<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Goldilocks-Szenario Archive - Joachim Goldberg</title>
	<atom:link href="https://www.joachim-goldberg.com/tag/goldilocks-szenario/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.joachim-goldberg.com/tag/goldilocks-szenario/</link>
	<description>Behavioral Finance, Behavioral Ethics und Behavioral Living</description>
	<lastBuildDate>Fri, 30 Apr 2021 04:52:01 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0.4</generator>
	<item>
		<title>Künstliche gedrehte Goldilocks</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/kuenstliche-gedrehte-goldilocks/</link>
					<comments>https://www.joachim-goldberg.com/kuenstliche-gedrehte-goldilocks/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2021 04:51:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Fed]]></category>
		<category><![CDATA[Goldilocks-Szenario]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.joachim-goldberg.com/?p=13393</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn man noch einmal das Statement der US-Notenbank sowie die Pressekonferenz mit Fed-Chef Jerome Powell von vorgestern Abend Revue passieren lässt, könnte man durchaus von einem intakten Goldilocks-Szenario sprechen. Denn die Fed geht von einem optimistisch stimmenden Wachstum, gepaart mit einer Inflation von 2 Prozent aus. Und sollte es dennoch mehr werden, würde die Notenbank [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/kuenstliche-gedrehte-goldilocks/">Künstliche gedrehte Goldilocks</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Wenn man noch einmal das Statement der US-Notenbank sowie die Pressekonferenz mit Fed-Chef Jerome Powell von vorgestern Abend Revue passieren lässt, könnte man durchaus von einem intakten Goldilocks-Szenario sprechen. Denn die Fed geht von einem optimistisch stimmenden Wachstum, gepaart mit einer Inflation von 2 Prozent aus. Und sollte es dennoch mehr werden, würde die Notenbank dies ohnehin nur als ein vorübergehendes Phänomen betrachten. Auch hat es nicht den Anschein, dass irgendwelche Tapering-Diskussionen in den kommenden Wochen innerhalb des Offenmarktausschusses auch nur ansatzweise angestoßen werden. So gesehen hat die ganze Geschichte eher etwas von einem verordneten, fast schon künstlich anmutenden Goldilocks-Szenario. <img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright wp-image-13391" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/04/29042021.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/04/29042021.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/04/29042021-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Robustes US-Wachstum</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Ein Indiz dafür kann man bereits während der vergangenen fünf Handelstage feststellen, an denen etwa die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen peu à peu nach oben schlich. Dabei ist es nicht klar, ob diese Entwicklung lediglich dem Monatsende geschuldet ist oder der Beginn eines Angriffs auf höhere Niveaus ist.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun wurde gestern die vorläufige Wachstumszahl für die USA mit einem BIP-Zuwachs von annualisiert 6,4 Prozent für das erste Quartal publiziert. Ein Wert, der zwar leicht unter der Konsenserwartung der Ökonomen lag, aber dennoch den Eindruck vermittelt, dass es dortzulande in Sachen Wachstum echte Fortschritte gegeben hat.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Positives weitgehend eingepreist </strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Ob dieses Wachstum allerdings nachhaltig sein wird, muss das zweite Quartal zeigen, für das vielerorts ein weiterer Wachstumsschub erwartet wird, ausgelöst durch die fortschreitende Impfung der Bevölkerung und die erwartete Wiedereröffnung des Dienstleistungs-Sektors vor dem Sommer. Genau genommen erwartet man während dieser Zeit den Wachstumshöhepunkt für das laufende Jahr. Aber auch wenn die Fed implizit signalisierte, dass sie nichts tun wird, was diesem Wachstum im Wege stehen könnte, sorgen sich vor allen Dingen die Börsianer bereits heute darum, wie es danach weitergehen wird. Mit anderen Worten: Positive Wirtschaftsdaten sind weitgehend eingepreist.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Nun tat sich der Euro gegenüber dem US-Dollar gestern schwer, auch angesichts der stagnierenden Risikofreude an den Aktienmärkten und der gestiegenen Anleiherenditen in den USA, seinen kurzfristigen Aufwärtstrend in Richtung <strong>1,2195</strong> mit Schwung fortzusetzen. In diesem Zusammenhang bleibt der Euro allerdings nunmehr nur noch oberhalb von <strong>1,2045/50 </strong>(gegenüber dem Vortag deutlich angehoben!) stabil – darunter droht ein deutlicher Momentumsverlust.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweise</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Wegen des Maifeiertages erscheint die nächste Ausgabe meines täglichen Kommentars erst am Dienstag, den 4. Mai</strong></span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/kuenstliche-gedrehte-goldilocks/">Künstliche gedrehte Goldilocks</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.joachim-goldberg.com/kuenstliche-gedrehte-goldilocks/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Besser geht es nicht</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/besser-geht-es-nicht/</link>
					<comments>https://www.joachim-goldberg.com/besser-geht-es-nicht/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Apr 2021 04:51:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Goldilocks-Szenario]]></category>
		<category><![CDATA[Szenario-Denken]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.joachim-goldberg.com/?p=13311</guid>

					<description><![CDATA[<p>„Es könnte kaum besser laufen“ – mit diesem Satz leitet ein von mir sehr geschätzter Kommentator sein ausführliches Editorial zur Situation an den US-Aktienmärkten ein. Ja, die Märkte seien bereits auf eine starke Erholung der Unternehmensgewinne eingestellt, sprich positioniert. Am morgigen Mittwoch werden die ersten Zahlen aus der an diesem Tag beginnenden Berichtssaison publiziert. Auch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/besser-geht-es-nicht/">Besser geht es nicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">„Es könnte kaum besser laufen“ – mit diesem Satz leitet ein von mir sehr geschätzter Kommentator sein ausführliches Editorial zur Situation an den US-Aktienmärkten ein. Ja, die Märkte seien bereits auf eine starke Erholung der Unternehmensgewinne eingestellt, sprich positioniert. Am morgigen Mittwoch werden die ersten Zahlen aus der an diesem Tag beginnenden Berichtssaison publiziert. Auch könne man von einem sogenannten Goldilocks-Szenario für die US-Ökonomie sprechen, von dem die Teilnehmer an den Finanzmärkten implizit ausgingen. Also eine Wirtschaft, die gerade so stark wächst, dass die Inflation in Richtung 2 Prozent steigt, aber nicht so stark, als dass die Zentralbanken die Zinsen erhöhen müssten. Implizit deswegen, weil die Aktienmarktteilnehmer ansonsten nicht so sorglos agieren würden.<img decoding="async" class="alignright wp-image-13312" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/04/13042021.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/04/13042021.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2021/04/13042021-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>An Goldilocks angepasst</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Dabei ist es gerade einmal zwei Wochen her, dass man angesichts des Renditeanstiegs bei den US-Staatsanleihen bis dahin vielerorts davon ausging, dass die US-Inflation den von der Fed angestrebten Zielwert von 2 Prozent übertreffen und womöglich gar davonlaufen könnte. Auch wurde die Meinung vertreten, die Entwicklung an den Anleihemärkten, also die dort agierenden Teilnehmer, könnte die US-Notenbank schon viel früher als ursprünglich gedacht dazu zwingen, die geldpolitischen Zügel zu straffen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Mehr noch: Prophezeit wurde, dass die Märkte diesen Meinungsstreit mit der Fed, die lediglich von einem vorübergehenden Anstieg der Inflation ausgeht, haushoch gewinnen würden. Eine Einstellung, von der man während der vergangenen Tage offensichtlich Abstand genommen hat, zumal sich die Renditen der US-Staatsanleihen, gemessen an denjenigen mit zehnjähriger Fälligkeit, ein wenig zurückgebildet hatten. Und weil etwa der S&amp;P 500 Aktienindex seit Anfang April sechs neue Allzeithochs markierte. Kurzum: Man scheint das Narrativ einer möglicherweise überbordenden Inflation auf „Goldilocks“ angepasst zu haben.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Ruhe vor dem Sturm?</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Jetzt müssen die hochgesteckten Erwartungen nur noch erfüllt werden. Aber zu diesen Erwartungen gehört auch die Annahme, dass die USA die Covid-19-Pandemie im Großen und Ganzen besiegt hat. Und wenn es dann so ruhig wird, dass etwa der hiesige DAX gestern gerade einmal eine Bandbreite von 60 Zählern generierte, kommt man schnell ins Grübeln, ob man vielleicht bei all den positiven Narrativen und dem Szenario-Denken nicht doch einen Fehler gemacht haben könnte. Sobald die erste größere Korrektur an den Aktienmärkten kommt, werden wir es wissen.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Ausgesprochen ruhig gestaltete sich gestern auch das Handelsgeschehen beim Euro gegenüber dem US-Dollar, wo sich der Handel auf eine Bandbreite von rund 50 Stellen beschränkte und damit den Momentumsverlust des noch vorherrschenden kurzfristigen Abwärtstrends einmal mehr bestätigte – oberhalb von <strong>1,1950/55</strong> ist dieser beendet. Und solange an der Unterseite <strong>1,1780/85</strong> nicht unterlaufen wird, bleibt die Gemeinschaftswährung ohnehin stabil.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweis</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Die genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 5 Stellen.</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/besser-geht-es-nicht/">Besser geht es nicht</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.joachim-goldberg.com/besser-geht-es-nicht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Boris Johnson erhöht Druck auf EU</title>
		<link>https://www.joachim-goldberg.com/boris-johnson-erhoeht-druck-auf-eu/</link>
					<comments>https://www.joachim-goldberg.com/boris-johnson-erhoeht-druck-auf-eu/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Joachim Goldberg]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Dec 2019 05:48:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dollar am Morgen]]></category>
		<category><![CDATA[Märkte]]></category>
		<category><![CDATA[Goldilocks-Szenario]]></category>
		<category><![CDATA[Harter Brexit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.joachim-goldberg.com/?p=11434</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es kam, wie von mir befürchtet, und für viele Akteure vermutlich schneller als gedacht: Der harte Brexit ist plötzlich wieder ein Thema. Denn Großbritanniens Premierminister Boris Johnson beharrte gestern auf den Abschluss eines Freihandelsabkommens mit der EU bis spätestens Ende 2020. Zumindest äußerte dies ein Regierungsvertreter gegenüber Reuters, wobei eine Verlängerung dieser Frist, und das ist neu, gesetzlich ausgeschlossen werden soll. Damit haben beide Seiten theoretisch elf Monate Zeit, um eine Einigung zu erzielen, die natürlich auch noch von Großbritannien und der EU...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/boris-johnson-erhoeht-druck-auf-eu/">Boris Johnson erhöht Druck auf EU</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>EUR USD (1,1130)</strong>             Es kam, wie von mir befürchtet, und für viele Akteure vermutlich schneller als gedacht: Der harte Brexit ist plötzlich wieder ein Thema. Denn Großbritanniens Premierminister Boris Johnson beharrte gestern auf den Abschluss eines Freihandelsabkommens mit der EU bis spätestens Ende 2020. Zumindest äußerte dies ein Regierungsvertreter gegenüber Reuters, wobei eine Verlängerung dieser Frist, und das ist neu, gesetzlich ausgeschlossen werden soll. Damit haben beide Seiten theoretisch elf Monate Zeit, um eine Einigung zu erzielen, die natürlich auch noch von Großbritannien und der EU – einschließlich der Parlamente ihrer Mitgliedstaaten – abgesegnet werden müsste. Ein Zeitrahmen, der mithin als zu sportlich erscheint.<img decoding="async" class="alignright wp-image-11435" src="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/12/18122019.jpg" alt="" width="150" height="469" srcset="https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/12/18122019.jpg 240w, https://www.joachim-goldberg.com/wp-content/uploads/2019/12/18122019-96x300.jpg 96w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" /></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Britisches Pfund wieder fair bewertet</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Wie ich bereits am Montag (<span style="color: #000000;"><a style="color: #000000;" href="https://www.joachim-goldberg.com/2019/12/16/weihnachten-kann-kommen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>HIER</strong></a></span>) ausführte, erhöht Boris Johnson mit seiner komfortablen Mehrheit im Rücken damit den Druck auf die EU. Dass Johnson es wirklich ernst meint, unterstrich ein Regierungsvertreter, als er gegenüber Bloomberg äußerte, dass weder der Premierminister noch einer seiner Minister das Weltwirtschaftsforum in Davos im kommenden Jahr besuchen würden. Vermutlich, weil die Vorbereitung des Brexit alle Kräfte gebündelt in Anspruch nimmt.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Das britische Pfund jedenfalls reagierte ausgesprochen heftig und machte gegenüber dem Euro alle Kursgewinne zunichte, die seit den ersten Hochrechnungen zur Wahl in Großbritannien in der Nacht vom vergangenen Donnerstag auf Freitag entstanden waren. Das war in der Spitze immerhin ein Gewinn von 2,8 Prozent, der sich innerhalb von 48 Stunden in Luft auflöste. Gleichzeitig zeigt unser auf Erkenntnissen der Behavioral Finance beruhendes Modell, mit dem das Verhalten mittelfristig agierender Akteure abgebildet wird, dass das britische Pfund gegenüber dem Euro nun zumindest wieder fair bewertet ist. Oder anders ausgedrückt: Die (übertriebene) Hoffnung auf einen geregelten Brexit ist weitgehend ausgepreist.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Goldilocks-Szenario für die Weltwirtschaft erwartet</strong></span></h3>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Auch die hiesigen Aktienmärkte mussten einen Rücksetzer hinnehmen. Allerdings hielt dieser sich im Rahmen einer überschaubaren Korrektur, die sich vermutlich ohnehin durch Gewinnmitnahmen eingestellt hätte. Allerdings förderte die jüngste BofA Merrill Lynch-Umfrage unter internationalen Fondsmanagern zutage, dass sich von diesen Vermögensverwaltern netto 31 Prozent (das bedeutet einen Anstieg von 10 Prozentpunkten gegenüber dem Vormonat) für eine Übergewichtung in globalen Aktien entschieden haben. Gleichzeitig ist die Kassehaltung auf den niedrigsten Stand seit dem Jahr 2013 geblieben (4,2%).</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Besonders interessant scheint mir aber, dass in der vom 6. bis 12. Dezember erhobenen Umfrage – also, bevor das Wahlergebnis in Großbritannien feststand, und für viele der Befragten auch vor der Verkündigung des „Phase-eins-Deals“ zwischen den USA und China – bereits ein Fünftel der Teilnehmer an der Umfrage mit einem sogenannten Goldilocks-Szenario für die Weltwirtschaft rechneten: ein über dem Trend befindliches Wachstum, bei gleichzeitig niedriger, unter dem Trend liegender Inflation (65% der Befragten).</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Der Euro erlebte gestern einen etwas volatileren Handelstag, blieb aber mit einem Band von rund 50 Stellen immer noch innerhalb der breiten Range vom vergangenen Freitag. Für diejenigen, die an die Prognosekraft von gleitenden Durchschnitten glauben, sei gesagt: Die europäische Handelssitzung endete mit 1,1150 zum ersten Mal seit Juni dieses Jahres ziemlich genau an der 200-Tage-Linie. Zuvor verbrachte die Gemeinschaftswährung die meiste Zeit unterhalb dieses Durchschnitts. Auch wenn ich persönlich einem etwaigen Durchstoßen dieser Durchschnittslinie von unten nach oben keinerlei Bedeutung beimesse, bin auch ich der Meinung, dass sich der Euro oberhalb von <strong>1,1075/80</strong> in stabilem Terrain bewegt.</span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Dies ist die letzte Ausgabe von <em>Dollar am Morgen</em> für das Jahr 2019. Wir melden uns am 8. Januar 2020 wieder zurück und wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr!</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong> </strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;"><strong>Hinweise</strong></span></p>
<p><span style="font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 10pt;">Alle genannten Preisniveaus verlieren ab einer bestimmten Durchstoßgröße ihre Gültigkeit. Diese beträgt für EUR/USD 10 Stellen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.joachim-goldberg.com/boris-johnson-erhoeht-druck-auf-eu/">Boris Johnson erhöht Druck auf EU</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.joachim-goldberg.com">Joachim Goldberg</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.joachim-goldberg.com/boris-johnson-erhoeht-druck-auf-eu/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
