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	<title>Dollar am Abend Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Trumpsche Rachegelüste gegenüber China</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 May 2020 15:00:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Abend]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[PELTROs]]></category>
		<category><![CDATA[PEPP]]></category>
		<category><![CDATA[Sell-in-May-Regel]]></category>
		<category><![CDATA[US-chinesischer Handelskonflikt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nun hat also der Euro doch noch vor dem Maifeiertag reagiert und einen deutlichen Sprung nach oben produziert. So stark, dass sogar der kurzfristige Abwärtstrend beendet wurde. Auf den ersten Blick passt diese Entwicklung, die vor allen Dingen am letzten Handelstag im April fast wie eine kleine Short-Squeeze aussah, nicht so recht ins Bild. Natürlich...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,0970)</strong>             Nun hat also der Euro doch noch vor dem Maifeiertag reagiert und einen deutlichen Sprung nach oben produziert. So stark, dass sogar der kurzfristige Abwärtstrend beendet wurde. Auf den ersten Blick passt diese Entwicklung, die vor allen Dingen am letzten Handelstag im April fast wie eine kleine Short-Squeeze aussah, nicht so recht ins Bild.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-11951" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/05/04052020-2.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/05/04052020-2.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/05/04052020-2-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Christine Lagarde mit ruhiger Hand</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Natürlich kann man Christine Lagarde bescheinigen, sie habe als Präsidentin in der ersten rein virtuellen Ratssitzung in der Geschichte der EZB Ruhe ausgestrahlt. Zumal der EZB-Rat darauf verzichtete, das 750 Mrd. EUR schwere Anleihekaufprogramm PEPP auszuweiten. Vorerst zumindest. Aber es wurden neue günstige, langfristige Kredite namens PELTROs<span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a></strong></span> sowie niedrigere Zinsen für das bereits bestehende langfristige Kreditprogramm TLTRO III angekündigt – 25 Basispunkte unter dem durchschnittlichen Hauptrefinanzierungssatz (zurzeit -0,25 Prozent).</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Zwar ist die EZB im Großen und Ganzen im Rahmen der Erwartungen geblieben, aber die „kleine Zinssenkung durch die Hintertür“, wie Ökonomen die jüngsten Maßnahmen bezeichnet haben, spiegelte sich gar nicht im Kurs des Euro wider.</span></p>
<h3></h3>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Aktienmärkte: Am Ende doch noch einen Dämpfer </strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber auch aus Dollar-Sicht fällt es schwer zu erklären, dass dessen größter Tagesverlust sich ausgerechnet an dem Handelstag ereignete, an dem an den Aktienmärkten wieder eine deutliche Risikoaversion zu beobachten war. Gut möglich also, dass die Daumenregel der Akteure, wonach der Dollar im Zuge von Risikoaversion gefragt bzw. bei Risikofreude vorzugsweise verkauft wird, zurzeit ihre Gültigkeit verloren hat.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Tatsächlich mussten die Aktienmärkte, vornehmlich diejenigen in den USA, trotz des höchsten Monatsgewinns im April seit 1987 (gemessen am S&amp;P 500) ab der Wochenmitte doch noch einen deutlichen Dämpfer hinnehmen. Sofort meldeten sich die Anhänger der anderen, berühmten Börsenregel: „Sell in May and go away“ und verwiesen sogleich auf den Beginn des Wonnemonats im Vorjahr, als sich die Aktienkurse ebenfalls am Monatsanfang in Richtung Süden entwickelten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Niemand hat die Absicht …,</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Ich bin mir nicht sicher, ob Donald Trump diese Börsenregel kennt, sonst hätte er in der vergangenen Woche nicht bei mehreren Gelegenheiten durchblicken lassen, er werde möglicherweise in Form von neuen Strafzöllen eine Art Vergeltung an China üben. Denn der US-Präsident weist nach wie vor China die Verantwortung am Ausbruch der Corona-Krise zu. Ins gleiche Horn stieß auch der ökonomische Chefberater des Weißen Hauses, Larry Kudlow, in einem CNBC Interview am Freitag. Man braucht sich gar nicht auszumalen, was es für den ohnehin fragilen Zustand der Weltwirtschaft bedeuten würde, wenn zusätzlich zur COVID-19-Krise inmitten einer globalen Depression auch noch das Gespenst eines wiederauflebenden Handelskonflikts zwischen den USA und China umgehen würde.</span></p>
<h3></h3>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>… die USA absichtlich für zahlungsunfähig zu erklären</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Gar nicht beruhigend war in diesem Zusammenhang ein weiteres Statement Kudlows, wonach es die US-Administration keinesfalls in Betracht ziehe, die von China gehaltenen US-Staatsschulden nicht bedienen zu wollen. Dies ist in zweierlei Hinsicht bemerkenswert. Denn es ist erst wenige Wochen her, dass der US-Senator Lindsey Graham die Idee ins Spiel brachte, die USA könnten womöglich absichtlich eine Staatspleite erklären, um China zu schaden. Natürlich ist ein solcher Schritt unvorstellbar und würde keineswegs China allein, sondern auch alle anderen Gläubiger und somit Halter von US-Staatsanleihen treffen. </span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Auch wenn Kudlow betonte, dass der Präsident nichts tun werde, um den Status des Dollar als Reservewährung zu gefährden, wurde einmal mehr deutlich, dass es innerhalb der Trump-Administration (wieder einmal) durchaus Gedankenspiele gegeben haben könnte, missliebige Staaten von den US-Märkten abzuschneiden. Dies alles in Betracht gezogen, sollte es nicht wundern, wenn der Dollar während der vergangenen Tage unter Druck geraten ist. Damit bleibt der Euro bis auf weiteres in stabilem Terrain – zumindest, solange er sich oberhalb von <strong>1,0835</strong> bewegt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a></strong></span> Pandemic Emergency Longer-Term Refinancing Operations</span></p>
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		<title>Börsen, bevölkert von zu vielen Bären</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2020 14:03:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Abend]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Börse Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Dissonanz]]></category>
		<category><![CDATA[Divergenz]]></category>
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		<category><![CDATA[Kapitalströme]]></category>
		<category><![CDATA[Stimulus-Programme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch in der abgelaufenen Handelswoche spielte die Hauptmusik in der Finanzwelt an den Aktienmärkten. Für die einen klang diese Musik schrill und dissonant, weil die V-förmige Erholung, die die Aktienmärkte dies- und jenseits des Atlantiks momentan hinlegen, nicht zu dem passt, was die ökonomische Datenlage derzeit vermittelt. Eine Divergenz, die eben Dissonanz auslöst. Aber zu dieser Dissonanz kommt auch noch eine Unsicherheit, die sich aus der kaum abschätzbaren Entwicklung der Corona-Pandemie ergibt. Eine Unsicherheit, die sich doch in Kursabschlägen niederschlagen muss, so zumindest die Logik...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,0870)</strong>             Auch in der abgelaufenen Handelswoche spielte die Hauptmusik in der Finanzwelt an den Aktienmärkten. Für die einen klang diese Musik schrill und dissonant, weil die V-förmige Erholung, die die Aktienmärkte dies- und jenseits des Atlantiks momentan hinlegen, nicht zu dem passt, was die ökonomische Datenlage derzeit vermittelt. Eine Divergenz, die eben Dissonanz auslöst.<img decoding="async" class="alignright wp-image-11879" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/04/20042020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/04/20042020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/04/20042020-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Dissonanz und Unsicherheit</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber zu dieser Dissonanz kommt auch noch eine Unsicherheit, die sich aus der kaum abschätzbaren Entwicklung der Corona-Pandemie ergibt. Eine Unsicherheit, die sich doch in Kursabschlägen niederschlagen muss, so zumindest die Logik der Pessimisten. Wo doch sowieso niemand auf Anhieb Vorhersagen treffen kann, wie die künftigen Gewinne der Aktiengesellschaften ausfallen werden. Und besagt nicht ein Ölpreis von weniger als 20 $ pro Barrel, dass die Konsumenten und Investoren nach einem Ende des Shutdown nicht mehr in voller Stärke zurückkommen werden? Stattdessen gibt es eine weithin ungeliebte Erholung der Aktienmärkte, die im breit gestreuten S&amp;P 500-Index, gemessen am Crashtief von vor vier Wochen, per Freitag über 30 Prozent ausgemacht hat.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Verhasste Rallye</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Tatsächlich sind es die Aktienbären, die sich naturgemäß nicht über steigende Börsenkurse freuen können. Und von denen gibt es, sofern man etwa der jüngsten Umfrage der Börse Frankfurt (vgl. mein Kommentar <span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="https://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/53b480be-940f-4164-ad17-f6e5c0c622cb" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></strong></span>) Glauben schenken mag, derzeit rekordverdächtig viele. Und deren Logik ist vereinfacht wie folgt: Es gab einen Börsencrash, und dann gibt es, wie nach jedem Crash in der Vergangenheit, eine Erholung, die jedoch normalerweise kurzlebig sein und denjenigen, die die erste Phase der Börsenpanik überstanden haben, eine zweite Chance geben soll, von der nächsten Verkaufswelle nicht erwischt zu werden. Denn die trägt womöglich noch viel tiefer, als wir es bislang erlebt haben mögen. Eine verrückte Logik, die auf dem aufbaut, was der Natur des Menschen völlig widerspricht: Zu schrumpfen, statt zu wachsen; Wetten auf den Untergang.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Krise kennt nicht nur Verlierer</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun haben die Regierungen und Notenbanken, allen voran in den USA, bislang sehr viel dafür getan, damit sich die Befürchtungen der Schwarzseher nicht erfüllen. Und hier kommen diejenigen ins Spiel, die an den Erfolg der Zentralbanken glauben, dass diese die Weltwirtschaft wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzen werden. Das sind die derzeitigen Börsenbullen, von denen es wahrscheinlich gar nicht so viele gibt. Optimisten, die auch von großen Kapitalströmen profitieren, die sich ursprünglich aus Portfolioumschichtungen zulasten von Anleihen und zugunsten von Aktien aufgrund der Kursentwicklungen seit dem Allzeithoch vom 19. Februar ergeben haben dürften.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Wenn die Erholung der Aktienkurse seit dem 23. März eines gezeigt hat, dann, dass es nicht nur Verlierer in der Corona-Krise gibt, sondern auch Gewinner. Man muss nur einmal auf die Entwicklung der Technologiebörse Nasdaq blicken, wo der Schlusskurs vom vergangenen Freitag nicht einmal mehr 10 Prozent von seinem Allzeithoch entfernt liegt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Helikoptergeld, das seinen Wert verliert</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber auch etwas anderes vermitteln die derzeitigen Stände an den Aktienmärkten, wo eine noch größere Katastrophe bislang durch die Stimulus-Programme der Staaten und die Notfallmaßnahmen der Notenbanken vermieden werden konnte. Notfallmaßnahmen mit Schwerpunkt auf noch einer noch nie dagewesenen Liquiditätsversorgung und niedrigen Kreditkosten. Ja, es wurde Geld mit dem Helikopter abgeworfen. Geld, das – so wird es seit kurzem vor allen Dingen in Deutschland versprochen – so schnell wie möglich wieder eingesammelt werden soll, sobald die Corona-Krise einigermaßen überstanden ist. Geld, das von denjenigen wahrscheinlich in Form von Steuern abgesaugt werden soll, die durch die Krise nicht unter die Räder gekommen sind.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Es ist genau diese versteckte Drohung, die auch dafür sorgt, dass die privaten Haushalte nicht konsumieren, sondern vornehmlich sparen werden. Selbst wenn man ihnen Geld in die Hand drücken würde. Eine Drohung, von der ich nicht glaube, dass sie ohne großen Schaden umsetzbar ist. Kurzum: Das Geld bleibt im System. Steigende Aktienkurse spiegeln also nicht zwangsläufig eine Hoffnung auf eine bessere globale Ökonomie wider, sondern die Papiere werden von Geld gekauft, von dem man befürchtet, dass es aufgrund seiner großen Menge eines Tages nur noch viel weniger als heute wert sein wird.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Dollar trotzt Risikofreude </strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Und der Dollar? Der hat sich am Freitag trotz der weithin erkennbar zurückgekehrten Risikofreude zunächst sogar weiter befestigt und schloss nur mit einem kleinen Tagesverlust ab. Analoges gilt für den Euro, der am Freitag im Tagesverlauf sogar noch ein neues Wochentief in der Nähe unseres ersten Nachfrageniveaus markierte, bevor er sich erholen und mit einem minimalen Tagesgewinn abschließen konnte. Er bleibt im kurzfristigen Abwärtstrend, dessen Risiko bis 1,0675 reicht. Nach wie vor bleibt der Trend intakt, solange <strong>1,1000/05</strong> nicht mehr überwunden wird.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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		<title>Schon wieder unter Druck</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2020 05:55:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Abend]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
		<category><![CDATA[relative Bewertung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch am gestrigen Handelstag schien sich eine Regel zu bewahrheiten: Wenn die Aktienkurse, wie gestern erneut geschehen, jenseits des Atlantiks deutlich fallen, gerät der US-Dollar unter Druck. Davon profitierte auch der Euro, der per se allerdings kaum innere Stärke entwickelte, wenn man seine Performance gegenüber einem ganzen Korb an Valuten betrachtet. Wie bei all diesen schönen, immer wieder gerne zitierten...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Auch am gestrigen Handelstag schien sich eine Regel zu bewahrheiten: Wenn die Aktienkurse, wie gestern erneut geschehen, jenseits des Atlantiks deutlich fallen, gerät der US-Dollar unter Druck. Davon profitierte auch der Euro, der per se allerdings kaum innere Stärke entwickelte, wenn man seine Performance gegenüber einem ganzen Korb an Valuten betrachtet.<img decoding="async" class="alignright wp-image-11704" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/03/06032020-1.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/03/06032020-1.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/03/06032020-1-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Wie bei all diesen schönen, immer wieder gerne zitierten und oft nur kurzfristig auftauchenden Regeln ist allerdings nur eins gewiss: Sie mögen in der Vergangenheit Bestand gehabt haben. Aber ob das morgen noch funktioniert, wenn man bei fallenden US-Aktienkursen Euro gegen Dollar kauft oder bei steigenden Börsen verkauft? Ganz davon zu schweigen, dass solche Zusammenhänge ganz schnell verschwinden können, wenn eine größere Zahl von Akteuren versuchen sollte, aus solch angeblich todsicheren Regeln zum Geldverdienen Kapital zu schlagen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Vertrauensbildende Einzelaktionen? </strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber zurück zu den Finanzmärkten, wo auch gestern die Corona-Krise das beherrschende Thema darstellte. Zum einen bewegte die Akteure offenbar immer noch die Frage, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn die Zentralbanken der G7-Nationen am vergangenen Dienstag gemeinsam agiert hätten. Der ehemalige EZB-Präsident Jean-Claude Trichet vertrat gestern indes die Ansicht, dass eine konzertierte Zinssenkung in dieser Woche womöglich eine Panik hätte auslösen können. Ob die nun von den Investoren eher als Einzelaktionen wahrgenommenen Zinssenkungen von der australischen bzw. kanadischen Zentralbank sowie der Fed mehr Vertrauen geschaffen haben, kann bislang allerdings auch nicht bewiesen werden.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Ein Fall von relativer Schwere</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Dass das von Unterhändlern im US-Kongress vorgestern angekündigte 8 Mrd. USD schwere Hilfsprogramm zur Bekämpfung der Corona-Krise gar nicht so groß aussieht, wie es ursprünglich den Anschein hatte, machte gestern Italiens Premierminister Giuseppe Conte indirekt deutlich. Denn die italienische Regierung bereitet ein Stimulus-Programm gegen das Corona-Virus in ähnlicher Höhe (umgerechnet 8,4 Mrd. USD) vor. Mehr noch: Dagegen nimmt sich das ursprünglich einmal geplante Hilfsvolumen des von US-Präsident Donald Trump geplanten Programms (2,5 Mrd. USD) geradezu mickrig aus. Allerdings ist nicht überliefert, ob die US-Aktienmärkte am gestrigen Handelstag deswegen in die Knie gegangen sind.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun steht heute die Publizierung des US-Arbeitsmarktberichts für den Monat Februar an, der allerdings nur dann Beachtung finden dürfte, wenn er ohnehin zur Marktentwicklung passt. Wie auch schon bei anderen in dieser Woche veröffentlichten ökonomischen Daten haben die Arbeitsmarktdaten angesichts der derzeitigen Corona-Epidemie wohl bestenfalls statistischen Wert. Der Euro bleibt jedenfalls in seinem kurzfristigen Aufwärtstrend gut nachgefragt (Potenzial: 1,1450), solange er sich oberhalb von <strong>1,0990</strong> bewegt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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		<title>Wir haben einen (Teil)-Deal!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jan 2020 05:41:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Abend]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Phase One Deal]]></category>
		<category><![CDATA[US-chinesischer Handelskonflikt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nun ist also der sogenannte „Phase-eins-Deal“ von Chinas Vizepremier Liu He und US-Präsident Donald Trump unterzeichnet worden. Ein Teilabkommen, um das es einen großen Hype gab und von dem man nach der Unterschriftszeremonie immerhin eines genau wusste: Das Vertragsdokument ist 86 Seiten lang. China wird unter anderem sein Importvolumen von US-Gütern und Dienstleistungen in den kommenden zwei Jahren drastisch erhöhen, und zwar, wie vorgestern bereits...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/wir-haben-einen-teil-deal/">Wir haben einen (Teil)-Deal!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1150)</strong>             Nun ist also der sogenannte „Phase-eins-Deal“ von Chinas Vizepremier Liu He und US-Präsident Donald Trump unterzeichnet worden. Ein Teilabkommen, um das es einen großen Hype gab und von dem man nach der Unterschriftszeremonie immerhin eines genau wusste: Das Vertragsdokument ist 86 Seiten lang. China wird unter anderem sein Importvolumen von US-Gütern und Dienstleistungen in den kommenden zwei Jahren drastisch erhöhen, und zwar, wie vorgestern bereits durchgesickert war, um rund 200 Mrd. USD gegenüber dem Niveau von 2017, verteilt auf zwei Jahre. Auch hat sich China dazu verpflichtet, seine Währung nicht zu manipulieren.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-11507" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/01/16012020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/01/16012020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/01/16012020-96x300.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Abkommen nicht viel mehr als ein Waffenstillstand</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Allerdings enthält das Abkommen offenbar keine Vereinbarungen, sondern teils nur vage Absichtserklärungen zu den eigentlich wichtigsten Streitpunkten im Handelskonflikt. Dazu gehören etwa Pekings Subventionspolitik, die Bekämpfung der Internetkriminalität und eine Absage an Urheberrechtsverletzungen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Auf der anderen Seite bleiben die Strafzölle der USA auf chinesische Importe zu großen Teilen des 360 Milliarden USD umfassenden Volumens unverändert hoch. Immerhin ließ Handelsminister Robert Lighthizer durchblicken, dass eine weitere Reduzierung der Importsteuern Bestandteil des sogenannten „Phase 2-Deals“ sein soll. Entgegen Meldungen vom Dienstag beabsichtigt die Trump-Administration anscheinend allerdings nicht, mit diesem zweiten Teil des Abkommens zwingend bis zu den US-Präsidentschaftswahlen im November zu warten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Kein “buy the rumour, sell the fact”</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die US-Aktienmärkte, die zunächst mit marginal höheren Allzeithochs aufwarteten, konnten ihre Intraday-Gewinne allerdings nicht vollständig halten. Auf der anderen Seite kam es bislang aber auch nicht zu einem großen Abverkauf, wie er vielerorts von Analysten prognostiziert worden war. Nach dem Motto „Buy the rumour, sell the fact“.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Gegenüber dem Euro verharrte der US-Dollar vor und nach der Unterzeichnung des Abkommens bewegungslos – die Gemeinschaftswährung hatte zuvor bereits in geringem Umfang zugelegt. Zudem blieben ökonomische Daten angesichts des gestrigen Ereignisses ohne Bedeutung. Tatsächlich muss der Euro nach wie vor an der Oberseite <strong>1,1180/85</strong> überwinden, um seine leichte Schwächetendenz abzulegen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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		<title>Erzwungene Sorglosigkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jan 2020 17:15:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Abend]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Absicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[Asymmetrische Geldpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Gelernte Sorglosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Phase One Deal]]></category>
		<category><![CDATA[US-Iran-Konflikt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn die erste komplette Handelswoche des neuen Jahres eines gezeigt hat, ist es dies: In der Welt der Finanzmärkte stehen die Aktienmärkte weiterhin im Vordergrund. Und wer dazu neigt, antizyklisch zu denken, also sich gegen die Massebewegung der Akteure zu positionieren, kann mittlerweile den Mut verlieren. Denn zu klar scheinen (ex post) die Kaufargumente für Aktienengagements, und jeder, der sich tatsächlich traute, nicht nur antizyklisch zu denken, sondern während der vergangenen zwölf Monate dann und wann auch antizyklisch zu handeln, ist meist nicht belohnt worden. Im Gegenteil darf man davon ausgehen, dass sich Absicherungen gegen Kurseinbrüche oft, trotz niedriger Optionsprämien,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1120)</strong>             Wenn die erste komplette Handelswoche des neuen Jahres eines gezeigt hat, ist es dies: In der Welt der Finanzmärkte stehen die Aktienmärkte weiterhin im Vordergrund. Und wer dazu neigt, antizyklisch zu denken, also sich gegen die Massebewegung der Akteure zu positionieren, kann mittlerweile den Mut verlieren. Denn zu klar scheinen (ex post) die Kaufargumente für Aktienengagements, und jeder, der sich tatsächlich traute, nicht nur antizyklisch zu denken, sondern während der vergangenen zwölf Monate dann und wann auch antizyklisch zu handeln, ist meist nicht belohnt worden. Im Gegenteil darf man davon ausgehen, dass sich Absicherungen gegen Kurseinbrüche oft, trotz niedriger Optionsprämien, als kostspieliger Irrtum herausgestellt haben. Verständlich, dass man nach den jüngsten Erlebnissen und Wetten auf eine Korrektur an den Aktienmärkten kaum mehr Appetit verspürt, sich abermals abzusichern. Viel fehlt nicht mehr, und den Börsianern wird demnächst das Erlernen von Sorglosigkeit geradezu aufgezwungen.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-11483" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/01/13012020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/01/13012020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/01/13012020-96x300.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Am Ende teure Absicherungen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Zumal, wenn die Ausgangslage von den Kommentatoren so beschrieben wird, dass eigentlich nur bullishe Schlüsse gezogen werden können. Ich lasse einmal ganz bewusst die einschlägig bekannten Dauerkritiker beiseite, die immer ein Haar in der Suppe suchen und schon seit Jahren von der drohenden Apokalypse an den Finanzmärkten sprechen, ohne dass diese bislang eingetreten ist.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die Ereignisse im Nahen Osten haben viele Börsianer fast mit einem Achselzucken weggesteckt. Und nun, da der Iran nach Tagen beharrlicher Leugnung sogar eingeräumt hat, das in der Nähe von Teheran verunglückte ukrainische Flugzeug irrtümlicherweise zum Absturz gebracht zu haben, ist für viele Akteure der Beweis erbracht, dass sowohl die USA als auch der Iran zumindest vordergründig kein Interesse daran haben, die Spannungen zwischen beiden Staaten in einen offenen Krieg eskalieren zu lassen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Es muss schon viel passieren</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Und so war es auch kein Wunder, dass der sogenannte „Phase-eins-Vertrag“ zwischen den USA und China, der möglicherweise am 15. Januar abgeschlossen werden soll, wieder ins Bewusstsein der Marktteilnehmer rückte. Ja, es scheint klar, dass bestehende Strafzölle reduziert werden und China im Gegenzug seine Käufe von US-Gütern, allen voran Agrarprodukte, dramatisch nach oben schrauben wird. Indes: Bis jetzt gibt es keinen amtlichen Text zu diesem Teilabkommen, von dem man auch nicht mit Sicherheit sagen kann, ob es tatsächlich in der kommenden Woche unterzeichnet wird.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber die Zuversicht der Finanzmarktteilnehmer überwiegt. Und etwaige Rücksetzer an den Aktienmärkten, ausgelöst durch die eine oder andere Meldung, dürften zu weiteren Käufen genutzt werden. Und sollten die Dinge sich richtig schlecht entwickeln, gibt es am Ende ja immer noch die US-Notenbank, die mit ihrer asymmetrischen Geldpolitik (vgl. etwa <span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2019/11/01/asymmetrische-geldpolitik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></strong></span>) im Zweifel den Börsianern zu Hilfe eilen kann.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Wenn man nun auch noch in Betracht zieht, dass etwa der breitgestreute S&amp;P 500 Aktienindex </span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">(rd. 3.265) </span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">nach Angaben von Analysten<span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a></strong></span> derzeit weit entfernt von Niveaus notiert , an denen aufgrund der derzeitigen Options-Positionierungen stärkere Abwärtsreaktionen losgetreten werden könnten (3.198), wird man noch einmal zur Sorglosigkeit verleitet. Weil angeblich sehr viel passieren muss, bis die derzeitige Trendsituation an den Aktienmärkten von Marktteilnehmern und Analysten neu beurteilt wird.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Eine deutliche US-Drohung in Richtung Irak</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber auch hinsichtlich des am Freitag veröffentlichten US-Arbeitsmarktberichts ergab sich ein weiteres Indiz, dass sich die US-Wirtschaft in einem Goldilocks-Szenario – moderates Wachstum gepaart mit niedriger Inflation – befindet. Zwar war der Zuwachs der Stellen im Nicht-Agrarbereich zum Ende der vergangenen Dekade nicht gerade berauschend, aber die Dezember-Zahlen (+145.000 Stellen) sorgten insgesamt dennoch für eine positive Wahrnehmung zum Jahresausklang. Zumal die Revisionen der beiden Vormonate minimal ausfielen. Dass die durchschnittlichen Stundenlöhne mit einem Plus von 2,9 Prozent (ggü. Vorjahr) hinter der Median-Erwartung der Ökonomen zurückblieben und im Dezember außerdem so niedrig wie zuletzt im Juli 2018 ausgefallen waren, sorgte zwar für eine leichte Dollarschwäche. Aber die jüngste Berechnung des viel beachteten Modells der Fed von Atlanta GDPNow berechnete für das Bruttoinlandsprodukt des vierten Quartals zum dritten Mal hintereinander einen Wert von 2,3 Prozent, so dass sich die Abgaben in Grenzen hielten.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Wer in der vergangenen Woche auf einen steigenden Euro setzte, weil die Risikofreude an den Finanzmärkten zurückgekehrt und auch die implizite Wahrscheinlichkeit für mindestens eine Zinssenkung bis zum Jahresende (vgl. CME FedWatch Tool) aufgrund des US-Arbeitsmarktberichts leicht gestiegen war, musste sich bislang in Geduld üben. Zwar ist die Unterseite bei <strong>1,1080</strong> weiterhin gut unterstützt, aber trotz leicht gestiegener Chancen für eine Euro-Erholung bleibt diese in ihrem wahrscheinlichen Ausmaß zunächst doch recht limitiert (<strong>1,1175</strong>).</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Indes: Die Drohung der Amerikaner, über die das <em>Wall Street Journal</em> am Samstag <a href="https://www.wsj.com/articles/u-s-warns-iraq-it-risks-losing-access-to-key-bank-account-if-troops-told-to-leave-11578759629?mod=searchresults&amp;page=1&amp;pos=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #ff0000;"><strong>HIER</strong></span></a> schrieb, wonach der Irak seinen Zugang zu seinem Konto bei der US-Notenbank verlieren könnte, falls die US-Truppen das Land verlassen müssten, hat es in sich. Denn was mag mit auf Dollar lautenden Guthaben anderer Staaten geschehen, die sich nicht entsprechend der Vorstellungen der US-Administration verhalten? Mittel- bis langfristig sind dies keine positiven Auspizien für den US-Dollar (vgl. etwa meine Artikel <span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2019/09/29/kurzer-blick-in-pandoras-buechse/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></strong></span> und <a href="https://www.joachim-goldberg.com/2019/05/17/vergleich-mit-2003/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong><span style="color: #333300;">HIER</span></strong></a>).</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><a href="#_ftnref1" name="_ftn1"><span style="color: #000000;">[1]</span></a> Vgl. etwa <span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://heisenbergreport.com/2020/01/10/nomuras-mcelligott-it-would-take-an-enormous-macro-shock-to-tip-systematic-dominoes/">https://heisenbergreport.com/2020/01/10/nomuras-mcelligott-it-would-take-an-enormous-macro-shock-to-tip-systematic-dominoes/</a></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Daten-Freitag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2019 05:47:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Abend]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufsmanagerindices]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch die abgelaufene Handelswoche gehörte mit einer Bandbreite von etwas mehr als 80 Stellen für den Euro nicht zu den lebhaften innerhalb dieses Jahres. Und am Ende gab es auch einen kleinen Wochenverlust, der im großen Ganzen auf den Kursrückgang vom vergangenen Freitag zurückzuführen war. Wenn man möchte, kann man für diese Entwicklung ökonomische Daten zurate ziehen, von denen die Schnell-Schätzungen zu den Einkaufsmanagerindices der Eurozone und den USA (Markit) für November bereits für sich betrachtet...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1020)</strong>             Auch die abgelaufene Handelswoche gehörte mit einer Bandbreite von etwas mehr als 80 Stellen für den Euro nicht zu den lebhaften innerhalb dieses Jahres. Und am Ende gab es auch einen kleinen Wochenverlust, der im großen Ganzen auf den Kursrückgang vom vergangenen Freitag zurückzuführen war. Wenn man möchte, kann man für diese Entwicklung ökonomische Daten zurate ziehen, von denen die Schnell-Schätzungen zu den Einkaufsmanagerindices der Eurozone und den USA (Markit) für November bereits für sich betrachtet eine gute Begründung geliefert haben dürften.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-11351" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/11/25112019.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/11/25112019.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/11/25112019-96x300.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<h3></h3>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Stimmung etwas gebessert</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Immerhin scheint der Rückgang des Einkaufsmanagerindex (PMI) in Deutschland mit einem Wert von 43,8 für das verarbeitende Gewerbe etwas abzuebben, zumal diese erste Schätzung über der Medianerwartung der Ökonomen lag. Dabei handelt es sich um den besten Wert seit Juni, aber deswegen gleich eine Jubelarie anstimmen oder gar von einer Trendwende sprechen? Zumal sich der PMI Deutschlands immer noch im Kontraktionsbereich, also deutlich unterhalb der 50er Schwelle zur wirtschaftlichen Expansion befindet. Ein Kommentator brachte es auf den Punkt: Es sei schon erstaunlich, was zurzeit als „gut“ bezeichnet werde.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber selbst bei relativer Betrachtung, wie sie von den Akteuren mehrheitlich praktiziert wird, gab es im gleichen Zuge auch einen Dämpfer zu vermelden: Der Index der Dienstleister war, gemessen an der mittleren Erwartung der Ökonomen, eine Enttäuschung. Auch die PMI-Werte für die Eurozone blieben damit durchwachsen, und der zusammengesetzte Einkaufsmanagerindex (Composite) konnte mit 50,3 in der vorläufigen Version nicht überzeugen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3></h3>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Tagessieger USA</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Für die USA sah es hingegen ein paar Stunden später in Sachen Einkaufsmanagerindices etwas besser aus. Die mittleren Prognosen der Ökonomen wurden sowohl beim produzierenden Gewerbe als auch bei den Dienstleistern durch die tatsächlichen Werte übertroffen. Mit einem vorläufigen Composite-Wert von 51,9 könnte nach Einschätzung des Chef-Ökonomen von IHS Markit der schlimmste Teil der jüngsten wirtschaftlichen Abschwächung in den USA bereits hinter uns liegen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alles zusammengenommen ergibt sich – insbesondere, wenn man einen weiteren Stimmungsindex, das ebenfalls am Freitag publizierte Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (96,8 endgültig gegenüber erwarteten 95,7), zum Gesamtbild noch hinzunimmt – ein „Tagessieg“ für die US-Ökonomie. Und für den Dollar. Gleichzeitig hat der Euro seine vorherrschende Tendenz zur Schwäche verstärkt und bleibt in dieser ungünstigen Position – allerdings derzeit nur mit Potenzial bis <strong>1,0980</strong> (nur heute) bzw. <strong>1,0945/50</strong> –, solange nun <strong>1,1085</strong> nicht mehr überwunden wird.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 10 Stellen.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/daten-freitag/">Daten-Freitag</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<item>
		<title>Es wird schwieriger</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/es-wird-schwieriger/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Nov 2019 05:51:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Abend]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Aktienmärkte]]></category>
		<category><![CDATA[Bofa Merrill Lynch Fondsmanager Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Fed-Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gering dürfte die Zahl derer gewesen sein, die sich von der gestrigen Rede Jerome Powells vor dem Wirtschaftsausschuss des US-Kongresses tatsächlich etwas Neues, Wegweisendes in Sachen Geldpolitik erwartet hatten. Wie schon häufiger in der jüngeren Vergangenheit vermied es Powell, durch unbedachte Wortwahl irgendwelches Porzellan zu zerschlagen...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1000)</strong>             Gering dürfte die Zahl derer gewesen sein, die sich von der gestrigen Rede Jerome Powells vor dem Wirtschaftsausschuss des US-Kongresses tatsächlich etwas Neues, Wegweisendes in Sachen Geldpolitik erwartet hatten. Wie schon häufiger in der jüngeren Vergangenheit vermied es Powell, durch unbedachte Wortwahl irgendwelches Porzellan zu zerschlagen.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-11313" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/11/14112019-1.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/11/14112019-1.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/11/14112019-1-96x300.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Für den Fed-Präsidenten bleibt die US-Wirtschaft in guter Verfassung, und gäbe es da nicht das träge Wachstum im Ausland und die unklare Entwicklung im Handelskonflikt zwischen den USA und China, wäre die Welt der Notenbank wohl in Ordnung. Auch überraschte es gestern niemanden mehr, als Powell betonte, die Notenbank werde reagieren, falls es zu einer wesentlichen („material“) Veränderung des ökonomischen Ausblicks kommen sollte. Wobei eigentlich immer noch nicht klar ist, was unter „wesentlich“ genau zu verstehen ist.</span></p>
<h3></h3>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Nichts Neues von Powell</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nur so viel ist sicher: Die Fed wird, wie ich schon <span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2019/11/01/asymmetrische-geldpolitik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></strong></span> einmal schrieb, asymmetrisch reagieren. Und zwar schneller auf Ereignisse, die sich negativ auf den ökonomischen Ausblick auswirken könnten, als auf Positives. Insofern sollte es auch niemanden verwundern, dass die Finanzmarktakteure auf die Publizierung der US-Konsumentenpreise für Oktober kaum reagierten. Der Zuwachs beim Konsumentenpreisindex blieb in der Kernrate mit einem Plus von 2,3 Prozent (ggü. Vorjahr) geringfügig hinter der Medianerwartung der Ökonomen zurück und liegt damit sogar über dem von der Fed ausgerufenen Ziel von 2 Prozent. Indes: Die US-Notenbank bevorzugt ein anderes Inflationsmaß, den Index der privaten Konsumausgaben (PCE).</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Während der Eurohandel gestern scheinbar fast zum Erliegen kam, galt das Hauptinteresse der Kommentatoren ohnehin der Entwicklung an den Aktienmärkten. Es könne schwierig werden, so der Tenor einiger Analysten. Und das klang ganz anders, als dies etwa die vorgestern veröffentlichte Umfrage von BofA Merrill Lynch noch durchblicken ließ. Danach haben die internationalen Fondsmanager Angst, einen bullishen Aktienmarkt zu verpassen. Aber das war vor einer Woche per 7. November, zu einem Zeitpunkt, als viele Akteure noch an einen schnellen Abschluss der „Phase eins“, einem Teilabschnitt im US-chinesischen Handelsstreit glaubten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Buy the rumour, sell the fact</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Seither hatte US-Präsident Donald Trump immer wieder durchblicken lassen, dass er sich für eine Zusage zu einem Deal mit China möglicherweise viel mehr Zeit einräume, als dies von den Finanzmarktakteuren derzeit erwartet wird. Jetzt ist es natürlich gut möglich, dass Trump mit dieser Andeutung, dass ein Deal zwar kurz vor dem Abschluss stehe, er aber noch nicht wisse, wann er diesem zustimme, eine gezielte Taktik verfolgt. Sollte er dieses Geplänkel allerdings zu sehr in die Länge ziehen, werden die Aktienbullen wahrscheinlich nervös werden und versuchen, ihre Gewinne festzuschreiben.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Ähnliches erwarte ich auch, wenn es tatsächlich zu einem kleinen „Deal“ zwischen den USA und China kommen sollte, verbunden mit einer Aufhebung der für den 15. Dezember geplanten Handelszölle. Dies ist alles schon längst eingepreist, so dass eine mögliche Verkündigung der „frohen Botschaft“ zu entsprechenden Positionsglattstellungen nach dem Motto „buy the rumour, sell the fact“ führen dürfte.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Unterdessen haben sich Euro-Pessimisten auch gestern abgemüht, die Gemeinschaftswährung stärker unter Druck zu setzen. Aber das trendauslösende Niveau von <strong>1,0985/90</strong> an der Unterseite scheint potentiellen Verkäufern wie ein riesiger Felsbrocken im Wege zu stehen. Durch die nun bereits vier Handelstage andauernden Versuche der Akteure, den Euro per Saldo gerade einmal 20 Stellen (gemessen an den Tagestiefs) nach unten zu treiben, ist das entscheidende Euro-Angebot an besagter Stelle womöglich soweit aufgebraucht, dass es am Ende gar nicht mehr zu einem neuen kurzfristigen Abwärtstrend, sondern nur noch für eine Fehlentwicklung („false break) reichen könnte. Die latente Schwächephase des Euro ist auf der anderen Seite nach Überschreiten von <strong>1,1105/10</strong> beendet.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 10 Stellen.</span></p>
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		<title>Rationaler Überschwang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Nov 2019 05:31:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Abend]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Handelskonflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Impeachment]]></category>
		<category><![CDATA[rationale Übertreibung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während die Aktienmärkte gestern in erster Linie wegen des Optimismus hinsichtlich einer Beilegung des US-chinesischen Handelsstreits erneut haussierten, mussten wir für den Devisenhandel einen weiteren langweiligen Handelstag hinnehmen. Es ist schon bemerkenswert, dass der Euro, trotz der guten Vorzeichen für risikofreudige Finanzmarktteilnehmer, auch gestern große Schwierigkeiten hatte, an der Oberseite das nächste wichtige Abgabeniveau...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1125)</strong>             Während die Aktienmärkte gestern in erster Linie wegen des Optimismus hinsichtlich einer Beilegung des US-chinesischen Handelsstreits erneut haussierten, mussten wir für den Devisenhandel einen weiteren langweiligen Handelstag hinnehmen. Es ist schon bemerkenswert, dass der Euro, trotz der guten Vorzeichen für risikofreudige Finanzmarktteilnehmer, auch gestern große Schwierigkeiten hatte, an der Oberseite das nächste wichtige Abgabeniveau bei 1,1180 in Angriff zu nehmen. So ging es nun gestern bereits den dritten Handelstag hintereinander nach oben nicht mehr voran – die Gemeinschaftswährung schien geradezu gegen eine Glaswand zu laufen. Im Gegensatz dazu scheinen sich Aktien-Marktteilnehmer wegen der in der vergangenen Woche angekündigten asymmetrischen Fed-Politik und der damit verbundenen Versicherung gegen stärkere Kursrückgänge unglaublich sicher zu fühlen. Und so trauen sich viele Kommentatoren angesichts des (noch) rationalen Überschwangs der Akteure nicht mehr, von Crashgefahren zu sprechen, sondern prognostizieren bestenfalls moderate technische Abwärtskorrekturen für den Aktienmarkt.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-11276" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/11/05112019.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/11/05112019.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/11/05112019-96x300.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Impeachment-Prozess – noch eine Versicherung?</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Denn neben der Fed gibt es natürlich auch noch einen anderen Garanten für einen gutlaufenden Aktienmarkt, und der heißt Donald Trump. Denn mehr denn je ist der US-Präsident auf gute Wirtschaftsaussichten angewiesen. Zumal ein starker Aktienmarkt, ein robustes Wirtschaftswachstum und ein möglicher Erfolg im Handelskonflikt mit China – auch wenn es sich nur um einen Teilerfolg handeln sollte – lenken von der Impeachment-Untersuchung ab, die nun in ihre „öffentliche Phase“ geht.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Auch wenn ich nicht glaube, dass der US-Präsident am Ende tatsächlich durch ein Impeachment entmachtet wird, kann Trump zurzeit eines nicht gebrauchen: schlechte Nachrichten für die Wirtschaft und die Aktienmärkte. Solange ihm die Wähler nicht davonlaufen, werden die Republikaner im US-Senat in ausreichender Zahl Donald Trump die Stange halten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Autozölle für die EU vom Tisch?</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Tatsächlich weiß &#8222;der Aktienmarkt&#8220;, dass Trump die US-chinesischen Handelsgespräche wahrscheinlich nicht alleine deshalb (wie bereits schon einmal geschehen) platzen lassen kann, um damit die US-Notenbank indirekt zu einer weiteren Zinssenkung zu drängen. Eine Geschichte, die übrigens immer wieder gerne kolportiert wird. Nein, Jerome Powell hat ja bereits am vergangenen Mittwoch deutlich gemacht, dass die Notenbank zwar derzeit stillhalte, aber bei einer deutlichen Verschlechterung der US-Wirtschaft mit einer weiteren Zinssenkung helfen würde. Trump braucht also die Fed gar nicht unter Druck zu setzen, da diese sich bereits klar festgelegt, sozusagen committed hat.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Ergo: Je mehr Trump vordergründig durch den Impeachment-Prozess unter Druck gerät, desto wahrscheinlicher ist ein Einlenken der US-Administration im US-chinesischen Handelskonflikt – aber nur, was die „Phase 1“ des Abkommens angeht. Aber auch gegenüber Europa klangen etwa die Worte eines Wilbur Ross am vergangenen Sonntag in Sachen Kraftfahrzeug-Strafzölle wesentlich konzilianter. Der US-Handelsminister hat offenbar „sehr gute“ Gespräche mit den Autobauern gehabt, so dass womöglich keine Strafzölle mehr nötig sind.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Unterdessen hat sich der Euro gestern in seiner neutralen Zone zwischen <strong>1,1065/70</strong> und <strong>1,1180</strong> wieder etwas abgeschwächt. Während die Oberseite nach wie vor wenig durchlässig scheint, ist die Unterseite etwas aufgeweicht.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 10 Stellen.</span></p>
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		<title>Dehnbares Datum für den Brexit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2019 05:57:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Abend]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Brexit]]></category>
		<category><![CDATA[Flextension]]></category>
		<category><![CDATA[GDPNow]]></category>
		<category><![CDATA[Nowcast]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Natürlich kann sich derzeit niemand vorstellen, dass Frankreich als einziges Land der EU die Verantwortung für einen sogenannten No-Deal-Brexit übernehmen möchte – vielerorts wird wie bereits im April noch mit einem Einlenken Macrons gerechnet. Aber zunächst einmal möchte die europäische Seite sowieso erst mal abwarten, ob Boris Johnson mit seinem Antrag auf Neuwahlen Erfolg haben wird. Erst dann soll möglicherweise über ein flexibles Austrittsdatum – eine sogenannte „Flextension“, wie sie dem Vernehmen nach...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/dehnbares-datum-fuer-den-brexit/">Dehnbares Datum für den Brexit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1080)</strong>             Eigentlich haben in der vergangenen Woche viele Akteure auf eine Lösung im Brexit-Drama gesetzt. Dies lässt zumindest ein Beitrag von Bloomberg vom vergangenen <span style="color: #000000;">Freitag<a style="color: #000000;" href="#_ftn1" name="_ftnref1"><strong>[1]</strong></a></span> durchblicken. Danach haben internationale Investoren in der Woche zum 23. Oktober rund 300 Millionen USD in Aktien der EU investiert. Ein Zufluss, der eine 16-wöchige Phase von Kapitalabflüssen beendet und das größte Plus seit Februar 2018 markiert. Gleichzeitig wurde auch meine entsprechende Vermutung bestätigt, die ich bei meiner Kommentierung zum DAX- Sentiment vom 23. Oktober <span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.boerse-frankfurt.de/news/90f9b40f-8840-49f7-ba37-8129642103a2"><strong>HIER</strong></a></span> geäußert hatte. Ein Optimismus, der übrigens in erster Linie darauf basiert, dass das Vereinigte Königreich die EU nicht ohne Abkommen verlassen wird. Und so wundert es auch nicht, dass der hiesige DAX die vergangene Woche auf dem höchsten Niveau in diesem Jahr beschloss.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Spielverderber Frankreich?</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Ist dieser Brexit-Optimismus angebracht, wo es doch nun am heutigen Montag eine Abstimmung über Neuwahlen für den 12. Dezember im britischen Unterhaus geben soll? Es spricht nicht viel dafür, dass Premierminister Boris Johnson die dafür erforderliche Zweidrittelmehrheit im House of Commons erhalten wird. Unterdessen ist man sich innerhalb der EU weitgehend einig darüber, dass das Brexit-Austrittsdatum vom 31. Oktober verschoben wird. Uneinigkeit herrscht allerdings hinsichtlich der Dauer für die Verschiebung, wobei sich Staatspräsident Emmanuel Macron derzeit wahrscheinlich bestenfalls für eine kurze Verschiebung des Termins erwärmen dürfte. Frankreich ist auf jeden Fall der einzige Staat, der den 31. Januar 2020 nicht als neue Deadline akzeptieren möchte.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>„Flextension“</strong> <strong>für Großbritannien?</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Natürlich kann sich derzeit niemand vorstellen, dass Frankreich als einziges Land der EU die Verantwortung für einen sogenannten No-Deal-Brexit übernehmen möchte – vielerorts wird wie bereits im April noch mit einem Einlenken Macrons gerechnet. Aber zunächst einmal möchte die europäische Seite sowieso erst mal abwarten, ob Boris Johnson mit seinem Antrag auf Neuwahlen Erfolg haben wird. Erst dann soll möglicherweise über ein flexibles Austrittsdatum – eine sogenannte „Flextension“, wie sie dem Vernehmen nach ein EU-Diplomat bezeichnete – bis spätestens 31. Januar 2020 entschieden werden. Dies vor dem optimistischen Hintergrund, dass Boris Johnson seinen mit der EU vereinbarten Austritts-Deal noch vor diesem Datum durch die beiden Parlamentskammern durchbringen kann. </span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Realistisch betrachtet ist jedoch in der vergangenen Woche in Sachen Brexit weder etwas Signifikantes erreicht, noch ist ein etwaiger No-deal-Austritt tatsächlich vom Tisch. Dieses Risiko dürfte uns noch lange und über den 31. Januar kommenden Jahres hinaus begleiten. Ja, man kann mittlerweile Kommentatoren verstehen, die sich eher einen kurzfristig schmerzhaften Austritt Großbritanniens aus der EU ohne Abkommen vorstellen können, um dieses jahrelange Theater zu Gunsten einer langfristigen besseren Planbarkeit zu beenden.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Neue Impulse durch wichtige Daten? </strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Fast schon auffallend ruhig gestaltete sich das Geschehen in der vergangenen Woche bei den US-Treasuries, wo etwa die Staatsanleihen mit zehnjähriger Laufzeit in recht engen, seitwärts gerichteten Bahnen gehandelt wurden. Dies wird sich vermutlich in dieser Woche ändern, da neben der am Mittwoch endenden Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank auch noch wichtige Wirtschaftsdaten zur Veröffentlichung anstehen. Während von der Fed vielerorts eine weitere Zinssenkung von 25 Basispunkten erwartet wird, wird am gleichen Tag ein paar Stunden zuvor die erste Schätzung zum US-Bruttoinlandsprodukt des dritten Quartals publiziert. Dabei liegen die Prognosen der beiden bekannten Modelle der Fed von Atlanta (GDPNow) und der Fed von New York (Nowcast) mit einem BIP von 1,8 bzw. 1,9 Prozent (annualisiert) für das dritte Quartal recht nah beieinander. Darüber hinaus steht am kommenden Freitag der US-Arbeitsmarktbericht für Oktober zur Veröffentlichung an. Dabei geht die Median-Schätzung der Ökonomen von einem Zuwachs von 90.000 Stellen im Nicht Agrarbereich aus.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Unterdessen hat sich der Euro am Freitag weiter abgeschwächt und schloss nur unweit des Wochentiefs von 1,1070. Gleichzeitig musste die Gemeinschaftswährung stärkere bullishe Ambitionen begraben und befindet sich derzeit zwischen <strong>1,1050</strong> (gilt nur heute!) und <strong>1,1155/65</strong> gewissermaßen im Niemandsland. Etwas mehr Stabilität ist nur mit Überschreiten der Obergrenze dieses Bereichs zu erwarten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweise</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 10 Stellen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Aus organisatorischen Gründen wird es am morgigen Dienstag lediglich ein kurzes Kurs-Update geben. </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> </span><a href="https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-10-25/brexit-relief-fuels-biggest-european-equity-inflows-in-20-months" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><span style="color: #000000;">https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-10-25/brexit-relief-fuels-biggest-european-equity-inflows-in-20-months</span></a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/dehnbares-datum-fuer-den-brexit/">Dehnbares Datum für den Brexit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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