposium auf. Das letzte Mal, als Mario Draghi vor diesem Kreis [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt nicht wenige Ökonomen, die dem Treffen von Finanzministern, führenden Notenbankern sowie wichtigen Persönlichkeiten aus Forschung und Wissenschaft in Jackson Hole gerade in diesem Jahr besondere Bedeutung zumessen. Denn zum ersten Mal seit 2014 tritt EZB-Präsident Mario Draghi wieder als Sprecher bei diesem Symposium auf. Das letzte Mal, als Mario Draghi vor diesem Kreis eine Rede hielt, vor drei Jahren, dürfte vielen Akteuren an den Finanzmärkten noch in guter Erinnerung sein, hatte er doch seinerzeit den Beginn der quantitativen Lockerungsmaßnahmen (QE) erstmals angedeutet. Obwohl bereits aus so genannten Kreisen der EZB kolportiert wird, dass der EZB-Präsident dieses Mal nicht die Bühne in den Rocky Mountains dazu nutzen würde, einen Ausstieg aus der selbigen Politik vorzubereiten, glauben doch nicht wenige Ökonomen an zyklische Gesetzmäßigkeiten, weil es so schön passt, also an eine Wiederholung der Geschichte und daran, dass Draghi am selben Ort das Ende eines Programms einläuten werde, an dem er einst dessen Beginn ankündigte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Widerspruch? – Eine Frage der Position</strong></p>
<p>Es sind übrigens häufig die gleichen Experten, die davor warnen, dass die Aufwärtsbewegung des Euro der EZB ein Dorn im Auge sei und dass die Zentralbank deswegen bei einem weiteren Anstieg der Gemeinschaftswährung zunächst nur verbal, womöglich aber sogar auch tatsächlich intervenieren werde. Damit wird Mario Draghi zu einem Balanceakt und letztlich zu einer taubenhaften Einstellung gezwungen, denn nur ein falsches Wort in Richtung einer möglichen Diskussion über eine geldpolitische Kursänderung könnte dem Euro Flügel verleihen und demzufolge angeblich innerhalb der Zentralbank zu schlaflosen Nächten führen. Also doch keine QExit-Ankündigung? Wer wird gewinnen? Der Glaube an die schöne Harmonie einer Wiederholung oder die Vernunft?</p>
<p>Am Ende ist jedoch alles eine Frage der Positionierung. Diejenigen, die im Euro long sind, hoffen auf einen Hinweis Draghis, diejenigen, die die Gemeinschaftswährung zuletzt ge-shortet haben, hoffen inständig, der EZB-Präsident möge doch ein Wörtchen des verbalen Einhalts – und sei es nur, dass die EZB den Wechselkurs genauestens beobachte – von sich geben. Unlängst habe ich sogar eine Interpretationsanleitung entdeckt, mit der ein Ökonom Hilfe dabei anbot, wie man entsprechende Worte Draghis auszulegen habe.</p>
<p>Zu denen, die einen festen Euro naturgemäß nicht mögen, gehören Investoren, die die Börse Frankfurt allwöchentlich befragt. Wie jene die Situation am Aktienmarkt beurteilen, erfahren Sie von mir <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-Die-Ruhe-vor-Jackson-Hole-2299254" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #ff0000;">HIER</span></strong></a> in Schriftform und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=3bWRl1YrVRA&amp;feature=em-uploademail" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #00ff00;">DORT</span></strong></a> als Video-Interview.</p>
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		<title>Geldpolitisches Libretto neu interpretiert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jun 2017 14:16:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[DAX-Sentiment]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
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		<category><![CDATA[Verlustaversion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nun haben die Akteure an den Finanzmärkten, allen voran die Devisenhändler, ihre heißersehnte Überraschung geliefert bekommen. Nach Wochen der Ruhe sprang der Euro gestern nach oben und stand zwischenzeitlich gegenüber dem US-Dollar bei 1,1385. Die Ursache für diese Aufwertung liegt auf der Hand, denn Mario Draghi stellte gestern eine graduelle Anpassung der Geldpolitik der Zentralbank [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-9552 alignleft" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2017/06/Senti_28062017-300x114.jpg" alt="" width="300" height="114" />Nun haben die Akteure an den Finanzmärkten, allen voran die Devisenhändler, ihre heißersehnte Überraschung geliefert bekommen. Nach Wochen der Ruhe sprang der Euro gestern nach oben und stand zwischenzeitlich gegenüber dem US-Dollar bei 1,1385. Die Ursache für diese Aufwertung liegt auf der Hand, denn Mario Draghi stellte gestern eine graduelle Anpassung der Geldpolitik der Zentralbank in Aussicht. So erklärte der EZB-Chef am Dienstag bei der Notenbankkonferenz in Sintra (Portugal), deflationäre Kräfte, die die Teuerung belasteten, seien durch reflationäre (preissteigernde) ersetzt worden. Auch sprach Draghi mit einem Male von Faktoren, die die Inflationsentwicklung belasten können – etwa die Schwankungen der Rohöl- und Rohstoffpreise – als vorübergehende Phänomenen, über die eine Zentralbank hinwegsehen könnte. Fast könnte man meinen, der EZB-Präsident wäre zu einem Zinsfalken mutiert – eine Position, die wir normalerweise nur von Bundesbankpräsident Jens Weidmann gewohnt sind. Natürlich relativierte Draghi seine Worte, indem er einem schnellen Exit von der Politik des leichten Geldes eine Absage erteilte. Aber diese Einschränkung interessierte die Akteure an den Finanzmärkten nicht mehr, es war nicht das Libretto, sondern der Ton, der die Musik gemacht hat.</p>
<p>Sicherlich ist auch dem EZB-Präsident die anhaltende Konjunkturerholung in der Eurozone aufgefallen, und es ist schon verwunderlich, dass der Euro gegenüber dem US-Dollar nicht schon längst deutlicher profitierte. Denn gerade was Wirtschaftsdaten anging, überraschten die Zahlen aus Euroland zuletzt mehrheitlich eher positiv, während Fundamentaldaten aus den USA vielfach enttäuschten. Die heftige Reaktion des Euro zeigt zumindest, dass sich viele Investoren nicht nur auf ruhige Zeiten eingestellt, sondern sich auch mit der Positionierung geirrt haben müssen. Nach dem Motto: Positive Euro-Daten können nur schlechter und die aus den USA nur besser als erwartet ausfallen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Verlustaversion der Auguren</strong></p>
<p>Aber nicht nur die Devisenhändler mussten mit der zweithöchsten Handelsspanne innerhalb eines Tages in diesem Jahr zurechtkommen. Auch manche Ökonomen, die noch zu Jahresanfang den Euro in Richtung Parität abdriften sahen, haben eiligst ihre Langfristprognosen überarbeitet. Was doch eine leicht geänderte Intonation bei der Rede eines Zentralbankpräsidenten bewirken kann! Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass die Langfrist-Auguren zu spät bemerkt haben, dass sich die politische Lage für die Eurozone in der Wahrnehmung der Akteure deutlich zum Positiven geändert hat, während auf der anderen Seite nunmehr selbst der Internationale Währungsfonds nicht mehr davon ausgeht, dass die so genannten Trumponomics (Steuererleichterungen und Investitionsprogramme) die US-Wirtschaft noch in Schwung bringen können.</p>
<p>Vielmehr kann man davon ausgehen, dass sich einige Ökonomen –  gleich einem Händler, der zu lange an einer schal gewordenen Position festhält – zu lange mental an ihr bearishes Euro-Szenario gebunden fühlten und nun angesichts eines drohenden Angriffs auf die 1,15 USD-Marke des Euro die Notbremse ziehen mussten.</p>
<p>War es nun Pech, dass nicht einmal 24 Stunden später EZB-Vertreter die Ansage ihres Chefs relativieren und von einer Überreaktion des Marktes sprechen (vgl. FT von heute <a href="https://www.ft.com/content/f7a77c44-5bd3-11e7-b553-e2df1b0c3220" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #0000ff;"><strong>HIER</strong></span></a>)? Ich fürchte, die Geister, die Mario Draghi reif, wird er nun nicht mehr los.</p>
<p>Der Mehrheit der Börsianer hierzulande – sie waren zuletzt überwiegend pessimistisch eingestellt – müsste diese Entwicklung, die sich in fallenden Aktienkursen manifestierte, eigentlich gefallen haben. Ob sie jetzt mehrheitlich die große Trendumkehr oder nur eine gesunde Korrektur im Aufwärtstrend sehen, können Sie meinem heutigen Kommentar, den ich <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-Ein-Paradigmenwechsel-2285982" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #ff0000;">HIER</span></strong></a> für die Börse Frankfurt erstellt habe, entnehmen oder sich <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=aiAXt0FPh1I&amp;index=11&amp;list=PLJdpAatvTdomPqk6-4gjTJjC7IGSHRDKk" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #008000;">HIER</span></a></strong> via Internet-Video informieren.</p>
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		<title>Auf der Suche nach Überraschungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jun 2017 14:48:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Investmententscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Anpassung von Prognosen]]></category>
		<category><![CDATA[Börse Frankfurt Sentiment-Index]]></category>
		<category><![CDATA[Citi Economic Surprise index]]></category>
		<category><![CDATA[Prognosen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt für die Teilnehmer an den Finanzmärkten nichts Langweiligeres als ökonomische Daten, die den Prognosen der Ökonomen entsprechen. Als ob man auf der Suche nach unnötigen Risiken wäre. Aber wir orientieren uns nun einmal bei unseren Entscheidungen an Referenzpunkten (Prognosen) und richten unser Handeln darauf aus, ob die Realität gemessen an diesen Bezugspunkten besser [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt für die Teilnehmer an den Finanzmärkten nichts Langweiligeres als ökonomische Daten, die den Prognosen der Ökonomen entsprechen. Als ob man auf der Suche nach unnötigen Risiken wäre. Aber wir orientieren uns nun einmal bei unseren Entscheidungen an Referenzpunkten (Prognosen) und richten unser Handeln darauf aus, ob die Realität gemessen an diesen Bezugspunkten besser oder schlechter aussieht.</p>
<p>Nun befinden wir uns in jüngster Zeit in einer Phase extrem niedriger Volatilität an den Aktienmärkten, und die Börsianer suchen derzeit nach neuen richtungsweisenden fundamentalen Erkenntnissen, nachdem die politischen Überraschungen in diesem Jahr zu keinen großen Verwerfungen geführt haben.</p>
<p>Und auf dieser Suche nach ökonomischen Überraschungen bin ich (nicht zum ersten Mal) auf einen Index dieses Namens gestoßen, der unter anderem von der Citigroup (via Yardeni Research)<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a> erstellt wird. Dieser Index misst, inwieweit und wie oft bestimmte ökonomische Indikatoren innerhalb eines bestimmten Zeitraums die Schätzungen übertreffen oder um wieviel und wie häufig sie niedriger als erwartet ausfallen. Und tatsächlich: Für die USA ist dieser Citigroup Economic Surprise Index unlängst auf den niedrigsten Stand seit Mitte 2011 gefallen – nur fünfmal seit Bestehen dieses Indikators im Jahre 2003 sah es noch schlechter aus. Im Gegensatz zu heute war das Handelsgeschehen im Sommer 2011 an den wichtigen Börsen erheblich volatiler, man diskutierte über den US-Schuldendeckel, und sogar eine Herabstufung der USA durch die Ratingagentur Standard &amp; Poor‘s stand damals im Raum.</p>
<p>Was bedeutet dieser extreme Indexstand für heute? Dass es nur noch positive Überraschungen geben kann? Dass es um die Börsen dieser Welt ganz fürchterlich bestellt sein muss? Wohl kaum. Sicherlich wird der Index wieder auf seinen langfristigen Mittelwert von plus minus Null steigen. Aber nicht zwingend wegen positiver Überraschungen. Vielmehr ist es möglich, dass auch die Ökonomen ihre „Fehler“ korrigieren und entsprechend negativere Prognosen abgeben und sich zumindest so der historischen Realität anpassen</p>
<p>Ach, übrigens: Ein ähnlicher Index der Deutschen Bank zeigt für die Eurozone immer noch einen ausgesprochen positiven Wert an, der womöglich nicht mehr zu schlagen ist, so die Denkweise vieler Akteure.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was indes die Börsianer hierzulande denken, können Sie meinem neuesten Kommentar, den ich regelmäßig für die Börse Frankfurt erstelle, <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-Zwei-Schritte-vor-einer-zurueck-2284204" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #008000;"><strong>HIER</strong></span></a> in Schriftform und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=FC15pWV9Mb4&amp;feature=em-uploademail" target="_blank" rel="noopener"><strong><span style="color: #ff0000;">HIER</span></strong></a> als Video abrufen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> <a href="https://www.yardeni.com/pub/highfreqcb_bb.pdf" target="_blank" rel="noopener">https://www.yardeni.com/pub/highfreqcb_bb.pdf</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Finanzmarktanalysen mit Behavioral Finance</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Feb 2017 08:23:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die meisten Akteure an den Finanzmärkten kennen im Grunde zwei Methoden, um künftige Kursentwicklungen zu prognostizieren. Bei der einen handelt es sich um die so genannte ökonomische Fundamentalanalyse, mit deren Hilfe häufig stichtagsbezogene Vorhersagen erstellt werden. Doch scheint dieses Verfahren nicht wirklich erfolgreich zu sein. Etwas besser schneidet die technische Analyse ab, die in Deutschland [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Akteure an den Finanzmärkten kennen im Grunde zwei Methoden, um künftige Kursentwicklungen zu prognostizieren. Bei der einen handelt es sich um die so genannte ökonomische Fundamentalanalyse, mit deren Hilfe häufig stichtagsbezogene Vorhersagen erstellt werden<a name="_ftnref1"></a>. Doch scheint dieses Verfahren nicht wirklich erfolgreich zu sein. Etwas besser schneidet die technische Analyse ab, die in Deutschland während der vergangenen Jahre eine Renaissance erlebte. Nach wie vor versuchen „Techniker“, aus Chartbildern und Kursverläufen der Vergangenheit Rückschlüsse auf die künftige Entwicklung von Aktien, Anleihen, Devisen und Rohstoffmärkten zu ziehen. Im Gegensatz zu den unter Fundamentalanalysten beliebten (Stich)-<strong>Punkt-Prognosen</strong> ist es das Ziel der technischen Analysten, oftmals ganze <strong>Marktentwicklungen</strong> vorherzusagen.</p>
<p>Die Argumentation der Behavioral Finance stellt sowohl die fundamentalen als auch die technischen Analyseansätze in Frage. Doch haben bislang nur wenige Experten an den Finanzmärkten versucht, die Erkenntnisse dieser immer noch recht jungen Disziplin in der Praxis anzuwenden. Oftmals werden die Ergebnisse der Behavioral Finance sogar irrtümlicherweise mit denen der Chartanalyse gleichgesetzt. Zwar mag die Behavioral Finance teilweise die theoretische Grundlage für die Existenz mancher markttechnischer Ansätze bilden, doch geht sie in ihrem Potenzial als Prognoseinstrument weit darüber hinaus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Dies sind die wichtigsten Argumente:</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>a) Gewinn/Verlust-Asymmetrie</strong></p>
<p>Daniel Kahneman, einer der „Urväter“ der Behavioral Economics¹ wurde im Jahr 2002 mit dem Nobelpreis für Ökonomie ausgezeichnet, weil er unter anderem in zahllosen Experimenten nachweisen konnte, dass Verluste in der Wahrnehmung der Anlieger weit schwerer wiegen als Gewinne – häufig werden sie sogar als zwei bis zweieinhalb Mal so schwerwiegend empfunden wie Gewinne in gleicher Höhe. Dies führt letztlich zum sogenannten Dispositionseffekt, demzufolge Akteure an den Finanzmärkten – entgegen jeder rationalen Erwägung – dazu neigen, Gewinne zu realisieren, Verluste hingegen laufen zu lassen. Dieser unterschiedliche Umgang mit Gewinnen und Verlusten sorgt dafür, dass Finanzmärkte zumindest zeitweise nicht effizient sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>b) Bezugspunktabhängigkeit</strong></p>
<p>Gewinne und Verluste werden von den Teilnehmern an Finanzmärkten nicht als absolute Größe wahrgenommen. Vielmehr ist ihre Bewertung von einem Referenzpunkt abhängig. Bei diesem Referenzpunkt handelt es sich meistens um den Einstandspreis eines Engagements, doch können beispielsweise auch Extrempunkte früherer Kursverläufe als Referenzpunkt für die Marktteilnehmer dienen. Insofern haben technische Analysten scheinbar Recht, wenn sie etwa in Charts nicht nur eine Aufzeichnung der Einstandspreise aller Marktteilnehmer sehen. Ihrer Meinung nach beinhalten diese Marktpreise außerdem alle verfügbaren Informationen und Meinungen derjenigen, die sie zustande gebracht haben, also aller an der Preisbildung beteiligten Anbieter und Nachfrager. Deswegen bedarf es nach Ansicht der meisten Techniker auch keiner Fundamentalanalyse, weil deren Erkenntnisse im Marktpreis bereits enthalten sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>c) Selektive Wahrnehmung</strong></p>
<p>Das ist falsch, könnten die Vertreter der Behavioral Finance sagen: Der Marktpreis beinhaltet nicht alle Informationen und Meinungen der Akteure. Vielmehr sorgt der Mechanismus der <strong>selektiven </strong>Wahrnehmung vor allem unter dem Eindruck von Kursverlusten dafür, dass die Marktteilnehmer passende Informationen stark vergrößert wahrnehmen, während sie ihrem Engagement zuwiderlaufende Nachrichten in ihrer Bedeutung herunterspielen oder sogar völlig ignorieren. Insofern haben ökonomische Analysen – wie alle anderen Informationen – für Anbieter und Nachfrager nur dann einen Wert, wenn sie die eigene Position bestätigen.</p>
<p>Deshalb untersuchen die Analysten der Behavioral Finance, ob die Marktinformationen zu den Markttrends passen. Mit anderen Worten: Reflektieren die ökonomischen Erkenntnisse und Marktkommentare die Marktentwicklung oder widersprechen sie dieser? Ein wichtiges Instrument sind dabei <strong>Stimmungserhebungen</strong>, weil man davon ausgeht, dass das Markt-Sentiment ein Spiegel der wichtigsten Engagements der beteiligten Akteure darstellt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>d) Gewöhnungseffekte und verschobene (wahrgenommene) Referenzpunkte</strong></p>
<p>Der Einstandspreis bildet häufig als Bezugspunkt die Grenze zwischen der Wahrnehmung von Gewinnen und Verlusten. Dieser Referenzpunkt bleibt jedoch nur in der Anfangsphase eines Engagements eine konstante Beobachtungsgröße, wobei er in erster Linie für die Verlierer an den Finanzmärkten eine ganz wichtige Rolle spielt. Es handelt sich nämlich um den Punkt, an dem sie einen zwischenzeitlichen Buchverlust wieder wettmachen können. Im Gegensatz zu den Gewinnern, die jederzeit ihren Profit realisieren <em>können</em>, sind die Verlierer, die ihren Buchverlust nicht realisieren<em> wollen</em> (Verlustaversion), mental an ihren Referenzpunkt gebunden. Mit anderen Worten: Diese Referenzpunkte sorgen in den Finanzmärkten für <strong>künftiges Angebot bzw. künftige Nachfrage</strong>.</p>
<p>Gerade bei anhaltenden und längeren Verlustphasen <strong>verändert</strong> sich jedoch die <strong>Wahrnehmung</strong> dieser Referenzpunkte. Durch Gewöhnungseffekte (<strong>Adaption</strong>) nähert sich der Bezugspunkt der Investoren oftmals immer mehr der neuen Marktsituation an. Daher ist die Kenntnis dieser als Grenze zwischen Gewinn und Verlust <strong>wahrgenommenen </strong>Referenzpunkte für eine Marktanalyse von wichtiger Bedeutung. Denn oft wiegen sie schwerer als jedes ökonomische Argument.</p>
<p>Mit anderen Worten: Die auf einer Chart sichtbaren einstigen Einstandspreise der Marktteilnehmer verlieren mit der Zeit ihre Relevanz und werden im Bewusstsein der Akteure je nach Kursverlauf mental verschoben, weshalb sie grafisch nicht mehr erkennbar sind. Deswegen kommt ein verhaltens­orientierter Analyst unter Berücksichtigung der Adaption der Referenzpunkte im Zeitablauf zu realistischeren Kursniveaus, bei denen künftiges Angebot und künftige Nachfrage auftreten können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fazit: </strong></p>
<p>Mit den Erkenntnissen der Behavioral Finance ist man gegenüber herkömmlichen Analysemethoden stets einen Schritt voraus. Am Ende könnte die wichtigste Frage bei der Beurteilung und Analyse von Finanzmarktentwicklungen lauten:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Wer liegt zu welchem Kurs schief?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Häufig sind in den Finanzmärkten Verlierer über größere Strecken an ihre Engagements gefesselt, weil sie ihre <em>wahrgenommenen </em>Einstandspreise noch nicht wiedergesehen haben, aber auch noch nicht bereit sind, angesichts der aufgelaufenen Buchverluste zu kapitulieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>¹ Behavioral Economics ist der weiter gefasste Begriff für die Verhaltensökonomik, unter deren Dach auch die Behavioral Finance firmiert</p>
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		<title>Kurz zwischen den Jahren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Dec 2016 13:24:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Behavioral Finance]]></category>
		<category><![CDATA[Prognose 2017]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nun ist die Zeit der Prognosen für das neue Jahr doch noch für mich gekommen. Obwohl ich immer wieder versuche, mich diesem Trend zu entziehen, weil ich der Meinung bin, dass Punktprognosen abzugeben oder Kursverläufe für ein ganzes Jahr vorherzusagen bestenfalls als amüsantes Gesellschaftsspiel zu betrachten ist. Ungeachtet dessen habe ich einen Interview-Termin, zu dem [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist die Zeit der Prognosen für das neue Jahr doch noch für mich gekommen. Obwohl ich immer wieder versuche, mich diesem Trend zu entziehen, weil ich der Meinung bin, dass Punktprognosen abzugeben oder Kursverläufe für ein ganzes Jahr vorherzusagen bestenfalls als amüsantes Gesellschaftsspiel zu betrachten ist.</p>
<p>Ungeachtet dessen habe ich einen Interview-Termin, zu dem mich Frank Meyer von n-tv vor ein paar Tagen einlud, mit Freuden wahrgenommen. Dieses Gespräch vor Weihnachten drehte sich vor allem um die Frage, was uns aus verhaltensorientierter Sicht im kommenden Jahr erwarten könnte. Die Aufzeichnung dazu finden Sie <span style="color: #ff0000;"><a style="color: #ff0000;" href="http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wirtschaft/Es-wird-auf-jeden-Fall-Enttaeuschungen-geben-article19388261.html" target="_blank"><strong>HIER</strong></a></span>.</p>
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		<title>Trump-o-logy</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2016 14:55:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behavioral Ethics]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Phänomen Donald Trump beherrscht auch zwei Wochen nach der Wahl die Schlagzeilen in den Medien ebenso wie die Finanzmärkte. Dabei fällt auf, dass die Wall Street einerseits eine ausgelassene Trump-Party feiert (Börsenzeitung) und dem US-Aktienmarkt vor lauter Euphorie gestern im morgendlichen Newsletter des Handelsblatts gar ein 15-prozentiger Anstieg seit dem Wahltag bescheinigt wurde, den [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-9300 alignleft" src="http://joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2016/11/Senti_23112016-300x114.jpg" alt="senti_23112016" width="300" height="114" />Das Phänomen Donald Trump beherrscht auch zwei Wochen nach der Wahl die Schlagzeilen in den Medien ebenso wie die Finanzmärkte. Dabei fällt auf, dass die Wall Street einerseits eine ausgelassene Trump-Party feiert (Börsenzeitung) und dem US-Aktienmarkt vor lauter Euphorie gestern im morgendlichen Newsletter des Handelsblatts gar ein 15-prozentiger Anstieg seit dem Wahltag bescheinigt wurde, den ich in dieser Größenordnung offenbar verpasst haben muss.</p>
<p>Andererseits wird dem hiesigen DAX offenbar eine Konsolidierungszone zum Verhängnis, aus der er trotz aller Jubelrufe aus den USA bislang nicht nach oben ausbrechen möchte. „Langsam wird es peinlich“, konstatierte etwa ard.boerse.de diesbezüglich online. Dabei haben sich im Vergleich zum S&amp;P 500 sowohl der EURO STOXX 50 als auch der DAX gemessen an den Monatstiefs kurz vor oder nach dem Wahltag bislang nicht schlechter geschlagen. Aber ein 6-prozentiger Kursanstieg innerhalb einer sehr breiten, seit Wochen anhaltenden Konsolidierung klingt fast schon etwas langweilig. Dies scheinen die von der Börse Frankfurt allwöchentlich befragten Akteure aber immer noch positiv zu sehen – meinen Kommentar dazu können Sie dieses Mal <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-Party-ohne-Musik-1654404" target="_blank"><span style="color: #ff0000;"><strong>HIER</strong></span></a> abrufen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die Videobotschaft</strong></p>
<p>Natürlich kann man sich die Frage stellen, warum ausgerechnet Europa bzw. Deutschland von einem Wahlsieg Donald Trumps profitieren sollten. Denn trotz aller geplanten fiskalpolitischen Maßnahmen des designierten US-Präsidenten, sollte man selbst angesichts eines damit verbundenen Aufwärtstrends des US-Dollar und den damit möglicherweise erwarteten steigenden Erlösen für die europäische Exportwirtschaft nie vergessen: Amerika comes first. Und im Zweifel müssen andere [angesichts möglicherweise drohender Handelsbarrieren] aus den USA draußen bleiben.</p>
<p>Jetzt werden mir gleich wieder einige sagen, ich solle doch nicht so pessimistisch sein, denn auch Donald Trump sei doch bereits dabei, zurück zu rudern. Tatsächlich hatte dieser gestern in einer Videobotschaft die Prioritäten für die ersten 100 Tage seiner Amtszeit dargestellt. Kommentatoren mögen darin nichts Überraschendes gefunden haben und sogar darauf verweisen, dass es wichtiger sei, darauf zu achten, worauf Trump in seiner Botschaft <strong><em>nicht</em> </strong>eingegangen sei. Mag sein, dass in dem etwa zwei-minütigen Videoclip nicht mehr die Rede von einer Mauer an der Grenze zu Mexiko ist. Auch dass die im Wahlkampf angekündigte Abschaffung von „Obamacare“ nicht mit einem Wort erwähnt wurde. Ganz zu schweigen von anderen von vielen als radikal empfundenen Maßnahmen. Kein Waterboarding also?</p>
<p>Dass all dies keine Erwähnung gefunden hat, heißt nicht, dass es nicht kommt.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Rabatte und Mentale Konten wirken </strong></p>
<p>Ich höre schon wieder die Stimmen, die mir weismachen wollen, dass der Mann eigentlich gar nicht so schlimm sei. Dies mag, gemessen an den durch den Wahlkampf extrem gesetzten Referenzpunkten, sogar eine relative Verbesserung sein. Nein, Donald Trump verkauft uns nicht die nackte Wahrheit, sondern eine extreme Vision, reduziert um einen kleinen Rabatt, aber am Ende mit dem gleichen Ergebnis. Genau so, wie man eben einen Gebrauchtwagen verkaufen muss.</p>
<p>Die mentale Kontoführung sorgt dafür, dass wir den Rabatt aus einem überhöhten Verkaufspreis separat und deshalb wie einen Gewinn wahrnehmen. Genauso verhält es sich mit der Einladung der Chefs der wichtigsten Nachrichtensender von Trumps Gnaden am Montag, der bei dieser Gelegenheit seinen Gästen dem Vernehmen nach, obwohl „off the records“, der Lüge bezichtigte und so richtig den Kopf gewaschen haben soll, nur um einem seiner offenkundigen Gegner einen Tag später zu bedeuten, dass er doch alle ganz lieb habe und seine journalistischen Gäste ein großartiges Juwel für Amerika, ja, die ganze Welt seien.</p>
<p>Soll doch da noch jemand von einer bevorstehenden Einschränkung der Pressefreiheit fabulieren. Ich ziehe es jedenfalls vor, statt mich mit diesen Spiegelfechtereien zu beruhigen, mich nicht auf das zu konzentrieren, was Trump sagt, sondern darauf, was er tut. Und da muss man sich nur die von ihm geplante Besetzung der Schlüsselpositionen seiner Regierung ansehen, um zu begreifen, was in den USA trotz anderslautender Beteuerungen zu erwarten ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/trump-o-logy/">Trump-o-logy</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Wochenausblick vom 23. November</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2016 10:40:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[DAX]]></category>
		<category><![CDATA[DZ BANK]]></category>
		<category><![CDATA[Weekly: Der Faktor Mensch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der designierte US-Präsident Donald Trump beherrscht auch zwei Wochen nach der Wahl die Schlagzeilen. Besonders interessant sind dabei auch die ökonomischen Erwartungen, die hierzulande an Trump gerichtet werden. Betrachtet man dabei allein die Entwicklung der Aktienkurse, könnte man angesichts der neuen Allzeithochs, die vier US-Aktienindices in dieser Woche markiert haben, den Eindruck bekommen, die USA [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/wochenausblick-vom-23-november-2/">Wochenausblick vom 23. November</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der designierte US-Präsident Donald Trump beherrscht auch zwei Wochen nach der Wahl die Schlagzeilen. Besonders interessant sind dabei auch die ökonomischen Erwartungen, die hierzulande an Trump gerichtet werden. Betrachtet man dabei allein die Entwicklung der Aktienkurse, könnte man angesichts der neuen Allzeithochs, die vier US-Aktienindices in dieser Woche markiert haben, den Eindruck bekommen, die USA seien der alleinige Gewinner. Bei genauerem Hinsehen wird jedoch deutlich&#8230; Lesen Sie  <a href="https://www.dzbank-derivate.de/news/index/editorial/id/64ce578cbe5637820f3e221afaad52175c8847b0/format/html" target="_blank"><span style="color: #ff0000;"><strong>HIER</strong></span></a> weiter im neuesten Wochenausblick, Weekly: Der Faktor Mensch, den ich für die DZ Bank erstellt habe. Thema:<em> Gewagter Optimismus.</em></p>
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