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	<title>Verbraucherpreisinflation Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Ein Hauch von Inflation?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Aug 2020 04:52:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherpreisinflation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch gestern entstand zunächst der Eindruck, der Euro wisse nicht so recht, wohin er will. Denn zum zweiten Mal hintereinander markierte die Gemeinschaftswährung gegenüber dem Dollar sowohl ein tieferes Tief im Vergleich zum Vortag als auch ein höheres Hoch. Allerdings gestern mit einer leicht bullishen Note, denn es blieb ein ordentlicher Tagesgewinn übrig. Die Begründung für den Euro-Anstieg oder besser formuliert: den Dollar-Rückgang, liegt auf der Hand. Sei es, dass die Inflation...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1805)</strong>             Auch gestern entstand zunächst der Eindruck, der Euro wisse nicht so recht, wohin er will. Denn zum zweiten Mal hintereinander markierte die Gemeinschaftswährung gegenüber dem Dollar sowohl ein tieferes Tief im Vergleich zum Vortag als auch ein höheres Hoch. Allerdings gestern mit einer leicht bullishen Note, denn es blieb ein ordentlicher Tagesgewinn übrig.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-12381" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/08/13082020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/08/13082020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/08/13082020-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Überraschende US-Zahlen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die Begründung für den Euro-Anstieg oder besser formuliert: den Dollar-Rückgang, liegt auf der Hand. Sei es, dass die Inflation in den USA im Juli überraschend deutlich angestiegen ist. So zog der Konsumentenpreisindex gegenüber dem Vormonat um 0,6 Prozent an – doppelt so stark wie die Medianprognose der Ökonomen. Noch deutlicher wird dieser Anstieg, wenn man bedenkt, dass die Kernrate mit ebenfalls +0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat den stärksten Anstieg seit 1991 verbuchte. Allerdings sollte man nicht vergessen, dass es gerade einmal drei Monate her ist, dass die Inflation in der Kernrate auch einen traurigen Negativrekord (ebenfalls gegenüber dem Vormonat) aufstellte.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Indes: Im Jahresvergleich übersetzt sich der Anstieg der Kernrate auf ein Plus von 1,6 Prozent und liegt damit ebenfalls deutlich über der Medianprognose der Analysten. Allerdings scheint es mir übertrieben, die jüngsten Inflationszahlen als außergewöhnlich zu bewerten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Keine Steuererleichterung durch die Hintertür</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Im Kongress setzt sich der Streit um das neue Stimulus-Programm fort, und diese Auseinandersetzung dürfte den Dollar belasten. Immerhin hat das Weiße Haus das Dekret Donald Trumps vom vergangenen Wochenende insofern korrigiert, als die zusätzliche wöchentliche Arbeitslosenunterstützung von 400 USD pro Woche nun gänzlich aus Bundesmitteln und nicht – wie ursprünglich vorgesehen – zu einem Viertel aus den Etats der einzelnen Bundesstaaten bestritten wird.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Dennoch bedeuten die 400 USD pro Woche, die übrigens erst in zwei Wochen ausgezahlt werden können, einen deutlichen Einschnitt, verglichen mit den Hilfen von vormals 600 USD. Aber zumindest die Aktienmärkte scheint dies nicht sonderlich zu beeindrucken. Ebenso wenig wie das Statement von Finanzminister Steven Mnuchin, der erklärte, dass die von Trump am Dienstag angekündigte Möglichkeit, per Dekret die Besteuerung von Kapitalerträgen zu senken, wohl erst noch in ein Gesetz gefasst werden müsse. Mit anderen Worten: Diese steuerliche Entlastung ist zumindest in der laufenden Legislaturperiode vom Tisch.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Trotz der neuerlichen Schwächeanzeichen des Dollar bleibt der Euro zunächst noch in seiner Konsolidierungszone zwischen <strong>1,1705</strong> und <strong>1,1920</strong> gefangen. Allerdings mit einer signifikant positiveren Note, sofern <strong>1,1835/40</strong> überwunden wird. Nach wie vor ist die Konsolidierung ohnehin nur als Pause im übergeordneten Aufwärtstrend einzustufen, der in den kommenden Wochen auch die Kraft haben könnte, in Richtung 1,23 zu marschieren.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
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		<title>Steigende Vermögenspreise = Vermögenspreisinflation?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 May 2015 06:08:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Blasenbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Goldbergs Thema des Monats]]></category>
		<category><![CDATA[quantitative Lockerungsprogramme]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherpreisinflation]]></category>
		<category><![CDATA[Vermögenspreisinflation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon zu Beginn des ersten quantitativen Lockerungspro­gramms in den USA warnten viele Wirtschaftsforscher davor, dass infolge der massiven Gelddruckerei der Notenbanken die Verbraucherpreise explosionsartig ansteigen könnten. Doch es kam anders. Statt einer Verbraucherpreisinflation gab es steigende Vermögenspreise, so dass mancher Ökonom mittlerweile von einer Vermögenspreisinflation spricht, auf die die EZB bitte ein Auge haben sollte. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon zu Beginn des ersten quantitativen Lockerungspro­gramms in den USA warnten viele Wirtschaftsforscher davor, dass infolge der massiven Gelddruckerei der Notenbanken die Verbraucherpreise explosionsartig ansteigen könnten. Doch es kam anders. Statt einer Verbraucherpreisinflation gab es steigende Vermögenspreise, so dass mancher Ökonom mittlerweile von einer Vermögenspreisinflation spricht, auf die die EZB bitte ein Auge haben sollte.</p>
<p>Auch wenn das Wort Inflation in Zusammenhang mit steigenden Vermögenspreisen mancherorts abgelehnt wird und auch ich mit dieser Begrifflichkeit – so sexy „Vermögenspreisinflation“ auch klingen mag – erhebliche Probleme habe, war dies Grund genug, mich im Thema des Monats, das ich wie immer für die WGZ Bank erstellen durfte, damit eingehend zu beschäftigen. Meinen Beitrag finden Sie <span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="http://www.wgz-zertifikate.de/de/zertifikate/infothek/goldberg/index.html" target="_blank">HIER</a></strong></span>.</p>
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