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	<title>Diät Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Lob der Diäten-Disziplin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Sep 2013 08:13:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behavioral Living]]></category>
		<category><![CDATA[Abnehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Anstrengung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch ich gehöre zu den Menschen, die Zeit ihres Lebens auf ihr Gewicht achten müssen. Dabei habe ich alles Mögliche ausprobiert, um schlank zu bleiben beziehungsweise zu werden. Manchmal ist es mir tatsächlich gelungen, viel abzunehmen, aber ich war mindestens so erfolgreich darin, alles, was ich an Pfunden verloren hatte, erneut in Form von Fettreserven [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/lob-der-diaeten-disziplin/">Lob der Diäten-Disziplin</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch ich gehöre zu den Menschen, die Zeit ihres Lebens auf ihr Gewicht achten müssen. Dabei habe ich alles Mögliche ausprobiert, um schlank zu bleiben beziehungsweise zu werden. Manchmal ist es mir tatsächlich gelungen, viel abzunehmen, aber ich war mindestens so erfolgreich darin, alles, was ich an Pfunden verloren hatte, <span id="more-6528"></span>erneut in Form von Fettreserven wieder aufzubauen. Ja, ich kenne mich wirklich aus. Man könnte mich mit verbundenen Augen die verschiedenen Diät-Pulversorten kosten lassen, und ich würde die jeweilige Marke sofort am Geschmack erkennen und benennen können. Ich könnte Ihnen auch aus dem Stand seitenlange Kalorientabellen auswendig aufsagen. Ja, ich habe, ach, auch die Low-Carb und die Low-Fat-Theorien  studiert und verfüge zusätzlich über Jahre lange Erfahrungen mit Trennkost. Meiner Schwiegermutter verdanke ich die Bekanntschaft mit der berühmten Kohlsuppen-Diät nach Köhnlechner, nur muss ich an dieser Stelle bekennen, dass ich dieses Experiment vorzeitig abgebrochen habe. Noch heute beschleicht mich Übelkeit, wenn ich nur an diese grünlich-wässrige Brühe denke. Kurzum: Auf dem Felde der Diäten kann man mir nichts mehr vormachen.</p>
<p>Dachte ich jedenfalls, bis mich neulich ein Beitrag in der Online-Ausgabe der Zeitung <i>Die Welt<a title="" href="#_ftn1"><b>[1]</b></a> </i>aufhorchen ließ, wo nach neuesten Erkenntnissen zufolge harte Abmagerungskuren Kilo nachhaltiger purzeln lassen als jede sanfte Diät. Also Schluss mit dem langsamen Abnehmen, so wie es mir Ernährungs-Profis und Ärzte immer geraten haben. Von wegen realistische Ziele setzen, gepaart mit etwas mehr Bewegung im Alltag, weil  Körper und Gehirn Zeit bekommen sollen, sich an die Gewichtsreduktion zu gewöhnen – offenbar alles ein Trugschluss, wie ein Forscherteam der University of Florida bereits vor drei Jahren ermittelt hat!<a title="" href="#_ftn2">[2]</a> Danach verloren  Menschen mit einem höheren Gewichtsverlust in den ersten Monaten (mehr als 680 g pro Woche) am Ende nicht nur mehr Gewicht als diejenigen, bei denen der Zeiger auf der Waage im ersten Monat deutlich weniger nach links zurückging. Die disziplinierten Schnellabnehmer konnten außerdem mit einer deutlich höheren Wahrscheinlichkeit als ihre bedächtigeren Mitstreiterinnen selbst nach 18 Monaten noch ihren zehnprozentigen Gewichtsverlust halten.</p>
<p>Wie kann es zu solch umwerfenden neuen Erkenntnissen kommen? Zunächst einmal verweisen Psychologen darauf, dass es früher nur wenige Studien gab, die sich mit nicht-klinischen Beispielen  massiven Übergewichts beschäftigten. Ganz zu schweigen davon, dass sich viele Studien zum Thema Diäten alleine mit dem Gewichtsverlust, nicht aber mit deren Einflüssen auf das Verhalten der Betroffenen auseinandersetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Zielvorgabe ist Referenzpunkt </b></p>
<p>Denn oftmals wird übersehen, dass Zielvorgaben –  egal, ob es sich um das Traumgewicht für den Strand oder eine Gewinnvorgabe an der Börse handelt – gleichzeitig als Referenzpunkt und als Trennlinie zwischen Zufriedenheit und Enttäuschung fungieren. Menschen mit hohen Zielen setzen ihre Zufriedenheitsmarke demnach höher, weswegen ein Gewichtsverlust von fünf Kilogramm bei einem Abnehm-Ziel von zehn Kilo zu einer größeren Unzufriedenheit führt als bei jemandem, der sich nur einen Gewichtsverlust von sechs Kilogramm vorgenommen hat. Daher mag auch die Überlegung rühren, dass hohe Ziele leicht zu großer Frustration bei den Betroffenen führen können. Allerdings strengen sich Menschen mit hohen Zielvorgaben wesentlich mehr an, weil sie so diesem Gefühl der Unzufriedenheit aus dem Wege gehen möchten. Im Gegensatz zu denjenigen, die sich nur kleine Ziele setzen<a title="" href="#_ftn3">[3]</a>.</p>
<p>Hochgesteckte Ziele sind jedoch nur mit eiserner Disziplin als einem wesentlichen Bestandteil aller Anstrengungen zu erreichen. Geringe Zielvorgaben mögen zwar schneller und leichter erfüllbar sein, aber genau deswegen erfordern sie auch keine so große Anstrengung, so dass in der Konsequenz auch die Notwendigkeit der Disziplin meist nicht erkannt wird. Vor allem wenn kleine Ausrutscher in Form von Sahnetorte oder Pizza immer wieder vom geraden Weg zum Ziel ablenken. Verführungen, denen Menschen ohne Disziplin nicht nur häufiger nachgeben. Sie glauben außerdem, dass sie diese Kalorienüberschüsse auch nicht sofort wieder durch knallharte Reduktion der Essensmenge am nächsten Tag gleich wieder ausgleichen müssen. Nach dem Motto: „Ich kann mir ja Zeit lassen. Die Vorgabe, bis Jahresende insgesamt fünf Kilo abgenommen zu haben, schaffe ich trotzdem noch.“ Hier wird der Weg so häufig zum Ziel gemacht, dass man dort nie mehr ankommt und der Referenzpunkt „Zufriedenheit“ in unerreichbare Ferne rückt.</p>
<p>Und ein Leben, das nur aus Disziplin besteht? Das macht auch keinen Spaß.</p>
<div><br clear="all" /></p>
<hr align="left" size="1" width="33%" />
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref1">[1]</a> Die Welt online vom 15.7.2013 </p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref2">[2]</a> Nackers, L. et al (2010): <i>The Association Between Rate of Initial Weight Loss and Long-Term Success in Obesity Treatment: Does Slow and Steady Win the Race?</i> International Journal of Behavioral Medicine, 2010, Sep, 17 (3), pp. 161-167</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<div>
<p><a title="" href="#_ftnref3">[3]</a> Vgl. Locke, Edwin A. et Latham, Gary, P. (2002): <i>Building a Practically Useful Theory of Goal Setting and Task Motivation, A 35-Year Odyssey</i>, American Psychologist, Vol 57, No. 9, 705-717</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
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		<title>Positionsgut Schönheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 06:57:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behavioral Living]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Diät]]></category>
		<category><![CDATA[hedonistische Tretmühle]]></category>
		<category><![CDATA[Positionsgüter; Normen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich war ich relativ beruhigt, als ich am vergangenen Sonntag im Sportstudio eine TV-Sendung zum Thema &#8222;Diätwahnsinn&#8220; verfolgte. Während ich unermüdlich auf dem Cross-Trainer strampelte, wurde mir vor allen Dingen eine Einsicht vermittelt: egal, ob Kohlsuppe, Atkins-Diät , Weightwatchers oder Trennkost – das meiste davon bringt langfristig nichts, wenn man nicht bereit ist, diese Form [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich war ich relativ beruhigt, als ich am vergangenen Sonntag im Sportstudio eine TV-Sendung zum Thema &#8222;Diätwahnsinn&#8220; verfolgte. Während ich unermüdlich auf dem Cross-Trainer strampelte, wurde mir vor allen Dingen eine Einsicht vermittelt:<span id="more-3744"></span> egal, ob Kohlsuppe, Atkins-Diät , Weightwatchers oder Trennkost – das meiste davon bringt langfristig nichts, wenn man nicht bereit ist, diese Form der Kasteiung lebenslänglich zu betreiben. Besonders beruhigend fand ich das Statement eines Medizin-Professors von der Universitätsklinik Lübeck, der meinte, dass es alles nur eine Frage der Kommunikation zwischen Gehirn und Körper sei, und bei chronisch stressgeplagten Menschen funktioniere diese nun einmal besonders schlecht. Ich verstand die tröstliche Botschaft sofort:  Eigentlich kann ich nichts dafür, dass ich übergewichtig bin. So weit, so entlastend.</p>
<p>Aber natürlich habe ich mich gleichzeitig auch gefragt, warum ich mich trotzdem drei bis vier Mal pro Woche auf Ausdauergeräten herumquäle. Klar doch, der Gesundheit wegen, um den Kreislauf in Schwung zu bringen. Aber wenn ich ehrlich bin, treibt mich, den Genuss-Menschen, auch noch etwas anderes an. Das was im Grunde die meisten von uns zum Sport und zur Enthaltung von kulinarischen Genüssen bewegt: Wir wollen attraktiv sein. Und als ich dann auch noch in der online- Ausgabe des „Freitag“ las, warum in jüngster Zeit vor allem viele Männer „dem Diät-Wahn erliegen“ und des Narzissmus wegen selbst nach Ostern noch fasten, wurde mir klar: Schönheit ist ein knappes Gut, das sich nicht ohne weiteres vermehren lässt. Anders ausgedrückt, Schönheit ist ein Positionsgut mit allen klassischen Eigenschaften. Wenn ich dann noch lese, wenn Männer zu viel abnehmen, werde daraus  schnell ein gnadenloser Wettbewerb, dann sind alle Voraussetzungen für eine weitere „hedonistische Tretmühle“ gegeben. Nein, heute reicht es anscheinend nicht mehr, das Haus mit der besten Aussicht, das Auto mit der höchsten PS-Zahl und eine Premium-Mitgliedschaft im Golfclub vorweisen zu können. Auf dem Markt der schönsten Lebenslügen hat der die größten Chancen, der am besten aussieht. Und das Diktat des Schlankseins ist anscheinend nicht mehr weiblich, sondern unisex. Immer mehr Männer machen mit beim Abrüsten von Kilogrammen, beim entsagungsreichen Verzicht auf Kalorienzufuhr, um ihre Position an der Partnerschaftsbörse zu verbessern. Dafür sind sie bereit, auch positionsunabhängige Güter wie Freizeit, Ruhe, Entspannung und Genuss aufzugeben. Und das alles unter dem Vorwand, doch nur etwas für seine Gesundheit und für ein längeres Leben tun zu wollen – also lieber lange leiden statt lustvoll leben?</p>
<p>Sie werden mich jetzt sicherlich fragen, was man tun könne, um sich nicht auch noch im Privatleben beim Rennen um Positionsgüter abhetzen zu müssen. Mein Rat ist ebenso simpel wie schwer zu befolgen: einfach nicht mitmachen.</p>
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		<title>Lohndiät</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Aug 2010 12:14:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Arbeitsmarkt]]></category>
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		<category><![CDATA[Vollbeschäftigung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich bin kein Freund von Diäten. Obwohl ich schon viele ausprobiert habe. Wären da nicht diese Jojo-Effekte, die ich – wenn auch erst Monate später – immer wieder zu spüren bekomme. Der Volksmund würde sagen: Wie zeronnen, so gewonnen. Jetzt gibt es eine neue Form, Fettpunkte und andere Kalorientreiber zu sparen. Es handelt sich um [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/lohndiat/">Lohndiät</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin kein Freund von Diäten. Obwohl ich schon viele ausprobiert habe. Wären da nicht diese Jojo-Effekte, die ich – wenn auch erst Monate später – immer wieder zu spüren bekomme. Der Volksmund würde sagen: Wie zeronnen, so gewonnen. Jetzt gibt es eine neue Form, Fettpunkte und andere Kalorientreiber zu sparen. <span id="more-7465"></span>Es handelt sich um die so genannte Lohndiät, die den Arbeitsmarkt in Form bringt, so die Schleswig-Holsteinische Landeszeitung vom 29. Juli. Viele nehmen dann auch tatsächlich automatisch ab, weil sie weniger Geld zum Ausgeben haben.</p>
<p>So verbreitet eine Forschergruppe, die „Kiel Economics“, besonders starken Optimismus* zur Entwicklung am Arbeitsmarkt. Deren Chef Carsten-Patrick Meier rechnet nämlich damit, dass bereits im Jahre 2014 nur noch 1,8 Millionen Menschen in Deutschland beschäftigungslos sein werden, was einer Arbeitslosenquote von 4,5 Prozent und damit fast dem Zustand der Vollbeschäftigung entspräche – eine Studie der Bertelsmann-Stiftung weist in die ähnliche Richtung. Der Wirtschaftsforscher geht aber noch weiter und nennt zur Begründung seiner Prognose die „deutliche Lohnzurückhaltung“ in den Jahren 2004 bis 2008. Anders ausgedrückt: Dem Arbeitsmarkt stehen goldene Zeiten bevor, weil die Nachfrage nach Jobs angeblich schneller als das Angebot steigen wird.</p>
<p>Aber diese Zahlen alleine sagen nichts über die Qualität der Arbeitsplätze aus, deren Label zu einem großen Teil auch in Zukunft die Namen Teilzeitarbeit, Zeitarbeit, Leiharbeit und „befristete Arbeitsverhältnisse“ tragen werden. Auch ist zu befürchten, dass die Löhne real in Zukunft nicht steigen werden.</p>
<p>Gleiche Arbeit für immer weniger Geld – geht das gut? Wenn man einem Experiment des US-Psychologen und Behavioral Economics Professors Dan Ariely Glauben schenken möchte**, könnte man diese Frage bejahen. Auch wenn es nur um den Zusammenbau von Lego-Robotern durch Studenten ging, waren diese bereit, auch bei stetig sinkenden Bezügen zu arbeiten. Ausgehend von einem Anfangslohn von zwei Dollar wurde nämlich der Stücklohn in jeder Runde um jeweils 11 Cents gesenkt. Immerhin wurden im Schnitt von jedem der Teilnehmer mehr als zehn dieser Spielzeugroboter produziert. Ein Verhalten, das vor allem dem Umstand geschuldet war, dass die Probanden das Gefühl hatten, eine sinnvolle Arbeit zu verrichten. 65 Prozent von ihnen waren sogar bereit, auch noch für einen Stücklohn von weniger als einem Dollar zu arbeiten. Die Produktionszahlen einer anderen Gruppe sahen indes bedeutend schlechter aus. Weil jeder der produzierten Roboter zwar bezahlt, aber sofort wieder zerstört wurde, mussten diese Probanden ihre Arbeit als sinnlos empfinden. Hier wurden im Schnitt gut sieben Plastikroboter zusammengebaut, aber nur noch 20 Prozent der Studenten waren bereit, auch noch für einen Stücklohn von weniger als einem Dollar zu arbeiten.</p>
<p>Solange Arbeit also Spaß macht, sind die Menschen offenbar bereit, zu sinkenden Löhnen zu produzieren. Leider selbst zu (Dumping-)Löhnen, mit denen ein auskömmliches Leben nicht mehr möglich ist. </p>
<p>*Die Kiel Economics gehört zum Kreis der Institute, die für die Bundesregierung mit anderen zusammen eine Diagnose erstellten.</p>
<p>** vgl. Arielys lesenswertes Buch <em>The Upside of Irrationality</em>, Harper Collins Publishers, New York,  2010</p>
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