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	<title>Notenbanken Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Rufe nach Schließung der Aktienbörsen werden lauter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2020 05:48:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
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		<category><![CDATA[Schließung von Börsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieses Mal wurde der Einbruch der Aktienkurse dies- und jenseits des Atlantiks vielerorts damit begründet, dass die außerordentlichen Maßnahmen der Zentralbanken den Eindruck von Nervosität vermittelt hätten. Leider kann man nicht den Gegenbeweis antreten, was wohl geschehen wäre, wenn die Zentralbanken untätig geblieben und die US-Notenbank bis zu ihrer turnusmäßigen Sitzung, die am morgigen Mittwoch zu Ende gehen wird, gewartet hätte. Kurzum: Man gewinnt den Eindruck, die Notenbanken können es momentan nicht richtig machen. Aber das ist wohl zu kurz gedacht. Denn in erster...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1175)</strong>             Nun haben weder die zweite außerplanmäßige Zinssenkung der US-Notenbank am Sonntagabend – der Leitzins wurde auf 0 bis 0,25 Prozent gesenkt<span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="#_ftn1" name="_ftnref1">[1]</a> </strong></span>– noch die Ankündigung, ein 700 Mrd. USD schweres Anleihekaufprogramm aufzulegen sowie Notfallkredite für die Banken zur Verfügung zu stellen, offensichtlich etwas gebracht. Obgleich es sich um das größte Paket handelte, das die Fed jemals an einem Tag verabschiedet hat. Auch die koordinierte Aktion von der Schweizerischen Nationalbank, der Bank of England und der Bank of Japan sowie der EZB, mit der die Versorgung mit günstigen Dollar-Krediten sichergestellt werden soll, hat offenbar den Aktienmärkten mehr geschadet als genutzt.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-11744" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/03/17032020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/03/17032020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/03/17032020-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Notenbanken konnten es nicht recht machen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Dieses Mal wurde der Einbruch der Aktienkurse dies- und jenseits des Atlantiks vielerorts damit begründet, dass die außerordentlichen Maßnahmen der Zentralbanken den Eindruck von Nervosität vermittelt hätten. Leider kann man nicht den Gegenbeweis antreten, was wohl geschehen wäre, wenn die Zentralbanken untätig geblieben und die US-Notenbank bis zu ihrer turnusmäßigen Sitzung, die am morgigen Mittwoch zu Ende gehen wird, gewartet hätte. Kurzum: Man gewinnt den Eindruck, die Notenbanken können es momentan nicht richtig machen. Aber das ist wohl zu kurz gedacht. Denn in erster Linie zeigt die Reaktion der Aktienmärkte auf die Aktionen der Zentralbanken, dass Investoren und Anleger davon ausgehen, die Geldpolitik allein könne nicht viel ausrichten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Auf der schier unmöglichen Suche nach Bewertungen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Immer noch versuchen die Teilnehmer an den Finanzmärkten fast schon verzweifelt das Unmögliche zu schaffen, nämlich etwas einzupreisen, was nicht bewertbar ist: ein totaler Stillstand der US-Wirtschaft, aber auch anderer global führender Volkswirtschaften. Dabei sorgt die Verkündigung immer strengerer Maßnahmen zur Verlangsamung der Verbreitung des Coronavirus quasi direkt vor unseren Haustüren dafür, dass vielerorts derzeit überstürzt finanzielle und ökonomische Entscheidungen mit langfristiger Wirkung getroffen werden. Obwohl es sich bei der Corona-Pandemie um ein Ereignis handelt, das dazu im Vergleich zeitlich eher von kurzfristigerer Natur sein wird. Und so wundert es auch nicht, dass – eben um panikartige Entscheidungen an den Aktienmärkten mit langfristig negativer Wirkung zu vermeiden – die Rufe der Akteure nach einer Handelspause (vgl. auch meinen Kommentar <strong><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2020/03/16/von-kontrollverlust-und-panik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></span></strong>) von Tag zu Tag vor allem in den USA zunehmend lauter werden.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Analytische Kurzschlüsse</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun ist der Blick auch auf China gerichtet, wo sich die Corona-Krise zu beruhigen scheint, aber die wirtschaftlichen Schäden der Epidemie nach und nach sichtbar werden. So brach die Industrieproduktion im Februar gegenüber dem Vorjahr um 13,5 und die Einzelumsätze um 20,5 Prozent ein. Natürlich alles viel schlechter als von den Ökonomen erwartet. Wobei ich mich frage, auf welche Zahlen sich diese Erwartungen gestützt haben. Und noch fragwürdiger wird die ganze Geschichte, wenn man von diesen Zahlen auf die Auswirkungen auf die Wirtschaft anderer führender Industrienationen schließen möchte. Warum soll den Ökonomen etwas besser gelingen als den Teilnehmern an den Finanzmärkten, nämlich die wirtschaftlichen Auswirkungen des COVID-19 Virus auf die Finanzmärkte zu bewerten?</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Natürlich gab es gestern auch an den Devisenmärkten ordentlich Bewegung, aber der Euro zeigte sich nach wie vor stabil, ohne allerdings dabei signifikant im Rahmen seines kurzfristigen Aufwärtstrends an Boden zu gewinnen. In diesem Zusammenhang bildet das Niveau von <strong>1,1050</strong> nach wie vor die Schlüsselunterstützung.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><a href="#_ftnref1" name="_ftn1">[1]</a> Zu den Implikationen zur Nullzins-Politik der Fed empfehle ich übrigens folgenden lesenswerten Artikel von Ray Dalio vom Montag, 16. März 2020: <a href="https://www.linkedin.com/pulse/implications-hitting-hard-0-interest-rate-floor-ray-dalio/?trackingId=MPd7QOIPgAQ7grHoIUmVDQ%3D%3D">https://www.linkedin.com/pulse/implications-hitting-hard-0-interest-rate-floor-ray-dalio/?trackingId=MPd7QOIPgAQ7grHoIUmVDQ%3D%3D</a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Rote Krawatten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jan 2016 17:41:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[n-tv Telebörse]]></category>
		<category><![CDATA[Nevsky Capital]]></category>
		<category><![CDATA[Notenbanken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon wieder mussten wir uns über rote Zahlen unterhalten und aus diesem Anlass ist es naheliegend, dass man aus dem Bauch heraus schon einmal rote Krawatten anzieht. Wir, das waren Frank Meyer als Gastgeber der n-tv Telebörse, und ich, der von selbigem zum Interview gebeten wurde. Dabei ging es zum einen um die gestern erhobene [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/rote-krawatten/">Rote Krawatten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon wieder mussten wir uns über rote Zahlen unterhalten und aus diesem Anlass ist es naheliegend, dass man aus dem Bauch heraus schon einmal rote Krawatten anzieht. Wir, das waren Frank Meyer als Gastgeber der n-tv Telebörse, und ich, der von selbigem zum Interview gebeten wurde.</p>
<p>Dabei ging es zum einen um die gestern erhobene Stimmung unter den privaten und institutionellen Marktteilnehmern, die die Börse Frankfurt allwöchentlich befragt. Aber auch um sehr viel Hintergründiges, über Rationalität, gefesselte Verlierer, DAX-Prognosen und natürlich um die Notenbanken.</p>
<p>Das Interview können Sie übrigens <strong><a href="http://www.n-tv.de/mediathek/videos/wirtschaft/Die-Verlierer-bleiben-sehr-lange-im-Markt-article16769901.html">HIER</a></strong> sehen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/rote-krawatten/">Rote Krawatten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Wochenausblick vom 3. November</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2014 08:27:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[DAX]]></category>
		<category><![CDATA[Notenbanken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Meinen neuesten Wochenausblick (Goldbergs Wochenausblick), den ich allwöchentlich für die WGZ-Bank für DAX und EURO STOXX 50 erstelle, können Sie <a href="http://news.wgzbank.de/go/1/11C404TT-11AQCJ5D-Y2PEENI-18U63UZ.html"><strong><span style="text-decoration: underline;">hier</span></strong></a> abrufen. Die heutigen Themen: <em>Von den Notenbanken gepusht </em>und <em>Fließt Geld nach Europa zurück?</em></p>
<p><em> </em></p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Meinen neuesten Wochenausblick (Goldbergs Wochenausblick), den ich allwöchentlich für die WGZ-Bank für DAX und EURO STOXX 50 erstelle, können Sie <a href="http://news.wgzbank.de/go/1/11C404TT-11AQCJ5D-Y2PEENI-18U63UZ.html"><strong><span style="text-decoration: underline;">hier</span></strong></a> abrufen. Die heutigen Themen: <em>Von den Notenbanken gepusht </em>und <em>Fließt Geld nach Europa zurück?</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/wochenausblick-vom-3-november/">Wochenausblick vom 3. November</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Krisengipfel unter der DAX-Tafel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 13:47:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Behavioral Finance]]></category>
		<category><![CDATA[Bordeauweine]]></category>
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		<category><![CDATA[Intervention]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Notenbanken]]></category>
		<category><![CDATA[Rott & Meyer]]></category>
		<category><![CDATA[Schuldenkrise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am vergangenen Donnerstag hat mich wieder einmal Frank Meyer (Bankhaus Rott &#38; Meyer) auf seine liebenswerte und persönliche Art zum Thema „Krisengipfel unter der DAX-Tafel“ zur derzeitigen ökonomisch/psychischen Verfassung der Notenbanker, Politiker und der Börse befragt. Und natürlich mit dem unvermeidbaren Schlenker zur jüngsten Versteigerung von Rotweinen und Kunst bei Christies  in Hongkong als Konjunkturmesser. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/krisengipfel-unter-der-dax-tafel/">Krisengipfel unter der DAX-Tafel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Donnerstag hat mich wieder einmal Frank Meyer (Bankhaus Rott &amp; Meyer) auf seine liebenswerte und persönliche Art zum Thema <span id="more-2934"></span>„Krisengipfel unter der DAX-Tafel“ zur derzeitigen ökonomisch/psychischen Verfassung der Notenbanker, Politiker und der Börse befragt. Und natürlich mit dem unvermeidbaren Schlenker zur jüngsten Versteigerung von Rotweinen und Kunst bei Christies  in Hongkong als Konjunkturmesser. Dabei kamen wir zu einem denkwürdigen Schluss… Hören Sie weiteres <a href="http://www.rottmeyer.de/krisengipfel-unter-der-dax-tafel/" target="_blank">dazu hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/krisengipfel-unter-der-dax-tafel/">Krisengipfel unter der DAX-Tafel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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		<title>Ein fast geglückter Tag</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 11:54:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[DAX]]></category>
		<category><![CDATA[Euro-Schuldenkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Gewöhnung]]></category>
		<category><![CDATA[konzertierte Intervention]]></category>
		<category><![CDATA[Notenbanken]]></category>
		<category><![CDATA[Referenzpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[relative Wahrnehmung]]></category>
		<category><![CDATA[TecDAX]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der gestrige Handelstag mag von vielen Akteuren ohne weiteres als eine seltene glückliche Kombination positiver Neuigkeiten bezeichnet werden. So etwas wie ein &#8222;geglückter Tag&#8220;. Nicht nur, weil wir eine gut inszenierte konzertierte Intervention von Notenbanken erleben durften, die von den Akteuren in einer ersten Reaktion sogar wie eine Lösung der kompletten Finanzkrise empfunden worden sein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/ein-fast-gegluckter-tag/">Ein fast geglückter Tag</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der gestrige Handelstag mag von vielen Akteuren ohne weiteres als eine seltene glückliche Kombination positiver Neuigkeiten bezeichnet werden. <span id="more-2901"></span> So etwas wie ein &#8222;geglückter Tag&#8220;. Nicht nur, weil wir eine gut inszenierte konzertierte Intervention von Notenbanken erleben durften, die von den Akteuren in einer ersten Reaktion sogar wie eine Lösung der kompletten Finanzkrise empfunden worden sein mag. Bei näherem Hinsehen bleiben allerdings einige Fragezeichen. Natürlich kann man vor allen Dingen aus psychologischer Sicht davon ausgehen, dass mit dieser vorgetragenen Entschiedenheit ein Anstoß für weitere gemeinsame Aktionen gegeben worden sein könnte. Womöglich tatsächlich mit positiven Folgen für die Lösung der europäischen Krise, aber auch als Triebfeder für eine globale konjunkturelle Erholung. Auf der anderen Seite könnte man aber auch behaupten, mit der gestrigen Aktion hätten die Notenbanken möglicherweise im letzten Moment eine Notbremse gezogen.</p>
<p><span style="font-size: small;">Wie auch immer: In Kombination mit besser als erwartet ausgefallenen US-Daten sieht die ganze Geschichte noch einmal besser aus. Ich möchte sicherlich nicht an den mehr als 200.000 neu geschaffenen Stellen in den USA herummäkeln, die gestern von der privaten Arbeitsmarktagentur ADP vorhergesagt wurden. Selbst wenn hier (leider immer noch) von den Ökonomen letztlich nur Prognosen zu Erwartungen eines späteren Ereignisses (die Arbeitsmarkdaten am Freitag) abgegeben wurden, von denen positiv abgewichen wurde. Auch der Chicagoer Einkaufsmanager-Index ist deutlich besser ausgefallen als erwartet. Am Ende stellten die gestrigen Nachrichten aber vor allen Dingen aufgrund des Überraschungseffekts der konzertierten Notenbank-Aktion eine Bündelung positiver Informationen dar, bei denen Negatives nicht zu suchen hatte. Welchen Einfluss eine so positive Vorgabe für die kommenden, wichtigen Tage für die Eurozone und die Finanzmärkte haben kann, habe ich in zwei Interviews darlegen können. Denn ich war zu Gast bei Andreas Scholz vom <a href="http://www.daf.fm/video/goldberg-notenbank-effekt-wird-schnell-verpuffen-50149865-DE0008469008.html" target="_blank">deutschen Anlegerfernsehen</a> (DAF) und bei <a href="http://www.teleboerse.de/mediathek/mediathek_videos/teleboerse/Teleboerse-von-11-45-Uhr-article2996021.html" target="_blank">n-tv, wo ich von Frank Meyer vor die Kamera</a> (11:45 Uhr) gebeten wurde.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/ein-fast-gegluckter-tag/">Ein fast geglückter Tag</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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