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	<title>Interventionen Archive - Joachim Goldberg</title>
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	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
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		<title>Dollar-Interventionen doch nicht vom Tisch?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Aug 2019 04:54:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
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		<category><![CDATA[Spekulationsblase]]></category>
		<category><![CDATA[Zinsstrukturkurve]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am gestrigen Handelstag haben die Finanzmärkte spürbar Luft geholt, und auch der Dollar-Handel verlief in relativ engen Bahnen. Vermeintliche Ursache: Die People‘s Bank of China hatte gestern ihre Währung gegenüber dem US-Dollar fester als erwartet amtlich fixiert. Vielerorts wurde diese Aktion als Zeichen gewertet, dass sich die Zentralbank darum bemüht, ihre eigene Währung zu stabilisieren. Ob dieses Verhalten dauerhaft sein wird, kann man durchaus bezweifeln. Aber letztlich greifen</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1190)</strong>             Am gestrigen Handelstag haben die Finanzmärkte spürbar Luft geholt, und auch der Dollar-Handel verlief in relativ engen Bahnen. Vermeintliche Ursache: Die People‘s Bank of China hatte gestern ihre Währung gegenüber dem US-Dollar fester als erwartet amtlich fixiert. Vielerorts wurde diese Aktion als Zeichen gewertet, dass sich die Zentralbank darum bemüht, ihre eigene Währung zu stabilisieren. Ob dieses Verhalten dauerhaft sein wird, kann man durchaus bezweifeln. Aber letztlich greifen die Marktteilnehmer gerade in Zeiten eines eskalierten Handelskrieg und wenn Spekulationen über einen drohenden Währungskrieg die Runde machen, nach jedem Indiz, dass solche Szenarien weniger wahrscheinlich aussehen lässt. Dazu gehörten auch die chinesischen Handelsbilanzdaten von gestern.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-10946" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/08/09082019.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/08/09082019.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/08/09082019-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Jedenfalls fiel die Reaktion an den Finanzmärkten dies- und jenseits des Atlantiks gleich aus. So konnten sich die Aktienkurse etwas erholen, und die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen zog vorübergehend auf 1,79 Prozent an, nachdem sie am Mittwoch noch marginal unter der Marke von 1,6 Prozent gelegen hatte. Und dies hatte natürlich auch Auswirkungen auf die US-Zinsstrukturkurve, bei der die Akteure ganz besonders auf den Renditeabstand zwischen besagten Staatsanleihen und T-Bills mit dreimonatiger Laufzeit blicken. Ist dieser sogenannte Spread aufgrund der (abschnittsweise) invertierten Zinsstrukturkurve negativ, gilt dies als Vorbote einer Rezession in den darauffolgenden 12 bis 24 Monaten. Zumindest zeigt dies eine Studie der Fed von San Francisco aus dem vergangenen Jahr. Danach ist allen neun Rezessionen in den USA während der vergangenen 50 Jahre ein negativer Spread zwischen jenen beiden Fälligkeiten vorausgegangen. Man kann sich vorstellen, dass das Entsetzen groß war, als sich der Abstand zwischen den zehnjährigen Treasuries und den dreimonatigen T-Bills am vergangenen Mittwoch auf -40 Basispunkte vergrößerte. Aber weil sich gestern glücklicherweise die Rendite der zehnjährigen Papiere erholt hatte, schrumpfte der Abstand auf -30 Punkte.</span></p>
<h3></h3>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Rezessionsrisiko „viel höher als nötig“</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Allerdings wird häufig unterschlagen, dass es in den der Vergangenheit auch Fälle gab, in denen auf eine inverse Zinsstrukturkurve keine Rezession folgte. Außerdem wiesen wir erst gestern darauf hin, dass die große Gefahr einer solchen Betrachtungsweise darin besteht, dass sich die Rezessionsängste in einer sich selbst verstärkenden Abwärtsspirale, sozusagen als Self-fulfilling prophecy, niederschlagen können. Mehr Angst bedeutet gleichzeitig Suche nach sicheren Anlagen wie den langlaufenden US-Staatsanleihen, deren Rendite durch die gestiegene Nachfrage abermals sinkt, so dass sich gleichzeitig deren negativer Abstand zu den dreimonatigen T-Bills weiter vergrößert. Nicht umsonst hat der frühere US-Finanzminister und Regierungsberater während der letzten Rezession, Lawrence Summers, gestern darauf hingewiesen, dass das Risiko einer Rezession eigentlich „viel höher als notwendig“ sei.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">     </span></p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Blasengefahr</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Auch machte gestern ein Kommentator darauf aufmerksam, dass die globalen Anleihemärkte mit vielfach negativen Renditen, begleitet von einer Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen nahe dem Allzeittief, eventuell zu heiß gelaufen seien. Eine Situation, die möglicherweise mit der Dotcom-Blase zur Jahrtausendwende vergleichbar sei.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Es gibt vermutlich zwei Dinge, die sich Finanzmarktakteure derzeit kaum vorstellen können. Dass es tatsächlich eine Einigung im US-chinesischen Handelskonflikt gibt, was sinkende Anleihekurse und schwindende Rezessionsängste zur Folge hätte. Zum anderen scheint es das Wort „Inflation“ im Vokabular der Akteure nicht mehr zu geben. Möglicherweise wird dieser Begriff auch nicht so schnell wieder auftauchen. Aber sollten die Strafzölle im Handelskrieg und der damit verbundene Protektionismus tatsächlich mittelfristig greifen, hätte dies nach gängiger Definition eine Wirkung: Inflation und letztlich fallende Anleihekurse.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">          Unterdessen hat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar gestern regelrecht eingeigelt und den zweiten Handelstag hintereinander eine noch engere Handelsspanne als am Vortag produziert. Der Euro bleibt in seiner Seitwärtsentwicklung mit Grenzen zwischen <strong>1,1100/05 </strong>und <strong>1,1365/70</strong> (<strong>1,1410</strong>), wobei wir weiterhin die Chance für einen Test der oberen beiden Begrenzungen höher einschätzen. Daran änderten auch die von Matteo Salvini (Lega Nord) gestern Abend geforderten Neuwahlen in Italien nichts.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">PS: In einem Tweet wurde gestern Abend deutlich: Donald Trump ist von einem festen Dollar nicht begeistert. Sind etwaige US-Interventionen gegen den Dollar, entgegen eines früheren Statements seines Chefberaters Larry Kudlow vom 26. Juli (vgl. <strong><span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2019/07/29/us-wachstumsueberraschung-laesst-dollar-kalt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">HIER</a></span></strong>) doch nicht vom Tisch?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 10 Stellen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wenn das Volk entscheidet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Nov 2014 16:22:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>
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		<category><![CDATA[Volksentscheid]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vielleicht ist es die letzte Hoffnung der Goldbugs, dass am 30. November in der Schweiz über die Goldreserven der Schweizerischen Nationalbank (SNB) befunden werden wird. Und zwar per Volksentscheid. Dabei soll die Bundesverfassung insofern geändert werden, dass zum einen die Goldreserven der (SNB) unverkäuflich bleiben und in der Schweiz zu lagern sind. Am interessantesten ist [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht ist es die letzte Hoffnung der Goldbugs, dass am 30. November in der Schweiz über die Goldreserven der Schweizerischen Nationalbank (SNB) befunden werden wird. Und zwar per Volksentscheid. Dabei soll die Bundesverfassung insofern geändert werden, dass zum einen die Goldreserven der (SNB) unverkäuflich bleiben und in der Schweiz zu lagern sind. Am interessantesten ist jedoch Absatz Nr. 3 des neu zu gestaltenden Artikels 99a der Verfassung, denn er sieht vor, dass der Goldanteil der Aktiva der Notenbank 20 Prozent nicht unterschreiten darf.</p>
<p>Auch wenn die meisten Beobachter davon ausgehen, dass das Volksbegehren keinen Erfolg haben wird, darf man in diesem Fall Volkes Meinung und Stimme nicht unterschätzen. Denn jeder Schweizer Bürger, sofern er nur ein bisschen Gold besitzt, müsste in seinem eigenen Interesse – unabhängig davon, ob sie tatsächlich sinnvoll ist – einer Verfassungsänderung zustimmen. Denn falls das Referendum entgegen aller Erwartung doch noch eine Mehrheit zustande bringt, hätte das zur Folge, dass die Goldreserven der SNB von derzeit 7,5 Prozent der Aktiva (per Oktober) auf 20 Prozent innerhalb von fünf Jahren hochzuschrauben wären. Mit der Folge, dass sich der Preis des Goldes mehr als deutlich von seiner derzeit kränklichen Verfassung erholen würde.</p>
<p>Dieses Risiko haben auch die Devisenhändler erkannt, denn zum ersten Mal seit zwei Jahren nähert sich der Euro seiner von der SNB gesetzten Interventionslinie von 1,20 CHF an. Natürlich spiegelt sich darin auch eine anhaltende Euro-Schwäche wider, aber man kann sich vorstellen, dass sich die Nationalbank mittelfristig schwertun würde, große Euro-Beträge zu kaufen, wenn 20 Prozent der Interventionssumme mit Gold unterlegt werden müssten. Da würde es dann tatsächlich mehr Sinn machen, die Verteidigungslinie aufzugeben. Natürlich mit der Folge, dass auf die bisherigen Euro-Bestände der SNB wahrscheinlich ein Verlust hinzunehmen wäre, der in meinen Augen locker eine Größenordnung von 10 bis 15 Prozent betragen dürfte. Womit aber immerhin auch der Vorteil verbunden wäre, dass durch den dann gleichzeitig gestiegenen Schweizer Franken die anstehenden Goldkäufe günstiger ausfallen würden. Man darf jedenfalls gespannt sein.</p>
<p>Weniger gespannt scheinen indes die mittelfristig orientierten Anleger zu sein, wie die allwöchentliche Umfrage der Börse Frankfurt ergab.Ich habe wie immer meinen Kommentar dazu abgegeben – Sie können ihn <strong><a href="http://www.boerse-frankfurt.de/de/nachrichten/boerse+frankfurt+news/marktstimmung+schoene+bescherung+75709" target="_blank">HIER</a></strong> lesen.</p>
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		<title>Grüße aus der Schweiz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jun 2012 08:17:44 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Commitment]]></category>
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		<category><![CDATA[Interventionen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ja, die guten Wachstumszahlen aus der Schweiz haben auch mich überrascht. Aber nicht aus ökonomische Interesse, sondern, weil SNB-Direktoriumsmitglied Jean-Pierre Danthine sich sogleich bemüßigt fühlte, das Commitment der Nationalbank bestätigen zu müssen, sie werde die 1,20er Linie gegenüber dem Euro mit unbegrenztem Einsatz verteidigen. Tatsächlich soll die SNB heute Früh entweder selbst direkt als Käufer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/gruse-aus-der-schweiz/">Grüße aus der Schweiz</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, die guten Wachstumszahlen aus der Schweiz haben auch mich überrascht. Aber nicht aus ökonomische Interesse, sondern, weil SNB-Direktoriumsmitglied Jean-Pierre Danthine sich sogleich bemüßigt fühlte,<span id="more-4126"></span> das Commitment der Nationalbank bestätigen zu müssen, sie werde die 1,20er Linie gegenüber dem Euro mit unbegrenztem Einsatz verteidigen. Tatsächlich soll die SNB heute Früh entweder selbst direkt als Käufer oder über eine Drittbank aufgetreten sein.</p>
<p>Tatsächlich besteht das Interventionsversprechen der Schweizer Nationalbank seit September vergangenen Jahres (vgl. <a href="http://www.blognition.de/blog/wirtschaft/ein-schwerer-sundenfall/" target="_blank">hier</a> und<a href="http://www.blognition.de/blog/wirtschaft/schweizer-bluff/" target="_blank"> hier</a>)und nicht wenige Akteure hatten sich seinerzeit bereits nach wenigen Wochen ausgerechnet, die SNB werde womöglich ihren Interventionsboden von 1,20 CHF pro Euro auf sogar 1,25 anheben könnte. Diese Hoffnung auf einen so genannten <em>Free Lunch</em> hatte im Devisenmarkt zum Aufbau milliardenschwerer Euro-Long-Positionen gegen Schweizer Franken geführt, die allerdings in den vergangenen Wochen während des starken Rückgang des Euro teils aufgelöst wurden. In der verständlichen Angst, die SNB werde im Zweifel ihr Versprechen nicht einlösen können. Mit der Folge, dass die SNB in großem Umfang als Euro-Käufer im Markt auftreten musste. Mehr noch dürften diese Käufe aus Risikoaspekten über andere Valuten, allen voran den US-Dollar, wegdiversifiziert worden sein, wodurch der Abwärtstrend des EUR/USD-Wechselkurs erst recht befeuert wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Gute Wachstumszahlen beflügeln Fantasien</strong></p>
<p>Die guten Schweizer Wachstumszahlen haben bei einigen Analysten sogar Spekulationen ausgelöst, die SNB werde es sich à la long – solange die Eurozone nicht auseinanderbricht und eine noch größere Krise auslöst  – sogar leisten können, ihr Interventionsversprechen wegfallen zu lassen.</p>
<p>Dies hätte allerdings nicht nur zur Folge, dass sich bei der nächsten Krise und einem entsprechenden Kapitalfluss in die Schweiz wahrscheinlich kaum mehr Investoren finden dürften, die sich auf die Seite der Zentralbank schlagen möchten, um so einem unerwünschten Trend entgegenzuwirken. Ganz zu schweigen vom Abschreibungsbedarf der dann bei den Währungsreserven der SNB vorgenommen werden müsste.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Fluch des Commitments</strong></p>
<p>Aber auch eine Erhöhung des Interventionsniveaus der SNB auf 1,25 CHF dürfte genauso wenig zur Debatte stehen. Weil sie die Zentralbank unnötig unter Handlungsdruck setzen würde, gepaart mit der Kritik, sie verhelfe Spekulanten zu einem Gewinn. Tatsächlich wird der SNB nur eines übrig bleiben: die Fortsetzung des eingeschlagenen Kurses, egal was passiert. Das ist der Fluch dieses Commitments – einer Entscheidung, die nicht mehr ohne gravierende Folgen zurückgenommen werden kann.</p>
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