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	<title>Börse Frankfurtb Sentiment-Index Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Euro bleibt leicht angeschlagen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 May 2020 04:40:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Börse Frankfurtb Sentiment-Index]]></category>
		<category><![CDATA[US-Arbeitsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[US-chinesischer Handelskonflikt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch gestern gab es genügend Gründe, an den Finanzmärkten eine risikoaverse Haltung bzw. Positionierung einzunehmen. Und gemessen am Verhältnis positiver zu negativen Nachrichten hätte es vor allen Dingen dem Euro stärker an den Kragen gehen können. Nicht zuletzt, weil sich die EU-Kommission zu den ökonomischen Aussichten der Eurozone zu Wort gemeldet hat. Dort soll die Wirtschaft nämlich um 7,75 Prozent in diesem Jahr schrumpfen, in Italien, Spanien und Griechenland sogar um mehr als 9 Prozent. Und die Kommission erklärte unverblümt, dass die Stabilität der Eurozone ohne einen gemeinsamen Rettungsplan...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,0800)</strong>             Auch gestern gab es genügend Gründe, an den Finanzmärkten eine risikoaverse Haltung bzw. Positionierung einzunehmen. Und gemessen am Verhältnis positiver zu negativen Nachrichten hätte es vor allen Dingen dem Euro stärker an den Kragen gehen können. Nicht zuletzt, weil sich die EU-Kommission zu den ökonomischen Aussichten der Eurozone zu Wort gemeldet hat. Dort soll die Wirtschaft nämlich um 7,75 Prozent in diesem Jahr schrumpfen, in Italien, Spanien und Griechenland sogar um mehr als 9 Prozent. Und die Kommission erklärte unverblümt, dass die Stabilität der Eurozone ohne einen gemeinsamen Rettungsplan gefährdet sei. Denn die Kluft zwischen nördlichen und südlichen Staaten würde sich zwangsläufig wegen der Rettungsprogramme und der ohnehin schon unterschiedlich stark angespannten Haushaltssituation in den einzelnen Ländern weiter vergrößern.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-11971" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/05/07052020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/05/07052020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/05/07052020-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<h3></h3>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Keine Verbesserung am US-Arbeitsmarkt in Sicht</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Zu den negativen Nachrichten des gestrigen Tages gehörte auch der Bericht der US-Arbeitsmarktagentur ADP, wonach US-Unternehmen im April 20,55 Millionen Arbeitsplätze gestrichen haben. Und es klingt fast schon etwas zynisch, wenn man behauptet, diese Zahl sei geringfügig besser als von den Ökonomen im Mittel erwartet ausgefallen. Schließlich geht es, wie es ein Kommentator ganz richtig formulierte, nicht um Zahlen, sondern vor allem um menschliche Schicksale. Zumal die gestern publizierten Daten für April wahrscheinlich noch viel schlimmer ausgefallen sein müssen. Denn es wurden von der privaten Arbeitsmarktagentur (wie auch im März) lediglich die Zahl der Beschäftigten bis zum 12. des Monats registriert.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Nur dumpfe Wahlkampf-Rhetorik? </strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Damit wird es fast schon überflüssig zu erwähnen, dass sich die US-Rhetorik gegenüber China hinsichtlich dessen angeblichem Umgang mit der Corona-Pandemie gestern nicht beruhigt hat. Im Gegenteil. Mehr oder weniger laut wird neben neuen Strafzöllen über Schritte nachgedacht, wie man Lieferketten und Investmentströme mit China begrenzen könne. Und mancherorts ist sogar von der Gefahr eines neuen Kalten Krieges die Rede. Dabei scheint noch unklar zu sein, wie weit man auf US-Seite tatsächlich gehen würde. Denn eine erneute Eskalation im Handelskonflikt mit China würde auch der US-Wirtschaft und den Aktienbörsen schaden. Sicherlich mag ein Teil dieser verhärteten Haltung dem US-Wahlkampf geschuldet sein, der in den kommenden Monaten auf Hochtouren laufen wird. Eine Wahl, die, wie ein Kommentator süffisant anmerkte, zumindest für November geplant sei.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Börsianer wieder bearisher</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Für die Börsianer hierzulande scheinen die negativen Vorzeichen für die Aktienmärkte derzeit jedenfalls zu überwiegen. Denn die gestrige Umfrage der Börse Frankfurt hat gegenüber der Vorwoche einen deutlichen Anstieg des Pessimismus der Investoren (vgl. mein Kommentar <span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/74dfd2c9-1730-468a-9cba-407adb39a424" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>HIER</strong></a></span>) festgestellt. Dabei ist es zumindest beruhigend, dass das Gros der Akteure anscheinend von einer erneuten Verkaufswelle am Aktienmarkt sogar profitieren könnte. Vielleicht ist dies auch ein Grund, warum der Dollar den dritten Tag hintereinander gegenüber vielen Valuten gefragt war. Auch gegenüber dem Euro, der angesichts vorgenannter möglicher Spannungen durchaus stärker in Mitleidenschaft hätte gezogen werden können. Stattdessen bleibt die Gemeinschaftswährung zwar leicht angeschlagen, aber bislang ohne nachhaltigen Trend. Zumal für eine Stabilisierung der Lage nunmehr lediglich <strong>1,0925</strong> überwunden werden müsste.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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		<title>Sentiment vom 29. Mai &#8211; DAX: eine Self-fulfilling-prophecy?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 May 2019 14:08:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[DAX-Sentiment]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Börse Frankfurtb Sentiment-Index]]></category>
		<category><![CDATA[self-fulfilling destruction]]></category>
		<category><![CDATA[self-fulfilling prophecy]]></category>
		<category><![CDATA[Technische Analyse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Man braucht nur auf die Kursentwicklung von DAX, EURO STOXX 50 und S&#38;P 500 zu blicken und wird das erkennen, wovon Charttechniker schon seit einiger Zeit sprechen. Die Rede ist von mehr oder weniger schön geschnittenen Head &#38; Shoulders Formationen, die das Ende des mittelfristigen Aufwärtstrends ankündigen sollen. Seit gestern sind diese Formationen zum Teil [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/sentiment-vom-29-mai-dax-eine-self-fulfilling-prophecy/">Sentiment vom 29. Mai &#8211; DAX: eine Self-fulfilling-prophecy?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Man braucht nur auf die Kursentwicklung von DAX, EURO STOXX 50 und S&amp;P 500 zu blicken und wird das erkennen, wovon Charttechniker schon seit einiger Zeit sprechen. Die Rede ist von mehr oder weniger schön geschnittenen Head &amp; Shoulders Formationen, die das Ende des mittelfristigen Aufwärtstrends ankündigen sollen. Seit gestern sind diese Formationen zum Teil bereits vollendet und auch beim DAX scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Aber werden diese Formationen funktionieren? Ein Caveat ist angebracht:</p>
<p>Denn ein Irrglaube hält sich immer noch hartnäckig:* Die Idee, dass Charts vor allen Dingen deswegen gut funktionierten, weil so viele Akteure ihnen folgen. Genau diese sich selbst erfüllende Prophezeiung wurde mir schon vor Jahrzehnten von Kritikern immer wieder entgegengehalten.</p>
<p>Leider habe ich immer wieder das Gegenteil erfahren. Denn je mehr Chartjünger an einem bestimmten weithin kommunizierten Preisniveau als Folge bestimmter Kauf-oder Verkaufssignalen handeln, desto schneller und kräftiger reagieren die Kurse an dieser Stelle, so dass der kleine vermeintliche Vorteil gegenüber der Masse der Marktteilnehmer schnell dahinschmilzt. Man könnte auch sagen, aus der self-fulfilling prohecy wird mit zu starkem Gebrauch eines Handelsansatzes jedweder Art eine self-fulfilling destruction, eine sich selbst erfüllende Zerstörung. Weil sich große, schwere Marktteilnehmer freuen, wenn eine Analysemethode – dazu gehören auch fundamentale und ökonomische Analysen – en vogue ist. Nicht weil sie ihren Signalen folgen möchten. Im Gegenteil. Solche Marktteilnehmer können nur dann weitestgehend unbemerkt etwa als Käufer agieren, wenn möglichst viele der anderen Akteure an den „Untergang“ glauben. Oder verkaufen, wenn der Rest der Welt euphorisch ist.</p>
<p>Nun haben wir es mit einer Head &amp; Shoulders Umkehrformation beim DAX zu tun, bei der viele Akteure offenbar bereits im Vorfeld gehandelt und als Bären aktiv waren. Lesen Sie <span style="color: #ff0000;"><strong><a style="color: #ff0000;" href="http://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/aktien/Marktstimmung-Dunkle-Wolken-und-viele-Schwarzseher-2452871" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></strong></span> meinen Kommentar, den ich wie immer für die Börse Frankfurt geschrieben habe. Oder verfolgen Sie <strong><span style="color: #00ff00;"><a style="color: #00ff00;" href="https://www.youtube.com/watch?time_continue=29&amp;v=jExCiImNrPs" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></span></strong> das Skype Interview, das Edda Vogt (Börse Frankfurt) mit mir geführt hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li>Auszug aus meinen <strong><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2015/09/11/unsterbliche-technische-analyse/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Beitrag</a></span></strong> vom September 2015</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/sentiment-vom-29-mai-dax-eine-self-fulfilling-prophecy/">Sentiment vom 29. Mai &#8211; DAX: eine Self-fulfilling-prophecy?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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