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	<title>CFTC Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
	<lastBuildDate>Tue, 13 Jul 2021 04:45:22 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Die Angst vor der 5 vor dem Komma</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2021 04:45:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[CFTC]]></category>
		<category><![CDATA[Schwellenpreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vielleicht blieb es gestern deshalb vergleichsweise ruhig an den Finanzmärkten, weil für heute die Zahlen zur US-Konsumentenpreisinflation zur Veröffentlichung anstehen. Für den Monat Juni wird im Mittel ein Anstieg des Index um 4,9 Prozent (Kernrate 4,0 Prozent) gegenüber dem Vorjahr von den Märkten erwartet. Wobei ein gewisser Effekt beachtet werden sollte: Im Ernstfall klingen 5,0 [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Vielleicht blieb es gestern deshalb vergleichsweise ruhig an den Finanzmärkten, weil für heute die Zahlen zur US-Konsumentenpreisinflation zur Veröffentlichung anstehen. Für den Monat Juni wird im Mittel ein Anstieg des Index um 4,9 Prozent (Kernrate 4,0 Prozent) gegenüber dem Vorjahr von den Märkten erwartet. Wobei ein gewisser Effekt beachtet werden sollte: Im Ernstfall klingen 5,0 deutlich höher als 4,9 Prozent. Im Einzelhandel würde man von Schwellenpreisen sprechen, weil sich 1 Liter eines bestimmten Kaltgetränkes für 0,99 leichter als für einen runden Euro verkaufen lässt. Gut möglich, dass dem einen oder anderen Akteur der Schreck in die Glieder fährt, wenn bei der US-Konsumentenpreisinflation tatsächlich die fünf vor dem Komma stehen sollte. <img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-13673" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/07/13072021.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/07/13072021.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/07/13072021-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Neue Allzeithochs</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die Aktienmärkte scheint das aber alles nicht groß zu scheren, und Inflation, solange die US-Notenbank sie als vorübergehend betrachtet, macht sowieso niemandem etwas aus. Zumindest, solange keine ernsthafte Diskussion über ein Zurückfahren der Wertpapierkäufe der Fed einsetzt. Tatsächlich kommen dann wie gestern Kommentare vom Chef der Fed von York wie gerufen. So hatte John Williams geäußert, dass die US-Wirtschaft noch keinen weiteren wesentlichen Fortschritt erreicht hätte. Nichts Marktbewegendes, aber eben auch nichts Beunruhigendes. Dies- und jenseits des Atlantiks gab es jedenfalls wieder neue Allzeithochs zu bejubeln.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Blick nach Chicago </strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Und so wundert es auch nicht, dass der Euro gestern gegenüber dem US-Dollar nicht aus der Handelsspanne vom vergangenen Freitag herausfand. Was indes den Trend der Gemeinschaftswährung angeht, bleibt dieser dennoch abwärts gerichtet. Diese Stimmung vermitteln auch die am Freitag veröffentlichten Positionszahlen der CFTC, die in der Woche per 6. Juli zum vierten Mal hintereinander einen Rückgang spekulativer Euro-Long-Positionen an der Chicagoer Futures-Börse zu vermelden hatten. Dabei ging es immerhin um ein Abschmelzen der Engagements in einer Größenordnung von mehr als 10 Prozent auf nunmehr 77,2 Tsd. Kontrakte. Natürlich werde ich nicht müde zu betonen, dass diese Daten weder repräsentativ für den Gesamtmarkt noch zeitnah sind. Dennoch vermitteln sie zumindest ein gewisses Stimmungsbild.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Am Ende des gestrigen Tages kann man auf jeden Fall resümieren, dass es der Gemeinschaftswährung abermals nicht gelungen ist, das Niveau von <strong>1,1895/00</strong> in Angriff zu nehmen, um den auf dem Euro lastenden Druck etwas zu mindern. An der Unterseite bleibt <strong>1,1770/75</strong> (modifiziert) das Niveau, das von vielen Akteuren als Auslöser weiterer Kursrückgänge für den Euro eingestuft werden dürfte.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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		<title>Der Dollar meldet sich zurück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Mar 2021 05:56:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Bond-Auktionen]]></category>
		<category><![CDATA[CFTC]]></category>
		<category><![CDATA[PEPP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Normalerweise bringe ich für die Versteigerungen des US-Schatzamtes kein sonderlich großes Interesse auf. Aber seit am vorvergangenen Donnerstag, den 25. Februar, eine Versteigerung siebenjähriger Staatsanleihen nicht besonders gut gelaufen ist und zum erstmaligen Sprung der Renditen bei den zehnjährigen US-Staatsanleihen über die Marke von 1,6 Prozent in diesem Jahr (vgl. HIER) führte, ist man gewarnt. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Normalerweise bringe ich für die Versteigerungen des US-Schatzamtes kein sonderlich großes Interesse auf. Aber seit am vorvergangenen Donnerstag, den 25. Februar, eine Versteigerung siebenjähriger Staatsanleihen nicht besonders gut gelaufen ist und zum erstmaligen Sprung der Renditen bei den zehnjährigen US-Staatsanleihen über die Marke von 1,6 Prozent in diesem Jahr (vgl. <span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2021/02/26/ungebremster-rendite-trend/" target="_blank" rel="noopener">HIER</a></strong></span>) führte, ist man gewarnt. Vor allem, weil das Schatzamt heute mit einer weiteren Serie von Versteigerungen mit einem Gesamtvolumen von 120 Mrd. USD beginnt. Heute geht es um dreijährige Papiere (58 Mrd. USD), morgen um zehnjährige (38 Mrd.) und am Donnerstag um Staatsanleihen mit 30-jähriger Laufzeit (24 Mrd. USD). Kurzum: Die Angst geht um, dass möglicherweise zumindest eine dieser Emissionen auf zu wenig Gegenliebe, sprich: Interesse der Investoren treffen könnte. <img decoding="async" class="alignright wp-image-13191" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/03/09032021.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/03/09032021.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/03/09032021-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Vorerst herrscht Schweigen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die Angst vor einem neuerlichen Mißerfolg könnte so die Anleihekurse erneut unter Druck bringen und die Renditen folgerichtig auf neue Jahreshochs treiben. Dies ist umso bedeutender, als die Akteure zumindest keinen verbalen Gegenwind der Fed befürchten müssen. Denn die Vertreter des Offenmarktausschusses (FOMC) müssen seit dem Wochenende bis zur Notenbanksitzung in der kommenden Woche schweigen. Und was man zuletzt von den FOMC-Vertretern vernahm, hörte sich ohnehin nicht so an, als ob man größere Probleme mit dem derzeitigen Anstieg der Renditen der US-Staatsanleihen hätte.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EZB zeigt sich zögerlich</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Ganz anders die EZB. Dort zeigten sich in der vergangenen Woche diverse Vertreter des Rates hinsichtlich steigender Renditen in der Eurozone besorgt. Allerdings sind diesen verbalen Interventionsversuchen auch in der vergangenen Woche keine Taten in Gestalt von erhöhten Anleihekäufen im Rahmen des Pandemie-Notkaufprogramms PEPP gefolgt. Im Gegenteil: Die Anleihekäufe der EZB waren per Mittwoch vergangener Woche mit netto 11,9 Mrd. EUR praktisch genauso hoch wie in der Vorperiode. Allerdings verwies eine Sprecherin der EZB darauf, dass während des Berichtszeitraums ein größeres Volumen von Anleihen fällig geworden sei, das sich auf besagte Zahl ausgewirkt habe, dessen tatsächlicher Umfang jedoch erst heute publiziert werde.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Immer noch recht hohe Positionen in Euro-Futures</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun habe ich den 25. Februar am Anfang auch deshalb hervorgehoben, weil sich der US-Dollar seither in eine Richtung bewegt hat, die weder in diesem Ausmaß erwartet wurde noch vielen Akteuren in den Kram passen dürfte. Denn der Greenback hat sich gegenüber einem Korb von Währungen, gemessen am Dollar-Index, seither in der Spitze um rund 3 Prozent befestigt, gegenüber dem Euro sogar noch deutlicher um 3,4 Prozent. Gleichzeitig sind aber etwa die spekulativen Euro-Long-Positionen an der Chicagoer Futures-Börse, gemessen an den CFTC-Meldungen der vergangenen beiden Wochen, gerade einmal um 10 Prozent zurückgegangen und lagen mit zuletzt 126 Tsd. Kontrakten (per 2. März) größenmäßig immer noch weit vor den Futures-Position der anderen Valuten.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Natürlich mögen diese Meldungen nicht repräsentativ für den Gesamtmarkt sein, aber vermitteln doch (mit einem Timelag) ein gewisses Stimmungsbild. Ein Stimmungsbild, in dessen Rahmen für den Euro belastende Positionsauflösungen nicht überraschen sollten. Das für ihn ohnehin ungünstige Umfeld hat sich jedenfalls durch die gestrige Kursentwicklung weiter verschlechtert, so dass wir für den Euro nunmehr einen kurzfristigen Abwärtstrend feststellen, in dessen Verlauf sich das Umfeld für den Euro erst nach Überschreiten von <strong>1,1995</strong> verbessern wird.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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		<title>Plädoyer für den Dollar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jan 2021 05:46:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[CFTC]]></category>
		<category><![CDATA[Chartmuster]]></category>
		<category><![CDATA[FOMC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch gestern präsentierte sich der Dollar-Handel in recht unaufgeregter Verfassung, als ob in den kommenden Wochen nichts Dramatisches passieren sollte. Der Euro produzierte gegenüber den Greenback gerade einmal eine Handelsspanne von rund 70 Stellen und wartete mit einem kleinen Tagesgewinn auf. Vielleicht ist auch die heute zu Ende gehende Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Auch gestern präsentierte sich der Dollar-Handel in recht unaufgeregter Verfassung, als ob in den kommenden Wochen nichts Dramatisches passieren sollte. Der Euro produzierte gegenüber den Greenback gerade einmal eine Handelsspanne von rund 70 Stellen und wartete mit einem kleinen Tagesgewinn auf. Vielleicht ist auch die heute zu Ende gehende Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) dafür verantwortlich, dass der Wechselkurs keinen größeren Ausschlag in die eine oder andere Richtung produziert hat. Indes: Es hat nicht den Anschein, als ob das FOMC seine Strategie ändern würde. Zumal auch nur ein unbedachtes Wort der Offiziellen in Richtung Tapering, ein schrittweises Zurückfahren der Anleihekäufe, für Unruhe an den Aktienmärkten sorgen könnte.<img decoding="async" class="alignright wp-image-13000" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/01/27012021.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/01/27012021.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/01/27012021-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Warten auf den Euro-Anstieg</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Was die Ausgangsposition des Euro angeht, ist die grundlegende Einstellung der Akteure deutlich. Das Gros geht davon aus, dass sich der Dollar am Ende weiter abschwächen wird, zumal Janet Yellen in den USA gestern als erste US-Finanzministerin vereidigt wurde. Allerdings hat sich der US-Dollar seit der Stichwahl in Georgia, die bekanntlich zugunsten der Demokraten ausging, nicht mehr weiter abgeschwächt. Im Gegenteil, der Greenback hat seither deutlich korrigiert und hat den Euro wenn auch nicht dramatisch, aber dennoch sichtbar unter Druck gesetzt. Dennoch spricht einiges dafür, dass sich die Euro Long-Positionen der Akteure in dieser Phase erhöht haben. Ein kleines Indiz stellt die Entwicklung der spekulativen Euro-Long Positionen an der Chicagoer Terminbörse dar, die sich laut CFTC-Meldung bis zum vorvergangenen Dienstag um rund 14 Prozent erhöht hatten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>… und ein technisches Argument dagegen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Auch wenn ich von Chartbildern als Prognoseinstrument nicht viel halte, vor allem, weil sie als leicht verfügbare Information mittlerweile für jedermann erhältlich sind und so mehr schlecht als recht funktionieren (vgl. mehr dazu <span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2019/05/29/sentiment-vom-29-mai-dax-eine-self-fulfilling-prophecy/" target="_blank" rel="noopener">HIER</a></strong></span>), dürften einige technische Analysten eine fast komplette Euro-Formation entdeckt haben. Gemeint ist eine sogenannte Head &amp; Shoulders Umkehrformation, die den vorherrschenden mittelfristigen Aufwärtstrend der Gemeinschaftswährung nach gängiger Lesart mit einem Unterschreiten von 1,2045 beenden würde. Vielleicht klappt es mit dieser Formation ja dieses Mal. Zumal eine EUR/USD-Abwertung vielen Akteuren nicht in den Kram passen würde. Und fundamental schon gar nicht, weil man mit dem Regierungswechsel in den USA davon ausgeht, dass unter demokratischer Ägide ordentlich Geld gedruckt und Inflation produziert, weitere Dollarschwäche damit programmiert wäre.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Was nun für den Dollar spricht</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Abgesehen davon, dass bereits das derzeitige große Konjunkturprogramm im Umfang von 1,9 Billionen USD in dieser Größenordnung nicht – und schon gar nicht schnell – den Kongress passieren dürfte, gibt es allerdings auch noch einen anderen politischen Aspekt, der nun für den Dollar spricht. Unter US-Präsident Donald Trump hatten die USA in der Vergangenheit mehrfach angedeutet, sie seien unter Umständen bereit, unliebsamen Staaten den Zugang zum US-Finanzsystem und damit zu ihren Dollar-Konten zu versperren – ein derartiges Szenario hatte ich in den vergangenen Jahren immer wieder, insbesondere <span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2019/09/29/kurzer-blick-in-pandoras-buechse/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HIER</strong></a></span> und <span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2019/05/31/sinkflug-in-zeitlupe/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HIER</strong></a></span>, skizziert. Mit der Folge, dass es deswegen zu Umschichtungen aus dem Dollar in Richtung Euro gekommen sein könnte. Mit der Präsidentschaft Joe Bidens könnten sich derartige Kapitalströme jedoch in der Zukunft als obsolet erweisen; ein Kaufargument für den Dollar also. Wie auch immer: Der Euro bleibt in seinem schwachen Aufwärtstrend innerhalb einer korrektiven Entwicklung gefangen. Und dieser Zustand dürfte immer noch frühestens nach Überschreiten von<strong> 1,2235</strong> beendet werden.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/plaedoyer-fuer-den-dollar/">Plädoyer für den Dollar</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>US-Anleger zuversichtlicher als Verbraucher</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/us-anleger-zuversichtlicher-als-verbraucher/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2020 11:44:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Sonntag]]></category>
		<category><![CDATA[CFTC]]></category>
		<category><![CDATA[Phase One Deal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die abgelaufene Handelswoche gehört für den Dollar sicherlich nicht zu den volatilsten der jüngeren Vergangenheit. Zumal sich in anderen Märkten – man denke nur an die Edelmetalle und die Bondmärkte – bedeutend mehr ereignet hat. Indes: Der Dollar musste gegenüber einem Korb an Währungen, gemessen am Dollar-Index, den achten Wochenverlust hintereinander hinnehmen. Dabei handelt es sich um die längste Serie dieser Art während der vergangenen zehn Jahre. Auf der anderen Seite markierte der Euro gleichzeitig den achten Wochengewinn in Serie, und nur zwei der vergangenen 13 Wochen endeten für die Gemeinschaftswährung überhaupt mit einem Verlust...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/us-anleger-zuversichtlicher-als-verbraucher/">US-Anleger zuversichtlicher als Verbraucher</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1840)</strong>             Die abgelaufene Handelswoche gehört für den Dollar sicherlich nicht zu den volatilsten der jüngeren Vergangenheit. Zumal sich in anderen Märkten – man denke nur an die Edelmetalle und die Bondmärkte – bedeutend mehr ereignet hat. Indes: Der Dollar musste gegenüber einem Korb an Währungen, gemessen am Dollar-Index, den achten Wochenverlust hintereinander hinnehmen. Dabei handelt es sich um die längste Serie dieser Art während der vergangenen zehn Jahre. Auf der anderen Seite markierte der Euro gleichzeitig den achten Wochengewinn in Serie, und nur zwei der vergangenen 13 Wochen endeten für die Gemeinschaftswährung überhaupt mit einem Verlust.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-12388" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/08/17082020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/08/17082020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/08/17082020-96x300.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Spekulative Rekordpositionen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Und so ist es auch kein Wunder, dass sich der Aufwärtstrend des Euro auch in den CFTC-Meldungen zu den Positionsdaten an der Chicagoer Futures-Börse niederschlägt. Dort summierten sich per <em>vergangenem Dienstag</em> die spekulativen Euro-Long-Positionen auf ein neues Rekordvolumen von knapp 200.000 Kontrakten. Dies entspricht einer Zunahme von etwas mehr als 10 Prozent gegenüber der Vorwoche. Allerdings schlug sich dieses abermals erhöhte Positionsvolumen nicht im Euro-Kurs nieder, der während des besagten Zeitraums an vier von fünf Handelstagen nachgegeben hatte. Aber wie schon so häufig an dieser Stelle erwähnt, sind besagte Futures-Positionen ohnehin nicht repräsentativ für den Gesamtmarkt, sondern bestenfalls ein Spiegelbild für dessen Stimmung.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Dollar-getriebene Entwicklung</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Allerdings handelt es sich hier nach wie vor nicht um eine vom Euro, sondern um eine vom Dollar getriebene Kursentwicklung. Dabei ist es gut möglich, dass die US-Einzelhandelsumsätze des Monats Juli, die am Freitag publiziert wurden, als leicht enttäuschend empfunden wurden. Denn die Erholung im Einzelhandel vom Juni hat sich im Juli deutlich verlangsamt. Und was das Verbrauchervertrauen angeht (vgl. die vorläufigen August-Zahlen der Uni Michigan), sind die US-Konsumenten längst nicht so optimistisch wie die Teilnehmer an den dortigen Aktienmärkten, wo etwa der breitgestreute S&amp;P 500 am Freitag das bisherige Allzeithoch nur um wenige Punkte verfehlte.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Vorsichtshalber vertagt</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Ein Termin, der am Samstag hätte stattfinden sollen und mich zumindest interessiert hätte, wurde übrigens kurzfristig gestrichen und auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Rede ist von der Überprüfung des sogenannten Phase-1-Deals des US-chinesischen Handelsabkommens vom 15. Februar dieses Jahres. Ursprünglich war nach sechs Monaten eine (Video)-Konferenz zwischen Vertretern beider Staaten geplant, um den Fortschritt der Vereinbarung zu überprüfen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Als Grund für die Verschiebung wurden, sogenannten „mit der Angelegenheit vertrauten“ Quellen zufolge, Terminprobleme genannt. Aber andernorts wurde verlautbart, dass die US-Vertreter China mehr Zeit geben wollten, damit es seinen vertraglichen Verpflichtungen nachkommen könne. Denn von den einstmals für dieses Jahr von China zugesagten Importen von US-Gütern war zur Jahresmitte nicht zuletzt aufgrund der Covid-19-Pandemie nicht einmal ein Viertel vollzogen worden.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Per Saldo bleibt der Euro innerhalb seiner Konsolidierung, nun zwischen <strong>1,1715</strong> und <strong>1,1925</strong>, die den derzeitigen übergeordneten Aufwärtstrend pausieren lässt. Innerhalb der Zone kann die Gemeinschaftswährung jedoch nur ihre positive Position bewahren, solange nun <strong>1,1770</strong> gehalten wird.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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		<title>Trumps Alleingang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Aug 2020 08:41:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Sonntag]]></category>
		<category><![CDATA[CFTC]]></category>
		<category><![CDATA[Executive Order]]></category>
		<category><![CDATA[US-Arbeitsmarktbericht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die zurückliegende Handelswoche hat für Euro-Optimisten ernüchternd geendet. Denn die Gemeinschaftswährung musste gegenüber dem Greenback den höchsten Tagesverlust seit dem 2. April hinnehmen. Und vom zwischenzeitlichen Wochengewinn, der immerhin ein marginal höheres 26-Monats-Hoch mit sich brachte, ist so gut wie nichts übrig geblieben. Kurzum: Der kurzfristige Aufwärtstrend, am Freitagvormittag noch relativ steil verlaufend, hat einen Dämpfer bekommen. Nun haben die am Freitag veröffentlichten CFTC-Meldungen zu den spekulativen Positionen an der Chicagoer Futures-Börse zutage gefördert, dass die dortigen Euro-Long-Positionen abermals am Dienstag...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1785)</strong>             Die zurückliegende Handelswoche hat für Euro-Optimisten ernüchternd geendet. Denn die Gemeinschaftswährung musste gegenüber dem Greenback den höchsten Tagesverlust seit dem 2. April hinnehmen. Und vom zwischenzeitlichen Wochengewinn, der immerhin ein marginal höheres 26-Monats-Hoch mit sich brachte, ist so gut wie nichts übrig geblieben. Kurzum: Der kurzfristige Aufwärtstrend, am Freitagvormittag noch relativ steil verlaufend, hat einen Dämpfer bekommen.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-12362" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/08/10082020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/08/10082020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/08/10082020-96x300.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Dollar im Fokus</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun verhält es sich nicht so, als sei über die Eurozone fundamentales Ungemach hereingebrochen. Im Gegenteil: Die Zahlen zur deutschen Industrieproduktion und zur Handelsbilanz, die am Freitag veröffentlicht wurden, lesen sich ganz gut. Allein: Die Daten betreffen den Monat Juni und somit das zweite Quartal, dessen Bruttoinlandsprodukt erst unlängst in einer ersten Schätzung veröffentlicht wurde. Aber ohnehin scheinen die Devisenhändler derzeit das Geschehen in den USA und die dortigen ökonomischen Entwicklungen viel mehr zu interessieren.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hat er es gewusst?</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Und zu diesen US-Daten gehört auch der dortige Arbeitsmarktbericht für Juli, der besser als weithin erwartet ausgefallen ist. Denn mit einem Plus von 1,763 Millionen neu geschaffenen Stellen wurde die Medianerwartung der Ökonomen (+1,48 Mio.) deutlich übertroffen. US-Präsident Donald Trump muss am vergangenen Mittwoch also doch eine gute „Vorahnung“ (Herrschaftswissen? vgl. <span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2020/08/06/herrschaftswissen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></strong></span>) gehabt haben, als er davon sprach, er erwarte einen Arbeitsmarktbericht der Klasse „big“. Übrigens: Auch die Arbeitslosenquote lag mit 10,2 Prozent deutlich niedriger als im Vormonat (11,1 Prozent).</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Trump handelt</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Dessen ungeachtet sind die Verhandlungen über das neue Stimulus-Paket in den USA zum Wochenende ins Stocken geraten, liegen doch die Positionen zwischen Republikanern und Demokraten hinsichtlich des Volumens immer noch sehr weit auseinander – wir sprechen immerhin von noch einer Differenz von weit mehr als 1 Billion USD.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Allerdings hatte Donald Trump bereits am vergangenen Mittwoch angedeutet, dass er im Alleingang über Dekrete (Executive Orders) die Ende Juli ausgelaufene Unterstützung für Arbeitslose<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[<strong><span style="color: #000000;">1</span></strong>]</a> verlängern, Zwangsräumungen von Wohnungen und Häusern weiter aussetzen und eine teilweisen Senkung der Lohnsteuer<a href="#_ftn2" name="_ftnref2">[<span style="color: #000000;"><strong>2</strong></span>]</a> anordnen könne. Auch von Erleichterungen (teilweise Stundungen) bei öffentlichen Studienkrediten war die Rede. </span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">All dies hat der US-Präsident am Samstag scheinbar im Alleingang durchgezogen. Es bleibt allerdings unklar, wie ein Teil der Vorhaben überhaupt finanziert werden soll. Vor allem aber, ob der Präsident überhaupt rechtlich die Macht hat, derartige Dekrete zu erlassen. Aber wer wird es angesichts der bevorstehenden Wahlen wagen, diese wichtigen und dringend notwendigen Wohltaten juristisch infrage zu stellen?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Erneute Rekordpositionierung im Euro</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">All dies zusammengenommen gab es eigentlich keinen triftigen Grund, warum man vor dem Wochenende in größerem Stile US-Dollar kaufen sollte. Allerdings haben die am Freitag veröffentlichten CFTC-Meldungen zu den spekulativen Positionen an der Chicagoer Futures-Börse zutage gefördert, dass die dortigen Euro-Long-Positionen abermals am Dienstag zuvor einen neuen Rekord markiert haben. Deswegen ist es gut möglich – auch wenn diese Positionsmeldungen nicht repräsentativ für den Gesamtmarkt sein mögen –, dass es zu größeren Gewinnmitnahmen beim Euro gekommen ist. Und weil zum Wochenende auch unser wichtiges Niveau von 1,1785 verletzt wurde, verläuft der kurzfristige Aufwärtstrend des Euro nun flacher und wird derzeit durch eine Konsolidierung zwischen <strong>1,1705 </strong>und <strong>1,1915</strong> gedämpft.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><a href="#_ftnref1" name="_ftn1"><span style="color: #000000;"><strong>[1]</strong></span></a> Allerdings wird die wöchentliche Arbeitslosenhilfe von 600 auf 400 USD reduziert. Von den 400 USD sollen nur 300 USD aus Bundesmitteln und 100 USD auf bundesstaatlicher Ebene erbracht werden.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><a href="#_ftnref2" name="_ftn2"><strong><span style="color: #000000;">[2]</span></strong></a> Die Arbeitgeber zahlen die Hälfte der Lohnsteuer, der sog. Payroll-Tax aus eigenen Mitteln, während die andere Hälfte vom Lohn der Arbeitnehmer einbehalten wird.</span></p>
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