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	<title>US-BIP Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>„Bäumchen, Bäumchen wechsle Dich“ mit James Bullard</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2014 16:22:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich dem Präsidenten der Fed von St. Louis den Titel „Retter der Aktienmärkte“ verleihen. Denn er ist es gewesen, der vor knapp drei Wochen mit seinem Statement, man könne bei Bedarf neuerliche Anleihekäufe seitens der US-Notenbank vornehmen, dafür sorgte, dass Aktienmärkte dies- und jenseits des Atlantiks ihren Kursrutsch abrupt beendeten und zu einer [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich dem Präsidenten der Fed von St. Louis den Titel „Retter der Aktienmärkte“ verleihen. Denn er ist es gewesen, der vor knapp drei Wochen mit seinem Statement, man könne bei Bedarf neuerliche Anleihekäufe seitens der US-Notenbank vornehmen, dafür sorgte, dass Aktienmärkte dies- und jenseits des Atlantiks ihren Kursrutsch abrupt beendeten und zu einer scharfen Erholung ansetzen konnten. Anders ausgedrückt: Der nicht gerade als Zinstaube bekannte James Bullard hatte sich offensichtlich mehr Sorgen über die fallenden Aktienkurse als um eine stringente Notenbankpolitik gemacht.</p>
<p>Gestern nun war alles ganz anders. Der gute Mr. Bullard hat nämlich seine Meinung geändert und glaubt plötzlich, dass die US-Ökonomie keines neuen Anreizes seitens der Zentralbank bedürfe, um ein 3-prozentiges Wachstum zu erreichen. Kein Wunder, wenn die Kommentatoren bei einem derartigen Meinungswechsel nachhaken. Und Bullard schien fast nonchalant zu antworten, er habe zwar eine Pause bei der Rückführung der Anleihekäufe der US-Notenbank in Betracht gezogen. Aber er habe damit nicht gemeint, dass derlei Maßnahmen auch in die Tat hätten umgesetzt werden sollen. Immerhin solle man nicht vergessen, dass die Finanzmärkte [zu Zeiten seines ersten Statements vor drei Wochen] in großer Unruhe gewesen seien, weil die Investoren weltweit über Wachstum und unerfüllte Inflationsziele der Zentralbanken beunruhigt gewesen seien. Und weil diese Sorgen [angesichts der deutlich gestiegenen Aktienkurse] sich nun in Wohlgefallen aufgelöst hätten, sei ein Kurswechsel der US-Notenbank nunmehr nicht mehr nötig.</p>
<p>James Bullard, der zwar im Offenmarktausschuss der Fed nicht stimmberechtigt ist, hat recht, denn der S&amp;P 500 Index <strong>ist</strong>, worauf ich <strong><a href="https://www.joachim-goldberg.com/it-stinks-wenn-ein-aktienindex-zum-bruttoinlandsprodukt-wird/">HIER</a></strong> bereits schon einmal hingewiesen habe, letztlich das Bruttoinlandsprodukt der USA. Gehen die Aktienkurse hoch, steigt auch das BIP der USA und vice versa.</p>
<p>Betrachtet man allerdings die Stimmung der deutschen Börsianer, die ich für die Börse Frankfurt <strong><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktstimmung+keine+partystimmung+75361">HIER</a></strong> kommentiert habe, muss man sich einem weiteren Statement des Fed-Präsidenten von St. Louis anschließen: Die USA sehen [im Vergleich zu Deutschland] tatsächlich wie eine Insel des Wohlstands aus.</p>
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		<title>Immer wieder diese Überraschungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jan 2013 09:11:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ja, auch ich war ein wenig schockiert, als ich gestern erfahren musste, dass wir für die USA im vierten Quartal 2012 nicht wie erwartet 1,1 &#8211; 1,6 Prozent Wachstum verbuchen können, sondern stattdessen eine Schrumpfung des BIP von 0,1 Prozent verkündet wurde. Mindestens genauso sehr erstaunte mich, wie schnell die Ökonomen, die gerade noch kräftig [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/immer-wieder-diese-uberraschungen/">Immer wieder diese Überraschungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, auch ich war ein wenig schockiert, als ich gestern erfahren musste, dass wir für die USA im vierten Quartal 2012 nicht wie erwartet 1,1 &#8211; 1,6 Prozent Wachstum verbuchen können, sondern stattdessen eine Schrumpfung des BIP <span id="more-5709"></span>von 0,1 Prozent verkündet wurde. Mindestens genauso sehr erstaunte mich, wie schnell die Ökonomen, die gerade noch kräftig danebengelegen hatten, etwa im Fernsehen – möglicherweise zur Verringerung kognitiver Dissonanzen – auf die Sondereffekte der jüngsten Quartalszahlen verwiesen. Etwa drastische Einschnitte bei dem Militärausgaben (die stärksten seit dem 3.Quartal 1972!) und, wahrscheinlich wegen des Hurrikan Sandy, deutlich gesunkene Lagerbestände. Viel lieber konzentrierte man sich auf die positiven Teile des BIP (gestiegene Hauspreise etc.) ohne die alles noch viel schlimmer ausgesehen hätte. Frei nach dem Motto: „Es wird keine Rezession geben“. Und nachdem der Offenmarktausschuss der US-Notenbank bezüglich der Wachstumsrisiken in ein ähnliches Horn stieß, ist für die meisten klar, dass der US-Wirtschaft eigentlich nichts passiert ist.</p>
<p>Abgesehen davon, dass etwa die Einschnitte bei den Militärausgaben nur einen Vorgeschmack auf das geben, was automatische Budgetkürzungen (Sequester), mit sich bringen können, frage ich mich, warum die Ökonomen häufig nicht in der Lage sind, diese angeblichen Sondereffekte in irgendeiner Weise angemessen ihre Prognosen zu berücksichtigen. Stattdessen sehe ich auf CNBC betroffene Gesichter und einen brüllenden Rick Santelli. Ja, es sind die gleichen Ökonomen, die in den kommenden Tagen wieder zu Vorträgen in Meetings und bei Kundenbesuchen der Banken ihre Prognosen und Strategien abgeben werden. Wahrscheinlich hat niemand von all diesen Experten in den vergangenen Monaten im Pentagon angerufen, um sich vielleicht über den Teil des US-Budgets ein klareres Bild zu verschaffen, der von Sparmaßnahmen am deutlichsten betroffen sein wird. Auch kontaktiert wohl kaum jemand stichprobenweise Unternehmen, um die Entwicklung bei den Lagerbeständen zu verifizieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Keine Schlamperei</b></p>
<p>Damit möchte ich keineswegs die Arbeit der Ökonomen als schlampig kritisieren. Sie tun wahrscheinlich alles, was angesichts ihrer personellen Ressourcen für eine gute ökonomische Arbeit in ihrer Macht steht. Diese Ressourcen reichen aber offenbar nicht aus und werden auch in den kommenden Jahren aufgrund der Sparmaßnahmen vieler Kreditinstitute kaum vergrößert werden. In einem derartigen Umfeld erstaunt es nicht, dass sich etwa die Arbeit eines G-20 Ökonomen mangels Zeit und Personal auf das Notwendigste beschränken muss. So ist es auch kein Wunder, wenn man sich in manchen Banken gar auf die Extrapolation bereits bestehender Wirtschaftstrends oder noch schlimmer, auf die Prognosen Dritter stützen muss.</p>
<p>Was den DAX angeht, bin ich in der glücklichen Lage, dass die Börse Frankfurt allwöchentlich die mittelfristig orientierten Marktteilnehmer direkt kontaktiert und sie nach der derzeitigen Stimmung befragt. Meine Analyse hierzu finden Sie <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktsentiment+euro+kritiker+werden+ruhiger+46350">an dieser Stelle</a>, und wenn Sie auf der gleichen Seite den Reiter zur Detailanalyse wechseln, verrät Ihnen Gianni Hirschmüller nicht nur Kurserwartungen, sondern auch die beliebtesten und die zurzeit am stärksten von den Fondsmanagern gemiedenen Einzelwerte.</p>
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		<title>US-Schuldenkompromiss hinterlässt Fragezeichen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 10:45:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[DAX]]></category>
		<category><![CDATA[Rating-Agenturen]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsverschuldung]]></category>
		<category><![CDATA[US-BIP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das große Drama „Die USA und der klemmende Schuldendeckel“ befindet sich im letzten Akt und scheint zumindest nicht als Tragödie zu enden: Der gestern Nacht getroffene Kompromiss zur Anhebung des Schuldenlimits und die damit verbundenen Sparmaßnahmen sind aber nur eine Minimalvoraussetzung, die der US-Kongress noch absegnen muss. Und so ist es auch nicht verwunderlich, wenn [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/us-schuldenkompromiss-hinterlasst-fragezeichen/">US-Schuldenkompromiss hinterlässt Fragezeichen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das große Drama „Die USA und der klemmende Schuldendeckel“ befindet sich im letzten Akt und scheint zumindest nicht als Tragödie zu enden: Der gestern Nacht getroffene Kompromiss zur Anhebung des Schuldenlimits und die damit verbundenen Sparmaßnahmen sind aber nur eine Minimalvoraussetzung, die der US-Kongress noch absegnen muss. <span id="more-2126"></span>Und so ist es auch nicht verwunderlich, wenn nach anfänglicher Jubelstimmung an den Aktienmärkten bereits nach kurzer Zeit wieder Ernüchterung einkehrte. Nicht nur weil möglicherweise trotz des Kompromisses eine Herabstufung der Bonität der USA durch mindestens eine Ratingagentur droht, die mindestens Einsparungen in Höhe von vier Billionen USD sehen wollte, um das AAA-Rating nicht zu gefährden.</p>
<p>Vielmehr zeigen die BIP-Zahlen des 2. Quartals und die Korrekturen vergangener Quartale, dass es mit dem Wachstum der USA schlechter bestellt ist als gedacht. Was das für den DAX bedeutet können Sie in der neuesten von mir moderierten Ausgabe von <a href="http://www.wgz-zertifikate.de/de/zertifikate/infothek/cognitrend-tv/index.html">WGZ Cognitrend TV</a> online verfolgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Hat die Ölpest am Ende auch noch ihr Gutes?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 14:44:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Ölpest]]></category>
		<category><![CDATA[US-BIP]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Obwohl  wir immer noch  empört darüber sein mögen, wie mittlerweile Millionen Barrel Rohöl in den Golf von Mexiko gespült wurden, könnte es sein, dass einige von uns bereits in drei Monaten ganz anders über dieses Problem denken. Nicht weil wir uns an die Ölpestnachrichten gewöhnt hätten und sie nicht mehr hören können. Vielmehr betragen die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/hat-die-olpest-auch-ihr-gutes/">Hat die Ölpest am Ende auch noch ihr Gutes?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl  wir immer noch  empört darüber sein mögen, wie mittlerweile Millionen Barrel Rohöl in den Golf von Mexiko gespült wurden, könnte es sein, dass einige von uns bereits in drei Monaten ganz anders über dieses Problem denken. Nicht weil wir uns an die Ölpestnachrichten gewöhnt hätten und sie nicht mehr hören können. <span id="more-794"></span>Vielmehr betragen die Kosten, die dieser Unfall BP bislang gekostet hat, an die zwei Mrd. USD. Und die gehen in die Berechnung des US-BIP für das zweite Quartal ein. Zu, dem, was die Ökonomen als Wachstum bezeichnen, worüber Kommentatoren und Analysten am Ende gar jubilieren, gehören nämlich Schlammbeseitigung, die Säuberung hilfloser Vögel, aber auch PR-, Verwaltungs- und Anwaltskosten etc. Vielleicht wäre es endlich an der Zeit, noch einmal ernsthaft über alternative Maße wirtschaftlicher Aktivität nachzudenken. Ein Messzahl, die das widerspiegelt, was normale denkende Menschen unter Fortschritt verstehen.</p>
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