<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Korrelationen Archive - Joachim Goldberg</title>
	<atom:link href="https://www.joachim-goldberg.com/tag/korrelationen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.joachim-goldberg.com/tag/korrelationen/</link>
	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
	<lastBuildDate>Fri, 19 Jun 2020 04:52:38 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1</generator>
	<item>
		<title>Von Faustregeln und &#8222;neuen&#8220; Korrelationen</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/von-faustregeln-und-neuen-korrelationen/</link>
					<comments>https://www.joachim-goldberg.com/von-faustregeln-und-neuen-korrelationen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2020 04:50:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Faustregel]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.joachim-goldberg.com/?p=12159</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie unwichtig derzeit ökonomische Daten für die Devisenmärkte sind, hat wieder einmal der gestrige Handelstag gezeigt. Vielleicht auch, weil deren Abweichung von den Prognosen der Ökonomen – verständlicherweise – immer noch riesig ist. So etwa die gestrige Publizierung der US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die in der Woche zum 13. Juni mit 1,508 Millionen die Median-Schätzung der Ökonomen (1,29 Millionen) bei weitem übertraf. Zwar ist der Wert der Erstanträge gegenüber der davorliegenden Woche (1,566 Mio.) gefallen, aber es hat den Anschein, dass sich der Rückgang bei den Anträgen zu verlangsamen scheint. So gesehen fällt es schwer, an die von einigen Vertretern der Trump-Administration beschworene V-förmige, pardon: I-förmige...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/von-faustregeln-und-neuen-korrelationen/">Von Faustregeln und &#8222;neuen&#8220; Korrelationen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1215)</strong>             Wie unwichtig derzeit ökonomische Daten für die Devisenmärkte sind, hat wieder einmal der gestrige Handelstag gezeigt. Vielleicht auch, weil deren Abweichung von den Prognosen der Ökonomen – verständlicherweise – immer noch riesig ist. So etwa die gestrige Publizierung der US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, die in der Woche zum 13. Juni mit 1,508 Millionen die Median-Schätzung der Ökonomen (1,29 Millionen) bei weitem übertraf. Zwar ist der Wert der Erstanträge gegenüber der davorliegenden Woche (1,566 Mio.) gefallen, aber es hat den Anschein, dass sich der Rückgang bei den Anträgen zu verlangsamen scheint. So gesehen fällt es schwer, an die von einigen Vertretern der Trump-Administration beschworene V-förmige, pardon: I-förmige<a href="#_ftn1" name="_ftnref1"><span style="color: #000000;">[1]</span></a> Erholung der US-Ökonomie tatsächlich zu glauben.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-12160" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/06/19062020.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/06/19062020.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/06/19062020-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Für jeden etwas dabei</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Zum Glück gab es für die unverbesserlichen Optimisten aber auch den Philly Fed Index, der gestern die Erwartungen der Ökonomen (Median -21,4) mit +27,5 um beinahe 50 Punkte übertraf. Ein Kommentator merkte zu Recht an, dass er angesichts einer derartigen Abweichung schon etwas verwirrt sei. Zumal man nach dem miserablen Mai nun eine Erholung beim Juni-Wert des Index hätte erwarten können.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Abgesehen davon, dass ich ohnehin der Ansicht bin, dass Fundamentaldaten sehr oft dazu missbraucht werden, etwaige Positionen – vornehmlich Schieflagen – zu rechtfertigen, scheinen sie bei der Einschätzung von Währungsentwicklungen seit März dieses Jahres ohnehin keine wichtige Rolle mehr zu spielen. Und nun haben es mancherorts auch die Kommentatoren gemerkt, dass die Währungen seit einigen Monaten<a href="#_ftn2" name="_ftnref2"><span style="color: #000000;">[2]</span></a> eher der Entwicklung an den Aktienmärkten als irgendwelchen ökonomischen Fundamentaldaten folgen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Schuld daran soll nach Ansicht von Währungsstrategen die „Lawine“ billigen Geldes sein, in Bewegung gesetzt durch die US-Notenbank. Als ob die anderen großen Notenbanken nur tatenlos zugesehen und keine Stimulus-Programme beschlossen hätten. Und wer gar die Risikofreude/-aversion der Akteure vornehmlich an den gravierenden ökonomischen Folgen der COVID-19 Krise festmachen wollte, wurde möglicherweise in die Irre geführt. Tatsächlich gilt, so einige Währungsstrategen, anscheinend seit einigen Wochen die Faustregel: „Wenn der [US-Aktienindex] S&amp;P 500 fällt, steigt der Dollar“ – eine Regel, die natürlich auch vice versa gelten soll.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Korrelation mit begrenzter Haltbarkeit</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Wie es sich dann immer mit solchen Korrelationen verhält: Hat erst die Masse der Marktteilnehmer sie entdeckt, funktionieren sie nicht mehr. Vor allen Dingen seit Beginn der Woche zeigen sich die Währungshändler leicht risikoavers, was sich in einem gestiegenen Greenback bzw. einem unter Druck geratenen Euro widerspiegelt. Während des gleichen Zeitraums, zumindest bis gestern Abend, hat der S&amp;P 500 indes immer noch mehr als 2 Prozent an Wert gewonnen. </span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Es kann natürlich sein, dass ich mir gemeinerweise ausgerechnet einen Zeitraum herausgesucht habe, der als veritables Gegenbeispiel für besagte Faustregel gut geeignet ist. Aber eines bleibt offenkundig: Der Euro hat sich bei den jüngsten kleinen Kursrückgängen im US-Aktienmarkt gegenüber dem Dollar überproportional zurückgebildet. Natürlich kann es gut sein, dass die Aktienmärkte diese Form der Risikoaversion noch nachholen. Aber unabhängig davon bleibt das Momentum des kurzfristigen Aufwärtstrends der Gemeinschaftswährung (zwischen <strong>1,1140</strong> und <strong>1,1550</strong>) unerfreulich niedrig und würde sich erst wieder oberhalb von <strong>1,1330</strong> verbessern.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweise</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><a href="#_ftnref1" name="_ftn1"><span style="color: #000000;">[1]</span></a> Dazu mehr <span style="color: #000000;"><strong><a style="color: #000000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2020/06/16/senkrecht-aufwaerts-die-i-foermige-erholung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></strong></span></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><a href="#_ftnref2" name="_ftn2"><span style="color: #000000;">[2</span>]</a> Vgl. etwa den gestrigen Beitrag der Financial Times, den sie als Abonnent dieser Zeitung in voller Länge <strong><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.ft.com/content/9cdee0fa-a4a1-44d4-a091-21ceeb6fcea1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></span></strong> abrufen können</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/von-faustregeln-und-neuen-korrelationen/">Von Faustregeln und &#8222;neuen&#8220; Korrelationen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.joachim-goldberg.com/von-faustregeln-und-neuen-korrelationen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gleichklang ist am Ausklingen</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/gleichklang-ist-am-ausklingen/</link>
					<comments>https://www.joachim-goldberg.com/gleichklang-ist-am-ausklingen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jun 2020 04:45:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Fed-Sitzung]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.joachim-goldberg.com/?p=12108</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gerade während der vergangenen Tage bekam ich immer wieder zu hören, dass der Kurs des Euro (zum USD) derzeit stark mit der Entwicklung an den Aktienmärkten korreliert sei. Vor allen Dingen mit den hiesigen. Nun hat es gestern beim DAX einen deutlichen Rücksetzer gegeben und anfangs auch beim Euro. Was den DAX bzw. auch den Euro Stoxx 50 und anfangs die US-Aktienmärkte angeht, war als Begründung für diese Entwicklung mehr als einmal das Wort „Gewinnmitnahmen“ zu hören. Ein Argument,...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/gleichklang-ist-am-ausklingen/">Gleichklang ist am Ausklingen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1340)</strong>             Gerade während der vergangenen Tage bekam ich immer wieder zu hören, dass der Kurs des Euro (zum USD) derzeit stark mit der Entwicklung an den Aktienmärkten korreliert sei. Vor allen Dingen mit den hiesigen. Nun hat es gestern beim DAX einen deutlichen Rücksetzer gegeben und anfangs auch beim Euro. Was den DAX bzw. auch den Euro Stoxx 50 und anfangs die US-Aktienmärkte angeht, war als Begründung für diese Entwicklung mehr als einmal das Wort „Gewinnmitnahmen“ zu hören. Ein Argument, das ich eigentlich nicht mag, weil es keine richtige Erklärung darstellt. Vor allen Dingen, wenn es möglicherweise gar nicht zu viele Gewinner gegeben hat.<img decoding="async" class="alignright wp-image-12109" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/06/10062020-1.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/06/10062020-1.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/06/10062020-1-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Zweifelhafte Begründungen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Natürlich könnte man jetzt auch fundamental argumentieren, vor allen Dingen, weil die deutschen Exporte im April gegenüber dem Vorjahresmonat um mehr als 30 Prozent dramatisch eingebrochen waren. Ein Verkaufsargument, das gestern auch anfangs für den Euro gegolten haben könnte. Aber nicht viel später, als die Revision zur Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts in der Eurozone während des ersten Quartals veröffentlicht und dieses etwas besser als erwartet ausgefallen war, begann die Gemeinschaftswährung zu steigen und ließ alsbald die Bären alt aussehen. Die Aktienmärkte hierzulande versuchten mitzuhalten, aber von der eingangs genannten Korrelation mit dem Euro war nicht viel zu merken.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Strategiewechsel der Fed kaum zu erwarten</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Dabei sollte ich nicht anzumerken vergessen, dass heute die zweitägige Sitzung des Offenmarktausschusses der US-Notenbank (FOMC) zu Ende gehen wird und bereits vereinzelte Stimmen laut wurden, die sich aufgrund des positiv „schockierenden“ Arbeitsmarktberichts vom vergangenen Freitag eine etwas hawkishere Intonation des heutigen Notenbankstatements vorstellen können. Allerdings dürfte sich die Fed nicht von einem einzelnen Arbeitsmarktbericht in ihrer Strategie beeinflussen lassen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Euro-Schieflagen im Focus</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Ich kann mir durchaus vorstellen, dass derzeit viele Marktteilnehmer auf einen viel deutlicheren Rücksetzer als den gestrigen im Aktienmarkt hoffen – ähnliches gilt auch für den Euro. Tatsächlich glaube ich nicht, dass es gestern primär aufgrund der Entwicklung irgendwelcher Wirtschaftsdaten zu Euro-Käufen gekommen ist. Vielmehr zeigt unser auf Erkenntnissen der Behavioral Finance beruhendes Modell, dass mittlerweile auch einige mittelfristig orientierte Akteure mit dem kurzfristigen Aufwärtstrend ihre liebe Not haben dürften. </span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Wir schätzen, dass der Euro vielerorts als überbewertet wahrgenommen wird, und zwar in einer Größenordnung von etwas mehr als 2 Prozent. Mit anderen Worten: Der anfängliche Rücksetzer des Euro und die darauf folgende starke Performance am gestrigen Handelstag sprechen für einige Stopp-Loss-Käufe und sind ein Beleg für die Stärke des kurzfristigen Aufwärtstrends. Dieser hat nun das Zeug, auch das bisherige Jahreshoch von rund <strong>1,1430</strong> zu testen und darüber in die Region von <strong>1,1530</strong> vorzudringen. Zumindest bleibt der kurzfristige Trend in seiner steilen Version erhalten, solange nunmehr <strong>1,1240 </strong>nicht mehr unterlaufen wird.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweise</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><em>Wegen des Feiertages Fronleichnam werde ich mich in ein verlängertes Wochenende begeben – der nächste Report erscheint somit erst am Montag.</em></span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/gleichklang-ist-am-ausklingen/">Gleichklang ist am Ausklingen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.joachim-goldberg.com/gleichklang-ist-am-ausklingen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ausverkauf(t)</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/ausverkauft/</link>
					<comments>https://www.joachim-goldberg.com/ausverkauft/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2020 05:55:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Activity Bias]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
		<category><![CDATA[PEPP]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.joachim-goldberg.com/?p=11758</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auch der gestrige Tag stand im Zeichen des Ausverkaufs, und das nicht nur an der Börse. Und selbst wer ein breitgestreutes simples Portfolio, bestehend aus Aktien, Anleihen und Gold, besaß, musste erfahren, dass es sogar mit einer derartigen Mischung performancetechnisch deutlich nach unten gehen kann. Denn die selbst als sogenannte „sichere Häfen“ geltenden Anlageklassen sind nun bereits seit rund zehn Tagen massiv unter Druck geraten...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/ausverkauft/">Ausverkauf(t)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,0890)</strong>             Auch der gestrige Tag stand im Zeichen des Ausverkaufs, und das nicht nur an der Börse. Und selbst wer ein breitgestreutes simples Portfolio, bestehend aus Aktien, Anleihen und Gold, besaß, musste erfahren, dass es sogar mit einer derartigen Mischung performancetechnisch deutlich nach unten gehen kann. Denn die selbst als sogenannte „sichere Häfen“ geltenden Anlageklassen sind nun bereits seit rund zehn Tagen massiv unter Druck geraten.<img decoding="async" class="alignright wp-image-11762" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/03/19032020-1.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/03/19032020-1.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/03/19032020-1-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Sichere Anlagen liquidiert</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Natürlich war dieser besagte 9. März ein extremer Tag für Anleihen und Gold. So waren etwa die Renditen zehnjähriger US-Treasuries temporär auf ein Rekordtief von 0,3 Prozent gefallen, um anschließend bis heute auf rund 1,25 Prozent hochzuschnellen. Und die Feinunze Gold, die Versicherung gegen alle möglichen Notfälle, die an jenem Tag in der Spitze bis auf 1.702 USD gestiegen war, verlor seither bis zum Ende des gestrigen Handelstages mehr als 12 Prozent an Wert. Einfach ausgedrückt: Als sicher geltende Anlagen, zum Teil mit erklecklichen Gewinnen, wurden vielerorts eiligst liquidiert, um die Verluste aus anderen Anlageklassen wie etwa den Aktienmärkten auszugleichen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Implodierte Korrelationen</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Beispielsweise galt es, Margin Calls an den Futures-Märkten nachzukommen. Oder Engagements mit zu hohem Hebel in dramatischer Weise zurückzufahren. Weil die Risikomodelle aufgrund der drastisch gestiegenen Volatilität an den Aktien-, aber auch an den Anleihemärkten quasi selbst „befahlen“, genau jene Hebel zurückzufahren. Hebel, die naturgemäß in den Zeiten niedriger Volatilität, wie sie etwa noch kurz nach Jahresbeginn bis Mitte Februar vorherrschte, aufgrund von Risikoberechnungen vergleichsweise hoch waren. Kurzum: Die Korrelation, der zufolge Anleihen als typischer Hedge für Aktien funktionieren sollen, besteht nicht mehr. Und all das geschah, obwohl die US-Notenbank erst am vergangenen Sonntag ein Anleihekaufprogramm mit einem Volumen von 700 Mrd. USD angekündigt hatte.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>US-Helikoptergeld offenbar verdoppelt</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Während sich an den Finanzmärkten mancherorts Angst und Panik die Türklinke in die Hand gaben, darf man natürlich den Auslöser dieses Desasters, die Corona-Pandemie, nicht aus den Augen lassen. Zumal das Weiße Haus mittlerweile vielen US-Bürgern – sogenannten anonymen Quellen zufolge – nicht nur, wie gestern gemeldet, 1000, sondern zweimal 1000 USD, zahlbar am 6. April und dann wieder am 18. Mai, als Soforthilfe zukommen lassen möchte. Von derartigem Helikoptergeld hat man hierzulande (noch) nichts gehört.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Activity Bias samt Ausverkauf</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Stattdessen erleben wir neben den Einschränkungen des täglichen Lebens nach wie vor einen Run auf Toilettenpapier in den Supermärkten, der sich am besten mit einem Begriff aus der Verhaltensökonomik, der „activity bias“, erklären lässt. Dabei geht es primär nicht einmal um eine panikartige Bewegung, sondern eher um eine vermehrte Aktivität, um angesichts der schwer fassbaren Folgen der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Kontrolldefiziten das Gefühl zu haben, diesen Bedrohungen entgegenwirken zu können. Offenbar vermittelt Toilettenpapier die Sicherheit, für alles, was noch kommen mag, gewappnet zu sein, ist darüber hinaus auch noch vergleichsweise günstig im Preis. Ein Ausverkauf, dem sich übrigens selbst rationale Menschen nicht entziehen können, wenn sie vor den leeren Regalen in Supermärkten und Drogerien stehen. Wie lange Ihr persönlicher Toilettenpapiervorrat reichen wird, können Sie übrigens auf dieser Website <span style="color: #000000;"><strong>(<a style="color: #000000;" href="https://howmuchtoiletpaper.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></strong>)</span> genauestens überprüfen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EZB legt Notfallprogramm PEPP auf</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber zurück zu den Finanzmärkten. So war es gestern dem US-Dollar vorbehalten, als anscheinend letzter Zufluchtsort für die Teilnehmer an den Finanzmärkten zu dienen. Dabei kam auch der Euro noch einmal recht ordentlich unter die Räder und bleibt in schwacher Position, solange an der Oberseite <strong>1,1045/50</strong> nicht mehr überwunden wird. Unterdessen hat die EZB gestern Nacht in einer Sondersitzung ein Notfallprogramm zur Bewältigung der Corona-Pandemie mit einem Volumen von 750 Milliarden EUR verabschiedet. Im Rahmen dieses „Pandemic Emergency Purchase Program“ (PEPP) will die EZB bis zum Jahresende sowohl staatliche als auch private Wertpapiere aufkaufen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/ausverkauft/">Ausverkauf(t)</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.joachim-goldberg.com/ausverkauft/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schon wieder unter Druck</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/schon-wieder-unter-druck/</link>
					<comments>https://www.joachim-goldberg.com/schon-wieder-unter-druck/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Mar 2020 05:55:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Abend]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Korrelationen]]></category>
		<category><![CDATA[relative Bewertung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.joachim-goldberg.com/?p=11702</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auch am gestrigen Handelstag schien sich eine Regel zu bewahrheiten: Wenn die Aktienkurse, wie gestern erneut geschehen, jenseits des Atlantiks deutlich fallen, gerät der US-Dollar unter Druck. Davon profitierte auch der Euro, der per se allerdings kaum innere Stärke entwickelte, wenn man seine Performance gegenüber einem ganzen Korb an Valuten betrachtet. Wie bei all diesen schönen, immer wieder gerne zitierten...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/schon-wieder-unter-druck/">Schon wieder unter Druck</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Auch am gestrigen Handelstag schien sich eine Regel zu bewahrheiten: Wenn die Aktienkurse, wie gestern erneut geschehen, jenseits des Atlantiks deutlich fallen, gerät der US-Dollar unter Druck. Davon profitierte auch der Euro, der per se allerdings kaum innere Stärke entwickelte, wenn man seine Performance gegenüber einem ganzen Korb an Valuten betrachtet.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-11704" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/03/06032020-1.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/03/06032020-1.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2020/03/06032020-1-96x300.jpg 96w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Wie bei all diesen schönen, immer wieder gerne zitierten und oft nur kurzfristig auftauchenden Regeln ist allerdings nur eins gewiss: Sie mögen in der Vergangenheit Bestand gehabt haben. Aber ob das morgen noch funktioniert, wenn man bei fallenden US-Aktienkursen Euro gegen Dollar kauft oder bei steigenden Börsen verkauft? Ganz davon zu schweigen, dass solche Zusammenhänge ganz schnell verschwinden können, wenn eine größere Zahl von Akteuren versuchen sollte, aus solch angeblich todsicheren Regeln zum Geldverdienen Kapital zu schlagen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Vertrauensbildende Einzelaktionen? </strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Aber zurück zu den Finanzmärkten, wo auch gestern die Corona-Krise das beherrschende Thema darstellte. Zum einen bewegte die Akteure offenbar immer noch die Frage, ob es nicht besser gewesen wäre, wenn die Zentralbanken der G7-Nationen am vergangenen Dienstag gemeinsam agiert hätten. Der ehemalige EZB-Präsident Jean-Claude Trichet vertrat gestern indes die Ansicht, dass eine konzertierte Zinssenkung in dieser Woche womöglich eine Panik hätte auslösen können. Ob die nun von den Investoren eher als Einzelaktionen wahrgenommenen Zinssenkungen von der australischen bzw. kanadischen Zentralbank sowie der Fed mehr Vertrauen geschaffen haben, kann bislang allerdings auch nicht bewiesen werden.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Ein Fall von relativer Schwere</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Dass das von Unterhändlern im US-Kongress vorgestern angekündigte 8 Mrd. USD schwere Hilfsprogramm zur Bekämpfung der Corona-Krise gar nicht so groß aussieht, wie es ursprünglich den Anschein hatte, machte gestern Italiens Premierminister Giuseppe Conte indirekt deutlich. Denn die italienische Regierung bereitet ein Stimulus-Programm gegen das Corona-Virus in ähnlicher Höhe (umgerechnet 8,4 Mrd. USD) vor. Mehr noch: Dagegen nimmt sich das ursprünglich einmal geplante Hilfsvolumen des von US-Präsident Donald Trump geplanten Programms (2,5 Mrd. USD) geradezu mickrig aus. Allerdings ist nicht überliefert, ob die US-Aktienmärkte am gestrigen Handelstag deswegen in die Knie gegangen sind.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun steht heute die Publizierung des US-Arbeitsmarktberichts für den Monat Februar an, der allerdings nur dann Beachtung finden dürfte, wenn er ohnehin zur Marktentwicklung passt. Wie auch schon bei anderen in dieser Woche veröffentlichten ökonomischen Daten haben die Arbeitsmarktdaten angesichts der derzeitigen Corona-Epidemie wohl bestenfalls statistischen Wert. Der Euro bleibt jedenfalls in seinem kurzfristigen Aufwärtstrend gut nachgefragt (Potenzial: 1,1450), solange er sich oberhalb von <strong>1,0990</strong> bewegt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/schon-wieder-unter-druck/">Schon wieder unter Druck</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.joachim-goldberg.com/schon-wieder-unter-druck/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
