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	<title>Euphorie Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Eine Melange aus Überreaktion und Bedenken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Nov 2020 05:48:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Euphorie]]></category>
		<category><![CDATA[Regret]]></category>
		<category><![CDATA[Überreaktion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchem dürfte die Euphorie, die am Montag auf die Impfstoff-Nachrichten von BioNTech und Pfizer folgte, als Überreaktion der Aktienmärkte erscheinen. Aber nicht nur das. Es gab natürlich – berechtigt oder nicht – Einwände, ob es sich tatsächlich um den bedeutendsten wissenschaftlichen Durchbruch seit Beginn der Corona-Pandemie gehandelt haben sollte. Ganz zu schweigen von der Frage, wann ein neuer Impfstoff tatsächlich Marktreife erreichen würde. Nun bin ich...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1</strong><strong>825)</strong>             Manchem dürfte die Euphorie, die am Montag auf die Impfstoff-Nachrichten von BioNTech und Pfizer folgte, als Überreaktion der Aktienmärkte erscheinen. Aber nicht nur das. Es gab natürlich – berechtigt oder nicht – Einwände, ob es sich tatsächlich um den bedeutendsten wissenschaftlichen Durchbruch seit Beginn der Corona-Pandemie gehandelt haben sollte. Ganz zu schweigen von der Frage, wann ein neuer Impfstoff tatsächlich Marktreife erreichen würde.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-12715" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/11/11112020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/11/11112020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/11/11112020-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Jede Menge Regret</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun bin ich in Sachen Covid-19 gewiss kein Fachmann, obwohl ich noch nie zuvor so viel auf Virologen gehört habe wie im Augenblick. Aber was die Finanzmärkte angeht, lässt sich zumindest sagen, dass der Begriff „Überreaktion“ vor allen Dingen von denjenigen Marktteilnehmern im Munde geführt wird, denen die Bewegung nicht in den Kram passt. Sei es, dass sie die falsche Position hatten oder ihre Gewinne zu früh realisiert haben und nun trotz eines profitablen Trades jede Menge psychischen Regre<span style="color: #000000;">t<a style="color: #000000;" href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a> </span>an den Tag legen. Denn wann gibt es schon solch massiven Marktentwicklungen innerhalb kürzester Zeit, wie sie am Montag in den Aktienmärkten zu beobachten waren. Und dann sagt man eben, dass sich die Aufwärtsbewegung zu schnell und in zu kurzer Zeit vollzogen habe.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Rückenwind für sparsame Politiker</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Allerdings muss man den Skeptikern zugutehalten, dass bestimmte Marktrisiken zurzeit mancherorts tatsächlich ausgeblendet werden. Denn mit dem Durchbruch in Sachen Impfstoff dürften diejenigen, die in den USA ohnehin einem Covid-19-Konjunkturprogramm kritisch gegenüberstehen, argumentativen Rückenwind bekommen haben. Nach dem Motto: Eigentlich bedürfe es jetzt erst recht keines zusätzlichen großen Hilfsprogramms mehr. Obwohl es bis zu dem Zeitpunkt, wenn der neue Impfstoff Marktreife erlangt, die Pandemie eingedämmt wird und sich die Konjunktur dadurch erholen kann, noch Monate dauern wird. Die Rede ist von republikanischen Abgeordneten im US-Senat, die einem großzügigen Stimulus-Programm der Demokraten auf keinen Fall zustimmen würden. Dabei kann man sich gut vorstellen, dass der Drang zur Sparsamkeit bei den Republikanern schon deshalb stark ausgebildet sein dürfte, weil der neue US-Präsident von den Demokraten gestellt wird.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Als mittelfristig fair bewertet wahrgenommen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Unterdessen hat sich beim US-Dollar auch gestern auffallend wenig getan. Bereits am Montag taugte der Greenback nicht als Barometer für Risikofreude bzw. -aversion. Und da sich gestern das Handelsgeschehen andernorts etwas beruhigte, hatten die Devisenhändler ohnehin wenig Nachholbedarf, etwas an ihren Positionen zu verändern. Dass sich der Euro wieder in seiner Konsolidierungszone aus der vergangenen Woche (1,1600/1,1875) bewegt, mag vielleicht auch dem Umstand zu verdanken sein, dass nach unserem Behavioral Finance Modell der wahrgenommene mittelfristig faire Wert des Euro derzeit bei 1,1760 liegt. Dazu passt auch, dass die Gemeinschaftswährung stabil bleibt, solange sie sich oberhalb von <strong>1,1735/40</strong> halten kann.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> </span>Darunter versteht man das Bedauern, eine bestimmte Entscheidung gefällt zu haben,</span></p>
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		<title>Grüße aus Davos: Untergang oder hemmungsloser Optimismus?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jan 2020 05:53:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Bofa Merrill Lynch Fondsmanager Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Crash]]></category>
		<category><![CDATA[Euphorie]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwirtschaftsforum Davos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Teilnehmer an den Finanzmärkten mussten sich gestern mit wenig ökonomischen Daten, aber dafür mit vielen anderen Nachrichten herumschlagen. Natürlich galt das Hauptinteresse dem Weltwirtschaftsforum in Davos, wo die Reden von US-Präsident Donald Trump und der Klimaaktivistin Greta Thunberg die Gemüter polarisiert haben dürften. Anders ausgedrückt: Donald Trump stand für einen ungebremsten Optimismus, während Greta Thunberg für einen Klima-Pessimismus stand, der sich hoffentlich...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/gruesse-aus-davos-untergang-oder-hemmungsloser-optimismus/">Grüße aus Davos: Untergang oder hemmungsloser Optimismus?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1085)</strong>             Die Teilnehmer an den Finanzmärkten mussten sich gestern mit wenig ökonomischen Daten, aber dafür mit vielen anderen Nachrichten herumschlagen. Natürlich galt das Hauptinteresse dem Weltwirtschaftsforum in Davos, wo die Reden von US-Präsident Donald Trump und der Klimaaktivistin Greta Thunberg die Gemüter polarisiert haben dürften. Anders ausgedrückt: Donald Trump stand für einen ungebremsten Optimismus, während Greta Thunberg für einen Klima-Pessimismus stand, der sich hoffentlich als überzogen erweist. Genauso, wie man Donald Trumps selbstdienlichen Optimismus nicht folgen muss.<img decoding="async" class="alignright wp-image-11519" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/01/22012020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/01/22012020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/01/22012020-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Marktbewegend war auf jeden Fall keiner der beiden Vorträge, wobei Trump mit seiner Absage an Unkenrufer und ihre Untergangsprognosen möglicherweise nicht nur die Warner vor dem Klimawandel gemeint haben könnte. Sondern auch diejenigen, die immer wieder, mitunter nahezu lustvoll den Untergang der Finanzmärkte, die viel zu lockere Geldpolitik der Notenbanken – für Trump indes, was die Fed betrifft, immer noch nicht locker genug – und insbesondere den großen Crash an den Aktienmärkten beschwören.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Investoren noch nicht bullish genug</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Dass der Aktienmarkt vermutlich noch nicht reif für ein Crash ist, könnte man aus den Ergebnissen der gestern publizierten BofA Merrill Lynch-Umfrage unter internationalen Fondsmanagern herauslesen. Zwar gaben netto 32 Prozent der Befragten an, in Aktien übergewichtet zu sein. Aber auch wenn es sich seit August 2019 um die größte 180°-Wende zum Positiven seit 2011 handelt – damals waren netto 12 Prozent der Vermögensverwalter in Aktien untergewichtet –, reflektiert das gestrige Umfrageergebnis noch keine Euphorie. Interessant in diesem Zusammenhang: Bereits in der Dezember-Umfrage gaben 31 Prozent der Fondsmanager an, in globalen Aktien übergewichtet zu sein. Und diese Umfrage fand deutlich vor der Bekanntgabe einer Einigung im US-chinesischen Handelsstreit statt! Damit sieht es so aus, als ob dieser sogenannte „Phase-eins-Deal“ von den Befragten als „non event“ verbucht wurde.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">In Anbetracht einer Kassequote, die nun den dritten Monat hintereinander bei 4,2 Prozent liegt, bezeichnete der BofA-Chefanlagestratege Michael Hartnett übrigens die Investoren als „bullish, aber nicht euphorisch“. Dafür wäre dem Vernehmen nach außerdem eine Übergewichtung von netto 50 Prozent und mehr, gemessen an früheren Bullenmärkten, erforderlich.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Kaufargument ZEW-Index?</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Und so ist es auch kein Wunder, dass der gestern ebenfalls publizierte ZEW-Index für Deutschland wieder einmal besser ausfiel, als von den Ökonomen im Mittel prognostiziert worden war. Dies gilt insbesondere für die Erwartungskomponente, die meiner Erfahrung nach häufig die Anlegerstimmung im Aktienmarkt widerspiegelt. Diese wird übrigens heute von der Börse Frankfurt erhoben. Immerhin scheint der ZEW-Index von den Euro-Händlern gestern positiv aufgenommen worden zu sein, weswegen die Gemeinschaftswährung vorübergehend fast 1,1120 berührte, diese Gewinne aber zum Handelsschluss komplett wieder abgeben musste.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Einmal mehr hat sich gezeigt, dass sich der Euro an der Oberseite nicht signifikant weiterentwickeln kann und latent unter Druck bleibt. Und das gilt, wie bereits an den Tagen zuvor so lange, wie sich die Gemeinschaftswährung unterhalb von <strong>1,1175/80</strong> bewegt. Übrigens: Laut oben genannter Umfrage halten per Saldo 53 Prozent der befragten Fondsmanager den US-Dollar für überbewertet. Das ist der zweithöchste Wert seit dem Jahr 2002 und könnte sich für den Euro als Belastung herausstellen.</span></p>
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		<title>Großes Quantum Optimismus bereits eingepreist</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/grosses-quantum-optimismus-bereits-eingepreist/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Nov 2019 05:47:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Euphorie]]></category>
		<category><![CDATA[US-chinesischer Handelskonflikt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei all der Euphorie der Investoren in der vergangenen Woche drängt sich einem fast der Verdacht auf, dass die Akteure möglicherweise zu viel von diesem Finanzmarkt-Aphrodisiakum zu sich genommen haben könnten. Zumindest scheint die Erwartung, dass es zumindest zu einem Teilabkommen im US-chinesischen Handelskrieg kommen wird, nun weitgehend eingepreist. So erwarten dies fast zwei Drittel der von BofA Merrill Lynch befragten Fondsmanager in einer Umfrage vom 1. bis 6. November. Ein Teilabkommen, das mindestens die Beseitigung der für den 15. Dezember angesetzten US-Strafzölle in Höhe von 15 Prozent beinhaltet. Lediglich 20 Prozent der Befragten befürchten...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/grosses-quantum-optimismus-bereits-eingepreist/">Großes Quantum Optimismus bereits eingepreist</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1015)</strong>             „Risikofreude“ hieß das Motto der vergangenen Handelswoche. Eine Risikofreude der Finanzmarktakteure, die nun bereits seit einiger Zeit die Märkte bewegt und die sich in erster Linie auf die verbesserten Aussichten für eine Teillösung im US-chinesischen Handelskrieg zurückführen lässt. Hinzu kommen die zuletzt vor allen Dingen in der Wahrnehmung der Marktteilnehmer besser als erwartet ausgefallenen US-Fundamentaldaten.<img decoding="async" class="alignright wp-image-11296" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/11/11112019.jpg" alt="" width="150" height="469" /></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die gestiegene Risikofreude schlug sich am Freitag nicht einmal so sehr im US-Aktienmarkt nieder, der sich, gemessen am breit gestreut S&amp;P 500 Index, im Wochenvergleich gerade einmal um 0,9 Prozent befestigte. Dagegen konnte der heimische DAX mit einem Zuwachs von 2 Prozent etwas mehr brillieren. Ein Plus, das wahrscheinlich nicht in erster Linie auf eine große Euphorie heimischer institutioneller Investoren (vgl. <span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="https://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/9c3811c9-cb2d-47d3-b4b5-2c7b4eb25f78" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></strong></span>) zurückzuführen ist. Vielmehr dürfte es sich um einen verspäteten Einstieg vieler Akteure in den Bullenmarkt (Stopp-Loss Kapitulationen) gehandelt haben. </span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Für US-Anleger relativiert sich der ähnlich hohe Zuwachs bei Aktien der Eurozone ohnehin. Denn der Euro ist im gleichen Zeitraum gegenüber dem Greenback um 1,4 Prozent gefallen und hat damit den Kursanstieg der Vorwoche mehr als zunichte gemacht: Auf fünf positive Handelstage folgten für den Euro fünf negative. Besonders markant fiel unterdessen der Kursrückgang bei den US-Staatsanleihen aus, wo die Rendite der Titel mit zehnjähriger Laufzeit folgerichtig während der vergangenen Woche um rund 20 Basispunkte anzog.</span></p>
<h3></h3>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Nicht zu vernachlässigendes Enttäuschungspotenzial </strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Bei all der Euphorie drängt sich einem fast der Verdacht auf, dass die Akteure möglicherweise zu viel von diesem Finanzmarkt-Aphrodisiakum zu sich genommen haben könnten. Zumindest scheint die Erwartung, dass es zumindest zu einem Teilabkommen im US-chinesischen Handelskrieg kommen wird, nun weitgehend eingepreist. So erwarten dies fast zwei Drittel der von BofA Merrill Lynch befragten Fondsmanager in einer Umfrage vom 1. bis 6. November. Ein Teilabkommen, das mindestens die Beseitigung der für den 15. Dezember angesetzten US-Strafzölle in Höhe von 15 Prozent beinhaltet. Lediglich 20 Prozent der Befragten befürchten einen schlechteren Deal (inklusive negativer Auswirkungen auf die Finanzmärkte) und weitere 6 Prozent gehen davon aus, dass es gar nicht erst zu einer Einigung kommen wird.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Uneinige Trump-Administration</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Und so wundert es auch nicht, dass bei all dieser positiven Stimmung eine negative Reaktion auf Donald Trumps Statements gegenüber Reportern am vergangenen Freitag recht verhalten ausfiel. Konnte man noch an den Tagen zuvor angesichts der positiven Medienberichte davon ausgehen, dass sich Washington und Peking über eine schrittweise Beseitigung der Strafzölle geeinigt hätten, schien der US-Präsident am Wochenende längst nicht so weit zu sein. </span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">So ist keineswegs klar, um welche Strafzölle es bei der angeblichen schrittweisen Beseitigung gehen wird, zumal Trump äußerte, dass er die Strafzölle für China nicht komplett zurücknehmen würde. Ganz zu schweigen davon, dass man sich innerhalb der Trump-Administration über den Umfang derartiger Schritte nicht einig zu sein scheint. Denn die Befürchtung besteht vor allem bei den Falken unter Trumps Beratern, etwa Peter Navarro, dem Chef des Nationalen Handelsrats, dass die USA mit der Rückabwicklung der Zölle ein wertvolles Druckmittel für die Verhandlungen mit China aus der Hand geben würden. Kurzum: Das Risiko einer Enttäuschung der Marktteilnehmer ist höher als die Chance auf eine weitere positive Überraschung.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Dass der Euro in der abgelaufenen Handelswoche gegenüber dem Dollar unter Druck geriet, kann auch auf die veränderten Leitzinserwartungen vieler Marktteilnehmer zurückzuführen sein. Betrug die implizite Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zinssenkung von 25 Basispunkten im Dezember (vgl. CME FedWatch-Tool) zu Anfang des Monats noch rund 12 Prozent, war diese am Freitag auf rund 4 Prozent gefallen. Vor einem Monat betrug diese Wahrscheinlichkeit noch rund 43 Prozent. Und so beschloss der Euro die Handelssitzung auf dem bislang niedrigsten Kurs des Monats und bleibt auch weiterhin unter Druck. Ein Druck, der unterhalb von <strong>1,0990/95</strong> in einen kurzfristigen Abwärtstrend münden würde. Eine Stabilisierung ist indes erst oberhalb von <strong>1,1115/20</strong> zu erwarten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweise</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 10 Stellen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Wegen eines US-Feiertages erscheint die nächste Ausgabe von Dollar am Morgen erst am Mittwoch</strong>.</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Aktien-Euphorie und Kapitulationskäufe</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/aktien-euphorie-und-kapitulationskaeufe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2019 05:42:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Euphorie]]></category>
		<category><![CDATA[US-chinesischer Handelskonflikt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Peking verkündet Einigung im Handelsstreit“ – so überschrieb n-tv.de gestern einen Beitrag, der darüber informierte, dass  der Sprecher des chinesischen Handelsministeriums, Gao Feng, im Rahmen eines Routinebriefings eine Einigung zwischen den USA und China über die schrittweise Abschaffung der bestehenden Strafzölle verkündet habe. Das klang für viele Akteure an den Finanzmärkten schon besser als...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/aktien-euphorie-und-kapitulationskaeufe/">Aktien-Euphorie und Kapitulationskäufe</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1045)</strong>             „Peking verkündet Einigung im Handelsstreit“ – so überschrieb n-tv.de gestern einen Beitrag, der darüber informierte, dass  der Sprecher des chinesischen Handelsministeriums, Gao Feng, im Rahmen eines Routinebriefings eine Einigung zwischen den USA und China über die schrittweise Abschaffung der bestehenden Strafzölle verkündet habe. Das klang für viele Akteure an den Finanzmärkten schon besser als die tags zuvor verkündete Verschiebung der Unterzeichnung des US-chinesischen Teilabkommens im Handelsstreit auf Anfang Dezember. Aber muss man deswegen gleich so euphorisch reagieren, wie es die Aktienmärkte dies- und jenseits des Atlantiks taten? Wo doch Gao gleichzeitig darauf hinwies, dass der Umfang der zu streichenden Zölle noch gar nicht beschlossen sei und letztlich von den Vertragsbedingungen des als „Phase eins“ bezeichneten Teilabkommens abhinge. Ein Kommentator wies richtigerweise darauf hin, dass die Vertragsbedingungen wiederum von der Höhe der gesenkten Strafzölle abhingen. Da beißt sich die Katze offensichtlich in den Schwanz.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-11292" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/11/08112019.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/11/08112019.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/11/08112019-96x300.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Erhöhte Erwartungen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun erwartet der Markt natürlich zumindest, dass die für den 15. Dezember angesetzten Strafzölle der USA auf Chinaimporte in Höhe von 15 Prozent als erstes gestrichen werden. Aber die Erwartungen diesbezüglich dürften sich mittlerweile sogar etwas erhöht haben. Zumal US-Regierungsvertreter dem Vernehmen nach zurzeit auch über eine Rücknahme der am 1. September verhängten Zölle nachdenken. Tatsächlich gehörten beide Tranchen ohnehin einmal zusammen, bevor US-Präsident Donald Trump am 13. August beschloss, einen Teil dieser Zölle auf bestimmte Waren erst Mitte Dezember erheben zu wollen – vor allem, um nicht das US-Weihnachtsgeschäft zu gefährden.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Nicht überall herrscht Euphorie</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Vor allen Dingen haben die Aktienmärkte euphorisch reagiert, obwohl bis jetzt niemand etwas hierzulande Konkretes über das Teilabkommen zwischen den USA und China weiß. Auch dürfte hierzulande bestenfalls beim Gros der Privatanleger tatsächlich Grund zur Freude bestanden haben. Denn die Umfrage der Börse Frankfurt vom Mittwoch zeitigte (<span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="http://www.aktiencheck.de/kolumnen/Artikel-Marktstimmung_Zwischen_Skepsis_und_Ueberschwang-10548195" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>vgl. HIER</strong></a></span>) den höchsten Optimismus seit Februar 2018, der naturgemäß durch entsprechende Positionen unterlegt war. Die institutionellen Anleger waren indes stimmungstechnisch unter dem Strich neutral eingestellt und dürften per Saldo weniger Grund zur Freude gehabt haben. Gut möglich, dass die erfreulich klingenden Nachrichten im Handelsstreit hie und da zu Kapitulationskäufen vormals skeptischer Investoren geführt und somit den hiesigen Aktienmarkt gleichzeitig beflügelt haben.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Blickt man indes auf den Devisenmarkt, kann man nicht von sonderlich gesteigerter Risikofreude der Akteure sprechen. Insbesondere der Euro blieb dieser gestern weiterhin unter Druck. Tatsächlich spricht fundamental auch nicht viel für die Gemeinschaftswährung, was vor allem für Deutschland gilt. Denn dort enttäuschten zuletzt die Zahlen zur Industrieproduktion des Monats September. Aber unabhängig davon befindet sich der Euro nach wie vor in instabiler Umgebung mit Spielraum bis <strong>1,0995/00</strong> und kann sich aus dieser Lage erst mit Überschreiten von <strong>1,1120</strong> befreien.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 10 Stellen.</span></p>
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		<title>Zu viele haben es kommen sehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Mar 2017 16:29:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[AAII]]></category>
		<category><![CDATA[Bofa Merrill Lynch Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Börse Frankfurt Sentiment-Index]]></category>
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		<category><![CDATA[Euphorie]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrollillusion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kommt jetzt die große Korrektur im US-Aktienmarkt? Wenn ja, wurde sie vom Gros der Fondsmanager und Kommentatoren schon längst erwartet. Und es scheint nicht wenige unter ihnen zu geben, die gestern fast so etwas wie Schadenfreude empfanden, als der breitgestreute S&#38;P 500 eine wichtige Serie beendete. Zum ersten Mal seit 109 Handelstagen brach der breitgestreute [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-9453 alignleft" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2017/03/Senti_22032017-300x114.jpg" alt="" width="300" height="114" />Kommt jetzt die große Korrektur im US-Aktienmarkt? Wenn ja, wurde sie vom Gros der Fondsmanager und Kommentatoren schon längst erwartet. Und es scheint nicht wenige unter ihnen zu geben, die gestern fast so etwas wie Schadenfreude empfanden, als der breitgestreute S&amp;P 500 eine wichtige Serie beendete. Zum ersten Mal seit 109 Handelstagen brach der breitgestreute US-Aktienindex um mehr als ein Prozent ein. Fast wäre auch noch der Rekord von 1995 eingestellt worden, als derselbe Index eine vergleichbare Serie von sogar 110 Tagen beendet hatte. Und dann muss man schon bis 1985 zurückgehen, bis man ein Szenario vorfindet, bei dem der Index nach 112 Tagen „endlich“ einmal wieder einen Tagesverlust von mehr als einem Prozent produzierte. Und mit Erstaunen las ich, dass die bisher längste Serie von 185 Tagen sich bereits in den 1960er Jahren ereignete.</p>
<p>Natürlich sind angesichts dieses gestrigen Tagesverlusts auch hierzulande einige Akteure aufgeschreckt, was angesichts der ausgesprochen niedrigen Volatilität am Aktienmarkt nicht verwunderlich sein sollte. Relativ betrachtet mag dies sicherlich ein Schockerlebnis gewesen sein, aber ist dies tatsächlich mit einem Ende des Aufwärtstrends in den Aktienmärkten dies- und jenseits des Atlantiks gleichzusetzen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Aktien scheinen überbewertet – aber nur in den USA!</strong></p>
<p>Überall begegnet mir die Warnung vor allzu großer Euphorie, gerade was die US-Aktienmärkte angeht. Eine Euphorie, die ich nicht so recht nachvollziehen kann. Schenkt man der jüngsten Fondsmanager-Umfrage von BofA Merrill Lynch Glauben, sind die Akteure vielmehr besorgt, denn per Saldo halten 34 Prozent der Vermögensverwalter Aktien für überbewertet. Das ist immerhin der höchste Wert seit 17 Jahren!</p>
<p>Dieses Ergebnis ist natürlich besonders aus US-Sicht verständlich, wenn per Saldo 81 Prozent der Fondsmanager US-Aktien für überbewertet halten. Und ketzerisch könnte man jetzt anmerken, dass jeder nur das für überbewertet hält, was er selbst nicht (mehr) besitzt.</p>
<p>Das gilt explizit nicht für Aktien der Eurozone, die laut der vom 10. bis 16. März durchgeführten Umfrage netto 23 Prozent der Befragten für unterbewertet halten. Kein Wunder also, dass die Fondsmanager für diese Region eine besondere Vorliebe an den Tag legen: Per Saldo gaben 27 Prozent der Fonds an, in Aktien des Euroraums übergewichtet zu sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Euphorie sieht anders aus</strong></p>
<p>Damit wird auch verständlich, warum vor allen Dingen viele institutionelle Anleger hierzulande seit einigen Wochen ausgesprochen pessimistisch sind. Sie bilden das Komplementär zu den internationalen Kapitalflüssen, von denen in den vergangenen Wochen auch der DAX profitiert hat. Das Hauptargument der hiesigen Pessimisten besteht eben in einer vor allen Dingen in den USA vorherrschenden vermeintlichen Euphorie, die den dortigen und in der Folge dann auch den hiesigen Aktienmärkten schon bald den Garaus machen werde. Ganz abgesehen von angeblichen Blasenbildungen.</p>
<p>Zieht man jedoch die jüngste Umfrage der American Association for Individual Investors (AAII) zurate, ist von extrem bullisher Stimmung nichts zu spüren. Vielmehr offenbarte diese Befragung in der vergangenen Woche einen Pessimismus, der über dem langfristigen historischen Durchschnitt liegt.</p>
<p>Nein, bei einem so starken Bewusstsein der Investoren für drohende Gefahren kann von Euphorie nicht die Rede sein. Denn Euphorie ist das Kennzeichen einer Kontrollillusion, bei der die Akteure an den Finanzmärkten ebensolche Gefahrenzeichen außer Acht lassen. Insofern ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass die jüngsten Kursrückgänge nicht mehr als eine Korrektur im Aufwärtstrend darstellen.</p>
<p>Wie es um die Stimmung hierzulande steht, können Sie wie immer meinem Kommentar entnehmen, den ich für die Börse Frankfurt dieses Mal <span style="color: #ff0000;"><a style="color: #ff0000;" href="http://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-Hoffen-auf-die-Trendwende-2260397" target="_blank"><strong>HIER</strong></a></span> zur Verfügung gestellt habe.</p>
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		<title>Bitcoins – Chancen und Risiken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jan 2014 07:37:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Aufsicht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer im vergangenen Jahr in den Aktienmärkten investiert war, konnte sich allein beim DAX über mehr als 25 Prozent Kursgewinn freuen. Diese Gewinne sehen aber recht blass im Verhältnis zu den Bitcoins aus, deren Wert sich alleine in 2013 vorübergehend mehr als verneunzigfacht hat. Ich selbst habe bereits in mehreren Blogs (unter anderem hier, hier, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer im vergangenen Jahr in den Aktienmärkten investiert war, konnte sich allein beim DAX über mehr als 25 Prozent Kursgewinn freuen. Diese Gewinne sehen aber recht blass im Verhältnis zu den Bitcoins aus, deren Wert sich alleine in 2013 vorübergehend mehr als verneunzigfacht hat. Ich selbst habe <span id="more-6881"></span>bereits in mehreren Blogs (unter anderem <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.blognition.de/blog/markte/wenn-goldbarren-zu-bitcoins-werden/">hier</a></span>, <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.blognition.de/blog/marketing/flucht-von-bitcoins-ins-gold/">hier</a>, </span><span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.blognition.de/blog/markte/der-unwiderstehliche-hang-zum-einfachen/">hier</a></span> und <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.blognition.de/blog/markte/muenzen-manie/" target="_blank">hier</a>) zu diesem Thema Stellung genommen.</span></p>
<p>Was aber ist dieser Bitcoin eigentlich, mit dem man angeblich über Nacht steinreich werden kann, was macht Bitcoins so wahnsinnig attraktiv? In erster Linie scheint es das Misstrauen in das bereits bestehende Währungssystem zu sein. Ein Misstrauen, das sich vor allen Dingen durch die Finanzkrise und die damit verbundenen quantitativen Lockerungsmaßnahmen der Notenbanken im vergangenen Jahr stark vergrößert hat. Auf der Suche nach einem sicheren Wertaufbewahrungsmittel, das eben nicht von den Notenbanken kontrolliert wird und auch nicht beliebig vermehrbar ist, kam der Bitcoin vielen gerade recht. Auch weil Bitcoins weder durch eine Regierung noch durch eine zentrale Organisation gesteuert werden. Außerdem unterliegen Bitcoin-Börsen derzeit keiner Regulierung durch Finanzbehörden. </p>
<p>Viel gravierender erscheinen jedoch die Risiken des Bitcoin-Systems zu wiegen, vor denen auch die Deutsche Bundesbank unlängst gewarnt hat. Deswegen habe ich mich des Themas <i>Bitcoins &#8211; digitale Währung in der Diskussion </i>in einem neuen Web-Clip für WGZ cognitrend TV <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://news.wgzbank.de/go/16/WN2MMU5-WN10ZST-WN10ZPF-YH84FE.html">(hier)</a></span> angenommen.</p>
<p>Falls Sie noch mehr über Bitcoins wissen möchten, empfehle ich Ihnen den Beitrag <i>Bitcoins – Aufsichtliche Bewertung und Risiken</i> <i>für Nutzer</i> aus der Januar-Ausgabe des BaFin Journals oder auch einen kurzen und übersichtlichen Artikel von Harald Bögeholz und Fabian A. Scherschel im c’t Heft 25 aus dem Jahre 2013.</p>
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