<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Anleihekäufe Archive - Joachim Goldberg</title>
	<atom:link href="https://www.joachim-goldberg.com/tag/anleihekaufe/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.joachim-goldberg.com/tag/anleihekaufe/</link>
	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
	<lastBuildDate>Tue, 23 Jun 2020 04:50:46 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1</generator>
	<item>
		<title>Eine eindrucksvolle Euro-Erholung?</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/eine-eindrucksvolle-euro-erholung/</link>
					<comments>https://www.joachim-goldberg.com/eine-eindrucksvolle-euro-erholung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2020 04:50:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Anleihekäufe]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.joachim-goldberg.com/?p=12170</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bemerkenswert war gestern der Sprung des Euro. Immerhin hatte er damit praktisch die Kursverluste der vergangenen beiden Handelstage wettgemacht. Angesichts der Serie von Tagesverlusten an vier Tagen – von Dienstag bis Freitag vergangener Woche – war das tatsächlich eine eindrucksvolle Leistung. Aber lassen wir die Kirche im Dorf: Der Kursgewinn des Euro betrug gegenüber dem Dollar gerade einmal 0,6 Prozent...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/eine-eindrucksvolle-euro-erholung/">Eine eindrucksvolle Euro-Erholung?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><strong>EUR USD (1,1265)</strong>             Bemerkenswert war gestern der Sprung des Euro. Immerhin hatte er damit praktisch die Kursverluste der vergangenen beiden Handelstage wettgemacht. Angesichts der Serie von Tagesverlusten an vier Tagen – von Dienstag bis Freitag vergangener Woche – war das tatsächlich eine eindrucksvolle Leistung. Aber lassen wir die Kirche im Dorf: Der Kursgewinn des Euro betrug gegenüber dem Dollar gerade einmal 0,6 Prozent.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-12171" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/06/23062020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/06/23062020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/06/23062020-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><strong>Ermutigendes und…</strong></span></h3>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Da fällt es schwer, eine plausible Begründung für die Entwicklung am gestrigen Handelstag zu finden. War der Euro deshalb relativ stark, weil sich eine Einigung in der festgefahrenen Situation zwischen EZB und dem hiesigen Bundesverfassungsgericht in Sachen Anleihekäufe<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[<span style="color: #000000;">1</span>]</a> anzubahnen scheint? </span><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Auf der anderen Seite kann man die Stimmung an den Aktienmärkten auch nicht als so risikofreudig bezeichnen, dass sich gestern nach herrschender Meinung der Kommentatoren eine Abschwächung des Dollar hätte rechtfertigen lassen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><strong>…Wahlkampfgetöse</strong></span></h3>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Denn vor allen Dingen in den USA wollten die Aktienhändler nicht so recht die positive Haltung Larry Kudlows teilen. So zeigte sich der ökonomische Chefberater der Trump- Administration in seinem gestrigen Interview mit CNBC fest davon überzeugt, dass sich keine zweite Corona-Welle in den USA ausbreiten und sich neue Ausbrüche lediglich auf einige Gefahrenherde, sogenannte „hot spots“, beschränken würden. Ein Statement, dass man angesichts der Entwicklung bei den Neuinfektionen in den USA allerdings als Wahlkampfgetöse verbuchen muss.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Jedenfalls hat die gestrige Erholung des Euro dem kurzfristigen Aufwärtstrend, der sich zwischen <strong>1,1165 </strong>und <strong>1,1550</strong> bewegt, geholfen. An ihre frühere Trenddynamik dürfte die Gemeinschaftswährung allerdings erst wieder anschließen, wenn nunmehr mindestens <strong>1,1325/30</strong> überwunden wird.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><strong>Hinweise</strong></span></p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><a href="#_ftnref1" name="_ftn1"><span style="color: #000000;">[1]</span></a> Das Bundesverfassungsgericht hatte das im März 2015 aufgelegte EZB-Kaufprogramm für Staatsanleihen der Euro-Länder als teilweise verfassungswidrig eingestuft und dessen „Verhältnismäßigkeit“ bezweifelt.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/eine-eindrucksvolle-euro-erholung/">Eine eindrucksvolle Euro-Erholung?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.joachim-goldberg.com/eine-eindrucksvolle-euro-erholung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>War‘s das?</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/wars-das/</link>
					<comments>https://www.joachim-goldberg.com/wars-das/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2014 15:39:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Anker]]></category>
		<category><![CDATA[Anleihekäufe]]></category>
		<category><![CDATA[DAX-Sentiment]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Referenzpunkt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.joachim-goldberg.com/?p=7437</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bei der Einschätzung der Lage am deutschen Aktienmarkt scheiden sich derzeit die Geister bei der Frage, ob die Korrektur der vergangenen Woche, die den DAX immerhin auf Indexstände von weniger als 8.400 Punkten gedrückt hatte, beendet ist oder ob noch ein zweiter Abwärtsast folgt. Denn die Stimmung zwischen institutionellen und privaten Anlegern hat sich zuletzt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/wars-das/">War‘s das?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Einschätzung der Lage am deutschen Aktienmarkt scheiden sich derzeit die Geister bei der Frage, ob die Korrektur der vergangenen Woche, die den DAX immerhin auf Indexstände von weniger als 8.400 Punkten gedrückt hatte, beendet ist oder ob noch ein zweiter Abwärtsast folgt. Denn die Stimmung zwischen institutionellen und privaten Anlegern hat sich zuletzt diametral entgegengesetzt entwickelt. Während Erstere teilweise durch Ziehen der Notbremse aus ihren bullishen Engagements der Vorwochen herausgeworfen wurden, hat sich bei den Privatanlegern das lange Durchhalten und möglicherweise auch Hinzukaufen in fallende Kurse hinein – wovon verhaltensorientierte Analysten eigentlich abraten – zumindest teilweise ausgezahlt. Dennoch: Die Einstandspreise mancher bullishen Engagements dürften immer noch erheblich höher als der heutige DAX-Stand liegen. Eine eingehende Analyse der heutigen Sentiment-Ergebnisse habe ich für die Deutsche Börse <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktstimmung+dax+achterbahnfahrt+mit+unterschiedlichen+ergebnissen+74777">HIER</a></strong></span> ausgeführt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>EZB: Wie beim Obstkauf </strong></p>
<p>Überhaupt bezweifle ich, dass an den gestern plötzlich aufgekommenen Gerüchten, die EZB werde womöglich im ersten Quartal 2015 mit dem Ankauf von Unternehmensanleihen beginnen, tatsächlich etwas dran ist. Dennoch wurde mit den nun entzündeten Diskussionen ein Anker und Referenzpunkt gesetzt, der vor allen Dingen Gegner eines echten quantitativen Lockerungsprogramms der EZB via Staatsanleihekäufe letztlich doch zum Einlenken bewegen könnte.</p>
<p>Denn wenn man (ich glaube, Dan Ariely hat sich in einem seiner Bücher einmal darüber ausgelassen) sich unschlüssig ist, ob man einen Apfel oder eine Birne kaufen soll, wird einem die Entscheidung zu Gunsten des Apfels erleichtert, wenn einem ein fauler Apfel danebenlegt wird. Denn dann geht es nicht mehr um die Wahl zwischen Apfel (QE) oder Birne (nein sagen), sondern um die Entscheidung zwischen einem schlechten (Kauf von Unternehmensanleihen) und einem guten Apfel (Kauf von Staatsanleihen). Ob sich Bundesbankpräsident Jens Weidmann in diesem Fall auch für den guten Apfel entscheiden wird?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/wars-das/">War‘s das?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.joachim-goldberg.com/wars-das/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn Gold in einer unsicheren Welt wieder zählt</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/wenn-gold-in-einer-unsicheren-welt-wieder-zahlt/</link>
					<comments>https://www.joachim-goldberg.com/wenn-gold-in-einer-unsicheren-welt-wieder-zahlt/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jun 2013 17:18:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Investmententscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Anleihekäufe]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[DAX-Sentiment]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[QE3]]></category>
		<category><![CDATA[Tapering]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blognition.de/?p=6211</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es scheint, als ob die Teilnehmer an den Finanzmärkten für viele Dinge derzeit zumindest auf den ersten Blick vielerorts keine Erklärung parat hätten. Man braucht nur einmal nach Karlsruhe zu blicken, wo man einen Spruch der Richter des Bundesverfassungsgerichts erwartet, ob die Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) rechtens sind. Allerdings frühestens in mehreren Monaten. Immerhin [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/wenn-gold-in-einer-unsicheren-welt-wieder-zahlt/">Wenn Gold in einer unsicheren Welt wieder zählt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es scheint, als ob die Teilnehmer an den Finanzmärkten für viele Dinge derzeit zumindest auf den ersten Blick vielerorts keine Erklärung parat hätten. Man braucht nur einmal nach Karlsruhe zu blicken, wo man einen Spruch der Richter des Bundesverfassungsgerichts erwartet, <span id="more-6211"></span>ob die Anleihekäufe der Europäischen Zentralbank (EZB) rechtens sind. Allerdings frühestens in mehreren Monaten. Immerhin bekommt der unbefangene Zuschauer fast schon einen Show-Kampf zwischen Jörg Asmussen als Vertreter der EZB und Bundesbankpräsident Jens Weidmann geliefert. Die Rollen sind klar verteilt, je nach dem auf welcher Seite man steht – für die einen heißt es good cop gegen bad cop und für die anderen bad cop gegen good cop. Und das Verfassungsgericht ringt mit sich selbst, womöglich geht es sogar um die Überschreitung von Kompetenzen, wenn etwa heute Wolfgang Münchau in seiner neuesten Spiegel Online Kolumne darüber philosophiert, es gehe in Wahrheit darum, ob die Richter selbst ihre Grenzen zu überschreiten drohen. Ich frage mich, ob da noch alles unter Kontrolle ist.</p>
<p>Letztere scheint den Notenbanken etwas zu entgleiten, wenn man sieht, wie selbst in den USA die Renditen für zehnjährige Bonds sich nunmehr locker und nachhaltig oberhalb der 2-Prozent-Linie etabliert haben. Ich habe bereits an anderer Stelle darüber <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.blognition.de/blog/wirtschaft/kontrollverlust-der-zentralbanken/">(hier)</a></span> gemutmaßt, es gehe längst nicht mehr darum, ob und wann die US-Notenbank ihr quantitatives Liquiditätsprogramm Programm QE3 langsam zurückfährt. Auch geht es bei den gestiegenen Renditen in den USA (im Gegensatz zu Japan) nicht um erhöhte Inflationserwartungen, sondern vor allem darum, dass die Anleihekäufer die Fed nicht mehr auf ihrer Seite wähnen. Das sorgt für Unsicherheit und letztlich für mangelnde Nachfrage nach US-Staatsanleihen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>Wenn sich das Boot füllt</b></p>
<p>So haben wir zuletzt uns bei cognitrend intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, welche Konsequenzen diese Entwicklung auf die Finanzmärkte haben könnte. Und nach der heutigen Stimmungserhebung der Börse Frankfurt, wo der Optimismus seit mehreren Wochen wieder angezogen hat, bin ich mir nicht mehr sicher, ob die Kraft für eine massive Aufwärtsbewegung des DAX noch ausreicht. Denn falls noch mehr Akteure mit Käufen zu niedrigeren Kursen, womöglich unter der aus heutiger Sicht billig aussehenden 8.000, zum Zuge kämen, wäre das Boot wahrscheinlich schon zu schwer, um ohne die Hilfe der langfristigen Investoren (vornehmlich aus Übersee) tatsächlich richtig Fahrt nach oben aufnehmen zu können. Mein Mitstreiter Gianni Hirschmüller hat dazu <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktsentiment+erste+dauer+pessimisten+finden+in+den+dax+zurueck+52397">(hier)</a></span> die neueste DAX-Analyse verfasst, während ich mich um die Analyse-Details <span style="text-decoration: underline;"><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktsentiment+erste+dauer+pessimisten+finden+in+den+dax+zurueck+52397#reiter=detailanalyse">(hier)</a></span> gekümmert habe.</p>
<p>Sinkende Anleihekurse in den USA und Japan, mit der Gefahr, dass die Abwärtsbewegung nicht mehr aufgefangen werden kann, Aktienmärkte von denen man nicht weiß, ob man auf sie bei steigenden Anleiherenditen überhaupt noch setzen kann oder sie mangels Alternativen doch lieber kaufen sollte, das ist eine Frage die manchen Investor derzeit umtriebt. Zumal zumindest auf mittlere Sicht keine preisinduzierte Inflation bei Konsumgütern droht sondern der Renditeaufschlag bei US-Staatsanleihen für Unsicherheit bezahlt werden muss.  Ein Fall für Gold also? Das fällt mir schwer zu glauben, wo ich doch schon im vergangenen Jahr meine Goldbestände aufgelöst habe. Aber spätestens beim nächsten Sell-Off des gelben Metalls in ein neues Verlaufstief, vielleicht auch schon früher, werde ich wieder darüber nachdenken, ob Gold in Krisenzeiten auch ohne Inflation nicht doch eine gute Versicherung darstellt.  </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/wenn-gold-in-einer-unsicheren-welt-wieder-zahlt/">Wenn Gold in einer unsicheren Welt wieder zählt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.joachim-goldberg.com/wenn-gold-in-einer-unsicheren-welt-wieder-zahlt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Heruntergekochte Erwartungen</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/heruntergekochte-erwartungen/</link>
					<comments>https://www.joachim-goldberg.com/heruntergekochte-erwartungen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Sep 2012 08:18:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Anleihekäufe]]></category>
		<category><![CDATA[DAX-Sentiment]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[Referenzpunkt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blognition.de/?p=5036</guid>

					<description><![CDATA[<p>Für viele Marktteilnehmer mag es gestern überraschend gewesen sein, wie stark es in der Gerüchteküche hinsichtlich der heute stattfindenden EZB-Sitzung brodelte. Erst machte eine Fama die Runde, die EZB würde heute einen Plan mit dem Namen “Monetary Outright Transactions“ vorstellen, der den unbeschränkten Ankauf von Staatsanleihen mit einer Laufzeit von bis zu drei Jahren (im [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/heruntergekochte-erwartungen/">Heruntergekochte Erwartungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für viele Marktteilnehmer mag es gestern überraschend gewesen sein, wie stark es in der Gerüchteküche hinsichtlich der heute stattfindenden EZB-Sitzung brodelte. Erst machte eine Fama die Runde, die EZB würde heute einen Plan mit dem Namen “Monetary Outright Transactions“ vorstellen, der den unbeschränkten Ankauf von Staatsanleihen mit einer Laufzeit von bis zu drei Jahren<span id="more-5036"></span> (im Gespräch waren auch Laufzeiten die nur bis ein Jahr oder andererseits sogar bis fünf Jahre reichten) vorsieht, allerdings mit der Möglichkeit diese sterilisieren zu können. Um sich nicht dem Vorwurf auszusetzen, man habe einfach nur die Gelddruckmaschine angeworfen. Des Weiteren war zu vernehmen, dass die EZB davon absehen werde, eine offizielle Interventionsgrenze bezüglich der Anleiherenditen bekanntzugeben. Auch war zu hören, die Zentralbank werde auf die so genannte Seniorität, die bevorzugte Stellung als Gläubiger im Falle einer Pleite, verzichten. Ganz zu schweigen davon, dass Mario Draghi heute noch einmal die Konditionalität seines Programms hervorheben wird, im Rahmen derer die EZB aufhören werde, Anleihen von Staaten aufzukaufen, die den vereinbarten Bedingungen, sprich Sparauflagen, nicht nachkommen würden. Ja, es wurde sogar kolportiert, dass sich die EZB in diesem Falle von bereits erworbenen Anleihen der betroffenen Staaten umgehend trennen würde. Etwa unter Inkaufnahme einer Panik? Das stünde doch ganz klar im Gegensatz zur Aussage Mario Draghis vor einem Monat, die EZB werde alles tun, um den Euro zu retten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Rohrkrepierer statt Bazooka?</strong></p>
<p>Wie das Programm nun genau aussieht, das der EZB Präsident heute vorstellen wird, kann trotzdem niemand mit letzter Sicherheit sagen – dies ist auch nicht beabsichtigt. Aber wie schon früher während der Euro-Krise immer wieder zu beobachten war, wird mit derlei offenbar gezielt gestreuten Gerüchten die hohe Erwartungshaltung der Marktteilnehmer verwässert und der Referenzpunkt der Erwartungen auf ein Minimum gesenkt. Während es gestern Vormittag noch hieß, der EZB-Präsident müsse nun endlich liefern und die so genannte Bazooka nicht nur zeigen, sondern auch sprechen lassen, hörte sich das am Nachmittag schon ganz anders an. Von einem Rohrkrepierer war mancherorts die Rede. Mit der Folge, dass bereits ein kleiner konkreter Plan Mario Draghis bei der heutigen Pressekonferenz eine positive Überraschung darstellen würde.</p>
<p>Interessanterweise reagierten sowohl der Euro als auch der Aktienmarkt nur temporär und in bescheidenem Umfang auf die gestrigen Gerüchte. Offenbar ist man gerade beim DAX bereits auf Negatives eingestellt, so dass eine Enttäuschung seitens der EZB durch die bereits seit Wochen bestehende Absicherungen der mittelfristig orientierten Akteure beim DAX de facto bereits eingepreist ist. Welche Folgen dies haben dürfte, können sie der <a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/dax+sentiment+heimkehrer+lassen+weiter+auf+sich+warten+40339" target="_blank">jüngsten Sentiment-Analyse der Börse Frankfurt entnehmen</a>, die von Gianni Hirschmüller erstellt wurde.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/heruntergekochte-erwartungen/">Heruntergekochte Erwartungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.joachim-goldberg.com/heruntergekochte-erwartungen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
