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	<title>Technische Analyse Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Sentiment vom 29. Mai &#8211; DAX: eine Self-fulfilling-prophecy?</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/sentiment-vom-29-mai-dax-eine-self-fulfilling-prophecy/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2019 14:08:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DAX-Sentiment]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Börse Frankfurtb Sentiment-Index]]></category>
		<category><![CDATA[self-fulfilling destruction]]></category>
		<category><![CDATA[self-fulfilling prophecy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Man braucht nur auf die Kursentwicklung von DAX, EURO STOXX 50 und S&#38;P 500 zu blicken und wird das erkennen, wovon Charttechniker schon seit einiger Zeit sprechen. Die Rede ist von mehr oder weniger schön geschnittenen Head &#38; Shoulders Formationen, die das Ende des mittelfristigen Aufwärtstrends ankündigen sollen. Seit gestern sind diese Formationen zum Teil [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Man braucht nur auf die Kursentwicklung von DAX, EURO STOXX 50 und S&amp;P 500 zu blicken und wird das erkennen, wovon Charttechniker schon seit einiger Zeit sprechen. Die Rede ist von mehr oder weniger schön geschnittenen Head &amp; Shoulders Formationen, die das Ende des mittelfristigen Aufwärtstrends ankündigen sollen. Seit gestern sind diese Formationen zum Teil bereits vollendet und auch beim DAX scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Aber werden diese Formationen funktionieren? Ein Caveat ist angebracht:</p>
<p>Denn ein Irrglaube hält sich immer noch hartnäckig:* Die Idee, dass Charts vor allen Dingen deswegen gut funktionierten, weil so viele Akteure ihnen folgen. Genau diese sich selbst erfüllende Prophezeiung wurde mir schon vor Jahrzehnten von Kritikern immer wieder entgegengehalten.</p>
<p>Leider habe ich immer wieder das Gegenteil erfahren. Denn je mehr Chartjünger an einem bestimmten weithin kommunizierten Preisniveau als Folge bestimmter Kauf-oder Verkaufssignalen handeln, desto schneller und kräftiger reagieren die Kurse an dieser Stelle, so dass der kleine vermeintliche Vorteil gegenüber der Masse der Marktteilnehmer schnell dahinschmilzt. Man könnte auch sagen, aus der self-fulfilling prohecy wird mit zu starkem Gebrauch eines Handelsansatzes jedweder Art eine self-fulfilling destruction, eine sich selbst erfüllende Zerstörung. Weil sich große, schwere Marktteilnehmer freuen, wenn eine Analysemethode – dazu gehören auch fundamentale und ökonomische Analysen – en vogue ist. Nicht weil sie ihren Signalen folgen möchten. Im Gegenteil. Solche Marktteilnehmer können nur dann weitestgehend unbemerkt etwa als Käufer agieren, wenn möglichst viele der anderen Akteure an den „Untergang“ glauben. Oder verkaufen, wenn der Rest der Welt euphorisch ist.</p>
<p>Nun haben wir es mit einer Head &amp; Shoulders Umkehrformation beim DAX zu tun, bei der viele Akteure offenbar bereits im Vorfeld gehandelt und als Bären aktiv waren. Lesen Sie <span style="color: #ff0000;"><strong><a style="color: #ff0000;" href="http://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-Dunkle-Wolken-und-viele-Schwarzseher-2452871" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></strong></span> meinen Kommentar, den ich wie immer für die Börse Frankfurt geschrieben habe. Oder verfolgen Sie <strong><span style="color: #00ff00;"><a style="color: #00ff00;" href="https://www.youtube.com/watch?time_continue=29&amp;v=jExCiImNrPs" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></span></strong> das Skype Interview, das Edda Vogt (Börse Frankfurt) mit mir geführt hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Auszug aus meinen <strong><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2015/09/11/unsterbliche-technische-analyse/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beitrag</a></span></strong> vom September 2015</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Unsterbliche Technische Analyse (II)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2015 12:21:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Investmententscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Charts]]></category>
		<category><![CDATA[Commitment]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[selektive Wahrnehmung]]></category>
		<category><![CDATA[selektive Weitergabe von Informationen]]></category>
		<category><![CDATA[Technische Analyse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unlängst habe ich mich über die Chartanalyse ausgelassen, ohne jedoch auf den wichtigsten Grund einzugehen, warum ich mich bereits vor vielen Jahren von dieser Art, Finanzmärkte analysieren oder sogar prognostizieren zu wollen, abgewandt habe. Dabei ging es mir nicht nur darum, dass Charts in dem Moment, wo alle auf sie schauen, zu einer so genannten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/unsterbliche-technische-analyse-ii/">Unsterbliche Technische Analyse (II)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unlängst habe ich mich über die Chartanalyse ausgelassen, ohne jedoch auf den wichtigsten Grund einzugehen, warum ich mich bereits vor vielen Jahren von dieser Art, Finanzmärkte analysieren oder sogar prognostizieren zu wollen, abgewandt habe. Dabei ging es mir nicht nur darum, dass Charts in dem Moment, wo alle auf sie schauen, zu einer so genannten self-fulfilling destruction (<a href="https://www.joachim-goldberg.com/unsterbliche-technische-analyse/"><strong>HIER</strong></a>) führen. Noch schwerer wog für mich, dass auch Chartisten einer selektiven Wahrnehmung unterliegen.</p>
<p>Natürlich könnte man jetzt einwenden, dass viele technische Analysten kein besonders hohes Commitment eingehen, also keine so intensive Bindung an ihre Aussagen haben, weil sie in der Regel nicht ihr eigenes Geld auf ihre Vorhersagen einsetzen. Und das ist auch gut so, denn nur ohne eigenes finanzielles Engagement können sie die Märkte halbwegs unbefangen analysieren. Vor allem aber geraten sie nicht in Not, Verluste rechtfertigen zu müssen.</p>
<p>Commitment entsteht jedoch nicht nur durch materielle, sondern auch durch „psychische“ Kosten. Ein Gesichtsverlust, den man vor aller Augen wegen einer krassen Fehlprognose erleidet, kann genauso schmerzen wie finanzielle Einbußen. Man denke nur an einen Analysten, der in einer bekannten Tageszeitung oder einem Fachjournal im März dieses Jahres, als der DAX noch, grob gesagt, bei 12.000 Zählern stand, eine Mega-Hausse für die folgenden 12 Monate prognostiziert hatte. Wie würde er wohl reagieren, wenn er bereits Anfang Juli feststellen muss, dass das Börsenbarometer mehr als die Hälfte seines Jahresgewinns wieder abgegeben hat und nun auch noch ein bearishes Chartsignal selbst für Laien erkennbar ist? Was macht ein kurzfristig orientierter Händler, der nach einem zehnprozentigen Kursrückgang am Jahrestief ein solches Verkaufssignal erhält? Sie werden es geahnt haben: möglichst nicht verkaufen.</p>
<p>Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie unangenehm es mir war, wenn mich in einer solchen Situation ein besonders sympathischer Kollege scheinheilig fragte, ob denn mein Kursziel noch gültig sei. Was tat ich in diesem Augenblick, um mich nicht so mies zu fühlen? Ich verharmloste die Situation, mimte den Optimisten. Statt die längst fällige Notbremse zu ziehen.</p>
<p>Und so ist es dem zuversichtlichen Analysten auch nicht zu verdenken, wenn er Zweifel an einem eindeutig negativen Chartmuster hegt. Tatsächlich ließe sich sogar nicht ganz unberechtigt einwenden, dass die Verkaufs-Formation eigentlich nicht lehrbuchmäßig verlaufen sei und doch irgendwie komisch ausgesehen hätte. Seltsam genug jedenfalls, um das Risiko eines Fehlsignals für beträchtlich zu halten. Langfristig sei doch sowieso noch nichts angebrannt, vergewissert man sich. Dann füge man noch ein paar andere technische Indikatoren (&#8222;der Markt ist doch <em>oversold</em>!“) hinzu, und schon ist die Dissonanz beseitigt. Wie heißt es stets so schön? Charttechnik sei keine exakte Wissenschaft, sondern eine Kunst. Und diese hat stets eine stark subjektive Seite. Kunst sorgt also dafür, dass auch Chartisten aufgrund ihres Commitments ihre Bilder selektiv wahrnehmen und das, was sie in ihnen erkennen, ebenso selektiv weitergeben.</p>
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		<title>Ruhe vor dem Sturm – oder wird es noch ruhiger?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2014 09:23:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[BoE]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Fed]]></category>
		<category><![CDATA[implizite Volatilität]]></category>
		<category><![CDATA[Technische Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralbanken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Normalerweise regen sich die Teilnehmer an den Finanzmärkten über zu hohe Volatilität auf. Aber während dieser Tage scheinen viele Akteure ein anderes Problem zu haben: zu niedrige Volatilität. Und die ist bekanntermaßen zumindest was eine punktuelle und selektive historische Betrachtung der Märkte angeht, nicht ganz ungefährlich. Nicht umsonst weisen Kommentatoren darauf hin, dass etwa der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/ruhe-vor-dem-sturm-oder-wird-es-noch-ruhiger/">Ruhe vor dem Sturm – oder wird es noch ruhiger?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Normalerweise regen sich die Teilnehmer an den Finanzmärkten über zu hohe Volatilität auf. Aber während dieser Tage scheinen viele Akteure ein anderes Problem zu haben: zu niedrige Volatilität. Und die ist bekanntermaßen zumindest was eine punktuelle und selektive historische Betrachtung der Märkte angeht, nicht ganz ungefährlich. Nicht umsonst weisen Kommentatoren darauf hin, dass etwa der Euro STOXX Volatilitätsindex unlängst auf den niedrigsten Stand seit September 2006 gefallen sei und auch der so genannte Angst-Index der Wallstreet, der Vix, der die implizite Volatilität misst, sich auf einem sieben Jahrestief befände. Haben wir es also tatsächlich mit einer Ruhe vor dem Sturm zu tun?</p>
<p>Andere Analysten bemühen unterdessen historische Vergleiche und warnen etwa vor heiß gelaufenen technischen Indikatoren. Dabei wird immer wieder vergessen, dass es ja gerade die Geldpolitik der Notenbanken ist, die wie eine Dauerintervention auf die Anleihe-und Aktienmärkte wirkt und somit herkömmliche Betrachtungsweisen der Finanzmärkte durchaus versagen können. Das gilt auch für die technischen Analysen. Denn nicht umsonst ist eine Voraussetzung für deren Funktionieren, dass sich Angebot und Nachfrage frei entfalten können.</p>
<p>Vielleicht kommt es deswegen gar nicht erst zu einem Sturm.</p>
<p>Auf jeden Fall scheint es ratsam sich intensiv mit der Notenbankpolitik zu beschäftigen. Deswegen befasst sich auch mein Thema des Monats, das ich für die WGZ Bank <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://news.wgzbank.de/go/13/10CNMY83-10CIZGJL-Y2PEENI-ZKK1R6.html">hier</a></strong></span> erstellt habe, mit den jüngsten Entwicklungen bei Fed, EZB und der Bank von England und den möglichen Auswirkungen ihrer jüngsten Maßnahmen für die Aktienmärkte.</p>
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