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	<title>Behavioral Living Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Kurz vor Ostern</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Apr 2015 15:27:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behavioral Living]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ehe man sich‘s versieht, ist schon wieder ein Quartal an uns vorübergezogen. Grund genug, eine kleine Rückschau zu halten, welche Themen während der ersten drei Monate 2015 aus unserem Blog besonders gefragt waren. Tatsächlich hat sich so etwas wie eine kleine Trendwende ergeben, da, im Gegensatz zum letzten Quartal im Jahr 2014, die Euro-Probleme für [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ehe man sich‘s versieht, ist schon wieder ein Quartal an uns vorübergezogen. Grund genug, eine kleine Rückschau zu halten, welche Themen während der ersten drei Monate 2015 aus unserem Blog besonders gefragt waren. Tatsächlich hat sich so etwas wie eine kleine Trendwende ergeben, da, im Gegensatz zum letzten Quartal im Jahr 2014, die Euro-Probleme für viele Akteure ihren Schrecken verloren zu haben scheinen. Zwar gab es einen massiven Abwärtstrend für die Gemeinschaftswährung, aber der war weithin erwartet worden, so dass selbst der Schuldenstreit mit Griechenland von den Marktteilnehmern mit abnehmender Sensitivität wahrgenommen wurden.</p>
<p>Fast könnte man den Eindruck gewinnen, dass angesichts der Wirkungslosigkeit vieler ökonomischer Daten auf die Finanzmärkte von unseren Behavioral Economics Blogs vor allen Dingen diejenigen auf größeres Interesse gestoßen sind, die sich Entscheidungsproblemen aus dem Privatleben beschäftigten. Immerhin schaffte es noch ein Börsen-Blog auf Platz drei unserer internen „Hitliste“, vermutlich weil die Leser am 21. Januar wissen wollten: „<span style="text-decoration: underline;"><em><a href="https://www.joachim-goldberg.com/wer-hat-den-dax-gekauft/">Wer hat den DAX gekauft</a>?</em></span>“ Eine interessante Frage, zumal die Europäische Zentralbank zu diesem Zeitpunkt ihr Anleihekaufprogramm noch nicht bekannt gegeben hatte. „Nur“ Silber gab es für <em>„<span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.joachim-goldberg.com/deutschlands-schoenste-frau/">Deutschlands schönste Frau</a></span>“,</em> was vielleicht auch daran lag, dass für den Autor das Ergebnis dieser Ausschreibung schon längst feststand. Immerhin ging es in diesem Beitrag nicht nur um Schönheit, sondern auch um eine heutzutage von mir fast schon verloren geglaubte Fairness unter Rivalinnen.</p>
<p>Den ersten Platz belegte auf dem Siegertreppchen der Blog <em>„<span style="text-decoration: underline;"><a href="https://www.joachim-goldberg.com/das-erste-mal/">Das erste Mal</a></span>“</em>, der möglicherweise allein aufgrund seines Titels bei manchen Lesern Neugierde geweckt haben mag. Tatsächlich ging es um die Hürden, die Entscheider bei online Dating-Portalen zu nehmen haben, um tatsächlich die möglicherweise wichtigste Entscheidung im Leben optimal zu treffen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong> DAX SENTIMENT</strong></p>
<p>Nicht vergessen möchte ich jedoch den Hinweis auf die heutige Sentiment-Erhebung der Börse Frankfurt, die ich wie immer <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktstimmung+die+angst+vor+den+feiertagen+81546">HIER</a></strong> </span>kommentiert habe. Ich selbst werde mich ein paar Tage vom Schreiben ausruhen und dann am Mittwoch nach Ostern erneut die Marktstimmung zu analysieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Schöne Grüße aus Beverly Hills</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Feb 2015 08:47:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behavioral Living]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Neid]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialer Vergleich]]></category>
		<category><![CDATA[Status]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich passiert es mir nur im Sportstudio, dass ich „n-tv Deluxe – alles, was Spaß macht“ als Format meiner Wahl unter den vielen anderen langweiligen TV-Angeboten heraussuche. Nicht dass diese Sendung besonders geistvoll wäre, aber um sich ein wenig vom eintönigen, aber notwendigen Ausdauertraining abzulenken, eignet sich Jennifer Knäbles Einladung: „Hallo, liebe Milliardäre!“ schon. Und [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich passiert es mir nur im Sportstudio, dass ich „n-tv Deluxe – alles, was Spaß macht“ als Format meiner Wahl unter den vielen anderen langweiligen TV-Angeboten heraussuche. Nicht dass diese Sendung besonders geistvoll wäre, aber um sich ein wenig vom eintönigen, aber notwendigen Ausdauertraining abzulenken, eignet sich Jennifer Knäbles Einladung: „Hallo, liebe Milliardäre!“ schon. Und für gesellschaftliche Studien.</p>
<p>Der erste Beitrag führte uns zum x-ten Mal (n-tv Deluxe scheinen wohl langsam die Milliardäre auszugehen) Richtung Los Angeles zu den Reichen und Superreichen von Beverly Hills. Und weil sich dort mit Grundstücken und Immobilien besonders viel Geld verdienen lässt, wird uns eine Immobilienmaklerin vorgestellt, die sich natürlich nur mit den Allerreichsten befasst. Denn in Beverly, so scheint es, kann man über Nacht zum Millionär werden. Man muss nur das Richtige tun: Sechs Prozent Maklerprovision können einen im Erfolgsfall so richtig reich machen. „Sechs Prozent auf 50 Millionen Dollar“, rechnet uns die Stimme aus dem Off beflissen vor, „macht drei Millionen.“ Leicht zu rechnen, aber dennoch schwer zu bekommen. Hm, so richtig Neidstimmung will bei mir dennoch nicht aufkommen, auch nicht beim 500 Quadratmeter großen Haus aus dem Portfolio für Interessenten. Wahrscheinlich auch bei den meisten anderen Fernsehzuschauern nicht, weil als Grundvoraussetzung für das Entstehen von Neid soziale Vergleichbarkeit mit dem zu Beneidenden gegeben sein muss. Und die Reichen und Schönen von Beverly spielen einfach in einer anderen Liga als unsereins.</p>
<p>Dennoch: Ein Satz aus dem TV-Beitrag will mir nicht aus dem Kopf gehen: „Wer es hier geschafft hat, der zeigt das auch.“ Wo doch, so könnte man meinen, in diesen Vermögensregionen und bei so viel Reichtum der Status keine große Rolle mehr spielen sollte.</p>
<p>Und bei diesem grenzenlosen Wohlstand und ewigem Sonnenschein klang es fast schon ein bisschen scheinheilig, als uns die Stimme aus dem Off auch auf die Armen dieser Welt hinwies und darauf, dass Los Angeles eigentlich eine Stadt der Gegensätze sei. Nur wenige Kilometer von Beverly Hills, quasi um die Ecke, fristen anscheinend Hunderte von Heimatlosen ihr Dasein. Was für ein Gegensatz! Ja, das Thema Ungleichheit ist momentan derart präsent, dass es sich das n-tv Team nicht nehmen ließ, einen Blick auf das Elend in Downtown L. A. zu riskieren. Natürlich wurde nur mit Polizeischutz und aus dem fahrenden Auto heraus gefilmt. Gott sei Dank gebe es nur 42 Heimatlose in Beverly Hills, konnte die Immobilienmaklerin sofort etwaige Kaufinteressenten am Bildschirm beschwichtigen, wo immer sie diese Statistik auch herhaben mag. Alles unter Kontrolle also, oder?</p>
<p>Schnell wechselte ich das Programm, denn ich wollte mir nicht vorstellen, wie eines Tages die Armen von Downtown den Hügel nach Beverly erklimmen.</p>
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		<title>Was Ihnen im Juli möglicherweise entgangen ist</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 07:53:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behavioral Living]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Behavioral Economics]]></category>
		<category><![CDATA[Behavioral Finance]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie wichtig die Entwicklungen in der Euro-Zone waren und wie sehr die drohende US-Schuldenkrise im Juli die Marktteilnehmer bewegt hat, zeigen unsere meistgelesenen Blogs aus dem Monat Juli. Die „Hitliste“ wird interessanterweise von Gianni Hirschmüllers Beitrag angeführt, der bereits im Juni den zweiten Platz belegte: „US-Pleite wäre Supernova“ und auch noch sieben Wochen nach seiner [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> </span></p>
<p>Wie wichtig die Entwicklungen in der Euro-Zone waren und wie sehr die drohende US-Schuldenkrise im Juli die Marktteilnehmer bewegt hat, zeigen unsere meistgelesenen Blogs aus dem Monat Juli. Die „Hitliste“ wird interessanterweise von Gianni Hirschmüllers Beitrag angeführt, der bereits im Juni den zweiten Platz belegte: <a href="http://www.blognition.de/wirtschaft/us-pleite-ware-supernova" target="_blank">„US-Pleite wäre Supernova“</a> und auch noch<span id="more-2136"></span> sieben Wochen nach seiner Erstveröffentlichung immer noch zahlreiche Leser findet. Er hat damit gute Chancen, auch meistgelesener Blognition-Blog des Jahres zu werden. Auf Platz zwei finden wir das Euro-Thema: <a href="http://www.blognition.de/markte/default-fur-alle" target="_blank">„Default für alle“, </a>während der dritte Platz <a href="http://www.blognition.de/behavioral-livin/auf-den-hund-gekommen" target="_blank">„Auf den Hund gekommen“ </a>eigentlich als Finanzmarkt-Titel durchginge, aber aus der Abteilung <a href="http://www.blognition.de/category/behavioral-livin" target="_blank"><em>Behavioral Living</em> </a>stammt und beweist, dass unsere Leser sich nicht nur für Gelddinge und Krisen, sondern auch für Glück und Wohlbefinden interessieren, das ein Haustier stiften kann.</p>
<p><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;"> </span></p>
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		<title>125 Euro für fünf Kisten Mineralwasser</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 09:18:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behavioral Living]]></category>
		<category><![CDATA[Mentale Konten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nein, in Frankfurt bestand am vergangenen Samstag, trotz der großen Hitze, keine Wasserknappheit. Auch ist nicht (wie vielleicht von Goldbesitzern insgeheim erhofft) die Hyperinflation ausgebrochen. Aber ich habe mir – weil in der Innenstadt wohnend – als bekennender Nichtautoeigentümer für das Wochenende bei Carsharing ein schönes, familienfreundliches Auto gemietet. Ganze 90 Euro Miete sollte der Wagen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, in Frankfurt bestand am vergangenen Samstag, trotz der großen Hitze, keine Wasserknappheit. Auch ist nicht (wie vielleicht von Goldbesitzern insgeheim erhofft) die Hyperinflation ausgebrochen. Aber<span id="more-188"></span> ich habe mir – weil in der Innenstadt wohnend – als bekennender Nichtautoeigentümer für das Wochenende bei Carsharing ein schönes, familienfreundliches Auto gemietet. Ganze 90 Euro Miete sollte der Wagen kosten. Und damit sich das auch so richtig lohnt, ging meine erste Tour zum Getränkegroßmarkt, wo ich fünf Kisten Mineralwasser auf einmal für 35 Euro erstand. Den Rest des Tages verbrachten wir ob der hohen Temperaturen und des sagenhaften Fußball-Länderspiels zu Hause. Abends dämmerte mir es: Wenn ich am Sonntag den Van weiterhin ungenutzt zurückgäbe, hätte ich 125 Euro für fünf Kisten Mineralwasser Medium bezahlt. Was für ein miserables Geschäft! Und somit war klar: Die Kinder und ich mussten – egal ob sinnvoll oder nicht – am Sonntag noch eine richtige Autotour unternehmen. Immerhin klimatisiert.</p>
<p>Was bei dieser Rechnung völlig untergeht: Hätte ich das gleiche Auto mein Eigentum nennen können oder auf mehrere Jahre geleast, hätte mich der Wagen unbewegt alleine schon 500 Euro im Monat gekostet. Nur, dass man das mit der Zeit nicht mehr merkt. Denn die Kosten dafür liegen in der Zukunft und entstehen oft in großen Stücken – viertel-, halb oder sogar ganzjährig. Da kommt es auf 90 Euro mehr oder weniger auch nicht mehr an.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/125-euro-fur-funf-kisten-mineralwasser/">125 Euro für fünf Kisten Mineralwasser</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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