<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>upgrade Archive - Joachim Goldberg</title>
	<atom:link href="https://www.joachim-goldberg.com/tag/upgrade/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.joachim-goldberg.com/tag/upgrade/</link>
	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
	<lastBuildDate>Tue, 12 Jun 2012 05:33:57 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.4</generator>
	<item>
		<title>Im Auf und Ab des Komforts</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/im-auf-und-ab-des-komforts/</link>
					<comments>https://www.joachim-goldberg.com/im-auf-und-ab-des-komforts/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jun 2012 05:33:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behavioral Living]]></category>
		<category><![CDATA[Downgrade]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentationsreihenfolge von Gewinn und Verlust]]></category>
		<category><![CDATA[Referenzpunkt(e)]]></category>
		<category><![CDATA[Ritz Carlton]]></category>
		<category><![CDATA[upgrade]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blognition.de/?p=4357</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit Hotels habe ich so meine Erfahrungen gemacht. Manchmal gute, häufiger aber schlechte. Und so wählte ich mir bei meinem letzten Berlin-Besuch das „Ritz Carlton“ als Destination aus. Fünf Sterne, da dürfte eigentlich nicht viel schief gehen. Weil ich mich vor Veranstaltungen gerne noch etwas ausruhe, reserviere ich mir meist ein ruhiges Nichtraucherzimmer. Und da [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/im-auf-und-ab-des-komforts/">Im Auf und Ab des Komforts</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Hotels habe ich so meine Erfahrungen gemacht. Manchmal gute, häufiger aber schlechte. Und so wählte ich mir bei meinem letzten Berlin-Besuch <span id="more-4357"></span>das „Ritz Carlton“ als Destination aus. Fünf Sterne, da dürfte eigentlich nicht viel schief gehen. Weil ich mich vor Veranstaltungen gerne noch etwas ausruhe, reserviere ich mir meist ein ruhiges Nichtraucherzimmer. Und da ich weiß, dass das Ritz besonders gute Betten hat, war meine Vorfreude auf eine Stunde Mittagsschlaf entsprechend groß. Ja, sie stieg sogar noch, als ich bei Ankunft am Check-in erfuhr, dass man mir ein Upgrade gegeben hatte.</p>
<p>Doch die gute Stimmung sollte nicht lange währen, denn bei Betreten meines Zimmers erblickte ich mit Staunen, dass das Parkett im Eingangsbereich ziemlich verstaubt war, auch der Teppichboden wies einige unschöne Fußabdrücke und Spuren meiner „Vormieter“ auf. Naja, kann ja mal passieren, dachte ich mir, und als die drei Frauen von der Reinigungskolonne bereits fünf Minuten später anrückten, um die vergessene Säuberung des Raumes nachzuholen, war ich fast schon wieder guter Dinge. Dennoch verneinte ich höflich, als mich die Chefin fragte, ob sie mir denn noch etwas Gutes tun könne. Denn ich konnte mir nicht so recht vorstellen, was sie unter diesem Angebot verstand.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Von Upgrade zu Upgrade</strong></p>
<p>Ich schlug die Tagedecke auf und entdeckte angewidert einige unappetitliche Flecken auf dem Laken und der Bettdecke. Und das angeblich ruhige Zimmer war anscheinend per Akustikbrücke mit einem Raum verbunden, in dem, so jedenfalls klang es in meinen Ohren, einen Staubsauger und ein Schleifgerät mit laut dröhnender Inbrunst im Duett wüteten. „Möchten Sie vielleicht das Zimmer wechseln?&#8220;, fragte mich der Concierge bei meinem zweiten Anruf – offenbar war jetzt die Eskalationsstufe meiner Beschwerden erreicht, die ein weiteres Upgrade rechtfertigten. „Ich glaube, das ist wohl das Beste&#8220;, erwiderte ich zuversichtlich. Minuten später stand der Zimmerchef vor meiner Tür, um mein Gepäck zu übernehmen. Aus Erfahrung bat ich darum, mir zunächst mein neues Gemach ansehen zu dürfen. „Wir haben eine Suite für Sie gefunden!&#8220;  Das wäre doch nicht nötig gewesen, dachte ich mir. Wir wanderten durch endlos lange Hotelflure, an deren Ende sich endlich mein neues Refugium befinden sollte. Aber schon von weitem hörte ich eine Bohrmaschine so lautstark jaulen, dass man damit Tote aus ihrer letzten Ruhe hätte aufwecken können. Vor allem wenn die Bohrerspitze genau an der Rückwand der Suite angesetzt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mentale kalte Dusche inklusive</strong></p>
<p>Fast schon flehend blickte ich den Herrn der 1000 Zimmer an: „Ich möchte doch nur eine Stunde Schlaf&#8220;, bettelte ich. Er zögerte: „Dann hätte ich nur noch etwas auf der anderen Seite des Trakts, aber…&#8220; – &#8222;keine Suite&#8220;, ergänzte ich im Geiste. Rauf und runter, jetzt also wieder ein Downgrade, dachte ich mir. Aber die gewonnene Stunde Schlaf war mir diesen mentalen Verlust allemal wert. Und als man mir am nächsten Morgen meine Schuhe unpoliert vor mein Zimmer stellte, entlockte mir das nur mehr ein gleichgültiges Achselzucken. Auch meine Erwartungen an den Service im „Ritz“ hatten einen Downgrade erfahren. Was allerdings dadurch abgemildert wurde, dass man mir das Frühstück, zu dem ich meinen Bruder eingeladen hatte, als Ausgleich für meine Irrfahrt durch die verschiedenen Preiskategorien des Hotels gar nicht erst in Rechnung stellte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/im-auf-und-ab-des-komforts/">Im Auf und Ab des Komforts</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.joachim-goldberg.com/im-auf-und-ab-des-komforts/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kleingedrucktes</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/kleingedrucktes/</link>
					<comments>https://www.joachim-goldberg.com/kleingedrucktes/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 12:56:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Behavioral Living]]></category>
		<category><![CDATA[Verschiedenes]]></category>
		<category><![CDATA[Besitztumseffekt]]></category>
		<category><![CDATA[upgrade]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.blognition.de/?p=415</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mein Mitstreiter Todo ist amerikanischer Staatsbürger, wohnt aber nun schon seit gut 20 Jahren in Deutschland. Trotzdem habe ich manchmal den Eindruck, dass er sich in puncto Service immer noch nicht so recht an die hiesigen Gepflogenheiten gewöhnt hat. Vor allem kommt er nicht damit zurecht, dass sich viele Verbraucherverträge einfach stillschweigend verlängern – das [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/kleingedrucktes/">Kleingedrucktes</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Mitstreiter <em>Todo</em> ist amerikanischer Staatsbürger, wohnt aber nun schon seit gut 20 Jahren in Deutschland. Trotzdem habe ich manchmal den Eindruck, dass er sich in puncto Service immer noch nicht so recht an die hiesigen Gepflogenheiten gewöhnt hat. <span id="more-6632"></span>Vor allem kommt er nicht damit zurecht, dass sich viele Verbraucherverträge einfach stillschweigend verlängern – das ist etwa so bei der Bahncard, bei meinem Fitness Club und bei einigen Internet- und Handy-Betreibern. Wenn man sich überhaupt einmal dafür entscheidet, einen solchen Vertrag, der nicht selten eine Kündigungsfrist von drei Monaten hat, zu beenden, heißt es fast immer: „schriftlich bitte“. Nein, nicht per Email oder FAX. Per Post muss das schon sein im Zeitalter der modernen Telekommunikation. Einfach nur mündlich am Telefon kündigen wie in Amerika geht schon mal gar nicht.</p>
<p>Obgleich <em>Todo</em> (wie ich auch) immer wieder von seinem Internetprovider Telefonanrufe bekommt, in denen ein kostenloses Upgrade der Leitungsgeschwindigkeit oder gar mehr TV-Programme „zum gleichen Preis“ angeboten werden, ist keine zusätzliche Unterschrift erforderlich, wenn er sich dazu entschließen sollte, das gut gemeinte Angebot anzunehmen. Und weil man einem geschenkten Gaul nicht ins Maul sieht, las Todo das Dankesschreiben seines Internetproviders, wie viele andere Konsumenten auch, nicht so richtig sorgfältig. Also bestenfalls bis zur Unterschrift des Absenders. Doch gerade im Kleingedruckten erwies sich das tolle Gratis-Upgrade als Danaergeschenk: Falls es nicht innerhalb von 14 Tagen widerrufen würde,  träte nämlich ohne weiteres Zutun ein Vertrag mit zwei Jahren Mindestlaufzeit samt stillschweigender Verlängerungsoption in Kraft.</p>
<p>Während <em>Todo</em> sich aufgrund seines aus den USA gewohnten Referenzpunktes „Anruf genügt“ mit Recht noch darüber aufregt, dass man sich hierzulande mit einem Haufen Papierkram herumschlagen muss, während man in anderen Kulturkreisen millionenschwere Verträge per Telefon abschließen kann, bewegt mich noch etwas anderes. Denn abseits von all den bürokratischen Hürden, vor denen mancher Verbraucher ohnehin schon kapituliert hat oder derlei Arbeit aus Faulheit gerne in die Zukunft schiebt, gibt es noch den so genannten <em>Besitztumseffekt</em>. Dieser alleine sorgt schon vielfach dafür, dass man selbst einmal gratis Erworbenes nicht mehr so gerne zurückgibt. Es sei denn im Tausch gegen einen noch besseren und noch länger laufenden Vertrag.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/kleingedrucktes/">Kleingedrucktes</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.joachim-goldberg.com/kleingedrucktes/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
