<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Coronavirus-Epidemie Archive - Joachim Goldberg</title>
	<atom:link href="https://www.joachim-goldberg.com/tag/coronavirus-epidemie/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.joachim-goldberg.com/tag/coronavirus-epidemie/</link>
	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
	<lastBuildDate>Mon, 02 Mar 2020 05:53:43 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.4</generator>
	<item>
		<title>Im Krisenmodus</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/im-krisenmodus/</link>
					<comments>https://www.joachim-goldberg.com/im-krisenmodus/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2020 05:53:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus-Epidemie]]></category>
		<category><![CDATA[Patriotic Buying]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.joachim-goldberg.com/?p=11679</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie sinnlos derzeit die Prognosen ökonomischer Daten sind, zeigte sich, als in der Nacht zum Samstag die offiziellen Einkaufsmanagerindices für China publiziert wurden. Dass diese schrecklich ausfallen würden, war ohnehin klar. Und es mag bestenfalls einer Erwähnung wert sein, dass der Index mit einem Wert von 35,7 für Februar genauso massiv unter der Median-Prognose der Ökonomen lag wie derjenige für die Dienstleister mit 29,6. Zahlen, so schlimm wie noch nie. Zahlen, die aber auch etwas verraten, was wir schon längst gewusst haben:...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/im-krisenmodus/">Im Krisenmodus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1045)</strong>             Wie sinnlos derzeit die Prognosen ökonomischer Daten sind, zeigte sich, als in der Nacht zum Samstag die offiziellen Einkaufsmanagerindices für China publiziert wurden. Dass diese schrecklich ausfallen würden, war ohnehin klar. Und es mag bestenfalls einer Erwähnung wert sein, dass der Index mit einem Wert von 35,7 für Februar genauso massiv unter der Median-Prognose der Ökonomen lag wie derjenige für die Dienstleister mit 29,6. Zahlen, so schlimm wie noch nie. Zahlen, die aber auch etwas verraten, was wir schon längst gewusst haben: In China geht so gut wie gar nichts mehr.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-11680" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/03/01032020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/03/01032020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/03/01032020-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Fed unter Zugzwang</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Und so ist es auch kein Wunder, dass man sich andernorts bereits Gedanken macht, wie man dem zu erwartenden globalen Konjunktureinbruch entgegenwirken könnte. Immerhin meldete sich in den USA Fed-Präsident Jerome Powell mit einem außerplanmäßigen Statement zu Wort, um zu betonen, dass die Notenbank die Corona-Situation genauestens beobachte. Tatsächlich machten auch Gerüchte die Runde, der Offenmarktausschuss der US-Notenbank (FOMC) könnte womöglich in einer außerordentlichen Sitzung am Wochenende eine Leitzinssenkung beschließen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun dürfte grundsätzlich Einigkeit darüber herrschen, dass Zinssenkungen gegen Coronavirus-Infektionen nichts ausrichten können. Aber vielleicht helfen sie, deren spätere negative ökonomische Folgen zu lindern. Trotzdem gehe ich wie viele andere Marktbeobachter davon aus, dass selbst eine außerplanmäßige Zinssenkung von 50 Basispunkten bestenfalls für einen kurzzeitigen Sprung an den Aktienmärkten sorgen, alsbald aber in ihrer Wirkung wieder verpuffen würde. Ganz abgesehen von der wahrscheinlich negativen Signalfunktion („die Fed panikt“) einer solchen Maßnahme für die Finanzmärkte.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>… und in der Psychofalle</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Indes: Man beachte die psychischen Folgen für die Finanzmärkte, wenn die Notenbank selbst bei ihrer kommenden Sitzung – bis dahin sind es gefühlt noch ewig lange zweieinhalb Wochen – am 17./18. März nichts tun würde. Denn die Futures-Märkte haben bereits für besagte Sitzung zuletzt eine Zinssenkung von 50 Basispunkten mit einer impliziten Wahrscheinlichkeit von 100 Prozent (vgl. CME FedWatch Tool) eingepreist. Und die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zinssenkung bis zur Jahresmitte in der Größenordnung von 25 Basispunkten ist nicht viel niedriger. Mit anderen Worten: Der Referenzpunkt für Überraschungen ist hoch gesteckt bzw. das Enttäuschungspotenzial nicht von der Hand zu weisen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>„Patriotic Buying“ als Sofortmaßnahme?</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Da mutete es fast schon anachronistisch an, wenn Bundesbankpräsident Jens Weidmann erklärt, er sehe keinen unmittelbaren geldpolitischen Handlungsbedarf infolge der Corona-Krise. Der als Zinsfalke bekannte Weidmann mag sogar Recht haben, schnelle geldpolitische Reaktionen vorerst kategorisch auszuschließen. Zumal die EZB für derartige Maßnahmen nicht mehr viel trockenes Pulver zu haben scheint. Daher ist es auch verständlich, wenn der Bundesbankpräsident stattdessen den Staat stärker in die Pflicht nehmen möchte.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Derartiges mag sogar US-Präsident Donald Trump mittlerweile zu erkennen. So erwägt die Trump-Administration Medienberichten zufolge, geplante Steuersenkungen vorzuziehen, um die Stimmung und letztlich die Aktienkurse zu unterstützen. Dass es dem ökonomischen Chefberater Trumps, Larry Kudlow, vor allem um die Stabilität der Aktienkurse geht, machte er am Freitag deutlich, als er den Börsianern Dip-Käufe empfahl. Da fehlt nicht mehr allzu viel bis dahin, dass die Trump-Administration wie der einstige US Präsident George W. Bush nach den Terror-Anschlägen des 11. September 2001 zu patriotischen Aktienkäufen („Patriotic Buying“) aufruft. Eine Maßnahme, die seinerzeit immerhin zu einer drei Monate währenden Beruhigung der Aktienmärkte sorgte, bevor es dann abermals richtig nach unten ging.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Daten ohne Bedeutung</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Was die Wirtschaftsdaten vom Freitag aus den USA betrifft, wäre normalerweise der für die US-Notenbank so wichtige Index der Privaten Konsumausgaben (PCE) zu nennen, der im Januar in der Kernrate (+1,6 % ggü. Vorjahr) leicht hinter der Medianerwartung der Ökonomen zurückblieb. Aber derartige ökonomische Daten interessieren derzeit die Akteure genauso wenig wie Zahlen zum Verbrauchervertrauen oder andere Stimmungs-Indices der vergangenen Wochen. Weil diese schon längst Makulatur sein dürften.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Das Handelsgeschehen beim Euro gestaltete sich am Freitag indes ungewohnt volatil, aber nach einem deutlichen Rücksetzer (<strong>1,0950</strong>) gelang es der Gemeinschaftswährung, den sechsten Handelstag hintereinander ohne Verlust zu beenden und damit den größten Teil der Kursverluste der davorliegenden drei Wochen wieder wettzumachen. Damit bleibt der Euro oberhalb von <strong>1,0880</strong> in stabiler Position, zumal das Gros der Akteure darauf setzt, dass die US-Notenbank schneller und deutlicher als die EZB auf die Corona-Krise mit geldpolitischen Maßnahmen reagieren wird.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/im-krisenmodus/">Im Krisenmodus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.joachim-goldberg.com/im-krisenmodus/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>In Panik geraten sind die Anderen</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/in-panik-geraten-sind-die-anderen/</link>
					<comments>https://www.joachim-goldberg.com/in-panik-geraten-sind-die-anderen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Feb 2020 05:49:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus-Epidemie]]></category>
		<category><![CDATA[Helikoptergeld]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrollverlust]]></category>
		<category><![CDATA[Sekundärpanik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.joachim-goldberg.com/?p=11670</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nun war es gestern also offenbar doch genug des Schlechten, was sich an den Anleihe- und Aktienmärkten abgespielt hatte. Zumindest für einige Stunden war eine gewisse Beruhigung eingetreten. Dazu mögen auch Kommentatoren beigetragen haben, die sich bemühten, nicht von einer Panik der Börsianer, sondern lediglich von einer angemessenen Marktreaktion auf die Panik an anderer Stelle zu sprechen. Ein kollektiver Kontrollverlust, der sich aber nur scheinbar anderswo abzuspielen scheint...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/in-panik-geraten-sind-die-anderen/">In Panik geraten sind die Anderen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,0905)</strong>             Nun war es gestern also offenbar doch genug des Schlechten, was sich an den Anleihe- und Aktienmärkten abgespielt hatte. Zumindest für einige Stunden war eine gewisse Beruhigung eingetreten. Dazu mögen auch Kommentatoren beigetragen haben, die sich bemühten, nicht von einer Panik der Börsianer, sondern lediglich von einer angemessenen Marktreaktion auf die Panik an anderer Stelle zu sprechen. Ein kollektiver Kontrollverlust, der sich aber nur scheinbar anderswo abzuspielen scheint.<img decoding="async" class="alignright wp-image-11671" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/02/27022020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/02/27022020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/02/27022020-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Eine Art von Sekundärpanik</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nein, es handele sich um keine „Marktpanik“, so etwa der von mir so geschätzte John Authers in seinem gestrigen Bloomberg-Beitrag <span style="color: #000000;">(<a style="color: #000000;" href="https://www.bloomberg.com/opinion/articles/2020-02-26/coronavirus-don-t-mistake-this-stocks-selloff-for-a-panic" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>HIER</strong></a>)</span>. Also um eine rationale Antwort der Märkte auf eine panisch anmutende Reaktion anderer Menschen auf Nachrichten zum Coronavirus? Informationen, die verständlicherweise oftmals immer noch nicht einzuordnen sind. Also eine Art Sekundärpanik? Oder handelt es sich beim massiven Aktienkurseinbruch der vergangenen Tage sogar nur um eine ungewöhnlich heftige Korrektur eines Aufwärtstrends?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Nicht rationaler als andere Menschen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Dummerweise lässt sich das Leben der Finanzmarktteilnehmer nicht von den Sorgen und Nöten der übrigen Menschen auf dieser Welt trennen. Herrscht bei denen eine Art Kontrollverlust, springt dieser auch ganz schnell auf diejenigen über, die täglich mit Aktien, Anleihen, Währungen und Ähnlichem zu tun haben. Verunsicherte Menschen, was wir spätestens dann bemerken, wenn der liebe Kollege von seinem erkälteten Kind spricht und andere Händler-Kollegen unwillkürlich zurückweichen und ihre Hände vorsichtshalber ein paar Minuten später in der Toilette ganz schnell mit einem Desinfektionsmittel reinigen. Sind diese Marktteilnehmer tatsächlich rationaler als andere Menschen?</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Eine Art Helikoptergeld<br />
</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Was erwarten nun die Finanzmarktteilnehmer? Eine schnelle Reaktion der US-Notenbank – manche fordern eine vorgezogene Sondersitzung – in Gestalt von einer Zinssenkung von bis zu 50 Basispunkten? 50 Basispunkte, die aufgrund der von der Fed immer wieder zitierten asymmetrischen Geldpolitik vielerorts bereits eingepreist sind und in ihrer Wirkung daher schnell verpuffen dürften.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">US-Präsident Donald Trump, der sich fürchterlich über den Einbruch der Aktienkurse aufgeregt haben soll, scheint es verstanden zu haben und möchte zur Bekämpfung des Corona-Virus vorsorglich 2,5 Mrd. USD zur Verfügung stellen. „Zu wenig“, konterte der Oppositionsführer im Senat, Chuck Schumer und stellte sogleich einen eindrucksvollen 8,5 Mrd. USD schweren „COVID 19 Plan“ vor. Ja, diese Art von Helikoptergeld ist unterwegs, und selbst der von mir vor ein paar Tagen als zu langsam gescholtene deutsche Finanzminister Olaf Scholz möchte hierzulande sogar die Schuldenbremse vorübergehend aussetzen. Dafür müsste jedoch das Grundgesetz geändert werden, wofür eine Zweidrittelmehrheit im Bundestag und im Bundesrat erforderlich wäre.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Rückabwicklung von Carry Trades</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun hat sich der Euro gestern gegenüber dem US-Dollar zumindest soweit befestigt, dass er seinen allerersten Stabilisierungspunkt im Rahmen seines kurzfristigen Abwärtstrends nach vier positiv verlaufenen Handelstagen in Folge tatsächlich überwinden konnte. Und das, obwohl der Dollar bis vor kurzem immer noch zu den Fluchtwährungen gezählt hatte. Und obwohl das Corona-Virus nun auch die Eurozone erreicht hat. Aber auch dafür gibt es eine plausible Erklärung: Der Euro, bis vor kurzem im Rahmen von sogenannten „Carry Trades“ noch gerne als Verschuldungswährung benutzt, um damit Engagements in besseren rentierenden Valuten zu finanzieren, ist anscheinend plötzlich sehr gefragt. Nämlich, um diese Carry Trades im Zuge der jüngsten vorherrschenden Risikoaversion zurückzudrehen. Dennoch: Der kurzfristige Abwärtstrend der Gemeinschaftswährung hat weiterhin Bestand und verläuft nun weniger steil zwischen <strong>1,0990</strong> und <strong>1,0735</strong>.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/in-panik-geraten-sind-die-anderen/">In Panik geraten sind die Anderen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.joachim-goldberg.com/in-panik-geraten-sind-die-anderen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Angst vor Kontrollverlust</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/angst-vor-kontrollverlust/</link>
					<comments>https://www.joachim-goldberg.com/angst-vor-kontrollverlust/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Feb 2020 05:59:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus-Epidemie]]></category>
		<category><![CDATA[Gelernte Sorglosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrollverlust]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.joachim-goldberg.com/?p=11654</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es fällt schwer, den gestrigen Handelstag einzuordnen. Zumindest auf der Währungsseite. Denn der Euro produzierte gestern gegenüber einem Korb verschiedener Valuten einen Handelstag mit leicht negativem Vorzeichen. Aber dem Dollar ging es eben – gemessen am Dollar-Index – noch etwas deutlicher an den Kragen, so dass die Gemeinschaftswährung den dritten Tag hintereinander gegenüber dem Greenback ein kleines Plus verbuchen konnte...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/angst-vor-kontrollverlust/">Angst vor Kontrollverlust</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,0870)</strong>             Es fällt schwer, den gestrigen Handelstag einzuordnen. Zumindest auf der Währungsseite. Denn der Euro produzierte gestern gegenüber einem Korb verschiedener Valuten einen Handelstag mit leicht negativem Vorzeichen. Aber dem Dollar ging es eben – gemessen am Dollar-Index – noch etwas deutlicher an den Kragen, so dass die Gemeinschaftswährung den dritten Tag hintereinander gegenüber dem Greenback ein kleines Plus verbuchen konnte.<img decoding="async" class="alignright wp-image-11655" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/02/26022020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/02/26022020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/02/26022020-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Unterdrückte Schweizer-Franken-Nachfrage </strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Besonders erstaunlich: Trotz aller Risikoaversion hat sich der Schweizer Franken als sogenannte Fluchtwährung gegenüber dem Euro nicht weiter befestigen können, während etwa der Yen, der einen ähnlichen Ruf genießt, gestern immerhin ein deutlicheres Plus produzierte. Trotz aller Wachstums-Hiobsbotschaften, die sich vor gut einer Woche in Japan ergeben hatten. Ob die Schweizerische Nationalbank gegen eine Franken-Aufwertung hält? Die Kursmuster gegenüber dem Euro vermitteln zumindest keine großangelegte Fluchtbewegung, die angesichts der starken Verunsicherung wegen des Corona-Virus durchaus viel deutlicher hätte ausfallen können/müssen. Stattdessen sieht es nach einem sehr kontrollierten Rückzug des Euro aus.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Medikament mit Nebenwirkungen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">An den Aktienmärkten der USA und Europas gab es auch gestern wieder massive Kursabschläge. Zum einen aus Angst vor einem Kontrollverlust, weil die Lage in Europa angesichts steigender Ansteckungsfälle durch das Corona-Virus auf den ersten Blick außer Kontrolle zu geraten scheint. Und das Medikament der Wahl scheint innerhalb Europas darin zu bestehen, das Virus durch „rote Zonen“ und eingeschränkte Bewegungsspielräume der Menschen in Zaum zu halten. Natürlich, um eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern. Es handelt sich allerdings auch um ein Medikament mit psychischen, aber auch mit ökonomischen Nebenwirkungen. Und deren Ausmaß scheint für die Teilnehmer an den Finanzmärkten derzeit mit einem Male nur noch schwer abschätzbar zu sein. Zumindest legt die Kursentwicklung der Aktien- und Anleihemärkte diese Schlussfolgerung nahe.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Plötzliches Erwachen aus der Sorglosigkeit </strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Bei den Aktienmärkten kommt noch hinzu, dass bis zum 20. Februar durch die geographisch noch als recht weit entfernt wahrgenommene Corona-Epidemie sogar das Gefühl vorgeherrscht haben muss, dass etwaige Kurseinbrüche schon bald wieder aufgefangen würden. Eine (gelernte) Sorglosigkeit, die nun mit einem Male in Angst umgeschlagen ist. Angst davor, dass es möglicherweise doch schlimmer kommen könnte. Vor allem, wenn die Virusgefahr präsent bleibt. Und deswegen sind bislang auch die Dip-Käufer ausgeblieben. Das Resultat an den Aktienmärkten möchte ich an dieser Stelle gar nicht näher kommentieren oder die Kursverluste prozentual nachrechnen. Geschweige denn, die Ausprägung der Kursverluste mit den Einbrüchen an Wall Street während des US-chinesischen Handelskonflikts zu vergleichen. Weil es sich um sinnlose Referenzgrößen handelt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Kompass US-Anleihemärkte</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Tatsächlich zeigen die US-Anleihemärkte am ehesten und eigentlich bereits seit Anfang Februar, wie es derzeit tatsächlich um die (globalen) Wachstumsaussichten bestellt ist. Und diese betreffen längst nicht mehr die USA allein. So ist etwa die Rendite der zehnjährigen US-Treasuries gestern vorübergehend auf ein Rekordtief (1,307 %) gefallen. Und der als Rezessionsvorbote – nicht nur in den USA – viel beachtete negative Renditeabstand zwischen US-Staatsanleihen mit eben dieser Laufzeit und dreimonatigen T-Bills betrug nun -18 Basispunkte zum gestrigen Handelsschluss. Auch der ähnlich prominente Renditevorsprung zehnjähriger Staatsanleihen gegenüber denjenigen mit zweijähriger Laufzeit ist seit Jahresanfang von rund 35 auf gerade einmal 13 Basispunkte zusammengeschnurrt.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Im gleichen Zuge hat sich die implizite Wahrscheinlichkeit laut CME FedWatch-Tool für mindestens eine Zinssenkung bis zur Jahresmitte binnen Wochenfrist von rund 48 auf 77 Prozent erhöht. Ähnlich hoch ist auch die Wahrscheinlichkeit für mindestens zwei Zinserhöhung bis zum Jahresende. So gesehen kann man in begrenztem Maße nachvollziehen, weswegen der Dollar zuletzt leicht unter Druck geraten ist. Davon hat auch der Euro profitiert, der allerdings im Rahmen seines kurzfristigen Abwärtstrends immer noch nicht seinen ersten Stabilisierungspunkt bei <strong>1,0895</strong> überwunden hat.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/angst-vor-kontrollverlust/">Angst vor Kontrollverlust</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.joachim-goldberg.com/angst-vor-kontrollverlust/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine kleine Dosis Risikoaversion</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/eine-kleine-dosis-risikoaversion/</link>
					<comments>https://www.joachim-goldberg.com/eine-kleine-dosis-risikoaversion/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Feb 2020 05:50:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Asymmetrische Geldpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Bofa Merrill Lynch Fondsmanager Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus-Epidemie]]></category>
		<category><![CDATA[Komplexitätsaversion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.joachim-goldberg.com/?p=11617</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was den Euro angeht, mag sich hier und da Unbehagen breitmachen. Denn während der vergangenen Monate war immer zu wieder beobachten, dass Euro-Kursrückgänge über mehrere Tage hinweg an Momentum verloren, gefolgt von einer meist kräftigen Erholung. Diese Art des Abebbens ist dieses Mal bislang ausgeblieben. Gut möglich, dass mittel-bis langfristig orientierte Marktteilnehmer nun reagieren müssen. Denn wir erinnern uns:...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/eine-kleine-dosis-risikoaversion/">Eine kleine Dosis Risikoaversion</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,0830)</strong>             Nun hat der Euro heute früh den neunten Handelstag hintereinander ein niedrigeres Tagestief markiert und damit naturgemäß auch ein neues 33-Monats-Tief. Diese Bewegung ist nicht übertrieben schnell, aber gemessen an der teilweise niedrigen Volatilität der Monate November bis Januar doch relativ deutlich. Mehr noch: Eine halbwegs signifikante Erholungskorrektur der Gemeinschaftswährung ist seither ausgeblieben. </span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Und nun kam gestern auch noch der unerwartet hohe Zuwachs der Fälle von Coronavirus-Infizierten aus China hinzu – über 15.000 Neuerkrankungen und eine deutliche Steigerung der Todesfälle wurden registriert. Indes: Wie die Entwicklung an den Aktienmärkten in den USA und zuvor auch hierzulande zeigte, kann bestenfalls von zeitweiser Risikoaversion der Akteure die Rede sein, zumal vorherige Rücksetzer umgehend wieder wettgemacht wurden.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-11618" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/02/14022020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/02/14022020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/02/14022020-96x300.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /> </span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Unterdessen gab es für die USA den höchsten Anstieg der Konsumentenpreise seit Oktober 2018 zu vermelden. Aber es schien kaum jemanden zu geben, den diese Zahlen interessierten.</span></p>
<h3></h3>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Euro ohne Erholungschance</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Es sei nun dahingestellt, ob der Euro wegen der neu aufgekommenen Corona-Angst gestern nicht steigen konnte. Natürlich gab es auch noch entsprechende Nachfrage nach den in Krisensituationen gesuchten Währungen Schweizer Franken und Yen. Allerdings hauptsächlich gegenüber dem Euro. Dabei ist es schon bemerkenswert, wie gelassen die Akteure mit den gestern veröffentlichten Zahlen zur Virusepidemie umgingen. </span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Natürlich haben die meisten ohnehin damit gerechnet, dass sich die sinkenden Zuwachsraten bei den Erkrankungen nicht fortsetzen würden. Nun also der fünfstellige Zuwachs, mit entsprechenden eigentlich beruhigenden Begründungen. Es ist schon makaber, wenn Kommentatoren den Eindruck vermitteln, dass es sich bei diesen Zahlen ähnlich wie mit ökonomischen Daten verhalte, die nun auf einen Schlag aufgrund geänderter Erhebungsmethoden – diese dürften den meisten Akteuren nicht geläufig und viel zu komplex sein – revidiert werden müssten. Mit anderen Worten: Es soll sich um eine einmalige „Berichtigung“ der Daten handeln, aber der Grundtrend, eine vorsichtige Abnahme bei den Neuinfektionen, sei doch unverändert, war mancherorts zu lesen.  </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>US-Inflationsdaten anscheinend bedeutungslos</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Und so wundert es auch nicht, dass der gestern in den USA publizierte Konsumentenpreisindex kaum das Interesse der Marktteilnehmer wecken konnte. Ja, die Preise sind im Januar gegenüber dem Vorjahr um 2,5 Prozent und in der Kernrate mit 2,3 Prozent etwas stärker als erwartet ausgefallen. Zu diesem Desinteresse mag zum einen beigetragen haben, dass die ökonomischen Folgen der Corona-Epidemie derzeit noch nicht absehbar sind. Zum anderen hat die US-Notenbank zuletzt immer wieder klargemacht, dass sie eine asymmetrische Geldpolitik verfolge. Dabei ist die Hürde für weitere Zinssenkungen wesentlich niedriger als diejenige für eine erste Zinserhöhung. Mehr noch: Der Konsumentenpreisindex ist ohnehin nicht das bevorzugte Inflationsmaß der Fed, sondern der Index der privaten Verbrauchsausgaben (PCE).</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Kurssicherungsbedarf </strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Was den Euro angeht, mag sich hier und da Unbehagen breitmachen. Denn während der vergangenen Monate war immer zu wieder beobachten, dass Euro-Kursrückgänge über mehrere Tage hinweg an Momentum verloren, gefolgt von einer meist kräftigen Erholung. Diese Art des Abebbens ist dieses Mal bislang ausgeblieben. </span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Gut möglich, dass mittel-bis langfristig orientierte Marktteilnehmer nun reagieren müssen. Denn wir erinnern uns: Bei der BofA Merrill Lynch-Umfrage unter internationalen Fondsmanagern hielten netto 53 Prozent der Befragten den Dollar für überbewertet (vgl. etwa <span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2020/01/23/latente-euroschwaeche/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></strong></span>) Dies war der zweithöchste Wert seit dem Jahr 2002. Viel wichtiger aber: Hinter diesem für überbewertet gehaltenen Dollar könnten sich möglicherweise signifikante Dollar-Short-Positionen, aber auch Euro-Engagements aus dem Ausland, die bis vor kurzem womöglich (nach dem Motto: „Es wird ja mit dem Euro weiter seitwärts gehen“) nicht abgesichert wurden. Damit bleibt der Euro unter Druck und der kurzfristiger Abwärtstrend in Richtung <strong>1,0755/60</strong> erhalten. Eine erste Stabilisierung ist nur nach Überschreiten von <strong>1,0950/55</strong> möglich. Solange</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/eine-kleine-dosis-risikoaversion/">Eine kleine Dosis Risikoaversion</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.joachim-goldberg.com/eine-kleine-dosis-risikoaversion/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
