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	<title>Schuldengrenze Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
	<lastBuildDate>Wed, 22 May 2019 05:03:29 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kleiner Impuls ohne Folgen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 May 2019 05:03:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Wahlen]]></category>
		<category><![CDATA[FOMC-Protokoll]]></category>
		<category><![CDATA[Kontrasteffekt]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldengrenze]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Man sollte nicht den Versuch unternehmen, in einen absolut betrachtet geringen Kursimpuls des Euro zu viel hineinzulesen. Denn das, was wie Volatilität am gestrigen Handelstag ausgesehen haben könnte, gilt nur für die relative Betrachtungsweise des Geschehens. Denn 40 Stellen temporärer Kursgewinn wirken nur unter einem Brennglas betrachtet sehr groß...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/kleiner-impuls-ohne-folgen/">Kleiner Impuls ohne Folgen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1160)</strong>             Zum europäischen Handelsschluss kam gestern fast so etwas wie Leben in den Euro, als dieser aus seiner leicht bearishen Lethargie zu erwachen schien. Aber der Sprung von rund 40 Stellen gegenüber dem Dollar war kurzlebig. Und wer womöglich auf eine größere Serie von Stopp-Loss Käufen gesetzt hatte, musste sich schon kurze Zeit später wieder getäuscht sehen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun sollte man nicht den Versuch unternehmen, in einen absolut betrachtet geringen Kursimpuls zu viel hineinzulesen. Denn das, was wie Volatilität am gestrigen Handelstag ausgesehen haben könnte, gilt nur für die relative Betrachtungsweise des Geschehens. Denn 40 Stellen temporärer Kursgewinn wirken nur unter einem Brennglas betrachtet sehr groß, weil der Euro zuvor für eine Abwärtsbewegung, die in ihrer extremen Ausprägung gerade einmal 125 Stellen ausmachte, acht Tage benötigte.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-10578" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/05/22052019.jpg" alt="" width="150" height="469" /></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Natürlich gibt es zurzeit nicht gerade aufregende ökonomische Daten zu begutachten, die das Währungspaar betreffen. Und auf der politischen Ebene im US-chinesischen Handelskonflikt hat die Huawei-Story als Eskalationsfaktor eher die Aktien- als die Devisenmärkte im Griff.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Wahlen werfen Schatten voraus</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Immerhin scheinen sich die Kommentatoren mit den möglichen Szenarien zu beschäftigen, die sich aus den EU-Wahlen zwischen dem 23. und dem 26. Mai ergeben könnten. Ganz besonders, was beispielsweise Italien betrifft. Sei es, dass die dortige Lega Nord, die Partei, der der stellvertretende Premierminister Matteo Salvini vorsteht, die Anzahl ihrer Sitze von sechs tatsächlich auf die derzeit prognostizierten 27 Sitze dramatisch erhöht. Damit würde sich wahrscheinlich nicht nur die harte Haltung der italienischen Regierung hinsichtlich der angekündigten Überschreitung der neuen Verschuldungsgrenze verfestigen. Vielmehr wird vielfach damit gerechnet, dass in der Folge italienische Staatsanleihen deutlich unter Druck geraten und so ihren Renditevorsprung gegenüber Bundesanleihen weiter vergrößern. Aber auch der Euro selbst könnte nach Ansicht vieler Akteure weiter unter Druck geraten, sollten die Wahlen einen steigenden Anteil der populistischen Parteien im Europäischen Parlament zeitigen. Dazu würde auch ein deutlicher Wahlsieg der noch jungen Brexit-Partei in Großbritannien zählen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Zuvor steht jedoch heute das Protokoll der Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank vom 30. April/1. Mai zur Veröffentlichung an. Diese sogenannten „Minutes“ dürften jedoch insofern an Bedeutung verloren haben, als sie den Verlauf einer Sitzung wiedergeben, die noch vor der Eskalation des US-chinesischen Handelskonflikts stattfand.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Per Saldo lässt sich feststellen, dass der Euro in seiner Seitwärtsentwicklung zwischen <strong>1,1110</strong> und <strong>1,1365/70</strong> erhebliche Schwierigkeiten hat, sich der Unterseite zu nähern. Dafür sorgt nicht zuletzt das wichtige Nachfrageniveau bei nunmehr <strong>1,1130</strong>. Die Oberseite des Feldes ist indes wesentlich interessanter, da erstes signifikantes Angebot nicht vor <strong>1,1290</strong> zu erwarten ist.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 10 Stellen.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/kleiner-impuls-ohne-folgen/">Kleiner Impuls ohne Folgen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Zwei Optionen mit Wechselwirkung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2019 05:38:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Abwertung]]></category>
		<category><![CDATA[Anleiheverkäufe]]></category>
		<category><![CDATA[Matteo Salvini]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldengrenze]]></category>
		<category><![CDATA[US-Staatsanleihen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch wenn es gestern im US-chinesischen Handelskonflikt eine leichte Beruhigung zu geben schien, blieb für viele Kommentatoren die Frage bestehen, wie effektiv Chinas Vergeltungsmaßnahmen als Antwort auf die erhöhten US-Strafzölle tatsächlich sein können. Denn die USA importieren nun einmal von China...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/zwei-optionen-mit-wechselwirkung/">Zwei Optionen mit Wechselwirkung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1210)</strong>             Auch wenn es gestern im US-chinesischen Handelskonflikt eine leichte Beruhigung zu geben schien, blieb für viele Kommentatoren die Frage bestehen, wie effektiv Chinas Vergeltungsmaßnahmen als Antwort auf die erhöhten US-Strafzölle tatsächlich sein können. Denn die USA importieren nun einmal von China bedeutend mehr als umgekehrt. Und sollten die USA tatsächlich alle chinesischen Importe mit Strafzöllen belegen, so würde dies Güter in einem Volumen von über 500 Milliarden USD betreffen. Auf der anderen Seite machten die von China importierten US-Waren zuletzt gerade einmal 120 Mrd. USD aus. Kein Wunder, dass man sich bereits über andere Vergeltungsmaßnahmen Gedanken gemacht hat. Wir berichteten bereits gestern darüber, dass chinesischen Medienberichten zufolge Wissenschaftler darüber nachdenken, ob China seine Bestände an US-Staatsanleihen – das Land hält derzeit 1,13 Billionen USD davon – </span><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">senken solle.<img decoding="async" class="alignright wp-image-10548" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/05/15052019.jpg" alt="" width="150" height="469" /></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">          Nicht das erste Mal wird kolportiert, China würde möglicherweise seine massiven Bestände in US-Staatsanleihen als Druckmittel in den Verhandlungen mit den USA ins Spiel bringen. Denn ähnliche Diskussionen gab es schon einmal vor mehr als einem Jahr. Aber unverändert gilt, dass eine solche Maßnahme nicht unumstritten ist. Denn nicht zuletzt würde eine Reduzierung der Anleihebestände, oder auch nur ausbleibende Nachfrage nach US-Staatsanleihen, in größerem Ausmaße Druck auf den Dollar ausüben und letztlich zu einer ungewollten verbesserten Wettbewerbsposition im Außenhandel für die USA führen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">          Gleichzeitig würden durch etwaige Bondverkäufe Chinas die Anleihekurse sinken und der Wert des chinesischen Portfolios sich verringern. Auf der anderen Seite könnte die US-Notenbank den Effekt größerer Anleiheverkäufe ihrerseits durch Anleihekäufe abmildern. Theoretisch könnte die Fed mehr Anleihen ins eigene Portfolio nehmen, als die chinesische Seite jemals würde verkaufen können.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">          Schließlich wäre natürlich auch noch die Frage zu klären, wo China mit den Erlösen aus den Anleihekäufen tatsächlich hinmöchte. In ein Land, dessen Anleihen schlechter als die der USA rentieren?</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">          Die zweite Option Chinas, die ebenfalls den Wechselkurs beeinflussen würde, wäre eine schrittweise Abwertung des Yuan, um so den negativen Effekt etwaiger Strafzölle abzumildern. Aber auch diese von chinesischer Seite bevorzugte Option mit entgegengesetzter Wirkung ist umstritten. Und so ist es bislang nur bei Drohgebärden Chinas geblieben.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Italien nicht aus den Augen lassen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Bei allen Diskussionen um den US-chinesischen Handelsstreit sollte indes Italien nicht aus den Augen gelassen werden. Denn dort machte gestern der stellvertretende Premierminister Matteo Salvini von sich reden. Der Chef der Lega Nord äußerte nämlich, die Regierung sei, um den Arbeitsmarkt zu beleben, bereit, die Neuverschuldungsgrenze von 3 Prozent zu überschreiten. Mehr noch nehme Italien in Kauf, dass die Gesamtverschuldung des Landes entgegen der EU-Haushaltsregeln möglicherweise von 130 auf 140 Prozent des Bruttoinlandsprodukts anstiege. Interessanterweise haben die Anleihemärkte während der vergangenen Tage bereits reagiert, weswegen sich der Renditevorsprung italienischer Staatsanleihen mit zehnjähriger gegenüber Bundesanleihen mit ähnlicher Laufzeit auf rund 280 Basispunkte erhöhte und somit gestern den höchsten Stand seit dem 11. Februar markierte. Dies mag womöglich auch ein Grund für die leichte Abschwächung des Euro gegenüber dem US-Dollar gewesen sein, der im Rahmen seiner Seitwärtsentwicklung zwischen <strong>1,1125</strong> und <strong>1,1375</strong> auf eine insgesamt etwas weichere Unterseite trifft.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">für EUR/USD 10 Stellen.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/zwei-optionen-mit-wechselwirkung/">Zwei Optionen mit Wechselwirkung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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