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	<title>US-chinesischer Konflikt Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Feeling uneasy</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2020 04:37:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Aktienmarktkorrektur]]></category>
		<category><![CDATA[US-chinesischer Konflikt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Hauptinteresse der Finanzmarktakteure hat gestern weniger den Devisenmärkten, sondern vielmehr den Aktienmärkten dies- und jenseits des Atlantiks gegolten. Während der S&#038;P 500 Index in den USA nach drei negativen Wochen auch die vierte mit einem Minus begonnen hatte, hat es dieses Mal hierzulande den DAX besonders stark erwischt. Mit einem Minus von rund 4,4 Prozent notieren wir den größten Tagesverlust seit Beginn der Covid-19-Rallye im März. Der Dollar war...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/feeling-uneasy/">Feeling uneasy</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1770)</strong>             Das Hauptinteresse der Finanzmarktakteure hat gestern weniger den Devisenmärkten, sondern vielmehr den Aktienmärkten dies- und jenseits des Atlantiks gegolten. Während der S&amp;P 500 Index in den USA nach drei negativen Wochen auch die vierte mit einem Minus begonnen hatte, hat es dieses Mal hierzulande den DAX besonders stark erwischt. Mit einem Minus von rund 4,4 Prozent notieren wir den größten Tagesverlust seit Beginn der Covid-19-Rallye im März. Der Dollar war „im Zeichen der allgemeinen Risikoaversion“ gestern gesucht.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-12517" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/09/21092020-1.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/09/21092020-1.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/09/21092020-1-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /><br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Erste Korrektur war noch willkommen…,</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Es ist noch gar nicht so lange her, dass sich Börsianer angesichts des immer unheimlicher werdenden Aufwärtstrends eine kräftige Korrektur geradezu herbeigesehnt hatten. Ein Wunsch, der sich immerhin am 3. September zum ersten Mal erfüllen sollte. Das war ein Tag nach dem bisherigen Höhepunkt der Corona-Rallye, die mittlerweile vielerorts als neuer Bullenmarkt bezeichnet wird. Der Kurseinbruch stellte beim S&amp;P 500 vor nicht einmal drei Wochen immerhin den zweitgrößten Tagesverlust im Rahmen dieses Trends dar.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Während damals viele Finanzmarktakteure ohnehin bearish auf den Aktienmarkt waren, stehen die Zeichen dieses Mal anders. Nicht wenige Aktienmarktteilnehmer haben derzeit ein ungutes Gefühl (der englische Ausdruck „feeling uneasy“ trifft den gestrigen Gemütszustand der Börsianer eigentlich am besten). Denn es gab gestern keine wichtigen Fundamentaldaten zu begutachten, und auch die einzelnen Ereignisse des Tages sind durchaus nicht so unerwartet eingetreten, dass sie einen solch starken Kurseinbruch etwa bei den Aktien der Eurozone, aber auch anfangs in den USA gerechtfertigt hätten.</span></p>
<h3></h3>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">… <strong>die von gestern hingegen weniger</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Natürlich waren Bankaktien unter besonders schwerem Abgabedruck, nachdem ein nicht gerade schmeichelhafter Bericht über mögliche Geldwäsche der Banken, die sogenannten &#8222;FinCEN-Files“, gestern publik wurde. Aber der Gesamtmarkt?</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Eine Belastung für die Aktienmärkte in den USA könnte auch der Kampf von Republikanern und Demokraten um den neu zu besetzenden Sitz beim Supreme Court nach dem Tod der Richterin Ruth Bader Ginsburg darstellen. Denn US-Präsident Donald Trump möchte diese Personalie möglichst noch vor den Wahlen vom Tisch haben.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Stimulus-Verhandlungen nun noch schwieriger</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Per se wäre dieser Streit wahrscheinlich ohne Einfluss auf die Märkte geblieben. Aber man kann sich natürlich gut vorstellen, dass die Verhandlungen über das neues Stimulus-Paket nun eine ganz andere Richtung aufnehmen – eine rasche Einigung dürfte angesichts der ungewöhnlichen Nominierung für den Sitz im höchsten US-Gericht seitens Donald Trumps und der Republikaner so kurz vor den Wahlen noch weniger wahrscheinlich sein. Zwar haben die Demokraten im Senat zurzeit (noch) nicht die erforderliche Mehrheit, um die Installation einer Nachfolgerin zu verhindern, aber dafür sind sie dann eben beim für die US-Wirtschaft so wichtigen Stimulus-Paket auch nicht so bald zu einem Kompromiss bereit. Aber ein solcher war auf die Schnelle ohnehin nicht zu erwarten.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Auch dass die Aktienmärkte wegen der neuerlichen negativen Entwicklung der Covid-19-Krise wie von Kommentatoren berichtet ausgerechnet gestern zur Ader gelassen wurden, erscheint bestenfalls auf den ersten Blick plausibel. Wie oft schon haben die Akteure derlei Nachrichten während der vergangenen Monate ignoriert.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Der unterschätzte Digitalstreit</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Auch die gestiegenen Spannungen im US-chinesischen Digitalstreit könnten ein Teil im bearishen Aktienmarkt-Puzzle darstellen – China dürfte dem Trumpschen Vorschlag zum Tik-Tok-Deal mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit so nicht zustimmen –, aber die Börsianer waren gegen Negativmeldungen im US-chinesischen Hightech-Krieg bislang eigentlich immun. Auch wenn ich erst am Sonntag (<span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2020/09/20/mit-nachlassender-feuerkraft/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></strong></span>) die Meinung geäußert hatte, dass diese Spannungen wahrscheinlich unterschätzt werden.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Der neuerliche Einbruch der Aktienkurse kommt indes zu einem Zeitpunkt, da sich heimische Investoren zum ersten Mal seit Wochen wieder etwas optimistischer zeigten, wie etwa die Sentiment-Umfrage vom vergangenen Mittwoch ergab. Nicht extrem optimistisch, aber wie ich am vergangenen Donnerstag <span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="https://www.boerse-frankfurt.de/nachrichten/54dca361-dce5-4764-997a-1458ff45eadf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></strong></span> erläuterte, fehlt dem Aktienmarkt durch die jüngste Entwicklung hierzulande die stützende heimische Nachfrage im Falle von Kursrückgängen. Durch die jüngste Dollar-Entwicklung bleibt der Euro naturgemäß in seinen Korrekturmodus, der bis <strong>1,1690</strong> reichen könnte und zurzeit den übergeordneten Aufwärtstrend unterbricht. Dieser hat während der vergangenen Tage enorm an Momentum eingebüßt, weswegen der Euro für eine Wiederaufnahme des Trends nunmehr <strong>1,1895/00</strong> überwinden müsste.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/feeling-uneasy/">Feeling uneasy</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Mit nachlassender Feuerkraft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2020 14:08:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Sonntag]]></category>
		<category><![CDATA[EZB]]></category>
		<category><![CDATA[FOMC]]></category>
		<category><![CDATA[US-chinesischer Konflikt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist schon bemerkenswert, dass der Euro gegenüber dem US-Dollar jetzt die zweite Woche hintereinander praktisch auf dem gleichen Niveau beendet hat, auf dem er sie begonnen hatte. Und das trotz der wichtigen Zentralbanksitzung der EZB in der ersten und der US-Notenbank Fed in der darauffolgenden Woche. Offensichtlich wurden die Marktteilnehmer in beiden Fällen enttäuscht. Einmal von der EZB, die sich in Sachen Euro-Anstieg verbal sehr zurückhielt. Aber obwohl derartige Interventionen nun ausblieben, war die Gemeinschaftswährung nicht imstande, an Boden zu gewinnen. Auch von der Fed schienen sich die Händler in der abgelaufenen Woche mehr versprochen zu haben, als es ursprünglich den Anschein hatte. Den bereits eingeschlagenen Weg als richtig zu bezeichnen...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/mit-nachlassender-feuerkraft/">Mit nachlassender Feuerkraft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><strong>EUR USD (1,1835)</strong>             Es ist schon bemerkenswert, dass der Euro gegenüber dem US-Dollar jetzt die zweite Woche hintereinander praktisch auf dem gleichen Niveau beendet hat, auf dem er sie begonnen hatte. Und das trotz der wichtigen Zentralbanksitzung der EZB in der ersten und der US-Notenbank Fed in der darauffolgenden Woche. Offensichtlich wurden die Marktteilnehmer in beiden Fällen enttäuscht. Einmal von der EZB, die sich in Sachen Euro-Anstieg verbal sehr zurückhielt. Aber obwohl derartige Interventionen nun ausblieben, war die Gemeinschaftswährung nicht imstande, an Boden zu gewinnen.<img decoding="async" class="alignright wp-image-12509" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/09/21092020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/09/21092020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/09/21092020-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><strong>Einflussmöglichkeiten der Notenbanken limitiert</strong></span></h3>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Auch von der Fed schienen sich die Händler in der abgelaufenen Woche mehr versprochen zu haben, als es ursprünglich den Anschein hatte. Den bereits eingeschlagenen Weg als richtig zu bezeichnen und die bestehenden Maßnahmen zu bekräftigen war offenbar nicht genug. So reagierten sowohl die Aktienmärkte als auch die Devisenhändler leicht verschnupft darauf, dass Notenbank-Chef Jerome Powell es unterließ, zusätzlich zu den bereits bestehenden Anleihekäufen von derzeit 120 Mrd. USD pro Monat zusätzliche quantitative Lockerungsmaßnahmen anzukündigen. Der Dollar konnte sich trotzdem nur kurzzeitig erholen und auch nicht den Euro signifikant – geschweige denn dauerhaft – unter Druck setzen. Kurzum: Man könnte die vergangenen beiden Wochen unter der Erkenntnis subsumieren, dass die Feuerkraft der Notenbanken zurzeit eher begrenzt zu sein scheint.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><strong>Schwer auflösbares Patt</strong></span></h3>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Tatsächlich wird die Rolle der Geldpolitik, zumindest was die USA betrifft, überschätzt. Vor allem, wenn die Fiskalpolitik nicht das Ihrige tut und nun endlich ein neues Stimulus-Paket verabschiedet. Allerdings gab es zum Wochenende nur wenig Indizien, dass die Pattsituation bei den Verhandlungen zwischen Demokraten und Republikanern über neue Hilfen im US-Senat aufgelöst werden könnte. Zuletzt lagen die Positionen beider Parteien immer noch sehr weit auseinander.</span></p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Auf der einen Seite stehen die Demokraten mit ihrem „allerletzten Angebot“, das letztlich ein Paket von 2,2 Billionen USD bedeuten würde. Auf der anderen Seite stehen die Republikaner, von denen einige sogar der Ansicht sind, man solle überhaupt kein zusätzliches Stimulus-Paket verabschieden. Und genau in so einem Moment betritt nun der weiße Ritter in Gestalt von US-Präsident Donald Trump die Bühne und spricht plötzlich von einem möglichen Paket von 1,5 Billionen USD. Gemessen am unteren Referenzpunkt von null US-Dollar und den 650 Milliarden USD, die die republikanische Seite möglicherweise anzubieten bereit gewesen wäre, sieht das schon richtig toll aus. Das ist Wahlkampf!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><strong>Unterschätzte US-chinesische Spannungen</strong></span></h3>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Wie es unterdessen dem US-Verbraucher geht, zeigte am Freitag die erste Schätzung zum Verbrauchvertrauen der Uni Michigan, das für den September nicht nur besser als erwartet ausgefallen war, sondern sogar ein Sechs- Monatshoch markierte. Aber für Jubel ist es dennoch zu früh, denn das Verbrauchervertrauen, das noch vor dem Ausbruch der Pandemie mit einem Indexstand von rund 100 Punkten brillierte, rangiert seit dem bisherigen Höhepunkt der Krise in einem vergleichsweise niedrigen Band zwischen 71 und 79 Punkten.</span></p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Völlig unterschätzt von den Finanzmärkten werden indes die Spannungen im US-chinesischen (Hightech-) Krieg. Spannungen, die durch den jüngsten Beschluss des US-Handelsministeriums, die Messenger App WeChat in den USA praktisch nicht mehr nutzbar zu machen, ein weiteres Mal verstärkt werden –</span><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><span style="color: #000000;"> die ähnlich schwierige Lage um die Kurzvideo-Plattform TikTok hat sich am Samstag dagegen scheinbar verbessert <a style="color: #000000;" href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a></span>. Zumindest hat die jüngste Umfrage der Bank of America unter Fondsmanagern in der vergangenen Woche gezeigt, dass eine Eskalation im US-chinesischen Handelskrieg sich nicht mehr unter den drei meistgenannten Extremrisiken – angeführt von der Covid-19-Krise – befindet.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><strong>US-Anleihebestände Chinas unverändert</strong></span></h3>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Dabei ist es noch gar nicht so lange her, dass China über inländische Medien durchblicken ließ, seine US-Anleihebestände möglicherweise um 20 Prozent zu reduzieren. Davon ist jedoch in der jüngsten, allerdings auch schon wieder zwei Monate alten Aufstellung des US-Finanzministeriums, die am vergangenen Donnerstag publiziert wurde, nichts zu sehen. Denn die Bestände an von China gehaltenen US-Staatsanleihen lagen im Juli fast unverändert bei 1,073 Billionen USD.</span></p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Per Saldo bleibt der Euro also in seinem Aufwärtstrend, der derzeit durch eine Korrekturphase unterbrochen ist. Deren unteres Ende liegt aktuell bei <strong>1,1690</strong>. Allerdings ist nach dem erneuten Fehlversuch am vergangenen Donnerstag, eine deutlichere Bewegung nach unten loszutreten, und der anschließenden eindrucksvollen Erholung eine gewisse Stabilisierung (solange oberhalb von <strong>1,1785</strong>) eingetreten. Ein Ende der Korrekturphase wäre in jedem Fall erst nach Überschreiten von <strong>1,1945</strong> (modifiziert!) angezeigt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: 10pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;"><a href="#_ftnref1" name="_ftn1"><span style="color: #000000;">[1]</span></a> Im Streit um die Kontrolle von TikTok gab US-Präsident Donald Trump am Samstag offenbar seine Zustimmung zu einem Deal mit dem Softwarekonzern Oracle.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/mit-nachlassender-feuerkraft/">Mit nachlassender Feuerkraft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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