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	<title>Webersches Gesetz Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Aus Gewöhnung lernen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2020 15:12:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Sonntag]]></category>
		<category><![CDATA[Gewöhnung]]></category>
		<category><![CDATA[Webersches Gesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich geschah es fast unbemerkt, dass der Euro gegenüber dem US-Dollar während der vergangenen Handelswoche so stark anzog wie zuletzt vor rund drei Monaten. Und das, obwohl in vielen Staaten der EU neue Rekordzahlen an Covid-19-Infektionen zu vermelden waren – teilweise mit exponentiellem Anstieg. Tatsächlich konnte man anhand der Kursentwicklung – auch an den Aktienmärkten – fast den Eindruck gewinnen, die Akteure hätten sich selbst an solche Steigerungszahlen mittlerweile schon wieder gewöhnt. Aber diese Erklärung wäre zu einfach, wenn nicht gar falsch. Zumal es sich bei den Infektionszahlen hierzulande ebenso wie in den USA immerhin um Nachrichten-Impulse geht, die...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1</strong><strong>860)</strong>             Eigentlich geschah es fast unbemerkt, dass der Euro gegenüber dem US-Dollar während der vergangenen Handelswoche so stark anzog wie zuletzt vor rund drei Monaten. Und das, obwohl in vielen Staaten der EU neue Rekordzahlen an Covid-19-Infektionen zu vermelden waren – teilweise mit exponentiellem Anstieg. Tatsächlich konnte man anhand der Kursentwicklung – auch an den Aktienmärkten – fast den Eindruck gewinnen, die Akteure hätten sich selbst an solche Steigerungszahlen mittlerweile schon wieder gewöhnt. Aber diese Erklärung wäre zu einfach, wenn nicht gar falsch. Zumal es sich bei den Infektionszahlen hierzulande ebenso wie in den USA immerhin um Nachrichten-Impulse geht, die gegenüber der Vorgängernachricht hinsichtlich ihrer Intensität eine deutliche Steigerung aufweisen.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-12642" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/10/26102020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/10/26102020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/10/26102020-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Erkenntnisse aus der Psychophysik</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Um das Prinzip der Gewöhnung besser verstehen zu können, das von den Kommentatoren gerne als Begründung für die nachlassende Reaktion der Akteure auf bestimmte Nachrichten herangezogen wird, sind die Erkenntnisse der Psychophysik äußerst hilfreich. Erkenntnisse, auf denen übrigens auch die Theorie der relativen Bewertung aus der Behavioral Finance fußt.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">So wissen wir etwa, dass ein akustischer Reiz mit einer bestimmten Lautstärke umso stärker wahrgenommen wird, je geringer das Grundgeräusch ist. In einer ruhigen Umgebung wird man selbst ein Flüstern hören, während selbst lautes Reden in einem tosenden Fußballstadion untergeht.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Allgemeiner beschreibt diesen Sachverhalt das sogenannte Weber‘sche Gesetz: Je höher ein Grundreiz ist, desto stärker muss ein zusätzlicher Reiz ausfallen, damit er wahrgenommen wird. Solange diese zusätzlichen Reize also ausreichend stark ausfallen, werden sie auch wahrgenommen. So wie exponentiell steigende Zahlen zu den Covid-19-Infektionen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Ein immergleicher Impuls</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber zurück zu den Finanzmärkten. Nun war die Entwicklung der Covid-19-Infektionszahlen nicht die einzige Information, die die Akteure erhielten. Und es ist auch nicht so, dass die Nachrichten zur Corona-Krise keinen Niederschlag in den Kursen gefunden hätten. Die Aktienmärkte verloren in der vergangenen Woche zeitweise an Boden, genauso wie der US-Dollar zwischenzeitlich eine kleinere Aufwärtskorrektur produzierte. Aber alleine die Hoffnung auf ein Stimulus-Paket in den USA, für das sich die dortigen Demokraten und Republikaner immer noch nicht auf ein Kompromiss einigen konnten, hat angeblich einen nachhaltigeren Einbruch der Aktienkurse zumindest in der vergangenen Woche verhindert.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Diese Hoffnung ist jetzt schon so häufig als Rechtfertigung für Aktienkäufe bemüht worden (vgl. etwa <span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2020/10/22/nachspielzeit-fuer-verhandlungen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>HIER</strong></a></span>), dass man sich fast Sorgen machen muss, ob die Verkündigung der Einigung auf einen (unwahrscheinlichen) Kompromiss vor dem Wahltag überhaupt noch signifikante Anschlussnachfrage nach Aktien erzeugen wird. Nach dem Motto: „Buy the rumour, sell the fact“. Seltsam überhaupt, dass sich bei diesen Nachrichten noch keine Gewöhnungserscheinungen bei den Akteuren eingestellt haben.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Aus Erfahrung gelernt</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Vielleicht haben die Finanzmarktteilnehmer aber auch aus der Erfahrung der vergangenen sieben Monate gelernt, als sie die eindrucksvolle Erholung der Aktienkurse nach dem Corona-Einbruch miterleben konnten. Denn für die meisten von ihnen hat es sich seither nicht ausgezahlt – obwohl sicherlich zeitweise gerechtfertigt –, auf fallende Aktienkurse und negative Stimmung zu setzen. Vielmehr werden zurzeit aufgrund dieser Erkenntnis immer wieder Rücksetzer fast schon blind und automatisch, also im Grunde viel zu sorglos genutzt, um verpasste Käufe nachzuholen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Auch der Euro hat sich zum Wochenschluss im Rahmen seines kurzfristigen Aufwärtstrends (mit der Perspektive auf neue Jahreshochs jenseits von 1,20) am Freitag eindrucksvoll zurückgemeldet und bleibt in positivem Fahrwasser, solange <strong>1,1760</strong> nicht unterlaufen wird.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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		<title>Von der Lüge zur Wahrheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2015 16:45:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behavioral Ethics]]></category>
		<category><![CDATA[Behavioral Living]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrollbedürfnis]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrolldefizit]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Verfügbarkeitsheuristik]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwörungstheorien]]></category>
		<category><![CDATA[Webersches Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit die Kommunikation zwischen Menschen durch soziale Netzwerke und Foren im Internet beherrscht wird, ist es nicht schwer, für jedes psychische Problem oder körperliche Gebrechen eine schnelle Erklärung und manchmal auch Hilfe zu finden. Leider sieht man es diesen Erklärungen nicht immer an, ob sie stimmen oder ob sie schlicht Blödsinn sind. Oftmals forschen die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/von-der-luege-zur-wahrheit/">Von der Lüge zur Wahrheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit die Kommunikation zwischen Menschen durch soziale Netzwerke und Foren im Internet beherrscht wird, ist es nicht schwer, für jedes psychische Problem oder körperliche Gebrechen eine schnelle Erklärung und manchmal auch Hilfe zu finden. Leider sieht man es diesen Erklärungen nicht immer an, ob sie stimmen oder ob sie schlicht Blödsinn sind. Oftmals forschen die Hilfesuchenden so lange, bis sie gefunden haben, was ihnen passt, aber nicht helfen muss.</p>
<p>Das gilt leider auch für kaum zu verstehende Ereignisse wie die Anschläge des 11. September 2001. Oder die Finanzkrise, die im Jahr 2008 implodierte und geldpolitische Programme der Zentralbanken zur Folge hatte, mit deren Konsequenzen sich die Forscher rund um den Globus immer noch auseinandersetzen müssen. Man braucht selbst in der Gegenwart nicht lange zu suchen, um etwa im Internet nach Erklärungen für das Verschwinden von Flugzeugen oder den Schuldigen für die für viele Menschen als bedrohlich, weil nicht kontrollierbar, empfundene Flüchtlingskrise zu finden. Und manchmal sind diese Erklärungen abenteuerlich.</p>
<p>Es ist aber auch kein Wunder, dass die Menschen in dieser enormen Vielfalt von Informationen nur diejenigen wahrnehmen, die sich vom allgemeinen Grundrauschen abheben. Und das Niveau dieses Grundrauschens wird vom sogenannten Mainstream der Tagespresse bestimmt: Informationen, die niemand mehr hinter dem Ofen hervorlocken und im schlimmsten Fall sogar als Lügenpresse tituliert werden.</p>
<p>Ob wir tatsächlich belogen werden?</p>
<p>Ich weiß es nicht, und darum geht es mir an dieser Stelle auch gar nicht. Aber wer wahrgenommen werden will, muss sich im Sinne des Weberschen Gesetzes vom Grundrauschen abheben<a href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a>. Und das geschieht vor allem fast nur ex negativo. Informationen sind dann interessant, wenn sie ohnehin Schlimmes ins Extreme steigern. Und diese Tendenz hat sich während der vergangenen Jahre durch das Internet drastisch verstärkt. Eigentlich müssten die vermutlich über 300 Millionen Blogger-Auftritte durch den damit ausgelösten Informationswettbewerb für eine immer bessere Qualität an Informationen sorgen. Während dies für die traditionellen Medien gelten mag, scheint die Idee, durch Wettbewerb ein Mehr an Qualität zu bekommen, im Cyberspace nicht zu gelten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ausgezeichnetes Chance/Risiko-Verhältnis für Sensationen</strong></p>
<p>Das mag vermutlich damit zusammenhängen, dass etwa Blogbeiträge durch ihre geringen Kosten eine relativ niedrige Eintrittshürde in die Nachrichten-Welt überwinden müssen. Aber selbst der ernsthafteste Blogger wird nur dann bekannt, wenn er sich vom Rest der Mitbewerber abhebt. Und das Risiko, für eine überspitzt dargestellte Nachricht, bestraft zu werden, ist im Vergleich zur Belohnung, möglicherweise Guru-Status zu erlangen, gering. Eine Nachricht muss nicht in erster Linie akkurat dargestellt werden. Vielmehr generiert sie nur Follower und „Likes“ und vielleicht sogar ein wenig Geld, wenn sie sensationell aussieht. So stellten etwa Wissenschaftler der INSEAD Business School fest, dass Wettbewerb unter den Bloggern generell zu einem übertrieben negativen Unterton in den Beiträgen führten ohne dass sich dadurch die Qualität der Information – in der Studie ging es um Finanzanalysten – wesentlich verbessert hätte<a href="#_ftn2" name="_ftnref2">[2]</a>.</p>
<p>Am Ende werden Nachrichten, vorzugsweise Negatives, Unglücksfälle, Betrügereien oder schwerwiegende Vergehen nur wahrgenommen, wenn sie das bisher Bekannte noch einmal toppen. Ein möglicher Verlust, der sich aus dem VW-Abgasskandal ergeben könnte, ist längst nicht mehr interessant, wenn er, wie kolportiert, nur Geldstrafen in Höhe von bis zu 18 Milliarden US-Dollar nach sich zieht, sondern das Unternehmen als Ganzes bedrohen könnte. Selbst 50 Milliarden sind zu wenig für eine Sensation, und schon rechnet womöglich jemand einen Verlust von 100 Milliarden Euro für VW aus. Das wird dann wahrgenommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Von der Sensation zur Verschwörung</strong></p>
<p>Sie wollen etwas Interessantes erzählen? Dann muss es schon etwas Extremes sein. Am besten etwas, das bisher nicht gesagt werden durfte. Ein Tabubruch. Aus den Erkenntnissen der Verhaltensökonomik weiß man, dass die Verfügbarkeitsheuristik dafür sorgt, dass farbige und auffällige, zeit- und ortsnahe Informationen bevorzugt wahrgenommen werden.</p>
<p>Am besten <em>eine Story, in der ein Ereignis oder eine Tätigkeit geheimen Machenschaften mächtiger Menschen zugeschrieben werden, die selbst nur im Verborgenen tätig sind</em>.</p>
<p>So definiert zumindest der Harvard Professor für Rechtswissenschaften Cass A. Sunstein eine Verschwörungstheorie<a href="#_ftn3" name="_ftnref3">[3]</a>. Und es ist Sunstein, der eine US-Studie zitiert, wonach 36 Prozent der Befragten zustimmten, dass Staatsbedienstete entweder an den Angriffen des 11. September 2001 auf das World Trade Center teilnahmen oder nichts unternahmen, um sie zu stoppen. Dabei handelt sich keineswegs nur um irgendwelche Spinner, die besonders anfällig für Verschwörungstheorien wären. Nein, es sind erstaunlich viele Menschen, die diesen manchmal extremen Ansichten – obwohl die ihnen zugrunde liegenden Informationen oft jeglicher Relevanz entbehren – Glauben schenken. Dabei soll nicht in Abrede gestellt werden, dass diejenigen, die solche Theorien vertreten, zum Teil ganz ernsthafte Absichten verfolgen. Aber manchmal möchten ihre Urheber einfach nur Geld verdienen oder eben Guru-Status erlangen. Das größte Problem ist jedoch, dass einige Verschwörungstheorien sogar der Wahrheit entsprechen. Und andere wiederum nicht.</p>
<p>Es ist wohl dem Kontrollbedürfnis der Menschen geschuldet, dass viele von ihnen einfach nicht glauben möchten, dass bedeutende Ereignisse manchmal auch nur einfach durch Glück oder Pech oder einen dummen Zufall ausgelöst worden sind. Mit anderen Worten: Es muss für die wichtigen Dinge, die wir erleben, eine Ursache oder zumindest eine Erklärung geben. Viele Menschen halten den Kontrollverlust, bedeutsame Ereignisse nicht einem bestimmten Urheber zuschreiben zu können oder den Zufall als gegeben hinnehmen zu müssen, kaum aus. Und es ist genau dieser Kontrollverlust, der häufig als bedrohlich empfunden wird, der das Entstehen von Verschwörungstheorien begünstigt. Aber im Wesentlichen erscheinen sie vielen Menschen plausibel, weil sie ein passendes Ventil für Empörung und Schuldzuweisung bieten. Oder weil derartige Geschichten gut ins eigene Weltbild passen. Und wenn dann auch noch Prominente oder anerkannte Autoritäten solche mitunter ziemlich zweifelhaften Erklärungen implizit oder explizit bestätigen, dann verleihen sie diesen so etwas wie ein Gütesiegel. Und möglicherweise wird so die Lüge zur Wahrheit verklärt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> je höher ein Grundreiz ist, desto stärker muss ein zusätzlicher Reiz nach diesem Gesetz ausfallen, damit er wahrgenommen wird</p>
<p><a href="#_ftnref2" name="_ftn2">[2]</a> Dong, Yi; Massa, Massimo und Zhang Hong (2014): <em>Guru Dreams and Competition: An Anatomy of the Economics of Blogs,</em> Working Paper, INSEAD Faculty &amp; Research</p>
<p><a href="#_ftnref3" name="_ftn3">[3]</a> Sunstein, Cass R. (2014): Conspiracy Theories and Other Dangerous Ideas, New York</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/von-der-luege-zur-wahrheit/">Von der Lüge zur Wahrheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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